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Übersicht über alle Artikel die auf getmobility.de zum Thema Mobilität und Transportation veröffentlicht werden.

Autonome Shuttle: Waymo kauft mehrere Tausend Minivans von Fiat Chrylser

Die Google Tochter Waymo hat einen Deal mit Fiat Chrysler geschlossen, um die Flotte an autonomen Shuttle Fahrzeuge zu erweitern. Es wurden mehrere Tausend Minivans bei dem Automobilhersteller geordert, die ab Ende 2018 ausgeliefert werden sollen. Eine genaue Zahl an Pacifica Minivans wurde nicht kommuniziert, der Wert des Deals wird aber im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen.

Waymo und Fiat Chrysler arbeiten seit 2016 zusammen

Waymo und Fiat Chrysler arbeiten schon seit längerem zusammen. Im Moment hat die Google Tochter etwa 600 Chrysler Pacifica Minivans in der Flotte an autonomen Shuttle. Ein Teil davon wird für Entwicklung- und Test-Zwecke genutzt und einige der Fahrzeuge transportieren auch wirkliche Kunden in Arizona. Die Kooperation wurde 2016 gestartet, damals wurden die ersten 100 Fahrzeuge übergeben. Fiat Chrysler liefert die Fahrzeuge als Grundlage und Waymo stattet die Vans dann mit den Systemen für autonomes Fahren aus. Die Aufrüstung geschieht in einer gemeinsam betriebenen Montagewerkstatt in Michigan.

Fiat Chrysler ist Teil der BMW Partnerschaft

Die Partnerschaft ist nicht exklusiv, beide Unternehmen arbeiten mit anderen Partnern an ähnlichen Projekten. Fiat Chrysler arbeitet nicht nur mit Waymo zusammen, sondern ist auch ein Teil der Partnerschaft zwischen BMW, Intel und Mobileye. Gemeinsam werden Systeme für selbstfahrende Autos entwickelt, die in eigenen Fahrzeugen eingesetzt werden sollen, aber auch anderen Anbietern angeboten werden sollen.

Fiat Chrysler hat erkannt, dass es durch Partnerschaften schneller und effizienter dem Ziel näher kommt, autonome Shuttle ausrollen zu können. Mit Waymo hat sich der Automobilkonzern einen der führenden Anbieter auf dem Feld der Technologien für autonomes Fahren geschnappt.

Uber bestellte 24.000 autonome Shuttle bei Volvo

Kürzlich hat der Fahrdienst Uber mit einer ähnlichen Ankündigung für Aufmerksamkeit gesorgt. Uber hat mit Volvo eine Vereinbarung über den Kauf von 24.000 SUV Fahrzeugen geschlossen. Uber will ähnlich wie Waymo die Aufrüstung der Fahrzeuge mit Systemen für autonome Shuttle übernehmen, Volvo liefert die Fahrzeuge als Grundlage. Beide Partnerschaften deuten darauf hin, dass sich die Automobilindustrie stark verändern wird. Autohersteller laufen Gefahr, zum Zulieferer für die Fahrdienst-Plattformen und Technologie-Konzerne zu werden.

Bild: Waymo (alle Rechte vorbehalten)

Door2Door lässt sich allygator shuttle vom ADAC bezahlen

Seit 2016 betreibt das Berliner Unternehmen door2Door den Shuttle Dienst allygator shuttle in Berlin, nur am Wochenende und zu einem günstigen Fahrpreis. Die kommenden drei Monate wird das Projekt vom ADAC finanziert und kostenlos angeboten.

Flexible und dynamische Ergänzung zum bestehenden Mobilitätsangebot

Der On-Demand-Ridesharing-Dienst „allygator shuttle“ ist eine flexible und dynamische Ergänzung zum bestehenden Mobilitätsangebot, der sich in erster Linie nach den individuellen Bedürfnissen der Nutzer richtet. „allygator shuttle“ bündelt mehrere Fahrgäste, die einen ähnlichen Fahrtweg haben, anhand eines intelligenten Algorithmus in einem Shuttle und bringt sie sicher und komfortabel ans Ziel. So werden Fahrzeuge optimal ausgelastet, der Verkehr und Emissionen reduziert – und die Stadt lebenswerter gemacht.

ADAC möchte aus Kooperation mit door2door lernen

Der ADAC möchte nach dem gescheiterten Fernbus-Experiment mehr über Mobility Services lernen: „Der ADAC ist und bleibt natürlich in erster Linie ein erfolgreicher Automobilclub, gleichzeitig möchten wir aus Kooperationen wie mit door2door lernen. Uns ist es wichtig Erfahrungen zu sammeln, wie neue Mobilitätsangebote im urbanen Umfeld funktionieren, wie sich Nutzerverhalten entwickelt und welche Ableitungen sich für die individuelle Mobilität insbesondere junger Menschen ergeben”, sagt Alexander Möller, Geschäftsführer des ADAC e.V. “Schon heute sind wir in großen Städten immer komplexeren Mobilitätsfragen und Herausforderungen ausgesetzt, denen es intelligente Angebote entgegenzusetzen gilt. Das betrifft Emissionen ebenso wie Verkehrsaufkommen oder die Parkraumbewirtschaftung“, so Möller weiter.

