Lyft prognostiziert: Fahrzeugbesitz wird sich bis 2025 drastisch reduzieren

In einem langen Blog Post hat Lyft-Präsident John Zimmer seine Vision für die nächsten zehn Jahre der Automobil- und Fahrdienstindustrie dargelegt. Zimmer bezeichnet die Entwicklung und um selbstfahrende Autos als dritte Revolution des Transportbereichs. Die erste Revolution war die Entwicklung der Eisenbahn, die zweite Revolution der Einzug des individuellen Fahrzeugbesitzes. Die Entwicklung geht weg von individuellem Fahrzeugbesitz und hin zu günstigen Transportdienstleistungen basierend auf selbstfahrenden Autos und Apps. Im Jahr 2025 wird sich in Großstädten laut Plan von Zimmer und Lyft keiner mehr ein eigenen Fahrzeug zulegen.

In drei Phasen zu einer Welt ohne Autobesitz

Lyft will dieses Ziel in drei Phasen erreichen. In der ersten Phase will Lyft teil-autonome Fahrzeuge auf seine Fahrdienst-Plattform bringen, die eine festgelegte Route abfahren. Grund dafür ist unter anderem, dass es noch kein Kartenmaterial gibt, das gut genug ist, um selbstfahrenden Autos weitläufig fahren zu lassen. Detailliertes Kartenmaterial ist zwingend erforderlich, damit die selbstfahrenden Fahrzeuge unfallfrei durch die Stadt navigieren können.

In einer zweiten Phase werden die Fahrzeuge in der Lage sein, flexibel zu navigieren und auch abseits vordefinierter Routen unterwegs sein. Dabei wird die Geschwindigkeit noch bei etwa 40 Kmh gedrosselt sein. Mit fortschreitender Softwareentwicklung, werden die Fahrzeuge auch schneller unterwegs sein können.

Individueller Fahrzeugbesitz wir der Vergangenheit angehören

Die dritte Phase beginnt dann ab dem Jahr 2021. Von da an werden die Lyft-Fahrten von selbstfahrenden Fahrzeugen durchgeführt. Ab diesem Zeitpunkt wird auch der individuelle Fahrzeugbesitz einen Einbruch erleben. Zimmer geht davon aus, dass bis zum Jahr 2025 der individuelle Fahrzeugbesitz in amerikanischen Großstädten der Vergangenheit angehört.

Lyft hat das erste mal seit dem Einstieg von General Motors vor fast einem Jahr über seine Pläne für selbstfahrend Fahrzeuge gesprochen. Unklar ist, ob die Veröffentlichung mit GM abgesprochen wurde. Lyft sagt voraus, dass individueller Fahrzeugbesitz verschwinden wird. GM geht davon aus, dass auch in Großstädten der individuelle Fahrzeugbesitz weiterhin eine große Rolle spielt. Ähnlich sieht es auch Tesla, der neue Masterplan sieht eine Verschmelzung von individuellem um geteilten Fahrzeugbesitz. Auch Bewohner von Städten werden über das Jahr 2025 noch Fahrzeuge besitzen, haben aber die Möglichkeit, diese über etablierte Plattformen zu teilen.

Menschliche Fahrer in den nächsten 10 Jahren

Bis es soweit ist, wird Lyft in den nächsten 10 Jahren weiterhin menschliche Fahrer einsetzten, um die Fahrtanfragen der Nutzer durchzuführen. In den nächsten 5 Jahren geht Lyft von einem wachsenden Bedarf an Fahrern aus. Die Logik dahinter: Durch den Einsatz von selbstfahrenden Autos gehen die Kosten pro Fahrt nach unten und die Nachfrage nach oben. Da nur ein Teil der Fahrten mit Roboter-Autos durchgeführt werden können, werden weitere Fahrer benötigt, um die Nachfrage zu bedienen. Am Anfang werden auch Fahrer in den selbstfahrenden Autos platziert werden, um im Notfall das Steuer übernehmen zu können. Langfristig möchte Lyft auch weg von der Bezahlung pro Fahrt. Es sollen Abonnements entwickelt werden, wie man es heute schon von den Monatsabos für den öffentlichen Nahverkehr her kennt. Wer über kein Monatsabo oder Kilometerpaket kann weiter pro Fahrt bezahlen.

Mehr Platz für Wohnraum und Stadtentwicklung

Neben günstigeren Fahrpreisen gibt es laut Zimmer weitere Vorteile, wenn selbstfahrende Autos eingesetzt werden und individueller Fahrzeugbesitz nicht mehr angesagt ist. Das Stadtbild wird sich verändern, da riesige Flächen frei werden, die im Moment durch parkende Autos und Parkplätze blockiert sind. Bis diese sinnvoll genutzt werden, wird es aber bestimmt noch Jahrzehnte dauern.

