Uber öffnet API und erlaubt Einbindung in Apps von Drittanbietern

Uber hat gestern angekündigt, dass sie eine Schnittstelle (API) entwickelt haben, die eine Einbindung des Services in Dritt-Anwendungen ermöglicht.

Zum Start arbeitet Uber mit namenhaften Unternehmen, wie United, Starbucks, OpenTable oder TripAdvisor. Die Dritt-Anwendungen können Daten wie Abholort direkt an die Uber App weiterleiten und Informationen wie abgeschätzten Fahrpreis, Ankunftszeit, usw. abrufen.

Die aktuellen Partner bietet unterschiedliche Integrationen an. Über OpenTable kann eine Fahrgelegenheit gebucht werden, um zu dem Restaurant zu gelangen, in dem man einen Tisch reserviert hat. Die United App zeigt einem den Fahrpreis zum Flughafen und den Fahrer, der am nächsten steht, inkl. der geschätzten Reisezeit. Über die Hyatt App kann der Nutzer ein Zimmer buchen und gleichzeitig eine Fahrgelegenheit zum  Hotel buchen.

Wer die API mit voller Funktionalität einsetzen darf, wird dabei von Uber kontrolliert. Weitere Partnerschaften werden folgen, interessierte Entwickler und Unternehmen können sich bei Uber melden.

Vorteile für Uber und Anwender der API

Für Uber bietet die API die Möglichkeit, über viele Kanäle potentielle neue Nutzer auf sich aufmerksam zu machen. Außerdem bietet die API die Möglichkeit, die bestehenden Nutzer auf neue Use-Cases aufmerksam zu machen. Ein Uber Nutzer, der den Ridesharing Service bisher nur genutzt hat, wenn er am Abend ausgeht, sieht z.B. den Uber Button in der United App und fängt an den Service auf für seine Flughafen Fahrten zu nutzen.

Die Partner von Uber können den Service auch fürs Marketing nutzen, in dem z.B. spezielle Discounts angeboten werden, wie “Buche ein Hotel über TripAdvisor und erhalte 50% auf deine Fahrt mit Uber”.

Letztendlich geht es für Uber auch darum, weitere Informationen und Daten über das Verhalten der Nutzer zu sammeln.

Uber Affiliate Programm

Gleichzeitig startet Uber auch ein Affiliate Programm für die Entwickler, über das zur Zeit nur Uber Credits verdient werden können, in Zukunft sollen auch Barauszahlungen möglich sein. Im Moment bietet Uber 5 US$ Credits für jeden neuen Nutzer, der sich über eine Dritt-Anwendung anmeldet.

Interessant wird diese Option auch, wenn Uber sein Angebot ausrollt und in mehreren Städten Same Day Delivery Services wie Uber Corner Shop oder UberRush anbietet. Die API könnte dann auch für Online-Shops und Home Deilvery Services interessant werden.

Bild: Screenshot Uber for Developers Website

Entwicklung des Carsharings in Deutschland: DriveNow und Car2Go haben die Nase vorn

Das Magazin WirtschaftsWoche (WiWo) hat in der aktuellen Ausgabe (34/2014) einen Bericht über die Entwicklung des Carsharings veröffentlicht.

Der Bericht beschäftigt sich mit folgenden Fragen:

  • Ist das neue Carsharing, bei dem das Auto überall abgestellt werden kann, überhaupt ein Geschäft?
  • Lässt sich damit Geld verdienen?
  • Und wie geht es weiter?

Für die Beantwortung der Fragen wurde eine Studie der Strategieberatung Civity herangezogen, die leider noch nicht veröffentlicht wurde. Die Unternehmensberatung Roland Berger hat vor kurzem ebenfalls eine Studie zum Thema Shared Mobility veröffentlicht, die ähnliche Punkte behandelt und zu vergleichbaren Ansichten kommt.

Welche Konzerne kämpfen um die Marktführerschaft?

In Deutschland sind das vor allem Daimler/Europcar mit Car2Go und BMW/Sixt mit DriveNow.

Wie lange dauert es, bis die Anbieter Geld verdienen?

Car2Go Manager Beermann erklärt, dass in einer Stadt nach 24-36 Monaten Break Even erreicht wird. Auch DriveNow gibt an, dass  auf Monatsbasis die Gewinnschwelle überschritten wurde.

