11 Mobility – & Transport Unternehmen + Investoren, die Sie 2015 beobachten sollten

Auch im Jahr 2015 wird sich im Bereich Mobility, Transport und Beförderung einiges bewegen. Die folgende Präsentation ermöglicht eine kurze Übersicht und stellt einige Fragen. Zum Beispiel: Wie entwickelt sich der Wettbewerb zwischen Uber und Lyft? Was passiert im Bereich Carsharing und multimodale Mobilität? Schließen sich die beiden Limousinen-Services MyDriver und Blacklane zusammen?

Mobility Trends für 2015

Bild: Mobility 2.0 von Joel Müller (bestimmte Rechte vorbehalten)

Delivery Nachrichten: Postmates erhält 35 Mio. $, Uber mit Essen in Barcelona, Deliveroo vor Deutschlandstart

+++ Kurznachrichten aus dem Delivery Bereich +++ Das Startup Postmates aus San Francisco erhält eine neue Finanzierung, UberEats liefert Essen in Barcelona.  Das Startup aus London Deliveroo steht vor einer Expansion nach Deutschland. Außerdem will die Deutsche Bahn ihr Fernbus-Angebot ausbauen.

Postmates mit 35 Mio. US$ Finanzierung

Das amerikanische same-day delivery Startup Postmates, das von dem Deutschen Bastian Lehmann gegründet wurde, hat weitere 35 Mio. US$ von Investor Spark Capital eingesammelt. Via Postmates können die Nutzer alles von lokalen Geschäften bestellen und für eine kleine Liefergebühr nach hause liefern lassen. Bisher ist Postmates in ca. 60 amerikanischen Städten aktiv. Seit dem Start im Jahr 2011 wurden insgesamt 58 Mio. US$ eingesammelt. In der letzten Finanzierungsrunde wurde das Unternehmen anscheinend mit 150 bis 200 Mio. US$ bewertet. Das Unternehmen scheint recht erfolgreich zu sein, es wurden mittlerweile mehr also 1 Millionen Lieferungen zugestellt. Kürzlich wurde eine API eingeführt, die App-Entwickler und Verkäufer einbinden können, um einen Same-Day Delivery Service anbieten zu können. (via TechCrunch)

UberEats startet in Barcelona

Uber wurde letztes Jahr in Spanien der Personentransport untersagt. Um weiterhin im Land aktiv bleiben zu können, wurde der Service UberEats gestartet. Per UberEats können die Nutzer Gerichte von ausgewählten Restaurants bestellen, die innerhalb von 10 Minuten zugestellt werden. Uber bietet bereits in New York einen Delivery Service mit dem Namen UberRUSH  an, in Los Angeles wird der Lieferservice für Essen unter dem Namen UBERFresh angeboten. Um an die besten Restaurants zu kommen, arbeitet Uber mit dem Restaurant-Guide Plateselectors zusammen. Bleibt abzuwarten, ob Uber den Service auch in Berlin anbieten wird. In Berlin wurde der Service mit Limousinen verboten, der Service mit Privatfahrern wird unter unwirtschaftlichen Bedingungen angeboten und mit UberTaxi unterscheidet man sich nicht von myTaxi und co.  (via Business Insider)

Lieferservice Deliveroo startet in Deutschland

Das sich ein Lieferservice für Gerichte von Premium-Restaurants in Berlin und anderen deutschen Städten lohnen könnte, zeigt der bevorstehenden Start von Deliveroo. Deliveroo bietet einen ähnlichen Service, wie UberEats. Per eigener Flotte werden Gerichte von ausergewöhnlichen Restaurants zugestellt. Die teilnehmenden Restaurants verfügen über keine eigenen Fahrer und die Lieferung von Gerichten gehörte bisher nicht zum Geschäftsmodell dieser Restaurants. Damit unterscheidet sich der Service von Lieferheld, Lieferando und co. Diese Services setzten vor allem auf Restaurants, die eigene Fahrer haben und die sich auf Essenlieferungen spezialisiert haben. Geleitet wird das deutsche Team von Felix Chrobog, Sohn des ehemaligen deutschen Botschafters in den Vereinigten Staaten. Deliveroo sucht in Deutschland einige Mitarbeiter für die Bereiche Marketing, Logistik&Operations und Business Development. Das Finden von geeigneten Mitarbeitern scheint nicht so einfach zu sein, schließlich sind die Stellenanzeigen schon einige Wochen online. Deliveroo hat vor kurzem eine Finanzierungsrunde über 25 Mio. US$ abgeschlossen und ist damit finanziell gut aufgestellt. (via Deliveroo und VentureBeat)

