BMW steckt mehr Geld in iVentures - iVentures zieht ins Silicon Valley

BMW steckt mehr Geld in iVentures – iVentures zieht ins Silicon Valley

Der Automobilkonzern BMW will sein Engagement bei neuen Mobilitätsstartups erweitern und steck deshalb mehr Geld in den Venture-Arm iVentures. Außerdem zieht das Unternehmen von New York City ins Silicon Valley.

530 Mio. US$ für iVentures

Der Ableger von BMW wurde im Jahr 2011 mit dem Ziel gegründet, die Themen innovative Mobilität und elektrisches Fahren anzukurbeln. Jetzt kommen weitere Themenfelder hinzu, die die Automobilindustrie in den nächsten Jahren verändern werden. Dazu zählen unteranderem die Bereiche autonomes Fahren und künstliche Intelligenz im Straßenverkehr. Um diese Ausweitung zu finanzieren, wird ein neuer Fond mit 530 Mio. US$ gestartet. Das Geld soll in der nächsten Dekade investiert werden.

Umzug von New York City nach Palo Alto

Bisher war iVentures in New York City angesiedelt. In den kommenden Wochen steht aber ein Umzug nach Palo Alto an. Der Grund dafür ist die Nähe zu potentiellen Investments. Die meisten Startups, die sich mit künstlicher Intelligenz, autonomen Fahren und Mobilitätsdienstleistungen befassen, sind im Silicon Valley angesiedelt. In Palo Alto betreibt BMW bereits ein Design Lab. Auch die weltweite Präsenz soll ausgebaut werden.

Mehr Schlagkraft für BMW

BMW will durch die Stärkung von iVentures schneller und schlagkräftiger werden. Es ein Zugang zu neuen Technologien etabliert werden und die Implementierung von neuen Trends soll beschleunigt werden. Die Entwicklung zeigt auch, dass Automobilkonzerne wie BMW davon ausgehen, dass die nächsten innovativen Entwicklungssprünge in der Automobilindustrie von außerhalb kommen werden.

iVentures wird unabhängig von der BMW Group sein und von einer Gruppe an Investmentpartnern geführt. Bisher hat iVentures unter anderem in RideCell und weitere Startups investiert. BMW ist nicht der einzige Autokonzern, der seine Fühler nach Mobilitätsstartups ausstreckt. Vor kurzem hat Toyota in GetAround investiert. General Motors treibt seine eigene Strategie mit Lyft und Cruise voran. Daimler hat Moovel und myTaxi und flirtet außerdem mit Uber.

Bild: Frank Derks (bestimmte Rechte vorbehalten)