Archiv der Kategorie: Carsharing

Lyft integriert Waze, Facebook Ridesharing, P2P Carsharing

Kurznachrichten: Lyft kooperiert mit Waze. GrabTaxi nennt sich in Grab um und Facebook reicht Patent für Mitfahrservice ein.

Lyft kooperiert mit Waze, um effizienter zu sein

Die Ridesharing Plattform Lyft integriert die Navigationssoftware Waze in die Fahrer App, damit Fahrer schnellerer Routen nehmen können und die Fahrgäste effizienter bedient werden. Waze wurde vor ein paar Jahren von Google aufgekauft. Die aktuellen Verkehrsinfos basieren auf Live-Daten, die von den Nutzern erhoben und eingegeben werden. Durch die Integration von Waze in Lyft ist es möglich, dass die Routen der Fahrer in Echtzeit aktualisiert werden, basierend auf der aktuellen Verkehrslage. Das Angebot Lyft Line, bei dem mehrere Nutzer von einem Fahrer aufgesammelt werden, wir dadurch ebenfalls effizienter. Umwege können reduziert werden und somit Wartezeiten der Kunden. Kurze Wartezeiten haben einen großen Einfluss auf die Zufriedenheit der Kunden. Je kürzer die Wartezeit, desto zufriedener sind die Kunden und desto häufiger werden sie einen Service wie Lyft nutzen. (via Consumerist)

GrabTaxi benennt sich in Grab um

Die asiatische Taxi- und Mitfahr-App GrabTaxi benennt sich um und firmiert ab sofort nur noch unter Grab. Grab ist ein ernstzunehmender Uber-Rivale in Süd-Ost Asien und wird unter anderem von SoftBank und Didi Kuaidi finanziert. GrabTaxi regiert mit der Umbenennung auf das erweiterte Angebot an Dienstleistungen. GrabTaxi ist als Taxi-App gestartet und hat nach und nach weitere Dienstleistungen in sein Angebot mit aufgenommen. So wurde der Limousinen-Service GrabCar, der Same-Day Delivery Service GrabExpress, der Motorrad-Taxi Dienst GrabBike und die Carpooling Alternative GrabHitch gestartet. In Malaysia war das Unternehmen bisher als MyTeksi bekannt, auch der Name verschwindet.

Grab wird mit mehr als 1 Milliarde US$ bewertet. Das Unternehmen hat 200.000 Fahrer auf seiner Plattform und 11 Millionen App Downloads. (via Fortune)

Weiterer Peer-2-Peer Carsharing  Anbieter aus Norwegen

Die Peer-2-Peer Carsharing-Plattform Nabobil aus Norwegen sammelt 600.000 US$ als Seed Finanzierung ein. Nabobil ist vor vier Monaten gestartet und bietet eine Plattform, auf der Autobesitzer ihr Fahrzeug von privat zu privat an Interessenten vermieten können. In Deutschland ist Drivy mit einem vergleichbaren Angebot am Markt, Drivy hat im letzten Jahr den deutschen Anbieter Autonetzer übernommen. Die Seed Finanzierung kommt von einem Syndikat an Business Angels. Nabobil will mit dem Geld eine Smartphone App entwickeln und in ein anderes Land expandieren. Mit der überschaubaren Summe ist das ein anspruchsvolles Unterfangen. Nabobils Geschäftsmodell ist ein typischer online Marktplatz. Der Autobesitzer erhält 80%, mit den restlichen 20% werden Versicherungs- und Verwaltungskosten, sowie die Marge beglichen. Nabobil macht sich zu nutzen, dass die meisten Fahrzeuge auch in Norwegen 23 Stunden am Tag ungenutzt stehen und nur 1 Stunde im Schnitt genutzt werden. (via TechCrunch)

Facebook reicht Patent für Mitfahrservice ein

Facebook hat ein Patent für einen Mitfahrservice eingereicht. Das Patent beschreibt einen Mitfahrservice, dessen Buchungsprozess direkt in die Event Pages integriert ist. Wenn Nutzer einem Event zusagen, können sie angeben, ob sie auch dort mit ihrem Auto hinfahren. Wenn ein Nutzer auch fährt, kann er angeben, wie viele Passagiere er mitnehmen kann und von wo aus er losfährt. Fahrer können auch andere Nutzer einladen, um bei ihm mitzufahren. Nutzern, die nicht selber fahren, werden Freunde angezeigt, die sie auf den Weg zum Event mitnehmen können. Wenn man auswählt, dass man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, werden einem Teilnehmen angezeigt, die ebenfalls mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Sollten sich Fahrer und Mitfahrer gefunden haben, wird dem Mitfahrer die Route und Name des Fahrers angezeigt.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Freunde zu dem selben Event möchten. Durch das Teilen der Fahrt zum Event lassen sich die Kosten und Umweltbelastung reduzieren. Interessant ist das Konzept auch, wenn Facebook das Feature für die tägliche Fahrt zur Arbeit anbietet. Ob Facebook das Patent umsetzt und damit Uber herausfordern wird, ist nicht bekannt.  (via BusinessInsider)

