Archiv der Kategorie: Carsharing

Mobilität in China: Didi mit mehr als 7 Milliarden Trips im letzten Jahr

Die chinesische Mobility Plattform DiDi hat Zahlen über das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht. Die Zahlen können sich sehen lassen. Insgesamt wurden mehr als sieben Milliarden Fahrten absolviert, mehr als eine Milliarde davon waren Pooling-Fahrten, bei dem sich mehrere Nutzer ein Fahrzeug teilen. Die Zahlen sind exklusive der gebuchten Bike-Sharing Touren. Die Nutzerzahl belief sich auf 450 Mio., verteilt auf mehr als 400 Städte in China. Nicht nur die Nutzerzahlen haben sich positiv entwickelt, DiDi konnte auch Verbesserungen bei der Sicherheit erreichen. Die Unfallrate hat sich um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

Künstliche Intelligenz und Machine Learning im Fokus

DiDi investiert enorm in die technische Entwicklung der Plattform. Dank Machine Learning, Big Data und Künstlicher Intelligenz ist die Chinesische Plattform in der Lage, die Nachfrage je nach Ort und Zeit recht akkurat vorherzusagen. Das Hilft dabei, möglichst viele Menschen mit limitierten Kapazitäten auf Fahrerseite zu befördern. Ende 2017 war das Unternehmen in der Lage, die Nachfrage in manchen Gebieten mit einer Vorlaufzeit von 15 Minuten vorherzusagen und kam dabei auf eine Genauigkeit von mehr als 85%.

Die virtuellen Haltestellen, die 2015 eingeführt wurden, wurde im abgelaufenen Jahr weiter optimiert. Auch künstliche Intelligenz und Machine Learning Algorithmen wurde das Feature verbessert, um eine reibungslose Abholung zu ermöglichen. Die Optimierung hat zu 2.1 Milliarden weniger Telefonaten zwischen Fahrern und Fahrgästen gesorgt.

Sicherheit wurde verbessert

Die Sicherheit wurde dank mehrerer Maßnahmen verbessert. Die Fahrer werden überwacht, um Müdigkeit zu erkennen und um das Fahrverhalten analysieren zu können. Durch Schulungen wurde erreicht, dass immer mehr Fahrgäste den Sicherheitsgurt anlegen. Auch die Sicherheitsüberprüfung wurde verstärkt, was dazu geführt hat, dass jeden Tag 40.000 ungeeignete Bewerbungen abgelehnt werden.

Smarte Mobilität in China

Das DiDi eine umfassende Mobility Plattform mit globalen Ambitionen werden will, sieht man auch daran, dass das Unternehmen in die Infrastruktur investiert. So wurden mehr als 1200 Ampeln zu Smart Devices optimiert, um die Staubelastung zu reduzieren. Teilweise wurden Verbesserungen von bis zu 20% erzielt.

Auch die DiDi Beteiligung Lyft hat Zahlen über Nutzer und Fahrten bekanntgegeben. Insgesamt wurden 2017 375.5 Mio. Fahrten in den USA absolviert. Die Zahl ist auch beeindruckend, aber winzig im Vergleich zu dem Volumen von Didi. Der Vergleich zeigt das enorme Potential der Mobilität in China für neue Dienste.

Bild: Didi Chuxing (alle Rechte vorbehalten)

Bike-Sharing Dienst Mobilke startet Car-Sharing Angebot

Der erste chinesische Bike-Sharing Anbieter erweitert sein Angebot an Dienstleistungen mit einem Car-Sharing Service. Der Schritt zeigt die Ambitionen der neuen Anbieter und dass nur mit Bike-Sharing schwer Geld zu verdienen ist.

Stationsgebundenes Car-Sharing mit Elektroautos

Mobike startet seinen Car-Sharing Dienst in der chinesischen Stadt Guizhou, in Kooperation mit dem Unternehmen SITECH Xinte Motors. Zum Einsatz kommen Elektrofahrzeuge, die stationsbasiert sind. Die Stärken Mobike liegen bei der Vernetzung der Fahrräder (Internet of Things), Big Data und Mobile Apps. Die Gui’an Region verfügt über eine Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Die Verknüpfung der Stärken wird beim Aufbau eines smarten und umweltfreundlichen Transportsystems helfen.

Multimodales Angebot in einer App

Mobike wird das Car-Sharing Feature direkt in die App integrieren, so dass die Nutzer keine weitere App laden müssen. Wie bei den Car-Sharing Diensten DriveNow oder Car2Go kann über die App das Fahrzeug gebucht, geöffnet und geschlossen werden und die Bezahlung läuft ebenfalls über die hinterlegten Daten. Wie in China üblich, wird das Angebot stationsgebunden sein und nicht nach dem free-flaoting Prinzip.