Der Artikel von Lyft folgt, nachdem in den letzten Wochen viel über Fahrdienste mit selbstfahrenden Fahrzeugen berichtet wurde. Lyft möchte nicht in Vergessenheit geraten und wahrscheinlich auch von der Diskussion um die Verkaufsgerüchte ablenken. Das Startup nuTonomy testet seit ein paar Wochen selbstfahrenden Taxis in einem kleinen Gebiet in Singapur. Uber hat in der letzten Woche medienwirksam die erste Flotte von selbstfahrenden Autos in Pittsburgh auf die Straße geschickt.

Bild: Lyft (alle Rechte vorbehalten)

Spiri will Shuttle Service mit Elektroautos starten

Das dänische Startup Spiri will den teilweise wenig effizienten öffentlichen Nahverkehr revolutionieren, in dem ein dynamischer on-demand Mitfahrservice gestartet werden soll. Das Startup will nicht nur die Plattform dafür anbieten, sonder entwickelt auch die passenden Fahrzeuge dafür. Der Service solle 2017 starten und zu erst sollen Nutzer als Fahrer eingesetzt werden. Im Gegenzug dafür bekommen sie ein Kontingent an Freifahrten.

Die Fahrer können die Fahrzeuge von Spiri umsonst nutzen, müssen aber Passagiere auf dem Weg mitnehmen und an deren Ziel wieder absetzen. Die Passagiere werden nur für die Betriebskosten der Fahrzeuge zahlen. Das heißt, es sind geringe Fahrtkosten zu erwarten, die sich auf dem Level des öffentlichen Nahverkehrs bewegen. Um die Fahrten zu vermitteln, arbeitet Spiri vorerst mit Drivr zusammen, einer Plattform für Fahrdienste.

Spiri setzt auf ultraleicht Elektrofahrzeuge

Die Fahrzeuge werden als “Ultra-Light Electric” bezeichnet. Dabei handelt es sich um Minivans mit mehreren Sitzen, die über eine hohe Energieeffizienz verfügen sollen. Die Energieeffizienz soll im Vergleich zu den auf dem Markt erhältlichen Modellen um 50% besser sein. Hauptgrund dafür ist der Einsatz von Leichtbau-Materialien und der Verzicht auf Zusatzausstattung. Es sollen nur 25% der Anzahl an Teilen verbaut werden, die in einem herkömmlichen Fahrzeug verbaut sind. Der Verzicht auf Zusatzausstattung beschleunigt auch die Entwicklungszeit der Fahrzeuge. Das endgültige Design ist noch nicht bekannt, die Entwicklung ist vor einem Jahr gestartet. Mit an Board sind Experten, die favor bei BMW, Tesla, Aston Martin oder DriveNow gearbeitet haben.

Autonome Fahrzeuge kommen später

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen selbstfahrende Autos zum Einsatz kommen. Ein Test der selbstfahrenden Autos ist bereits für das kommende Jahr geplant. Spiri ist nicht das einzige ambitioniertes Startup im Bereich der dynamischen Mobilitätsdienstleister. Mehrere Unternehmen wollen einen dynamischen Shuttle Service aufbauen. In Deutschland ist vor kurzen Allygator Shuttle gestartet und CleverShuttle bietet seinen Fahrservice auch in einer Testphase an. Der größte Anbieter ist Via, in 2 US Städten wurden bereits mehr als vier Millionen Fahrten durchgeführt.

Bild: Spiri.io (alle Rechte vorbehalten)

Grab bestätigt Finanzierung und testet selbstfahrenden Autos

Der Fahrdienstanbieter Grab aus Südostasien hat bestätigt, dass eine Finanzierung in höhe von 750 Mio. US$ eingesammelt wurde. Die Ridesharing Plattform  gehört zu einem der stärksten Konkurrenten von Uber in Asien. Das Geld kommt hauptsächlich von bestehenden Investoren, angeführt von SoftBank. Es ist auch davon auszugehen, dass die sich Didi Chuxing an der Runde beteiligt hat.  Nach der Finanzierungsrunden wird Grab mit 3 Milliarden US$ (ca. 2.7 Milliarden Euro) bewertet.

Das Unternehmen ist bisher in sechs Ländern in Südostasien aktiv und hat zuvor 350 Mio. US$ eingesammelt. Grab wollte bis zu einer Milliarde US$ in der jetzt abgeschlossenen Runde einsammeln, letztendlich wurde das Ziel nicht erreicht. Das Unternehmen gibt an, dass es 1 Milliarde US$ auf dem Bankkonto hat.

400.000 Grab Fahrer und viele Fahrgäste

Mittlerweile verfügt das Unternehmen über 400.000 registrierte Fahrer und die App wurde mehr als 21 Mio. mal heruntergeladen. Pro Tag werden bis zu 1.5 Mio. Buchungsanfragen getätigt. Wie viele davon auch wirklich durchgeführt werden, ist nicht bekannt.

