Tipps für den Kauf von Gebrauchtwagen

Trotz der steigenden Zahl der Mobilitätsangebote, wie Carsharing, Ride-Sharing oder Taxi-Apps, ist der Handel mit Gebrauchtwagen weiter ein lukratives Geschäft, das von der Digitalisierung nicht verschont bleibt. In den kommenden Wochen werden wir auf GetMobility.de uns dem Thema annehmen und über verschiedene Angebote berichten.

Der Kreditvergleich Smava hat in einer Infografik die Tips für den Gebrauchtwagenkauf zusammengefasst. Für Autokäufer ist die Grafik eine einfach Möglichkeit, um die wichtigsten Stellschrauben für den Kauf eines Schnäppchens zu identifizieren. Insgesamt hat Smava vier Hebel identifiziert, Tipps für die Verkaufsverhandlung werden auch noch gegeben.

Erster Tipp: Gebrauchtwagen statt Neufahrzeug

Bei Neuwagen kann zwar die Ausstattung frei gewählt werden und der Besitzer hat die volle Garantie des Herstellers, aber der Wertverfall bei Zulassung ist enorm. Fahrzeuge mit Tageszulassung oder Vorführwagen werden bis zu 30% unter Neuwagenpreis verkauft. Wer nicht so viel Wert darauf legt, dass das Fahrzeug in neuwertigem Zustand ist, kann auch zu einem Gebrauchtwagen greifen, der ein paar Jahre alt ist. Vor allem Autos, die älter als drei Jahre sind, lassen sich günstig erwerben.

Zweiter Tipp: Diesel lohnt sich nur für Vielfahrer

Die im Vergleich zum Benzin günstigeren Dieselpreise sind verlockend, trotzdem rechnet sich ein Fahrzeug mit Dieselmotor erst für Vielfahrer, die mindestens 15.000 Kilometer pro Jahr zurück legen. Die höheren Anschaffungskosten und die höheren Steuern sind ausschlaggebend dafür, dass sich ein Diesel nur bei hoher Laufleistung lohnt.

Dritter Tipp: Das günstigste Auto gibt es im Ausland

Teilweise werden Fahrzeuge mit vergleichbarer Ausstattung und ähnlichem Alter bei Händlern im EU-Ausland bis zu 40% günstiger verkauft. Wer lieber im eigenen Land kaufen möchte, fährt mit Privatkäufen am günstigsten. Nachteil hierbei ist, dass es keinerlei Garantie- und Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Verkäufer gibt. Auf jeden Fall lohnt sich ein Vergleich auf den unterschiedlichen Plattformen im Internet.

Vierter Tipp: Finanzierung ist günstiger als Leasing

Sollte das Fahrzeug nicht bar bezahlt werden können, gibt es die Möglichkeit der Finanzierung des des Leasings. Bei der Finanzierung geht das Auto nach Ablauf in den eigenen Besitz über, bei Leasing muss das Auto wieder zurück geben werden. Smava geht davon aus, dass sich bei Finanzierung etwa 15% der Kosten sparen lassen.

Tipps für die Kaufverhandlung

Die Tipps für die Verkaufsverhandlung sind am Ende der Infografik zusammengefasst. Die Tipps helfen dabei, den Traumwagen günstig zu finden.

Spartipps für den Autokauf

Navya stellt sein selbstfahrendes Taxi vor

As französische Startup Navya, das autonome Fahrzeuge entwickelt, hat in Paris ein neues Modell vorgestellt. Das Fahrzeug mit dem Namen Autonom Cab ist ein selbstfahrendes Taxi auf Level 4.

Ohne Lenkrad und Pedale

Da das Roboter-Taxi für Level 4 ausgelegt ist, wurden weder Lenkrad noch Pedale verbaut. Das Fahrzeug kann sich komplett ohne Fahrer fortbewegen. Der Innenraum ist so aufgebaut, dass sechs Fahrgäste darin Platz finden. Die beiden Sitzreihen sind bei dem vorgestellten Modell gegenüber abgeordnet. Ein Set an Radar-Sensoren, Lidar-Sensoren und Kameras sorgt dafür, dass die Fahrzeuge autonom navigieren können.

