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Carsharing Startup Drivy erhält 6 Mio. € von namenhaften Investoren

Das französische Startup Drivy erhält einen hohen einstelligen Millionenbetrag für die weitere Expansion. Anfang des Jahres hat Gründerszene darüber berichtet, dass Drivy bald in Deutschland startet und somit Tamyca, Autonetzer und co. Konkurrenz macht.

Die Finanzierung in Höhe von 6 Mio. € (8.3 Mio. US$) stammt von Index Ventures und Alven Capital, beide Firmen haben bereits 2 Mio. € in einer früheren Runde investiert.

Bei Drivy kann jeder sein Fahrzeug zur Vermietung einstellen und jeder, der sich registriert, kann über die App und die Website ein Fahrzeug mieten und das günstiger, als bei Unternehmen, wie Sixt, Europcar usw. Bei Drivy zahlt man weniger und erhält aber trotzdem die gleiche Versicherung, wie bei den eingesessenen Autovermietern.

Die aktuellen Finanzierungsrunde wird dafür verwendet, international zu expandieren. Zu erst ist wie berichtet, Deutschland und Spanien angesteuert, danach werden andere Länder folgen, wie England, Italien, Niederlande und Belgien. Im Moment arbeiten ca. 20 Leute für Drivy, weitere werden bald folgen.

Drivy hat ca. 250.000 registrierte Nutzer und 16.000 Fahrzeuge sind auf der Plattform verfügbar. Laut dem Gründer Paulin Dementhon werden pro Wochenende ca. 1.500 Fahrzeuge in Frankreich ausgeliehen, das monatliche Wachstum bei Buchungen liegt bei 20%. Drivy scheint sich gut zu entwickeln, mal sehen, wie sie sich in Deutschland schlagen, denn hier tun sich lokale Anbieter wie Autonetzer und Tamyca.  Autnetzer hat laut Pressemitteilung vom Januar diesen Jahres 35.000 Nutzer und 4.500 Fahrzeuge und damit deutlich weniger als Drivy. In Deutschland ist vor allem die Konkurrenz durch Corporate-Carsharing-Unternehmen, wie Drive Now und Car2Go stark, die direkt von BMW und Daimler unterstützt werden.

Reaktionen der Taxilobby auf die neuen Wettbewerbssituation im Taximarkt

In den letzten Tagen wurde viel über die neuen Mobilitätsanbieter geschrieben, die den Taximarkt aufmischen. Einerseits haben die Medien das Thema aufgefasst auf der anderen Seite haben auch die Taxiverbände und -vereinigungen ihre Meinung ins Netz gestellt.

Herr Leipold von der Berliner Taxivereinigung, der die einstweilige Verfügung erreicht und durch die Nicht-Vollstreckung die beste PR für Uber gemacht hat, meldete sich schon vor ein paar Wochen mit einem offenen Brief zur Uber-Dabatte zu Wort:

Die einstweilige Verfügung gegen UBER in Berlin hat gestern zu einem riesigen Echo in den Medien und in den sozialen Netzwerken geführt. 

“Gerade in den sozialen Netzwerken ist bei vielen der Eindruck entstanden, hier versuche ein Taxikartell sein Monopol mit überhöhten Preisen zu sichern und zu diesem Zweck via Gerichtsbeschluss Wettbewerb und innovative Startups vom Markt zu drängen.”

“Wir und das Berliner Taxigewerbe arbeiten dabei seit Jahren mit innovativen Start-up Unternehmungen (“mytaxi” ist nur ein Beispiel) erfolgreich und gut zusammen und stehen Innovation keineswegs negativ gegenüber.”

Das hat am Anfang anders ausgesehen, mittlerweile scheint man sich mit myTaxi verbündet zu haben

“Wir kämpfen insbesondere für bezahlbare Taxipreise. Damit haben wir uns nicht nur Freunde gemacht. Wir sind jedoch der Auffassung, dass möglichst niedrige Preise zu einer höheren Auslastung und somit zu mehr Gewinn führen. Jeder sollte sich Taxifahren leisten können, denn wir sind ein Teil des öffentlichen Nahverkehrs.” 

Das ist auch das Ziel von Uber und co., die Auslastung lässt sich hier bestimmt besser steuern, da mehr Daten erhoben werden und recht genau gesagt werden kann, wann viel Bedarf ist.

“Kurz: Wir freuen uns über Wettbewerb. Aber: Wettbewerb funktioniert nur, wenn Rechte und Pflichten für alle gelten.”  Die Rechte wurden wahrscheinlich von der Taxilobby damals mitgestaltet, da ist es nicht fair, darauf hinzuweisen.

“Das bedeutet auch: gut ausgebildete Fahrer. Wir entwickeln z.B. in Zusammenarbeit mit der IHK Berlin zusätzlichen zum obligatorischen Personenbeförderungsschein Qualitätsschulungen für unsere Fahrer.” Jeder Fahrer bei Blacklane, Uber und den anderen Anbietern bekommt wahrscheinlich mehr Schulung und laufende Verbesserungsvorschläge, als durch die Qualitätsschulung der IHK.