Bike-Sharing und Fahrzeug-basierte Dienste wachsen zusammen

In den vergangenen Monaten hat der führende Anbieter für Bike-Sharing Kooperationen abgeschlossen, um den Nutzern einen Ride-Sharing Dienst zur Verfügung zu stellen. Mobike arbeitet mit Shouqi Limousine & Chauffeur und Didapinche zusammen. Die Dienste von Shouqi sind ebenfalls als Art Roaming in die Mobike App integriert. Die Mobike Nutzer sehen die Fahrzeuge und können diese auch gleich über die App buchen.

Bike-Sharing Konkurrent ofo wurde in die App des Ride-Sharing Markführers in China Didi Chuxing integriert. Hinzuzufügen ist, dass Didi Chuxing im großen Stil in ofo investiert hat.

Der Schritt von Mobike zeigt, dass Car-Sharing, Ride-Sharing und Bike-Sharing enger zusammen wachsen werden und gegebenenfalls unter einer Marke angeboten werden können. Der Schritt macht absolut Sinn, um eine schlüssiges intermodales Netzwerk anbieten zu können.  Wünschenswert wäre auch, dass die hiesigen Anbieter wie DriveNow oder Car2Go experimentierfreudiger werden und ebenfalls weitere Dienste mit integrieren.

Bild: Mobike (alle Rechte vorbehalten)

Carsharing Jahresrückblick 2017: Wie entwickeln sich DriveNow und car2go

In den letzten Tagen haben sowohl DriveNow als auch car2go eine Zusammenfassung des Geschäftsjahres 2017 kommuniziert. Wir haben beide zusammen gefasst.

Mehr Nutzer – längere und höhere Auslastung

Das Geschäft von car2go ist im vergangenen Jahr dynamisch gewachsen. Die drei Kennzahlen Kunden, Mietdauer und Auslastung konnten verbessert werden. Fast 3 Millionen Kunden (2.97 Mio., um genau zu sein), nutzen das Carsharing-Angebot aus dem Hause Daimler. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Kundenzahl damit um 30% gewachsen. Die beliebtesten Städte sind in China und Europa. Die meisten Kunden hat car2go in Chingqing in China (234.000 Nutzer), gefolgt von Berlin (219.000) und Madrid (190.000). In den USA und Kanada sind mittlerweile mehr als eine Millionen Nutzer registriert.

Die eingeführten Stundenpakete, die Konkurrent DriveNow schon seit Jahren anbietet, haben dafür gesorgt, dass sich die Mietdauer um 30 % erhöht hat. Die Anzahl der Fahrzeugmieten stieg auf 24 Millionen im Vergangenen Jahr. Die Nutzung der insgesamt rund 14.000 Fahrzeuge nahm im Laufe des Geschäftsjahres 2017 um rund 38 Prozent zu. Daraus lässt sich folgern, dass jedes Fahrzeuge zwischen vier und 5 mal pro Tag gebucht wird. Um die Wünsche der Kunden zu erfüllen, hat car2go auch 2017 seine Flotte durch neue smart und Mercedes-Benz Modelle erweitert.

25 Prozent Wachstum bei DriveNow

Auch DriveNow zieht eine positive Bilanz. Die Zahl der Nutzer stieg im vergangenen Jahr um rund 25% und hat die Marke von einer Million Kunden im Oktober 2017 durchbrochen. Mit Lissabon und Helsinki kamen zwei weitere europäische Städte hinzu. Die Städte werden durch lokale Franchise-Partner betrieben und nicht durch DriveNow direkt. In Deutschland konnte DriveNow die Zahl der Kunden auf 720.000 steigern.

Bei DriveNow sieht man auch, dass sich die Zielgruppe weiter differenziert. Zu Beginn haben vor allem junge, trendbewusste und Technologie-affine Menschen das Angebot der Münchner genutzt. Mittlerweile setzen auch ältere Menschen, Familien und Geschäftsreisende auf das Thema Carsharing.

DriveNow erweitert in Hamburg seine E-Flotte

Dass Carsharing als ein entscheidender Treiber der Elektromobilität dienen kann, wurde in Hamburg deutlich. Hier erweiterte DriveNow seine Elektroflotte letztes Jahr von 70 auf über 200 BMW i3. Damit setzte der Carsharer einen Teil des ‚Memorandum of Understanding‘ um, welches zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und der BMW Group vereinbart worden war. Ziel ist es, der Elektromobilität in der Elbmetropole flächendeckend zum Durchbruch zu verhelfen. DriveNow plant, in einem weiteren Schritt die elektrifizierte Flotte bis 2019 auf bis zu 550 Stromer auszubauen – abhängig von der weiteren Entwicklung der Ladeinfrastruktur. Die Stadt Hamburg hat in der Kooperationsvereinbarung das Ziel festgeschrieben, bis 2019 insgesamt über 1000 öffentliche Ladepunkte zu implementieren sowie dedizierte Parkplätze für E-Fahrzeuge einzurichten.

