Sidecar beendet Ridesharing- und Lieferservice

Das Unternehmen ist bereits 2011 mit einem peer-to-peer Mitfahrservice für Kurzstrecken gestartet. Im Jahr 2014 erfolgte ein Relaunch. Der Fokus wurde auf ein persönlicheres Auftreten der Fahrer gelegt. Die Fahrer konnten Bilder hochladen und persönliche Informationen hinzufügen. Anfang 2015 wurde der Sidecar Same-Day Delivery Service gestartet. Der Lieferservice wurde schnell zu einem entscheidenden Teil des Unternehmens. Sidecar hat Mitarbeiter vom Ridesharing-Service abgezogen, um den Lieferservice voran zu bringen. Bereits im August wurde mit dem Lieferservice ein höherer Umsatz erzielt, als mit dem Mitfahrservice. 

Nicht genügend Finanzierung

Das Unternehmen hat es nicht geschafft, genügend Finanzierung einzusammeln. Das Unternehmen konnte nur 35 Mio. US$ an Finanzierung einsammeln. Im Vergleich zu den Finanzierungssummen, die Lyft (ca. 1 Milliarde US%) und Uber (ca. 7 Milliarden US$) eingesammelt haben, ist das gar nichts. Einige der Investoren, die bei Sidecar investiert haben, setzen auch ihr Geld auf den Erfolg der Konkurrenten Uber und Lyft.

Coole Technische Features

Mit Sidecar verschwindet ein Pionier der Ridesharing-Economy. Das Startup hat viele Funktionen eingeführt, bevor sie Jahre später von Lyft und Uber getestet wurden. Darunter fallen zum Beispiel geteilte Fahrten, Back-to-back Fahrten, die Eingabe der Zieladresse durch den Fahrgast, usw. Mit Sidecar verschwindet auch einer der größeren Ridesharing Anbieter in den USA. Zuletzt war da Unternehmen der drittgrößte Anbieter in den USA.

Bild: Sidecar (alle Rechte vorbehalten)

Carzapp insolvent, TaxiOS von Flywheel, Shuttl mit Minibussen für Indien

Kurznachrichten: CarZapp ist insolvent. Fahrservice mit Minibussen Shuttl sammelt 20 Mio. US$ ein. Flywheel erweitert TaxiOS. Facebook integriert Uber in den Messenger.

Carzapp ist insolvent

Das Berliner Startup Carzapp hat in der vergangenen Woche den Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet. Ziel war es, ein intelligentes Schließsystem zu entwickeln, das nachträglich in Autos eingebaut werden kann, um  Carsharing zwischen Privatpersonen ohne Schlüsselübergabe zu ermöglichen. Später wurde das Produkt erweitert und für unterschiedliche Zielgruppen angeboten. Zwischenzeitlich wurde auch eine Carsharing Plattform für Peer-to-Peer Carsharing betrieben. Carzapp hat über Seedmatch 250.000 Euro von der Crowd eingesammelt. (via Gründerszene)

Das indische Startup Shuttl sammelt 20 Mio. US$ ein

Das indische Startup Shuttl hat nur acht Monate nach dem Start eine Finanzierung in Höhe von 20 Mio. US$ eingesammelt. Investiert haben Lichtspeed, Sequoia und Times Internet. Shuttl bietet einen Fahrservice mit klimatisierten Minibussen an. Die Nutzer können über die Smartphone App eine Route finden und ein Ticket kaufen. Bisher betreibt das Startup in Delhi 50 Routen mit 500 Bussen. Pro Tag werden 15.000 Fahrgäste befördert. Die Routen werden anhand der Nachfrage der Kunden ausgerichtet. Das Unternehmen will seine Technologie weiterentwickeln, um die Routen zu optimieren und die Auslastung zu erhöhen. Der öffentliche Nahverkehr in Indien ist bisher ineffizient, da hat Shuttl gute Chancen, erfolgreich zu sein. Shuttl möchte seinen Service schnell in andere Städte bringen. Konkurrent ist das mit Milliarden finanzierte Startup Ola. (via Techcrunch)

