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Zirx startet als Stratim neu und bietet Services für Mobility Anbieter

Im vergangenen Jahr mussten amerikanische Valid Parking Dienste aufgeben, da das Geschäftsmodell nicht nachhaltig war. Neben dem Startup Luxe hat es unter anderem auch das Unternehmen Zirx erwischt. Luxe wurde in der Zwischenzeit von Volvo übernommen und Zirx startet als Stratim neu durch. Stratim bietet eine Plattform für Mobility Plattformen, mit der sie ihre Fahrzeuge managen können.

Zusammenarbeit mit Mobility Unternehmen

Stratim scheint gut angenommen zu werden, in den vergangenen Monaten hat das Startup mit 50 Unternehmen zusammengearbeitet. BMW, Ford oder General Motors haben die Dienste des Unternehmens genutzt, um die Carsharing und Shuttle Flotten zu warten und zu tanken.

Die Plattform will eine technische Lösung bieten, mit der die Flottenbetreiber die Fahrzeuge optimal warten und pflegen können, um so Kosten zu reduzieren und Effizienz zu steigern.

Technologie verwertet

Um den neuen Dienst anbieten zu können, verwertet Stratim die Reste von Zirx. Schon damals wurden Fahrzeuge getrackt und Extradienstleistungen, wie Wagenwäsche, Reparaturen und Auftanken angeboten. Die Technologie und Dienste werden jetzt Unternehmenskunden wie Carsharing-Anbietern und Shuttle-Diensten angeboten, damit sie ihre Flotten mobil halten können.

Der Shuttle Dienst Chariot nutzt Stratim zum Beispiel für das Auftanken der Fahrzeuge. Ford kann über den Marktplatz von Stratim anfordern, dass die Shuttle Fahrzeuge aufgetankt werden. Am Folgetag kommt dann ein Tankfahrzeug eines angeschlossenen Unternehmens vorbei und tankt die Chariot Busse. Über das Dashboard kann Ford dann tracken, wie viel Benzin die Fahrzeuge verbrauchen und wie hoch die Kosten dafür ausfallen. Mit dem Marktplatz wird auch die Transparenz bei Wartungsarbeiten und Reparaturen erhöht.

Die Mobility-Anbieter zahlen keine monatliche Gebühr, sondern nur bei Nutzung der Stratim Dienste. Für das Unternehmen scheint es sich zu lohnen, im ersten Quartal 2019 will man profitabel sein. Die Dienste werden in 20 Städten in den USA angeboten und die Nachfrage ist um das zehnfache gestiegen.

Steigender Bedarf in den nächsten Jahren

Der Bedarf an Diensten um Fahrzeugflotten mobil zu halten, wird in den kommenden Jahren steigen. Die Zahl der Carsharing und Shuttle Dienst Anbieter steigt und die Fahrzeuge müssen in einem guten Zustand gehalten werden. Auch autonome Autos, die in den kommenden Jahren auf den Fahrdienst-Plattformen eingesetzt werden, müssen in Schuss gehalten werden.

Bild: Stratim (alle Rechte vorbehalten)

Uber kauft 24.000 selbstfahrende Autos von Volvo

Die Ride-Sharing Plattform Uber hat sich mit dem Automobilhersteller Volvo darauf geeinigt, dass 24.000 selbstfahrende Autos vom Typ XC90 SUVs gekauft werden. Der Deal zeigt, dass Uber auch unter dem neuen CEO Dara Khosrowshahi auf autonome Fahrzeuge setzt, auch wenn die Entwicklung erstmal teuer ist. Die Autos sollen zwischen 2019 und 2021 ausgeliefert werden.

Listenpreis von fast 100 Mio. Euro

Geht man nach dem Listenpreis für einen XC90 in den USA, dann hat der Deal einen Wert in Höhe von fast 100 Mio. Euro. Es ist davon auszugehen, dass Uber einen hohen Nachlass auf die Fahrzeuge erhalten wird. Für Volvo dürfte die Kooperation auch ein Leuchtturm-Projekt sein, mit dem sich der Automobilhersteller als Zulieferer für Ride-Sharing Plattformen positionieren möchte.