Bild: Facebook, alle Rechte vorbehalten

Maven: GM (Opel) startet Carsharing Plattform

Der amerikanische Automobilkonzern General Motors hat mit Maven eine Marke gestartet, unter der Mobilitätsdienstleistungen angeboten werden sollen. Zu erst werden unter der Marke Maven die Carsharing-Dienstleistungen von GM angeboten. Es arbeiten ca. 40 Experten für das neue Programm, die von Google, Zipcar, Sidecar und aus dem eigenen Unternehmen kommen. Das Team soll weitere Mobilitätsdienstleistungen entwickeln. Vor ein paar Tagen wurde auch bekannt, dass GM Teile des Ridesharing Dienstes Sidecar übernommen hat. Sidecar hat im Kampf gegen Uber aufgegeben und stand zum Verkauf.

Mobilitätsverhalten ändert sich

GM sieht laut Präsident Dan Ammann signifikante Veränderungen im Verhalten der Konsumenten, wie sie sich fortbewegen wollen. Viele Kunden wollen die Vorteile von Carsharing und Mitfahrgelegenheiten nutzen. GM will den Anschluss nicht verpassen und langfristig vorne mitmischen. Bis es soweit ist, muss GM auf vielen Fronten aufholen, um mit den Marktführern mithalten zu können.

Zu Beginn werden unter dem Maven Programm die Carsharing Services in Ann Arbor, New York und Chicago zusammengefasst. Auch das Peer-to-Peer Carsharing Programm CarUnity von Opel wird Teil von Maven. Außerdem wir ein Campus Programm an einigen Unternehmensstandorten in Amerika, Europa und China gestartet, um neue Ideen zu testen.

GM fokussiert sich dabei nicht nur auf die Mobilität, sondern auch auf Personalisierung und zusätzliche Services. Über das Connected Car System können die Kunden ihre eigene Musik ins Auto streamen, die GM OnStar Navigation und Notfalldienste nutzen. Auch Apple CarPlay und Android Auto werden unterstützt. Der Messaging-Dienst WhatsApp wird genutzt, um Fragen von Kunden zu beantworten.

Die Automobil- und Beförderungsindustrie befindet sich in einem Umbruch. Bei der Antriebstechnologie geht der Trend hin zu elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Traditionelle Verbrennungsmotoren geraten ins Hintertreffen. Ein weitere Trend geht in Richtung connected Cars und selbstfahrende Autos.

Außerdem ändert sich die Art und Weise, wie Autos genutzt werden. Unternehmen wie Uber und Lyft sorgen dafür, dass Kunden mehr gefahren werden anstatt selber zu fahren. Carsharing Unternehmen, wie Car2go und Flinkster stellen in Frage, ob man noch ein eigenen Auto besitzen muss, wenn man selber fahren möchte.

GM muss bei Carsharing aufholen

Für Autokonzerne ergeben sich aus den Veränderungen viele Herausforderungen aber auch Chancen. GM hat in den letzten Monaten viel unternommen, um bei innovativen Mobilitätsdienstleistungen aufzuholen. Auf der CES wurde das massentaugliche Elektroauto Chevrolet Bolt vorgesellt, das ab nächstem Jahr angeboten wird. Außerdem hat das Unternehmen 500 Mio. US$ in das Ridesharing Unternehmen Lyft gesteckt, das in den USA mit Uber konkurriert. GM und Lyft wollen einen Fahrservice mit selbstfahrenden Autos entwickeln. Die Beteiligung an Lyft steht laut GM nicht im Konflikt mit dem neu gestarteten Programm. Maven will sich vorerst auf Carsharing Dienste konzentrieren. Ob die Beteiligung von GM an dem deutschen Mitfahrservice für Kurzstrecken flinc unter die Fittiche von Maven kommt, ist nicht bekannt.

Folgende Programme sind bisher Teil des Maven Programms:

City: Ein stationsgebundenes Carsharing Programm. GM Fahrzeugen unterschiedlichere Kategorien können an 21 Stationen abgeholt und zurückgegeben werden. Bisher gibt es das Programm in der Universitätsstadt Ann Arbor, die Expansion in weitere amerikanische Großstädte erflogt dieses Jahr. Angemietet werden die Fahrzeuge über die Smartphone App.

Residential: In Chicago wird ein Carsharing Service für große Wohnhäuser eingeführt. Die Mieter der Wohnbocks haben exklusiven Zugriff auf Fahrzeuge, die von GM bereitgestellt werden. Das bereits bestehende Programm in New York wird erweitert.