Wie wird sich der Markt entwickeln?

Stefan Weigele, Autor der Studie und Partner bei Civity geht davon aus, dass sich der Markt bis 2020 weltweit auf 1.4 Milliarden Euro Umsatz vergrößern wird. Um diese Zahl zu erreichen, müsste sich die Anzahl der Carsharing Systeme von heute etwa 30 auf rund 140 steigern. Carsharing wird sich als Alternative zum eigenen Auto und Taxi weiter etablieren. Die Beratung Roland Berger geht in einer aktuellen Studie davon aus, dass der Carsharing bis 2020 auf 3.7 bis 5.6 Milliarden €  Umsatz kommen wird.

Wer hat die Nase vorn?

Anzahl der Städte: Bei der Anzahl der Städte hat Daimler mit Car2Go die Nase vorn, BMW beschränkt sich mit DriveNow im Moment auf 6 Städte.

Gewinne: Hier sieht Civity das Angebot von DriveNow vorne. Die geringe Anzahl an Städten wirkt sich hier vorteilhaft aus, da weniger investiert werden muss.

Auslastung: Die Fahrzeuge von DriveNow sind besser ausgelastet. Das hat zum einen mit der geringeren Fahrzeuganzahl zu tun, zum anderen sind auch die Betriebsgebiete kleiner. Laut Civity ist das Betriebsgebiet von DriveNow im Schnitt 88 Quadratkilometer groß, das von Car2Go liegt bei etwa 130 Quadratkilomtern im Schnitt.

Fahrzeuge: BMW und Sixt setzen bei DriveNow hochwertige Fahrzeuge ein, hautsächlich sind Minis (Mini, Mini Cabrio, Mini Countryman) unterwegs. Außerdem werden Fahrzeuge der BMW 1er Serie eingesetzt (BMW 1er Fünftürer,  X1, BMW Active E).  Bei Car2Go kommen vorwiegend minimalistisch ausgestattete Smart ForTwo zum Einsatz, in manchen Städten auch als elektrische Version. DriveNow bietet also die geräumigeren und besser ausgestatteten Fahrzeuge und den Kunden scheint es zu gefallen, das sie im Sommer auch mit dem Cabrio cruisen können.

Die Fahrzeuge von DriveNow werden auch öfters ausgetauscht, was auch besser bei den Kunden ankommt. Die Fahrzeuge gehen spätestens nach 12 Monaten zurück und werden wahrscheinlich auf dem Gebrauchtwagenmarkt angeboten. Die Car2Go Smarts sind etwa drei Jahre im Einsatz und danach reif für den Schrottplatz.

Im welchen Städten kommt Carsharing am besten an?

In Berlin wird laut Civity 25% des Umsatzes in Deutschland erwirtschaftet. Mehr als 2000 Fahrzeuge werden hier für Carsharing angeboten, die meisten Fahrten finden in den Bezirken im Zentrum der Stadt statt (Mitte, Kreuzberg, Friedrichshain, Prenzlauer Berg)

Wie viele Minuten sind die Fahrzeuge ausgelastet?

Die DriveNow Fahrzeuge kommen auf etwa 78 Minuten Auslastung am Tag. Die Car2Go Fahrzeuge sind am Tag 62 Minuten ausgelastet. Die Fahrzeuge von Multicity sind nur 26 Minuten unterwegs. Bei DriveNow ist etwa 650 Fahrzeuge in Berlin unterwegs, bei Car2Go etwa die doppelte Anzahl.

Sind die Angebote Kostendeckend?

Daimler und BMW behaupten, dass die Angebote  kostendeckend wirtschaften. Bei DriveNow werden etwa 24 € pro Fahrzeug und Tag umgesetzt, bei Car2Go sind es 18 €. Um mit diesen Beträgen kostendeckend arbeiten zu können,  ist davon auszugehen, dass die Carsharing Anbieter hohe Rabatte auf die Fahrzeuge erhalten.

Zu welchen Konditionen werden die Fahrzeuge vom Hersteller angeboten?