25 Shuttle für den Partyverkehr am Wochenende

Insgesamt werden im innerstädtischen Bereich 25 Shuttle Fahrzeuge jeden Freitag und jeden Samstag zwischen 17 Uhr und 1 Uhr unterwegs sein. Die Fahrzeuge sind von unterschiedlichen Herstellern und teilweise elektrifiziert. Für den Nutzer ist das Angebot kostenlos. Zuvor war der Allygator Shuttle eine günstige Art durch Berlin zu kommen, lediglich 5ct. pro Kilometer wurden fällig. Das Startup hat einen geringen Fahrpreis erhoben, da die Einnahmen so unter den Betriebskosten liegen. Das führt dazu, dass nach dem Personenbeförderungsgesetz keine Lizenzen und Konzessionen für den Betrieb notwendig sind.

Für den operativen Betrieb dürften für Fahrer und Fahrzeuge etwa 5.000 Euro Kosten pro Betriebstag anfallen. Mit dem angekündigten Setup von zwei Tagen pro Woche mit 8 Stunden Schichten und 25 Fahrzeugen, dürften die operativen Kosten im Monat bei 40.000 bis 50.000 Euro liegen. Door2door dürfte sich darüber freuen, dass der ADAC alle bzw. einen Teil der Kosten übernimmt.

Door2door ist mit seinem Allygator Shuttle Mitte 2016 gestartet. Zuerst sollte das Angebot groß ausgerollt werden, später wurde es aber zu einem Testfeld und einem Show Case für Kunden. Das Unternehmen hat das Setup in Berlin genutzt, um die Software weiterzuentwickeln, die mittlerweile in Duisburg eingesetzt wird und demnächst in anderen Städten zum Einsatz kommen soll.  In den letzten Wochen wurde der Dienst nur freitags zwischen 17 und 1 Uhr angeboten und nur im Ostteil der Stadt. Durch die Partnerschaft mit dem ADAC wird das Betriebsgebiet auf den kompletten S-Bahn Ring ausgeweitet.

Was passiert, wenn BVG startet?

In den kommenden Monaten will auch die BVG zusammen mit Via und Mercedes-Benz einen Shuttle Dienst im Osten Berlins anbieten. Gestartet werden soll mit 50 Fahrzeugen, später soll die Flotte auf 300 Fahrzeuge anwachsen. Bleibt abzuwarten, ob sich door2door nach dem ADAC Engagement und nach dem Start des BVG Shuttles noch den teuren operativen Betrieb in Berlin leisten wird.

Neben Berlin sind auch in Hamburg entsprechende Fahrdienste in Planung. Die Deutsche Bahn treibt mit ioki einen Dienst voran und die Volkswagen Tochter Moia will noch in diesem Jahr mit einem Testlauf starten und dann im kommenden Jahr die Flotte hochskalieren.

Bild: door2door (alle Rechte vorbehalten)

Nachfrage für Mobility Services in Südamerika wächst

Eine Studie von Frost & Sullivan kommt zu dem Ergebnis, dass sich der südamerikanische Markt im Bezug auf Mobilität stark ändert. Intermodale on-demand Transportdienste werden immer beliebter. Haupttreiber dafür sind neue Technologien, geänderte Vorlieben und demographische Veränderungen. In der Studie hat sich das Beratungsunternehmen auf die Märkte in Argentinien, Brasilien, Chile und Mexico fokussiert und einen Zeitrahmen von heute bis 2023 gewählt. Der Markt für und Einfluss von neuen Mobility Services wurde analysiert.

Signifikantes Wachstum von Mobility Services in Südamerika

Zusammengefasst kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Angebote wie Bike-Sharing, integrierte Mobilitätsdienste, Ride-Sharing und andere eHailing Angebote ein signifikantes Wachstum erleben werden und von den Einwohnen gut angenommen werden. Bike-Sharing Angebote werden dazu führen, dass sich die Zahl der Fahrräder bis 2023 verdoppeln wird. Car-Sharing Flotten werden sogar um ein Zehnfaches wachsen. Am schnellsten werden aber Ride-Sharing und Ride-Pooling wachsen, ein neuer Milliardenmarkt wird bis 2025 entstehend. Unternehmen wie Uber, das von Didi übernommen 99Taxis und Didi selbst (demnächst starten die Chinesen in Mexico) werden den Markt beherrschen.

Städte und Behörden müssen Intermodalität vorantreiben

Auch Städte und Behörden werden in den nächsten Jahren neue Mobilitätslösungen einführen, um die bestehenden Angebote zu erweitern. Teilweise werden Stadtverwaltungen selbst Angebote aufbauen, häufig werden sie sich aber mit Technologie-Unternehmen bzw. Startups zusammentun, da die nötige Expertise und die nötigen Ressourcen fehlen. Mobility Unternehmen können davon profitieren, wenn sie Lösungen anbieten, die integriert und langfristig genutzt werden können.