Navya will Autos an Ridesharing Plattformen verkaufen

Navya hat die Fahrzeuge in den letzten Monaten in Paris getestet. In einem nächsten Schritt werden Kunden gesucht, die die Fahrzeuge kaufen und einsetzen wollen. Damit scheint das französische Unternehmen einen Schritt von Waymo zu sein. Die Alphabet Tochter hat kürzlich verlauten lassen, dass selbstfahrenden Autos ohne Fahrer eingesetzt werden sollen. Waymo will selber einen Ridesharing Dienst anbieten, Navya sieht sich als Fahrzeuglieferant für Betreiber von Ridesharing Plattformen.

Autonom Cab im Straßenverkehr in Paris

Bisher hat Navya autonome Shuttle Busse entwickelt und produziert, die unter anderem am Flughafen in Frankfurt eingesetzt werden. Die Fahrzeuge wurden genutzt, um die Technologien für autonomes Fahren zu erproben. Das Unternehmen wird von Partnern, wie Keolis oder Valeo unterstützt. Ähnliche Fahrzeuge wurden unter anderem von Local Motors entwickelt und in Berlin eingesetzt.

Selbstfahrendes Taxi als Zukunft der Mobilität

Ein selbstfahrendes Taxi und andere autonome Fahrzeuge werden die Mobilität der Zukunft definieren. Durch den Einsatz der Roboter-Taxen sind günstigere Mobilitätsangebote möglich. Außerdem wird dadurch die Zahl der Fahrzeuge reduziert. Als Folge wird sich die Luft in Städten verbessern und die Staubelastung merklich zurück gehen.

Bild: Navya (alle Rechte vorbehalten)

Mobilitätsgarantie mit Ride- und Carsharing: Free2Move und Uber kooperieren in Berlin und München

Mit einer Kooperation von Uber und dem Carsharing Aggregator Free2Move wachsen Ride-Sharing und Carsharing weiter zusammen. Die beiden Unternehmen haben eine Zusammenarbeit vereinbart, die in Berlin und München getestet wird. Bei Erfolg sollen weitere Städte in Europa und den USA hinzukommen.

Uber als Alternative in Stoßzeiten

Auch wenn Carsharing in Deutschland stetig wächst, gibt es gerad zu Stoßzeiten in den Innenstädten noch Versorgungslücken. Wer kennt das Szenario nicht: Um zu einer Verabredung zu kommen, möchte man ein Auto oder einen E-Scooter eines Sharing-Anbieters nutzen. Kurz bevor es losgehen soll, wird die App auf dem Smartphone geöffnet und mit Entsetzen stellt man fest, dass kein passendes Fahrzeug im näheren Umkreis verfügbar ist. Genervt greift man auf den ÖPNV oder das Taxi zurück.

Link zu Uber wird in Free2Move App integriert

Für das beschriebene Szenario will jetzt das von der PSA Group übernommene Free2Move eine Lösung anbieten. Durch den Zugriff auf mehrere Anbieter ist das Risiko bei Free2Move zwar deutlich geringer, aber ganz ausgeschlossen ist es nicht, dass kein Fahrzeug verfügbar ist. Nun geht das Unternehmen den konsequenten nächsten Schritt und addiert einen weiteren wichtigen Baustein zu seinem Werkzeugkasten: Ride-Sharing in Kooperation mit dem Vermittlungsdienst Uber. Immer wenn der User kein passendes Carsharing Fahrzeug in seiner Umgebung finden kann, bekommt er einen Button auf der Oberfläche angezeigt, mit dem er ein von Uber vermitteltes Fahrzeug rufen kann. Das bringt ihn in gewohnter Uber-Qualität an seinen Zielort.

Carsharing und Ride-Sharing werden verschmelzen

Die Kooperation der beiden innovativen Mobilitätsanbieter ist für die Nutzer eine gute Nachricht. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man auch ohne eigenes Auto stressfrei, günstig und sicher ans Ziel kommt. In den kommenden Jahren werden die Carsharing und Ride-Sharing Dienste zu einem Angebot verschmelzen. Die Serienreife von autonomen Autos wird dazu führen, dass Carsharing in Ridesharing-Angeboten aufgehen werden.

