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Übersicht über alle Artikel die auf getmobility.de zum Thema Mobilität und Transportation veröffentlicht werden.

Didi Chuxing baut in China eigene Ladeinfrastruktur auf

Die Ride-Sharing und Mobility Plattform Didi Chuxing aus China hat angekündigt, dass das Unternehmen eine eigene Ladeinfrastruktur für Elektroautos aufbauen wird. In einem Joint Venture soll ein Netz entstehen, das von den Didi Fahrern genug werden kann aber auch öffentlich zugänglich sein wird. Um die Luftverschmutzung zu bekämpfen, setzt China in den kommenden Jahren stark auf Elektromobilität, dafür ist eine flächendeckende Ladeinfrastruktur notwendig.

UN und GEIDCO als Partner für Ladeinfrastruktur

Partner für den Aufbau des Netzwerks wird die Organisation Global Energy Interconnection Development and Cooperation Organization (GEIDCO) sein. Die GEIDCO arbeitet eng mit der UN zusammen, um die vereinbarten Klimaziele zu erreichen.

Eine Millionen Elektrofahrzeuge bis 2020

Didi bezeichnet sich als weltweit größte online Mobility-Plattform, mit mehr als 450 Mio. Nutzern und 21 Mio. Fahrern. Eine Gruppe von mehr als 260.000 Fahrern ist bereits mit Elektrofahrzeugen unterwegs. Damit hat die Plattform schon heute das größte Netzwerk an Elektrofahrzeugen. Auf der Didi Plattform sind unterschiedliche Fahrzeugtypen unterwegs, Elektrobusse, Limousinen mit Elektroantrieb oder Minibusse mit E-Antrieb befördern die Fahrgäste. Bis 2020 will Didi dafür sorgen, dass die Zahl der Elektrofahrzeuge auf der Plattform auf mehr als eine Millionen Fahrzeuge ansteigt.

China führend bei Anzahl der Elektrofahrzeuge

Insgesamt sind heute auf den Straßen in China etwa zwei Millionen Elektrofahrzeuge unterwegs, Tendenz stark wachsend. Der Internationalen Energy Agency (IEA) zufolge, wurden im letzten Jahr 750.000 Elektroautos weltweit verkauft, das ist ein Anstieg von etwa 35% im Vergleich zum Jahr 2015. Im Jahr 2015 wurden weltweit 547.220 Elektrofahrzeuge verkauft. China hat die USA bei der Zahl der Elektroautos überholt. Insgesamt gingen 40% der weltweit verkaufen Elektrofahrzeuge gingen nach China, die USA kommt auf etwa 20%.

Bei Didi geht man zurecht davon aus, dass Fahrzeug mit alternativen Antrieben die Zukunft von Mobilität und Transport sind. Ridesharing wird ein Schlüsselfaktor sein, um Fahrzeugen mit E-Antrieb den Durchbruch auf der Straße zu ermöglichen.

Bild: Didi Chuxing (alle Rechte vorbehalten)

Ride-Sharing: Lyft expandiert nach Kanada

Bisher war der Ride-Sharing Dienst Lyft nur in den USA aktiv, ab Dezember wird das Geschichte sein. Die Fahrdienst-Plattform startet in Toronto, der größten kanadischen Stadt. Werden weitere Länder folgen?

Die Nutzer in Toronto und angrenzenden Bezirken werden am Dezember die Möglichkeit haben, unterschiedliche Lyft Dienste zu ordern. Lyft wird die Dienste Lyft Plus, Lyft Lux, Lyft Lux SUV, Lyft Premiere und den Standard Lyft Service nach Toronto bringen.

Fahrer können sich schon jetzt für den Ride-Sharing Dienst anmelden 

Um eine Flotte zu haben, die groß genug ist, um die Nachfrage abdecken zu können, startet das Ride-Sharing Unternehmen schon jetzt damit, Fahrer zu suchen. Wie viel Lyft den Fahrern zahlen wird, ist nicht bekannt. Auch die Fahrpreise für die Kunden wurden noch nicht kommuniziert. Nach dem letzten Milliarden-Investment durch die Google-Mutter Alphabet wird das Ride-Sharing Unternehmen aber aggressiv in den Markt starten und hohe Bonus-Zahlungen für Fahrer und Discounts für Nutzer gewähren.