Wichtig wird auch sein, dass sich die unterschiedlichen Stakeholder darüber einigen, wie die neuen Angebote in den bestehenden Mix aus öffentlichen und privaten Fahrzeugen integriert werden können. Dafür wird es hilfreich sein, unterstützende Verordnungen zu erlassen und wenn in die Infrastruktur investiert wird, um kostengünstige und Integrierte Dienste zu ermöglichen.

Bild:Rodrigo Soldon 2 (bestimmte Rechte vorbehalten)

Lieferdienst für Essen: UberEats wird für Uber immer wichtiger

Der Lieferdienst für Essen UberEats scheint sich auf Order-Seite erfolgreich zu entwickeln. Auf der DLD in München hat der Uber CEO Dara Khosrwshahi das Ziel ausgeben, dass UberEats in diesem Jahr der weltweit größte Lieferdienst für Essen wird. Hierzulande haben fast zeitgleich Fusionsgerüchte über Lieferheld und Lieferando für Aufmerksamkeit gesorgt, was mittlerweile von beiden Unternehmen dementiert wurde.

UberEats Geschäft wächst rasant

Dara Khosrowshahi hat auf der DLD Konferenz in München betont, dass das UberEats Geschäft explodiert und dass die Unternehmenssparte in diesem Jahr der größte Lieferdienst für Essen weltweit wird, noch vor Delivery Hero oder Deliveroo. Genaue Zahlen, um sein Statement zu untermauern, hat Khosrowshahi nicht geliefert. Sein Unternehmen befindet sich auch im Food Delivery Bereich in einem harten Wettbewerb mit gut finanzierten Wettbewerbern. Die angekündigte Marktführerschaft wird mit hohen Verlusten erkauft worden sein. Kunden werden durch Rabatt-Aktionen zum Bestellen motiviert und Fahrer erhalten hohe Bonuszahlungen, wenn sie Aufträge annehmen.

Unklar ist, ob UberEats auch in Deutschland starten wird oder ob der Markt hier den Anbietern Foodora, Lieferando und der Foodora Mutter Delivery Hero überlassen wird.

Übernahme von Ando 

Um seinen Lieferdienst zu stärken, hat Uber die Restaurant-Kette Ando übernommen. Ando hat sich auf Lieferdienste fokussiert und bietet seine angesagten Gerichte hauptsächlich über diese an. Bisher war die Uber-Plattform Vermittler zwischen Restaurants und den Kunden und hat sich um den Transport gekümmert. Jetzt geht das Unternehmen einen Schritt weiter und wird auf Restaurant-Seite aktiv. Es ist nicht bekannt, ob UberEats jetzt selbst in die Produktion der Gerichte einsteigt oder ob der Fokus auf der Technologie von Ando liegt. Durch diesen Schritt kann sich die Plattform einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten und höherer Margen erzielen. Konkurrent Deliveroo hat angekündigt, sogenannten Deliveroo Kitchens zu eröffnen, in denen ausschließlich Gerichte für den Lieferdienst gekocht werden. Das soll auch dafür sorgen, dass die Gerichte schneller beim Kunden sind und mehr Kunden erreicht werden.

Bild: UberEats (alle Rechte vorbehalten)

eHailing Dienst: Cabify sichert sich weitere Finanzierung

Der eHailing Dienst Cabify, der in Spanien, Portugal und Südamerika aktiv ist, hat eine weitere Finanzierung eingesammelt. Insgesamt flossen 160 Mio. US Dollar bei der letzten Runde, die Bewertung lag bei 1.4 Milliarden US Dollar.

Restrukturierung bei eHailing Dienst Cabify

Maxi Mobility, das Unternehmen hinter Cabify hat sich auch einer Restrukturierung unterzogen. Insgesamt 120 – 150 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen, was fast 10% der Belegschaft entspricht. Die Reduzierung soll durch Zentralisierung einzelner Operations Bereiche erzielt werden. Gleichzeitig wird die Unternehmensführung neu aufgestellt. Der bisherige COO und Mitgründer Vincente Pascual übernimmt die Rolle des CEO. Der bisherige CEO Ricardo Weder soll sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen und als Präsident agieren.

Die Finanzierung kommt von bestehende und neuen Investoren wie Rakuten Capital, TheVentureCity, Endeavor Catalyst, GAT Investments, Liil Ventures und WTI. Erst im vergangenen Jahr hat das Unternehmen eine Summe von 100 Mio. US Dollar aufgenommen. Wahrscheinlich auch, um die Übernahme von Easy Taxi zu finanzieren. Easy Taxi wurde von Rocket Internet gestartet und war hauptsächlich in Südamerika und dem Mittleren Osten aktiv. Insgesamt hat Cabify mehr als 400 Mio. US Dollar bis heute eingesammelt.