Peer-to-Peer: Der in Deutschland angebotene Peer-to-Peer Carsharing Service CarUnity wird auch Teil von Maven. Über die CarUnity Plattform können Privatpersonen ihre Fahrzeuge an andere Privatpersonen vermieten und so die Auslastung erhöhen.

Campus: Unterschiedliche Programme entwickelt und testet GM an den eigenen Standorten in USA, China und Deutschland. Darunter fällt wahrscheinlich auch das Pilotprojekt von Opel und flinc. Opelmitarbeiter in Rüsselsheim können sich über flinc finden, um sich die Fahrt zum Arbeitsplatz und zurück zu teilen. In diesem Jahr soll flinc mit der Carsharing Plattform CarUnity verknüpft werden.

Photo: © General Motors (bestimmte Rechte vorbehalten)

Carzapp insolvent, TaxiOS von Flywheel, Shuttl mit Minibussen für Indien

Kurznachrichten: CarZapp ist insolvent. Fahrservice mit Minibussen Shuttl sammelt 20 Mio. US$ ein. Flywheel erweitert TaxiOS. Facebook integriert Uber in den Messenger.

Carzapp ist insolvent

Das Berliner Startup Carzapp hat in der vergangenen Woche den Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet. Ziel war es, ein intelligentes Schließsystem zu entwickeln, das nachträglich in Autos eingebaut werden kann, um  Carsharing zwischen Privatpersonen ohne Schlüsselübergabe zu ermöglichen. Später wurde das Produkt erweitert und für unterschiedliche Zielgruppen angeboten. Zwischenzeitlich wurde auch eine Carsharing Plattform für Peer-to-Peer Carsharing betrieben. Carzapp hat über Seedmatch 250.000 Euro von der Crowd eingesammelt. (via Gründerszene)

Das indische Startup Shuttl sammelt 20 Mio. US$ ein

Das indische Startup Shuttl hat nur acht Monate nach dem Start eine Finanzierung in Höhe von 20 Mio. US$ eingesammelt. Investiert haben Lichtspeed, Sequoia und Times Internet. Shuttl bietet einen Fahrservice mit klimatisierten Minibussen an. Die Nutzer können über die Smartphone App eine Route finden und ein Ticket kaufen. Bisher betreibt das Startup in Delhi 50 Routen mit 500 Bussen. Pro Tag werden 15.000 Fahrgäste befördert. Die Routen werden anhand der Nachfrage der Kunden ausgerichtet. Das Unternehmen will seine Technologie weiterentwickeln, um die Routen zu optimieren und die Auslastung zu erhöhen. Der öffentliche Nahverkehr in Indien ist bisher ineffizient, da hat Shuttl gute Chancen, erfolgreich zu sein. Shuttl möchte seinen Service schnell in andere Städte bringen. Konkurrent ist das mit Milliarden finanzierte Startup Ola. (via Techcrunch)

Flywheel weitet sein TaxiOS aus

Im Oktober hat Flywheel seine TaxiOS Plattform in San Francisco testweise gestartet. Jetzt wird die Plattform auf ganz Kalifornien erweitert. Mit TaxiOS können herkömmliche Taxi-Fahrer den Fahrpreis via GPS-Daten berechnen. Außerdem werden mittels TaxiOS die Fahrten elektronisch übermittelt,  Zahlungen abgerechnet und der Fahrer kann das System zur Navigation nutzen. In den letzten Monaten wurde das System dank des Feedbacks der Fahrer weiterentwickelt. Wettbewerber von Flywheel sind Arro und Way2Ride. Alle Unternehmen setzen auf die Vermittlung von herkömmlichen Taxis. Dadurch wollen sie sich von Uber und Lyft abgrenzen. (via TechCrunch)

Uber lässt sich über Facebook Messenger bestellen

Facebook hat damit begonnen, die Funktionen des Messenger zu erweitern. Ausgewählte Nutzer können über den Facebook Messenger ein Uber bestellen.  Der Nutzer muss den Messenger nicht mehr verlassen, um ein Uber zu buchen. Die Fahrt kann direkt im Messenger geordert werden. Ebenso kann das Ziel eingegeben werden und der Fahrer verfolgt werden. Uber kann auch den Messenger nutzen, um direkt mit dem Kunden zu kommunizieren. (via Venturebeat)

Bild: Shuttl.com (alle Rechte vorbehalten)

 

CiteeCar in Schwierigkeiten, warum Rakuten in Lyft investierte

Kurznachrichten: Warum Rakuten in Lyft und nicht in Uber investiert hat. CiteeCar Carsharing geht vorläufig in die Insolvenz. Uber sammelt weiter Milliarden ein und BlaBlaCar wächst in den Schwellenländern.

