Archiv der Kategorie: Carsharing

Juno will Uber das Wasser abgraben

Zwei Neuigkeiten aus dem Ridesharing und Carsharing Bereich: Peer-2-Peer Carsharing Startup TravelerCar sammelt 5 Mio. € ein, Juno plant in den USA eine neue Ridesharing Plattform und will Uber das Wasser abgraben.

Peer2Peer Carsharing Startup TravelerCar mit Finanzierung

Das französische Peer-2-Peer Carsharing Staruop TravelerCar hat eine Finanzierung in Höhe von 5 Mio. Euro eingesammelt. Im July 2014 hat das Unternehmen bereits 750.000 € an Seed-Finanzierung erhalten. Im letzten Jahr hat TravelerCar den Wettbewerber Carnomise übernommen, die Nutzerzahl ist durch die Übernahme auf 100.000 registrierte Nutzer gestiegen. Bis Ende des Jahres soll sich die Kundenzahl verfünffachen. TravelerCar fokussiert sich auf Fahrzeugbesitzer, die ihr Fahrzeug vermieten möchten, wenn sie auf Reisen sind. So sparen sie sich Parkgebühren am Flughafen oder an Bahnhöfen und können durch die Vermietung sogar Geld verdienen. Gemietet werden die Fahrzeuge von anderen Reisenden, die für ihren Aufenthalt ein Auto benötigen. TravelerCar tritt somit in Konkurrenz zu Autovermietern wie Sixt und Hertz. Peer-2-Peer Carsharing liegt in Frankreich im Trend. Der Anbieter Drivy ist ebenfalls in Frankreich gestartet und ist mittlerweile in mehreren europäischen Ländern aktiv. In Deutschland hat Drivy den lokalen Wettbewerber Autonetzer übernommen. In den USA ist FlightCar mit einem vergleichbaren Konzept wie TravelerCar unterwegs. (via Tech.eu)

Neues Ridesharing Startup Juno

Bisher agiert das Ridesharing Unternehmen Juno noch im Stealth-Mode. Anscheinend beschäftigt es aber schon mehr als 100 Mitarbeiter. Im Laufe des Frühjahrs soll in New York City der Ridesharing Service des Unternehmens gestartet werden.

Gegründet wurde Juno von Talmon Marco. Talmon Marco hat davor die Messaging-App Viber gegründet und für 900 Mio. US$ verkauft. Bisher finanziert Marco das Unternehmen anscheinend aus eigenen Mitteln. Das Unternehmen ist aber Anscheinend in Gesprächen mit weiteren Investoren, um 30 Mio. US$ aufzunehmen.

Juno soll im Vergleich zu Uber besser für die Fahrer sein. Das Unternehmen will nur 10% Gebühr vom Fahrpreis abziehen und die Fahrer am Unternehmen beteiligen. Die Fahrer, die ausschließlich für Juno arbeiten, werden festangestellt. Fahrer, die auch für andere Netzwerke arbeiten, sind als unabhängige Partner vertraglich gebunden. Beim Fahrerrecruiting konzentriert sich Juno auf die besten Uber und Lyft Fahrer. Nur Fahrer die bei der Konkurrenz eine Bewertung von mindestens 4.7 aus 5 Sternen haben, haben eine Chance bei dem neuen Ridesharing Dienst. Juno möchte sich über die Fahrerqualität von Unternehmen wie Uber und Lyft distanzieren.

Um an Daten zu gelangen, zahlt Juno im Moment 25 bis 50 US$ an Lyft und Uber Fahrer pro Woche, wenn sie die App installieren und während ihren normalen Touren laufen lassen. So erhält Juno wertvolle Informationen über Location, Verkehr und Geschwindigkeit der Fahrer. Ob diese Datenerhebung im Einklang mit den AGBs der von Uber und Lyft ist, ist fraglich. Juno möchte so weitere Fahrer gewinnen und bei Laune halten.

Talmon Marco hat keine Angst davor, in einen Markt einzusteigen, der schon jetzt gut besetzt ist. Die beiden Riesen Uber und Lyft teilen sich den größten Teil des amerikanischen Marktes. Außerdem sind noch Unternehmen wie Gett, Via, Flywheel, Arro, Way2Ride oder Curb aktiv. Ridesharing Startup Sidecar hat bereits die Segel gestrichen und die Taxi-App Hailo hat New York recht schnell wieder verlassen.

Bild: Juno (gojuno.com) (alle Rechte vorbehalten)

BMW denkt über eigenen Mitfahrdienst für Europa nach

Der Autokonzern BMW kann sich offensichtlich vorstellen, einen eigenen Mitfahrdienst für Europa zu starten. Laut Spiegel-Online-Informationen will BMW so sein Mobilitätsangebot rund um den Carsharing Dienst DriveNow erweitern. BMW geht davon aus, dass Uber einen zweiten Anlauf startet, um in Europa erfolgreich zu sein. Das Unternehmen will bis dahin gewappnet sein, um Uber nicht den Markt überlassen zu müssen.