Es wird angenommen, dass DriveNow mehr als 40% Rabatt auf den Listenpreis der BMW Fahrzeuge erhält (Quelle: GetMobility.de)
Es wird angenommen, dass DriveNow mehr als 40% Rabatt auf den Listenpreis der BMW Fahrzeuge erhält (Quelle: GetMobility.de)

Darüber gibt es keine genaueren Infos. Um bei der geringen Auslastung profitabel wirtschaften zu können, müssten die Hersteller einen großzügigen Rabatt gewähren. Damit DriveNow allein ein Auto mit einem positiven Deckungsbeitrag betreiben kann, müssten die Auto mit einem Rabatt von ca. 30% zum Listenpreis angeboten werden. Da aber auch noch Ausgaben für Angestellte, Werbung und Wartung anfallen, ist anzunehmen, dass der Rabatt weit höher ausfällt, um einen Gewinn zu erwirtschaften.

Wie geht es weiter?

Car2Go will bis 2020 weltweit in weiteren 40 – 50 Städten aktiv werden, das Umsatzziel lieg bei 1 Milliarde Euro pro Jahr. DriveNow will ebenfalls expandieren, aber langsamer. Bis z 15 europäische und 10 amerikanische Metropolen sollen gestartet werden.

Wie können die Gewinne erhöht werden?

Auslastung: Die Nutzerzahl muss gesteigert werden und die Auslastung der Fahrzeuge.

Extra-Services: Außerdem können durch Extra-Angebote die Umsätze und Gewinne erhöht werden. So verlangen die Carsharing Anbieter einen Aufschlag für Fahrzeuge, die am Flughafen geparkt oder abgeholt werden, in Berlin sind das z.B. 4 € pro Fahrt.

Weitere Kategorien: Car2Go bietet in Berlin und Hamburg unter dem Namen Car2Go Black schwarze Mercedes B-Blassen an. Für 10 € pro Stunde und 49 € am Tag können die Autos gemietet werden. Die Fahrzeuge werden an fixen Punkten abgeholt und abgestellt. Benzin ist inklusive und einfache Fahrten, z.B. von Berlin nach Hamburg sind auch möglich.

Freizeitangebote: Drive Now will die Nutzer motivieren, öfters die Autos zu nutzen, in dem Freizeitangebote mit DriveNow Nutzung verkauft werden. In München kann z.B. ein Paket für die Therme Erding gebucht werden, das die Kosten für das DriveNow Auto enthält und ein 4 Stunden Ticket. Die Pakte können einfach über das Interface im Auto gebucht werden.

Werbung: Car2Go experimentiert mit Werbung auf den Fahrzeugen. Unternehmen können für die Produktionskosten und einem Betrag von 6,50 € pro Tag und Fahrzeug die Heckscheiben bekleben lassen. In Berlin sind z.B. 1/3 der Fahrzeuge mit Werbung beklebt. Bei einer dreimonatigen Laufzeit der Werbung bring das für Car2Go einen Umsatz von etwa 200.000 € ohne große Kosten.

Genehmigung der Behörden

Die Städteverwaltungen sind ebenfalls für den langfristigen Erfolg des Carsharings verantwortlich, in dem Sonderregelungen für Carsharing geschaffen werden. In London hat sich Car2Go nach 1 1/2 Jahren wieder zurückgezogen, das kein einheitlicher Parkraum aufgebaut werden konnte. In München dürfen pro Anbieter maximal 500 Fahrzeuge unterwegs sein, außerdem ist das Parken in Anwohnergebieten eingeschränkt.

Nutzerverhalten

Laut Civity Studie sind 50% der Fahrten kürzer als fünf Kilometer. Carsharing entzieht somit dem Taxigewerbe die Fahrten und teilweise auch dem Öffentlichen Nahverkehr. Radfahrer würden auch plötzlich wieder auf das Auto umsteigen.

Ob die Bewohner der Städte mit einem guten Carsharing Angebot dazu neigen, ihre eigenen Fahrzeuge abzuschaffen und vermehrt Carsharing nutzen, ist noch nicht belegt.

In Mailand hat es Car2Go auch geholfen, dass die Carsharing Fahrzeuge von der Maut in der Innenstadt befreit sind, die von der Stadtverwaltung erhoben wird.