Volvo liefert Fahrzeuge, Uber verbaut Software und Sensoren

Volvo liefert die Fahrzeuge an Uber, die dann von der Fahrdienst-Plattform mit Sensoren und Software ausgestattet werden, damit die SUVs autonom unterwegs sein können. Ein ähnliches Vorgehen wurde auch für den Test in Pittsburgh vereinbart, wo Uber seit dem letzten Jahr eine kleine Flotte an 100 Fahrzeugen in Einsatz hat. Auch da kamen die Fahrzeuge von Volvo und Sensoren und Software von Uber.

Kooperation mit mehreren Automobilherstellern

Uber will mit mehreren Herstellern zusammenarbeiten. Neben Volvo wurde auch mit dem Daimler-Konzern eine Vereinbarung unterzeichnet. Daimler will eine Flotte an selbstfahrenden Autos zu einem späteren Zeitpunkt auf der Mobility Plattform einsetzen.

Autonome Autos werden in Zukunft eine wichtige Rolle für Ride-Sharing Plattformen einnehmen. Da die Fahrzeuge ohne Fahrer auskommen werden, lassen sich enorme Kosten einsparen. Die Fahrer sind im Moment der größte Kostenfaktor für die on-demand Taxi Dienste. Im Vergleich zu den 2 Mio. Fahrern, die heute auf der Plattform registriert sind, ist die Zahl an 24.000 autonomen Autos ein kleiner Bruchteil. Daran ist auch zusehen, dass es noch viele Jahre dauern wird, bis die menschlichen Fahrer weitestgehend ersetzt werden.

Lyft, die zweite große Plattform in den USA, setzt bei dem Thema selbstfahrende Autos mehr auf Kooperationen, obwohl ein internes Team auch an dem Themen-Komplex arbeitet. Unter anderm sollen autonome Fahrzeuge von NoTonomy, Jaguar oder Waymo zum Einsatz kommen. Auch Lyft Anteilseigner General Motors stand mal im Raum, selbstfahrende Autos für Lyft zu liefern. Das Verhältnis zwischen dem Automobilhersteller und der Ride-Sharing Plattform scheint aber zerrüttet zu sein.

Bild: Volvo (alle Rechte vorbehalten)

Didi Chuxing baut in China eigene Ladeinfrastruktur auf

Die Ride-Sharing und Mobility Plattform Didi Chuxing aus China hat angekündigt, dass das Unternehmen eine eigene Ladeinfrastruktur für Elektroautos aufbauen wird. In einem Joint Venture soll ein Netz entstehen, das von den Didi Fahrern genug werden kann aber auch öffentlich zugänglich sein wird. Um die Luftverschmutzung zu bekämpfen, setzt China in den kommenden Jahren stark auf Elektromobilität, dafür ist eine flächendeckende Ladeinfrastruktur notwendig.

UN und GEIDCO als Partner für Ladeinfrastruktur

Partner für den Aufbau des Netzwerks wird die Organisation Global Energy Interconnection Development and Cooperation Organization (GEIDCO) sein. Die GEIDCO arbeitet eng mit der UN zusammen, um die vereinbarten Klimaziele zu erreichen.

Eine Millionen Elektrofahrzeuge bis 2020

Didi bezeichnet sich als weltweit größte online Mobility-Plattform, mit mehr als 450 Mio. Nutzern und 21 Mio. Fahrern. Eine Gruppe von mehr als 260.000 Fahrern ist bereits mit Elektrofahrzeugen unterwegs. Damit hat die Plattform schon heute das größte Netzwerk an Elektrofahrzeugen. Auf der Didi Plattform sind unterschiedliche Fahrzeugtypen unterwegs, Elektrobusse, Limousinen mit Elektroantrieb oder Minibusse mit E-Antrieb befördern die Fahrgäste. Bis 2020 will Didi dafür sorgen, dass die Zahl der Elektrofahrzeuge auf der Plattform auf mehr als eine Millionen Fahrzeuge ansteigt.

China führend bei Anzahl der Elektrofahrzeuge

Insgesamt sind heute auf den Straßen in China etwa zwei Millionen Elektrofahrzeuge unterwegs, Tendenz stark wachsend. Der Internationalen Energy Agency (IEA) zufolge, wurden im letzten Jahr 750.000 Elektroautos weltweit verkauft, das ist ein Anstieg von etwa 35% im Vergleich zum Jahr 2015. Im Jahr 2015 wurden weltweit 547.220 Elektrofahrzeuge verkauft. China hat die USA bei der Zahl der Elektroautos überholt. Insgesamt gingen 40% der weltweit verkaufen Elektrofahrzeuge gingen nach China, die USA kommt auf etwa 20%.