Wie der Service im Detail aussehen könnte, ist nicht bekannt. Der Konzern möchte durch den Mitfahrservice die Auslastung der DriveNow Carsharing Fahrzeuge erhöhen. DriveNow wird in einem Joint Venture mit dem Autovermieter Sixt betrieben. Die Carsharing Fahrzeuge sind bisher in Deutschland, USA, Dänemark, Schweden, Großbritannien und Österreich im Einsatz. Am Abend und in der Nacht sind die die Carsharing-Fahrzeuge häufig ungenutzt. In dieser Zeit könnten die Fahrzeuge von Fahrern genutzt werden, die Ridesharing-Dienste anbieten wollen.  Studenten und selbstständige Fahrer könnte sich ein DriveNow mieten, um damit Kunden von A nach B fahren. Vor allem in den Nächten von Donnerstag bis Sonntag könnte das Angebot lukrativ sein.

Im letzten Jahr gab es bereits Gerüchte, dass BMW bei dem Hamburger Startup Wunder einsteigt. Wunder könnte für BMW der passende Partner sein, der die Software und die entsprechende IT-Infrastruktur für den Ridesharing Dienst entwickelt. Wunder wächst schnell in Osteuropäischen Städten und in Schwellenländern. Im letzten Jahr hat BMW nicht in Wunder investiert, dafür aber Konstantin Sixt. Ein alter Bekannter für BMW.

Immer mehr Autokonzerne investieren in alternative Mobilitätskonzepte. Der amerikanische Konzern GM hat sich mit 500 Mio. US$ am Ridesharing-Anbieter Lyft beteiligt. Daimler hat mytaxi übernommen und ist außerdem an Blacklane beteiligt. Ford weitert sein Carsharing Programm aus und experimentiert mit weiteren Mobilitätskonzepten.

Die Erfolgsgeschichte von Uber in Europa ist bisher durchwachsen. In Deutschland hat sich der Service aus den meisten Städten zurückgezogen und ist nur noch in München, Berlin und Frankfurt aktiv. In Frankreich und Großbritannien hat Uber mit Verboten für einzelne Angebote zu kämpfen.

Bild: BMW von Dushan Hanuska (bestimmte Rechte vorbehalten)

Ford erweitert Carsharing, Moovit mit DriveNow

Folgende drei Nachrichten aus dem Carsharing und innerstädtischem Mobilitätsbereich sind erwähnenswert: Ford erweitert sein Carsharing-Angebot. DriveNow wird in App für lokale Mobilität Moovit integriert. Parkservice App Luxe sammelt 50 Mio. US$ ein.

Ford und Deutsche Bahn erweitern Partnerschaft

Ford integriert das Carsharing Netzwerk Flinkster, das von der Deutschen Bahn betrieben wird, in die Mobilitätsplattform FordPass. Den Nutzern soll ein engmaschiges Carsharing Netz angeboten werden, das einfach zugänglich ist. Nutzer des Ford Carsharings haben durch die Integration Zugriff auf die 4.000 Fahrzeuge im Flinkster Netzwerk. Ford möchte durch die FordPass Plattform zum innovativen und modernen Fahrzeug- und Mobilitätsanbieter werden. FordPass bündelt unterschiedliche Dienstleistungen rund um Mobilität. Mittels Parkopedia können freie Parkplätze gefunden werden, mit mobilecity kann das Parktticket bezahlt oder die Parkdauer verlängert werden. Ford und die Deutsche Bahn arbeiten schon seit Sommer 2013 zusammen. Die Smartphone-Apps und die Technologie für das von Ford angebotene Ford Carsharing wurden von der DB Rent entwickelt. Im letzten Jahr hat Ford 14.000 Buchungsvorgänge verzeichnet und insgesamt wurden mehr als eine Millionen Kilometer zurückgelegt. Mit dieser Anzahl an Buchungen dürfte Ford einen der hinteren Plätzte im Carsharing Markt einnehmen. (via Presseportal)

On Demand Parken App Luxe sammelt 50 Mio. US$ ein

Die amerikanische on-demand Parking App Luxe könnte 50 Mio. US$ von Herz einsammeln und dabei mit 110 Mio. US$ bewertet werden. Herz könnte den Service für seinen Kunden nutzen, um einen on-demand Service für das Parken der Herz Mietautos anzubieten. Luxe bietet einen Service, bei dem ein Luxe Angestellter oder Partner die Fahrzeuge der Nutzer parkt und wieder zurück bringt. Entweder schließen die Kunden ein Abonnement ab oder zahlen pro Buchung. Der Service wird vor allem in amerikanischen Großstädten, wie Los Angeles, San Francisco oder New York angenommen. Diese Städte sind so überfüllt, dass es extrem schwierig und teuer für die Autofahrer ist, einen Parkplatz zu finden. (via Techcrunch)