In Toronto trifft Lyft auf den größten Wettbewerber Uber, der schon seit fünf Jahren in der kanadischen Stadt aktiv ist. Das von myTaxi übernommene Hailo war ebenfalls in Toronto aktiv, hat sich aber komplett aus Nordamerika zurückgezogen.

Folgt die Expansion nach Europa? 

Lyft könnte mit dem Start in Kanada die Segel in Richtung globale Expansion setzen. In den USA wird der Service schon flächendeckend angeboten. Etwa 94% der US Bürger sind in der Lage, den Dienst zu nutzen. Die hohe Flächendeckung wurde durch eine aggressive nationale Expansion in den letzten Monaten erreicht. Die Ride-Sharing Plattform wird wie Uber schnell wachsen wollen. In den USA wird das Unternehmen an Grenzen stoßen, deswegen wird die globale Expansion ein geeigneter Schritt für Lyft sein, um das Wachstum hoch zu halten. In der Vergangenheit hat es schon mehrmals Gerüchte gegeben, dass das Unternehmen auch nach Europa kommen will. Städte wie Paris oder London wären hier am attraktivsten.

Bild: Lyft (alle Rechte vorbehalten)

Tipps für den Kauf von Gebrauchtwagen

Trotz der steigenden Zahl der Mobilitätsangebote, wie Carsharing, Ride-Sharing oder Taxi-Apps, ist der Handel mit Gebrauchtwagen weiter ein lukratives Geschäft, das von der Digitalisierung nicht verschont bleibt. In den kommenden Wochen werden wir auf GetMobility.de uns dem Thema annehmen und über verschiedene Angebote berichten.

Der Kreditvergleich Smava hat in einer Infografik die Tips für den Gebrauchtwagenkauf zusammengefasst. Für Autokäufer ist die Grafik eine einfach Möglichkeit, um die wichtigsten Stellschrauben für den Kauf eines Schnäppchens zu identifizieren. Insgesamt hat Smava vier Hebel identifiziert, Tipps für die Verkaufsverhandlung werden auch noch gegeben.

Erster Tipp: Gebrauchtwagen statt Neufahrzeug

Bei Neuwagen kann zwar die Ausstattung frei gewählt werden und der Besitzer hat die volle Garantie des Herstellers, aber der Wertverfall bei Zulassung ist enorm. Fahrzeuge mit Tageszulassung oder Vorführwagen werden bis zu 30% unter Neuwagenpreis verkauft. Wer nicht so viel Wert darauf legt, dass das Fahrzeug in neuwertigem Zustand ist, kann auch zu einem Gebrauchtwagen greifen, der ein paar Jahre alt ist. Vor allem Autos, die älter als drei Jahre sind, lassen sich günstig erwerben.

Zweiter Tipp: Diesel lohnt sich nur für Vielfahrer

Die im Vergleich zum Benzin günstigeren Dieselpreise sind verlockend, trotzdem rechnet sich ein Fahrzeug mit Dieselmotor erst für Vielfahrer, die mindestens 15.000 Kilometer pro Jahr zurück legen. Die höheren Anschaffungskosten und die höheren Steuern sind ausschlaggebend dafür, dass sich ein Diesel nur bei hoher Laufleistung lohnt.

Dritter Tipp: Das günstigste Auto gibt es im Ausland

Teilweise werden Fahrzeuge mit vergleichbarer Ausstattung und ähnlichem Alter bei Händlern im EU-Ausland bis zu 40% günstiger verkauft. Wer lieber im eigenen Land kaufen möchte, fährt mit Privatkäufen am günstigsten. Nachteil hierbei ist, dass es keinerlei Garantie- und Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Verkäufer gibt. Auf jeden Fall lohnt sich ein Vergleich auf den unterschiedlichen Plattformen im Internet.