Rakuten investiert in Lyft, da die Firmenkultur gefällt

Der Japanische Ecommerce Konzern Rakuten hat in die Ridesharing Plattform Lyft investiert, da der Rakuten CEO von der Unternehmenskultur bei Lyft überzeugt ist. Rakuten CEO Hiroshi Mikitani gesteht auch ein, dass er es verpasst hat, in Uber zu investieren und dass er es bereut. Laut Mikitani legt Lyft mehr Fokus auf die social-networking Effekte und geht mehr in die Richtung von tatsächlichem Ridesharing. Vor ein paar Monaten hat Lyft eine Partnerschaft mit der Fahrservice-Plattform Didi Kuaidi aus China geschlossen. In der letzten Woche wurde verkündet, dass beide Unternehmen eine erweitertet Partnerschaft mit Ola aus Indien und GrabTaxi aus Singapur geschlossen haben. Lyft ist dabei, eine weitere Finanzierungsrunde in höhe von 500 Mio. US$ aufzustellen. (via BusinessInsider)

CiteeCar Carsharing in der vorläufigen Insolvenz

Das Carsharing-Startup CiteeCar hat vorläufig Insolvenz angemeldet, nachdem sich das Geschäft in den letzten Monaten als schwierig erwiesen hat. Das Geschäft soll im Dezember weiterlaufen, was danach passiert, steht in den Sternen. Bis zum 1. Februar soll ein Investor gefunden werden. Wenn das nicht gelingt, wir das Insolvenzverfahren eröffnet.  Das Carsharing Startup wurde im Jahr 2012 gegründet und hat im letzten Jahr das letzten Mal eine Finanzierung in Höhe von 8 Mio. Euro eingesammelt. Das Startup gab letztes Jahr im Sommer an, dass es mit 800 Fahrzeugen in elf Städten aktiv ist. CiteeCar ist schon das zweite Carsharing Startup, das dieses Jahr in Schwierigkeiten gerät. Anfang des Jahres ist das Unternehmen SpotCar vom Markt verschwunden, nachdem es in die Insolvenz gerutscht ist. Carsharing Angebote der Großen Konzerne, wie DriveNow, Flinkster oder Car2Go dürften über ein besseres finanzielles Polster verfügen. (via Gründerszene)

Mitfahrplattform BlaBlaCar wächst in Schwellenländern

Die Plattform für Mittfahrgelegenheiten, die in diesem Jahr den deutschen Konkurrenten Carpooling (Mitfahrgelegenheit.de) übernommen hat, wächst vor allem in Schwellenländern. Mindestens 50 Prozent des Wachstums stammt von Aktivitäten in Ländern wie Russland und Indien. Mittlerweile verfügt das Netzwerk über 25 Mio. registrierte Nutzer. In Russland, in dem BlaBlaCar vor etwa einem Jahr gestartet ist, ist das Geschäft am schnellsten gewachsen, gefolgt von Indien. In beiden Ländern wird der Service für Mittfahrgelegenheiten hauptsächlich von männlichen Kunden genutzt (80 – 90 Prozent). In Deutschland und Frankreich ist die Nutzergruppe mehr ausgeglichen. Weltweit ist das Unternehmen auch durch Übernahmen gewachsen. In der letzten Runde wurde BlaBlaCar mit 1.6 Milliarden US$ bewertet. Insgesamt wurden mehr als 330 Mio. US$ eingesammelt. (via TechCrunch)

Uber sammelt weitere Milliarden ein

Die Plattform für Vermittlung von Aufträgen zur Personenbeförderung Uber sammelt weitere Milliarden US$ Finanzierung ein, um weltweit zu wachsen. Konkret will das Unternehmen weitere 2.1 Milliarden US$ bei einer Bewertung von 62.5 Milliarden US$ aufnehmen. Schon im Oktober wurde darüber spekuliert, dass Uber weiteres Geld aufnehmen möchte.  Unter anderem hat sich Tiger Global Management an Uber in der letzten Runde beteiligt. Das ist eine Überraschung, da Tiger Global ebenfalls bei den Fahrservice- und Taxi-Konkurrenten Didi Kuaidi, GrabTaxi und Ola Cabs investiert hat. Laut Insidern soll Uber in diesem Jahr auf einen Außenumsatz von 10 Milliarden US$ kommen. Uber baut seine Stellung als am höchsten bewertetes Startup weiter aus. Auf Platz zwei folgt Xiaomi aus China. Xiaomi produziert und verkauft Smartphones im Apple-Stil in Asien. (via Bloomberg)

Bild: RIDESHARING COMMUNITY #BLABLACAR ON THE RISE von MotorBlog.com; Lizenz: CC BY 2.0

 

 

Zipcar Start, Tesla Rückruf, MyTaxi Rabatt und Fernbuslinien

Kurznachrichten: Tesla ruft alle verkauften Tesla Model S Fahrzeuge zur Überprüfung in die Werkstatt. Einstweilige Verfügung gegen MyTaxi abgelehnt, Unternehmen darf mit 50% Rabatt werben. ZipCar startet Carsharing in Deutschland. Das Streckennetz der Fernbuslinien in Deutschland wächst weiter.