Moovit kooperiert mit DriveNow

Die lokale Mobilitäts-App Moovit intergiert den Carsharing Service DriveNow von BMW und Sixt. Die verfügbaren Fahrzeuge von DriveNow werden nun als weitere Mobilitätsoption in Moovit angezeigt und lassen sich darüber reservieren. DriveNow kann über die Moovit App in London, Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf und Stockholm gebucht werden.  Moovit wird bereits von mehr als 35 Millionen Nutzer weltweit genutzt. Die App gibt Auskunft über Abfahrts- und Ankunftszeiten, Fahrplanänderungen sowie die Auslastung und Verspätungen von Bus, U-Bahn und Co. Außerdem erhalten Nutzer Schritt-für-Schritt den Weg zur nächsten Station bis hin zum Zielort und können verfügbare Fahrräder sowie Abstellplätze der Fahrradverleih-Services Call A Bike, dem Fahrradverleih von DB Rent und von nextbike einsehen. Moovit geht davon aus, dass die Nutzer das Carsharing-Angebot als zusätzliche Option zum öffentlichen Nahverkehr nutzen. Die Integration wird auch von BMW vorangetrieben worden sein. BMW ist an DriveNow beteiligt und finanziert über BMW iVentures das Startup Moovit. (via Moovit)

Bild: Moovit (alle Rechte vorbehalten)

Toyota beendet Scion wegen Uber, Ford mit on-demand Shuttle

Kurznachrichten: Automobilkonzerne merken Trendwende immer deutlicher: Toyota beendet Scion, die Marke für junge Kunden  wegen Uber und Co. Außerdem: Tesla stellt Model 3 am 31. März vor. Ford startet einen on-demand Service mit Shuttle-Bussen.

Toyota beendet Scion wegen Uber und Co.

Vor 12 Jahren hat Toyota die Marke Scion eingeführt, um der Generation Y Autos zu verkaufen. In der letzten Woche hat Toyota angekündigt, dass die Marke eingestellt wird.

Toyota begründet den Schritt damit, dass immer weniger Millennials, also Personen die in den 1980, 90er und 2000er Jahren geboren wurden, daran interessiert sind, ein eigenes Auto zu besitzen. Entweder haben diese Personen nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung, um sich ein Auto zu leisten. Viele der Millennials nutzen aber auch Ridesharing und Taxi Dienstleistungen wie Uber und Lyft und haben somit keinen Bedarf, ein eigenes Auto zu kaufen. Auch die steigende Verbreitung von Carsharing Anbietern sorgt dafür, dass immer mehr Personen auf ein eigenes Fahrzeug verzichten.

Am Anfang ist die Strategie von Toyota aufgegangen, im Jahr 2006 wurden 173.000 Scions verkauft. Letztendlich hat sich die Strategie als nicht erfolgreich erwiesen, im letzten Jahr gingen nur 56.167 Fahrzeuge über die Theke. Die bei Scion frei werdenden Ressourcen werden bei Lexus eingesetzt. (via Reuters)

Uber reduziert UberX Preise in München

Der amerikanische Fahrdienst-Anbieter Uber reduziert die Preise für den Service UberX um 20% in München. Die Taxifahrer sprechen von einem heftigen Angriff. Uber hat seine Preisreduzierung zeitlich gut angekündigt, denn die Taxi-Preise werden ab 1. März um fast 7% in München steigen. Uber begründet die Preisereduzierung mit den gesunkenen Benzinpreisen. Die Taxigenossenschaft wirft Uber vor, mit dem niedrigen Preisen den Markt zerstören zu wollen, um anschließend die Preise wieder anzuheben. Im Vergleich zu den vermittelten Taxifahrten dürften die bei Uber in München vermittelten Fahrten weiterhin sehr gering sein. Uber wird einen hohen Betrag investieren müssen, um den Taximarkt zu schwächen. (via Süddeutsche)

Tesla zeigt Model 3 im März

Am 31. März diesen Jahres wird Tesla sein neues Fahrzeug mit dem Namen Model 3 vorstellen. Das Model 3 soll das erste Elektroauto aus dem Hause Tesla sein, dass zu einem angemessenen Preis verkauft wird. Tesla will das Model 3 ab 2017 für 35.000 US$ verkaufen. Vor kurzem hat GM mit dem Bolt ein Fahrzeug präsentiert, das rein elektrisch angetrieben wird und für einen ähnlichen Preis verkauft wird. Für Tesla könnte das Model 3  der Durchbruch auf dem Massenmarkt bedeuten, wenn auch die Qualität stimmt. Durch staatliche Förderung und Zuschüsse könnte der Preis auf 25.000 US$ sinken. (via The Next Web)

Ford startet on-demand Busse

Der Automobilhersteller Ford startet in Kansas City einen Fahrservice mit Shuttle-Bussen. Ford kooperiert dabei mit dem Unternehmen Bridj, das die Technologie hinter der App entwickelt hat und der lokalen Verkehrsbehörde. Einwohner in Kansas City können per Knopfdruck über die Bridj Smartphone-App einen Shuttle ordern. Die Nutzer wählen in der App eine der vorgegebenen Zeiten und reservieren so einen Sitzplatz. Der Service wird bevorzugt in Gegenden angeboten, in denen der öffentliche Nahverkehr schlecht ausgebaut ist. Die Busfahrer sind bei den lokalen Verkehrsbetrieben angestellt und die Busse werden von der Stadt finanziert. Bei dem Projekt kooperieren erstmalig Behörden und Unternehmen in den USA, um den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern. Ford ist nicht der einzige Automobilhersteller, der versucht, mit Ridesharing Services neue Geschäftsfelder zu erschließen. Im letzten Monat hat GM den Start seiner Carsharing Plattform Maven angekündigt. Das Unternehmen hat sich auch an dem Mitfahrservice Lyft beteiligt. (via The Verge)