Mehr Wettbewerb im Zukunftsmarkt Südamerika

Der Wettbewerb in Südamerika wird stärker. Uber hat sich die Region verschrieben und auch lokale Anbieter wie 99 werden stärker. Anfang des Monats hat die chinesische Plattform Didi Chuxing 99 übernommen, der Preis lag bei einer Milliarde Dollar. Mit dem Verkauf an Didi gehört die Mobility Plattform jetzt einem finanzstarken und aggressiven Player.

Cabify und Easy Taxi sind in 14 Ländern aktiv und die Strategie sieht vor, dass das Geschäft in den bisherigen Märkten ausgebaut werde soll und weniger Expandiert werden soll. Das Funding fließt somit in die Stärkung der bestehenden Märkte und nicht in die kostenintensive Expansion. Obwohl das Unternehmen regional unterwegs ist, konnte eine beachtliche Zahl an Nutzern akquiriert werden. Insgesamt kommt der Anbieter auf 13 Mio. Kunde, der Umsatz soll im letzten Jahr um 500% gestiegen sein. Uber kommt in Brasilien auf 17 Mio. Kunden und 99 auf 14 Millionen.

Trotz schnellem Wachstum zeichnet sich Cabfiy durch eine Kostendisziplin aus und soll in einigen Märkten profitabel sein. Das Gesamtunternehmen soll kurz vor der Profitabilität stehen.

Bild: Cabify (alle Rechte vorbehalten)

Mehr als nur Bike-Sharing: oBike versucht sich mit Lieferungen

Mittlerweile zeigen sich die asiatischen Bike-Sharing Anbieter auch in Deutschland, während in den Heimatmärkten schon weitere Geschäftsmodelle getestet werden. Die chinesische App mobike versucht sich mit Carsharing, der Konkurrent oBike aus Singapur startet einen Lieferdienst.

Pakete mit oBike Flash von A nach B schicken

Mit dem oBike Flash genannten Dienst können Nutzer Warensendungen von A nach B schicken. Über die App kann der Auftrag platziert werden, in weniger als zwei Stunden sill der Auftrag dann ausgeführt werden. Die Lieferung erfolgt durch Fahrradkuriere, die mit den oBikes unterwegs sind. Bei oBike heißen die Kuriere Flashman.

Weitere Auslastung für die Bike-Sharing Flotte

Die Bike-Sharing Fahrräder mit weiteren Diensten weiter auszulasten, ist eine clevere Idee. Da sich die Qualität der Fahrräder in Grenzen hält, dürften Kuriere vor allem Aufträge mit kurzen Strecken bevorzugen. Kaum vorstellbar, dass ein Kuriere einen ganzen Arbeitstag mit einem oBike bestreitet. oBike könnte bei Erfolg motorisierte Fahrräder zur Flotte hinzufügen. Der Wettbewerb bei den Lieferdiensten ist in Singapur auch nicht zu unterschätzen und der Aufwand für oBike ist enorm. Fahrer müssen zum Beispiel gefunden und mit jeder Menge Aufträge bei Laune gehalten werden. Der Kundenservice muss hochgefahren werden.

Globale Expansion via Franchise

oBike hat bisher mehr als 10 Millionen Fahrten ermöglich. In einem nächsten Schritt soll ein Franchise-System für die Expansion aufgebaut werden. Partnerunternehmen kümmern sich um das operative Geschäft in den Städten und erhalten dafür von oBike fachliche Unterstützung und einen Teil des Umsatzes. Im Vergleich zu den großen Anbietern Ofo und Mobike ist oBike relativ klein und muss sich kreative Lösungen für den harten Konkurrenzkampf einfallen lassen.

Die Chinesischen Anbieter führen mehrere Millionen Fahrten jeden Tag durch, außerdem haben diese mehr Finanzierung erhalten. Durch das Franchise System kann oBike mit weniger Kapital expandieren und die Marke schneller ausrollen. Auf der anderen Seite besteht auch die Gefahr, dass sich die Franchise-Partner langfristig von oBike loslösen. Außerdem muss das Unternehmen aus Singapur sicherstellen, dass die lokalen Partner das Bike-Sharing Programm mit höchster Qualität umsetzen.

Bild: oBike (alle Rechte vorbehalten)

Peer-to-Peer-Carsharing: Turo startet in Deutschland

Der amerikanische Anbieter Turo startet am Freitag sein Peer-to-Peer-Carsharing Angebot in Deutschland. Bisher ist das Startup in den USA, Kanada und Großbritannien aktiv.

