ZipJet - Problem der letzten Meile muss durch Daten gelöst werden

Reinigung mit System – Die letzte Meile muss durch Daten gelöst werden

Berlin, 7. Juli 2016 – Das Unternehmen ZipJet ist bekannt als ein Service für frische Wäsche und gebügelte Hemden: abholen, reinigen und wieder zurückbringen – bei voller Flexibilität. Um einen Service wie diesen sicherstellen zu können, ist jedoch weit mehr nötig, als das Wissen über Waschmittel und Textilien. Denn wie bei nahezu allen Liefer- und Abholdiensten ist es wichtig, das Problem der so genannten “Letzten Meile” zu lösen. Das bedeutet, dass die Kunden ihre Waren natürlich auch an ihrer Haustür abgeben und entgegen nehmen möchten, zu einem vorher festgelegten, fixen Zeitpunkt. Für die Tourenplanung ist das jedoch eine enorme Herausforderung, da stündlich mehrere Kundenkontakte stattfinden und die Touren trotzdem oder vor allem deshalb effizient und zuverlässig geplant werden müssen.
Um diese Aufgabe zu meistern, hat sich ZipJet einen Algorithmus entwickelt, der schon seit den Anfängen die Datenauswertung und Tourenplanung übernimmt. Florian Färber, CEO und Mitgründer von ZipJet, betont, dass die Nutzung von Datenmengen und Algorithmen ab einer gewissen Nutzerzahl obligatorisch ist: “Wenn man die Zeit, die ein Fahrer auf der Straße und beim Kunden verbringt sinnvoll nutzen möchte, kommt man an einer computergesteuerten Planung nicht vorbei. Wir können einem Fahrer bis zu 10 Interaktionen mit Kunden pro Stunde ermöglichen, das ist bei unserer Nutzerzahl nicht mehr von Hand zu bewältigen.”
Es ist daher wichtig, die Routen sinnvoll zu planen, um nicht immer nur den kürzesten, sondern vielmehr auch den klügsten Weg zu wählen. Dabei steht natürlich zuerst die Planung des Bedarfs aus. Dafür clustert ZipJet auf Basis der Google S2 Datenbank alle Städte in denen der Service angeboten wird – zurzeit mit einem Index der Stufe 14, der jeweils 10k Quadratmeter zu einer Einheit zusammenfügt. Darüber hinaus ist es jedoch auch notwendig den Verkehr mit in die Berechnung einzubeziehen, wofür sich ZipJet historische Verkehrsdaten zunutze macht, die für jeweils 15-Minütige Zeitfenster die Durchschnittsgeschwindigkeit definieren. Somit ist es zum Beispiel möglich, in die Berechnungen der Routen einzubeziehen, dass in der Ritterstraße in Berlin an einem Montag Morgen zwischen 9:00 Uhr und 9:15 Uhr die durchschnittliche Geschwindigkeit gerade einmal 15 km/h beträgt. Nur auf diese Weise lässt sich in so verkehrsreichen Städten wie Berlin oder aber auch London und Paris eine Pünktlichkeit von durchschnittlich 95 Prozent erzielen.

Das Waschen unserer Wäsche überlassen wir schon lange den Maschinen, welche vom Menschen nur noch bedient werden. Denjenigen, der uns die Wäsche liefert und wieder nach Hause bringt, kann und will niemand ersetzen, doch bei der Planung von Routen sollten wir uns definitiv auf die Technik verlassen.

Über ZipJet

ZipJet ist ein Unternehmen von Rocket Internet, das von Florian Färber und Lorenzo Franzi 2014 gegründet wurde. Das Unternehmen hat über 50 feste Mitarbeiter und bietet seinen Service seit November 2014 in London und seit Januar 2015 in Berlin an. Der Auftrag von ZipJet ist einfach: Die Welt des Waschens & Reinigens revolutionieren, die Kunden von lästiger Hausarbeit zu befreien und ihnen mehr Freizeit zu schenken. Und das Konzept kommt an: Das Unternehmen hat schon mehr als 40.000 Kunden überzeugt und verzeichnet einen monatlichen Wachstum von etwa 30 Prozent.