Bild: Michael Andersen/Flickr, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Peer-to-Peer Mietwagenanbieter RelayRides erhält weitere 10 Mio. US$ Finanzierung

Das Peer-to-Peer Mietwagen-Unternehmen RelayRides hat die im Juli angekündigte 25 Mio. US$ Finanzierungsrunde um zusätzliche 10 Mio. US$ erweitert und kommt jetzt auf eine Gesamtfinanzierung von 54 Mio. US$. Die aktuelle Finanzierung von RelayRides kommt von Trinity Ventures.

Die Finanzierungsrunde wurde erweitert, da weiterhin großes Interesse seitens der Investoren zu spüren war und mehr finanzielle Mittel einen größeren Spielraum für die Expansion lässt. RelayRides will das Geld für die Entwicklung einer nativen Android App nutzen, außerdem soll die geografische Expansion des Services an Flughäfen aggressiver vorangetrieben werden. Das Unternehmen hat bisher nur eine Mietstation am Flughafen in San Francisco, weitere sollen an anderen Flughäfen folgen, um einen besseren Service bieten zu können.

Gestartet ist RelayRides mit einem Modell, das sich auf die Peer-to-Peer Vermietung von Fahrzeugen im innerstädtischen Bereich konzentriert hat. Nach dem FlightCar mit der Vermietung an Flughafen geparkten Privat-Fahrzeugen gestartet ist, wurde das Geschäftsmodell anscheinend um einen ähnlichen Service erweitert. Die deutschen Unternehmen Tamyca und Autonetzer bieten ein ähnliches Modell an. Das französische Pendant Drivy hat vor kurzem ebenfalls eine Finanzierung im Millionenbereich abgeschlossen.

Bild: RelayRides iOS app von RelayRides.com

Lyft & Uber starten zeitgleich Mitfahrfunktion

Die amerikanischen Fahrdienstanbieter Uber und Lyft haben fast zeitgleich eine Mitfahrfunktion angekündigt. Zukünftig können Nutzer der Services ihre Fahrt mit anderen unbekannten Nutzern teilen, die auf der selben Strecke unterwegs sind.

Die beiden Unternehmen integrieren somit eine Funktion, über die sich unter anderem die Taxi App BetterTaxi und die Ridesharing App flinc differenzieren. Uber hat die neue Funktion als ein Experiment angekündigt und die Funktion in einer Private Beta ausgerollt, bei Lyft ist der Service wohl sofort für alle verfügbar.

Die Idee hinter UberPool und Lyft Line

Die Idee hinter den beiden Funktionen ist, dass sich der Fahrgast die Fahrt mit mindestens einem anderen Fahrgast teilt, der auf der selben Strecke unterwegs ist.

Geringere Kosten: Durch die Mitfahrfunktion werden sich die Kosten für die Fahrgäste reduzieren. Der Fahrpreis wird auf mehrere Fahrgäste verteilt, Ersparnisse bis zu 40-50% sind möglich. Die einfache Bedienung der App und der on-demand Service bleiben weiterhin bestehen.

Höherer Verdienst für Fahrer: Die Fahrer können ihr einkommen erhöhen, wenn sie mehrere Fahrgäste auf einmal transportieren. Die Kosten pro Fahrgast reduzieren sich, aber die Gesamtsumme pro Fahrt wird steigen.

Höherer Auslastung: Wenn die neue Funktion angenommen wird, wird die Auslastung der Fahrzeuge steigen. Vorteil wäre, dass sich die Anzahl der Farhzeuge reduzieren würde und somit auch die Luftverschmutzung und das Verkehrsaufkommen geringer werden würde. Lyft Line verbindet z.B. maximal vier Personen in einem Auto, ein Fahrer und maximal 3 Fahrgäste. So wird die Auslastung erhöht und das Einkommen der Fahrer kann steigen.

Höherer Verdienst für Anbieter: Uber und Lyft würden auch von höheren Fahrpreisen profitieren. Die Unternehmen wären wieder in der Lage, eine Provision einzuführen, um Geld zu verdienen. In der letzten Zeit haben die Anbieter in einigen Märkten auf die Provision verzichtet, um sich einen Preiskampf untereinander leisten zu können und um günstiger als Taxis zu sein.