Bild: PSA Group (alle Rechte vorbehalten)

Autovermietung: Drivy startet sein Angebot in Großbritannien – und stärkt damit seine Position als Marktführer in Europa

Die Autovermietung Drivy, mit 1,5 Millionen Nutzern der größte Marktplatz für Autovermietungen in Europa, startet heute mit seinem Carsharing-Service in London und stärkt damit seine europäische Marktführerschaft. Bis Ende 2018 ist zudem die Ausweitung des Angebots auf alle Großstädte in Großbritannien geplant. Dieser Schritt ist Teil der Expansionsstrategie des französisches Startups, die mit der letzten Finanzierungsrunde über 31 Millionen Euro realisiert wird. Damit ist Drivy derzeit in sechs europäischen Ländern – Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich, Belgien und Großbritannien – vertreten. In Deutschland wächst das Startup seit 2014 kontinuierlich: Allein in den letzten 12 Monaten hat sich die Nutzerzahl vervierfacht und die Zahl der Anmietungen verdoppelt. Beim Fahrzeugangebot konnte Drivy ein Plus von über 50 Prozent verzeichnen.

Shared Mobility in London wächst

Paulin Dementhon, Gründer und CEO von Drivy, kommentiert die Markteinführung wie folgt: „Die Londoner haben Shared Mobility bereits gut angenommen, sei es durch Auto-Clubs, Ride-Sharing oder Fahrradvermietungen. Wir freuen uns darauf, unser Win-Win-Modell, mit dem wir bereits in vielen anderen europäischen Städten erfolgreich wachsen konnten, nun auch in London anzubieten: Wir unterstützen Autobesitzer dabei, mit ihrem Fahrzeug Geld zu verdienen, wenn sie es selbst nicht benötigen und geben Autofahrern die Möglichkeit, ein Auto schnell, in der Nähe und zu einem günstigen Preis zu mieten.“

Autovermietung mit Fahrzeugen von privaten und gewerbliche Nutzern

Zahlreiche Londoner, sowohl private als auch gewerbliche Nutzer, sind vom Drivy-Angebot bereits überzeugt und haben ihr Fahrzeug auf der Plattform eingestellt. Innerhalb einer Woche nach Pre-Opening des Angebots in London standen bereits mehr als 100 Autos auf Drivy zur Verfügung. 30 von ihnen sind mit der exklusiven „Drivy Open“-Technologie ausgestattet. Sie ermöglicht es den Nutzern, das Fahrzeug bei der Anmietung über die Smartphone-App zu öffnen und die Übergabe des Autos selbstständig in wenigen Minuten durchzuführen. Auf diesen vielversprechenden Start will das Unternehmen nun zunächst aufbauen und ein schnelles Wachstum in London generieren, bevor im nächsten Schritt die landesweite Expansion folgt.

Vollständig Smartphone-basiertes Kundenerlebnis

Mit seinem Modell der Autovermietung – das auf dem Nachbarschaftsprinzip ohne Vermittlungsagentur beruht und ein vollständig Smartphone-basiertes Kundenerlebnis mit einer umfassenden Versicherung und Pannenhilfe bietet – gibt Drivy Menschen die Möglichkeit, ein Auto für einen kleinen Preis zu nutzen, die laufenden Kosten für ein eigenes Auto zu sparen und dabei die urbane Mobilität und Umwelt positiv zu beeinflussen. Dies sei seine langfristige Vision, erklärt Paulin Dementhon: „Drivy ist eine innovative Lösung, die den Alltag der Menschen erleichtert und gleichzeitig auf positive Weise zu mehr Nachhaltigkeit im urbanen Raum beiträgt. Eine intelligente Technologie erhöht die Nutzung von Shared-Mobility-Angeboten. Wir beobachten langsam einen kulturellen Wandel weg vom Autobesitz und hin zu mehr Zugang zu Mobilität nach Bedarf. Das treibt die Nachfrage nach Lösungen wie Drivy an – in London und anderswo.“

Seit seinem Markteintritt 2010 verfolgt Drivy mit seiner Autovermietung das Ziel, auf seiner Plattform ein konkurrenzloses Netzwerk an Fahrzeugen aufzubauen, um seinen langfristigen Anspruch zu erfüllen und an jeder Straßenecke einen Mietwagen zur Verfügung stellen zu können. Durch kontinuierliche Innovation und Expansion konnte Drivy jedes Jahr ein Wachstum von mehr als 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Das Unternehmen beschäftigt 100 Mitarbeiter in Paris, Berlin, Barcelona und London.