Deutsche Bahn will Fernbus-Marken zusammenführen und Netz ausbauen

Die Deutsche Bahn will ihr Fernbus-Angebot ausbauen und alle Marken zusammen fassen. Ab Sommer sollen neue Linien eingeführt werden und die Frequenz auf bestehenden Linien soll erhöht werden. Die Anzahl der Fernbus-Verbindungen soll vervierfacht werden. Als weiterer Schritt sollen alle Bus-Marken, wie BEX, Berlinlinienbus und IC-Bus unter einem neuen Namen zusammengefasst werden. Mit diesen beiden Schritten will die Deutsche Bahn mit MeinFernbus Flixbus mithalten. Die beiden Unternehmen MeinFernbus und Flixbus haben sich Anfang des Jahres zusammengeschlossen, um schneller wachsen zu können. Das Gemeinschaftsunternehmen kommt auf einen Marktanteil von mehr als 75% in Deutschland, die Busse der Bahn haben einen Anteil von unter 10%. MeinFernbus Flixbus will dieses Jahr mehr als 50 neue Linien und 500 neue Direktverbindungen in Deutschland und Europa schaffen. Die Zahl der Busse soll auf 1000 fast verdoppelt werden. Die Bahn muss ihre Strategie ändern, um nicht total den Anschluss im Fernbusmarkt zu verlieren. (via Tagesschau)

Bild: Delivery of semlor von Patrik Nygren (bestimmte Rechte vorbehalten)

Taxi-Apps Didi Dache und Kuaidi Dache schließen sich zusammen

Laut Reuters schließen sich die beiden chinesischen Taxi-Apps Didi Dache und Kuaidi Dache in einer Fusion zusammen. Durch die Fusion der beiden führenden Taxi-Apps entsteht der weltweit größte Smartphone basierte Transportservice.

Wie das Unternehmen nach der Fusion heißen wird, ist noch unklar. Die Marken der beide Unternehmen könnten erstmal erhalten bleiben. Nach dem Zusammenschluss wird das Unternehmen mit 6 Milliarden US$ (entspricht 5.3 Milliarden €) bewertet. Weitere Informationen sollen nach dem Chinesischen Neujahrsfest publiziert werden.

Interessant an dem Zusammenschluss ist, dass die beiden chinesischen Internet-Giganten Tencent und Alibaba der Fusion zugestimmt haben. Tencent ist bei Didi Dache als Investor an Board, Kuaidi Dache wird von Alibaba finanziert. Tencent und Alibaba galten bisher als Erzfeinde, so dass eine Zusammenarbeit undenkbar war.

Die beiden Unternehmen verfügen über einen Marktanteil in China von mehr als 90%. In den letzten Jahren seit Start im Jahr 2012 haben sich die beiden Unternehmen einen erbitterten Preiskampf geleistet, um neue Kunden zu gewinnen. Mehr also 150 Mio. Chinesen nutzen ihr Smartphone, um über eines der beiden Netzwerke ein Taxi zu bestellen.

Gemeinsam haben die beiden Unternehmen mehr als 1 Milliarde US$ von Privat-Investoren eingesammelt. Didi hat im letzten Dezember 700 Mio. US$ von Tencent und DST eingesammelt. Kuaidi hat mehr als 600 Mio. US$ von Softbank, Tiger Global und Alibaba eingesammelt.

