Archiv der Kategorie: Elektromobilität

Apple will sich an McLaren beteiligen

Medienberichten zufolge will sich der Technologiekonzern Apple an dem Hersteller für Renn- und Luxusfahrzeuge McLaren beteiligen oder komplett übernehmen. Bisher hat sich Apple vorwiegend auf die Entwicklung von Software und Hardware im Computer- und Kommunikationsbereich konzentriert. Berichte, dass Apple bis zum Jahr 2020 ein eigenes selbstfahrendes Auto mit Elektroantrieb auf der Straße haben möchte, existieren sei einiger Zeit. McLaren hat den Plänen erstmal widersprochen, von Apple gab es keinen Kommentar.

Investment oder Übernahme

Bisher war wenig über mögliche Partner für die Entwicklung und Produktion der möglichen Apple Fahrzeuge bekannt. Das änder sich sich mit den Berichten über eine mögliche Kooperation mit McLaren Die Meinungen schwanken zwischen einem möglichen Investment von Apple in McLaren und einer Übernahme. Es gibt auch Gerüchte, dass sich Apple an Lit Motors beteiligen möchte, da das Unternehmen über interessante Patenten für Technologien verfügt, die für selbstfahrende Autos interessant sind. Lit Motors entwickelt Kabinenroller, die sich selbst stabilisieren.

Entwicklungszentrum und Formel 1

McLaren ist in Großbritannien angesiedelt und entwickelt Supersportwagen, betreibt sein eigenes Formel 1 Team und verfügt über ein Technologie-Entwicklungszentrum. McLaren gilt Innovator in der Automobilindustrie, da bei der Komponentenentwicklung neue Wege gegangen werden. Technologien, die für den Formel 1 Sport entwickelt wurden, werden auch bei den straßentauglichen Fahrzeugen verwendet. Apple dürfte eher an den Technologien, Patenten und Entwicklungskompetenzen von McLaren interessiert sein, als an den Produktionsanlagen und der bestehenden Modellpalette. McLaren ist ein Nischenhersteller, im letzten Jahr wurden gerade mal 1654 Fahrzeuge produziert. Das passt nicht mit den Ambitionen von Apple zusammen, den Massenmarkt zu erobern.

Tesla als Vorbild?

Der Technologiekonzern könnte sich auch Tesla als Vorbild genommen haben. Tesla und Lotus haben sich 2004 zusammengetan und die Erfahrungen über Projektmanagement, Fahrzeugproduktion und sicherheitsrelevante Themen gebündelt. Das Ergebnis war der Tesla Roadster, der auf der Lotus Elise basiert. Der Roadster hat den Weg für das Tesla Model S bereitet. Die Erfahrungen aus der Entwicklung und Produktion des Tesla S sind in das Projekt für das Model 3 mit eingeflossen und ermöglichen Tesla somit dein Einstieg in den Massenmarkt. Tesla ist mit einem Nischenmodel gestartet und hat sich in den Massenmarkt vorgearbeitet. Analysten erwarten von Apple eine ähnliche Strategie. Um diese zu verfolgen, würde eine Zusammenarbeit mit McLaren Sinn ergeben.

Apple beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Entwicklung von selbstfahrenden Autos. Mehr als 1000 Mitarbeiter wurde angestellt, um das Projekt Titan voran zu bringen. Apple hat namenhafte Experten von anderen Automobilherstellern und Technologieunternehmen abgeworben. In letzter Zeit gab es Berichte, dass Apple die Ausrichtung des Projekts Titan ändert. Apple soll von den Plänen abgerückt sein, ein komplettes selbstfahrendes Auto zu entwickeln. Fokus soll nach dem Strategieschwenk auf der Entwicklung für Software und Hardware für selbstfahrende Autos andere Hersteller liegen. Einige Hundert Mitarbeiter mussten daraufhin das Unternehmen verlassen. Es ist unbekannt, ob Apple nach dieser angeblichen Strategieänderung weiterhin Interesse an einer Übernahme von McLaren hat.