Vierter Tipp: Finanzierung ist günstiger als Leasing

Sollte das Fahrzeug nicht bar bezahlt werden können, gibt es die Möglichkeit der Finanzierung des des Leasings. Bei der Finanzierung geht das Auto nach Ablauf in den eigenen Besitz über, bei Leasing muss das Auto wieder zurück geben werden. Smava geht davon aus, dass sich bei Finanzierung etwa 15% der Kosten sparen lassen.

Tipps für die Kaufverhandlung

Die Tipps für die Verkaufsverhandlung sind am Ende der Infografik zusammengefasst. Die Tipps helfen dabei, den Traumwagen günstig zu finden.

Spartipps für den Autokauf

Navya stellt sein selbstfahrendes Taxi vor

As französische Startup Navya, das autonome Fahrzeuge entwickelt, hat in Paris ein neues Modell vorgestellt. Das Fahrzeug mit dem Namen Autonom Cab ist ein selbstfahrendes Taxi auf Level 4.

Ohne Lenkrad und Pedale

Da das Roboter-Taxi für Level 4 ausgelegt ist, wurden weder Lenkrad noch Pedale verbaut. Das Fahrzeug kann sich komplett ohne Fahrer fortbewegen. Der Innenraum ist so aufgebaut, dass sechs Fahrgäste darin Platz finden. Die beiden Sitzreihen sind bei dem vorgestellten Modell gegenüber abgeordnet. Ein Set an Radar-Sensoren, Lidar-Sensoren und Kameras sorgt dafür, dass die Fahrzeuge autonom navigieren können.

Navya will Autos an Ridesharing Plattformen verkaufen

Navya hat die Fahrzeuge in den letzten Monaten in Paris getestet. In einem nächsten Schritt werden Kunden gesucht, die die Fahrzeuge kaufen und einsetzen wollen. Damit scheint das französische Unternehmen einen Schritt von Waymo zu sein. Die Alphabet Tochter hat kürzlich verlauten lassen, dass selbstfahrenden Autos ohne Fahrer eingesetzt werden sollen. Waymo will selber einen Ridesharing Dienst anbieten, Navya sieht sich als Fahrzeuglieferant für Betreiber von Ridesharing Plattformen.

Autonom Cab im Straßenverkehr in Paris

Bisher hat Navya autonome Shuttle Busse entwickelt und produziert, die unter anderem am Flughafen in Frankfurt eingesetzt werden. Die Fahrzeuge wurden genutzt, um die Technologien für autonomes Fahren zu erproben. Das Unternehmen wird von Partnern, wie Keolis oder Valeo unterstützt. Ähnliche Fahrzeuge wurden unter anderem von Local Motors entwickelt und in Berlin eingesetzt.

Selbstfahrendes Taxi als Zukunft der Mobilität

Ein selbstfahrendes Taxi und andere autonome Fahrzeuge werden die Mobilität der Zukunft definieren. Durch den Einsatz der Roboter-Taxen sind günstigere Mobilitätsangebote möglich. Außerdem wird dadurch die Zahl der Fahrzeuge reduziert. Als Folge wird sich die Luft in Städten verbessern und die Staubelastung merklich zurück gehen.

Bild: Navya (alle Rechte vorbehalten)

car2go veröffentlicht Thesenpapier zum autonomen, voll elektrischen Carsharing

car2go bereitet sich konsequent auf die Zukunft des autonomen, voll elektrischen Carsharings in Städten vor. Der weltweite Marktführer im free-floating Carsharing hat im Zusammenhang mit dem Web Summit, der größten Technologie-Konferenz der Welt in Lissabon, ein Thesenpapier veröffentlicht, das die wesentlichen fünf Voraussetzungen für die Steuerung autonomer Flotten in der Zukunft aufzeigt.