Flywheel weitet sein TaxiOS aus

Im Oktober hat Flywheel seine TaxiOS Plattform in San Francisco testweise gestartet. Jetzt wird die Plattform auf ganz Kalifornien erweitert. Mit TaxiOS können herkömmliche Taxi-Fahrer den Fahrpreis via GPS-Daten berechnen. Außerdem werden mittels TaxiOS die Fahrten elektronisch übermittelt,  Zahlungen abgerechnet und der Fahrer kann das System zur Navigation nutzen. In den letzten Monaten wurde das System dank des Feedbacks der Fahrer weiterentwickelt. Wettbewerber von Flywheel sind Arro und Way2Ride. Alle Unternehmen setzen auf die Vermittlung von herkömmlichen Taxis. Dadurch wollen sie sich von Uber und Lyft abgrenzen. (via TechCrunch)

Uber lässt sich über Facebook Messenger bestellen

Facebook hat damit begonnen, die Funktionen des Messenger zu erweitern. Ausgewählte Nutzer können über den Facebook Messenger ein Uber bestellen.  Der Nutzer muss den Messenger nicht mehr verlassen, um ein Uber zu buchen. Die Fahrt kann direkt im Messenger geordert werden. Ebenso kann das Ziel eingegeben werden und der Fahrer verfolgt werden. Uber kann auch den Messenger nutzen, um direkt mit dem Kunden zu kommunizieren. (via Venturebeat)

Bild: Shuttl.com (alle Rechte vorbehalten)

 

Selbstfahrende Autos: Welche Hersteller befassen sich damit

Nicht nur Google ist dabei, ein selbstfahrendes Auto zu entwickeln. Auch etablierte Autokonzerne und Zulieferer befinden sich im Rennen um die Entwicklung des selbstfahrenden Fahrzeugs.

Die Entwicklung des selbstfahrenden Autos ist die größte Revolution der Autoindustrie. Über die Entwicklungen von Google wird am meisten gesprochen, aber auch andere Unternehmen arbeiten an der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen. Einige Unternehmen investieren eher in Unternehmen, die ein selbstfahrendes Auto entwickeln. Andere Unternehmen versuchen alles, um ein selbstfahrendes Auto komplett selbst zu entwickeln.

Projekt Titan von Apple

Es wird schon seit längerem spekuliert, dass Apple an einem selbstfahrenden Auto arbeitet. In den letzten Monaten wurde häufiger bekannt, dass Apple einige Autoexperten von Tesla, Daimler, Volkswagen, A123 Systems und anderen Autokonzernen abgeworben hat. Auch über eine Kooperation mit BMW wurde spekuliert. Inzwischen scheint Apple auch eine alte Militärbasis als Teststrecke angemietet zu haben. Gerüchten zufolge soll das Apple Auto ab 2020 produziert und verkauft werden. Ob das Fahrzeug von Anfang an über selbstfahrende Eigenschaften verfügt, wird sich erst noch zeigen.

Audi mit selbstfahrendem A7

Audi beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen. Im letzten Jahr wurde ein selbstfahrender RS7 mit dem Nahmen Bobby vorgestellt. Der Prototyp hat einige Runden auf einer Formel 1 Rennstrecke gedreht. Später folge der seriennahe A7 mit dem Namen Jack. Mit dem Fahrzeug hat Audi medienwirksam die Strecke von San Francisco nach Las Vegas zurückgelegt. Das Fahrzeug wurde auf der CES in Las Vegas präsentiert. Einige Technologien, die für den selbstfahrenden A7 entwickelt wurden, werden im neuen A8 Einzug finden. Darunter ein neuer Park-Assistent und ein Autopilot für Staus. Nicht nur im A8 sondern auch in weiteren Modellen werden die Technologien Einzug erhalten. Da Audi zum Volkswagen-Konzern gehört, werden die Audi-Entwicklungen bestimmt in weiteren Konzerntöchtern verbaut werden. In diesem Jahr hat sich Audi an der Übernahme der Kartentechnologie von Nokia Here beteiligt, um eine Datengrundlage für selbstfahrende Autos stellen zu können.