In London und Großbritannien trifft das Unternehmen auf mehrere Wettbewerber. Vor etwa einem Jahr ist das amerikanische Unternehmen Turo in Großbritannien gestartet, außerdem sind noch Anbieter wir HiyaCar und easyCar Club aktiv. In Deutschland hat sich in den letzten Jahren das Angebot an Plattformen für die private Fahrzeugvermietung konsolidiert, bleibt abzuwarten, ob ähnliches in UK auch passieren wird.

Bild: Drivy (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemitteilung Drivy

SoftBank Milliarden könnten auch an Lyft gehen

Der Japanische VC SoftBank hat durch den Vision Fond eine Investmentsumme von 100 Milliarden US Dollar zur Verfügung. Einen Teil davon möchte SoftBank gerne in den Fahrdienst Uber stecken. Die Verhandlungen zwischen Uber und SoftBank sind ins Stocken geraten, um jetzt den Druck zu erhöhen, erwägt SoftBank eine Beteiligung an dem Uber Konkurrenten Lyft.

Konditionen für Investment entscheidend

SoftBank hat auf einer Pressekonferenz angedeutet, dass die Milliarden US Dollar auch in den Konkurrenten Lyft fließen können. Die Entscheidung hängt letztendlich vom Preis und den Konditionen ab. SoftBank würde nur in Uber investieren, wenn es zu einer niedrigeren Bewertung investieren kann, als die 70 Milliarden US Dollar, die im Moment im Raum stehen. Außerdem will der VC genügend Sitze im Verwaltungsrat erhalten, um Entscheidungen beeinflussen zu können. Dagegen wehrt sich der Uber Gründer und ehemalige CEO Travis Kalanick.

Uber rechnet mit Investment durch SoftBank

Bei Uber geht man davon aus, dass das Investment von SoftBank kommen wird. In einem ersten öffentlichen Interview verbreitete der neue Uber CEO Dara Khosrowshahi Optimismus, dass es zu einem erfolgreichen Investment kommen wird. Die Verhandlungen über Preis, Sitze im Verwaltungsrat und Stimmen dauern nur länger als geplant.

Lyft will die Schwäche von Uber nutzten

Der Konkurrent Lyft würde zu den SoftBank Milliarden nicht nein sagen. Das Unternehmen liefert sich in den USA einen Preiskampf mit Uber, was dazu führt, dass beide Anbieter in den USA nicht profitabel arbeiten können. Die zweitgrößte Ridesharing Plattform hat erst kürzlich ein Milliardeninvestment von der Google Mutter Alphabet erhalten. Insgesamt wurde eine Milliarde US Dollar investiert, dabei lag die Bewertung bei 10 Milliarden US Dollar.

Lyft will die aktuellen Skandale von Uber für sich nutzen, um schneller wachsen zu können. Durch die unterschiedlichen Skandale bei dem Konkurrenten konnte Lyft einen Zuwachs an Fahrten von mehr als 30% im ersten Quartal verzeichnen.

Bild: Yumi Kimura (bestimmte Rechte vorbehalten)

German Autolabs sammelt frisches Kapital und erhält renommierten Frost & Sullivan Award für digitalen Assistenten Chris

Das Berliner Mobility Startup German Autolabs hat  zwei neue Finanzierungsbausteine verkündet. Ab sofort ist das Berliner Start-up Teil des mFUND – der Förderinitiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für die Digitalisierung der Mobilität in Deutschland. Damit geht eine Förderung in Höhe von 1,2 Millionen Euro einher, die speziell für die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz um kontextuelle Informationen genutzt wird. Damit wird der Informationsfluss auf dem Smartphone dem Verkehr und dem Aufmerksamkeitslevel des Fahrers angepasst. In unübersichtlichen Fahrsituationen würde Chris dann schweigen und später die Informationen übermitteln – wie ein menschlicher Beifahrer das auch tun würde.