Tesla ruft Fahrzeuge wegen Problem an Sicherheitsgurten zurück

Der amerikanische Elektroautobauer Tesla bestellt alle jemals ausgelieferten Tesla Model S Oberklasselimousinen in die Werkstätten. Grund für den Rückruf ist ein Problem mit den Sicherheitsgurten. Tesla berichtet von eine pro-aktiven Maßnahme. Bei dem Werkstattbesuch soll ein Bolzen überprüft werden, mit dem die Gurte von Fahrer- und Beifahrersitz fixiert werden. Anfang November sei ein Fall in Europa gemeldet worden, bei dem der Bolzen aus der Verankerung gesprungen ist, als sich der Beifahrer zum Rücksitz umgedreht hat. Zu Verletzten und einen Unfall sei es nicht gekommen, bei bisher mehr als 3000 überprüfen Fahrzeugen ist das Problem nicht aufgetreten. (via Engadget)

MyTaxi darf mit Rabatten werben

Das Oberlandesgericht in Stuttgart hat am Donnerstag eine einstweilige Verfügung gegen MyTaxi aufgehoben, die dem Unternehmen untersagt hat, in Stuttgart und anderen Städten 50% vom Taxi-Fahrpreis zu übernehmen, wenn die Taxifahrt mit der MyTaxi-App gebucht und bezahlt wird. Die einstweilige Verfügung haben traditionelle Taxizentralen erwirkt, da sie das Vorgehen von MyTaxi als illegale Wettbewerbsverzerrung sehen. Da die Taxi-App nur als Vermittler auftrete und nicht unter das Personenbeförderungsgesetz falle, haben die Richter die einstweilige Verfügung aufgehoben. In der vorhergehenden Instanz hat das Landesgericht Stuttgart die Rabattaktion der Daimler-Tochter untersagt. Gegen MyTaxi laufen auch in weiteren Städten Gerichtsverfahren. Die Verhandlung der Klage von Taxi Deutschland startet am 24. November. Taxi Deutschland hat auch schon gegen Uber geklagt und dafür gesorgt, dass der Mitfahrservice UberPOP eingestellt werden muss. (via Handelsblatt)

ZipCar startet in Deutschland

Das amerikanische Carsharing Startup, das mittlerweile zum Avis Budget Konzern gehört, startet in Deutschland. In den USA ist ZipCar für sein Carsharing Netzwerk bekannt, das ähnlich wie Flinkster von der Deutschen Bahn funktioniert. Im Angebot sind Fahrzeuge unterschiedlicher Kategorien, vom Kleinwagen bis Transporter ist alles dabei. Die Kunden können die Fahrzeuge für Kurzfahrten buchen und müssen sie wieder zum Abholort zurück bringen. In Deutschland will sich das Unternehmen auf maßgeschneiderte Lösungen für Geschäftskunden fokussieren. In Deutschland ist das Unternehmen in Frankfurt gestartet. (via BizzTravel)

Streckennetz der Fernbuslinien wächst

Das Angebot an neuen Fernbus-Verbindungen ist nicht zu stoppen. Die Zahl der Fernbuslinien ist im vergangenen Jahr zwischen Oktober 2014 und Oktober 2015 um 74 auf 326 Fernbuslinien gewachsen, das entspricht einem Plus von 29 Prozent. Erhoben hat die Zahlen das Marktforschungsinstitut Iges. Auch die Zahl der Fahrten hat sich um mehr als 20 Prozent erhöht. Im Oktober 2014 wurden  7412 Fahrten pro Woche durchgeführt, im Oktober diesen Jahres lag die Zahl bei 9282 Fahrten pro Woche. Das entspricht im Durchschnitt 1326 Fahrten am Tag. Deutsche Unternehmen wachsen auch durch inländische Fahrten in europäischen Nachbarstaaten, so ist Flixbus dieses Jahr in Frankreich gestartet. Das Unternehmen MeinFernbus Flixbus ist gemessen an den Fahrplankilometern mit Abstand der größte Anbieter. Das Unternehmen kommt auf einen Marktanteil von 73 Prozent. Auf Platz zwei folg der Postbus mit 11 Prozent. Die Deutsche Bahn kommt mit ihrem Angebot BerlinLinienBus und IC Bus auf 6 Prozent Marktanteil.  (via Frankfurt Allgemeine Zeitung)

Bild: #113 zipcar von romana klee (bestimmte Rechte vorbehalten)

Aktuelles: Uber weitet Same-Day Delivery Service aus, Postbus mit Rabattkarte

Kurznachrichten: Postbus führt Rabattkarte ein. Uber erweitert den UberRUSH Same-Day Delivery Service. Scoot fügt vierrädrige Kleinfahrzeuge zur Roller-Flotte hinzu.