„Das Beispiel Hamburg macht deutlich, dass das Henne-Ei-Problem zu lösen ist: Die zuständigen staatlichen Stellen bauen die Ladeinfrastruktur nur schleppend aus, weil es zu wenige Elektroautos gibt. Auf der anderen Seite steigt die Anzahl der Stromer nur langsam, weil es mitunter an entsprechender Infrastruktur mangelt. Die Kooperation zeigt, dass einiges bewegt werden kann, wenn Unternehmen und Kommunen an einem Strang ziehen und ehrgeizige Ziele formulieren“, erläutert Geschäftsführerkollege Sebastian Hofelich.

Neben DriveNow betreibt BMW in den USA und China unter der Marke ReachNow ein weiteres Car- bzw. Ride-Sharing Angebot. Die Zahlen von ReachNow fließen nicht in die Geschäftszahlen von DriveNow mit ein.

Ausblick für 2018

Für 2018 wäre es wünschenswert, wenn die lokalen Anbieter nicht nur die App mit innovativen Ideen verbessern und schöne neue Fahrzeug-Modelle auf die Straßen stellen, sondern auch darüber nachdenken, mit welchen weiteren Verkehrsmitteln das jeweilige Carsharing Angebot zu einer umfassenden Mobilitäts-Plattform ausgebaut werden kann. Ziel muss es sein, immer mehr Leute dazu zu bewegen, auf das eigene Auto zu verzichten – das funktioniert nur mit einem nahtlosen Angebot, das schnell zugänglich ist. Asiatische Mobility Anbieter können als Vorbild genutzt werden.

Bild:  car2go / Daimler (alle Rechte vorbehalten)

Mobility Plattform: Didi Chuxing übernimmt 99 aus Brasilien

Das ging schnell, nur ein Jahr nach der Beteiligung an 99 greift Didi Chuxing komplett zu und übernimmt die Mobility Plattform aus Brasilien komplett.

Bewertung bei einer Milliarde Dollar

Anscheinend wurde der Wert von 99 mit einer Milliarde Dollar bewertet. Eine Summe von 600 Mio. Dollar wurde von Didi aufgebracht, um die bestehenden Investoren auszuzahlen. Weitere 300 Mio. Dollar werden zur weiteren Expansion zur Verfügung gestellt. Zusammen mit dem Investment von 100 Mio. US Dollar vor einem Jahr kommt die Bewertung von 1 Milliarde Dollar zustande.

Die Ride-Sharing Plattform 99 ist bisher in Brasilien stark vertreten. Didi erhält durch die Übernahme eine starke Präsenz in dem südamerikanischen Land. Brasilien zeichnet sich durch eine extrem schnell wachsend Mobile Internetpräsenz aus. Es ist davon auszugehen, dass das operative Geschäft in weiteren Ländern in Südamerika gestartet wird, um eine einfach zu nutzende und moderne Transportmöglichkeit weiteren Menschen zur Verfügung zustellen.

Übernimmt Didi Chuxing auch Taxify?

In Europa hat sich Didi Chuxing im vergangen Jahr an Taxify beteiligt. Das Startup aus Estland gibt seitdem mächtig Gas bei der internationalen Expansion. Der Hunger von Didi nach einem globalen Footprint ist hoch, es könnte also durchaus sein, dass Taxify demnächst auch komplett geschluckt wird. Das Ziel des Chinesischen Unternehmens ist die Transformation der globalen Transport- und Automobilindustrie. Durch die Übernahmen, Beteiligungen und Kooperationen ist Didi sozusagen in 1000 Städten weltweit vertreten und erreicht potentiell 60% der Weltbevölkerung. Insgesamt verfügt die Didi-App über 450 Mio. Nutzer.

Mehr als Ride-Sharing und Taxi

Didi bedfast sich nicht nur mit Ride-Sharing, sondern baut ein ganzes Portfolio rund um die Mobility Services auf. Erst kürzlich wurde ein Carsharing Dienst gestartet. Außerdem ist die Mobility Plattform an dem Bike-Sharing Dienst ofo und einer Plattform für den Handel mit Gebrauchtfahrzeugen beteiligt.

Bild: Didi Chuxing (alle Rechte vorbehalten)

DigitalLife@Daimler – digitale Transformation und Hackathons

Daimler hat in den letzten Jahren mehrere Initiativen ins Leben gerufen, um die digitale Transformation in der Automobilindustrie mitzugestalten. Eine davon ist DigitalLife@Daimler. DigitalLife treibt konzernweit die digitale Transformation voran und setzt Projekte zum digitalen Wandel im Unternehmen um. Dabei sind folgende Schwerpunkte gesetzt: Strategie (#transform), Innovationskultur (#ideate), Mitarbeitervernetzung (#collaborate) und Unternehmenskultur (#change). Das spannende ist, dass Der Fokus ist auf die interne Transformation gerichtet ist, also wie sich Daimler als Organisation wandeln kann, um weiterhin eine führende Rolle zu spielen. Bei DigitalLife stehen trotz Digitalisierung immer die Menschen im Mittelpunkt – egal ob Kunde oder Mitarbeiter.