“Smartphone-Nutzung am Steuer ist eines der größten Unfallrisiken auf deutschen Straßen. Wir brauchen nicht nur verschärfte Gesetze, sondern auch neue technische Lösungen, um den Straßenverkehr im digitalen Zeitalter sicherer zu machen. Wir freuen uns, dass das Bundesverkehrsminiterium mit dem mFUND die Entwicklung unseres digitalen Beifahrers Chris unterstützt.” – Holger G. Weiss, CEO und Mitgründer v. German Autolabs

Zudem investiert Atlantic Labs, einer der der führenden Frühphaseninvestoren aus Berlin, in German Autolabs. Gründer und CEO Christophe Maire, der Gate5 (später Nokia HERE) gegründet hat, wird als erfahrener Business-Angel dem Management-Team ebenfalls beratend zur Seite stehen.

“Ich kenne Holger Weiss aus unserer gemeinsamen Zeit beim Aufbau von gate5, dem Unternehmen, das von Nokia übernommen wurde und zur Basis von HERE Technologies wurde. Er und sein Mitgründer Patrick Weissert verstehen die Dimension der digitalen Herausforderung in der Mobilität von morgen wie kein anderes Team –  eine sehr vielversprechende Konstellation, um langfristig Erfolg zu haben.”Christophe Maire, CEO und Gründer von Atlantic Labs

German Autolabs gewinnt Award der Analystengruppe Frost & Sullivan

Frost & Sullivan, die führende US-amerikanische Analysten- und Beratungsgruppe, zeichnet auf Basis ihrer jüngsten Branchenanalyse für digitale virtuelle Assistenten German Autolabs mit dem “2017 European Digital Virtual Assistant New Product Innovation Award” aus. German Autolabs erhält den Preis für seinen digitalen Beifahrer Chris. Besonders hervorgehoben werden das erfahrene Team, der starke Fokus auf Kundenbedürfnisse sowie das zukünftige Potenzial eines digitalen Beifahrers für die Automobilindustrie.

Die ausführliche Branchenanalyse gibt es hier zum kostenlosen Download.

Bild: German Autolabs (alle Rechte vorbehalten)

car2go veröffentlicht Thesenpapier zum autonomen, voll elektrischen Carsharing

car2go bereitet sich konsequent auf die Zukunft des autonomen, voll elektrischen Carsharings in Städten vor. Der weltweite Marktführer im free-floating Carsharing hat im Zusammenhang mit dem Web Summit, der größten Technologie-Konferenz der Welt in Lissabon, ein Thesenpapier veröffentlicht, das die wesentlichen fünf Voraussetzungen für die Steuerung autonomer Flotten in der Zukunft aufzeigt.

Carsharing als Vorbereitung für autonomes Fahren

„Kaum ein anderes Mobilitäts-Geschäft kann sich so umfangreich auf die Zeit des autonomen Fahrens vorbereiten wie das free-floating Carsharing“, sagt Olivier Reppert, CEO der car2go Group. „Wer autonome Flotten optimal steuern will, muss die Autos genauso managen wie die Software – also über lernende Algorithmen, Big Data und Apps. Wir tun heute schon beides.“

Flotte mit 14.000 Fahrzeugen

car2go steuert bereits Autoflotten mit 14.000 Fahrzeugen in 26 Städten. Damit sammelt das Unternehmen nicht nur für das reine Flottenmanagement wertvolle Erfahrungen,  sondern auch für intelligente Algorithmen zur strategischen Platzierung der Fahrzeuge passend zur Nachfrage. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die so genannte „Demand Prediction“ – die Vorhersage, wann und wo in Kürze ein Auto gebraucht wird.