Google Autos sollen drahtlos geladen werden

Google hat bei der amerikanischen Aufsichtsbehörde für Kommunikation (Federal Communications Commission) einen Antrag eingereicht, um eine Genehmigung für das drahtlose Laden seiner selbstfahrenden Autos zu erhalten. Bereits im letzten Jahr hat das New Yorker Startup HevoPower die Genehmigung erhalten, Ladestationen für drahtloses laden auf dem Firmengelände von Google in Mountain View zu installieren. Ein anderes Unternehmen, Momentum Dynamics, hat um Erlaubnis gebeten, drahtlose Ladestationen an einer Adresse zu installieren, die mit der geheimen Abteilung Google X in Verbindung gebracht wird. Google testet also zwei unterschiedliche Systeme. Zurzeit würden die Autobesitzer nur davon profitieren, wenn sie ihr Auto zuhause parken. Wenn Straßen mit den Transmittern ausgestattet werden, können die Autos auch während der Fahrt oder beim Warten an der Ampel aufgeladen werden. (via The Next Web)

Bild: Scion FR-S Tour von Moto „Club4AG“ Miwa (bestimmte Rechte vorbehalten)

Lyft integriert Waze, Facebook Ridesharing, P2P Carsharing

Kurznachrichten: Lyft kooperiert mit Waze. GrabTaxi nennt sich in Grab um und Facebook reicht Patent für Mitfahrservice ein.

Lyft kooperiert mit Waze, um effizienter zu sein

Die Ridesharing Plattform Lyft integriert die Navigationssoftware Waze in die Fahrer App, damit Fahrer schnellerer Routen nehmen können und die Fahrgäste effizienter bedient werden. Waze wurde vor ein paar Jahren von Google aufgekauft. Die aktuellen Verkehrsinfos basieren auf Live-Daten, die von den Nutzern erhoben und eingegeben werden. Durch die Integration von Waze in Lyft ist es möglich, dass die Routen der Fahrer in Echtzeit aktualisiert werden, basierend auf der aktuellen Verkehrslage. Das Angebot Lyft Line, bei dem mehrere Nutzer von einem Fahrer aufgesammelt werden, wir dadurch ebenfalls effizienter. Umwege können reduziert werden und somit Wartezeiten der Kunden. Kurze Wartezeiten haben einen großen Einfluss auf die Zufriedenheit der Kunden. Je kürzer die Wartezeit, desto zufriedener sind die Kunden und desto häufiger werden sie einen Service wie Lyft nutzen. (via Consumerist)

GrabTaxi benennt sich in Grab um

Die asiatische Taxi- und Mitfahr-App GrabTaxi benennt sich um und firmiert ab sofort nur noch unter Grab. Grab ist ein ernstzunehmender Uber-Rivale in Süd-Ost Asien und wird unter anderem von SoftBank und Didi Kuaidi finanziert. GrabTaxi regiert mit der Umbenennung auf das erweiterte Angebot an Dienstleistungen. GrabTaxi ist als Taxi-App gestartet und hat nach und nach weitere Dienstleistungen in sein Angebot mit aufgenommen. So wurde der Limousinen-Service GrabCar, der Same-Day Delivery Service GrabExpress, der Motorrad-Taxi Dienst GrabBike und die Carpooling Alternative GrabHitch gestartet. In Malaysia war das Unternehmen bisher als MyTeksi bekannt, auch der Name verschwindet.

Grab wird mit mehr als 1 Milliarde US$ bewertet. Das Unternehmen hat 200.000 Fahrer auf seiner Plattform und 11 Millionen App Downloads. (via Fortune)

Weiterer Peer-2-Peer Carsharing  Anbieter aus Norwegen

Die Peer-2-Peer Carsharing-Plattform Nabobil aus Norwegen sammelt 600.000 US$ als Seed Finanzierung ein. Nabobil ist vor vier Monaten gestartet und bietet eine Plattform, auf der Autobesitzer ihr Fahrzeug von privat zu privat an Interessenten vermieten können. In Deutschland ist Drivy mit einem vergleichbaren Angebot am Markt, Drivy hat im letzten Jahr den deutschen Anbieter Autonetzer übernommen. Die Seed Finanzierung kommt von einem Syndikat an Business Angels. Nabobil will mit dem Geld eine Smartphone App entwickeln und in ein anderes Land expandieren. Mit der überschaubaren Summe ist das ein anspruchsvolles Unterfangen. Nabobils Geschäftsmodell ist ein typischer online Marktplatz. Der Autobesitzer erhält 80%, mit den restlichen 20% werden Versicherungs- und Verwaltungskosten, sowie die Marge beglichen. Nabobil macht sich zu nutzen, dass die meisten Fahrzeuge auch in Norwegen 23 Stunden am Tag ungenutzt stehen und nur 1 Stunde im Schnitt genutzt werden. (via TechCrunch)