Bild: FotoSleuth/Flickr (bestimmte Rechte vorbehalten)

Tesla Carsharing Service

Elon Musk hat Details über den geplanten Tesla Carsharing Service kommuniziert. Fahrzeugbesitzer werden ein Set an Kriterien zur Verfügung haben, um den Nutzerkreis für ihr Auto zu kontrollieren. Unter anderem wird es in Bewertungssystem gegen, über das die Tesla-Besitzer die Nutzer bewerten können.

Nutzer für Tesla Carsharing definieren

Das Prinzip funktioniert folgendermaßen: Wenn man als Tesla-Besitzer sein Fahrzeug nicht benötigt, kann man es über einen Klick in einer App für andere Nutzer auf der Tesla Carsharing Plattform zur Verfügung stellen. Davor kann einstellt werden, wer das Fahrzeug anmieten kann. Zum Beispiel kann definiert werden, dass nur Nutzer mit fünf Sternen den eigenen Tesla anmieten kann. Der Nutzerkreis kann aber auch ausschließlich auf bestimmte Nutzergruppen, wie die Familie eingegrenzt werden. Wird das Fahrzeug wieder benötigt, reicht ein Klick in der App und das Fahrzeug wird wieder zur Verfügung stellt.

Autonome Fahrt zu Besitzer

Geplant ist natürlich, dass das Fahrzeug autonom zum Besitzer zurück fährt. Es wird also noch ein paar Jahre dauern, bis wir das neue Angebot tatsächlich testen und nutzen können. Ein ähnliches Angebot plant die BMW Marke Mini. Die Käufer von Mini Fahrzeuge sollen auch entscheiden können, ob sie ihre Autos auf der DriveNow oder ReachNow Plattform fremden Nutzern zur Verfügung stellen. Bleibt immer noch die Frage, was passiert, wenn das Auto benötig wird, aber durch einen anderen Nutzern blockiert ist. Erhält der Besitzer dann die Möglichkeit, ein anderes Fahrzeug umsonst zu nutzen, oder muss er sich eins kostenpflichtig anmieten?

Das Tesla Carsharing-Programm ist Teil des neuen Master Plans, der von Musk vor ein paar Wochen vorgestellt wurde. Tesla wird es starten, wenn die Fahrzeuge voll autonom fahren können. Fahrzeuge werden die meiste Zeit nicht bewegt und stehen ungenutzt herum. Durch das Teilen der Flotte, soll die Auslastung der Fahrzeuge erhöht werden und die Anzahl der Fahrzeuge reduziert werden.

Bild:Jack Snell / flickr (bestimmte Rechte vorbehalten)

Mobileye und Tesla gehen getrennte Wege

Die beiden Unternehmen Tesla und Mobileye werden ihre Kooperation beenden. Die Trennung beider Unternehmen folgt nach dem tödlichen Unfall eines Teslas, der mit der Autopilot Funktion unterwegs war. Mobileye stattet fast alle teil-autonomen Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller mit Sensoren und entsprechender Hardware aus. Unter anderem werden auch die Tesla S und Tesla X Modelle mit den Systemen von Mobileye ausgestattet, so dass diese Autos über teil-autonome Eigenschaften verfügen.

Kooperation endet im Herbst

Im Januar hat der CTO noch über Einzelheiten der Zusammenarbeit und die technischen Funktion der Mobileye Komponenten im Tesla referiert. Bei der Präsentation der letzten Quartalsergebnisse hat Shashua dann verkündet, dass die Kooperation beendet wird. Das System EyeQ3 wird weiterhin in den jetzigen Modellen verbaut und das Unternehmen wird weiterhin die Software-Verbesserungen für das bestehende System liefern. Die zukünftigen Systeme werden nicht in den nächsten Tesla Modellen verbaut werden. Chips, Sensoren, Kameras und Software muss sich Tesla demnächst bei einem anderem Lieferanten besorgen oder selbst entwicklen.

Partnerschaft mit BMW und Intel

Mobileye hat erst vor kurzem eine Partnerschaft mit BMW und Intel geschlossen, um Systeme für vollautonomer Fahrzeuge zu entwickeln. Diese sollen in fünf Jahren auf den Markt kommen. Ziel ist es, dass Systeme entwickelt werden, die ein hohes Level an Sicherheit und Zuverlässigkeit bieten. In der Kooperation mit BMW und Intel ist Mobileye mit in die Entwicklung mit eingebunden und ist nicht nur ein Zulieferer.