Fleet Intelligence als Herzstück

„Die Vorhersage der Nachfrage ist ein wichtiger Teil der Steuerung autonomer Flotten“, heißt es dazu im Thesenpapier. „Das Herzstück wird aber die so genannte Fleet Intelligence sein.“ Damit wird entschieden, welches Fahrzeug welche Nachfrage bedienen soll. Die Komplexität dieser Steuerungs-Algorithmen ist groß, da der Einsatz jedes Fahrzeugs Auswirkungen auf alle anderen Autos in den Flotten hat.

„Für das Carsharing wird der Einsatz autonomer Fahrzeuge ein weiterer Quantensprung sein, so wie es schon der free-floating Ansatz im Vergleich zum stationären Carsharing war“, so Reppert weiter. „Wir freuen uns auf diese Zukunft und stehen dafür in den Startlöchern.“

Das Thesenpapier steht hier zum Download zur Verfügung.

Bild: Daimler (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemitteilung Daimler

IONITY – Paneuropäisches High-Power-Charging-Netzwerk ermöglicht Elektromobilität auf Langstrecken

Mit der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens IONITY stellen die BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche die Weichen für den Aufbau des leistungsstärksten Schnellladenetzes für Elektrofahrzeuge in Europa. Die Errichtung und der Betrieb von insgesamt rund 400 Schnellladestationen bis 2020 sind wichtige Schritte, um Elektromobilität auch auf Langstrecken zu gewährleisten und sie damit im Markt zu etablieren. Das neue Unternehmen IONITY mit Sitz in München hat die Geschäftstätigkeit aufgenommen. Michael Hajesch (CEO) und Marcus Groll (COO) übernehmen die Geschäftsführung des Joint Ventures (JV). Das IONITY Team wird schon Anfang 2018 rund 50 Mitarbeiter umfassen und sukzessive ausgebaut.
„Die Verfügbarkeit eines flächendeckenden High-Power-Charging-Netzwerks ist für die Marktdurchdringung der Elektromobilität unabdingbar. Die Gründung von IONITY ist ein wichtiger Meilenstein, der zeigt, dass die Automobilhersteller ihre Kräfte dazu bündeln. Mit der Schaffung des ersten paneuropäischen HPC-Netzes machen wir die Elektromobilität langstreckentauglich. Wir haben dabei insbesondere den Kunden im Blick. Schnelle, komfortable und digital bezahlbare Ladevorgänge sind unser Ziel“, so Michael Hajesch.
Aufbau der ersten 20 Schnellladestationen startet in 2017
IONITY wird bis 2020 insgesamt rund 400 Schnellladestationen errichten und betreiben. Der Aufbau der ersten zwanzig Stationen startet noch in 2017. Diese werden an Autobahnen und Hauptverkehrsachsen unter anderem in Deutschland, Norwegen und Österreich errichtet. Sie werden öffentlich zugänglich sein und mit einer Entfernung von etwa 120 km zueinander liegen. Dabei setzt IONITY auf die Zusammenarbeit mit starken Kooperationspartnern wie Tank & Rast, Circle K sowie OMV und profitiert insbesondere von deren attraktiven Standorten. Die europaweite Skalierung auf über hundert Schnellladestationen erfolgt in 2018. Jede der IONITY Schnellladestationen wird über mehrere Ladesäulen verfügen. Dadurch erhalten Kunden bis 2020 marken- und leistungs­unabhängig Zugang zu Tausenden von HPC-Ladepunkten. Das HPC-Netzwerk verwendet den europäischen Ladestandard Combined Charging System (CCS). Die Ladeleistung von bis zu 350 kW pro Ladepunkt ermöglicht entsprechend ausgelegten Fahrzeugen eine deutlich kürzere Ladezeit im Vergleich zu heute verfügbaren Systemen. Die Offenheit des Systems und die europaweite Verbreitung werden helfen, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen deutlich zu erhöhen.
Gemeinsam Europa vernetzen
Eine sorgfältige, an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete Standortwahl steht bei der Realisierung des IONITY Netzwerks im Fokus. Auch die intelligente Verknüpfung mit bestehenden Ladelösungen hat das JV im Blick. IONITY steht deshalb in intensivem Austausch mit bestehenden Infrastrukturinitiativen – unter anderem unterstützt von den Gründungsunternehmen und der Politik. Mit den Investitionen in den Aufbau des IONITY Netzwerks bündeln die beteiligten Automobilhersteller ihr Engagement für die Elektromobilität. Zusätzlich baut das Bündnis branchenübergreifend und international auf Kooperationen und starke Partnerschaften.
Die Gründungspartner BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche beteiligen sich zu gleichen Teilen an dem JV. Weitere Automobilhersteller sind ebenso willkommen, sich aktiv am Ausbau des HPC-Netzwerks zu beteiligen.