Mitarbeiter müssen bei Transformation mitgenommen und eingebunden werden 

Vor allem ist es wichtig, die Mitarbeiter bei dem Thema digitale Transformation mitzunehmen – das kann nur mit einer glaubwürdigen Strategie erfolgen. DigitalLife@Daimler scheint dabei einen erfolgreichen Job zu machen und in den letzten Jahren wurde intern schon viel erreicht. Bei einem so großen und komplexen Konzern wie Daimler ist Ausdauer und Durchhaltevermögen gefragt, um das Thema Digitalisierung nachhaltig zu verankern und um die Kollegen von der Notwendigkeit  zu überzeugen. Schließlich läuft das Geschäft mit der Produktion im Moment noch gut und die Auswirkungen von disruptiven Modellen in den USA oder Asien sind für die Mitarbeiter fernab der Hot Spots wenig greifbar. Es ist wichtig, mögliche Bedenken der Mitarbeiter, die durch eine zu schnelle und oberflächliche Transformation hervorgerufen werden können, zu berücksichtigen.

Hackathons für Ideen und Inspiration 

Ein Teil der Strategie sind inspirierende und unkonventionelle Formate wie Hackathons, an denen Teilnehmer mit unterschiedlichen Hintergründen teilnehmen. Dadurch werden neue Ideen generiert und der Austausch mit Studierenden wird in einem kreativen Rahmen ermöglicht.  Natürlich hofft Daimler auch, dass sich so Digitalisierungs-Talente von morgen für den Automobilhersteller bei der Stellensuche interessieren.

Einer der letzten Hackathons fand auf der TechCrunch Disrupt in Berlin statt. Dabei ist DigitalLife erstmalig als Sponsor aufgetreten, meistens werden die Hackathons von Daimler eigenständig organisiert.

Im Jahr 2016, ist Daimler mit der globalen Hackathon Reihe „DigitalLife Campus“ mit 300 Teilnehmern und fünf Events auf drei Kontinenten gestartet. Im Jahr 2017 wurde das erfolgreiche Format fortgesetzt. Der Hackathon auf der TechCrunch Disrupt war bereits der vierte  Hackathon, den Abschluss der Reihe bildet das Finale auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Dazu werden alle Teams der DigitalLife Campus Reihe eingeladen und bekommen neben einem ausführlichen Rahmenprogramm die Möglichkeit, auf der parallel stattfindenden Startup Messe 4YFN ihre Ideen als „Mini-Startup“ vorzustellen und mit den Fachexperten vor Ort in Austausch zu gehen.

Teilweise werden die Ideen nach den Hackathons auch weiter begleitet, sofern das Team weitermacht und das Thema für Daimler langfristig interessant ist. Dabei findet auch die Verknüpfung mit den entsprechenden Daimler Mitarbeitern statt, was positiv für beide Seiten sein kann.

Drei Ideen von der TechCrunch Disrupt 

Auf der Disrupt hat das Team Truck Chain den ersten Platz abgeräumt, eine Idee mit großem Potenzial. Der vorgestellte Service wertet Truck Sensor-Daten aus, um die Auswahl von Sublieferanten hinsichtlich Waren-Qualität, Pünktlichkeit und Sicherheit zu verbessern. Die Verwendung von Blockchain ermöglicht Transparenz der Daten und somit eine leistungsabhängige Bezahlung. Das Team wurde mit 5.000 US Dollar Preisgeld ausgezeichnet. Die für den Dienst genutzten Daten kamen von der Daimler Tochter Fleetboard.

Eine weitere auf dem Disrupt Hackathon ausgearbeitete Idee ist Park Insider. Das Team setzet auf das Trend-Thema Digitalisierung und Parken und hat auf Basis von Daimler Parking Data und der API der Deutschen Bank eine App entworfen, die eine Art Smart Wallet für das Bezahlen von Parkplätzen darstellt. Die Abrechnung erfolgt schnell, nahtlos und minutengenau. Parktickets sollen so vermieden werden.

Where to live in Berlin hat ein Tool entwickelt, welches es dem Nutzer ermöglicht Berlin in vielen verschiedenen Dimensionen zu erkunden. Man selektiert diverse Variablen, die einem für seinen zukünftigen Lebensstil wichtig sind (Bars, Kino, Freizeitaktivitäten, Schule, Kindergarten, ÖPNV, Parkplätze, Verkehrssituation etc.). Das Tool schlägt dann die Bezirke in Berlin vor, die die genannten Suchfelder am besten abdecken. Um ein passendes Bild zu erschaffen, werden Daten von Daimler Parking Data, Open StreetMap, Geoportal/Land Berlin und ElasticSearch kombiniert.