“Aller PR, Marketing und Werbung zum Trotz: Uber ist kein kleines inovatives Start-up Unternehmen, das von der BTV niedergekämpft wird, sondern ein 3,5 Milliarden schwerer Konzern.” Sie haben wohl noch nicht begriffen, dass sie gerade die beste PR für Uber machen. Uber ist kein Konzern, sondern ein Startup in der Wachstumsphase.


Eine teilweise wenige sachlich geschriebene Meldung wurde auch von den Droschken-Kutschern in Hamburg veröffentlicht. Unter dem Titel “Kampf den Hobby-Taxis vom Wundercar, Uber & Co.”, was bestimm “von Wundercar, Uber & Co”  heißen sollte, wird Stellung genommen zu den Aktivitäten der innovativen Markteinsteiger.

“Wir werden es nicht zulassen, dass gegen alle einschlägigen Gesetze und zu Lasten der Fahrkunden durch die Dienste von Wundercar, Uber & Co. Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung begünstig werden. Wenn jemand den Taxis Konkurrenz machen möchte, soll er das gerne tun, aber bitte im Rahmen der geltenden Gesetze.” Wie schon bei der Stellungnahme der Berliner Taxivereinigung wird hier auf Gesetze Bezug genommen, die von der Taxilobby mit formuliert wurden. Die Aktivitäten als Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung zu deklarieren, ohne Beweise zu liefern, ist auch nicht sehr einleuchtend.

“So müssen Taxifahrer regelmäßig zu umfangreichen Gesundheitschecks, ihre Wagen sind gemäß § 29 StVO jährlich zur Hauptuntersuchung (sog. „TÜV“) vorzuführen. Taxifahrer müssen in Hamburg monatelang büffeln für die sog. Ortskundeprüfung, die mittlerweile so anspruchsvoll geworden ist, dass regelmäßig drei Viertel der Prüflinge durchfallen.” Wieso ist heute noch eine Ortskundeprüfung notwendig, wenn ein neue Technologien wie Navi genutzt werden können, um zum Ziel zu finden? Bei meinen letzten Taxi-Fahrten wurde auch von jedem Taxifahrer das Navi genutzt oder ich wurde laufend nach dem Weg gefragt.

“Bis Ende 2014 werden – auf freiwilliger Basis! – zwei Drittel aller Hamburger Taxis mit solchen Fiskaltaxametern ausgerüstet sein, durch welche systematische Steuerhinterziehungen unmöglich gemacht werden.” Bei innovativen Anbietern im Transportgewerbe wird jede Fahrt festgehalten, die Gutschriften und Rechnungen automatisch ausgestellt und die Beträge per Kreditkarte bezahlt und der Anteil an die Partner überwiesen. Die Geldflüsse sind also dokumentiert und es gibt keine Möglichkeit, Geld am Finanzamt vorbei zu führen.

“Wir stellen uns gerne jedem Wettbewerb, vorausgesetzt, es ist ein fairer Wettbewerb. Gegen illegale Wettbewerber werden wir uns mit allen gebotenen Mitteln zur Wehr setzen.” Warum dann nicht einfach das Personenbeförderungsgesetz für alle ändern, damit jeder Teilnehmer die gleichen Chancen und Risiken hat?

“Zu der Illegalität von unkonzessionierten Hobby-Taxis zählt der fehlende Versicherungs­schutz für die Fahrgäste. Die üblichen KFZ-Versicherungen lehnen eine Haftung für Schäden ab, wenn mit privaten PKWs und ihren üblichen KFZ-Versicherungen gewerbliche Personenbeförderung durchgeführt werden (Wundercar-Slogan: “Einfach wie ein Taxi, zum halben Preis”). Das sollten Fahrgäste wissen, bevor sie bei einer Tour von Wundercar, Uber & Co. zu Schaden kommen.” Hier werden die Anbieter bestimmt bald nachziehen und eine Versicherung für die Fahrten und sogar die Zeit zwischen den Fahrten abschließen.

Jetzt wird es richtig ausfällig:

“Das Taxigewerbe ist keinesfalls bereit hinzunehmen, dass einige App-Anbieter ihr merkwürdiges Verhältnis zu geltendem Recht hier in die Tat umsetzen wollen. So äußerte Uber-Manager Dimitry Gore-Coty, zuständig für Nord- und Westeuropa, jüngst entlarvend: „Die deutsche Gesetzgebung ist zu einer Zeit geschrieben worden, als das Internet noch nicht erfunden war (…)”. Daraus abzuleiten, man könne sich mit neuen Internetdiensten wie die von Wundercar, Uber & Co. einfach über bestehende Gesetze hinwegsetzen, ist schlicht erbärmlich. Demnächst fordern die Brüder wohl noch, dass man mit einer neuen App Steuerhinterziehung und Drogenhandel zulassen müsse, denn auch da ist die deutsche Gesetzgebung zu einer Zeit geschrieben worden, als das Internet noch nicht erfunden war. “Legal, illegal, scheißegal” werden wir den Herren und ihren teils milliardenschweren Investoren (Google, Goldman & Sachs, Daimler, diverse Investmentfonds usw.) nicht durchgehen lassen – die hätten sich eben vor ihren Investitionen mit der Rechtslage auseinandersetzen müssen. Es ist grotesk, sich hinterher über die bestehende Gesetze zu beschweren, welche letztendlich dem Schutz von Verbrauchern dienen. Wer ohne Praxisbezug, Realitätssinn sowie vertieften Kenntnissen des Personenbeförderungsrechts millionenschwere Schnapsideen umsetzt, der muss dafür auch zahlen. Wir empfehlen: Nächstes Mal vorher informieren, erst dann programmieren und investieren.”

