WunderCar

Das Unternehmen hinter WunderCar ist Ende 2013 an den Start gegangen. Das Geschäftsmodell von Wundercar basiert auf der Vermittlung von Privatfahrern, die Nutzer können sich über die Smartphone App per Knopfdruck einen Fahrer bestellen. Es wird kommuniziert, das jede Fahrt mit Wundercar kostenlos ist, für die Fahrt kann der Fahrgast eine Trinkgeld geben, das per App bezahlt wird.

Mit dem Ansatz möchte WunderCar das Personenbeförderungsgesetz umgehen, das gewerblichen Personentransport ohne konzessioniertes Auto und ohne Personenbeförderungsschein untersagt. Gegründet wurde das Unternehmen unter anderem von Gunnar Froh, der davor bei AirBnB tätig gewesen ist und deren Deutschlandgeschäft mit aufgebaut hat.

Vorbild für Wundercar ist das amerikanische Unternehmen Lyft, das seit ein paar Jahren mit einem ähnlichen Modell in den USA unterwegs ist und Privatfahrer an Fahrgäste vermittelt. Auch Lyft hat mit einem Spenden- bzw. Trinkgeld-Bezahlmodell angefangen. Nach dem die Behörden grünes Licht für den Service gegeben haben, wurde auf ein Tarifsystem umgestellt.

Als Geldgeber sind unter anderem Michael Brehm (ehemaliger Geschäftsführer von StudiVZ) und Partech Ventures (in Berlin vertreten durch Gabriel Matuschka) mit an Board.

Buchungsmöglichkeit: Apps (iOS/Android)

Verfügbarkeit: Hamburg, Berlin, Dublin und Budapest

Verfügbare Kategorien: Wundercar

Zielgruppe: B2C, als Taxi- oder Nahverkehrs-Ersatz

Mobilität und Logistik: Digitale Transformation und Automatisierung