Geld für Carjump Carsharing App

Kurznachrichten: Carsharing App CarJump mit Finanzierung

Kurznachrichten: Carsharing App Carjump sammelt siebenstellige Finanzierung ein. GM stellt die Serienversion des massentauglichen Elektroautos Bolt vor. Volkswagen kooperiert mit Mobileye, einem Zulieferer für Technologien für selbstfahrende Autos. MeinFernbus FlixBus will sich nur noch FlixBus nennen.

Carsharing App Carjump mit siebenstelliger Finanzierung

Die Carsharing-App Carjump erhält eine siebenstellige Finanzierung von der UnternehmerTUM, Axel Springer und Zimmermann Investments. Carjump ist eine Art Marktplatz und  aggregiert die Daten unterschiedlicher Carsharing-Anbieter. Die Nutzer sehen in der App die Fahrzeuge der jeweiligen Anbieter. Über die App können auch die Fahrzeuge reserviert werden. Das eingesammelte Geld soll in neue Features fließen. Unter anderem soll eine digitale Verifizierung von Führerscheinen Einzug erhalten, damit die Anmeldung bei Carsharing Diensten vereinfacht werden kann. Im letzten Jahr sind die Gründer bei Carjump ausgestiegen und das Unternehmen wurde verkauft. (via Wirtschaftswoche)

Strategische Partnerschaft zwischen Volkswagen und Mobileye

Auf der CES war autonomes Fahren ein angesagtes Thema. So haben unter anderem der Volkswagenkonzern und Mobileye eine Absichtserklärung für eine strategische Partnerschaft unterzeichnet. Mobileye konzentriert sich auf die Entwicklung von Technologien für die kamerabasierte Echtzeit-Bildverarbeitung. Diese Technologie gilt in Verbindung mit hochpräzisen digitalisierten Karten als Schlüssel für das automatisierte Fahren. Volkswagen ist auch über Audi an der ehemaligen Nokia Sparte Here beteiligt, so  hat der Konzern eine weitere Quelle für hochpräzise Karten. Volkswagen will mit der Kooperation ein gutes Stück in der Entwicklung von fahrerlosen Fahrzeugen vorwärts kommen. Die von Mobileye entwickelten optischen Sensorsysteme sollen bei Volkswagen zum Einsatz kommen. (via Volkswagen)

GM stellt auf der CES die Serienversion des Bolt vor

Der Automobilkonzern GM, der kurz vor der CES ein Investment bei der e-hailing Plattform Lyft bekannt gegeben hat, hat auf der Messe sein erstes massentaugliches Elektroauto vorgestellt. Das Bolt getaufte Auto soll eine Reichweite von ca. 320 Kilometern erreichen. Angeboten werde soll das Fahrzeug für 38.000 US$. Käufer von Elektrofahrzeugen erhalten in den USA aber Steuerbegünstigungen in Höhe von 7.500 US$, so fällt der Preis auf 30.000 US$ (rund 27.000 €). Der Bolt ist das erste massentaugliche Elektrofahrzeug, das zu einem akzeptablen Preis angeboten wird und über ausreichend Reichweite verfügt. Tesla arbeitet auch an einem günstigen Elektroauto, ein erster Prototyp soll im März vorgestellt werden. Mit Lyft will GM einen App-basierten Ridesharing Dienst mit autonomen Fahrzeugen in den nächsten Jahren entwickeln. (via WallStreetJournal)

FlixBus als einheitlicher Name für Expansion

Der schnell wachsende Fernbusanbieter MeinFernbus FlixBus denkt laut darüber nach, den Teil MeinFernbus komplett aus dem Markennamen zu streichen. Der Name MeinFernbus Flixbus ist aus dem Zusammenschluss beider Unternehmen entstanden. Gerade für die Expansion ins Ausland ist dieser lange und komplizierte Unternehmensname nicht nutzbar.  Das Unternehmen fährt im Ausland bereits ausschließlich unter der Marke FlixBus. Das Unternehmen wächst zur Zeit hautsächlich außerhalb der deutschen Grenzen. Nach der Liberalisierung des Fernbus-Markts in Frankreich im Sommer letzten Jahres ist FlixBus gestartet und hat sich als Marktführer etabliert. Auch in Deutschland ist das Unternehmen an der Spitze und kommt auf einen Marktanteil von 73 %. (via WirtschaftsWoche)