Grab CEO Anthony Tan will das Geld nutzen, um die Position in Asien zu stärken. Es ist davon auszugehen, dass Uber nach dem Verkauf von Uber China an Didi verstärkt in Südostasien aktiv werden wird. Da ist es für Grab wichtig, genügend Geld zur Verfügung zu haben und sich in eine starke Position zu bringen. Fokus liegt dabei auch auch Indonesien. Grab schätzt den Markt für on-demand Fahr- und Lieferdienste in Indonesien auf 15 Milliarden US$ pro Jahr. Das umfasst auch Fahrdienste, die mit Motorrädern angeboten werden und Logistik und Essenlieferdienste.

Fahrdienst und Bezahldienst

Neben den Fahr- und Lieferdiensten will Grab auch seine Position als Anbieter von Bezahlsystemen stärken. Das in-App Bezahlsystem GrabPay kann auch von Drittanbietern mit eingebunden werden und soll vor allem in Indonesien weiter ausgebaut werden.

Selbstfahrende Taxis: Kooperation mit NuTonomy

Das Thema selbstfahrende Fahrzeuge darf natürlich auch bei Grab nicht fehlen. Uber testet bereits selbstfahrende Autos in Pittsburgh, Lyft spricht zumindest schon mal öffentlich über seine Pläne, da muss auch Grab mithalten können. Das Startup nuTonomy testet seit ein paar Wochen autonome Taxis in Singapur. Jetzt haben die beiden Unternehmen eine Kooperation vereinbart.

NuTonomy verfügt zwar über eine eigene App für die Buchung der Fahrzeuge, die Kooperation mit Grab ermöglicht aber einen Zugang zu einer größeren Kundengruppe. Außerdem können die von Grab gesammelten Karten- und Bewegungsdaten für die Weiterentwicklung bei nuTonomy hilfreich sein.

Ausgewählte Grab Nutzer können über die Funktion “Robo-Car” ein selbstfahrendes Auto im Bezirk One North buchen. Die Fahrt wird für den Nutzer kostenlos sein, an Board befinden sich Außerdem immer ein Fahrer und ein Spezialist, der die IT-Systeme überwacht und mehr darüber erfahren möchte, wie die Fahrgäste auf die autonomen Fahrzeuge reagieren. Das Unternehmen will die Erfahrungen für die Entwicklung des eigenen Fahrdienstes nutzen, der 2018 starten soll.

In 15 Jahren vorwiegend Roboter-Taxis

Selbstfahrende Autos gelten als Zukunft der Fahrdienste. Innerhalb der nächsten 10 – 15 Jahre werde keine Fahrer mehr benötigt und die Carsharing und Ridesharing-Angebote verschmelzen. Singapur unterstützt Projekte, die sich mit selbstfahrenden Fahrzeugen befassen. Singapur erhofft sich dadurch einen Schub für die Wirtschaft und eine Reduzierung des individuellen Fahrzeugbesitzes.

Bild: Grab (alle Rechte vorbehalten)

Apple will sich an McLaren beteiligen

Medienberichten zufolge will sich der Technologiekonzern Apple an dem Hersteller für Renn- und Luxusfahrzeuge McLaren beteiligen oder komplett übernehmen. Bisher hat sich Apple vorwiegend auf die Entwicklung von Software und Hardware im Computer- und Kommunikationsbereich konzentriert. Berichte, dass Apple bis zum Jahr 2020 ein eigenes selbstfahrendes Auto mit Elektroantrieb auf der Straße haben möchte, existieren sei einiger Zeit. McLaren hat den Plänen erstmal widersprochen, von Apple gab es keinen Kommentar.

Investment oder Übernahme

Bisher war wenig über mögliche Partner für die Entwicklung und Produktion der möglichen Apple Fahrzeuge bekannt. Das änder sich sich mit den Berichten über eine mögliche Kooperation mit McLaren Die Meinungen schwanken zwischen einem möglichen Investment von Apple in McLaren und einer Übernahme. Es gibt auch Gerüchte, dass sich Apple an Lit Motors beteiligen möchte, da das Unternehmen über interessante Patenten für Technologien verfügt, die für selbstfahrende Autos interessant sind. Lit Motors entwickelt Kabinenroller, die sich selbst stabilisieren.

Entwicklungszentrum und Formel 1

McLaren ist in Großbritannien angesiedelt und entwickelt Supersportwagen, betreibt sein eigenes Formel 1 Team und verfügt über ein Technologie-Entwicklungszentrum. McLaren gilt Innovator in der Automobilindustrie, da bei der Komponentenentwicklung neue Wege gegangen werden. Technologien, die für den Formel 1 Sport entwickelt wurden, werden auch bei den straßentauglichen Fahrzeugen verwendet. Apple dürfte eher an den Technologien, Patenten und Entwicklungskompetenzen von McLaren interessiert sein, als an den Produktionsanlagen und der bestehenden Modellpalette. McLaren ist ein Nischenhersteller, im letzten Jahr wurden gerade mal 1654 Fahrzeuge produziert. Das passt nicht mit den Ambitionen von Apple zusammen, den Massenmarkt zu erobern.

Tesla als Vorbild?