Scoot erweitert Fuhrpark mit vierrädrigen Fahrzeugen

Das Startup Scoot aus San Francisco hat bisher ausschließlich auf Roller-Sharing gesetzt und dabei auch Roller eingesetzt, die in Deutschland entwickelt wurden. Jetzt wird die Flotte erweitert und es werden auch vierrädrige Elektrofahrzeuge von Nissan mit zwei Sitzplätzen vermietet. Die Fahrzeuge sind baugleich mit dem in Deutschland von Renault vertriebenen Twizy Elektrofahrzeug. Am Anfang stehen 10 Fahrzeuge zur Verfügung, die angemietet werden können. Laut Scoot haben die Kunden den Wunsch nach einem Fahrzeug mit zwei Sitzen geäußert. Die Fahrzeuge können in San Francisco auf den für Roller vorgesehenen Parkplätzen abgestellt werden. In einer Stadt mit teurem und knappen Parkraum ist das ein großer Vorteil. Auch in Deutschland sind in den letzten Monaten einige Roller-Sharing Anbieter an den Start gegangen, darunter eMio aus Berlin oder Scoo.me aus München. (via TechCrunch)

Postbus führt Rabattkarte a la BahnCard ein

Der Fernbusanbieter Postbus hat angekündigt, eine Rabattkarte einzuführen, mit der die Fahrgäste 25 % Nachlass auf die Fahrpreise bekommen. Die Rabattkarte ist an die BahnCard angelegt und soll Kunden langfristig an das Fernbusangebot binden. Die Rabattkarte kostet 25 Euro und der Rabatt gilt auch für Fahrkarten mit Aktions- und Sonderpreisen. Bei internationalen Fahrten, die in Kooperation mit anderen Fernbus-Anbietern durchgeführt werden, kann der Rabatt nicht angewendet werden. Die Einführung der Rabattkarte kann auch als Versuch gewertet werden, Marktanteile von Marktführer MeinFernbus Flixbus zu gewinnen. (via Frankfurter Allgemeine)

Uber weitet Same-Day Delivery Service UberRUSH aus

Im April wurde der UberRUSH Same-Day Delivery Service in New York getestet, nur wird ein Pilotprojekt in San Francisco, New York und Chicago getestet. Bei UberRUSH werden mittels normaler Uber Fahrer und Fahrradkurieren Lieferungen zugestellt. Mittels UberRUSH können Geschäfte ihren Kunden alles innerhalb kürzester Zeit nach hause liefern. Mit einem ähnlichen Geschäftsmodell ist das Startup Postmates aktiv, das unter anderem mit Apple zusammenarbeitet. Bei UberRUSH wird die Same-Day Delivery Option direkt in den Bestellprozess integriert. Der Kunde geht auf die Website des Geschäfts und wählt beim Bezahlen die Lieferoption aus. Uber Fahrer können auch Pakete transportieren, aber nicht gleichzeitig mit Passagieren. Die Lieferkosten liegen bei 5 bis 7 US $. (via The Verge)

Bild: ADAC Postbus 19-12-2013 von Hans-Jörg von Schroeter (bestimmte Rechte vorbehalten)

DriveNow expandiert mittels Franchise-Modell nach Dänemark

Der Carsharing Anbieter DriveNow expandiert demnächst nach Kopenhagen. Ab Anfang September sind die Fahrzeuge in Kopenhagen buchbar. Das erste Mal setzt DriveNow ausschließlich auf elektrische Fahrzeuge, es kommen 400 elektrische BMW i3 zum Einsatz. Eine weitere Neuerung ist, dass die Flotte nicht direkt von DriveNow betrieben wird. Arriva Danmark, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn erhält die Nutzungsrechte für den Betrieb von DriveNow in Kopenhagen.

Einbindung in ÖPNV

Arriva betreibt in der dänischen Stadt schon ein Großteil der Buslinien und in Dänemark einige Regionalbahnlinien. Das Carsharing Angebot soll mit den ÖPNV und dem Regionalbahnnetz verbunden werden, so dass die Nutzer einfach von A nach B kommen, ohne ein eigenes Auto zu benutzen. Arriva hat zu Beginn dieses Jahres die Ausschreibung für den Aufbau und Betrieb eines free-floating Carsharing-Netzes gewonnen. Voraussetzung für den Betrieb in Kopenhagen ist, dass nur rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge zum Einsatz kommen. In Kopenhagen kommen auf 85 Quadratkilometern 400 Fahrzeuge zum Einsatz. Zum Vergleich, in Berlin sind auf ca. 120 Quadratkilometern 1040 Fahrzeuge verteilt.