Bei Didi geht man zurecht davon aus, dass Fahrzeug mit alternativen Antrieben die Zukunft von Mobilität und Transport sind. Ridesharing wird ein Schlüsselfaktor sein, um Fahrzeugen mit E-Antrieb den Durchbruch auf der Straße zu ermöglichen.

Bild: Didi Chuxing (alle Rechte vorbehalten)

Ride-Sharing: Lyft expandiert nach Kanada

Bisher war der Ride-Sharing Dienst Lyft nur in den USA aktiv, ab Dezember wird das Geschichte sein. Die Fahrdienst-Plattform startet in Toronto, der größten kanadischen Stadt. Werden weitere Länder folgen?

Die Nutzer in Toronto und angrenzenden Bezirken werden am Dezember die Möglichkeit haben, unterschiedliche Lyft Dienste zu ordern. Lyft wird die Dienste Lyft Plus, Lyft Lux, Lyft Lux SUV, Lyft Premiere und den Standard Lyft Service nach Toronto bringen.

Fahrer können sich schon jetzt für den Ride-Sharing Dienst anmelden 

Um eine Flotte zu haben, die groß genug ist, um die Nachfrage abdecken zu können, startet das Ride-Sharing Unternehmen schon jetzt damit, Fahrer zu suchen. Wie viel Lyft den Fahrern zahlen wird, ist nicht bekannt. Auch die Fahrpreise für die Kunden wurden noch nicht kommuniziert. Nach dem letzten Milliarden-Investment durch die Google-Mutter Alphabet wird das Ride-Sharing Unternehmen aber aggressiv in den Markt starten und hohe Bonus-Zahlungen für Fahrer und Discounts für Nutzer gewähren.

In Toronto trifft Lyft auf den größten Wettbewerber Uber, der schon seit fünf Jahren in der kanadischen Stadt aktiv ist. Das von myTaxi übernommene Hailo war ebenfalls in Toronto aktiv, hat sich aber komplett aus Nordamerika zurückgezogen.

Folgt die Expansion nach Europa? 

Lyft könnte mit dem Start in Kanada die Segel in Richtung globale Expansion setzen. In den USA wird der Service schon flächendeckend angeboten. Etwa 94% der US Bürger sind in der Lage, den Dienst zu nutzen. Die hohe Flächendeckung wurde durch eine aggressive nationale Expansion in den letzten Monaten erreicht. Die Ride-Sharing Plattform wird wie Uber schnell wachsen wollen. In den USA wird das Unternehmen an Grenzen stoßen, deswegen wird die globale Expansion ein geeigneter Schritt für Lyft sein, um das Wachstum hoch zu halten. In der Vergangenheit hat es schon mehrmals Gerüchte gegeben, dass das Unternehmen auch nach Europa kommen will. Städte wie Paris oder London wären hier am attraktivsten.

Bild: Lyft (alle Rechte vorbehalten)

Tesla Semi Truck Elektro-LKW in Bildern

In der letzten Nacht hat Tesla den Semi Elektro-LKW vorgestellt. Hier ist der Truck in Bildern und mit weiteren Informationen.

 

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Fahrerkabine des Elektro-LKWs

Bei der Fahrerkabine geht Tesla einen neuen Weg. Der Fahrer sitzt Mitte und ist von zwei Touch-Screen Displays flankiert. So soll die Rundumsicht verbessert werden, die Displays ermöglichen einfachen Zugang zu Navigation, Überwachungsdaten und Auftragsdaten. Systeme für Flottenmanagement und Monitoring sollen direkt verbaut werden, so dass keine Geräte von Drittherstellern verbaut werden müssen.

Verbesserte Sicherheit

Tesla legt viel Wert auf die Sicherheit. Der Elektro-Truck soll über Sicherheitsstandards in einer neuen Dimension verfügen. Die Batterie sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt und somit erhöhte Stabilität. Verbaute Sensoren sollen verhindern, dass sich Sattelschlepper und Anhänger zusammenklappen. Die Sensoren erkennen Instabilität und reagieren mit entsprechenden Bremsmanövern und flexiblen Drehmomenten an den Rädern. Der Truck wird mit Kameras überwacht, die den Fahrer bei Gefahr automatisch warnen.

