Testbericht- Bike-Sharing Dienst Byke in Frankfurt

Testbericht: Bike-Sharing Dienst Byke in Frankfurt

Frankfurt gilt als die Hochburg der Bike-Sharing Anbieter in Deutschland. Neben Call-A-Bike von der Deutschen Bahn sind auch die Anbieter Nextbike, oBike, LimeBike und Byke in Frankfurt aktiv. Wir haben die Räder von Byke in mehreren Fahrten getestet.

Die Registrierung bei Byke

Die Registrierung bei dem Bike-Sharing Dienst funktioniert recht einfach und ist schnell erledigt. Es reicht die Angabe einer Handynummer, an die ein Pin-Code geschickt werden kann. Ein Nutzerprofil mit Name und weiteren Details muss nicht hinterlegt werden. Als Zahlungsmittel kann entweder eine Kreditkarte hinterleg werden oder ein PayPal-Account. Die Einbindung von PayPal ist in Deutschland ein Vorteil, da Kreditkarten häufig noch Fehlanzeige sind. Über das hinterlegte Zahlungsmittel muss ein beliebiger Betrag in das digital Wallet geladen werden.


Sichern Sie sich 5 Euro Guthaben für Byke in Frankfurt, Berlin oder in anderen Städten.

Geben Sie folgenden Gutscheincode WJEUPCC bei der Registrierung über die Byke App (Apple iOS oder Android)ein.


Qualität der Fahrräder und Verfügbarkeit

Anders als Mobike, die wir in Berlin getestet haben, sind die Fahrräder von Byke mit einer Schaltung ausgestattet und von der Größe besser an den deutschen Markt angepasst. Bei der Schaltung handelt sich sich zwar nur um eine einfache 3-Gang Schaltung, für eine flache Stadt wie Frankfurt ist das ausreichend. Nach etwa 30 Fahrten fällt auf, dass die Gangschaltung und Schnellverstellung der Sattelstütze die anfälligen Teile am Fahrrad sind. Die Zahl der Räder könnte höher sein, häufig muss man paar Minuten laufen, um beim nächsten Fahrrad zu sein. Die steigenden Temperaturen werden dafür sorgen, dass die Räder mehr in Benutzung sind und es schwieriger werden könnte, ein freies Fahrrad in einem attraktiven Radius zu finden.

Die Bike-Sharing App

Die Byke App überzeug durch ein ansprechendes Design und einfache Usability. Die Räder lassen sich über die App lokalisieren und mittels QR-Code entsperren. Wünschenswert wäre eine Funktion, um ein Rad reservieren zu können. Eine Park-Funktion wäre auch von Vorteil, um kurze Zwischenstops, z.B. im Supermarkt erledigen zu können, ohne die Miete beenden zu müssen.

Nach der Fahrt

Am Ziel kann das Fahrrad auf öffentlichen Grund abgestellt werden. Die Miete wird beendet, indem das Bügelschloss geschlossen wird. Die Fahrt wird mit dem hinterlegten Guthaben abgerechnet, eine Rechnung wird nicht versendet. 

Die Preise für Byke

Eine Fahrt mit dem Bike-Sharing Startup kostet im Standardtarif 50 Cent. Die Nutzer erhalten je nach Betrag der auf das Konto geladen wird, eine zusätzliche Gutschrift. Bis zu 50% zusätzliches Guthaben werden von Byke beigesteuert. Wer 50 Euro auf das Konto lädt, erhält ein Guthaben von insgesamt 75 Euro. Bei kleineren Beträgen fällt der Bonus auch geringer aus, 20 Prozent sind aber mindestens drin. 

Neben dem Standardtarif bietet das Unternehmen auch verschieden Abo-Modelle, die entweder auf Monats- oder Jahresbasis abgeschlossen werden können. Für 10 Euro im Monat sind 2 Fahrten pro Tag inklusive. Wenn sich der Nutzer für ein Jahr an den Dienst bindet, werden 50 Euro pro Jahr fällig.

Über Byke

Über das Unternehmen Byke an sich lässt sich wenig herausfinden. Anscheinend handelt es sich um ein Unternehmen, das von chinesischen Geldgebern finanziert wird, aber kein operatives Geschäft in Asien betreibt. Andere Bike-Sharing Anbieter wie ofo, Mobike oder oBike sind in Asien gestartet und nach und nach nach Europa expandiert. 

Bild: GetMobility.de (alle Rechte vorbehalten)