Intermodale Informationen

Die Kunden haben die Möglichkeit, sich die Wegstrecke im Fahrzeug intermodal anzeigen zu lassen. Die Kunden sehen so, ob es basierend auf der aktuellen Verkehrslage und des aktuellen Verkehrsmittelangebots eine schneller Alternative gibt, um zum Ziel zu kommen. Der Nutzer kann das Verkehrsmittel wechseln, wenn es eine günstigere und schnellere Alternative gibt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch die Buchung von anderen Verkehrsmittel im Carsharing-Auto möglich sein.

Franchise-Modell soll ausgeweitet werden

In einem Handelsblatt-Interview hat DriveNow Chef Nico Gabriel angekündigt, dass bald weitere Städte nach dem Franchise-System folgen können. Neben Arriva haben auch andere Unternehmen Interesse angemeldet, das Carsharing-Angebot unter eigener Regie zu betreiben. DriveNow kann durch das Franchise-Modell schneller wachsen, ohne eigene Investitionen stemmen zu müssen. Die lokalen Partner haben meistens auch eine bessere Expertise über die örtlichen Besonderheiten. Die lokalen Partner können von DriveNow lernen, wie sich ein Carsharing-Angebot profitabel betreiben lässt.

Sollte sich erweisen, dass sich die elektrischen BMW i3 Modelle für das Carsharing-Netzwerk eignen, kann der der Absatz des schwächelnden Elektroautos aus dem BMW-Konzern angekurbelt werden.

Foto: Pressematerial von DriveNow

Die Zukunft der Mobilität verstehen

Die Zukunft der Mobilität wird von drei Mega-Trends beeinflusst werden. Zu den Trends zählen Elektromobilität, selbstfahrende Autos und On-Demand Mobilität.

Die durch die Trends verursachten Veränderungen werden neue wirtschaftliche Chancen ermöglichen und für eine Verlagerung Wirtschaftsleistung durch die bestehenden Mobilitätsangebote sorgen. Vorangetrieben werden diese Veränderungen von etablierten Technologieunternehmen und innovativen Startups.

Die Umsetzung der Trends durch die etablierten Konzerne und Startups wird dafür sorgen, dass Mobilität günstiger und sicherer wird. Außerdem wird es für die Nutzer mehr Auswahl geben und die gebundenen Ressourcen werden effizienter genutzt.

On-Demand Mobilität

Die On-demand Mobilität ist einer der wichtigsten Trends in der Fortbewegung von Personen und Gütern, mit einem globalen wirtschaftlichen Einfluss. Unter On-Demand Mobilität werden alle Mobilitätsanbieter bzw. – Dienstleistungen zusammengefasst, die eine Transportdienstleistung anbieten, die über eine Smartphone-App einfach gebucht und bezahlt werden können. Darunter fallen die Beförderung von Personen, aber auch die von Waren und Services.

Das exponentielle Wachstum von Carsharing, Ridesharing und Same-Day Delivery Dienstleistungen für Kurzstrecken sind nur der Beginn für der Entwicklung. Der Trend, dass auf den persönlichen Autobesitz immer weniger Wert gelegt wird und dass on-demand Services an Nachfrage gewinnen, wird sich weiter verstärken.

Angebote, wie Carsharing werden dafür sorgen, dass Rate von Fahrzeugen pro Einwohner reduziert wird. Experten gehen davon aus, dass ein geteiltes Auto um die 10 -15 private Fahrzeuge ersetzt. Es könnte sein, dass noch innerhalb der nächsten 10 Jahre die meisten innerstädtischen Kilometer mit Ridesharing und Carsharing Angeboten zurück gelegt werden. Dazu tragen die hohen Kosten für den Besitz eines Fahrzeugs bei. Außerdem kommt die bestehende Infrastruktur an ihre Grenzen und Geld für weitere Investitionen ist knapp.

Der Trend, dass On-Demand Services an Beliebtheit gewinnen, liegt auch an den bevölkerungsreichsten Nationen der Erde. In China und Indien besitzt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung ein eigenes Fahrzeug. Die Straßen in den indischen und chinesischen Städten sind trotzdem schon verstopft. On-demand Services werden den Bedarf nach Mobilität von mehreren Millionen Indern und Chinesen der Mittelschicht stillen. Der Fahrzeugbesitz wird in den beiden genannten Ländern nicht möglich sein. Es ist davon auszugehen, dass die Kosten für den Fahrzeugbesitz zu hoch sein werden, im Zweifel auch durch Regierungsmaßnahmen.