Übersicht aller Daimler-Ideen (auf Englisch) von der TechCrunch Disrupt finden sich hier.

Bild: Daimler (alle Rechte vorbehalten)

Renault-Nissan gibt bei Startup-Investments und autonomen Fahren Gas

Der Automobilhersteller Renault-Nissan wird aktiver bei den Themen autonomes Fahren und Investments in Servicekonzepte und Startups aus dem Mobility Bereich. Renault will so die digitale Transformation in der Automobilbranche schaffen und Fokus auf die Themen Elektrifizierung, autonomes Fahren und connected Vehicles legen.

Autonomes Fahren auf Level 4 im Test

Das auf der IAA in Frankfurt vorgestellte Konzept-Fahrzeug SYMBIOZ absolviert zur Zeit in Frankreich Testfahrten auf Level 4 der Skala für vollautomatischstes Fahren. Bei autonomen Fahren auf Level 4 ist kein Fahrer mehr notwenig, um das Auto zu steuern. Da das französische Recht es verbietet, dass kein Fahrer hinter dem Steuer sitzt, platziert der Automobilhersteller einen Fahrer hinter dem Lenkrad, der die Systeme überwacht und im Notfall eingreifen kann.

15 autonome Autos bis 2022

Der SYMBIOZ verkörpert die Vision von Renault für das Fahrzeug der Zukunft. Innerhalb der kommenden fünf bis sechs Jahre will Renault ein autonomes Fahrzeug zur Serienreife entwickeln. Das Konzeptfahrzeug wurde zusammen mit mehreren Partnerunternehmen entwickelt, darunter TomTom, LG, Sanef und IAV. Bis 2022 will Renault-Nissan acht Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb anbieten, 12 elektrifizierte Autos (als Hybrid-Fahrzeuge) und 15 Modelle mit Fähigkeiten für vollautomatisiertes Fahren.

200 Mio. Fond für Investments in Startups

Neben den Aktivitäten rund um autonomes Fahren will Renault-Nissan auch einen Investment-Fond in Höhe von 200 Mio. US Dollar auflegen, wie Reuters berichtet. Damit folgt der Konzern dem Modell anderer Hersteller wie Daimler oder BMW. Durch die Investments will der Automobilhersteller die digitale Transformation im Automotive Bereich meistern uns sich direkt an Startups beteiligen, die an innovativen Ideen arbeiten. Durch den eigenen Investment-Arm soll Renault-Nissan schnell agieren können, um Wettbewerber auszustechen.


Update, 10.01.2018: Renault-Nissan und Mitsubishi haben auf der CES bestätigt, dass ein Investment-Arm aufgebaut werden soll. In den kommenden fünf Jahren sollen jährlich etwa 200 Mio. Dollar in Startups gesteckt werden. Interessant sind dabei die Bereiche Elektrifizierung, Vernetztes Fahren, autonomes Fahren oder Künstliche Intelligenz.


BMW iVentures als Vorbild

Der Fund wird zusammen mit Mitsubishi gestartet. Renault und Nissan wollen jeweils 40% der Summe bereitstellen, Mitsubishi die verbleibenden 20%. Weitere Details dazu soll auf der CES in Las Vegas veröffentlich werden. Hersteller wie BMW oder General Motors haben es vorgemacht, wie ein mehr oder weniger unabhängiger Investmentfond agieren kann. Seit 2012 hat BMW iVentures mehr als 30 Investments getätigt, davon allein 10 im vergangenen Jahr. Zu den Investments gehören Unternehmen wie Fair, RideCell, Nauto oder ChargePoint.

Das Geschäftsmodell der herkömmlichen Automobilhersteller wird sich in den kommenden Jahren drastisch ändern. Es wird sich weg von Fahrzeug-Besitz und hin zu Sharing-Konzepten entwickeln. Sharing-Plattformen, wie Uber oder Didi bedrohten das Geschäft, hinzu kommt die Gefahr durch autonome Fahrzeuge.

Bild: Groupe Renault (alle Rechte vorbehalten)

Mobilität in China: Didi Chuxing steigt ins Carsharing ein

Es ist beeindruckend, mit welchem Tempo der Chinesische Anbieter Didi Chuxing sein Mobilitätsangebot ausbaut. Dahinter verbirgt sich eine durchdachte Strategie, von der andere Anbieter und vor allem deutsche Unternehmen lernen können. Nach den zahlreichen Angeboten, wie Ride-Sharing, Pooling, Gebrauchtwagenplattform oder Bikesharing wird jetzt auch in Car-Sharing investiert.

Carsharing in China wächst rasant

Mindestens eine Milliarde Yuan, was etwa 120 Mio. Euro entspricht, soll in ein Carsharing Angebot gesteckt werden. Der Bedarf nach Mobilität in China steigt unaufhaltsam und da sich viele keine eigenes Auto, bzw. einen Parkplatz dafür leisten können, erfreuen sich alternative Mobilitätsangebote steigender Beliebtheit. Car-sharing gehört dazu und wächst seit geraumer Zeit.

