Archiv der Kategorie: Regulierung

Wunder wächst, Uber mit Mopeds, Uber profitabel in USA

Heute gibt es 3 interessante Kurznachrichten aus dem Ridesharing-Bereich. Uber entdeckt den Fahrservice mit Motorrollern in Asien. Das US Geschäft des Ridesharing Giganten ist profitabel. Das deutsche Ridesharing Startup Wunder konzentriert sich auf Osteuropa und Entwicklungsländer.

Uber führt Ridesharing-Dienst mit Motorrollern ein

Vor einer Woche hat Uber den Ridesharing-Service uberMOTO in Bangkok eingeführt, nun erfolgt der Start in der indischen Stadt Bangalore. Bei uberMOTO werden die Nutzer mit einem Motorroller abgeholt und nicht mit einem Auto. Einen ähnlichen Service hat Uber bereits in Paris getestet, aber nach einiger Zeit wieder eingestellt. Der Service wird für 3 Rupien pro Kilometer angeboten, was etwa 0.03 € pro Kilometer entspricht. Die Mitfahrer können per Kreditkarte oder in bar bezahlten. Der Service wird vorerst nur tagsüber zwischen 7 Uhr morgen und 21 Uhr Abends angeboten. Uber will durch den günstigen Service weitere Kunden gewinnen und erhofft sich auch, dass die Kunden schneller ans Ziel kommen. In Städten wie Bangkok und Bangalore ist meistens kein Durchkommen möglich, da die Straßen auf Grund von Staus verstopft sind. Auch Uber-Konkurrent Ola hat einen ähnlichen Service gestartet, der sogar noch günstiger angeboten wird. In Bangkok ist Grab mit einem Moped-Service schon länger aktiv. (via WallStreetJournal)

Wunder konzentriert sich auf Osteuropa und Entwicklungsländer

Mittlerweile heißt der Service nur noch Wunder, der vor etwa zwei Jahren unter dem Namen Wundercar in Hamburg und Berlin gestartet ist. Nach dem die deutschen Behörden den Service verboten haben, konzentriert sich das Startup auf anderer Märkte in Osteuropa, Asien und Südamerika. Der Service wurde in Deutschland verboten, da das Angebot gegen das überholte Personenbeförderungsgesetz verstoßen hat. Für Wunder scheint es in die richtige Richtung zu gehen. Alle 30 Sekunden wird eine Fahrt angefragt (ca. 20.000 Fahrten die Woche) und in diesem Jahr soll die Marke von einer Million vermittelter Fahrten geknackt werden. Im Moment ist das Unternehmen nur am Umsatz in den Osteuropäischen Standorten beteiligt. Dort wird die Zahlung über die App abgewickelt und Wunder behält eine Provision ein. In den Emerging Markets macht Wunder keinen Umsatz. Die Nutzer zahlen mit Bargeld und Ziel ist es, zu wachsen. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen an einer Whitelabel-Lösung, die zum Beispiel Unternehmen einsetzten können, die für ihre Mitarbeiter eine eigenen Mitfahr-App bauen möchten. Finanziert wird das Unternehmen unter anderem von Sixt und Blumberg Capital. (via Gründerszene)

Uber ist in den USA profitabel, verliert in China eine Milliarde US$ pro Jahr

Das Ridesharing-Startup Uber ist profitabel auf dem amerikanischen Markt. Das hat Uber CEO Travis Kalanick auf einer Veranstaltung in Kanada verkündet. In einigen der großen US Städte ist Uber schon seit geraumer Zeit profitabel, jetzt scheint es der Fall für das gesamte Land sein. Gleichzeitig verliert Uber aber mehr als eine Milliarde US$ in China. In China hat es Uber mit dem lokalen Wettbewerber Didi Kuaidi zu tun. Didi ist in keinem einzigen Markt profitabel, verfügt aber über eine Finanzierung in Milliardenhöhe. Didi Kuaidi kauft mit der eingesammelten Finanzierung Marktanteile durch subventionierte Fahrpreise. Uber muss in dem kostenintensiven Wettbewerb mithalten, wenn das Unternehmen Marktanteile gewinnen möchte. Deswegen beläuft sich der Verlust auf mehr als eine Milliarde US$. (via Techcrunch)

Bild: Mighty Travels (via flickr) (bestimmte Rechte vorbehalten)

Selbstfahrende Autos: Welche Hersteller befassen sich damit

Nicht nur Google ist dabei, ein selbstfahrendes Auto zu entwickeln. Auch etablierte Autokonzerne und Zulieferer befinden sich im Rennen um die Entwicklung des selbstfahrenden Fahrzeugs.