Der Technologiekonzern könnte sich auch Tesla als Vorbild genommen haben. Tesla und Lotus haben sich 2004 zusammengetan und die Erfahrungen über Projektmanagement, Fahrzeugproduktion und sicherheitsrelevante Themen gebündelt. Das Ergebnis war der Tesla Roadster, der auf der Lotus Elise basiert. Der Roadster hat den Weg für das Tesla Model S bereitet. Die Erfahrungen aus der Entwicklung und Produktion des Tesla S sind in das Projekt für das Model 3 mit eingeflossen und ermöglichen Tesla somit dein Einstieg in den Massenmarkt. Tesla ist mit einem Nischenmodel gestartet und hat sich in den Massenmarkt vorgearbeitet. Analysten erwarten von Apple eine ähnliche Strategie. Um diese zu verfolgen, würde eine Zusammenarbeit mit McLaren Sinn ergeben.

Apple beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Entwicklung von selbstfahrenden Autos. Mehr als 1000 Mitarbeiter wurde angestellt, um das Projekt Titan voran zu bringen. Apple hat namenhafte Experten von anderen Automobilherstellern und Technologieunternehmen abgeworben. In letzter Zeit gab es Berichte, dass Apple die Ausrichtung des Projekts Titan ändert. Apple soll von den Plänen abgerückt sein, ein komplettes selbstfahrendes Auto zu entwickeln. Fokus soll nach dem Strategieschwenk auf der Entwicklung für Software und Hardware für selbstfahrende Autos andere Hersteller liegen. Einige Hundert Mitarbeiter mussten daraufhin das Unternehmen verlassen. Es ist unbekannt, ob Apple nach dieser angeblichen Strategieänderung weiterhin Interesse an einer Übernahme von McLaren hat.

Bild: FotoSleuth/Flickr (bestimmte Rechte vorbehalten)

Erfahrungsbericht Coup eScooter-Sharing in Berlin

Seit ein paar Wochen sind auf den Straßen Berlins mehrere Hundert Smart-Scooter von Gogoro zu finden, die über die Sharing-Plattform von Coup angemietet werden können. In den letzten Wochen habe ich die Roller mehrmals genutzt, zuerst während der Beta-Phase und dann auch schon nach dem öffentlichen Start. Meine Erfahrungen möchte ich in folgendem Artikel teilen.

Anmeldung bei Coup

Ich hatte die Möglichkeit, Coup schon in der Testphase zu nutzen. Die Anmeldung war schnell und einfach über die iPhone App möglich. Nach der Abfrage des Mindestalters werden die zukünftigen Nutzer durch die verschiedenen Punkte geleitet. Es müssen die persönlichen Daten angegeben werden, außerdem die Kreditkartendaten für die Abrechnung. Die Verifizierung von Ausweis und Führerschein erfolgt digital über ein Videotelefonat. Da kein WLAN zur Verfügung stand, habe ich das Videotelefonat über die mobile Daten Verbindung geführt, was auch super funktioniert hat. Es ist also möglich, sich direkt anzumelden, wenn man vor einem Coup Scooter steht, man muss nicht erst ein WLAN-Netz suchen oder warten, bis man wieder zu hause ist.


Sichern Sie sich eine Freifahrt mit dem Coup Gutscheincode:

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Geben Sie den Gutschein vor der ersten Buchung ein. Die Freifahrt wird dann automatisch berechnet.


Die Gogoro-Roller aus Taiwan

Coup nutzt Roller von dem Hersteller Gogoro aus Taiwan. Die Roller sind extra für Sharing-Plattformen entwickelt worden und sehen zu dem noch modern aus. Jeder Roller ist mit zwei austauschbaren Batterien ausgestattet. Der Ladestatus der Batterien wird überwacht und per Datenverbindung an die Coup Zentrale übermittelt. Ein mobiles Team tauscht die leeren Batterien regelmäßig gegen volle aus. Beide Batterien werden gleichzeitig entladen, so dass immer beide Batterien getauscht werden müssen. Unter der Sitzbank befindet sich ein Helmfach. Ein Gogoro ist entweder mit einem Helm in Größe L oder in Größe M ausgestattet, hinzu kommen sogenannte Hygienehauben, die von den Nutzern getragen werden können.

Anmietung des Coup eScooters

Sobald die Registrierung abgeschlossen ist, sehen die Nutzer die verfügbaren Elektroroller. Es wird der Roller vorausgewählt, der am nächsten zum Standort steht. Der Roller kann mit einem Klick kostenlos reserviert werden. Die kostenlose Reservierung gilt für 15 Minuten. Der Nutzer sieht vor jeder Reservierung den Ladestand, die genau Adresse und die Distanz zum Roller. Leider sieht der Nutzer nicht, welche Helmgröße sich in den Rollern befindet. Mir passt der Helm der Größe L viel besser, bei dem Helm der Größe M bekomme ich schneller Kopfweh und Druckstellen. Da ist die Enttäuschung vorprogrammiert, wenn man dann am Roller ankommt und den falschen Helm vorfindet. Auf der anderen Seite stellt es auch ein Sicherheitsrisiko dar, wenn die Nutzer einen zu großen Helm tragen. Coup arbeitet bereits an einer Version der App,  in der auch die Helmgröße bei der Anmietung sichtbar ist.