Kooperation zwischen Baidu und BMW

Der Chinesische Suchmaschinen-Konzern und BMW haben eine Partnerschaft geschlossen, um bis Ende des Jahres einen Prototypen zu entwickeln, der teilautonomes Fahren erlaubt. Die Partnerschaft besteht seit April 2014. Die beiden Unternehmen haben ihre Entwicklungen auf Autobahnen bei Peking und Shanghai getestet. Das teilautonome Fahrzeuge von Baidu und BMW soll den Fahrer nicht ersetzten. Der Fahrer soll durch den Einsatz von Technologien unterstützt werden. Baidu hat seine eigene Kartentechnologie, die für selbstfahrende Autos äußerst wichtig ist. BMW ist wie Audi an Nokia Here beteiligt. Experten gehen davon aus, dass die chinesischen Behörden die Gesetze flexibel und schnell anpassen können, um den Betrieb von selbstfahrenden Autos zu ermöglichen. In Ländern wie Deutschland und den USA kann die Anpassung länger dauern.

Bosch entwickelt Technologien für selbstfahrende Autos

Der Zulieferer für die Automobilindustrie Bosch reagiert auf die gestiegene Nachfrage nach Technologien für selbstfahrende Autos. In dem Geschäftsbereich wurden mehr als 2.000 Ingenieure eingestellt. Zu den Kunden von Bosch gehören die meisten Automobilkonzerne und Neueinsteiger. Bosch hat unter anderem zwei Tesla ausgestattet, so dass sie autonom fahren können. Der Konzern kooperiert mit dem Anbieter für Kartendaten und -technologien TomTom, um Kartenmaterial anbieten zu können, welches für autonome Fahrzeuge essentiell ist. Bosch geht davon aus, dass selbstfahrende Autos in den nächsten 4 Jahren bis 2020 realisierbar sind.

Daimler testet selbstfahrende LKWs

Daimler entwickelt unter anderem selbstfahrende LKWs. Die ersten Fahrzeuge werden seit Mai diesen Jahres in Nevada getestet. Daimler bemüht sich auch darum, eine Genehmigung für Tests auf deutschen Autobahnen zu erhalten. Zu erst verfolgt Daimler das Ziel, den Fahrer zu unterstützten und nicht zu ersetzen. Daimler geht davon aus, dass es noch zehn Jahre dauern wird, bis der Fahrer komplett ersetzt werden kann. Der Konzern hat zusammen mit Audi und BMW die Kartentechnologie Nokia Here übernommen.

Delphi entwickelt Software und Sensor Plattform

Der Automobilzulieferer Delphi entwickelt Software und Sensoren, die in selbstfahrenden Autos zum Einsatz kommen sollen. Bisher hat Delphi bestehende Fahrzeuge damit ausgestattet und ihnen somit selbstfahrende Eigenschaft                  en vermittelt. In den USA wurde mit einem umgebauten Audi SK5 eine Tour von der West- zur Ostküste unternommen.

Ford investiert in Forschung rund ums autonome Fahren

Anfang 215 hat Ford den Smart Mobility Plan vorgestellt, der das Unternehmen auch beim Thema autonomes Fahren voranbringen soll. In den nächsten fünf Jahren sollen alle Fahrzeuge mit Assistenzsystemen für teilautonomes Fahren ausgestattet werden können. Auch in Deutschland arbeitet Ford an Technologien für selbstfahrende Autos, getestet werden soll auf dem Korridor zwischen Rotterdam, Frankfurt und Wien.