Die Entwicklung des selbstfahrenden Autos ist die größte Revolution der Autoindustrie. Über die Entwicklungen von Google wird am meisten gesprochen, aber auch andere Unternehmen arbeiten an der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen. Einige Unternehmen investieren eher in Unternehmen, die ein selbstfahrendes Auto entwickeln. Andere Unternehmen versuchen alles, um ein selbstfahrendes Auto komplett selbst zu entwickeln.

Projekt Titan von Apple

Es wird schon seit längerem spekuliert, dass Apple an einem selbstfahrenden Auto arbeitet. In den letzten Monaten wurde häufiger bekannt, dass Apple einige Autoexperten von Tesla, Daimler, Volkswagen, A123 Systems und anderen Autokonzernen abgeworben hat. Auch über eine Kooperation mit BMW wurde spekuliert. Inzwischen scheint Apple auch eine alte Militärbasis als Teststrecke angemietet zu haben. Gerüchten zufolge soll das Apple Auto ab 2020 produziert und verkauft werden. Ob das Fahrzeug von Anfang an über selbstfahrende Eigenschaften verfügt, wird sich erst noch zeigen.

Audi mit selbstfahrendem A7

Audi beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen. Im letzten Jahr wurde ein selbstfahrender RS7 mit dem Nahmen Bobby vorgestellt. Der Prototyp hat einige Runden auf einer Formel 1 Rennstrecke gedreht. Später folge der seriennahe A7 mit dem Namen Jack. Mit dem Fahrzeug hat Audi medienwirksam die Strecke von San Francisco nach Las Vegas zurückgelegt. Das Fahrzeug wurde auf der CES in Las Vegas präsentiert. Einige Technologien, die für den selbstfahrenden A7 entwickelt wurden, werden im neuen A8 Einzug finden. Darunter ein neuer Park-Assistent und ein Autopilot für Staus. Nicht nur im A8 sondern auch in weiteren Modellen werden die Technologien Einzug erhalten. Da Audi zum Volkswagen-Konzern gehört, werden die Audi-Entwicklungen bestimmt in weiteren Konzerntöchtern verbaut werden. In diesem Jahr hat sich Audi an der Übernahme der Kartentechnologie von Nokia Here beteiligt, um eine Datengrundlage für selbstfahrende Autos stellen zu können.

Kooperation zwischen Baidu und BMW

Der Chinesische Suchmaschinen-Konzern und BMW haben eine Partnerschaft geschlossen, um bis Ende des Jahres einen Prototypen zu entwickeln, der teilautonomes Fahren erlaubt. Die Partnerschaft besteht seit April 2014. Die beiden Unternehmen haben ihre Entwicklungen auf Autobahnen bei Peking und Shanghai getestet. Das teilautonome Fahrzeuge von Baidu und BMW soll den Fahrer nicht ersetzten. Der Fahrer soll durch den Einsatz von Technologien unterstützt werden. Baidu hat seine eigene Kartentechnologie, die für selbstfahrende Autos äußerst wichtig ist. BMW ist wie Audi an Nokia Here beteiligt. Experten gehen davon aus, dass die chinesischen Behörden die Gesetze flexibel und schnell anpassen können, um den Betrieb von selbstfahrenden Autos zu ermöglichen. In Ländern wie Deutschland und den USA kann die Anpassung länger dauern.

Bosch entwickelt Technologien für selbstfahrende Autos

Der Zulieferer für die Automobilindustrie Bosch reagiert auf die gestiegene Nachfrage nach Technologien für selbstfahrende Autos. In dem Geschäftsbereich wurden mehr als 2.000 Ingenieure eingestellt. Zu den Kunden von Bosch gehören die meisten Automobilkonzerne und Neueinsteiger. Bosch hat unter anderem zwei Tesla ausgestattet, so dass sie autonom fahren können. Der Konzern kooperiert mit dem Anbieter für Kartendaten und -technologien TomTom, um Kartenmaterial anbieten zu können, welches für autonome Fahrzeuge essentiell ist. Bosch geht davon aus, dass selbstfahrende Autos in den nächsten 4 Jahren bis 2020 realisierbar sind.