Facebook reicht Patent für Mitfahrservice ein

Facebook hat ein Patent für einen Mitfahrservice eingereicht. Das Patent beschreibt einen Mitfahrservice, dessen Buchungsprozess direkt in die Event Pages integriert ist. Wenn Nutzer einem Event zusagen, können sie angeben, ob sie auch dort mit ihrem Auto hinfahren. Wenn ein Nutzer auch fährt, kann er angeben, wie viele Passagiere er mitnehmen kann und von wo aus er losfährt. Fahrer können auch andere Nutzer einladen, um bei ihm mitzufahren. Nutzern, die nicht selber fahren, werden Freunde angezeigt, die sie auf den Weg zum Event mitnehmen können. Wenn man auswählt, dass man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, werden einem Teilnehmen angezeigt, die ebenfalls mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Sollten sich Fahrer und Mitfahrer gefunden haben, wird dem Mitfahrer die Route und Name des Fahrers angezeigt.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Freunde zu dem selben Event möchten. Durch das Teilen der Fahrt zum Event lassen sich die Kosten und Umweltbelastung reduzieren. Interessant ist das Konzept auch, wenn Facebook das Feature für die tägliche Fahrt zur Arbeit anbietet. Ob Facebook das Patent umsetzt und damit Uber herausfordern wird, ist nicht bekannt.  (via BusinessInsider)

Bild: Facebook, alle Rechte vorbehalten

Maven: GM (Opel) startet Carsharing Plattform

Der amerikanische Automobilkonzern General Motors hat mit Maven eine Marke gestartet, unter der Mobilitätsdienstleistungen angeboten werden sollen. Zu erst werden unter der Marke Maven die Carsharing-Dienstleistungen von GM angeboten. Es arbeiten ca. 40 Experten für das neue Programm, die von Google, Zipcar, Sidecar und aus dem eigenen Unternehmen kommen. Das Team soll weitere Mobilitätsdienstleistungen entwickeln. Vor ein paar Tagen wurde auch bekannt, dass GM Teile des Ridesharing Dienstes Sidecar übernommen hat. Sidecar hat im Kampf gegen Uber aufgegeben und stand zum Verkauf.

Mobilitätsverhalten ändert sich

GM sieht laut Präsident Dan Ammann signifikante Veränderungen im Verhalten der Konsumenten, wie sie sich fortbewegen wollen. Viele Kunden wollen die Vorteile von Carsharing und Mitfahrgelegenheiten nutzen. GM will den Anschluss nicht verpassen und langfristig vorne mitmischen. Bis es soweit ist, muss GM auf vielen Fronten aufholen, um mit den Marktführern mithalten zu können.

Zu Beginn werden unter dem Maven Programm die Carsharing Services in Ann Arbor, New York und Chicago zusammengefasst. Auch das Peer-to-Peer Carsharing Programm CarUnity von Opel wird Teil von Maven. Außerdem wir ein Campus Programm an einigen Unternehmensstandorten in Amerika, Europa und China gestartet, um neue Ideen zu testen.

GM fokussiert sich dabei nicht nur auf die Mobilität, sondern auch auf Personalisierung und zusätzliche Services. Über das Connected Car System können die Kunden ihre eigene Musik ins Auto streamen, die GM OnStar Navigation und Notfalldienste nutzen. Auch Apple CarPlay und Android Auto werden unterstützt. Der Messaging-Dienst WhatsApp wird genutzt, um Fragen von Kunden zu beantworten.

Die Automobil- und Beförderungsindustrie befindet sich in einem Umbruch. Bei der Antriebstechnologie geht der Trend hin zu elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Traditionelle Verbrennungsmotoren geraten ins Hintertreffen. Ein weitere Trend geht in Richtung connected Cars und selbstfahrende Autos.

Außerdem ändert sich die Art und Weise, wie Autos genutzt werden. Unternehmen wie Uber und Lyft sorgen dafür, dass Kunden mehr gefahren werden anstatt selber zu fahren. Carsharing Unternehmen, wie Car2go und Flinkster stellen in Frage, ob man noch ein eigenen Auto besitzen muss, wenn man selber fahren möchte.

GM muss bei Carsharing aufholen

Für Autokonzerne ergeben sich aus den Veränderungen viele Herausforderungen aber auch Chancen. GM hat in den letzten Monaten viel unternommen, um bei innovativen Mobilitätsdienstleistungen aufzuholen. Auf der CES wurde das massentaugliche Elektroauto Chevrolet Bolt vorgesellt, das ab nächstem Jahr angeboten wird. Außerdem hat das Unternehmen 500 Mio. US$ in das Ridesharing Unternehmen Lyft gesteckt, das in den USA mit Uber konkurriert. GM und Lyft wollen einen Fahrservice mit selbstfahrenden Autos entwickeln. Die Beteiligung an Lyft steht laut GM nicht im Konflikt mit dem neu gestarteten Programm. Maven will sich vorerst auf Carsharing Dienste konzentrieren. Ob die Beteiligung von GM an dem deutschen Mitfahrservice für Kurzstrecken flinc unter die Fittiche von Maven kommt, ist nicht bekannt.