Sofern die 15 Minuten Reservierungsdauer verstrichen sind, wir die Buchung storniert. Eine länger Reservierung des Rollers gegen Gebühr ist noch nicht möglich.

Öffnung des Rollers

Der Roller wird über ein Bluetooth signal geöffnet, sprich Roller und Smartphone kommunizieren direkt miteinander. Coup verspricht sich dadurch mehr Sicherheit, wenn die Bluetooth Verbindung anstatt der Datenverbindung genutzt wird. Bei meinen Anmietungen hat dieses Verfahren immer nur mit einem kleinen Trick funktioniert. Auch wenn ich direkt neben dem Roller stand und Bluetooth aktiviert habe, wurde mir angezeigt, dass ich näher zum Roller gehen soll. Ein Neustart der App war jedesmal notwendig, damit ich den Roller auch öffnen konnte. Auch hier gehe ich davon aus, dass Coup schnell an einer Verbesserung arbeitet.

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Die Fahrt

Per Knopfdruck wir das Helmfach geöffnet. Helm auf, rauf auf die Sitzbank und los gehts. Ein Zündschlüssel ist nicht nötig, gestartet wird einfach per Knopfdruck. Die Bedienelemente sind minimal gehalten, was angenehm ist. Die Elektroroller haben einen guten Zug und beschleunigen schnell auf die Maximalgeschwindigkeit von 45-50 kmh. Da kann man sich auch schon mal an der Ampel bei den wartenden Autofahrern vorbeischieben um bei Grün dann gemütlich wegzuziehen. Sollte der Fahrer das Gas wegdrehen, startet automatisch der Rekuperation, um Energie zu gewinnen. Die Stärke der Rekuperation wird über die Sensoren gesteuert und pass sich der Fahrweise an.

Die Rückgabe

Auch die Rückgabe des Rollers funktioniert problemlos. Die App zeigt einem die Schritte, die erledigt werden müssen. Der Roller muss auf den Seitenständer gestellt werden, der Helm kommt zurück ins Fach und das Lenker wird auf eine Seite gedreht, um das Lenkradschloss zu aktivieren. Per Klick in der App wird die Miete beendet. Die Roller können im Geschäftsgebiet auf den Gehwegen oder in den Parkbuchten abgestellt werden.

Bezahlung nach der Fahrt

Nach der Fahrt wird einem der Betrag in der App angezeigt. Für die ersten 30 Minuten fallen 3 Euro an, für jede weitere 10 Minuten kommt noch mal 1 Euro hinzu. Wer also mit dem Roller eine Stunde unterwegs ist, zahlt insgesamt 6 Euro. Im Moment ist zur Zahlung per Kreditkarte möglich, PayPal und Lastschrift sollen folgen. Die Abrechnung von der Kreditkarte erfolgt nicht direkt nach der Fahrt, sondern am Monatsende. So spart sich das Unternehmen die fixe Transaktionsgebühr, die bei jeder Kreditkartenbuchung anfällt. Der Nutzer soll am Ende des Monats eine Übersicht aller Fahrten erhalten.

Verfügbarkeit der Elektroroller

In der Testphase wurden die Roller noch wenig genutzt, dem entsprechend war die Verfügbarkeit auch gut und der Laufweg zum nächsten Roller war gering. Seid dem offiziellen Start nutzen natürlich mehr Kunden die Roller, dementsprechend können die Laufwege auch länger sein. Bei den letzten Anmietungen hat mir die App häufig Laufwege von 10 Minuten und mehr angezeigt. Dadurch reduziert sich natürlich die Attraktivität des Angebots.

Fazit: Die Anmeldung bei Coup ist einfach und schnell erledigt. Die Nutzung der Roller macht gerade bei warmen Temperaturen riesig Spaß und kostet nicht viel mehr als der öffentliche Nahverkehr, sofern das Ziel innerhalb von 30 Minuten erreichbar ist. Verbesserungspotential besteht noch bei der App. Mehr Informationen für die Nutzer wären hilfreich und das Öffnen per Bluetooth muss besser funktionieren. Wünschenswert wäre auch eine höhere Dichte an Rollern, um lange Laufwege zu vermeiden. Im Moment ist nur eine iPhone-App verfügbar, die Android-Version folgt später. 

Update: Eine Android Version ist auch verfügbar.