“Wir werden Hobby-Taxifahrer, die trotz der geltenden glasklaren Rechtslage Touren von Wundercar, Uber & Co. mit ihren privaten PKWs gegen Geld und zur Aufbesserung der eigenen Finanzen Personen gegen Geld befördern, durch Anzeigen bei der zuständigen “Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation” und mittels Unterlassungserklärungen am weiteren rechtswidrigen Tun hindern.” Mal sehen, wie schnell die Hamburger einknicken und aus Angst vor Schadensersatz mit Unterlassungen und Anzeigen aufhören. 


Auch der einstige Feind der Taxiindustrie in manchen deutschen Städten, nimmt Stellung und schlägt sich eher auf die Seite der Taxiindustrie.  Hier sind einige Auszüge aus der “Stellungnahme von mytaxi zur aktuellen Wettbewerbssituation im Taximarkt”:

“Darum begrüßen wir von mytaxi Wettbewerb. Er führt zu besseren Services von denen am Ende der Kunde profitiert. Disruptive Firmen wie Uber oder WunderCar sorgen – genau wie mytaxi –  dafür, dass Märkte neu definiert und durch innovative und zeitgemäße Lösungen verbessert werden. Gleichzeitig ist klar, dass sich Firmen, die in Deutschland aktiv sind, an deutsche Gesetze halten müssen – so wie sich mytaxi in fremden Ländern natürlich auch an die dort jeweils geltenden Rechte hält.” Mytaxi versucht, sich mit Uber und Wundercar auf eine Stufe zu stellen, ich glaube ihre Innovationskraft haben sie schon seit längerem verloren. Das Startups,  die aus Deutschland kommen, nicht versuchen, bestehende Gesetzte zu ändern und Einfluss zu nehmen, hat man schon öfters gesehen. Ausländische Firmen, wie z.B. AirBnB, Lyft oder Uber, versuchen mit den lokalen Behörden zu sprechen, um eine Änderung zu erreichen.

“Fakt ist, dass es in Deutschland Regeln und Gesetze gibt, die festlegen, dass nicht jeder mit einem Führerschein und einem Auto entgeltlich Personen befördern kann. Dies dient in erster Linie der Sicherheit der Fahrgäste. Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) besagt, dass ein Fahrer in Besitz eines Personenbeförderungsscheins (P-Schein) sein muss. Dieser P-Schein ist sozusagen der Beleg dafür, dass die Fahrer der besonderen Verantwortung bei der Beförderung von Fahrgästen gerecht werden, Ortskunde besitzen sowie gesundheitlich geeignet sind.”

Ein Fahrer kann auch sicher sein, ohne dass er einen Personenbeförderungsschein besitzt. Bei den innovativen on-demand Anbietern werden die Fahrer durch Background-Checks, polizeiliches Führungszeugnis und der gleichen auch laufend überprüft. Gleichzeitig kann der Fahrer viel schneller identifiziert werden, falls etwas passieren sollte und schneller aus dem Verkehr gezogen werden, da der Kunde die Möglichkeit hat, eine Bewertung abzugeben. Man benötigt also nicht umbedingt Gesetzte, um die Sicherheit zu gewährleisten, Transparenz und regelmäßige Kontrollen sollten ausreichen.

“Wir von mytaxi sind bekannt dafür, dass auch wir gerne Regeln brechen und Dinge hinterfragen. Wir sind große Befürworter davon, dass viele Strukturen im Markt verändert werden müssen. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass das Personenbeförderungsgesetz für einen hohen Sicherheits- und Qualitätsstandard sorgt. Der Schutz und die Sicherheit der Fahrgäste stehen auch bei mytaxi immer an erster Stelle.” Welche Regeln hat mytaxi gebrochen? Bis auf man bestellt per App fällt mir keine ein.

“Als mytaxi im Jahr 2009 durchstartete, stießen wir auf großen Widerstand seitens der Taxizentralen. Daher kennt mytaxi die Situation, in der sich Uber und WunderCar aktuell befinden aus eigener Erfahrung. Wir finden es prima, dass innovative Startups nun weiteren frischen Wind in den Markt bringen. Wettbewerbern steht mytaxi offen und fair gegenüber, da uns diese anspornen, ständig besser zu werden und das eigene Produkt regelmäßig zu hinterfragen. Erst kürzlich führte mytaxi daher ein neues Vermittlungssystem ein und sorgte erneut für viel Aufruhr im Markt. Dennoch sind wir aus den oben genannten Gründen der Überzeugung, dass die geltenden Gesetze und Regelungen ihren Sinn und ihre Berechtigung haben.” So schnell kann es gehen, innerhalb von wenigen Jahren wurden die Seiten gewechselt, das liegt wohl auch an der fehlenden Innovationskraft von mytaxi.