Offene Plattformen für Carsharing

Anscheinend will Didi eine Art offene Plattform schaffen, auf der auch andere Autovermietungen und Händler die Fahrzeuge fürs Car-Sharing zur Verfügung stellen können. Die Nutzer können die Autos einfach über eine App anmieten.

Didi wird dadurch gleichzeitig die Situation für die registrierten oder potentiellen Ride-Sharing Fahrer verbessern. Diese bekommen durch die Car-Sharing Plattform die Möglichkeit, kurzfristig ein passendes Auto für den Fahrdienst mieten zu können.

Vor allem Elektro-Flotten

Die größte Carsharing Plattform in China EvCard hat 8400 in 20 Städten, alle Fahrzeuge sind Elektroautos. Erst kürzlich hat BMW mit der eigenen Mobility Marke ReachNow eine Partnerschaft mit EvCard geschlossen, um Premium-Carsharing anbieten zu können. Insgesamt existieren um die 30.000 Carsharing Fahrzeuge in China, 95 Prozent sind Elektroautos, Plugin-Hybride oder Brennstoffzellen-Autos.

Auch Didi hat sich den alternativen Antrieben verschrieben. Im November wurde bekanntgegeben, dass Didi in einem Joint-Venture eine Ladeinfrastruktur aufbauen will. Bis 2020 soll die Zahl der Elektro-Fahrzeuge auf der Plattform von aktuell 260.000 auf eine Millionen ansteigen.

Bild: Didi Chuxing (alle Rechte vorbehalten)

Mobility Services: Konzerne vs. Startups

Vergleicht man Mobility Services von etablierten Automobilkonzernen mit denen von Startups, dann fällt auf, dass letztere meistens ein viel höheres Tempo an den Tag legen und experimentierfreudiger sind. Mobility Startups ändern oder erweitern schneller ihr Geschäftsmodell und sind gefühlt näher am Kunden. Im folgenden soll das anhand einem Vergleich von Didi Chuxing aus China und den Mobility Services von BMW dargestellt werden. Didi wird exemplarisch als Beispiel für die dynamischen Startups gewählt. Die Now-Plattform von BMW (DriveNow, ReachNow, ChargeNow, etc.) verkörpert exemplarisch den eigentlich modernen aber langsamen Ansatz eines Automobilkonzerns.

DriveNow: Carsharing – sonst nichts

Unter dem Namen DriveNow ist BMW zusammen mit Sixt vor einigen Jahren in das Carsharing eingestiegen, was schon mal lobenswert ist. Der Service von heute ist mit dem Dienst vor ein paar Jahren identisch. Seitdem ist bei DriveNow aus Kundensicht wenig passiert, außer die Expansion in ein paar Städte und die Aufstockung der Flotten mit einigen Elektroautos. Ein erweitertes Mobilitätsangebot sucht der Kunde vergebens.

Wenig neues für den Kunden

Aus Kundensicht ist das enttäuschend, da man teilweise immer noch lange strecken zu den Fahrzeugen zurücklegen muss. Ein ergänzender Bike- oder Scooter-Sharing Dienst als eine Art Zubringer für die Carsharing Fahrzeuge fehlt. Beides würde nicht nur das Kundenerlebnis verbessern, sonder als Nebeneffekt auch dafür sorgen, dass die Kundenzahl schneller wächst. An Partnerschaften mit existierenden Anbietern ist auch nicht zu denken. Als Meilenstein wird gefeiert, wenn die Marke von einer Millionen Kunden geknackt wird.

Zu ergänzen ist, dass mit ReachNow in den USA auch weitere Mobility Services, wie Premium-Ridesharing pilotiert werden. Dienste wie ChargeNow oder ParkNow schreibt sich der Konzern ebenfalls als Innovationen auf die Fahne. Ohne eigenes Auto kommt man damit bisher aber nicht in Berührung.

Partnerschaften, um Reichweite auf der Kundenseite zu erzielen, sind nicht offensichtlich. Nur eine Kooperation mit Rewe wird dauerhaft beworben.

Didi Chuxing: Bunter Strauß an Mobility Services

Didi hingegen prescht mit einem Tempo und einer durchdachten Strategie vor. Als Ridesharing Plattform gestartet, wird mittlerweile ein bunter Strauß an Mobilitätsdiensten in China angeboten. Bikesharing wurde zum Beispiel in die App mit eingebunden, damit die Nutzer mehr Transportmöglichkeiten haben und evtl. auch zu den virtuellen Haltestellen der Pooling Angebote schneller kommen. Insgesamt finden die Nutzer eine Mobility Plattform vor, die detaillierter auf sie ausgerichtet ist.