Verzicht auf eigenes Auto: Lyft und Uber spekulieren darauf, dass Leute auf ihr eigenes Auto verzichten, wenn der Ridesharing Service zu Kosten angeboten wird, die geringer sind, als wenn man ein eigenes Fahrzeug besitzt. Die Mitfahrfunktion ist eine Möglichkeit, um die Kosten zu drücken. Uber CEO Travis Kalanick würde auch gerne fahrerlose Autos einsetzen, um die Kosten für den Fahrer zu eliminieren. Der Verdienst der Fahrer ist im Moment noch der größte Kostenfaktor einer Fahrt.

Ergänzung für Nahverkehr: In Städten, in denen kein gut ausgebautes Nahverkehrssystem vorhanden ist, kann der Ridesharing Service mit Mitfahrfunktion eine gute Ergänzung bzw. eine gute Alternative sein, die sich viele Einwohner leisten können.

Wie funktioniert`s?

In der Uber und Lyft App erscheint die neue Funktion als weitere Auswahlmöglichkeit. Wenn der Nutzer die entsprechende Funktion auswählt und ein Fahrzeug bucht, dann sucht das System automatisch einen Nutzer, der auf der selben Strecke unterwegs sein möchten. Für die Fahrgäste bedeutet die neue Funktion auch, dass sie ihr Ziel bereits bei der Buchung eingeben müssen, um eine Route voraussagen zu können.

Der Nutzer  erhält er eine Nachricht mit dem Namen des weiteren Fahrgastes. Wie Uber im Blog angekündigt hat, erhält man auch einen Rabatt, wenn  der Nutzer UberPool gebucht hat aber kein Fahrgast gefunden wird, der die selbe Strecke fahren möchte.

Bei Lyft Line erhält der Fahrgast schon bei Buchung seinen Fahrpreis. Die höhe des Rabatts zu einer normalen Lyft Fahrt wird mit einem Algorithmus errechnet. Der Algorithmus errechnet, wie wahrscheinlich es ist, dass auf der Strecke ein weiterer Mitfahrer gefunden wird. Je höher die Wahrscheinlichkeit, desto höher ist die Ersparnis.

Start der neuen Funktion

Uber rollt die neue Funktion in San Francisco sofort in einer privaten Beta aus und kündigt an, dass die Funktion noch nicht rund funktionieren wird. Hört sich fast so an, als hätten sie von Lyfts Plänen Wind bekommen und schnell die Funktion implementiert, um Lyft zuvor zu kommen.

Lyft Line wird auch erst in San Francisco getestet und dann in weiteren Städten ausgerollt. Das Angebot ist aber nicht mehr in einer Beta Version und den Nutzern wird die erste Lyft Line Fahrt geschenkt.

Bild von MotorBlog.com  (Bestimmte Rechte vorbehalten)

Tesla lässt Batteriezellen in Gigafactory von Panasonic fertigen

Tesla holt sich für die geplante Gigafactory den asiatischen Konzern Panasonic mit an Board. Wie unter anderem das Handelsblatt berichtet, wird Panasonic die Fertigung der Batteriezellen übernehmen. Panasonic und Tesla arbeiten schon seit 2013 zusammen, das japanische Unternehmen liefert bereits die Zellen für das aktuelle Tesla Model S Fahrzeug.

In der Gigafactory sollen in sechs Jahren mehr Lithium-Ionen-Akkus produziert werden als in allen heutigen Fabriken zusammen. Unter anderem sollen die Kosten für die Batteriezellen gesenkt werden, um die Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge zu reduzieren. Tesla hat bereits angekündigt, dass das nächste Model, das so groß wie ein 3er BMW sein wird, für 35.000 US$ angeboten werden soll. Mit dem neuen Fahrzeug sollen auch Verkaufsziele von 500.000 verkauften Tesla-Fahrzeuge pro Jahr erreicht werden.

Für die Gigafactory werden Investitionen von etwa 5 Milliarden US$ veranschlagt. Tesla will sich um das Bauland und die Gebäude kümmern und insgesamt zwei Milliarden US$ investieren. Die restlichen drei Milliarden US$ sollen von Partnern, wie Panasonic kommen. Die Fertigung der Batteriezellen wird etwa die Hälfte der Fabrikfläche einnehmen, den Rest werden sich Tesla und andere Zulieferer teilen, um die Zellen zu fertigen Batteriepacks zusammenzubauen.

 Bild: Tesla Visit 12 von Windell Oskay (Bestimmte Rechte vorbehalten)