Start nach Daimler Investment

Dass die Marke nach Deutschland kommt, ist seit dem Spätsommer klar.  Im Sommer hat sich Daimler finanziell an Turo beteiligt. Als Teil des Deals hat Turo gleichzeitig das P2P-Angebot Croove von Daimler übernommen. Croove wurde seitdem als Croove by Turo weitergeführt. In dem nächsten Schritt verschwindet die Marke Croove und das Angebot läuft unter Turo. Damit startet das Unternehmen nicht von vorne, sondern kann auf eine existierende Nutzer- und Vermieter-Basis in Berlin und München aufbauen. Nach dem Start unter dem Namen Turo wird die Plattform für Fahrzeugbesitzer und Nutzer in ganz Deutschland geöffnet.

Aufsehen durch ausgefallene Modelle

Unter den Peer-to-Peer-Carsharing Diensten positioniert sich Turo im Premium-Segment. Vor allem mit der Vermietung von besonderen Fahrzeugen macht das Unternehmen auf sich aufmerksam und gewinnt. In den letzten Tagen erzielte die Plattform viel Aufmerksamkeit durch die Vermietung des Tesla Model 3 – Kunden und Medien haben die Chance genutzt, das getypte Fahrzeug zu testen.

“Der Start von Turo in Deutschland ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung unserer Mission. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unserem strategischen Investor Daimler und unserem Versicherungspartner Allianz, um den Zugang zu Autobesitz und flexiblem Reisen auf einem der weltweit führenden Automobilmärkte zu erleichtern”, sagte Andre Haddad, CEO von Turo. “Wir sehen unser anhaltend starkes Wachstum und unsere Dynamik – Ende 2017 haben wir 200.000 Listings und 5 Millionen Nutzer erreicht – als ein deutliches Zeichen dafür, dass die Autobesitzer bereit sind, ihre Fahrzeuge gewinnbringend zu teilen, und die Reisenden großes Interesse daran haben, ihre Abenteuer noch individueller zu gestalten.”

Peer-to-Peer-Carsharing tut sich noch schwer

Als Mitbewerber sind in Deutschland Drivy und SnappCar unterwegs. SnappCar ist kürzlich in den Markt eingetreten, durch eine Übernahme von Tamyca. Drivy kommt ursprüngliche aus Frankreich und hat sich in Deutschland durch die Übernahme von Autonetzer und Nachbarschaftsauto in eine komfortable Situation gebracht. Bisher hat sich Peer-to-Peer-Carsharing in Deutschland noch nicht wirklich durchgesetzt. Das liegt vor allem daran, dass die Fahrzeuge einen hohen Stellenwert bei den Besitzern haben. Außerdem ist der Verleihprozess ohne die technische Ausrüstung der Fahrzeuge umständlich und schreckt die Nutzer auf beiden Seiten ab. Um diese Herausforderung anzugehen, hat Drivy das Produkt Drivy Pro gestartet, bei dem gewerbliche Autovermietungen Zugang zu der Plattform erhalten.

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Über Peer-to-Peer-Carscharing Plattform Turo

Turo wurde 2009 in San Francisco gegründet und hat sich seitdem laut eigenen Angaben zum größten Anbieter für Peer-to-Peer-Carsharing weltweit entwickelt. Es ist weitläufig bekannt, dass die Autos im Durchschnitt mer als 23 Stunden pro Tag still stehen und schnell an Wert verlieren. Das Unternehmen will diese ungenutzten Potentiale durch die angebotene Dienstleistung optimieren. Für Reisende wird eine flexible Mobilitätslösung angeboten und Autobesitzer bekommen ein wertvolles Werkzeug an die Hand, um die Kosten ihrer Fahrzeuge auszugleichen.

Bei den wichtigsten Kennzahlen, wie Nutzer, gelistete Fahrzeuge und Trip Days kann Turo beachtliche Zahlen vorweisen. Für jede Kennzahl lag das Wachstum bei mehr als 100 Prozent von Jahr zu Jahr. Ende 2017 waren insgesamt 5 Mio. Nutzer registriert, 200.000 Fahrzeuge gelistet und es wurden mehr als 4 Mio. Trip Days verzeichnet.

Durch Plattformen wie Turo lassen sich die Unit Economics für die Fahrzeugbesitzer positive beeinflussen. Einige Nutzer konnten durch die Vermietung die monatlichen Raten für Finanzierung oder Leasing refinanzieren. Bei außergewöhnlichen Fahrzeugen, wie z.B. bei einem Porsche 911 (Model 2013) in Las Vegas oder einem Tesla Model X in San Francisco, lagen die erzielten Umsätze bei mehr als 30.000 € pro Jahr.

Bild: Turo (alle Rechte vorbehalten)

City of Tomorrow: So stellt sich Ford den Einsatz von autonomen Fahrzeugen vor

Der Ford CEO Jim Hackett hat in einer Keynote Speech auf der CES in Las Vegas die firmeneigene Vision für die Infrastruktur in den Städte von morgen gegeben. Es wurden verschiedene Projekte beleuchtet, an denen Ford mit Partnern wie Autonomic, Qualcomm oder Lyft arbeitet. Autonome Fahrzeuge, V2X Kommunikation und autonome Logistik gehören zu der Vision.