“Bei der Beförderung von Personen geht es an erster Stelle um die Sicherheit der Fahrgäste. Die bestehenden Gesetze stellen sicher, dass es Qualitätsstandards gibt was die Fahrzeugsicherheit und die Kenntnisse des Fahrzeugführers anbelangt. Ein Fahrgast sollte sich keine Gedanken darüber machen müssen, ob das Fahrzeug überhaupt sicher ist, ob der Fahrer vertrauenswürdig ist, und ob er den kürzesten Weg nimmt. Die Gesetze und Regeln, die es dazu in Deutschland gibt, stellen dies sicher.” Hier wird versucht, innovative Anbieter in die Schmuddel-Ecke zu drängen, ohne konkrete Beispiele zu nennen.

Es bleibt spannend, wer sich als nächstes äußert. 😉 Wer weiter über die Taxifahrer und Lobby schmunzeln möchte, sollte sich auch das Taxiforum von Herrn Napp ansehen, der über Mietwägen und Raubtaxen schreibt.

Uber Konkurrent Lyft startet Premium-Service mit SUVs

Laut Techcrunch bereitet sich Lyft darauf vor, einen hochwertigen Service mit SUVs anzubieten, um gegen die SUV Option von Uber anzukämpfen. Fahrgäste sollen in der Lage sein, Ford Explorer SUVs zu buchen, die eine Lederausstattung haben und Platz für 6 Personen bieten. Hierzulande wird dieses Modell gar nicht zum Verkauf angeboten, ist aber etwa so groß, wie ein VW Tuareg oder BMW X5. Der Service könnte Lyft VIP oder VIP Lyft genannt werden.

Bis jetzt hat Lyft nur ein Produkt mit verschiedenen Fahrzeugen angeboten, der sich auf dem preislichen Niveau von uberX bewegt. UberX ist die günstige Variante meistens mit Privatfahrzeugen, die in Berlin unter dem Namen UberPOP gestartet wurde und viel Wirbel ausgelöst hat.  Ein Premiumservice könnte die Kundebasis von Lyft erweitern und die Marke hochwertiger erscheinen lassen.

Techcrunch berichtet, dass die ersten Fahrer diese Woche in San Francisco ongeboarded werden, San Francisco wird die erste Testumgebung für den neuen Service sein. Die Fahrer müssen über einen weissen Ford Explorer verfügen, der gegebenen Falls noch mal aufpoliert wird. Gerüchen zufolge werden die Fahrer mit  750 US$ pro Monat subventioniert und erhalten zusätzlich ihre Umsätze von den Fahren.

UberSUV kostet  in San Francisco 25 US $ Grundgebühr plus 0.90 US $ pro Minute und 3.75 US$ pro gefahrene Meile, mit einer Mindestgebühr von 25 US$.  Es gibt noch keine Preisinformationen über den Service von Lyft, aber es kann davon ausgegangen werden, dass sie den Service etwas günstiger anbieten werden, um einen Wettbewerbsvorteil zu haben. Mal sehen, wie lange es dauert, bis Uber nachzieht, falls es wirklich der Fall sein sollte.

Interessant ist auch, dass es sich beim Ford Explorer um einen Siebensitzer handelt, der in der letzten Reihe aber eher Notsitze als normale Sitze hat. Das heißt, dass der Fußraum viel geringer ausfällt, als in Fahrzeugen wie Chevrolet Tahoe, Lincoln Navigator oder Cadillac Escalades, die bei UberSUV unterwegs sind. Für vier Fahrgäste bietet der Explorer reichlich Platz und wenn du mit einer Gruppe von Freuenden unterwegs sein willst, dann zählt es meistens eh mehr, dass alle Personen in ein Fahrzeug passen. Da zählt die Anzahl der Sitze mit Gurten, der Komfort ist nicht so entscheidend. Interessant ist auch, dass Uber CEO Travis Kalanick der Meinung ist, dass der Ford Explorer ein passendes Fahrzeug ist.  In einem Interview mit einem Fahrer eines Mercedes GL450 antwortet er auf die Frage, welches Auto ein guter Ersatz für den Lincoln Town Car ist mit folgendem Statement: “OK, I’m glad you asked,” Kalanick says. “This is going to blow you away, dude. Are you ready? Have you seen the 2013 Ford Explorer? Spacious, like a Lexus crossover, but way cheaper.”

Ein Service mit SUVs könnte gut für den Umsatz von Lyft sein, da die Nutzer den Service so auch für einen besonderen Anlass nutzen können. Außerdem könnte der Service Personen anlocken, die den hochwertigen Service nutzen, wenn es darauf ankommt und die günstige Alternative, wenn keiner hinsieht. Die Fahrzeuge können auch interessant für den Transport von Waren und größeren Gruppen sein.

Das Marketing könnte sich um die weissen SUVs drehen, als freundlichere Alternative zu den “elitären” schwarzen Fahrzeugen, die bei Uber unterwegs sind. Das würde zu der Community-fokussierten Marke von Lyft passen, die auf “Your friend with the car” anstatt auf ” Everyone’s private driver” basiert, was von Uber genutzt wird. Der SUV Service von Lyft könnte Style und Klasse vermitteln, ohne das Gefühl zu vermitteln, von einem Chauffeur gefahren zu werden. Interessant zu sehen ist auch, ob die SUVs die pinkfarbenen Schnurrbärte tragen oder ob darauf verzichtet wird, um ein hochwertigeres Gefühl zu vermitteln.