Zuverlässigkeit

Der Tesla Semi Elektro-LKW verfügt über weniger Verschleißteile als ein Diesel-Truck. Vor allem der E-Motor ist viel einfacher aufbaut und ein Getriebe ist weniger komplex. Systeme für die Nachbehandlung der Abgase und Differentiale sind auch nicht nötig. Deshalb soll der der Elektro-LKW zuverlässiger sein und muss außerdem seltener gewartet werden. Die Batterien sind für eine Laufleistung von mehr als eine Millionen Kilometer ausgelegt. Bei den Motoren greift Tesla auf modifizierte Model 3 Motoren zurück.

Geringer Kosten

Ein Hauptargument für die Spediteure sollen die geringeren Betriebskosten sein. Auf Grund der Effizienz von Elektromotoren und geringer Stromkosten, sollen die Spediteure im Vergleich zu Diesel-Sattelschleppern ordentlich sparen können. Durch sogenannten Platooning oder fahren im Konvoi sollen nochmal Kosten eingespart werden können.

Der Truck kann gegen eine Anzahlung von 5000 US$ in den USA vorbestellt werden, die Produktion wird erst in etwa zwei Jahren starten. Ab wann die ersten Tesla Semi Trucks in Deutschland unterwegs sein werden, ist unklar. Vor 2020 wir das aber auf keinen Fall passieren.

Bilder: Tesla (alle Rechte vorbehalten)

Tesla zeigt seinen Elektro-Truck

Ein paar Monate hinter dem Zeitplan ha Tesla gestern in Kalifornien den Elektro-LKW vorgestellt. Der Elektro-Truck soll 2019 auf den Markt kommen.Tesla hat schon einige Mitbewerber auf dem Gebiet und ist spät dran. Die Zugmaschine kann für herkömmliche Sattelauflieger genutzt werden.

Der Elektro-LKW soll eine Reichweite von etwa 800 km pro Ladung haben. Das ist überraschend, denn zuvor wurde von einer Reichweite von etwa 450 km berichtet. Damit dürften die meisten Fahrten mit nur einer Batterieladung möglich sein. Um die Wartezeiten beim Aufladen der Akkus zu verkürzen, arbeitet Tesla natürlich an einer passenden Lösung, um innerhalb von 30 Minuten die Batterien für die nächsten 600 km laden zu können. Die Ladevorrichtungen sollen Megachargers heißen.

Die Tesla Zugmaschine soll in 5 Sekunden von 0 auf 100  kmh beschleunigen, das ist erstaunlich schnell für einen Langstrecken-LKW. Bei voller Ladung von etwa 35 Tonnen soll der Elektro-Truck in 20 Sekunden von 0 auf 100 kmh sprinten. Steigungen sollen sich mit dem Elektro-LKW auch besser meistern lassen. Der LKW soll ohne manuelles Getriebe auskommen und über regenerative Bremsen verfügen.

Um die Produktionseffizienz später einmal zu erhöhen, wurden einige Teile des Model 3 wiederverwendet. So werden die Räder einzeln von einem Tesla 3 Motor angetrieben und auch die Türgriffe sollen vom kleineren Modell stammen. Der Autopilot soll auch verbaut werden.

Tesla ist bei den Elektro-LKWs nicht alleine. Daimler hat zum Beispiel einen Elektro-LKW für den Verteilerverkehr schon im Einsatz. Der Truck für den innerstädtischen Verkehr kommt auf eine Reichweite von etwa 100 Km und wird von UPS in den USA genutzt. Eine Version mit höherer Reichweite ist in Vorbereitung, ein Erscheinungsdatum ist aber noch unbekannt. Das Startup Nikola Motor Company hat sich mit Bosch zusammengetan und will bis 2020 einen Langstrecken-LKW mit einer Reichweite von 1900 km auf den Markt bringen.

Bild: Tesla (alle Rechte vorbehalten)

Tipps für den Kauf von Gebrauchtwagen

Trotz der steigenden Zahl der Mobilitätsangebote, wie Carsharing, Ride-Sharing oder Taxi-Apps, ist der Handel mit Gebrauchtwagen weiter ein lukratives Geschäft, das von der Digitalisierung nicht verschont bleibt. In den kommenden Wochen werden wir auf GetMobility.de uns dem Thema annehmen und über verschiedene Angebote berichten.