Im Fokus steht eine vernetzte Mobility Plattform mit autonomer Flotte

Ford will  sozusagen das Betriebssystem für den Transport der Zukunft bauen. Diesen Anspruch haben viele Konzerne und Startups aus dem Mobility und Automotive Umfeld. Auf der CES hat der Automobilkonzern die eigene Plattform für selbstfahrende Fahrzeuge präsentiert. Durch die Nutzung der Plattform und die Auslastung der Fahrzeuge will Ford auch im Zeitalter des autonomen Fahrens Geld verdienen. Die Transportation Mobility Cloud wird zusammen mit den Spezialisten von Autonomic entwickelt.

Mit Lyft, Postmates und Domino’s Pizza wurden auch gleich erste Nutzer bekanntgeben. Die Partnerschaften mit Lyft und Domino’s Pizza sind nicht neu, wurden aber nochmal medienwirksam in Szene gesetzt. Die Idee hinter der Plattform ist, dass Ford eine Flotte an vollautomatisierten Fahrzeugen für unterschiedliche Anwendungsfälle betreibt, die von den angeschlossenen Partnern on-demand genutzt werden kann. Die Vision von Ford ist, dass auch kleine Unternehmen, die sich heute keine eigene Logistik-Flotte leisten können, Nutzer der Plattform werden.

Dank bestimmter Kommunikationsprotokolle, können Partner wie Lyft bereits heute autonome Fahrzeuge aus der Ford Flotte bei bedarf anfordern. Das ist zum Beispiel interessant, um Nachfragespitzen abzufangen oder um einen Mobility Service in Gebieten anbieten zu können, die nicht ausreichend durch einen ÖPNV erschlossen sind.

Mit Postmates will Ford den Einsatz von autonomen Fahrzeugen im Logistik-Bereich testen. In Zukunft könnten Lieferungen von Lebensmitteln, Paketen oder Essen mittels vollautomatisierten Fahrzeugen durchgeführt werden. In einem ersten Schritt geht es Ford und Postmates darum zu erörtern, wie Empfänger und Versender mit autonomen Transportern umgehen und welche Anforderungen sich daraus ergeben.

“Sprechende” Fahrzeuge: V2X Technik in allen Fahrzeugen ab 2019

Die Vernetzung der Fahrzeuge ist ein Trend, an dem viele Automobilhersteller arbeiten. Ford macht das zusammen mit Qualcomm. Bis 2019 sollen alle neuen Fahrzeuge mit der V2X Kommunikationstechnik ausgerüstet sein, die von Qualcomm stammt. V2X steht für “vehicle-to-everything” und die Technologie soll Fahrzeuge befähigen, mit allen Elementen im Straßenverkehr zu kommunizieren. Dazu zählen andere Fahrzeuge, aber auch Ampeln, Verkehrsschilder oder Smartphones von Fußgängern.

Weitere Tests mit autonomen Fahrzeugen in neuen Städten

In diesem Jahr sollen in weiteren Städten autonome Fahrzeuge von Ford auf den Straßen getestet werden, um den Business Case hinter den selbstfahrenden Fahrzeugen zu validieren. Dabei arbeitet Ford bei der Technologie-Entwicklung mit dem Unternehmen Argo AI zusammen, an dem sich der Automobilkonzern mit einer hohen Summe beteiligt hat. Gemeinsam sollen die Systeme entwickelt werden, mit denen die Fahrzeuge vollautomatisiert fahren können. Außerdem werden mehr Ressourcen in die Entwicklung von User-Interfaces investiert, über die Nutzer mit den Fahrzeugen interagieren können. Die Learnings werden dann in das Design und die Entwicklung von komplett neuen Fahrzeugkonzepten angewendet.

City of Tomorrow mit besserer Lebensqualität

Mit den Projekten, die alle unter der Initiative “City of Tomorrow” laufen, will sich Ford von einem Automobilhersteller zu einem Anbieter von Mobility Services transformieren. Gleichzeitig soll damit ein Beitrag geleistet werden, um die Situation und verstopften, verschmutzen und schnell wachsenden Städten zu verbessern. Auch wenn die Ankündigungen noch wenig konkret und mehr Show sind, lässt sich gut erkennen, in welche Richtung Ford gehen möchte.

Bild: Ford (alle Rechte vorbehalten)

DigitalLife@Daimler – digitale Transformation und Hackathons

Daimler hat in den letzten Jahren mehrere Initiativen ins Leben gerufen, um die digitale Transformation in der Automobilindustrie mitzugestalten. Eine davon ist DigitalLife@Daimler. DigitalLife treibt konzernweit die digitale Transformation voran und setzt Projekte zum digitalen Wandel im Unternehmen um. Dabei sind folgende Schwerpunkte gesetzt: Strategie (#transform), Innovationskultur (#ideate), Mitarbeitervernetzung (#collaborate) und Unternehmenskultur (#change). Das spannende ist, dass Der Fokus ist auf die interne Transformation gerichtet ist, also wie sich Daimler als Organisation wandeln kann, um weiterhin eine führende Rolle zu spielen. Bei DigitalLife stehen trotz Digitalisierung immer die Menschen im Mittelpunkt – egal ob Kunde oder Mitarbeiter.

