Rolls-Royce stellt autonomes Auto vor

Rolls-Royce stellt autonomes Auto vor

Der Hersteller von Luxusautos Rolls-Royce hat eine Konzeptstudie von einem selbstfahrenden Auto vorgestellt. Der Prototyp hört auf den Namen Vision Next 100 und folg damit der Namensgebung aus dem BMW Mutterkonzern. BMW hat zum 100. Geburtstag ein Konzeptfahrzeug mit dem gleichen Namen präsentiert.

Kein Lenkrad und elektrischer Antrieb

Das Fahrzeug verfügt über kein Lenkrad und wird elektrisch angetrieben. Die Fahrgäste können platznehmen und aus den Seiden-Sesseln die Fahrt genießen und die Umwelt beobachten. Weitere technische Details über das Fahrzeug wurden nicht kommuniziert.

Die BMW Tochter Rolls-Royce konzentriert sich lieber darauf, die schönen und luxuriösen Vorzüge des selbstfahrenden Fahrzeugs zu beschreiben. Wie auch die bisherigen Modelle werden nur feinste Materialien für den Innenraum verwendet. Alles wird mit höchster Präzision in Handarbeit produziert.

Außergewöhnliche Formgebung

Die Form des Prototyps ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig und bricht mit bisherigen Konventionen. Auf den ersten Blick könnten man meinen, dass es sich dabei um einen Katamaran handelt. Die Vorderräder sind verkleidet und sind nicht in die Karosserie integriert. Die Fronthaube läuft schmal zu und wird von einem Kühlergrill dominiert. Das Konzeptfahrzeug verfügt über eine extrem lange Frontpartie. Die Frontpartie geht in einen Coupé-artigen Fahrgastraum über. Der Fahrgastraum ist fast vollständig aus Glas. Die Fahrgäste sollen über außergewöhnlich viel Beinfreiheit verfügen, da kein Fahrer notwendig ist und somit mehr Platz vorhanden sein wird. Da das selbstfahrende Auto über einen Elektroantrieb verfügt, kann der Platz, der normalerweise von dem 12-Zylinder-Motor ausgefüllt wird, als zusätzlicher Gepäckraum genutzt werden.

Virtueller Assistent übernimmt Steuerung

Die Fahrgäste teilen das Fahrtziel einer virtuellen Assistentin mit, die dann die Zielführung übernimmt. Die virtuelle Assistentin hört auf den Namen Eleanor und verfügt über ein gewisses Maß an künstlicher Intelligenz. So kann das Auto mit dem Terminkalender des Besitzers oder Fahrgastes verbunden werden. Das sorgt dafür, dass Eleanor an Termine erinnert und das Fahrzeug rechtzeitig automatisch vorgefahren wird.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis das Fahrzeug wirklich auf der Straße zu sehen sein wird. Vor dem Jahr 2040 wird damit nicht zu rechnen sein. Der BMW-Konzern versucht in der letzten Zeit mit Konzepten von selbstfahrenden Autos auf sich aufmerksam zu machen. Aktuelle Fahrzeugmodelle verfügen über überschaubare Features, die den Autos autonome Eigenschaften verleihen.

Bild: BWM Group (alle Rechte vorbehalten)