Der Kreditvergleich Smava hat in einer Infografik die Tips für den Gebrauchtwagenkauf zusammengefasst. Für Autokäufer ist die Grafik eine einfach Möglichkeit, um die wichtigsten Stellschrauben für den Kauf eines Schnäppchens zu identifizieren. Insgesamt hat Smava vier Hebel identifiziert, Tipps für die Verkaufsverhandlung werden auch noch gegeben.

Erster Tipp: Gebrauchtwagen statt Neufahrzeug

Bei Neuwagen kann zwar die Ausstattung frei gewählt werden und der Besitzer hat die volle Garantie des Herstellers, aber der Wertverfall bei Zulassung ist enorm. Fahrzeuge mit Tageszulassung oder Vorführwagen werden bis zu 30% unter Neuwagenpreis verkauft. Wer nicht so viel Wert darauf legt, dass das Fahrzeug in neuwertigem Zustand ist, kann auch zu einem Gebrauchtwagen greifen, der ein paar Jahre alt ist. Vor allem Autos, die älter als drei Jahre sind, lassen sich günstig erwerben.

Zweiter Tipp: Diesel lohnt sich nur für Vielfahrer

Die im Vergleich zum Benzin günstigeren Dieselpreise sind verlockend, trotzdem rechnet sich ein Fahrzeug mit Dieselmotor erst für Vielfahrer, die mindestens 15.000 Kilometer pro Jahr zurück legen. Die höheren Anschaffungskosten und die höheren Steuern sind ausschlaggebend dafür, dass sich ein Diesel nur bei hoher Laufleistung lohnt.

Dritter Tipp: Das günstigste Auto gibt es im Ausland

Teilweise werden Fahrzeuge mit vergleichbarer Ausstattung und ähnlichem Alter bei Händlern im EU-Ausland bis zu 40% günstiger verkauft. Wer lieber im eigenen Land kaufen möchte, fährt mit Privatkäufen am günstigsten. Nachteil hierbei ist, dass es keinerlei Garantie- und Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Verkäufer gibt. Auf jeden Fall lohnt sich ein Vergleich auf den unterschiedlichen Plattformen im Internet.

Vierter Tipp: Finanzierung ist günstiger als Leasing

Sollte das Fahrzeug nicht bar bezahlt werden können, gibt es die Möglichkeit der Finanzierung des des Leasings. Bei der Finanzierung geht das Auto nach Ablauf in den eigenen Besitz über, bei Leasing muss das Auto wieder zurück geben werden. Smava geht davon aus, dass sich bei Finanzierung etwa 15% der Kosten sparen lassen.

Tipps für die Kaufverhandlung

Die Tipps für die Verkaufsverhandlung sind am Ende der Infografik zusammengefasst. Die Tipps helfen dabei, den Traumwagen günstig zu finden.

Spartipps für den Autokauf

Navya stellt sein selbstfahrendes Taxi vor

As französische Startup Navya, das autonome Fahrzeuge entwickelt, hat in Paris ein neues Modell vorgestellt. Das Fahrzeug mit dem Namen Autonom Cab ist ein selbstfahrendes Taxi auf Level 4.

Ohne Lenkrad und Pedale

Da das Roboter-Taxi für Level 4 ausgelegt ist, wurden weder Lenkrad noch Pedale verbaut. Das Fahrzeug kann sich komplett ohne Fahrer fortbewegen. Der Innenraum ist so aufgebaut, dass sechs Fahrgäste darin Platz finden. Die beiden Sitzreihen sind bei dem vorgestellten Modell gegenüber abgeordnet. Ein Set an Radar-Sensoren, Lidar-Sensoren und Kameras sorgt dafür, dass die Fahrzeuge autonom navigieren können.

Navya will Autos an Ridesharing Plattformen verkaufen

Navya hat die Fahrzeuge in den letzten Monaten in Paris getestet. In einem nächsten Schritt werden Kunden gesucht, die die Fahrzeuge kaufen und einsetzen wollen. Damit scheint das französische Unternehmen einen Schritt von Waymo zu sein. Die Alphabet Tochter hat kürzlich verlauten lassen, dass selbstfahrenden Autos ohne Fahrer eingesetzt werden sollen. Waymo will selber einen Ridesharing Dienst anbieten, Navya sieht sich als Fahrzeuglieferant für Betreiber von Ridesharing Plattformen.