Fahrer und Kunden im Fokus

Es wird nicht nur in Richtung Endkunden gedacht, sondern auch die Didi Fahrer stehen im Fokus. Ein Marktplatz für Gebrauchtfahrzeuge wurde für die Fahrer integriert, damit sie schnell und günstig an ihr Arbeitsgerät kommen. Eine eigene Ladeinfrastruktur wird geschaffen, damit die jetzt schon 260.000 Fahrer mit Elektroauto die Fahrzeuge laden können. Ein Carsharing Angebot ist sowohl für Fahrer als auch für Nutzer mit Mobilitätsbedürfnis interessant. Abgerundet wird das Angebot durch die modernsten Mobile Payment Angebote und Integrationen in angesagte Messanger Apps, wie WeChat, um so viele Kunden wie möglich zu erreichen.

Durch internationale Investments in Startups wie Taxify oder 99 breitet sich Didi weltweit aus und klopft auch an die Märkte, die vom DriveNow und co. bespielt werden. Die Investments werden ihre Strategie ähnlich wie Didi ausrichten und aggressiver als zuvor in den Markt gehen.

Gravierender Unterschied

Der Unterschied zwischen den Ansätzen von Startups und Konzernen ist gravierend. Die deutschen Anbieter haben doch auch viel Potential. Mehr Mut, Denken in globalen Dimensionen, die Öffnung für Partnerschaften und die Diversifizierung der Angebote wären wünschenswert. Klar ist, dass es auch mal Rückschläge und Fehlentscheidungen geben wird. Mit einer guten Unternehmenskultur, die Fehler und daraus resultierenden Learnings zulässt, kann das Unternehmen davon aber nur profitieren.

Bild: Didi Chuxing (alle Rechte vorbehalten)

Mobilität: Die beliebtesten Themen und Artikel im Jahr 2017

Das Jahr 2017 neigt sich zu Ende und das neue Jahr steht vor der Tür. Auf GetMobility.de wurden jede Menge spannende Artikel über die Mobilität von Morgen und die digitale Transformation im Mobility Bereich veröffentlicht. Hier ist eine Übersicht der beliebtesten Themen und Artikel aus den letzten zwölf Monaten:

Scooter Sharing ist angesagt

Mit der COUP App kannst du eScooter von COUP für Rides innerhalb Berlins ausleihen.
Mit der COUP App kannst du eScooter von COUP für Rides innerhalb Berlins ausleihen.

Am beliebtesten war der Artikel über die Vergrößerung der Coup-Flotte in Berlin. Der Scooter Sharing Dienst von Bosch hat seine Flotte auf etwa 1000 Gogoro Scooter erhöht und damit eine gute Ergänzung zu Carsharing, Taxi und ÖPNV geschaffen. Auch die Finanzierung von Coup Konkurrent Emmy hat viele Leser interessiert. Wir sind gespannt, wie sich das Scooter Sharing in 2018 entwicklen wird und welche Player zusätzlich in den Markt einsteigen werden.

Alternative zum Dienstwagen von Sixt und BCG

Sixt betreibt neben myDriver auch das Carsharing Angebot DriveNow.
Sixt bietet ein Mobility as a Service Angebot an, BCG ist erster Kunde.

Die Initiative von Sixt und BCG, die eine multimodales Angebot als Alternative zum Dienstwagen für Berater anbietet, hat das Interesse der Leser geweckt. Die Mobility as a Service (MaaS) Lösung ermöglicht den Beratern der Boston Consulting Group die einfache Nutzung von Sixt Mietwagen, DriveNow Car Sharing und MyDriver Fahrdienst. Der Dienst kommt vor allem bei den jungen Kollegen gut an. Andere Anbieter werden im kommenden Jahr mit vergleichbaren Angeboten folgen.

Startups und autonomes Fahren

Mydriver, mytaxi und Blacklane sind noch nicht fit für das Thema autonomes Fahren.
Die deutsche Ride4Hire Anbieter sind noch nicht für autonomes Fahren gerüstet.

Das autonome Autos die Mobilität von morgen dominieren werden, ist unbestritten. Wir haben uns angeschaut, wie sich die deutschen Mobility Startups wie Blacklane, myTaxi oder myDriver mit dem Thema auseinandersetzen. Das Ergebnis ist, dass die lokalen Anbieter beim Thema vollautomatisiertes Fahren abgehängt sind. Konkurrenten wie Uber oder Lyft und Technologiekonzerne wie Google sind viel weiter.
Der Themenbereich rund um autonomes Fahren erfreut sich auch auf GetMobility.de immer größerer Beliebtheit, wie unter anderem das Interesse für eine Übersicht aus dem Jahr 2015 zeigt.

Shuttle Dienste von ÖPNV und Startups

ViaVan und BVG bringen On-Demand Ridesharing nach Berlin.
ViaVan und BVG bringen On-Demand Ridesharing nach Berlin.