Lyft hat letztens 250 Mio. US$ eingesammelt und kommt insgesamt auf eine Finanzierung von über 300 Mio. US$. Der Konkurrent Uber hat 258 Mio. US$ im letzten Jahr eingesammelt. Uber hat bereits in mehrere internationale Städte expandiert, Lyft hingegen ist nur auf dem US Markt aktiv.

 

Uber soll in Berlin verboten werden – Taxivereinigung vollstreckt aber Verfügung nicht

Der Service von Uber soll in Brüssel und Berlin verboten werden. In Brüssel richtete sich das Verbot gegen den Ridesharing Service mit Privatfahrzeugen und Privatfahrern in Berlin ist das Produkt Uber Black betroffen, bei dem professionelle Fahrer mit Personenbeförderungsschein und konzessionierten Autos die Transfers durchführen.

Das Berliner Urteil kann hier eingesehen werden. Verwunderlich ist, dass das Landesgericht gegen Uber vorgeht und nicht gegen die angeschlossenen Partner. Uber ist letztendlich nur ein Vermittler und die registrierten Partner entscheiden, ob sie nach jeder Fahrt zum Betriebssitz zurückkehren oder nicht. Uber hat angekündigt, dass sie Einspruch erheben werden und weiterhin operative aktiv bleiben werden.

Taxilobby hat Angst vor dem Untergang und schaufelt sich das Grab selber
Taxilobby hat Angst vor dem Untergang und schaufelt sich das Grab selber

Die Taxiindustrie sollte auch verfolgt haben, dass Dienste wie Uber, in Städten, in denen versucht wurde, dagegen vorzugehen, erfolgreicher sind als je zuvor, z.B. in Paris, Mailand oder Stockholm, um ein paar europäische Städte zu nennen. Die Taxi Lobby schadet sich also auch selbst, wenn sie versucht, gegen innovative Anbieter vorzugehen. Durch das Medienecho werden zusätzlich viele Leute auf die neuen Services aufmerksam und verstehen deren Vorteile und haben kein Mitleid mit dem Gejammer des Taxi-Kartells. Herr Leipold hat angekündigt, dass er die einstweilige Verfügung aus wirtschaftlichen Gründen nicht vollstrecken wird, da er Angst vor Schadensersatzforderungen durch Uber hat. Letztendlich kann sich Uber bei ihm für viel Presse und hunderte neue Nutzer bedanken.
Außerdem haben Gerichte in anderen Mobilitätsfragen schon zugunsten innovativen Markteinsteigern und gegen bestehende Monopole entschieden, einige erinnern sich bestimmt an den Streit zwischen Deinbus.de und Deutsche Bahn. Letztendlich unterlag die Deutsche Bahn und der Fernbusverkehr wurde liberalisiert.

Unterstützung bekommen die neuen Ridesharing-Dienste von der der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Kommissarin der Digitalen Agenda für Europa Neelie Kroes, die der Meinung ist, dass die Verkehrsverantwortliche in Brüssel “Anti-Verkehrsministerin” anstatt Verkehrsministerin genannt werden soll und das das Verbot nicht die Passagiere sondern das Kartell der Taxifahrer schützt. Letztendlich ist die Frage auch noch nicht beantwortet, ob das deutsche Personenbeförderungsrecht nicht gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt.

Erstaunlich ist auch, dass sowohl der Taxiverband Berlin Brandenburg als auch die Berliner Taxivereinigung innerhalb von 2 Monaten nicht in der Lage sind die Tarife auf den Webseiten und für die Tarifrechner anzupassen und die Fahrgäste somit gewollt in die Irre geführt werden und zu günstige Fahrpreise angezeigt werden. Die Taxivereinigungen, Taxiunternehmen und Taxiverbände in Berlin sollten erstmal vor ihrer eigenen Haustür kehren, bevor sie sich gegen innovativen Wettbewerb wehren.

Photo:  HURRICANE SANDY Taxi Terminal in Hoboken NJ, von That Hartford Guy, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Taxifahrer ärgern sich über Smart Class von Blacklane

Blacklane hat vor ein paar Wochen deinen Service mit Smarts und Chauffeuren in Berlin gestartet. Langsam regt sich der Widerstand der Taxifahrer dagegen, wie unterschiedliche Medien berichten.

Wie das Magazin Wirtschaftswoche berichtet, plant der Taxiverband Berlin-Brandenburg, gegen das Angebot von Blacklane vorzugehen.

Dabei beruft sich der Verband auf eine veraltete Verordnung, die 1982 in Kraft trat, als es noch keine Smarts gab. Die Verordnung schreibt vor, dass ein Fahrzeug, das für Taxi und Mietwagenverkehr mit Chauffeur zwei Türen auf der rechten Längsseite haben muss, damit die Fahrgäste im Fond des Fahrzeugs in einem Notfall schnell das Fahrzeug verlassen können. Diese Regelung ist bei einem Smart, der bauartbedingt nur 2 Sitze hat, obsolet.