Die Fusion soll auch im Kampf gegen Uber helfen. Uber ist seit 2013 in China aktiv und vermittelt lizensierte Chauffeure anstatt Taxifahrer. Ende letzten Jahres hat der chinesische Suchmaschinen-Konzern Baidu etwa 600 Mio. US$ in das amerikanische Unternehmen investiert und angekündigt, das Unternehmen bei einem schnelleren Marktausbau zu unterstützen. Bleibt abzuwarten, ob sich das fusionierte Unternehmen an eine Internationalisierung wagt, oder ob weiterhin ausschließlich auf den chinesischen Markt gesetzt wird.

Kuaidi Investor Softbank hat auch bei weiteren internationalen Taxi-Apps hohen Summen investiert, darunter GrabTaxi aus Süd-Ost-Asien und Ola aus Indien. Weitere Fusionen im asiatischen Raum könnten also bevorstehen.

Bild: favorite taxi von Ernie (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Lyft will min 250 Mio. US$ einsammeln, Apple arbeitet an eigenem Fahrzeug

Kurznachrichten: Das amerikanische Ridesharing Startup Lyft steht wohl kurz davor zwischen 250 und 500 Mio. US$ an Finanzierung aufzunehmen und Apple arbeitet an Produkten für Autos oder sogar an einem eigenen Fahrzeug.

Lyft will min. 250 Mio. US$ Finanzierung einsammeln

Der amerikanische Uber Konkurrent Lyft ist im Gespräch mit Investoren, um eine weitere Finanzierungsrunde im dreistelligen Millionenbereich aufzunehmen. Laut Insidern soll eine Summe von 250 Mio. US$ in das zwei Jahre alte Unternehmen fließen, bei einer Bewertung von 2 Milliarden US$. Je nach Interesse der Investoren könnte die Summe auf 500 Mio. US$ steigen.

Im letzten Jahr ist Lyft anscheinend recht schnell in den USA gewachsen, der Umsatz soll sich laut Lyft Präsident John Zimmer verfünffacht haben. Lyft dürfte auch von den negativen Schlagzeilen rund um Uber profitiert haben.

Schon beim Abschluss der letzten Finanzierungsrunde im April 2014 wurde darüber spekuliert, dass Lyft bald internationalisiert. Bisher ist das nicht geschehen und es bleibt abzuwarten, ob sich der Mitfahr-Service nun traut, Städte in Europa, Asien, Südamerika oder Afrika zu erschließen oder ob der Fokus weiter auf der Expansion in den USA liegt.

Es ist anzunehmen, dass die neue Finanzierung für Marketing und Fahrer-Kompensierung ausgegeben wird. Einerseits sollen neue Nutzer über Social-Media Kanäle, wie Twitter und Facebook gewonnen werden. Auf der anderen Seite müssen die Fahrer intensiviert werden, da die Fahrpreise auf Nutzerseite extra niedrig gehalten werden und ein Preiskampf mit Uber geführt wird. Auch die Ausgaben für rechtliche Auseinandersetzungen und Lobbying dürften nicht unerheblich sein. (via New York Times)

Apple arbeitet an eigenem Auto und/oder an Produkten für Fahrzeuge

Laut Financial Times stellt Apple ein Team an Experten mit Automotive Hintergrund ein, um in einem geheimen Forschungslabor an Produkten für die Automobilindustrie und/oder um an einem Apple Fahrzeug zu arbeiten. Angeführt wird das Team von erfahrenen Managern, die auch schon am iPhone gearbeitet haben. In den letzten Monaten wurden gezielt Gespräche mit Managern und Experten mit Automotive-Hintergrund geführt, unter anderem, um diese abzuwerben. So wurde zum Beispiel der Chef der Forschungs- und Entwicklungsabteilunge von Mercedes Benz im Silicon Valley, Johann Jungwirth abgeworben.

Das Team soll an einem Projekt mit dem Decknamen Titan arbeiten. Ziel ist die Entwicklung eines elektrischen und selbstfahrenden Minivans. Für die Fertigung müsste Apple mit Partnern zusammenarbeiten, da Apple über keine eigene Fertigung verfügt und da es zu lange dauern dürfte, die nötige Erfahrung aufzubauen. Als Partner könnten Partner wie Magna Steyr aus Österreich zur Verfügung stehen.