Ein weiteres Trendthema im Jahr 2017 waren sogenannte Smart-Shuttle Dienste. Von großem Interesse waren die Pläne der BVG, einen Shuttle Dienst mit bis zu 300 Fahrzeugen in Berlin aufzubauen. Mit einer Flotte dieser Größe lassen sich etwa die Hälfte der 8000 Taxen ersetzten. Die Entwicklungen bei der Volkswagen Tochter Moia und bei dem Berliner Startup door2door haben ebenfalls die Leser interessiert.

Bilder: paul bica (bestimmte Rechte vorbehalten), GetMobility.de,  Sixt (alle Rechte vorbehalten), Blacklane (alle Rechte vorbehalten), BVG (alle Rechte vorbehalten)

Konferenz Rückblick: Transformation der Automobilindustrie

Anfang Dezember fand in Frankfurt die Konferenz „Transformation der Automobilindustrie“ statt, organisiert vom Handelsblatt Verlag.

Grundsätzlich ging es bei der Veranstaltung darum, wie Zulieferer und Automobilhersteller die Digitalisierung und Transformation schaffen können. Die vier Trends Connectivity, Elektrifizierung, Shared Mobility und autonomes Fahren werden die Branche umkrempeln.

Hochkarätige Redner waren vor Ort. Von Volkswagen, Google und anderen Rednern kam Input, wie das Unternehmen aufgestellt sein soll, um Innovationen hervorzubringen. Google wird die Kultur tatsächlich leben, bei Volkswagen wird das nicht mehr als ein Lippenbekenntnis sein. Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter haben einen Einblick in die Risiken und Optionen bei einer Restrukturierungen bzw. Insolvenz dargelegt. Vertreter von der IG Metall haben die Arbeitnehmer vertreten. Praxisberichte von Startups und mutigen Zulieferern rundeten die gelungene Konferenz ab.

Was diskutiert wurde

Grundsätzlich haben sich die Diskussionen und Beiträge um folgende Bereiche bewegt.

  1. Den meisten Unternehmen im Automotive Bereich geht es im Moment so gut, dass sie die Digitalisierung ignorieren. Die Auftragsbücher sind voll und die Beschäftigten sind mit Mehrarbeit gut ausgelastet. Trotzdem sollten etwa 30 Prozent der Gewinne in innovative Ideen oder sogenannten Moonshots investiert werden. Den Mitarbeitern müssen die Freiräume geschaffen werden, damit sie an neuen kundennahen Ideen arbeiten können.
  2. Das Thema Digitalisierung ist eine große Unbekannte, bei der das nötige Wissen in den meisten Unternehmen fehlt. Eigene Mitarbeiter werden nicht in den wichtigen Feldern weitergebildet. Die Unternehmenskultur lässt meistens keinen Raum für die Entwicklung von innovativen Ideen. Externe Kandidaten, die einen Lebenslauf mit einigen Stationen in Startups und so auch wertvolles Wissen haben, werden erst garnicht zum Interview eingeladen. Die Kreativität, um Digitalisierungs-Experten aus den Hot-Spots wie Berlin in die Provinz zu locken, fehlt.
  3. Deutsche Unternehmen im Automotive-Bereich sind die Getriebenen. Die disruptiven Mobility Ideen werden im Silicon Valley oder in Israel generiert und mit globalen Ambitionen umgesetzt. Deutsche Unternehmen aus der Automobilindustrie haben früher die Impulse gesetzt, heute laufen sie eher hinterher.
  4. Deutsche Unternehmen denken bei neuen Geschäftsideen nicht global, sondern eher an den Binnenmarkt. Zusätzlich werden die neuen Ideen zu langsam ausgerollt oder weiterentwickelt. Viele Unternehmen entwickeln Einzellösungen am Kunden vorbei, anstatt Partnerschaften einzugehen.

Deutschland kann die Transformation der Automobilindustrie anführen

Das wir es besser können, haben wir bewiesen. Sonst wäre in Deutschland keine Automobilindustrie entstanden, die weltweit führend ist. Für alle weiter oben genannten Bereiche müssen Lösungen möglichst schnell gefunden werden, damit die Automobilindustrie auch noch die nächsten Jahre erfolgreich überlebt. Amerikanische oder asiatische Technologiekonzerne können als Inspiration genutzt werden,

Anwesend war eine Mischung aus unterschiedlichen Berufsgruppen. Zulieferer haben sich für Input interessiert, welche Stellhebel in Angriff genommen werden müssen, um die Transformation zu überstehen und mitzugestalten. Innovationsberater und Startups gaben einen Einblick in die Praxis.

Ein Heer an Anwälten, Beratern und Insolvenzverwaltern war ebenfalls unter den Teilnehmern und Rednern. Sie riechen schon das große Geschäft bei Restrukturierungen oder Abwicklungen von Unternehmen aus dem Automotive Bereich. So weit sollte es nicht kommen.

äBild: Handelsblatt/EuroForum (alle Rechte vorbehalten)