Carsharing als Vorbereitung für autonomes Fahren

„Kaum ein anderes Mobilitäts-Geschäft kann sich so umfangreich auf die Zeit des autonomen Fahrens vorbereiten wie das free-floating Carsharing“, sagt Olivier Reppert, CEO der car2go Group. „Wer autonome Flotten optimal steuern will, muss die Autos genauso managen wie die Software – also über lernende Algorithmen, Big Data und Apps. Wir tun heute schon beides.“

Flotte mit 14.000 Fahrzeugen

car2go steuert bereits Autoflotten mit 14.000 Fahrzeugen in 26 Städten. Damit sammelt das Unternehmen nicht nur für das reine Flottenmanagement wertvolle Erfahrungen,  sondern auch für intelligente Algorithmen zur strategischen Platzierung der Fahrzeuge passend zur Nachfrage. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die so genannte „Demand Prediction“ – die Vorhersage, wann und wo in Kürze ein Auto gebraucht wird.

Fleet Intelligence als Herzstück

„Die Vorhersage der Nachfrage ist ein wichtiger Teil der Steuerung autonomer Flotten“, heißt es dazu im Thesenpapier. „Das Herzstück wird aber die so genannte Fleet Intelligence sein.“ Damit wird entschieden, welches Fahrzeug welche Nachfrage bedienen soll. Die Komplexität dieser Steuerungs-Algorithmen ist groß, da der Einsatz jedes Fahrzeugs Auswirkungen auf alle anderen Autos in den Flotten hat.

„Für das Carsharing wird der Einsatz autonomer Fahrzeuge ein weiterer Quantensprung sein, so wie es schon der free-floating Ansatz im Vergleich zum stationären Carsharing war“, so Reppert weiter. „Wir freuen uns auf diese Zukunft und stehen dafür in den Startlöchern.“

Das Thesenpapier steht hier zum Download zur Verfügung.

Bild: Daimler (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemitteilung Daimler

Robo-Taxis werden Realität: NVIDIA präsentiert neuen KI Computer für autonomes Fahren

NVIDIA hat den ersten KL-Rechner für komplette autonom fahrende Roboter-Taxis vorgestellt.

Die neue Plattform mit dem Codenamen Pegasus stellt eine signifikante Erweiterung der bekannten NVIDIA DRIVE PX Computerplattform dar. Als erstes KI-System weltweit ist es in der Lage, autonom fahrende Fahrzeuge auf Level 5 zu steuern. Die NVIDIA DRIVE PX Pegasus verarbeitet über 320 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde – das ist 10-mal mehr als der Vorgänger, die NVIDIA DRIVE PX 2.

NVIDIA DRIVE PX Pegasus ist der Schlüssel für eine ganz neuartige Fahrzeugklasse, die komplett ohne Fahrer, Lenkrad, Seitenspiegel oder Pedale auskommen wird. Im Gegensatz zum heute gängigen Cockpit-Look werden die Interieurs dieser Fahrzeuge eher wie Wohnzimmer oder Büros anmuten. Auf Basis der neuen Fahrzeugklasse wird eine Demokratisierung der Mobilität Einzug halten, die gerade für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung große Vorteile bereithält.

Durch die neue Technologie werden in Zukunft Millionen Stunden eingespart, die sonst auf der täglichen Weg zur Arbeit verloren gehen und die man nun für andere Aufgaben nutzen kann. Tausende Menschenleben werden auf lange Sicht durch die neue Art des autonomen Pendelns gerettet, da Müdigkeit, Ablenkungen oder Einschränkungen durch Drogen und Alkohol keine Rolle mehr spielen. Weitere positive Folgen der neuen Technologie sind weniger Parkplätze (Dank weniger Fahrzeugen), weniger Staus und eine allgemeine Erhöhung der Straßensicherheit.