Bild: GetMobility.de (bestimmte Rechte vorbehalten)

Zipcar mit mehr als 1 Millionen Nutzern

Das Carsharing-Unternehmen, das mittlerweile zur Avis Budget Gruppe gehört, hat nach 16 Jahren auf dem Markt die Marke von einer Millionen Kunden überschritten. Laut Zipcar Rechnung hat es dazu geführt, dass 400.000 Fahrzeuge weniger unterwegs sind. Diese Aussage sollte zwar vorsichtig betrachtet werden, aber der Erfolg von ZipCar wird dafür gesorgt haben, das einige Nutzer ihr eigenen Fahrzeug verkaufen oder erst gar kein Auto anschaffen.

400.000 Fahrzeuge von der Straße genommen

Das Unternehmen  wurde von 16 Jahren gegründet und ist ein Pionier der Sharing Economy. Mittlerweile gibt es das Angebot in mehr als 500 Städten in acht Ländern. Es wurde eine Umfrage durchgeführt, bei denen ein Drittel der Nutzer angegeben haben, dass sie ein eigenes Fahrzeug erworben hätten, wenn das Zipcar Angebot nicht existieren würde. Weitere 10% der Nutzer, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben angegeben, dass sie ihr Auto verkauft haben, nach dem sie zum Zipcar-Nutzer geworden sind. Beide annahmen zusammen veranlassen das Unternehmen dazu, die Behauptung aufzustellen, dass 400.000 Fahrzeuge von der Straße genommen wurden.

Zipcar Übernahme durch Avis Budget

Im Jahr 2013 wurde ZipCar von dem Mietwagenanbieter Avis Budget übernommen. Das Unternehmen hat damals für einen Preis von 500 Mio. US$ den Besitzer gewechselt. Damals hatte ZipCar 760.000 Nutzer, im Moment wächst die Nutzerzahl  um 10% pro Jahr. Weitere Mietagenkonzerne setzen auch auf Carsharing-Angebote. Sixt und Europcar zählen zu den bekanntesten Beispielen in Deutschland. Europcar beitreibt car2go in einem Joint Venture mit Daimler. Sixt betreibt zusammen mit BMW das Carsharing Angebot DriveNow.

Zipcar betreibt in mehreren Städten ein stationsgebundenes Carsharing-Angebot. In einigen US-Städten werden auch flexiblerer Angebote getestet. In Deutschland ist die Deutsch Bahn Tochter Flinkster mit einem ähnlichen Angebot auf dem Markt. Denn größten Zulauf können aber die free-floating Anbieter DriveNow und car2go verzeichnen. Grund dafür ist die Flexibilität bei der Anmietung und auch die freie Verteilung in den Geschäftsgebieten. DriveNow hat im Juni alleine in Deutschland 1.26 Mio. registrierte Nutzer.

Bild: GetMobility.de (bestimmte Rechte vorbehalten)

Lieferdienst Tok Tok Tok aus Frankreich an Just Eat verkauft

Tok Tok Tok aus Frankreich verkauft seine Technologie und somit konsolidiert sich der Markt der on-demand Lieferservices weiter. Bisher mussten Pronto und Take Eat Easy im Restaurant-Bereich aufgeben. Auch der on-demand Textilreinigungsservice Washio hat seinen Betrieb eingestellt und die Kundenbasis an den Konkurrenten Rinse verkauft.

Tok Tok Tok mit Postmates vergleichbar

Jetzt trifft es auch das französische Lieferstartup Tok Tok Tok, das in mehreren europäischen Städten einen on-demand Lieferservice angeboten hat. Tok Tok Tok ist mit Postmates vergleichbar. Der Fokus liegt auf der Auslieferung von Gerichten, die innerhalb einer Stunde nach Auftragseingang ausgeliefert werden. Das Unternehmen stellt seinen Betriebt ein und verkauft seine Technologie an einen führenden Anbieter. Es ist zwar nicht offiziell verkündet worden, wer der Käufer ist, laut TechCrunch handelt es sich dabei aber um Just Eat.

Tok Tok Tok wurde bereits 2013 gegründet und hatte bisher nur eine Seed-Finanzierung in Höhe von 2 Mio. US$ eingesammelt.

Konkurrenz durch Deliveroo und UberEats

Just Eat konzentriert sich bisher vorwiegend auf die Vermittlung von Aufträgen an Restaurants mit eigenen Lieferfahrern. Durch das Wachstum von Deliveroo und UberEats, die beide auf eigene Lieferflotten setzten, steigt auch der Druck auf Just Eat, in diesem Bereich tätig zu werden, um weitere Kundengruppen zu erreichen. Entweder nutzt Just Eats die Technologie, um einen Service mit eigenen Fahrern weiter auszubauen, oder um das Angebot für Restaurants mit Fahrern zu verbessern. Die technische Lösung von Tok Tok Tok soll ausgreift und anspruchsvoll sein.

Auch Mitbewerber experimentieren

Auch der Wettbewerber TakeAway experimentiert mit der Technologie für einen Lieferservice mit eigenen Fahrern. Über die deutsche Tochter Lieferando wurden die Überbleibsel inklusive Technologie von Food Express übernommen. Food Express wurde von Delivery Hero finanziell unterstützt, aber dann abrupt fallengelassen. Danach musst das Unternehmen in die Insolvenz gehen und war auf der Suche nach einem Käufer.