General Motors entwickelt in Kooperation mit chinesischem Partner SAIC

Die GM Marke Chevrolet kooperiert mit dem Chinesischen Automobilhersteller SAIC um ein selbstfahrendes Auto zu entwickeln, das elektrisch angetrieben wird. Das Fahrzeug wird wahrscheinlich nicht vor 2030 massentauglich sein. Schon wesentlich früher sollen Assistenzsysteme Einzug erhalten, die auf Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikation beruhen und das Unfallrisiko verringern sollen. Eine Gruppe von Automobilkonzernen arbeitet an einer Plattform für Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikation, damit auch Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren können.

Das selbstfahrende Fahrzeug von Google

Google nutzt seine Fortschritte bei der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen medienwirksam, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Für das Projekt existiert eine eigene Website und in Austin und Mountain View sind Testflotten unterwegs. Bisher ist das Projekt noch bei Project X angesiedelt, der Forschungsabteilung von Google. Kürzlich wurde der Automobilexperte John Krafcik als CEO für das Projekt angeworben, der davor unter anderem bei Hyundai in einer leitenden Position aktiv gewesen ist. Google will sein selbstfahrendes Auto bis 2020 massentauglich haben. Bisher ist noch unklar, ob Google das Fahrzeug selber produziert oder mit bestehenden Automobilkonzernen kooperiert.

Honda darf Fahrzeuge in Kalifornien testen

Im Sommer 2014 hat Honda eine selbstfahrendes Auto auf Basis eines Acura Models vorgestellt. Honda nutzt auch ein ehemaliges Militärgelände mit Straßennetz und Dörfern, um die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge zu testen. Mittlerweile darf das Unternehmen auch auf den öffentlichen Straßen in Kalifornien die Fahrzeuge testen.

Hyundai setzt vorerst auf Assistenzsysteme

Der koreanische Hersteller Hyundai setzt vorerst auf die Entwicklung von Assistenzsystemen für teilautonomes Fahren. Modelle wie der Hyundai Genesis können mit Spurhalte-Assistent, System für automatisches Bremsen und Stauassistent ausgestattet werden. Das Unternehmen hat keine detaillierten Pläne für die Entwicklung von selbstfahrenden Autos veröffentlicht. Es ist aber davon auszugehen, dass das Unternehmen daran arbeitet.

Jaguar Land Rover will den Fahrer nicht ersetzen

Der indische Hersteller Jaguar Land Rover will aktuell keine selbstfahrenden Fahrzeuge entwickeln. Der Fahrer soll nicht durch Technologien ersetzt werden. Wie andere Hersteller auch, arbeitet Jaguar an Assistenzsystemen, mit denen der Fahrer unterstützt werden soll. Dazu zählt Jaguar den Parkassistenten und die Möglichkeit, das Fahrzeug per Fernbedienung zu parken und zu holen.

Mercedes will selbstfahrendes Auto in den nächsten 15 Jahren entwickeln

Mercedes hat kürzlich den F 015 als Konzept vorgestellt, das Unternehmen plant, das Fahrzeug in den nächsten 15 Jahren produktionsreif zu haben. Bis es soweit ist, wird Mercedes auch auf Assistenzsysteme setzten, die den Fahrer in manchen Situationen unterstützen. Die aktuelle S-Klasse ist zum Beispiel schon mit einem Stop-and-Go Assistenten ausgestattet. So kann das Fahrzeug bei Stau und niedrigen Geschwindigkeiten selbstständig fahren. In der Vergangenheit gab es auch Gerüchte, dass Mercedes eine Flotte an selbstfahrenden Fahrzeugen für einen on-demand Fahrservice einsetzten möchte.

MobilEye liefert Technologien für selbstfahrende Autos

Das Unternehmen Mobileye baut keine eigenen selbstfahrenden Fahrzeuge, sondern fokussiert sich auf die Entwicklung von Komponenten für selbstfahrende Autos. Die Chips und andere Komponenten werden von Herstellern verbaut, unter anderem Tesla.