Folgende Programme sind bisher Teil des Maven Programms:

City: Ein stationsgebundenes Carsharing Programm. GM Fahrzeugen unterschiedlichere Kategorien können an 21 Stationen abgeholt und zurückgegeben werden. Bisher gibt es das Programm in der Universitätsstadt Ann Arbor, die Expansion in weitere amerikanische Großstädte erflogt dieses Jahr. Angemietet werden die Fahrzeuge über die Smartphone App.

Residential: In Chicago wird ein Carsharing Service für große Wohnhäuser eingeführt. Die Mieter der Wohnbocks haben exklusiven Zugriff auf Fahrzeuge, die von GM bereitgestellt werden. Das bereits bestehende Programm in New York wird erweitert.

Peer-to-Peer: Der in Deutschland angebotene Peer-to-Peer Carsharing Service CarUnity wird auch Teil von Maven. Über die CarUnity Plattform können Privatpersonen ihre Fahrzeuge an andere Privatpersonen vermieten und so die Auslastung erhöhen.

Campus: Unterschiedliche Programme entwickelt und testet GM an den eigenen Standorten in USA, China und Deutschland. Darunter fällt wahrscheinlich auch das Pilotprojekt von Opel und flinc. Opelmitarbeiter in Rüsselsheim können sich über flinc finden, um sich die Fahrt zum Arbeitsplatz und zurück zu teilen. In diesem Jahr soll flinc mit der Carsharing Plattform CarUnity verknüpft werden.

Photo: © General Motors (bestimmte Rechte vorbehalten)

Carzapp insolvent, TaxiOS von Flywheel, Shuttl mit Minibussen für Indien

Kurznachrichten: CarZapp ist insolvent. Fahrservice mit Minibussen Shuttl sammelt 20 Mio. US$ ein. Flywheel erweitert TaxiOS. Facebook integriert Uber in den Messenger.

Carzapp ist insolvent

Das Berliner Startup Carzapp hat in der vergangenen Woche den Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet. Ziel war es, ein intelligentes Schließsystem zu entwickeln, das nachträglich in Autos eingebaut werden kann, um  Carsharing zwischen Privatpersonen ohne Schlüsselübergabe zu ermöglichen. Später wurde das Produkt erweitert und für unterschiedliche Zielgruppen angeboten. Zwischenzeitlich wurde auch eine Carsharing Plattform für Peer-to-Peer Carsharing betrieben. Carzapp hat über Seedmatch 250.000 Euro von der Crowd eingesammelt. (via Gründerszene)

Das indische Startup Shuttl sammelt 20 Mio. US$ ein

Das indische Startup Shuttl hat nur acht Monate nach dem Start eine Finanzierung in Höhe von 20 Mio. US$ eingesammelt. Investiert haben Lichtspeed, Sequoia und Times Internet. Shuttl bietet einen Fahrservice mit klimatisierten Minibussen an. Die Nutzer können über die Smartphone App eine Route finden und ein Ticket kaufen. Bisher betreibt das Startup in Delhi 50 Routen mit 500 Bussen. Pro Tag werden 15.000 Fahrgäste befördert. Die Routen werden anhand der Nachfrage der Kunden ausgerichtet. Das Unternehmen will seine Technologie weiterentwickeln, um die Routen zu optimieren und die Auslastung zu erhöhen. Der öffentliche Nahverkehr in Indien ist bisher ineffizient, da hat Shuttl gute Chancen, erfolgreich zu sein. Shuttl möchte seinen Service schnell in andere Städte bringen. Konkurrent ist das mit Milliarden finanzierte Startup Ola. (via Techcrunch)

Flywheel weitet sein TaxiOS aus

Im Oktober hat Flywheel seine TaxiOS Plattform in San Francisco testweise gestartet. Jetzt wird die Plattform auf ganz Kalifornien erweitert. Mit TaxiOS können herkömmliche Taxi-Fahrer den Fahrpreis via GPS-Daten berechnen. Außerdem werden mittels TaxiOS die Fahrten elektronisch übermittelt,  Zahlungen abgerechnet und der Fahrer kann das System zur Navigation nutzen. In den letzten Monaten wurde das System dank des Feedbacks der Fahrer weiterentwickelt. Wettbewerber von Flywheel sind Arro und Way2Ride. Alle Unternehmen setzen auf die Vermittlung von herkömmlichen Taxis. Dadurch wollen sie sich von Uber und Lyft abgrenzen. (via TechCrunch)

Uber lässt sich über Facebook Messenger bestellen

Facebook hat damit begonnen, die Funktionen des Messenger zu erweitern. Ausgewählte Nutzer können über den Facebook Messenger ein Uber bestellen.  Der Nutzer muss den Messenger nicht mehr verlassen, um ein Uber zu buchen. Die Fahrt kann direkt im Messenger geordert werden. Ebenso kann das Ziel eingegeben werden und der Fahrer verfolgt werden. Uber kann auch den Messenger nutzen, um direkt mit dem Kunden zu kommunizieren. (via Venturebeat)

Bild: Shuttl.com (alle Rechte vorbehalten)

 

CiteeCar in Schwierigkeiten, warum Rakuten in Lyft investierte

Kurznachrichten: Warum Rakuten in Lyft und nicht in Uber investiert hat. CiteeCar Carsharing geht vorläufig in die Insolvenz. Uber sammelt weiter Milliarden ein und BlaBlaCar wächst in den Schwellenländern.