Insgesamt arbeiten derzeit 225 Partner global an der Entwicklung der DRIVE PX Plattform und davon 25 an der Evolution des Robo-Taxis durch die NVIDIA CUDA GPUs. Heutzutage sehen die Kofferräume der Fahrzeuge mit der DRIVE PX Plattform aus wie kleine Rechenzentren. Sie sind voller Grafikprozessoren, die Anwendung aus dem Bereichen Deep Learning, optische Verarbeitungen und Parallel Computing berechnen

Der Bedarf an Rechenpower für Robo-Taxis ist enorm hoch. Die vielen hochauflösenden optischen Quellen, 360-Grad Kameraüberwachung und Lidare, die Lokalisierung der Fahrzeuge und Personen rund um das Auto und die dauerhafte Überwachung der richtigen Route sind nur einige der Rechenoperationen, die dauerhaft und redundant funktionieren müssen. Die benötigte Rechenleistung von komplett autonom fahrenden Fahrzeugen ist deshalb circa 50- bis 100-mal höher als bei modernen Autos, die sich heute auf den Straßen bewegen.

Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA ist stolz auf Pegasus: „Die Entwicklung eines komplett autonomen Fahrzeugs ist eine der zentralsten Entwicklungen für unsere Gesellschaft, aber auch eine der schwierigsten. Die bahnbrechende Rechenpower, die wir nun mit Pegasus anbieten können, ist entscheidend für die Umsetzung dieser Vision. Autonome Fahrzeuge werden massive Erweiterungen im Bereich Car-Sharing und bei der Schaffung von Fahrgemeinschaften mit sich bringen. Völlig neue Fahrzeugtypen werden entstehen und dabei unser Grundverständnis, wie der Innenraum eines Autos auszusehen hat, verändern. Die Reisenden bestellen sich dann je nach Länge und Aktivität ihrer geplanten Fahrt einen passenden Fahrzeugtyp und lassen sich chauffieren. Das wird unsere Gesellschaft grundlegend verändern.“

Produktspezifikationen

NVDIAI DRIVE PX Pegasus wird von vier Hochleistungsprozessoren aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz angetrieben. Konkret bedeutet dies: Zwei brandneue Xavier SoC (System-on-a-Chip) Prozessoren und zwei GPUs der nächsten Generation, die ganz speziell für Deep Learning und autonomes Fahren entwickelt wurden. Das extrem leistungsfähige Gesamtsystem wird nicht größer sein als ein normales Nummernschild und weniger Energie verbrauchen als die Vorgänge

Verfügbarkeit

Pegasus wird für die Automotive-Partner von NVIDIA ab der zweiten Hälfte 2018 zur Verfügung stehen. Die NVIDIA DriveWorks Software is bereits für alle Entwickler aus dem Bereich autonomes Fahren verfügbar.

Bild: NVIDIA (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemeldung

Hertz 24/7 CarSharing testet Streetscooter Work L

Hertz 24/7 CarSharing hat den ersten Streetscooter Work L eingesteuert und setzt ihn in einer Pilotphase am neuen, nachhaltigsten IKEA Einrichtungshaus in Kaarst ein. IKEA-Kunden können ihre Einkäufe so auch emissionsfrei nach Hause fahren.
„Elektromobilität wird in Zukunft auch im Transporterbereich eine große Rolle spielen“, sagt Sabine Wagner, Business Partner von Hertz 24/7 CarSharing Germany. „Wir freuen uns, mit Streetscooter den europaweit führenden Hersteller elektrischer Nutzfahrzeuge als Partner gefunden zu haben, um die Nachfrage an unseren IKEA-Standorten zu testen. Wir sind von einem großen Interesse auf Kundenseite überzeugt und gehen fest davon aus, das emissionsfreie Angebot bei Hertz 24/7 ausbauen zu können.“
Der Streetscooter Work L erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 85 km/h und kann mit bis zu 960 kg beladen werden. Die Reichweite des Fahrzeugs beträgt 80 km, abhängig von Beladung und Fahrverhalten. Entwickelt wurde der Streetscooter im Rahmen einer Forschungsinitiative an der RWTH Aachen. Seit 2014 ist Streetscooter ein Tochterunternehmen der Deutsche Post DHL Group.
Für das Pilotprojekt mit Hertz 24/7 CarSharing wurde zum ersten Mal ein Streetscooter mit der herstellerunabhängigen Carsharing-Technologie von Hertz 24/7 ausgestattet. Als Standort wurde das weltweit nachhaltigste IKEA Einrichtungshaus ausgewählt, der kürzlich eröffnete „More Sustainable Store“ in Kaarst. Das Fahrzeug ist ab einer Mindestmietdauer von zwei Stunden inklusive 100 Freikilometern für spontane und flexible Anmietungen verfügbar. Die Kosten für den Nutzer betragen ab 14,90 Euro pro Stunde.
Die Kooperation von Hertz 24/7 CarSharing mit IKEA besteht bereits seit mehreren Jahren. An insgesamt 45 Einrichtungshäusern können Kunden einen Transporter von Hertz 24/7 CarSharing mieten, um Einkäufe direkt nach Hause zu fahren. Die Anmietung erfolgt nach einmaliger Registrierung, die online, per App oder am „Hertz 24/7“-Terminal direkt im Einrichtungshaus erfolgen kann. Geöffnet und verschlossen wird das Fahrzeug ganz einfach per PIN-Code. Die Abgabe der Fahrzeuge erfolgt an der Station, an der sie angemietet wurden.

