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UberRUSH startet in New York City – Same Day Delivery mit Fahrradkurieren

Uber hat in New York City den Service UberRush als on-demand Service für Lieferungen gestartet. Interessant ist, dass Gett bereits einen Tag eher eine Kooperation mit dem Startup WunWun angekündigt hat, um einen ähnlichen Service anzubieten. Gett und Uber sind in letzter Zeit öfters aneinandergeraten.

Der UberRUSH Service  beinhaltet laut Blog-Eintrag nur den Transport der Ware, ein Einkaufsservice wird nicht geboten. Der Transport der Ware wird nicht mit Limousinen oder uberX Fahrzeugen durchgeführt, sonder durch Fahrradkuriere. Ein Vorteil ist, dass der RUSH Service ganz einfach mit dem bestehenden Account und über die normale Uber-App gebucht werden kann, ein Nachteil ist die Größenbeschränkung, da wirklich nur kleinere Sendungen verschickt werden können. Der Service ist rund um die Uhr verfügbar und über die App kann die Lieferung in real-time verfolg werden und die Lieferung ist bis zu einem Wert von 250 $ versichert.

Bei der Kooperation zwischen Gett und WunWun sieht es so aus, als könnten auch größere Pakete transportiert werden, da die Lieferung mit Fahrradkurieren oder den Fahrzeugen durchgeführt wird, die bei Gett registriert sind. Ein Nachteil ist, dass der Kunde sowohl einen Gett als auch einen WunWun Account besitzen muss, um den on-demand Lieferservice nutzen zu können.

Die Kosten bei Uber starten bei 15$ und erhöhen sich um jeweils 5$ für jede weitere Zone, eine Fahrt von der Upper West side nach Lower Manhattan kostet 30$ das entspricht ca. 23 €. Das Gewicht einer Sendung ist auf 30 Pounds, also ca. 15 Kg begrenzt.

Interessant ist auch, dass Uber den neuen Service in NYC startet, obwohl der Unternehmenssitz in San Francisco ist. Eventuell hat das damit zu tun, dass in San Francisco schon Unternehmen wie Postmates weiter verbreitet sind oder weil New York der größte Markt für Uber sein könnte.

Laut Twitter-Account von Uber Berlin ist kein Rollout in Deutschland demnächst geplant, da ist ein Start des Ridesharing Dienstes UberPOP wahrscheinlicher. Interessant zu beobachten ist auch die weitere Entwicklung von MyLorry und co., die bereits mit Same-Day Delivery Service in Berlin und München experimentieren.

Uber arbeitet an UberPOP Ridesharing Service in Berlin

Das amerikanische Transport-ptartup Uber arbeitet anscheinend an einem neuen Produkt uberPOP in Berlin, da sich der ursprüngliche Service mit schwarzen Limousinen nur schwer etablieren lässt. Jetzt soll anscheinend mit einem Peer-2-Peer Ridesharing Service versucht werden, mehr Kunden zu gewinnen.

Wie ein Screenshot zeigt, ist der Service UberPOP in Vorbereitung. Der Screenshot wurde gestern auf Twitter gepostet und nach kürzester Zeit wieder gelöscht.

uberPOP in Berlin
Screenshot verrät Vorbereitungen von uberPOP in Berlin. Quelle: Twitter

Das Uber versucht, mit einem neuen Produkt auf den Markt zu gehen, ist nicht verwunderlich, da anscheinend Uber Black (Luxus Limousinen, wie S-Klasse, 7er BMW, usw.) in Berlin nicht richtig gut funktioniert und nicht mit anderen Städten, wie New York mithalten kann.

UberPOP gibt es bereits in Städten wie Paris, Barcelona oder Brüssel und ist eine Version des uberX Services. Fahrgäste werden bei UberPop in den genannten Städten nicht von einem professionellen Fahrer mit Personenbeförderungsschein und Konzession abgeholt, sondern von jedermann. Jeder, der ein Auto und einen normalen Führerschein besitzt, kann sich registrieren und nach dem die Background Checks (Einreichen des polizeilichen Führungszeugnisses, Überprüfung der Versicherung, etc.) erfolgreich absolviert wurden, in der Stadt bereithalten und Fahrten annehmen. Taxi mit Privatwägen und Fahrern ohne Ortskundeprüfung also.

In Deutschland ist vor ein paar Wochen Wundercar gestartet und flinc ist seit einiger Zeit mit einem ähnlichen Modell unterwegs. Der Unterschied bei flinc ist, dass die Fahrer die Strecke sowieso fahren würden (z.B. die tägliche Fahrt zur Arbeit) und bei Wundercar die Fahrer aktiv dazu aufgefordert werden, dass sie sich in der Stadt bereit halten, um Fahrgäste auf deren Wunsch von A nach B zu fahren.