Fahrerlose Fahrzeuge

Mit selbstfahrenden Fahrzeugen beschäftigen sich mehrere Unternehmen. Der Technologiekonzern Google vermarktet die Bemühungen um das eigene selbstfahrende Fahrzeug hervorragend. Seit einiger Zeit gibt es auch Gerüchte, dass der Elektronikkonzern Apple an der Entwicklung eines eigenen Fahrzeugs arbeitet. Auch etablierte Automobilkonzerne, wie Daimler, Audi, BMW oder Volvo arbeiten am fahrerlosen Fahrzeug. Die ersten fahrerlosen Fahrzeuge werden in den nächsten 5 Jahren auf den Markt kommen.

Selbstfahrende Auto sind nicht nur sicherer, sie eignen sich auch hervorragend für den Einsatz bei on-demand Mobilitätsangeboten. Für on-demand Plattformen würde ein großer Kostenfaktor wegfallen, wenn keine Fahrer mehr bezahlt werden müssen. Für das Geschäftsmodell der Ridesharing Plattformen gibt es durch selbstfahrende Autos ganz neue Perspektiven. Für die Nutzer von on-demand Dienstleistungen würden die Kosten reduziert werden. Deshalb investiert auch die Taxi-Alternative Uber in die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen.

Elektrische Fahrzeuge

Der Erfolg von Tesla hat den etablierten Automobilkonzernen gezeigt, dass Elektroautos Begeisterung auslösen können und sich gut verkaufen lassen. Getrieben wird der Trend durch die Verbesserungen der Batterie-Technologien, Batterie-Steuerung und die Entwicklung der Benzinpreise. Auch Elektromotoren haben einen besseren Wirkungsgrad, als Verbrennungsmotoren. Hinzukommt, dass Elektromotoren einen geringeren Wartungsaufwand erfordern und eine längere Lebensdauer haben. Entscheidender Punkt, der für das weitere Wachstum der Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen verantwortlich ist, ist das wachsende Umweltbewusstsein der Bevölkerung und der Regierungen.

Interessant wird es, wenn die Fahrzeuge für den permanenten Einsatz bei on-demand Netzwerken und nicht den persönlichen Besitz entwickelt werden. Die Fahrzeuge werden dann rund um die Uhr unterwegs sein und nicht mehr als 95% ungenutzt am Straßenrand stehen, so wie es jetzt der Fall ist. Der Bedarf nach elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wird durch die wachsende Nachfrage an on-demand Dienstleistungen steigen. Durch die steigende Nachfrage werden auch die Preise für Elektrofahrzeuge nach unten gehen und die Modellvielfalt wird steigen.

Bis Elektrofahrzeuge für den permanenten Einsatz in on-demand Transportnetzwerken entwickelt sind, wird es noch einige Jahre dauern. Bis es soweit ist, werden Hybrid Fahrzeuge eingesetzt. Die neue Generation der Elektrofahrzeuge wird auf dauernden Einsatz, günstigen Betrieb, Effizienz und einfache Nutzung ausgelegt sein.

Zusammenfassung

Durch die oben genannten Entwicklungen im Mobilitätsbereich werden die Beförderungs- und Transportkosten stark reduziert. Hinzu kommen die Reduzierung der Luftverschmutzung und durch menschliches Versagen verursachte Unfälle. Durch das Wachstum der on-demand Mobilitätsangebote werden auch einige Flächen frei werden, die für neue Zwecke genutzt werden können. Wenn weniger Fahrzeuge unterwegs sind, werden weniger Parkplätze benötigt. Wenn der Privatbesitz von Autos zurückgeht, werden weniger Garagen benötigt und der Platz kann für andere Zwecke genutzt werden.

Die Zukunft im Mobilitätsbereich wird durch eine Überschneidung der drei genannten Trends bestimmt. Jeder Trend ist für sich wichtig, kombiniert ergeben die drei Trends ungeahnte Möglichkeiten.

Ein Erfolgsfaktor wird sein, das Vertrauen der beteiligten Gruppen zu gewinnen. Nutzer, Investoren, Behörden und Versicherungen müssen dann überzeugt sein, dass die neuen Services keine Risiken bergen.

Es bleibt spannend abzuwarten, wann wir in den nächsten 5 bis 10 Jahren ein selbstfahrendes Elektroauto sehen, das auf on-demand Transportplattformen zugeschnitten ist.

Bild: The Art of Mobility von Matthias Rapp (bestimmte Rechte vorbehalten)

Carsharing dank selbstfahrender Autos bald noch erfolgreicher?

Carsharing dank selbstfahrender Autos bald noch erfolgreicher?

Dass Technologie-Unternehmen wie Google längst selbstfahrende Prototypen entwickelt haben, ist seit Jahren bekannt und für den normalen Fahrer zunächst nicht relevant. Dass Hersteller wie Audi nun nachziehen, dafür umso mehr, denn der erste Schritt zu komfortablen Stunden am Steuer rückt in greifbare Nähe.

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