Mitarbeiter müssen bei Transformation mitgenommen und eingebunden werden 

Vor allem ist es wichtig, die Mitarbeiter bei dem Thema digitale Transformation mitzunehmen – das kann nur mit einer glaubwürdigen Strategie erfolgen. DigitalLife@Daimler scheint dabei einen erfolgreichen Job zu machen und in den letzten Jahren wurde intern schon viel erreicht. Bei einem so großen und komplexen Konzern wie Daimler ist Ausdauer und Durchhaltevermögen gefragt, um das Thema Digitalisierung nachhaltig zu verankern und um die Kollegen von der Notwendigkeit  zu überzeugen. Schließlich läuft das Geschäft mit der Produktion im Moment noch gut und die Auswirkungen von disruptiven Modellen in den USA oder Asien sind für die Mitarbeiter fernab der Hot Spots wenig greifbar. Es ist wichtig, mögliche Bedenken der Mitarbeiter, die durch eine zu schnelle und oberflächliche Transformation hervorgerufen werden können, zu berücksichtigen.

Hackathons für Ideen und Inspiration 

Ein Teil der Strategie sind inspirierende und unkonventionelle Formate wie Hackathons, an denen Teilnehmer mit unterschiedlichen Hintergründen teilnehmen. Dadurch werden neue Ideen generiert und der Austausch mit Studierenden wird in einem kreativen Rahmen ermöglicht.  Natürlich hofft Daimler auch, dass sich so Digitalisierungs-Talente von morgen für den Automobilhersteller bei der Stellensuche interessieren.

Einer der letzten Hackathons fand auf der TechCrunch Disrupt in Berlin statt. Dabei ist DigitalLife erstmalig als Sponsor aufgetreten, meistens werden die Hackathons von Daimler eigenständig organisiert.

Im Jahr 2016, ist Daimler mit der globalen Hackathon Reihe „DigitalLife Campus“ mit 300 Teilnehmern und fünf Events auf drei Kontinenten gestartet. Im Jahr 2017 wurde das erfolgreiche Format fortgesetzt. Der Hackathon auf der TechCrunch Disrupt war bereits der vierte  Hackathon, den Abschluss der Reihe bildet das Finale auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Dazu werden alle Teams der DigitalLife Campus Reihe eingeladen und bekommen neben einem ausführlichen Rahmenprogramm die Möglichkeit, auf der parallel stattfindenden Startup Messe 4YFN ihre Ideen als „Mini-Startup“ vorzustellen und mit den Fachexperten vor Ort in Austausch zu gehen.

Teilweise werden die Ideen nach den Hackathons auch weiter begleitet, sofern das Team weitermacht und das Thema für Daimler langfristig interessant ist. Dabei findet auch die Verknüpfung mit den entsprechenden Daimler Mitarbeitern statt, was positiv für beide Seiten sein kann.

Drei Ideen von der TechCrunch Disrupt 

Auf der Disrupt hat das Team Truck Chain den ersten Platz abgeräumt, eine Idee mit großem Potenzial. Der vorgestellte Service wertet Truck Sensor-Daten aus, um die Auswahl von Sublieferanten hinsichtlich Waren-Qualität, Pünktlichkeit und Sicherheit zu verbessern. Die Verwendung von Blockchain ermöglicht Transparenz der Daten und somit eine leistungsabhängige Bezahlung. Das Team wurde mit 5.000 US Dollar Preisgeld ausgezeichnet. Die für den Dienst genutzten Daten kamen von der Daimler Tochter Fleetboard.

Eine weitere auf dem Disrupt Hackathon ausgearbeitete Idee ist Park Insider. Das Team setzet auf das Trend-Thema Digitalisierung und Parken und hat auf Basis von Daimler Parking Data und der API der Deutschen Bank eine App entworfen, die eine Art Smart Wallet für das Bezahlen von Parkplätzen darstellt. Die Abrechnung erfolgt schnell, nahtlos und minutengenau. Parktickets sollen so vermieden werden.

Where to live in Berlin hat ein Tool entwickelt, welches es dem Nutzer ermöglicht Berlin in vielen verschiedenen Dimensionen zu erkunden. Man selektiert diverse Variablen, die einem für seinen zukünftigen Lebensstil wichtig sind (Bars, Kino, Freizeitaktivitäten, Schule, Kindergarten, ÖPNV, Parkplätze, Verkehrssituation etc.). Das Tool schlägt dann die Bezirke in Berlin vor, die die genannten Suchfelder am besten abdecken. Um ein passendes Bild zu erschaffen, werden Daten von Daimler Parking Data, Open StreetMap, Geoportal/Land Berlin und ElasticSearch kombiniert.