Vorteile sind, dass die Kosten gering sind und wahrscheinlich weit unter Taxipreisen liegen werden. Außerdem lernt man in der Community nette Leute kennen.

Rechtlich befindet sich das Model in eine Grauzone. Bei Wundercar basiert die Bezahlung auf einem Trinkgeld-Modell, damit das Personenbeförderungsgesetz umgangen werden kann. Uber hat mit seinem Peer-to-Peer Model bisher nie auf ein Trinkgeld oder Spendenmodell gesetzt, mal sehen, was sie sich in Berlin einfallen lassen, um nicht weiter mit dem Personenbeförderungsgesetz in Konflikt zu geraten.

Uber hat vermutlich die Wochen seit dem Launch von Wundercar genau beobachtet und gesehen, dass bisher nicht gegen das Modell von offizieller Seite vorgegangen wird. Daher verwundert es nicht, dass sie einen ähnlichen Service planen, um den Berliner   Markt anzukurbeln. Ähnlich ist Uber auch schon in den USA vorgegangen. Nach dem Start von Ridesharing-Service Lyft in einigen Städten hat Uber ein paar Wochen abgewartet und sofern keine Proteste von offizieller Seite kamen, sind sie selber aggressiv mit ihrem uberX Produkt in den Markt eingestiegen.

Ein Service, der günstiger als Taxi ist, wird von dem berliner Startup Blacklane angeboten. Blacklane testet einen Chauffeur-Service mit professionellen Fahrern und Smarts, die Preise liegen ca. 10 % unter Taxipreis, bei längeren Fahrten, z.B. vom Potsdamer Platz zum Flughafen Schönefeld spart der Fahrgast ca. 20% im Vergleich zum Taxi, wenn Gebühren für bargeldlose Bezahlung mit eingerechnet werden, sogar noch mehr. Für ein Taxi zahlt man laut Fahrpreisrechner von myTaxi um die 37 €, bei Blacklane ist die gleiche Fahrt für um die 29 € zu haben.

UPDATE (14.04.2014): Wie Uber gegenüber Gründerszene bestätigt hat, startet der UberPOP Service in Berlin am Dienstag den 15. April.

Ridesharing Dienste wie Lyft und Uber bekommen Gegenwind in Seattle

In der bisher größte  Schlacht, um die Freigabe von Ridesharing Diensten in den USA, stimmte der Rat der Stadt Seattle dafür, die Anzahl der Fahrer bei Diensten wie Uber, Lyft und anderen on-demand Transportdiensleister zu limitieren.

Lat dem live Blog von GeekWire hat der Stadtrat in einer Sitzung beschlossen, dass er sich auf die Seite der Taxi-Industrie stellt und nicht auf die Seite der innovativen Anbieter.

Durch die Anforderung, dass Unternehmen wie Lyft und Uber  nicht mehr als 150 Fahrer auf jeder Plattform haben dürfen,  würgt die Abstimmung im Wesentlichen die Konkurrenz zu der in der Stadt bestehenden Taxi-Lobby ab. Das hat zur Folge, dass Dienstleistungen, wie Uber und Lyft relativ nutzlos werden, indem sichergestellt wird, dass sie nicht in der Lage sind, mit der Nachfrage Schritt zu halten.

In Orten wie San Francisco und Seattle, haben diese neuen Transportdienstleistungen eine Alternative zu Taxis geschaffen, die durch die Anzahl der Lizenzen in jeder Stadt beschränkt werden. Das bedeutet, dass in Zeiten hoher Nachfrage oder spät in der Nacht, die Passagiere in der Regel nicht in der Lage waren, ein freies Fahrzeug zu bekommen.

Das hat sich in den letzten Jahren geändert, dank der Einführung von Uber, Lyft und ähnlicher Dienste. Durch das Vernetzen der Fahrer mit Passagieren über mobile Apps, waren die Ride-Sharing-Dienste in der Lage, diese Nachfrage zu befriedigen.

Aber die neuen Dienste nicht zu den gleichen Vorschriften wie bestehende Taxi oder schwarzen Auto-Dienste, die eine Pushback von Regulierungsbehörden in verschiedenen Märkten verursacht hat, haften.

Viele Fragen zu den neuen Transportdiensten drehen sich um die Frage der öffentlichen Sicherheit. Die Startups haben versucht, mit Überprüfung der Fahrer und Zusatzversicherungen das Problem zu adressieren. Jeder Fahrer muss eine polizeiliche Überprüfung überstehen und jeder Fahrer ist bis zu 1.000.000 $ Versichert, wenn er eine Fahrt durchführt.

