Kurznachrichten: Lyft adressiert Unternehmen, Uber will mit Spotify kooperieren, Blacklane bestätigt Finanzierung

In der letzten Woche hat es wieder einige Neuigkeiten aus dem Mobilitätsbereich gegeben. Blacklane hat Finanzierung bestätigt, Lyft adressiert mit “for Work” Programm Unternehmen und Uber steht vor einer Partnerschaft mit Spotify. Ausserdem wurde UberPool in Paris gestartet und ein Korridor für vernetztes Fahren zwischen Rotterdam und Wien wird eröffnet.

Lyft for Work für Unternehmen

Nach Uber adressiert auch das Ridesharing Startup Lyft Unternehmenskunden. Unternehmen, die sich für das Programm “Lyft for Work” anmelden, können ihren Mitarbeitern monatlich Guthaben für die Nutzung von Lyft einräumen und einfach abrechnen. Die Unternehmen können entscheiden, wie viel Guthaben jeden Mitarbeiter zur Verfügung hat. Außerdem können Abhol- und Zielorte vorgegeben werden, für die das Guthaben verwendet werden kann. Das kann z.B. die Büroadresse oder eine Event-Location sein. Uber hat bereits vor ein paar Wochen Uber for Business gestartet. (via Lyft Blog)

Blacklane bestätigt Finanzierung, PhoCusWrigh Gründer im Beirat

Die Plattform für Limousinenservices Blacklane hat am Anfang der Woche die Finanzierung bestätigt, über die vor ein paar Wochen schon im Handelsblatt berichtet wurde. Außerdem wurde verkündet, dass Philip C. Wolf in den Beirat des Unternehmens einzieht. Philip C. Wolf ist Gründer des Unternehmens PhoCusWright und gilt als Travel-Experte. Damit dürfte sich Blacklane stärker als bisher auf Reiseplattformen fokussieren. Als Investor konnte ein Fond des japanischen Unternehmens Recruit gewonnen werden, investiert wurde ein mittlerer Millionenbetrag und die Bewertung lag bei einem dreistelligen Betrag. (via Blacklane Pressemitteilung)

Uber will mit Musik-Streaming Dienst Spotify kooperieren

Das amerikanische Mobilitäts-Startup Uber steht vor einer Kooperation mit dem Musik-Streaming Dienst Uber. Schon vor mehr als einem Jahr hat Uber CEO Travis Kalanick von der Idee gesprochen, den Kunden die Möglichkeit zu geben, ihre persönliche Musik während einer mit Uber gebuchten Fahrt zu streamen, jetzt scheint es tatsächlich so weit zu sein. Am Montag soll die Kooperation während einer Konferenzschaltung genauer erläutert werden. Auf der Einladung, die in der linken oberen Ecke von Musik-Noten geziert wird, werden Travis Kalanick und ein “Special Partner Guest”  angekündigt. Die vom Kunden ausgewählte Musik soll über das Fahrer-Smartphone gestreamt werden. Die Fahrer wurden in den letzten Tagen schon befragt, ob ihre Fahrzeuge über einen Audio-Eingang verfügen, an dem das von Uber ausgehändigte Farer-Smartphone angeschlossen werden kann, um die Musik über die Fahrzeug-Boxen wiederzugeben. (via TechCrunch)

Versuche von Uber die Gemüter zu beruhigen

In Indien wurde bemängelt, dass die von Uber genutzte Funktion der Kreditkartenzahlung nicht zulässig ist, da bei jeder Fahrt keine Verifizierung in zwei Schritten stattfindet, die gesetzlich vorgeschrieben ist. Dem Unternehmen wurden ein paar Wochen Zeit eingeräumt, um die Bezahlmethoden anzupassen. Uber reagiert jetzt darauf mit der Integration von einem Prepaid Dienst mit dem Namen Paytm. Nutzer in Indien müssen jetzt, bevor sie ein Uber buchen, Geld auf das Paytm Wallet laden. Bei jeder Aufladung findet eine Authentifizierung in zwei Schritten statt. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, oder einen negativen Stand aufweist, kann kein Fahrzeug bestellt werden. (via Quartz India)

In Paris wurde der Mitfarhservice UberPool gestartet. Bei UberPool können sich mehrere Fahrgäste, die auf einer ähnlichen Strecke unterwegs sind, ein Fahrzeug teilen. Dabei lassen sich die Fahrtkosten für die Nutzer drastisch reduzieren und Uber ist der Meinung, dass auch die Anzahl der Fahrzeuge reduziert werde kann. UberPool wird wahrscheinlich auch ein Versuch sein, die Gemüter in Frankreich zu beruhigen Vor kurzem wurde Uber zu einer Geldstrafe von 100.000 € verurteilt, da Service UberPop fälschlicherweise als Mitfahrzentrale deklariert wurde. (via RudeBaguette & Wall Street Journal)

Teststrecke für vernetztes Fahren

Im nächsten Jahr soll zwischen Rotterdam und Wien eine Teststrecke eröffnet werden, auf der das vernetzte Fahrern weiter erforscht und getestet werden soll. Fahrzeuge werden mit spezieller Technik ausgestattet, die mit der W-Lan Technologie vergleichbar ist, um untereinander und mit der Infrastruktur kommunizieren zu können. Das vernetzte Fahrern gilt auch als wichtige Grundlage für das autonome Fahrern ohne Fahrer. Die Teststrecke ist etwa 1300 km lang und führt von Rotterdam über Frankfurt nach Wien. (via Spiegel Online)

Bild: Mobility 2.0 von Joel Müller (via flickr). Lizenz: CC BY 2.0