Der Berliner Kurier spricht sogar von einem Taxi-Krieg, da die Taxifahrer angst haben, dass ihnen die Aufträge weggenommen werden.

 

Blacklane Smart im Vergleich zum Taxi
Blacklane Smart im Vergleich zum Taxi (Quelle: Blacklane)

Tatsächlich ist die Smart Class von Blacklane günstiger als ein Taxi, sofern die gefahrene Strecke über 5km liegt. Bei einer Strecke von 21 km (z.B. vom Flughafen Schönefeld zum Alexanderplatz), zahlt der Kunde bei Blacklane ca. 3,50 € weniger, möchte der Kunde bargeldlos im Taxi bezahlen, ist der Smart von Blacklane um die 5,00 € günstiger. Für den Preisverlgleich sollte der Tarifrechner des Taxiverbands herangezogen werden, dort ist die Tarifstruktur leider noch nicht angepasst und die Nutzer werden mit der Tarifordnung von 2009 in die Irre geführt.

Interessant ist auch, wie viel Zeit manche Taxifahrer haben. Ein Taxifahrer aus Hamburg betreibt ein Taxi-Forum, in dem er sich am meisten selbst zu antworten scheint, des weiteren scheint er genügend Zeit zu finden, um Demonstrationen in Hamburg zu veranstalten und sich laufend bei den Behörden zu beschweren, vor allem über neue Angebote im Transportbereich, wie eben Blacklane, Wundercar und co.

Disclaimer: Ich arbeite für Blacklane, die dargelegten Informationen und Berichte geben ausschließlich meine persönliche Meinung wider.

UberRUSH startet in New York City – Same Day Delivery mit Fahrradkurieren

Uber hat in New York City den Service UberRush als on-demand Service für Lieferungen gestartet. Interessant ist, dass Gett bereits einen Tag eher eine Kooperation mit dem Startup WunWun angekündigt hat, um einen ähnlichen Service anzubieten. Gett und Uber sind in letzter Zeit öfters aneinandergeraten.

Der UberRUSH Service  beinhaltet laut Blog-Eintrag nur den Transport der Ware, ein Einkaufsservice wird nicht geboten. Der Transport der Ware wird nicht mit Limousinen oder uberX Fahrzeugen durchgeführt, sonder durch Fahrradkuriere. Ein Vorteil ist, dass der RUSH Service ganz einfach mit dem bestehenden Account und über die normale Uber-App gebucht werden kann, ein Nachteil ist die Größenbeschränkung, da wirklich nur kleinere Sendungen verschickt werden können. Der Service ist rund um die Uhr verfügbar und über die App kann die Lieferung in real-time verfolg werden und die Lieferung ist bis zu einem Wert von 250 $ versichert.

Bei der Kooperation zwischen Gett und WunWun sieht es so aus, als könnten auch größere Pakete transportiert werden, da die Lieferung mit Fahrradkurieren oder den Fahrzeugen durchgeführt wird, die bei Gett registriert sind. Ein Nachteil ist, dass der Kunde sowohl einen Gett als auch einen WunWun Account besitzen muss, um den on-demand Lieferservice nutzen zu können.

Die Kosten bei Uber starten bei 15$ und erhöhen sich um jeweils 5$ für jede weitere Zone, eine Fahrt von der Upper West side nach Lower Manhattan kostet 30$ das entspricht ca. 23 €. Das Gewicht einer Sendung ist auf 30 Pounds, also ca. 15 Kg begrenzt.

Interessant ist auch, dass Uber den neuen Service in NYC startet, obwohl der Unternehmenssitz in San Francisco ist. Eventuell hat das damit zu tun, dass in San Francisco schon Unternehmen wie Postmates weiter verbreitet sind oder weil New York der größte Markt für Uber sein könnte.

Laut Twitter-Account von Uber Berlin ist kein Rollout in Deutschland demnächst geplant, da ist ein Start des Ridesharing Dienstes UberPOP wahrscheinlicher. Interessant zu beobachten ist auch die weitere Entwicklung von MyLorry und co., die bereits mit Same-Day Delivery Service in Berlin und München experimentieren.

Uber arbeitet an UberPOP Ridesharing Service in Berlin

Das amerikanische Transport-ptartup Uber arbeitet anscheinend an einem neuen Produkt uberPOP in Berlin, da sich der ursprüngliche Service mit schwarzen Limousinen nur schwer etablieren lässt. Jetzt soll anscheinend mit einem Peer-2-Peer Ridesharing Service versucht werden, mehr Kunden zu gewinnen.

Wie ein Screenshot zeigt, ist der Service UberPOP in Vorbereitung. Der Screenshot wurde gestern auf Twitter gepostet und nach kürzester Zeit wieder gelöscht.

uberPOP in Berlin
Screenshot verrät Vorbereitungen von uberPOP in Berlin. Quelle: Twitter

Das Uber versucht, mit einem neuen Produkt auf den Markt zu gehen, ist nicht verwunderlich, da anscheinend Uber Black (Luxus Limousinen, wie S-Klasse, 7er BMW, usw.) in Berlin nicht richtig gut funktioniert und nicht mit anderen Städten, wie New York mithalten kann.

