Scooter Sharing: Emmy erhält Geld aus dem mFund

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Der Scooter Sharing Dienst heißt jetzt emmy
Der Scooter Sharing Dienst heißt jetzt emmy

Das Berliner Startup Emmy, das einen Scooter Sharing Dienst in mehreren Städten anbietet, wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastrukturen über das Förderprogramm mFund gefördert. Das Projektvolumen beläuft sich auf 484.638 Euro, davon werden 70% durch das BMVI gefördert. Das Projekt ist bereits im Sommer letzten Jahres gestartet und soll noch bis Ende 2019 laufen.

Relokalisierung der Roller und den Akkutausch-Prozess zu optimieren

Ziel des Projekts ist es, die Relokalisierung der Roller und den Akkutausch-Prozess zu optimieren. Eine Relokalisierung ist notwendig, um die Verfügbarkeit der Roller im Geschäftsgebiet zu gewährleisten. Ohne diesen Schritt würden sich die E-Scooter an beliebten Orten sammeln und nicht mehr in der Stadt verteilt sein. Das würde dazu führen, dass das ganze System aus Nutzersicht wenig interessant ist. Emmy will das Problem lösen, indem Nutzer durch eine dynamische Preisgestaltung dazu animiert werden, die Roller an geeigneten Orten im Betriebsgebiet abzustellen. Günstigere Preise sollen dafür sorgen, dass die Nutzer den Roller schon ein paar Straßenzüge vorher abstellen oder ein weiteres Verkehrsmittel nutzen, um zum Ziel zu kommen. Gleichzeitig ist geplant, den Akkutausch-Prozess datengetrieben zu optimieren. Erstaunlich, dass Emmy einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren dafür benötigt und das fast 500.000 Euro dafür benötigt werden.

Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage

Mit der Herausforderung der Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage hat nicht nur das stationsunabhängige Scooter Sharing Konzept von Emmy zu kämpfen, sondern auch Car-Sharing Anbieter wie DriveNow oder car2go. Neben einer dynamischen Preisgestaltung basierend auf dem Abstellort, werden noch folgende Prinzipien getestet, um für eine Balance zwischen Nachfrage und Angebot zu sorgen. Alternativ zu einem dynamischen Pricing basierend auf dem Abstellort, kann auch eine dynamische Preisgestaltung abhängig von Abholort und Zeit eingeführt werden. Nutzer zahlen dabei weniger, wenn sie ein Fahrzeug an einem bestimmten Ort mit wenig Nachfrage abholen. In den USA wird auch ein Konzept mit Liefergebühren getestet, um das Problem in den Griff zu bekommen. In der Schweiz positionieren Stunden die Fahrzeuge neu und erhalten dafür Guthaben oder Rabatte für die Nutzung.

Bild: GetMobiltiy.de (alle Rechte vorbehalten)