Neben einem Apple Fahrzeug könnte das Expertenteam an einer komplexen Software-Plattform arbeiten, die auf Apple CarPlay aufbaut. Die Software-Plattform könnten Automobilhersteller einsetzen, um die Apple Technologie tiefer in die Fahrzeuge integrieren zu können.

Auf der Goldman Sachs Technologie Konferenz letzte Woche hat Apple CEO Tim Cook deutlich dargestellt, dass Apple weiter in die Automotivindustrie vordringen will. (via Financial Times)

Bild: San Francisco – Clarion Alley von Kārlis Dambrāns (bestimmte Rechte vorbehalten)

Sidecar will sich mit Same-Day Lieferungen differenzieren

Das amerikanische Transport-Startup Sidecar hat einen Same-Day Delivery Service gestartet. Mit dem neuen Service können die Nutzer Pakete und andere Lieferungen über das Sidecar Netzwerk von A nach B bringen lassen. In den letzten sechs Monaten wurde der neue Service in der Bay Area in den USA getestet, nun folgt der Start des Sidecar Deliveries Services in allen 10 US-Städten, in denen Sidecar bisher aktiv ist. Der neue Service basiert auf der bereits bestehenden Technologie und dem Netzwerk an Fahrern, die bisher auch Ridesharing Services angeboten haben.

Günstiger und schneller

Laut Sidecar Gründer Sunil Paul ist die Lieferung über das Sidecar-Netzwerk 80% günstiger, als traditionelle Kurierdienste und außerdem schneller. Anscheinend sind in San Francisco schon 10% der Sidecar Fahrten Same Day Deliveries. Bis Ende des Jahres sollen über die Sofort-Zustellungen 50% des Umsatzes generiert werden. Sidecar arbeitet mit E-Commerce, Restaurants, Blumenläden und Supermärkten zusammen, um für Aufträge zu sorgen. Einer der Pilot-Kunden in San Francisco ist Eat24. Eat24 ist eine Art amerikanisches Lieferheld oder Lieferando. Anscheinend wurden die Zustellzeiten der über Eat24 bestellten Mahlzeiten halbiert und die Restaurants haben gleichzeitig einen Umsatzanstieg verzeichnet. Die Vision von Sidecar ist, dass jedes Geschäft eine Bestellung erhalten kann, die innerhalb einer Stunde zugestellt wird.

Mehr Fahrer sorgen für kürzere Wartezeiten

Für die Fahrer hat es den Vorteil, dass die Einnahmen um bis zu 75 % steigen können, wenn sie gleichzeitig Fahrgäste und Pakete im Fahrzeug haben. Durch die zusätzliche Einnahmequelle steigt laut Sidecar die Anzahl der aktiven Fahrer. Mehr aktive Fahrer führen zu kürzeren Wartezeiten und günstigeren Preisen für die Fahrgäste.

Starke Wettbewerber

Sidecar wagt sich damit in eine Nische mit starken Wettbewerbern. Unternehmen, wie Amazon, Ebay, Instacart, Postmates, Uber und co. bieten ebenfalls einen ähnlichen Service an, meist aber mehr Endkunden orientiert. Amazon arbeitet außerdem mit der Taxi-App Flywheel zusammen, um Pakete möglichst sofort zustellen zu können.

Sidecar adressiert mit dem neuen Service mehr Unternehmen als Endkunden. Unternehmen können die Logistik-Lösung von Sidecar einbinden, um die Bestellungen möglichst schnell zustellen zu können. Über die Sidecar API werden die Live-Daten über den Auftrag übertragen, so dass die Kunden ihre Lieferung genau verfolgen können. Bei Eat24 wissen die Kunden genau, wann die Lieferung das Restaurant verlassen hat und wann der Fahrer angekommen ist. Eine ähnliche Transparenz über die Lieferung wäre bei Lieferheld, Lieferando und co. ebenfalls wünschenswert.