Bild: Hertz (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemitteilung Hertz

Testphase erfolgreich beendet: myBUS steht ab sofort für alle Fahrgäste zur Verfügung

Seit Freitag, 27. Oktober, geht die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) mit ihrem innovativen Mobilitätsprojekt myBUS offiziell in die dreijährige Pilotphase. Jeder Fahrgast kann die nachfrageorientierten Kleinbusse dann über die myBUS-App buchen. Zuvor hatte es eine kostenlose vierwöchige Testphase für einen begrenzten Nutzerkreis gegeben: Mehr als 1.000 Fahrgäste konnten sich in dieser Zeit von dem neuen Angebot überzeugen. 

„Die Resonanz der myBUS-Fahrgäste ist durchweg positiv“, sagt Birgit Adler, Projektleiterin myBUS und Bereichsleiterin Betrieb und Markt bei der DVG. „Die von door2door bereitgestellte Software funktioniert sehr gut und wir freuen uns, den On-Demand-Service nun allen Fahrgästen zur Verfügung stellen zu können.“ Das Berliner Startup door2door hat die Mobilitäts-Plattform als technische Grundlage für myBUS entwickelt.
 
Da nicht nur die Buchung, sondern auch der Bezahlvorgang vollständig über die myBUS-App erfolgt, müssen sich Fahrgäste einmalig bei Handyticket Deutschland registrieren. Wer dort bereits Kunde ist, kann sich sofort in der myBUS-App anmelden. Die entsprechenden Schritte für die einmalige Registrierung werden innerhalb der App erklärt. Die myBUS-Fahrzeuge sind freitags und samstags von 19 bis 4 Uhr und sonntags von 10 bis 19 Uhr im Bereich der Innenstadt, in Duissern, Neudorf und am Innenhafen unterwegs. Der Fahrpreis richtet sich nach den Tarifbestimmungen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Demnach beträgt der Ticketpreis 3,20 Euro, Zeitkarteninhaber wie zum Beispiel Abokunden der DVG und Kinder fahren ermäßigt für 2,50 Euro.
 

Wie funktioniert myBUS?

Die Buchung der myBUS-Fahrzeuge erfolgt über die myBUS-App, die für die gängigen iOS- und Android-Betriebssysteme in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit steht. Per Smartphone können Kunden ihre Fahrtwünsche unter Angabe des Start- und Zielpunktes angeben. Die Routen für die Busse werden von einem Algorithmus in Echtzeit entsprechend der jeweiligen Nachfrage berechnet. So teilen sich Fahrgäste mit myBUS gemeinsame Fahrten und werden von ihren individuellen Standorten zum gewünschten Ziel gebracht. Bereits die Anfahrt des Busses lässt sich in Echtzeit verfolgen, die Fahrzeuge sind durch den myBUS-Schriftzug und durch die auffälligen, roten Diagonalflächen gut erkennbar. Sowohl die Buchung des Busses als auch die Bezahlung des Tickets erfolgt ausschließlich per App.