Uber hat vor kurzem eine Versicherung hinzugefügt , die Unfälle versichert, die zwischen zwei Fahrten passieren, wenn der Fahrer online ist. Lyft hat Pläne angekündigt, das gleiche zu tun.

In Kalifornien zum Beispiel, waren Uber, Lyft, und andere in der Lage, mit der staatlichen Public Utilities Commission zu kooperieren, um einen neuen Rahmen zu schaffen, um die über Smartphone buchbaren on demand Transport-Dienstleistungen  zu erlaube.

Die Hoffnung ist, dass diese Unternehmen in der Lage sind, von den Aufsichtsbehörden in anderen Märkten ähnliche Bestimmungen erreichen zu können.

Überraschenderweise ist die Abstimmung in Seattle passiert trotz die Stadt als einer der ersten Märkte, die Lyft, Uber, Start-ups und andere erweitert nach der Eroberung in ihrem Heimatmarkt von San Francisco. Und es scheint, weniger um den Schutz der öffentlichen Sicherheit, zu gehen als es um den Schutz des etablierten Taxigewerbes.

Blacklane Startet mit Smart Fahrzeugen in Berlin

Seit Montag den 3. März 2014 kann bei Blacklane ein Chauffeur-Service mit Smarts bestellt werden. Im Gegensatz zu car2go, wo man selber fahren muss, sitzt in der Smart Class von Blacklane ein professioneller Chauffeur, der einen von A nach B bringt.

Am Anfang möchte man denken, dass es ein komisches Gefühl sein muss, direkt neben dem Fahrer zu sitzen, aber wer es einmal ausprobiert hat, wird begeistert sein. Die Autos sind hochwertig Ausgestattete, mit Ledersitzen und Panoramadach und die Fahrer sind elegant gekleidet, bisher wurde ich immer von Fahrern mit Anzug und Krawatte abgeholt.

Laut Blacklane sind die Kosten ab 5 km Strecke  sogar günstiger als Taxi, ab 10 km Strecke sogar ca. 10% günstiger als Taxi.

Die Neue Fahrzeug Kategorie bietet eine gute Einstiegsmöglichkeit für Nutzer, denen der Service mit Mercedes E- oder S-Klassen zu teuer oder abgehoben ist. Auch für Unternehmen sollte der Service interessant sein, da ein gleichbleibender hoher Standard gewährleistet wird, der Fahrpreis günstiger ist als bei Taxi und alle Fahrten von einem Unternehmen werden am Ende des Monats über eine Sammelrechnung abgerechnet.

Der Service ist der gleiche und die Fahrt wird online oder über die App gebucht. Mit dem Code BESMART gibt es 12 € Rabatt auf die erste Fahrt, man fährt also (fast) kostenlos.

Lyft und Uber bieten jetzt auch Versicherungsschutz für die Zeit zwischen den Fahrten

Wie TechCrunch berichtet, bieten sowohl Uber als auch Lyft einen Versicherungsschutz für die Zeit zwischen den Fahrten an.

Uber und Lyft bieten mehr Sicherheit und Unterstützung für die registrierten Fahrer , aber auch für die Kunden der App-basierten on demand Lösungen: Eine Versicherung für die Zeit in der die Fahrer online sind, aber keine Fahrgäste an Board ihrer Autos haben.

Das Ziel, so das Unternehmen, ist es, jede ” Versicherungslücke “, die entstehen könnten zu decken. Dieses Problem wurde zu einem Problem für alle Ridesharing -Dienste, nach dem bei einem Unfall in San Francisco Anfang des Jahres, an denen ein Uber Fahrer, der keine Fahrgäste an Board hatte, ein Mädchen tot gefahren hatte. 

Der Schritt kommt nach dem Lyft auch gestern Abend angekündigte, einen ähnlichen Schritt zu gehen – um dem Erzfeind zuvor zu kommen. Die Meldung von Lyft war nicht sehr ausführlich, geht aber von der Art der Details, in die gleiche Richtung, die Uber heute zur Verfügung gestellt hat.

Die Versicherung von Uber greift seit dem 14.3.2013 und ist nur in den USA gültig.

Wenn die persönliche Versicherung des Fahrers nicht ausreicht, um einen Unfall in diesem Zeitraum abzudecken , greift die neue Versicherung. Die Deckung geht bis zu $ 50.000 für Zwischenfall mit einzelnen Personenschäden , $ 100.000 für Zwischenfälle mit mehreren involvierten Personen und $ 25.000 für Zwischenfälle mit Sachschäden, wie Andrew Noyes in einem Uber Blog-Post.