Autonom Cab im Straßenverkehr in Paris

Bisher hat Navya autonome Shuttle Busse entwickelt und produziert, die unter anderem am Flughafen in Frankfurt eingesetzt werden. Die Fahrzeuge wurden genutzt, um die Technologien für autonomes Fahren zu erproben. Das Unternehmen wird von Partnern, wie Keolis oder Valeo unterstützt. Ähnliche Fahrzeuge wurden unter anderem von Local Motors entwickelt und in Berlin eingesetzt.

Selbstfahrendes Taxi als Zukunft der Mobilität

Ein selbstfahrendes Taxi und andere autonome Fahrzeuge werden die Mobilität der Zukunft definieren. Durch den Einsatz der Roboter-Taxen sind günstigere Mobilitätsangebote möglich. Außerdem wird dadurch die Zahl der Fahrzeuge reduziert. Als Folge wird sich die Luft in Städten verbessern und die Staubelastung merklich zurück gehen.

Bild: Navya (alle Rechte vorbehalten)

Mobilitätsgarantie mit Ride- und Carsharing: Free2Move und Uber kooperieren in Berlin und München

Mit einer Kooperation von Uber und dem Carsharing Aggregator Free2Move wachsen Ride-Sharing und Carsharing weiter zusammen. Die beiden Unternehmen haben eine Zusammenarbeit vereinbart, die in Berlin und München getestet wird. Bei Erfolg sollen weitere Städte in Europa und den USA hinzukommen.

Uber als Alternative in Stoßzeiten

Auch wenn Carsharing in Deutschland stetig wächst, gibt es gerad zu Stoßzeiten in den Innenstädten noch Versorgungslücken. Wer kennt das Szenario nicht: Um zu einer Verabredung zu kommen, möchte man ein Auto oder einen E-Scooter eines Sharing-Anbieters nutzen. Kurz bevor es losgehen soll, wird die App auf dem Smartphone geöffnet und mit Entsetzen stellt man fest, dass kein passendes Fahrzeug im näheren Umkreis verfügbar ist. Genervt greift man auf den ÖPNV oder das Taxi zurück.

Link zu Uber wird in Free2Move App integriert

Für das beschriebene Szenario will jetzt das von der PSA Group übernommene Free2Move eine Lösung anbieten. Durch den Zugriff auf mehrere Anbieter ist das Risiko bei Free2Move zwar deutlich geringer, aber ganz ausgeschlossen ist es nicht, dass kein Fahrzeug verfügbar ist. Nun geht das Unternehmen den konsequenten nächsten Schritt und addiert einen weiteren wichtigen Baustein zu seinem Werkzeugkasten: Ride-Sharing in Kooperation mit dem Vermittlungsdienst Uber. Immer wenn der User kein passendes Carsharing Fahrzeug in seiner Umgebung finden kann, bekommt er einen Button auf der Oberfläche angezeigt, mit dem er ein von Uber vermitteltes Fahrzeug rufen kann. Das bringt ihn in gewohnter Uber-Qualität an seinen Zielort.

Carsharing und Ride-Sharing werden verschmelzen

Die Kooperation der beiden innovativen Mobilitätsanbieter ist für die Nutzer eine gute Nachricht. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man auch ohne eigenes Auto stressfrei, günstig und sicher ans Ziel kommt. In den kommenden Jahren werden die Carsharing und Ride-Sharing Dienste zu einem Angebot verschmelzen. Die Serienreife von autonomen Autos wird dazu führen, dass Carsharing in Ridesharing-Angeboten aufgehen werden.

Bild: PSA Group (alle Rechte vorbehalten)

Autovermietung: Drivy startet sein Angebot in Großbritannien – und stärkt damit seine Position als Marktführer in Europa

Die Autovermietung Drivy, mit 1,5 Millionen Nutzern der größte Marktplatz für Autovermietungen in Europa, startet heute mit seinem Carsharing-Service in London und stärkt damit seine europäische Marktführerschaft. Bis Ende 2018 ist zudem die Ausweitung des Angebots auf alle Großstädte in Großbritannien geplant. Dieser Schritt ist Teil der Expansionsstrategie des französisches Startups, die mit der letzten Finanzierungsrunde über 31 Millionen Euro realisiert wird. Damit ist Drivy derzeit in sechs europäischen Ländern – Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich, Belgien und Großbritannien – vertreten. In Deutschland wächst das Startup seit 2014 kontinuierlich: Allein in den letzten 12 Monaten hat sich die Nutzerzahl vervierfacht und die Zahl der Anmietungen verdoppelt. Beim Fahrzeugangebot konnte Drivy ein Plus von über 50 Prozent verzeichnen.