Der Crash des Teslas hat auch negatives Licht auf das israelische Unternehmen geworfen. Es ist zu vermuten, dass sich Mobileye um seine Reputation Sorgen gemacht hat und deswegen die Partnerschaft beendet wurde. Dem Unternehmen ist die Strategie von Tesla zu risikofreudig. Der Aktienkurs des Unternehmens ist nach dem Bekanntwerden der Beendigung der Partnerschaft um 9% eingebrochen, Tesla verlor nur 0.9%. Es wird vermutet, dass Tesla eigene Sensoren und Systeme für vollautonome Fahrzeuge entwickelt oder auf einen anderen Zulieferer setzt.

Autopilot 2.0 von Tesla soll noch dieses Jahr kommen

Mehrerer Quellen berichten, dass Tesla bald die Version 2.0 des Autopiloten mit teilautonomen Fahreigenschaften vorstellen wird. Die neue Version der Soft- und Hardware für autonomes Fahren wird über neue Features verfügen. Es wird vermutet, dass Autopilot 2.0 Teil der neuen Tesla Software 8.0 sein wird.

Verbesserter Autopilot 2.0

Laut TechnoBuffalo sollen neue duale Kameras verbaut werden, die es unter anderem ermöglichen werden, dass ein Tesla automatisch an Stoppschildern und Ampeln anhält und wieder losfährt. Bisher bleibt ein Tesla nur stehen, wenn sich ein Auto oder ein anderes Objekt in Fahrtrichtung befindet. Bisher konnte ein Tesla S vor allem auf Autobahnen zwischen Auf- und Abfahrt selbstständig fahren. Die neue Version des Autopiloten soll auch das Auf- und Abfahren ohne Eingriff des Fahrers ermöglichen. Der Blog Elektrek geht davon aus, dass ein neues Set an Sensoren verbaut wird, das die neuen Eigenschaften ermöglichen wird. Die neuen Kameras und erweiterte Sensoren lassen darauf schließen, dass die meisten der neuen Eigenschaften nicht für bereits produzierte Fahrzeuge in Frage kommen werden. Eine Rückwertskompatibilität ist also nicht zu erwarten.

Mehr Aufmerksamkeit nach Unfällen

Nach den Unfällen mit der ersten Version des Autopiloten wird die neue Version mehr Aufmerksamkeit bekommen. Die Behörden werden den Autopiloten 2.0 kritisch begutachten und die Öffentlichkeit wird ach eine andere Wahrnehmung haben. In den letzten Wochen wurden zwei Unfälle bekannt, die sich ereignet haben, als die Tesla-Fahrzeuge mit Autopiloten unterwegs waren. Ein Unfall endete tödlich, über einen weiteren Unfall mit einem Tesla Model X ist noch wenig bekannt.

Die Verbesserungen sind auch ein weiterer Schritt in der Entwicklung von voll selbstfahrenden Autos. Tesla hat sich dafür entschieden, mit einem teilautonomen Fahrzeug zu starten und dann über Zeit weitere autonome Fahreigenschaften hinzuzufügen. Andere Unternehmen, wie z.B. Google, BMW oder Ford verfolgen eine andere Strategie. Sie wollen Fahrzeuge auf den Markt bringen, die von Anfang an vollautonom fahren.  Wahrscheinlich ist, dass diese Modelle im Jahr 2021 auf den Markt kommen werden.

Bild: Tesla (alle Rechte vorbehalten)

BMW arbeitet mit Intel und Mobileye am autonomen Fahrzeug

BMW will bis zum Jahr 2021 ein voll autonomes Fahrzeug in Serie produzieren. Um dieses Ziel in den kommenden fünf Jahren zu erreichen, schließt der Automobilkonzern aus München Partnerschaften mit Intel und Mobileye. Intel wird die benötigte Rechenpower liefern, von dem israelischen Unternehmen Mobileye kommen die Sensoren und Fahrerassistenzsysteme.