Bild: TokTokTok (alle Rechte vorbehalten)

Deutsche Bahn zieht sich aus dem Fernbusmarkt zurück

Die Deutsche Bahn zieht sich zurück und überlässt Flixbus den Fernbusmark. Ende des Jahres wird die Deutsche Bahn den Betrieb der Konzerntochter BerlinLinienBus einstellen. Damit verschwindet der letzte der größeren Wettbewerber von Flixbus. Zuvor haben schon Megabus und Postbus aufgeben und das Streckennetz an Flixbus verkauft. Bahn-Manager haben anscheinend auch mit Flixbus über eine Übernahme von BerlinLinienBus verhandelt. Beide Seiten konnten sich aber auf eine einvernehmliche Lösung einigen.

Späte Anpassung des Angebots

Die Bahn hat am Anfang die Konkurrenz auf dem Fernbusmarkt ignoriert und erst recht spät das eigene Fernbusangebot überarbeitet und gebündelt. Für die Marke BerlinLinienBus wurde Anfang des Jahres eine überarbeitete Webseite gelauncht und die modernen Busse wurden mit einem neuen Design versehen. Hinzu kam eine Expansion der Linien. Diese Anstrengungen haben dazu geführt, dass der Marktanteil laut Zahlen des Marktforschungsinstituts Iges von neun auf 14 Prozent gestiegen ist. Diese positive Entwicklung war anscheinend nicht genug für die Bahn-Führung.

IC Bus bleibt vorerst bestehen

Die Marke IC Bus sill weiterhin bestehen bleiben. Das Streckennetz von IC Bus hat die Strecken ins europäische Ausland umfasst. Ein paar Strecken von BerlinLinienBus sollen im Netz von IC Bus aufgehen. Für die Deutsche Bahn ist das Angebot von IC Bus wirtschaftlicher.

Marktmacht von Flixbus gestärkt

Die Marktmacht von Flixbus wird nach dem Ende von BerlinLinienBus noch weiter steigen. In diesem Jahr hat das Unternehmen schon die Streckennetze der Konkurrenten Postbus und Megabus übernommen. In der letzten Analyse von Iges lag der Marktanteil bei etwa 80 Prozent, das dürfte sich ab 2017 ändern. Postbus wurde zuerst von dem ADAC und der Deutschen Post betrieben, der ADAC ist bereits Ende 2014 aus dem Gemeinschaftsprojekt ausgestiegen. Im Herbst diesen Jahres wird das Angebot von Postbus in das Netzwerk von Flixbus integriert.

Steigende Fernbuspreise erwartet

Branchenexperten gehen nach der Konsolidierung von steigenden Preisen im Fernbusmarkt aus. Dafür sprechen die folgenden zwei Gründe. Im Moment verdient noch kein Anbieter Geld im Fernbusmarkt, das kann sich nur durch steigende Fahrpreise ändern. Grund zwei ist der fehlenden Wettbewerb, dadurch gehe die Preise nach oben. Für die verbleibenden Fernbusanbieter dürfte ein gewisser Spielraum für Fahrpreiserhöhungen vorhanden sein, ohne dadurch viele Kunden zu verlieren. Die Alternative Bahn ist im Moment noch weit teurer als das Angebot an Buslinien.

Megabus Mitarbeiter verlieren Job

Die Übernahme des Streckennetzes von Megabus durch Flixbus hat Auswirkung auf die Belegschaft von Megabus. Alle Angestellten von Megabus wurden gekündigt. In Deutschland mussten 50 Mitarbeiter gehen, in Italien und Belgien weitere 160 Angestellte. Grund dafür ist, dass Flixbus nur Interesse am Streckennetz hat. Diese Strecken werden von Partnerunternehmen bedient, die auch die Fahrer beschäftigen. Weitere Funktionen, wie Marketing und Kundenservice werden wahrscheinlich zentral organisiert.

Bild: BerlinLinienBus

Amazon Restaurants Lieferservice startet in London

Der Markt für Restaurant-Lieferdienste in Europa wird durch Amazon aufgemischt. Seit Juli wurde vermutet, dass Amazon einen Lieferservice für Gerichte von angesagten Restaurants startet, jetzt ist es soweit. Amazon Prime Nutzer können den Service über die Amazon Prime Now App in einigen Gebieten in London buchen. Mit Amazon Restaurants steigt der amerikanisch E-Commerce Riese in einen Markt ein, der bisher von UberEats und Deliveroo in London dominiert wird. Beide Anbieter erhalten eine ernstzunehmende Konkurrenz.