Rakuten investiert in Lyft, da die Firmenkultur gefällt

Der Japanische Ecommerce Konzern Rakuten hat in die Ridesharing Plattform Lyft investiert, da der Rakuten CEO von der Unternehmenskultur bei Lyft überzeugt ist. Rakuten CEO Hiroshi Mikitani gesteht auch ein, dass er es verpasst hat, in Uber zu investieren und dass er es bereut. Laut Mikitani legt Lyft mehr Fokus auf die social-networking Effekte und geht mehr in die Richtung von tatsächlichem Ridesharing. Vor ein paar Monaten hat Lyft eine Partnerschaft mit der Fahrservice-Plattform Didi Kuaidi aus China geschlossen. In der letzten Woche wurde verkündet, dass beide Unternehmen eine erweitertet Partnerschaft mit Ola aus Indien und GrabTaxi aus Singapur geschlossen haben. Lyft ist dabei, eine weitere Finanzierungsrunde in höhe von 500 Mio. US$ aufzustellen. (via BusinessInsider)

CiteeCar Carsharing in der vorläufigen Insolvenz

Das Carsharing-Startup CiteeCar hat vorläufig Insolvenz angemeldet, nachdem sich das Geschäft in den letzten Monaten als schwierig erwiesen hat. Das Geschäft soll im Dezember weiterlaufen, was danach passiert, steht in den Sternen. Bis zum 1. Februar soll ein Investor gefunden werden. Wenn das nicht gelingt, wir das Insolvenzverfahren eröffnet.  Das Carsharing Startup wurde im Jahr 2012 gegründet und hat im letzten Jahr das letzten Mal eine Finanzierung in Höhe von 8 Mio. Euro eingesammelt. Das Startup gab letztes Jahr im Sommer an, dass es mit 800 Fahrzeugen in elf Städten aktiv ist. CiteeCar ist schon das zweite Carsharing Startup, das dieses Jahr in Schwierigkeiten gerät. Anfang des Jahres ist das Unternehmen SpotCar vom Markt verschwunden, nachdem es in die Insolvenz gerutscht ist. Carsharing Angebote der Großen Konzerne, wie DriveNow, Flinkster oder Car2Go dürften über ein besseres finanzielles Polster verfügen. (via Gründerszene)

Mitfahrplattform BlaBlaCar wächst in Schwellenländern

Die Plattform für Mittfahrgelegenheiten, die in diesem Jahr den deutschen Konkurrenten Carpooling (Mitfahrgelegenheit.de) übernommen hat, wächst vor allem in Schwellenländern. Mindestens 50 Prozent des Wachstums stammt von Aktivitäten in Ländern wie Russland und Indien. Mittlerweile verfügt das Netzwerk über 25 Mio. registrierte Nutzer. In Russland, in dem BlaBlaCar vor etwa einem Jahr gestartet ist, ist das Geschäft am schnellsten gewachsen, gefolgt von Indien. In beiden Ländern wird der Service für Mittfahrgelegenheiten hauptsächlich von männlichen Kunden genutzt (80 – 90 Prozent). In Deutschland und Frankreich ist die Nutzergruppe mehr ausgeglichen. Weltweit ist das Unternehmen auch durch Übernahmen gewachsen. In der letzten Runde wurde BlaBlaCar mit 1.6 Milliarden US$ bewertet. Insgesamt wurden mehr als 330 Mio. US$ eingesammelt. (via TechCrunch)

Uber sammelt weitere Milliarden ein

Die Plattform für Vermittlung von Aufträgen zur Personenbeförderung Uber sammelt weitere Milliarden US$ Finanzierung ein, um weltweit zu wachsen. Konkret will das Unternehmen weitere 2.1 Milliarden US$ bei einer Bewertung von 62.5 Milliarden US$ aufnehmen. Schon im Oktober wurde darüber spekuliert, dass Uber weiteres Geld aufnehmen möchte.  Unter anderem hat sich Tiger Global Management an Uber in der letzten Runde beteiligt. Das ist eine Überraschung, da Tiger Global ebenfalls bei den Fahrservice- und Taxi-Konkurrenten Didi Kuaidi, GrabTaxi und Ola Cabs investiert hat. Laut Insidern soll Uber in diesem Jahr auf einen Außenumsatz von 10 Milliarden US$ kommen. Uber baut seine Stellung als am höchsten bewertetes Startup weiter aus. Auf Platz zwei folgt Xiaomi aus China. Xiaomi produziert und verkauft Smartphones im Apple-Stil in Asien. (via Bloomberg)

Bild: RIDESHARING COMMUNITY #BLABLACAR ON THE RISE von MotorBlog.com; Lizenz: CC BY 2.0

 

 

Zipcar Start, Tesla Rückruf, MyTaxi Rabatt und Fernbuslinien

Kurznachrichten: Tesla ruft alle verkauften Tesla Model S Fahrzeuge zur Überprüfung in die Werkstatt. Einstweilige Verfügung gegen MyTaxi abgelehnt, Unternehmen darf mit 50% Rabatt werben. ZipCar startet Carsharing in Deutschland. Das Streckennetz der Fernbuslinien in Deutschland wächst weiter.