BMW arbeitet seit einiger Zeit an selbstfahrenden Autos und hat im Rahmen des hundertsten Firmenjubiläums mehrere Prototypen von selbstfahrenden Autos präsentiert. Zuerst wurde der BMW Next 100 präsentiert, gefolgt von einem Rolls Royce und einem Mini Next 100. Bei allen Prototypen standen die selbstfahrenden Eigenschaften prominent im Vordergrund.

Vollautonome Fahrzeuge 2021

BMW setzt den Fokus auf die Entwicklung von voll autonomen Fahrzeugen. Wahrscheinlich auch, weil das Unternehmen im Moment wenige Features für teilautonomes Fahren im Programm hat. Automobilkonzerne wie GM und Daimler sind da schon weiter. Der Elektroautobauer Tesla bietet ebenfalls einen Autopiloten an, der sich noch in der Beta-Phase befindet. Die Version 2.0 soll aber noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Auch Tesla arbeitet mit Mobileye zusammen.

Im Vergleich zu den bisher angebotenen Fahrzeugen mit teilweiser Automatisierung ist ein voll autonomes ein enormer Unterschied. Das Level der Komplexität und der Eigenschaften ist weitaus höher. Bei einem voll autonomen Fahrzeug wird kein Fahrer mehr benötigt. Das Auto wird über entsprechenden Plattformen gerufen, die Fahrgäste steigen ein und müssen sich um keine Fahrtätigkeiten kümmern. Zur Zeit sind immer wieder Namen wie Lyft, Gett und Uber als Plattformen für das Rufen von autonomen Fahrzeugen im Gespräch.

Rechtlicher Rahmen muss geschaffen werden

Bis zum Jahr 2021 muss auch der regulatorische Rahmen angepasst werden. Unterschiedliche Behörden arbeiten im Moment an der Erstellung von übergreifenden Regeln für den Betrieb von autonomen Fahrzeugen im Straßenverkehr. Die Autohersteller erhalten im Moment Test-Lizenzen, um die neu entwickelten Features für teilweise autonomes Fahren zu testen. Voraussetzung im Moment ist auch, dass ein Fahrer immer an Board ist, der im Notfall eingreifen kann. BMW möchte die selbstfahrenden Autos bereits im kommenden Jahr testen.

Bild: BMW Group (alle Rechte vorbehalten)

Faraday Future arbeitet auch an autonomen Fahrzeug

Das Unternehmen Faraday Future, das von chinesischen Investoren finanziert wird, war bisher für seine Pläne bekannt, ein Elektroauto zu entwickeln, das gegen die Modelle von Tesla antreten soll. Nun wurde bekannt, dass das Unternehmen auch ein selbstfahrendes Auto entwickeln möchte. Das Unternehmen schließt sich somit einer Reihe von Unternehmen an, die alle ein autonomes Fahrzeug entwickeln wollen. Die Unternehmen Google, Apple, Tesla, Mercedes, General Motors und weitere verfolgen ebenfalls Pläne für ein selbstfahrendes Auto.

Faraday Future mit schrägem Konzeptfahrzeug

Faraday Future hat das erste Konzeptfahrzeug FFZERO1 auf der CES Anfang des Jahres vorgestellt. Dabei handelte es sich um ein seltsam aussehendes Fahrzeug, das wie ein ein Spielzeug-Auto von Hot Wheels aussieht. Das Fahrzeug soll auf einer variablen Plattform Architektur aufbauen. Technische Details über FFZERO1 und das tatsächliche Serienauto wurden bisher nicht veröffentlicht.

Genehmigung in Kalifornien erhalten

Über das selbstfahrende Auto ist bisher auch wenig bekannt. Dem Unternehmen wurde aber eine Lizenz für das Testen von selbstfahrenden Autos in Kalifornien erteilt. Bisher haben 14 Unternehmen die Lizenz für das Testen von autonomen Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen erhalten. Darunter befinden sich Volkswagen, Google, Daraday und das von GM übernommene Startup Cruise Automation.