Im Gegensatz zu Deliveroo verlangt Amazon keine Liefergebühr, dafür liegt der Mindestbestellwert bei 15 GBP. Bei Deliveroo lieg die Liefergebühr bei 2.49 GBP in London, der Mindestbestellwert bei 12.50 GBP. UberEats verlangt keine Liefergebühr und ein Mindestbestellwert fällt auch nicht an. Amazon sagt, dass die Preise für die Gerichte in der App nicht teurer sind, als in den Restaurants. Es soll also keine Aufschläge geben. Sollte ein Kunde im Restaurant einen günstigeren Preis sehen, erstattet Amazon die Kosten dafür.

Wettbewerb um Kunden und Fahrer wird härter

Der Einstieg von Amazon wird den Wettbewerb auf mehreren Fronten anheizen. Auf der einen Seite wird der Druck bei der Kundenakquisition erhöht. Bisher überbieten sich Deliveroo und UberEats bei Rabattaktionen, Amazon hat genügend finanzielle Mittel und Durchhaltevermögen, um diesen Preiskampf über eine lange Zeit mitzugehen. Auf der anderen Seite wird der Kampf um Fahrer härter. Auch hier versuchen die beiden Marktgrößen, sich gegenseitig die Fahrer abzuwerben bzw. zum Einsatz zu bewegen. Die meisten Kuriere sind bei beiden Plattformen registriert und wechseln zwischen beiden Plattformen hin und her. Entscheiden dafür sind die Verdienstmöglichkeiten, also Auftragslage und Bezahlung pro Auftrag.
Amazon Restaurants wird diesen Kampf weiter anheizen, auch wenn davon auszugehen ist, dass Amazon seine Kuriere weiter auslasten wird, die jetzt schon im Einsatz sind um die Prime Now Pakete zuzustellen.

Amazon Restaurants seit 2015 in den USA

Bisher war Amazon Restaurants nur in den USA verfügbar, mit London kommt die erste europäische Stadt dazu. In Seattle ist der Service im September 2015 gestartet, darauf folgten Manhattan, Dallas, San Francisco, Los Angeles, Chicago, San Diego, Austin, Atlanta, Miami, Baltimore und Portland. In Europa haben schon einige Restaurant-Lieferservice im Margen-schwachen Markt aufgegeben. Neben Take Eat Easy musste auch Porto das operative Geschäft einstellen. Rocket Internets Foodora hat sich schnell aus London wieder zurück gezogen und Valk Fleet hat den Betrieb auch eingestellt. Die finanzielle Power von Amazon dürfe einigen Gründer von ähnlichen Geschäftsideen schlaflose Nächte bereiten.

Bild: Amazon Webseite (alle Rechte vorbehalten)

Google Maps verlinkt jetzt auch auf Lyft und Gett

Bisher konnte über die Google Maps App nicht der Service von Lyft gebucht werden. Wahrscheinlich aus dem Grund, dass Google und Uber eine enge Geschäftsbeziehung gepflegt haben und Google sogar als Investor bei Uber mit an Board ist. Mit dieser Exklusivität ist es jetzt vorbei und amerikanische Google Maps Nutzer sehen auch das Angebot von Lyft in der App. Mehrere Anzeichen haben in den letzten Wochen darauf hingedeutet, dass sich der Wettbewerb zwischen Uber und Google verschärft.

Lyft und Gett in Google Maps in den USA

Neben Lyft wird auch das Angebot von Gett in der App zu sehen sein. Nutzer der Kartenapp sehen die Angebote der Fahrdienste als Alternative zu den bisherigen Optionen: Navigation mit Auto, Navigation zu Fuß oder mit dem Fahrrad und Routen mit dem öffentlichen Nahverkehr. Millionen von Nutzern sehen in der Navi-App nun auch die Fahrpreise von Lyft und Gett für die eingegebene Strecke. Dabei erscheint die Variante mit dem günstigsten Fahrpreis zu erst, was einen erheblichen Einfluss auf die Conversion-Rate haben dürfte.

MyTaxi als Option in Google Maps in Deutschland

In Deutschland ist under anderem MyTaxi als Option in Google Maps gelistet. Mit einem Klick auf die Anzeige wird die MyTaxi App geöffnet und die Fahrt kann gebucht werden. Die Integration von Fahrdiensten in Google Maps ist in 60 Ländern aktiv, 9 Partnerunternehmen sind dafür eingebunden. Gestartet wurde die Integration von Fahrdiensten in Google Maps bereits im Jahr 2014.

Uber und Google werden zu Konkurrenten

Uber und Google entwickeln jeweils eigene Varianten von selbstfahrenden Fahrzeugen. Selbstfahrende Fahrzeuge gelten als Zukunft des Carsharings und der Fahrdienste. Außerdem hat Google über sein Tochterunternehmen Waze einen eigenen Ridesharing-Dienst getestet, der jetzt weiter ausgerollt werden soll. Dieser Ridesharing Service tritt in direkte Konkurrenz zu dem Uber-Angebot. In der Vergangenheit hat Uber bei seinen Apps und dem Routing auf Google Maps Daten gesetzt, mittlerweile entwickelt ein eigenes Team die Kartendaten für die zukünftige Nutzung.

Bild: Google (alle Rechte vorbehalten)