UberPOP gibt es bereits in Städten wie Paris, Barcelona oder Brüssel und ist eine Version des uberX Services. Fahrgäste werden bei UberPop in den genannten Städten nicht von einem professionellen Fahrer mit Personenbeförderungsschein und Konzession abgeholt, sondern von jedermann. Jeder, der ein Auto und einen normalen Führerschein besitzt, kann sich registrieren und nach dem die Background Checks (Einreichen des polizeilichen Führungszeugnisses, Überprüfung der Versicherung, etc.) erfolgreich absolviert wurden, in der Stadt bereithalten und Fahrten annehmen. Taxi mit Privatwägen und Fahrern ohne Ortskundeprüfung also.

In Deutschland ist vor ein paar Wochen Wundercar gestartet und flinc ist seit einiger Zeit mit einem ähnlichen Modell unterwegs. Der Unterschied bei flinc ist, dass die Fahrer die Strecke sowieso fahren würden (z.B. die tägliche Fahrt zur Arbeit) und bei Wundercar die Fahrer aktiv dazu aufgefordert werden, dass sie sich in der Stadt bereit halten, um Fahrgäste auf deren Wunsch von A nach B zu fahren.

Vorteile sind, dass die Kosten gering sind und wahrscheinlich weit unter Taxipreisen liegen werden. Außerdem lernt man in der Community nette Leute kennen.

Rechtlich befindet sich das Model in eine Grauzone. Bei Wundercar basiert die Bezahlung auf einem Trinkgeld-Modell, damit das Personenbeförderungsgesetz umgangen werden kann. Uber hat mit seinem Peer-to-Peer Model bisher nie auf ein Trinkgeld oder Spendenmodell gesetzt, mal sehen, was sie sich in Berlin einfallen lassen, um nicht weiter mit dem Personenbeförderungsgesetz in Konflikt zu geraten.

Uber hat vermutlich die Wochen seit dem Launch von Wundercar genau beobachtet und gesehen, dass bisher nicht gegen das Modell von offizieller Seite vorgegangen wird. Daher verwundert es nicht, dass sie einen ähnlichen Service planen, um den Berliner   Markt anzukurbeln. Ähnlich ist Uber auch schon in den USA vorgegangen. Nach dem Start von Ridesharing-Service Lyft in einigen Städten hat Uber ein paar Wochen abgewartet und sofern keine Proteste von offizieller Seite kamen, sind sie selber aggressiv mit ihrem uberX Produkt in den Markt eingestiegen.

Ein Service, der günstiger als Taxi ist, wird von dem berliner Startup Blacklane angeboten. Blacklane testet einen Chauffeur-Service mit professionellen Fahrern und Smarts, die Preise liegen ca. 10 % unter Taxipreis, bei längeren Fahrten, z.B. vom Potsdamer Platz zum Flughafen Schönefeld spart der Fahrgast ca. 20% im Vergleich zum Taxi, wenn Gebühren für bargeldlose Bezahlung mit eingerechnet werden, sogar noch mehr. Für ein Taxi zahlt man laut Fahrpreisrechner von myTaxi um die 37 €, bei Blacklane ist die gleiche Fahrt für um die 29 € zu haben.

UPDATE (14.04.2014): Wie Uber gegenüber Gründerszene bestätigt hat, startet der UberPOP Service in Berlin am Dienstag den 15. April.

Ridesharing Dienste wie Lyft und Uber bekommen Gegenwind in Seattle

In der bisher größte  Schlacht, um die Freigabe von Ridesharing Diensten in den USA, stimmte der Rat der Stadt Seattle dafür, die Anzahl der Fahrer bei Diensten wie Uber, Lyft und anderen on-demand Transportdiensleister zu limitieren.

Lat dem live Blog von GeekWire hat der Stadtrat in einer Sitzung beschlossen, dass er sich auf die Seite der Taxi-Industrie stellt und nicht auf die Seite der innovativen Anbieter.

Durch die Anforderung, dass Unternehmen wie Lyft und Uber  nicht mehr als 150 Fahrer auf jeder Plattform haben dürfen,  würgt die Abstimmung im Wesentlichen die Konkurrenz zu der in der Stadt bestehenden Taxi-Lobby ab. Das hat zur Folge, dass Dienstleistungen, wie Uber und Lyft relativ nutzlos werden, indem sichergestellt wird, dass sie nicht in der Lage sind, mit der Nachfrage Schritt zu halten.

In Orten wie San Francisco und Seattle, haben diese neuen Transportdienstleistungen eine Alternative zu Taxis geschaffen, die durch die Anzahl der Lizenzen in jeder Stadt beschränkt werden. Das bedeutet, dass in Zeiten hoher Nachfrage oder spät in der Nacht, die Passagiere in der Regel nicht in der Lage waren, ein freies Fahrzeug zu bekommen.

Das hat sich in den letzten Jahren geändert, dank der Einführung von Uber, Lyft und ähnlicher Dienste. Durch das Vernetzen der Fahrer mit Passagieren über mobile Apps, waren die Ride-Sharing-Dienste in der Lage, diese Nachfrage zu befriedigen.