Nissan/Renault will bis 2020 soweit sein

Carlos Ghosn geht davon aus, dass Nissan und Renault 2020 autonom fahrende Autos verkaufen wird. Wie auch bei den meisten anderen Herstellern liegt der Fokus zur Zeit auf der Entwicklung von Assistenzsystemen, die den Fahrer bei unterstützen. Nissan testet selbstfahrende Nissan LEAF Modelle zur Zeit in Tokyo. Im kommenden Jahr soll der Stau-Pilot für selbstständiges Fahren in Stop-and-go Situationen angeboten werden. Im Jahr 2018 soll der Assistent für autonomes Fahren auf Autobahnen fertig sein.

Scania möchte mehrere LKWs koppeln

Volkswagen-Tochter Scania möchte mehrere LKWs koppeln, somit soll es möglich sein, die Anzahl der Lastwagenfahrer zu reduzieren. Bei dieser Methode sind mehrere Lastwagen über Funk verbunden und werden von einem führenden LKW inklusive Fahrer kontrolliert. So können Fahrer eingespart werden und die LKWs können in kürzerem Abstand fahren. Dieses Jahr wurde bereits an Konvoi in Holland getestet. Es bleibt abzuwarten, ob Kürzungen der Investition in Folge des Abgasskandals bei Volkswagen, Auswirkungen auf die Entwicklungen bei Scania haben.

Tata Elixsi zeigt einen Park-Assistenten und fokussiert sich auf die Sicherheit von selbstfahrenden Autos

Tata Elixsi, ein Geschäftsbereich der TATA Gruppe hat einen automatischen Park-Assistenten vorgestellt. Das Fahrzeug scannt die Umgebung ab und identifiziert freie Parkplätze eigenständig. Nach dem ein freier Platz identifiziert wurde, parkt das Auto selbst ein. Bisher wurde der Assistent nur als Prototyp vorgeführt. Das Unternehmen hat angekündigt, weiter in die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen zu investieren. Fokus soll dabei auf der Sicherheit liegen.

Tesla will in den nächsten 5-6 Jahren ein selbstfahrendes Auto vorstellen

Elon Musk, der CEO von Tesla, geht davon aus, dass die fahrerlosen Fahrzeuge innerhalb von 5-6 Jahren verkauft werden können. Bis es soweit ist, bietet Tesla den sogenannten Autopiloten an. Der Autopilot beschleunigt das Fahrzeug, bremst und wechselt die Spur, je nach Fahrtumgebung. Auch eine Ruffunktion, mit der das Auto aus der Parklücke zum Fahrer fährt ist verfügbar. Schlechte und farbige Straßenmarkierungen erschweren das selbstfahrende Auto.

Toyota steckt 50 Mio. US$ in die Entwicklung selbstfahrender Autos

Toyota hat einige Experten eingestellt, darunter Gill Pratt, der davor an der Elite-Uni MIT und bei DARPA gearbeitet hat. Pratt leitet die Forschungsabteilung für selbstfahrende Autos und künstliche Intelligenz.  Das Unternehmen hat 50 Mio. US$ in Forschungseinrichtungen am MIT und in Stanford investiert, die an der Entwicklung von Technologien für selbstfahrende Autos arbeiten. Bisher hat sich Toyota aber noch nicht dazu bekannt, autonome Fahrzeuge zu entwickeln.

Uber mischt auch mit

Der Fahrdienst Uber steckt auch einen erheblichen Forschungsaufwand in die Entwicklung von selbstfahrenden Autos. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh zusammen. Dort arbeiten etwa 40 Ingenieure an der Entwicklung. An der University of Arizona werden mit Unterstützung von Uber neue Technologien für eine bessere optische Erfassung und ein hochwertigeres Kartographieren entwickelt. Uber hat auch den Dienst für digitale Karten deCarta übernommen und Microsoft einen Teil des Kartengeschäfts abgenommen.

