General Motors will ins Peer-2-Peer Car-Sharing Geschäft einsteigen

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Maven Ridesharing Dienst von General Motors geplant
General Motors will mit Maven einen Ridesharing Dienst starten - GetMobility.de

Der amerikanische Hersteller General Motors plant den Einstieg in den Peer-2-Peer Car-Sharing Markt in den USA. Im Sommer soll es in einem Pilotprogramm losgehen, das Angebot soll bei der Car-Sharing Tochter Maven angesiedelt werden.

Damit baut GM seine Maven Marke kontinuierlich aus. Maven bietet in den USA ein klassisches Carsharing Angebot in 10 Städten an und hat mit Maven Gig ein attraktives Angebot für Fahrer von Ride-Sharing und Lieferdiensten geschaffen. Fahrer von Lyft, Uber oder Instacart nutzen die Maven Fahrzeuge, um damit Geld zu verdienen.

Vermittlung von Privatfahrzeugen

Beim Peer-2-Peer Carsharing können Autobesitzer ihre Fahrzeug auf der Plattform zur Verfügung stellen, Interessenten können diese dann anmieten. Aus Nutzersicht sind meistens die Mietpreise attraktiver als bei herkömmlichen Autovermietung wie Sixt oder Europcar. Die Fahrzeugbesitzer können ihre Fahrzeuge höher auslasten und Umsätze erzielen, um die Betriebskosten zu decken, ggf. wird auch ein Gewinn erzielt. Idealerweise sind die Fahrzeuge mit der nötigen Technologie für die Fahrzeugverwaltung ausgestattet, damit sich Vermieter und Mieter nicht persönlich treffen müssen.

Peer-2-Peer Carsharing in den USA erfolgreicher

In den USA scheint Peer-2-Peer Carsharing erfolgreicher zu sein als bei uns in Deutschland. Unternehmen wie Turo oder Getaround haben es jeweils geschafft, eine große Nutzerbasis aufzubauen. Turo wurde zuletzt mit 700 Mio. Dollar bewertet und hat Geld von Daimler erhalten. Nach eigenen Angaben sind mehr als 4 Mio. Nutzer in mehr als 5000 Städten in den USA und Europa registriert. Getaround konnte im vergangenen Jahr eine Finanzierung im mittleren zweistelligen Millionenbereich von Toyota einsammeln. Autohersteller wie General Motors haben Zugriff auf ein großes Netzwerk an Fahrzeugbesitzern und auch auf die Händler. Dieser Vorteil könnte strategisch genutzte werden, um ein attraktives Angebot zu schaffen, ohne hohe Kosten für eigene Fahrzeuge und Wartung in der Bilanz zu haben.

Bild: General Motors / Maven  (alle Rechte vorbehalten)