Uber mit weiteren 1.2 Milliarden US$ Finanzierung

Das amerikanische Beförderungs- und Ridesharing-Unternehmen Uber erhält weitere 1.2 Milliarden US$ Finanzierung. Nach Spekulationen in den letzten Wochen Uber hat die Nachricht über die Finanzierung auf dem eigenen Blog veröffentlicht, die Bewertung soll bei unglaublichen 40 Milliarden US$ liegen, was etwa 33 Milliarden Euro entspricht. Uber hat erst vor ein paar Monaten eine ähnlich hohe Finanzierung abgeschlossen, insgesamt hat das Unternehmen bisher etwa 2.7 Milliarden US$ eingesammelt.

Laut der Nachrichtenseite TechCrunch stammt die Summe von den Alt-Investoren Sequoia, TPG, Fidelity Investments, Wellington Management, Kleiner Perkins Caufield & Byers und Menlo Ventures.

Laut Blog-Eintrag ist Uber heute 6 mal so groß, als wie vor 12 Monaten. Es wird nicht genauer angegeben, auf welche Kennzahl sich das sechsfache Wachstum bezieht. Damals hat das Unternehmen einen Wöchentlichen Umsatz von etwa 25 Mio. US$ eingefahren, demnach wären es heute 150 Mio. US$ Umsatz pro Woche. Die Zahl der Städte stieg von 60 in 21 Ländern auf 250 in 50 Ländern.

Das Unternehmen schmückt sich damit, dass es im Jahr 2015 mehr als 1 Millionen Arbeitsplätze weltweit generieren wird, gemeint sind damit vor allem neue Jobs als Fahrer. Durch den Kostenvorteil von Uber würden mehrere Millionen Menschen ihre Fahrzeuge abschaffen und die Parkplatzsituation in den Städten würde sich verbessern.

Laut Travis Kalanick besteht noch die Möglichkeit, dass die Finanzierungsrunde erweitert werden kann, für weitere strategische Investments. Die Finanzierung soll vor allem für eine weitere Expansion in Asien und im pazifischen Raum genutzt werden. Eventuell hat sich auch ein asiatischer Investor an der Runde beteiligt. Nicht nur Uber, sondern auch Blacklane sieht ein gutes Wachstumspotential in Asien, Blacklane hat sich vor kurzem mehrere Millionen von dem japanischen Unternehmen Recruit gesichert.

Der CEO von Uber geht in seinem Blog-Post auch auf die Vorkommnisse der letzten Wochen ein, die für viel negative PR für das Unternehmen gesorgt haben. Das Unternehmen muss auch dafür sorgen, dass die Organisation und Struktur dem enormen Wachstum standhält.

Bild: Money von Nick Ares (bestimmte Rechte vorbehalten)