Innovative Ideen von Sidecar

Sidecar hat bisher viel weniger Geld eingesammelt, als Uber oder Lyft, das Unternehmen zeichnet sich aber immer wieder durch innovative Ansätze aus. So wurde die Mitfahrfunktion Shared Rides, mittels derer sich mehrere Fahrgäste eine Fahrzeug teilen, vor UberPool und Lyft Line eingeführt, außerdem erlaubt Sidecar den Fahrern die Preisgestaltung der Fahrten. Die Idee, dass Fahrgäste und Pakete gleichzeitig in den Fahrzeugen sind, wurde nur auch zuerst von Sidecar umgesetzt. Die Kombination ist eine Win/Win/Win Situation. Fahrgäste fahren zu einem günstigere Preis. Fahrer erhöhen ihren Umsatz. E-Commerce Unternehmen erhalten die Möglichkeit, ihre Produkte günstiger und schneller zuzustellen.

Bild: Sidecar (alle Rechte vorbehalten)

Goolge soll an Uber Konkurrenten arbeiten

Wie Bloomberg Berichtet, soll Google an einem on-demand Taxiservice arbeiten, der wie Uber funktioniert. Interessant an der Entwicklung ist, dass Google im August 2013 einen Betrag von 258 Mio. US$ via Google Ventures in Uber investiert hat und sich auch an der Finanzierungsrunde ein Jahr später mit dem gleichen Investment Vehikel beteiligte. David Drummond, Leiter der Rechtsabteilung und Senior Vice President für Unternehmensentwicklung von Google ist seit dem Investment im Jahr 2013 Mitglied des Aufsichtsrats von Uber.

Seit dem Investment haben Uber und Google gut zusammen gearbeitet. Unter anderem wurden die Fahrer mit Android-Smartphones anstatt iPhones ausgerüstet und der Uber-Service wurde in die Google Maps App integriert. Schon vor dem Investment hat Uber die Kartendaten von Google für die Fahrer und Fahrgast-App genutzt. Jetzt scheint es so, als würde sich die Zusammenarbeit in Richtung Konkurrenzkampf entwickeln.

Google bereitet den Start eines eigenen on-demand Fahrservice vor, wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Entwicklungsprojekt der selbstfahrenden Autos. David Drummond hat das Uber Board über die Möglichkeit, dass Google einen eigenen Service startet, unterrichtet und Screenshots einer Google Ridesharing App gezeigt, die von Google Mitarbeitern genutzt wird. Drummond soll nun dazu gedrängt werden, sich aus dem Uber Aufsichtsgremium zurückzuziehen.

Wie Uber arbeitet auch Google schon seit einiger Zeit an der Vision, den Verkehr mit selbstfahrenden Fahrzeugen zu revolutionieren und effizienter zu gestalten. Kürzlich hat das Unternehmen verkündet, dass die Technologie für selbstfahrende Autos in den nächsten zwei bis fünf Jahren massentauglich sein wird und dass über Möglichkeiten nachgedacht wird, Mitfahrgelegenheiten anzubieten.
Diese Aussagen haben das Uber Management beunruhigt. Für Uber wäre es auch ein schwerer Schlag, wenn Google den Zugang zu den Google  Maps Daten einschränkt, da es keine wirkliche Alternative gibt.
Wenn sich Google in den Ridesharing Markt begeben würde, hätte Uber auch keinen Partner mehr, der in der Zukunft selbstfahrende Autos bereitstellen würde. Für Uber CEO Travis Kalanick liegt in autonomen Fahrzeugen ohne Fahrer der Schlüssel für noch günstigere Personenbeförderung, denn der Fahrer stellt im jetzigen Setup den größten Kostenfaktor dar. Uber müsste selber die Technologie und ein selbstfahrendes Fahrzeug entwickeln, oder mit einem anderen Fahrzeughersteller zusammenarbeiten, um fahrerlose Autos für den Transportservice nutzen zu können. Mercedes, Audi, Tesla und andere Hersteller arbeiten an selbstfahrenden Autos, es ist aber schwer zu sagen, ob sie soweit wie Google in der Entwicklung sind.
Bild: Uber in Beijing von bfishadow (bestimmte Rechte vorbehalten)