Tesla ruft Fahrzeuge wegen Problem an Sicherheitsgurten zurück

Der amerikanische Elektroautobauer Tesla bestellt alle jemals ausgelieferten Tesla Model S Oberklasselimousinen in die Werkstätten. Grund für den Rückruf ist ein Problem mit den Sicherheitsgurten. Tesla berichtet von eine pro-aktiven Maßnahme. Bei dem Werkstattbesuch soll ein Bolzen überprüft werden, mit dem die Gurte von Fahrer- und Beifahrersitz fixiert werden. Anfang November sei ein Fall in Europa gemeldet worden, bei dem der Bolzen aus der Verankerung gesprungen ist, als sich der Beifahrer zum Rücksitz umgedreht hat. Zu Verletzten und einen Unfall sei es nicht gekommen, bei bisher mehr als 3000 überprüfen Fahrzeugen ist das Problem nicht aufgetreten. (via Engadget)

MyTaxi darf mit Rabatten werben

Das Oberlandesgericht in Stuttgart hat am Donnerstag eine einstweilige Verfügung gegen MyTaxi aufgehoben, die dem Unternehmen untersagt hat, in Stuttgart und anderen Städten 50% vom Taxi-Fahrpreis zu übernehmen, wenn die Taxifahrt mit der MyTaxi-App gebucht und bezahlt wird. Die einstweilige Verfügung haben traditionelle Taxizentralen erwirkt, da sie das Vorgehen von MyTaxi als illegale Wettbewerbsverzerrung sehen. Da die Taxi-App nur als Vermittler auftrete und nicht unter das Personenbeförderungsgesetz falle, haben die Richter die einstweilige Verfügung aufgehoben. In der vorhergehenden Instanz hat das Landesgericht Stuttgart die Rabattaktion der Daimler-Tochter untersagt. Gegen MyTaxi laufen auch in weiteren Städten Gerichtsverfahren. Die Verhandlung der Klage von Taxi Deutschland startet am 24. November. Taxi Deutschland hat auch schon gegen Uber geklagt und dafür gesorgt, dass der Mitfahrservice UberPOP eingestellt werden muss. (via Handelsblatt)

ZipCar startet in Deutschland

Das amerikanische Carsharing Startup, das mittlerweile zum Avis Budget Konzern gehört, startet in Deutschland. In den USA ist ZipCar für sein Carsharing Netzwerk bekannt, das ähnlich wie Flinkster von der Deutschen Bahn funktioniert. Im Angebot sind Fahrzeuge unterschiedlicher Kategorien, vom Kleinwagen bis Transporter ist alles dabei. Die Kunden können die Fahrzeuge für Kurzfahrten buchen und müssen sie wieder zum Abholort zurück bringen. In Deutschland will sich das Unternehmen auf maßgeschneiderte Lösungen für Geschäftskunden fokussieren. In Deutschland ist das Unternehmen in Frankfurt gestartet. (via BizzTravel)

Streckennetz der Fernbuslinien wächst

Das Angebot an neuen Fernbus-Verbindungen ist nicht zu stoppen. Die Zahl der Fernbuslinien ist im vergangenen Jahr zwischen Oktober 2014 und Oktober 2015 um 74 auf 326 Fernbuslinien gewachsen, das entspricht einem Plus von 29 Prozent. Erhoben hat die Zahlen das Marktforschungsinstitut Iges. Auch die Zahl der Fahrten hat sich um mehr als 20 Prozent erhöht. Im Oktober 2014 wurden  7412 Fahrten pro Woche durchgeführt, im Oktober diesen Jahres lag die Zahl bei 9282 Fahrten pro Woche. Das entspricht im Durchschnitt 1326 Fahrten am Tag. Deutsche Unternehmen wachsen auch durch inländische Fahrten in europäischen Nachbarstaaten, so ist Flixbus dieses Jahr in Frankreich gestartet. Das Unternehmen MeinFernbus Flixbus ist gemessen an den Fahrplankilometern mit Abstand der größte Anbieter. Das Unternehmen kommt auf einen Marktanteil von 73 Prozent. Auf Platz zwei folg der Postbus mit 11 Prozent. Die Deutsche Bahn kommt mit ihrem Angebot BerlinLinienBus und IC Bus auf 6 Prozent Marktanteil.  (via Frankfurt Allgemeine Zeitung)

Bild: #113 zipcar von romana klee (bestimmte Rechte vorbehalten)