Neben Kalifornien will Faraday auch selbstfahrende Autos in Detroit, Michigan testen. Bis der fahrtüchtige Prototyp entwickelt wird, wird das Unternehmen die Software, Sensoren, Hardware und das User Interface testen. Die Teile werden dabei in andere Fahrzeuge verbaut. Eine ähnliche Strategie verfolgen auch Google und Uber. Serienfahrzeuge unterschiedlicher Hersteller werden mit der entsprechenden Technologie ausgestattet, um Daten und Erfahrungswerte zu sammeln. Während der Tests muss immer ein Fahrer an Board sein, der in Notfällen eingreifen kann.

Bild: Maurizio Pesce (Bestimmte Rechte Vorbehalten)

Allygator Shuttle vor Start in Berlin

Neben Ally nun auch Allygator Shuttle? Bisher ist die Door2Door GmbH durch die angebotene App Ally bekannt. Ally ist eine Nahverkehrs-App, die verschiedene Transportmöglichkeiten in einer App vereint. Es werden Zeiten und Preise von Carsharing, Bikesharing, öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxi und mehr verglichen.


Update, 1. August 2016: Heute wurde verkündet, dass Allygator am Freitag in Berlin startet. Am Anfang wird der Service am Wochenende verfügbar sein und nur 10 ct. pro Kilometer kosten. Damit benötigt das Unternehmen keine Konzession für die Fahrten. Gleichzeitig muss das Geschäft aber enorm bezuschusst werden.


Allygator Shuttle startet in Berlin

In Kürze soll ein weiterer Service gestartet werden. Unter dem Namen Allygator Shuttle soll wohl ein on-demand Shuttle-Service in Berlin an den Start gehen. Der Text auf der Facebook-Seite sagt, der neue Dienst ist so günstig wie ein Bus aber so flexibel wie ein Taxi. Weitere Details sind bisher nicht über das neue Angebot bekannt. Auf der Karriereseite sind zwei entsprechende Stellenanzeigen veröffentlicht. Es werden Teilzeitfahrer gesucht, die über einen Personenbeförderungsschein verfügen. Die Fahrzeuge für den Fahrdienst werden wohl von Door2Door gestellt. Für die Betreuung des Projects wird ein Operations Manager gesucht, der sich um Fahrzeuge und Fahrer kümmert und den Dienst weiter voranbringt. Wahrscheinlich ist, dass der Service zu den Peak-Zeiten angeboten werden soll. Die Daten wann die Shuttles fahren sollen und von wo nach wo, sollte das Unternehmen besitzen. Über die Ally-App werden die Daten über Verkehrsströme seit mehreren Jahren erhoben.

Clevershuttle mit ähnlichem Konzept

Einen ähnlichen Dienst bietet Clevershuttle bisher in München und Leipzig an, der Start in Berlin soll im August erfolgen. Clevershuttle setzt auf Elektroautos und Plug-in-Hybride. Kooperationspartner sind Audi und die Deutsche Bahn. In den USA bietet unter anderem Ford einen on-demand Shuttle Service mit Bussen.

Mit Waymate gestartet

Ursprünglich ist Door2Door mit dem Reiseportal Waymate gestartet. Nach ausbleibendem Erfolg wurde die Waymate Smartphone-App zu Ally. Nach und nach wurden Mobility-as-a-Service Produkte angeboten. Im Rahmen des Lufthansa Innovation Labs wurde die App Time2Gate getestet.  Geld verdient das Unternehmen bisher auf zwei Wegen. Auf der einen Seite werden Verkehrsdaten aggregiert und ausgewertet. Diese Daten werden dann an Städteverwaltungen und Regierungsorganisationen verkauft. Das White-Labeling der Ally-App ist ein weiterer Umsatzkanal. Auch Door2Door listet die Deutsche Bahn als Kooperationspartner. Zu den weiteren Partnern gehören Uber, Volkswagen und Here.

Bild: Door2Door GmbH (alle Rechte vorbehalten)

Rolls-Royce stellt autonomes Auto vor

Der Hersteller von Luxusautos Rolls-Royce hat eine Konzeptstudie von einem selbstfahrenden Auto vorgestellt. Der Prototyp hört auf den Namen Vision Next 100 und folg damit der Namensgebung aus dem BMW Mutterkonzern. BMW hat zum 100. Geburtstag ein Konzeptfahrzeug mit dem gleichen Namen präsentiert.