Text: Pressemitteilung Daimler AG

Bild: Ionity (alle Rechte vorbehalten)

Robo-Taxis werden Realität: NVIDIA präsentiert neuen KI Computer für autonomes Fahren

NVIDIA hat den ersten KL-Rechner für komplette autonom fahrende Roboter-Taxis vorgestellt.

Die neue Plattform mit dem Codenamen Pegasus stellt eine signifikante Erweiterung der bekannten NVIDIA DRIVE PX Computerplattform dar. Als erstes KI-System weltweit ist es in der Lage, autonom fahrende Fahrzeuge auf Level 5 zu steuern. Die NVIDIA DRIVE PX Pegasus verarbeitet über 320 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde – das ist 10-mal mehr als der Vorgänger, die NVIDIA DRIVE PX 2.

NVIDIA DRIVE PX Pegasus ist der Schlüssel für eine ganz neuartige Fahrzeugklasse, die komplett ohne Fahrer, Lenkrad, Seitenspiegel oder Pedale auskommen wird. Im Gegensatz zum heute gängigen Cockpit-Look werden die Interieurs dieser Fahrzeuge eher wie Wohnzimmer oder Büros anmuten. Auf Basis der neuen Fahrzeugklasse wird eine Demokratisierung der Mobilität Einzug halten, die gerade für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung große Vorteile bereithält.

Durch die neue Technologie werden in Zukunft Millionen Stunden eingespart, die sonst auf der täglichen Weg zur Arbeit verloren gehen und die man nun für andere Aufgaben nutzen kann. Tausende Menschenleben werden auf lange Sicht durch die neue Art des autonomen Pendelns gerettet, da Müdigkeit, Ablenkungen oder Einschränkungen durch Drogen und Alkohol keine Rolle mehr spielen. Weitere positive Folgen der neuen Technologie sind weniger Parkplätze (Dank weniger Fahrzeugen), weniger Staus und eine allgemeine Erhöhung der Straßensicherheit.

Insgesamt arbeiten derzeit 225 Partner global an der Entwicklung der DRIVE PX Plattform und davon 25 an der Evolution des Robo-Taxis durch die NVIDIA CUDA GPUs. Heutzutage sehen die Kofferräume der Fahrzeuge mit der DRIVE PX Plattform aus wie kleine Rechenzentren. Sie sind voller Grafikprozessoren, die Anwendung aus dem Bereichen Deep Learning, optische Verarbeitungen und Parallel Computing berechnen

Der Bedarf an Rechenpower für Robo-Taxis ist enorm hoch. Die vielen hochauflösenden optischen Quellen, 360-Grad Kameraüberwachung und Lidare, die Lokalisierung der Fahrzeuge und Personen rund um das Auto und die dauerhafte Überwachung der richtigen Route sind nur einige der Rechenoperationen, die dauerhaft und redundant funktionieren müssen. Die benötigte Rechenleistung von komplett autonom fahrenden Fahrzeugen ist deshalb circa 50- bis 100-mal höher als bei modernen Autos, die sich heute auf den Straßen bewegen.

Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA ist stolz auf Pegasus: „Die Entwicklung eines komplett autonomen Fahrzeugs ist eine der zentralsten Entwicklungen für unsere Gesellschaft, aber auch eine der schwierigsten. Die bahnbrechende Rechenpower, die wir nun mit Pegasus anbieten können, ist entscheidend für die Umsetzung dieser Vision. Autonome Fahrzeuge werden massive Erweiterungen im Bereich Car-Sharing und bei der Schaffung von Fahrgemeinschaften mit sich bringen. Völlig neue Fahrzeugtypen werden entstehen und dabei unser Grundverständnis, wie der Innenraum eines Autos auszusehen hat, verändern. Die Reisenden bestellen sich dann je nach Länge und Aktivität ihrer geplanten Fahrt einen passenden Fahrzeugtyp und lassen sich chauffieren. Das wird unsere Gesellschaft grundlegend verändern.“

Produktspezifikationen

NVDIAI DRIVE PX Pegasus wird von vier Hochleistungsprozessoren aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz angetrieben. Konkret bedeutet dies: Zwei brandneue Xavier SoC (System-on-a-Chip) Prozessoren und zwei GPUs der nächsten Generation, die ganz speziell für Deep Learning und autonomes Fahren entwickelt wurden. Das extrem leistungsfähige Gesamtsystem wird nicht größer sein als ein normales Nummernschild und weniger Energie verbrauchen als die Vorgänge

Verfügbarkeit

Pegasus wird für die Automotive-Partner von NVIDIA ab der zweiten Hälfte 2018 zur Verfügung stehen. Die NVIDIA DriveWorks Software is bereits für alle Entwickler aus dem Bereich autonomes Fahren verfügbar.

Bild: NVIDIA (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemeldung

Hertz 24/7 CarSharing testet Streetscooter Work L

Hertz 24/7 CarSharing hat den ersten Streetscooter Work L eingesteuert und setzt ihn in einer Pilotphase am neuen, nachhaltigsten IKEA Einrichtungshaus in Kaarst ein. IKEA-Kunden können ihre Einkäufe so auch emissionsfrei nach Hause fahren.
„Elektromobilität wird in Zukunft auch im Transporterbereich eine große Rolle spielen“, sagt Sabine Wagner, Business Partner von Hertz 24/7 CarSharing Germany. „Wir freuen uns, mit Streetscooter den europaweit führenden Hersteller elektrischer Nutzfahrzeuge als Partner gefunden zu haben, um die Nachfrage an unseren IKEA-Standorten zu testen. Wir sind von einem großen Interesse auf Kundenseite überzeugt und gehen fest davon aus, das emissionsfreie Angebot bei Hertz 24/7 ausbauen zu können.“
Der Streetscooter Work L erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 85 km/h und kann mit bis zu 960 kg beladen werden. Die Reichweite des Fahrzeugs beträgt 80 km, abhängig von Beladung und Fahrverhalten. Entwickelt wurde der Streetscooter im Rahmen einer Forschungsinitiative an der RWTH Aachen. Seit 2014 ist Streetscooter ein Tochterunternehmen der Deutsche Post DHL Group.
Für das Pilotprojekt mit Hertz 24/7 CarSharing wurde zum ersten Mal ein Streetscooter mit der herstellerunabhängigen Carsharing-Technologie von Hertz 24/7 ausgestattet. Als Standort wurde das weltweit nachhaltigste IKEA Einrichtungshaus ausgewählt, der kürzlich eröffnete „More Sustainable Store“ in Kaarst. Das Fahrzeug ist ab einer Mindestmietdauer von zwei Stunden inklusive 100 Freikilometern für spontane und flexible Anmietungen verfügbar. Die Kosten für den Nutzer betragen ab 14,90 Euro pro Stunde.
Die Kooperation von Hertz 24/7 CarSharing mit IKEA besteht bereits seit mehreren Jahren. An insgesamt 45 Einrichtungshäusern können Kunden einen Transporter von Hertz 24/7 CarSharing mieten, um Einkäufe direkt nach Hause zu fahren. Die Anmietung erfolgt nach einmaliger Registrierung, die online, per App oder am „Hertz 24/7“-Terminal direkt im Einrichtungshaus erfolgen kann. Geöffnet und verschlossen wird das Fahrzeug ganz einfach per PIN-Code. Die Abgabe der Fahrzeuge erfolgt an der Station, an der sie angemietet wurden.

Bild: Hertz (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemitteilung Hertz

Mobilität und Logistik: Digitale Transformation und Automatisierung