Bild: DVG Duisburg 

Text: Pressemitteilung Door2door 

BOLT sammelt 3 Millionen Euro per Crowdfunding Kampagne für elektrischen Roller mit Touchscreen

BOLT, der ‚Tesla auf zwei Rädern‘, hat heute seine überzeichnete (über 200%) Fundraising Kampagne geschlossen. Drei Millionen Euro wurden insgesamt auf der Crowdfunding Plattform Seedrs gesammelt. Das europäische Start-Up verfolgt die Mission, Benzin-fressende, umweltschädliche Roller dauerhaft von der Straße zu entfernen.

Das Fundraising, das mehr als 2.000 Investoren aus Großbritannien und den Niederlanden anlockte, ist Seedrs bislang erfolgreichste nicht-britische Kampagne geworden. Der Erlös aus dem Fundraising wird in erster Linie genutzt um den internetfähigen Elektroroller von BOLT, den sogenannten “AppScooter”, 2018 auf den Markt zu bringen. Die Mehrheit der Crowdfunding Investoren stammen aus Großbritannien, die Niederländer jedoch investierten im Durchschnitt mehr pro Person.

Weltweit wurden 2016, 134 Millionen Motorräder und Roller verkauft. Die Branchenumsätze beliefen sich auf 90 Milliarden US-Dollar. Dabei stellen Motorroller ernsthafte Umweltprobleme dar. Laut der University of Cambridge sind Scooter bis zu tausend Mal umweltschädlicher als ein kleiner Lieferwagen, und für 30% der weltweiten Verkehrsemissionen verantwortlich. Einige europäische Länder haben spezielle Maßnahmen ergriffen, bezüglich der umweltschädlichen Auswirkungen von Rollern. In Amsterdam werden beispielsweise 77% aller Roller einer neuen Gesetzgebung ab Januar 2018 unterliegen, da vor 2011 hergestellte Benzin-Roller auslaufen. Frankreich und Italien haben ebenso in einigen Städten an bestimmten Tagen oder Zeiten das Fahren von Benzin-Rollern verboten.

Deutschland hinkt in Puncto Umweltschutz an dieser Stelle hinterher. Roller und Mopeds sind hierzulande noch immer häufig mit einem sehr umweltschädlichen Zweitaktmotor unterwegs. Einzelne Städte wie Tübingen beispielsweise haben schon eine Abwrackprämie für alte Roller, im Gegenzug für den Kauf eines elektrischen Gefährts, getestet.

Das 2014, von Marijn Flipse and Bart Jacobsz Rosier,  gegründete niederländische Start-Up, will nächstes Jahr der Roller der Wahl für alle sein, die entweder ihren CO2 Ausstoß reduzieren wollen oder ihr Smartphone während der Fahrt nutzen möchten. BOLTs gelungene Fundraising Kampagne beschleunigt die Produktion, so dass das Mobility Start-Up seine Elektroroller 2018 auch in Deutschland auf den Markt bringen kann.

Bart Jacobsz Rosier, CEO und Co-founder von BOLT, sagt: „Es ist spannend, die große Unterstützung vom britischen Markt, zu sehen. Die Einnahmen von unserem letzten Fundraising ermöglichen uns, den AppScooter im nächsten Jahr in Produktion geben zu können. Unser Ziel ist es bis 2020 mehr als eine Viertel Millionen Roller an Kunden geliefert zu haben. Wir sind hocherfreut an der Spitze eines lukrativen Marktes, im Wert von über 30 Milliarden Pfund pro Jahr, zu sein.“

Edwin Berkhout, ein niederländischer Venture Kapitalist und Investor bei BOLT sagt: „ BOLTs Mobility Ansatz ist revolutionär, denn die Roller sind nicht nur elektrisch und sauber, sondern bieten neben reiner Mobilität auch digitale Innovationen. Der AppScooter ist der nächste Schritt, um die weltweiten Emissionen im Verkehr einzudämmen und zeigt zudem wie Rollerfahren in Wirklichkeit sein sollte.“

