Lyft erfindet mit Lyft Amp das Taxizeichen neu.

Lyft Amp erfindet das Taxizeichen neu

Die Taxi-Alternative Lyft gibt sein bisheriges Erkennungszeichen, einen pinken Schnurrbart auf und setzt zukünftig auf eine Leuchtanzeige. Als Lyft vor ein paar Jahren mit seinem Ridesharing Dienst in San Francisco gestartet ist, wurde jedes Auto mit einem riesigen Plüsch-Schnurrbart ausgestattet, der am Kühlergrill befestigt wurde. Später folgte eine dezentere Version, die vom Fahrer auf dem Armaturenbrett befestigt wurde. Jetzt kommt das farbige “Taxizeichen”.

Markenzeichen wird aufgegeben 

Das Markenzeichen wird jetzt aufgegeben und anstelle des kleinen leuchtenden Schnurrbarts bekommen die Lyft-Fahrer eine Leuchtschild ins Auto. Das Leuchtzeichen erstrahlt in unterschiedlichen Farben und soll so das Suchen und Finden von Fahrer und Mitfahrer erleichtern. Der Fahrgast sieht die Leuchtfarbe des Schildes in seiner App und kann so den Fahrer leichter finden. Auf der Rückseite des Schildes kann der Fahrer eine individualisierte Nachricht erscheinen lassen, vielleicht erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt auch Werbung.

Bessere Kundenerfahrung als Ziel

Lyft erwartet sich durch das neue Taxischild eine bessere Kundenerfahrung. Fahrer und Fahrgäste sollen sich durch die unterschiedlichen Farben leichter finden. Gerade nachts soll die Suche durch das neue Schild vereinfacht werden. Außerdem will sich Lyft durch das Amp genannten Taxizeichen von den Mitbewerbern abheben.

Zentrale Steuerung des Taxizeichen möglich

Die Farbe wird übrigens von Lyft vorgegeben, damit nicht alle Fahrer mit der gleichen Farbe durch die Gegend fahren. Das Unternehmen kann das neue Feature zentral steuern und so später auch für Werbung nutzen oder für besondere Umstände anpassen. Aus Sicht des Unternehmens können die Schilder auch in autonomen Fahrzeugen angebracht werden, um Fahrzeug und Mitfahrer zu verknüpfen.

Lyft scheint weiter gut zu wachsen und hat im Oktober über 17 Mio. Fahrten vermittelt. Das ist mehr als doppelt soviel, als vor einem Jahr. In den nächsten Monaten wird die Fahrdienstplattform auch vermehrt im Fernsehen um weitere Fahrgäste werben.

Bild: Lyft (alle Rechte vorbehalten)