Shared Mobility in London wächst

Paulin Dementhon, Gründer und CEO von Drivy, kommentiert die Markteinführung wie folgt: „Die Londoner haben Shared Mobility bereits gut angenommen, sei es durch Auto-Clubs, Ride-Sharing oder Fahrradvermietungen. Wir freuen uns darauf, unser Win-Win-Modell, mit dem wir bereits in vielen anderen europäischen Städten erfolgreich wachsen konnten, nun auch in London anzubieten: Wir unterstützen Autobesitzer dabei, mit ihrem Fahrzeug Geld zu verdienen, wenn sie es selbst nicht benötigen und geben Autofahrern die Möglichkeit, ein Auto schnell, in der Nähe und zu einem günstigen Preis zu mieten.“

Autovermietung mit Fahrzeugen von privaten und gewerbliche Nutzern

Zahlreiche Londoner, sowohl private als auch gewerbliche Nutzer, sind vom Drivy-Angebot bereits überzeugt und haben ihr Fahrzeug auf der Plattform eingestellt. Innerhalb einer Woche nach Pre-Opening des Angebots in London standen bereits mehr als 100 Autos auf Drivy zur Verfügung. 30 von ihnen sind mit der exklusiven „Drivy Open“-Technologie ausgestattet. Sie ermöglicht es den Nutzern, das Fahrzeug bei der Anmietung über die Smartphone-App zu öffnen und die Übergabe des Autos selbstständig in wenigen Minuten durchzuführen. Auf diesen vielversprechenden Start will das Unternehmen nun zunächst aufbauen und ein schnelles Wachstum in London generieren, bevor im nächsten Schritt die landesweite Expansion folgt.

Vollständig Smartphone-basiertes Kundenerlebnis

Mit seinem Modell der Autovermietung – das auf dem Nachbarschaftsprinzip ohne Vermittlungsagentur beruht und ein vollständig Smartphone-basiertes Kundenerlebnis mit einer umfassenden Versicherung und Pannenhilfe bietet – gibt Drivy Menschen die Möglichkeit, ein Auto für einen kleinen Preis zu nutzen, die laufenden Kosten für ein eigenes Auto zu sparen und dabei die urbane Mobilität und Umwelt positiv zu beeinflussen. Dies sei seine langfristige Vision, erklärt Paulin Dementhon: „Drivy ist eine innovative Lösung, die den Alltag der Menschen erleichtert und gleichzeitig auf positive Weise zu mehr Nachhaltigkeit im urbanen Raum beiträgt. Eine intelligente Technologie erhöht die Nutzung von Shared-Mobility-Angeboten. Wir beobachten langsam einen kulturellen Wandel weg vom Autobesitz und hin zu mehr Zugang zu Mobilität nach Bedarf. Das treibt die Nachfrage nach Lösungen wie Drivy an – in London und anderswo.“

Seit seinem Markteintritt 2010 verfolgt Drivy mit seiner Autovermietung das Ziel, auf seiner Plattform ein konkurrenzloses Netzwerk an Fahrzeugen aufzubauen, um seinen langfristigen Anspruch zu erfüllen und an jeder Straßenecke einen Mietwagen zur Verfügung stellen zu können. Durch kontinuierliche Innovation und Expansion konnte Drivy jedes Jahr ein Wachstum von mehr als 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Das Unternehmen beschäftigt 100 Mitarbeiter in Paris, Berlin, Barcelona und London.

In London und Großbritannien trifft das Unternehmen auf mehrere Wettbewerber. Vor etwa einem Jahr ist das amerikanische Unternehmen Turo in Großbritannien gestartet, außerdem sind noch Anbieter wir HiyaCar und easyCar Club aktiv. In Deutschland hat sich in den letzten Jahren das Angebot an Plattformen für die private Fahrzeugvermietung konsolidiert, bleibt abzuwarten, ob ähnliches in UK auch passieren wird.

Bild: Drivy (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemitteilung Drivy