Volkswagen mit Projekt für autonomes Parken und Laden

Der Volkswagen-Konzern hat in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Universitäten in Europa ein Projekt für selbstständiges Parken und Laden angekündigt. Fahrzeugbesitzer können ihr Auto abstellen, das Auto findet dann selbstständig einen Parkplatz mit Ladestation. Wenn das Auto sich selbstständig geparkt hat, schließt es sich auch ohne zutun eines Menschen an der Ladeinfrastruktur an. In den nächsten vier Jahren soll ein funktionstüchtiger Prototyp entwickelt werden.

Volvo will bis 2017 100 Kunden mit selbstfahrenden Autos versorgen

Volvo verfolgt das Ziel, Verletzungen und Todesfälle in Volvo Fahrzeugen bis 2020 zu eliminieren.Dieses Ziel will Volvo mit der Implementierung von Technologien für autonomes Fahren erreichen. Schon im Jahr 2017 soll 100 Kunden ein selbstfahrender Volvo XC90 SUV zur Verfügung getestllt werden. Dabei wird es noch Einschränkungen geben, wo und wann die selbstfahrenden Eigeschaften genutzt werden können. Das Unternehmen arbeitet mit der Schwedischen Regierung zusammen, um den gesetzlichen Rahmen bis 2017 zu etablieren.

Yutong mit selbstfahrenden Bussen

Neben Autos und LKWs können auch Busse autonom fahren. Der Chinesische Hersteller Yutong beschäftigt sich seit 2012 mit der Erforschung von fahrerlosen Bussen. Bisher wurde ein selbstfahrender Bus auf einer Autobahn in China getestet. Der Bus kann zwischen manuellem und automatischen Fahrmodus wechseln. Biser hat das Unternehmen noch keinen Zeitplan für eine serienreife Version vorgelet.

Quellen: Arstechnica, Audi, BBC, BBC, BBC, Bloomberg, Bloomberg, Business Insider, Digital Trends, Digital Trends, Delphi, Engadget, Ford, Forbes, Forbes, Forbes, Forbes, Fortune, Fortune, Fortune, GoAuto, The Guardian, The Guardian, The Guardian, The Guardian, Honda Press Release, IB Times, IB Times, New York Times, Nikkei, Nissan, Reuters, Reuters, Reuters, Re/code, Scania, Slash Gear, San Francisco Business Times, Tata, Techcrunch, USA Today, The Verge, V-Charge, Volvo, Wall Street Journal, Wall Street Journal, Wired, Wired, Wired, WiredWiredWired, Wired

Bild: Google Self-Driving Car von Roman Boed (bestimmte Rechte vorbehalten)

CiteeCar in Schwierigkeiten, warum Rakuten in Lyft investierte

Kurznachrichten: Warum Rakuten in Lyft und nicht in Uber investiert hat. CiteeCar Carsharing geht vorläufig in die Insolvenz. Uber sammelt weiter Milliarden ein und BlaBlaCar wächst in den Schwellenländern.

Rakuten investiert in Lyft, da die Firmenkultur gefällt

Der Japanische Ecommerce Konzern Rakuten hat in die Ridesharing Plattform Lyft investiert, da der Rakuten CEO von der Unternehmenskultur bei Lyft überzeugt ist. Rakuten CEO Hiroshi Mikitani gesteht auch ein, dass er es verpasst hat, in Uber zu investieren und dass er es bereut. Laut Mikitani legt Lyft mehr Fokus auf die social-networking Effekte und geht mehr in die Richtung von tatsächlichem Ridesharing. Vor ein paar Monaten hat Lyft eine Partnerschaft mit der Fahrservice-Plattform Didi Kuaidi aus China geschlossen. In der letzten Woche wurde verkündet, dass beide Unternehmen eine erweitertet Partnerschaft mit Ola aus Indien und GrabTaxi aus Singapur geschlossen haben. Lyft ist dabei, eine weitere Finanzierungsrunde in höhe von 500 Mio. US$ aufzustellen. (via BusinessInsider)