Aber die neuen Dienste nicht zu den gleichen Vorschriften wie bestehende Taxi oder schwarzen Auto-Dienste, die eine Pushback von Regulierungsbehörden in verschiedenen Märkten verursacht hat, haften.

Viele Fragen zu den neuen Transportdiensten drehen sich um die Frage der öffentlichen Sicherheit. Die Startups haben versucht, mit Überprüfung der Fahrer und Zusatzversicherungen das Problem zu adressieren. Jeder Fahrer muss eine polizeiliche Überprüfung überstehen und jeder Fahrer ist bis zu 1.000.000 $ Versichert, wenn er eine Fahrt durchführt.

Uber hat vor kurzem eine Versicherung hinzugefügt , die Unfälle versichert, die zwischen zwei Fahrten passieren, wenn der Fahrer online ist. Lyft hat Pläne angekündigt, das gleiche zu tun.

In Kalifornien zum Beispiel, waren Uber, Lyft, und andere in der Lage, mit der staatlichen Public Utilities Commission zu kooperieren, um einen neuen Rahmen zu schaffen, um die über Smartphone buchbaren on demand Transport-Dienstleistungen  zu erlaube.

Die Hoffnung ist, dass diese Unternehmen in der Lage sind, von den Aufsichtsbehörden in anderen Märkten ähnliche Bestimmungen erreichen zu können.

Überraschenderweise ist die Abstimmung in Seattle passiert trotz die Stadt als einer der ersten Märkte, die Lyft, Uber, Start-ups und andere erweitert nach der Eroberung in ihrem Heimatmarkt von San Francisco. Und es scheint, weniger um den Schutz der öffentlichen Sicherheit, zu gehen als es um den Schutz des etablierten Taxigewerbes.

Blacklane Startet mit Smart Fahrzeugen in Berlin

Seit Montag den 3. März 2014 kann bei Blacklane ein Chauffeur-Service mit Smarts bestellt werden. Im Gegensatz zu car2go, wo man selber fahren muss, sitzt in der Smart Class von Blacklane ein professioneller Chauffeur, der einen von A nach B bringt.

Am Anfang möchte man denken, dass es ein komisches Gefühl sein muss, direkt neben dem Fahrer zu sitzen, aber wer es einmal ausprobiert hat, wird begeistert sein. Die Autos sind hochwertig Ausgestattete, mit Ledersitzen und Panoramadach und die Fahrer sind elegant gekleidet, bisher wurde ich immer von Fahrern mit Anzug und Krawatte abgeholt.

Laut Blacklane sind die Kosten ab 5 km Strecke  sogar günstiger als Taxi, ab 10 km Strecke sogar ca. 10% günstiger als Taxi.

Die Neue Fahrzeug Kategorie bietet eine gute Einstiegsmöglichkeit für Nutzer, denen der Service mit Mercedes E- oder S-Klassen zu teuer oder abgehoben ist. Auch für Unternehmen sollte der Service interessant sein, da ein gleichbleibender hoher Standard gewährleistet wird, der Fahrpreis günstiger ist als bei Taxi und alle Fahrten von einem Unternehmen werden am Ende des Monats über eine Sammelrechnung abgerechnet.

Der Service ist der gleiche und die Fahrt wird online oder über die App gebucht. Mit dem Code BESMART gibt es 12 € Rabatt auf die erste Fahrt, man fährt also (fast) kostenlos.

Lyft und Uber bieten jetzt auch Versicherungsschutz für die Zeit zwischen den Fahrten

Wie TechCrunch berichtet, bieten sowohl Uber als auch Lyft einen Versicherungsschutz für die Zeit zwischen den Fahrten an.

Uber und Lyft bieten mehr Sicherheit und Unterstützung für die registrierten Fahrer , aber auch für die Kunden der App-basierten on demand Lösungen: Eine Versicherung für die Zeit in der die Fahrer online sind, aber keine Fahrgäste an Board ihrer Autos haben.

Das Ziel, so das Unternehmen, ist es, jede ” Versicherungslücke “, die entstehen könnten zu decken. Dieses Problem wurde zu einem Problem für alle Ridesharing -Dienste, nach dem bei einem Unfall in San Francisco Anfang des Jahres, an denen ein Uber Fahrer, der keine Fahrgäste an Board hatte, ein Mädchen tot gefahren hatte. 

Der Schritt kommt nach dem Lyft auch gestern Abend angekündigte, einen ähnlichen Schritt zu gehen – um dem Erzfeind zuvor zu kommen. Die Meldung von Lyft war nicht sehr ausführlich, geht aber von der Art der Details, in die gleiche Richtung, die Uber heute zur Verfügung gestellt hat.

Die Versicherung von Uber greift seit dem 14.3.2013 und ist nur in den USA gültig.

Wenn die persönliche Versicherung des Fahrers nicht ausreicht, um einen Unfall in diesem Zeitraum abzudecken , greift die neue Versicherung. Die Deckung geht bis zu $ 50.000 für Zwischenfall mit einzelnen Personenschäden , $ 100.000 für Zwischenfälle mit mehreren involvierten Personen und $ 25.000 für Zwischenfälle mit Sachschäden, wie Andrew Noyes in einem Uber Blog-Post.