Kein Lenkrad und elektrischer Antrieb

Das Fahrzeug verfügt über kein Lenkrad und wird elektrisch angetrieben. Die Fahrgäste können platznehmen und aus den Seiden-Sesseln die Fahrt genießen und die Umwelt beobachten. Weitere technische Details über das Fahrzeug wurden nicht kommuniziert.

Die BMW Tochter Rolls-Royce konzentriert sich lieber darauf, die schönen und luxuriösen Vorzüge des selbstfahrenden Fahrzeugs zu beschreiben. Wie auch die bisherigen Modelle werden nur feinste Materialien für den Innenraum verwendet. Alles wird mit höchster Präzision in Handarbeit produziert.

Außergewöhnliche Formgebung

Die Form des Prototyps ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig und bricht mit bisherigen Konventionen. Auf den ersten Blick könnten man meinen, dass es sich dabei um einen Katamaran handelt. Die Vorderräder sind verkleidet und sind nicht in die Karosserie integriert. Die Fronthaube läuft schmal zu und wird von einem Kühlergrill dominiert. Das Konzeptfahrzeug verfügt über eine extrem lange Frontpartie. Die Frontpartie geht in einen Coupé-artigen Fahrgastraum über. Der Fahrgastraum ist fast vollständig aus Glas. Die Fahrgäste sollen über außergewöhnlich viel Beinfreiheit verfügen, da kein Fahrer notwendig ist und somit mehr Platz vorhanden sein wird. Da das selbstfahrende Auto über einen Elektroantrieb verfügt, kann der Platz, der normalerweise von dem 12-Zylinder-Motor ausgefüllt wird, als zusätzlicher Gepäckraum genutzt werden.

Virtueller Assistent übernimmt Steuerung

Die Fahrgäste teilen das Fahrtziel einer virtuellen Assistentin mit, die dann die Zielführung übernimmt. Die virtuelle Assistentin hört auf den Namen Eleanor und verfügt über ein gewisses Maß an künstlicher Intelligenz. So kann das Auto mit dem Terminkalender des Besitzers oder Fahrgastes verbunden werden. Das sorgt dafür, dass Eleanor an Termine erinnert und das Fahrzeug rechtzeitig automatisch vorgefahren wird.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis das Fahrzeug wirklich auf der Straße zu sehen sein wird. Vor dem Jahr 2040 wird damit nicht zu rechnen sein. Der BMW-Konzern versucht in der letzten Zeit mit Konzepten von selbstfahrenden Autos auf sich aufmerksam zu machen. Aktuelle Fahrzeugmodelle verfügen über überschaubare Features, die den Autos autonome Eigenschaften verleihen.

Bild: BWM Group (alle Rechte vorbehalten)

Elektroauto-Infografik: Die nationalen Märkte im Vergleich

In den letzten Jahren hat der Verkauf von Elektrofahrzeugen in Deutschland gestockt. Das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 rund 1 Millionen Fahrzeuge mit Elektromotor auf die Straßen zu bringen, erscheint derzeit in weiter Ferne, was vermutlich nur zum Teil an der noch nicht ausgereiften Technik liegt.

Um den Verkauf anzukurbeln, zahlt der Staat und die Autoindustrie eine Prämie von bis zu 4.000 Euro. Beide Seiten gehen davon aus, dass sich so der Verkauf von Elektroautos ankurbeln lässt. Aktuell sind in Deutschland gerade einmal 55.000 Autos unterwegs – lediglich ein Bruchteil von dem, was von Regierung und Autobauern anvisiert wird. In anderen Ländern sieht es hingegen schon besser aus, wie die unten stehende Infografik zeigt.

Elektroauto-Infografik: Marktanteile und Infrastruktur

Mit der folgenden Elektroauto-Infografik können die Marktanteile und weitere Kennzahlen in unterschiedlichen Ländern verglichen werden. Unter anderem wir auf die Förderlandschaft und die Infrastruktur in den einzelnen Märkten eingegangen.

Bild: Smava (alle Rechte vorbehalten)