Bild und Text: Bolt (alle Rechte vorbehalten)

Drivy bietet gewerblichen Autovermietungen seine Online-Plattform

Das französische Carsharing-Startup Drivy – europäischer Marktführer im Peer-2-Peer-Carsharing – hat für seine Plattform neue Kooperationsmodelle für gewerbliche Autovermietungen entwickelt. Ihnen steht nun die Drivy-Infrastruktur zur Verfügung. Unter dem Namen Drivy Pro sind in den vergangenen Monaten die ersten Pilotprojekte mit professionellen Partnern gestartet. Damit sieht sich das junge Unternehmen seiner Vision, die bestmögliche Auslastung für vorhandene Fahrzeugressourcen zu schaffen, ein Stück näher und bereichert seinen Markenkern. „Über Drivy Pro haben gewerbliche Fahrzeug-Anbieter verschiedene Möglichkeiten, die Auslastung ihrer Autos zu erhöhen und sie einer neuen Zielgruppe zugänglich zu machen. Dabei profitieren sie von der bestehenden Drivy-Infrastruktur mit unserem Kunden-Service und -Support“, erklärt Drivy-Deutschlandchef Nils Roßmeisl. „Wir arbeiten bei diesem Konzept bereits erfolgreich seit einigen Monaten mit Anbietern in Berlin, Hamburg und München zusammen. In Österreich gibt es Kooperationen in Wien.“

Der kontinuierliche Anstieg an Mietanfragen machte diese Erweiterung des Angebots notwendig und möglich. „Die Nachfrage ist vorhanden und steigt stetig“, versichert Roßmeisl. „Mit Drivy Pro können wir sie bedienen und die Vermieter haben die Möglichkeit, ihren Markt zu erweitern.“ Kooperationen gibt es für Unternehmen, die bereits einen Fuhrpark besitzen und diesen ganz oder in Teilen über Drivy zur Verfügung stellen, aber auch für Unternehmer, die mithilfe der Plattform in die Autovermietung der nächsten Generation starten wollen. „Drivy Pro eignet sich prinzipiell für alle Unternehmen, die über ein oder mehrere Autos verfügen, die nicht kontinuierlich ausgelastet sind. So zum Beispiel auch für KfZ-Werkstätten“, beschreibt der Drivy Deutschlandchef die Möglichkeiten. In Kombination mit der innovativen Drivy-Technologie „Drivy Open“, bei der sich das Fahrzeug per App öffnen lässt, ermöglicht Drivy Pro seinen Partnern, ihre Fahrzeuge einfach, digital und auch mobil von unterwegs zu verwalten.

 

Über Drivy

Drivy ist die größte Plattform für private Autovermietungen in Europa. Der Dienst ermöglicht es seinen Nutzern, Autos anderer Menschen zu mieten, wann und wo auch immer sie ein Auto benötigen – ob für einen Wochenendausflug, eine Geschäftsreise oder einen Umzug. Sowohl Mieter als auch Autobesitzer sind während der Anmietung umfassend über die Allianz versichert. Der gesamte Anmietungsprozess von der Buchung bis hin zur Abholung und Rückgabe des Fahrzeugs lässt sich mobil per App abwickeln. Dank der kürzlich eingeführten Technologie Drivy Open öffnen Nutzer die Autos mit wenigen Klicks per Smartphone und mieten dadurch noch flexibler. Der Marktplatz wurde 2010 von Paulin Dementhon in Frankreich gegründet und ist heute mit insgesamt 45.000 Autos und 1,5 Millionen Nutzern auch in Deutschland, Spanien, Großbritannien, Österreich und Belgien verfügbar. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 90 Angestellte in Paris, Berlin und Barcelona. Drivys Vision ist es, Autovermietungen effizienter und bequemer als den Besitz eines eigenen Autos zu machen.

Bild und Text: Drivy (alle Rechte vorbehalten)