Übersicht aller Daimler-Ideen (auf Englisch) von der TechCrunch Disrupt finden sich hier.

Bild: Daimler (alle Rechte vorbehalten)

Superrechner und autonomes Fahren: Großer Aufschlag auf der CES von Nvidia

Der Elektronikkonzern Nvidia hat auf der CES viele neue Partnerschaften im Bereich KI und autonomes Fahren verkündet. Insgesamt arbeitet der Konzern, der sich früher auf die Entwicklung von Grafikkarten spezialisiert hat, mit 320 Unternehmen an dem Thema autonomes Fahren. Hauptsächlich geht es dabei um die Entwicklung und den Einsatz der Drive PX und Drive Xavier Plattformen. Drive Xavier ist der neue Supercomputer von Nvidia, der ne einem geringen Energieverbrauch enorm leistungsfähig sein soll.

Uber arbeitet mit Nvidia

Die Ride-Sharing Plattform Uber hat Nvidia als einen entscheidenden Technologiepartner für die eigene Flotte an autonomen Fahrzeugen ausgewählt. Von Nvidia soll die KI-Rechenpower für die Software zur Verfügung gestellt werden.

Uber und Nvidia arbeiten schon länger zusammen. Die autonomen Volvo XC90, die in unterschiedlichen Städten unterwegs sind und die modifizierten Ford Fahrzeuge, sind mit der GPU von Nvidia ausgestattet. Auch in den autonomen LKWs, die Uber seit der Übernahme von Otto entwickelt, sind die GPUs verbaut.

Bisher hat Uber 50.000 Fahrgäste in vollautomatisierten Autos befördert. Insgesamt wurden mehr als drei Mio. Kilometer im autonomen Modus zurückgelegt, die Hälfte davon in den letzten 100 Tagen. Auch wenn Uber nicht viele Informationen über den Projekt-Fortschritt teilt, scheint sich das Projekt positiv zu entwickeln.

Aurora setzt auf Technologie von Nvidia

Erst vor ein paar Tagen wurden weitere Details über den Newcomer Aurora bekannt. Aurora ist erst seit einem Jahr aktiv, wurde aber von führenden Experten gegründet, die vorher bei Uber, Google oder Tesla Führungspositionen bei der Entwicklung von Technologien für selbstfahrende Autos hatten. Die Konzerne Volkswagen und Hyundai setzen bei dem Thema vollautomatisiertes Fahren auf die Fähigkeiten von Aurora. Auch Aurora setzt auf die Recheneinheit von Nvidia – der Technologiekonzern liefert die Grundlagen für die Rechner-Plattform.

Nvidia, Baidu und ZF arbeiten an Plattform für China

Die drei Unternehmen Nvidia, Baidu und ZF haben auf der CES bekanntgegeben, dass sie eine serienreife Plattform für künstliche Intelligenz (KI) und autonomes Fahren für den chinesischen Markt entwickeln, den größten Automobilmarkt weltweit. ZF und Nvidia docken sich an die offene Plattform Apollo Pilot von Baidu an. Von ZF sollen die Entwicklungen rund um den ProAI Fahrzeugcomputer eingebracht werden, Nvidia setzt auf Drive Xavier Plattform. Die beiden Unternehmen erhalten durch die Kooperation mit Baidu einen Zugang zu den wachsenden chinesischen Automobilherstellern.

Künstliche Intelligenz für den nächsten Volkswagen Bully I.D. Buzz

Nvidia arbeitet mit Volkswagen an einem Co-Piloten, der auf Künstlicher Intelligenz basiert und damit die Sensordaten für die Komfort- und Assistenzsysteme verarbeitet. Diese Systeme können über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs hinweg durch Softwareaktualisierungen optimiert werden und sich im Zuge weiterer Entwicklungen beim autonomen Fahren neue Fähigkeiten aneignen. Dank ‚Deep Learning‘ kann das Auto der Zukunft lernen, sowohl Situationen präzise einzuschätzen als auch das Verhalten von anderen Verkehrsteilnehmern zu analysieren, und wird so in der Lage sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Auf der Grundlage der ‚NVIDIA DRIVETM IX Intelligent Experience Plattform‘ können KI-Funktionen wie Gesichtserkennung zum Entriegeln des Fahrzeugs von außen, ein Warnsignal für Fahrräder, Gestenerkennung für Bedienelemente, natürliche Spracherkennung für eine einwandfreie Sprachsteuerung und Blickverfolgung für Warnungen bei Ablenkung des Fahrers möglich sein.

“Künstliche Intelligenz revolutioniert das Auto“, sagt Diess. „Autonomes Fahren, emissionsfreie und digital vernetzte Mobilität sind ohne Fortschritte bei künstlicher Intelligenz und ‚Deep Learning‘ nicht möglich. Gemeinsam mit NVIDIA kann Volkswagen einen großen Schritt in die Zukunft machen.”

Bild: Volkswagen (Alle Rechte vorbehalten)