CiteeCar Carsharing in der vorläufigen Insolvenz

Das Carsharing-Startup CiteeCar hat vorläufig Insolvenz angemeldet, nachdem sich das Geschäft in den letzten Monaten als schwierig erwiesen hat. Das Geschäft soll im Dezember weiterlaufen, was danach passiert, steht in den Sternen. Bis zum 1. Februar soll ein Investor gefunden werden. Wenn das nicht gelingt, wir das Insolvenzverfahren eröffnet.  Das Carsharing Startup wurde im Jahr 2012 gegründet und hat im letzten Jahr das letzten Mal eine Finanzierung in Höhe von 8 Mio. Euro eingesammelt. Das Startup gab letztes Jahr im Sommer an, dass es mit 800 Fahrzeugen in elf Städten aktiv ist. CiteeCar ist schon das zweite Carsharing Startup, das dieses Jahr in Schwierigkeiten gerät. Anfang des Jahres ist das Unternehmen SpotCar vom Markt verschwunden, nachdem es in die Insolvenz gerutscht ist. Carsharing Angebote der Großen Konzerne, wie DriveNow, Flinkster oder Car2Go dürften über ein besseres finanzielles Polster verfügen. (via Gründerszene)

Mitfahrplattform BlaBlaCar wächst in Schwellenländern

Die Plattform für Mittfahrgelegenheiten, die in diesem Jahr den deutschen Konkurrenten Carpooling (Mitfahrgelegenheit.de) übernommen hat, wächst vor allem in Schwellenländern. Mindestens 50 Prozent des Wachstums stammt von Aktivitäten in Ländern wie Russland und Indien. Mittlerweile verfügt das Netzwerk über 25 Mio. registrierte Nutzer. In Russland, in dem BlaBlaCar vor etwa einem Jahr gestartet ist, ist das Geschäft am schnellsten gewachsen, gefolgt von Indien. In beiden Ländern wird der Service für Mittfahrgelegenheiten hauptsächlich von männlichen Kunden genutzt (80 – 90 Prozent). In Deutschland und Frankreich ist die Nutzergruppe mehr ausgeglichen. Weltweit ist das Unternehmen auch durch Übernahmen gewachsen. In der letzten Runde wurde BlaBlaCar mit 1.6 Milliarden US$ bewertet. Insgesamt wurden mehr als 330 Mio. US$ eingesammelt. (via TechCrunch)

Uber sammelt weitere Milliarden ein

Die Plattform für Vermittlung von Aufträgen zur Personenbeförderung Uber sammelt weitere Milliarden US$ Finanzierung ein, um weltweit zu wachsen. Konkret will das Unternehmen weitere 2.1 Milliarden US$ bei einer Bewertung von 62.5 Milliarden US$ aufnehmen. Schon im Oktober wurde darüber spekuliert, dass Uber weiteres Geld aufnehmen möchte.  Unter anderem hat sich Tiger Global Management an Uber in der letzten Runde beteiligt. Das ist eine Überraschung, da Tiger Global ebenfalls bei den Fahrservice- und Taxi-Konkurrenten Didi Kuaidi, GrabTaxi und Ola Cabs investiert hat. Laut Insidern soll Uber in diesem Jahr auf einen Außenumsatz von 10 Milliarden US$ kommen. Uber baut seine Stellung als am höchsten bewertetes Startup weiter aus. Auf Platz zwei folgt Xiaomi aus China. Xiaomi produziert und verkauft Smartphones im Apple-Stil in Asien. (via Bloomberg)

Bild: RIDESHARING COMMUNITY #BLABLACAR ON THE RISE von MotorBlog.com; Lizenz: CC BY 2.0