Daimler testet selbstfahrende LKWs

Daimler entwickelt unter anderem selbstfahrende LKWs. Die ersten Fahrzeuge werden seit Mai diesen Jahres in Nevada getestet. Daimler bemüht sich auch darum, eine Genehmigung für Tests auf deutschen Autobahnen zu erhalten. Zu erst verfolgt Daimler das Ziel, den Fahrer zu unterstützten und nicht zu ersetzen. Daimler geht davon aus, dass es noch zehn Jahre dauern wird, bis der Fahrer komplett ersetzt werden kann. Der Konzern hat zusammen mit Audi und BMW die Kartentechnologie Nokia Here übernommen.

Delphi entwickelt Software und Sensor Plattform

Der Automobilzulieferer Delphi entwickelt Software und Sensoren, die in selbstfahrenden Autos zum Einsatz kommen sollen. Bisher hat Delphi bestehende Fahrzeuge damit ausgestattet und ihnen somit selbstfahrende Eigenschaft                  en vermittelt. In den USA wurde mit einem umgebauten Audi SK5 eine Tour von der West- zur Ostküste unternommen.

Ford investiert in Forschung rund ums autonome Fahren

Anfang 215 hat Ford den Smart Mobility Plan vorgestellt, der das Unternehmen auch beim Thema autonomes Fahren voranbringen soll. In den nächsten fünf Jahren sollen alle Fahrzeuge mit Assistenzsystemen für teilautonomes Fahren ausgestattet werden können. Auch in Deutschland arbeitet Ford an Technologien für selbstfahrende Autos, getestet werden soll auf dem Korridor zwischen Rotterdam, Frankfurt und Wien.

General Motors entwickelt in Kooperation mit chinesischem Partner SAIC

Die GM Marke Chevrolet kooperiert mit dem Chinesischen Automobilhersteller SAIC um ein selbstfahrendes Auto zu entwickeln, das elektrisch angetrieben wird. Das Fahrzeug wird wahrscheinlich nicht vor 2030 massentauglich sein. Schon wesentlich früher sollen Assistenzsysteme Einzug erhalten, die auf Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikation beruhen und das Unfallrisiko verringern sollen. Eine Gruppe von Automobilkonzernen arbeitet an einer Plattform für Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikation, damit auch Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren können.

Das selbstfahrende Fahrzeug von Google

Google nutzt seine Fortschritte bei der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen medienwirksam, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Für das Projekt existiert eine eigene Website und in Austin und Mountain View sind Testflotten unterwegs. Bisher ist das Projekt noch bei Project X angesiedelt, der Forschungsabteilung von Google. Kürzlich wurde der Automobilexperte John Krafcik als CEO für das Projekt angeworben, der davor unter anderem bei Hyundai in einer leitenden Position aktiv gewesen ist. Google will sein selbstfahrendes Auto bis 2020 massentauglich haben. Bisher ist noch unklar, ob Google das Fahrzeug selber produziert oder mit bestehenden Automobilkonzernen kooperiert.

Honda darf Fahrzeuge in Kalifornien testen

Im Sommer 2014 hat Honda eine selbstfahrendes Auto auf Basis eines Acura Models vorgestellt. Honda nutzt auch ein ehemaliges Militärgelände mit Straßennetz und Dörfern, um die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge zu testen. Mittlerweile darf das Unternehmen auch auf den öffentlichen Straßen in Kalifornien die Fahrzeuge testen.

Hyundai setzt vorerst auf Assistenzsysteme

Der koreanische Hersteller Hyundai setzt vorerst auf die Entwicklung von Assistenzsystemen für teilautonomes Fahren. Modelle wie der Hyundai Genesis können mit Spurhalte-Assistent, System für automatisches Bremsen und Stauassistent ausgestattet werden. Das Unternehmen hat keine detaillierten Pläne für die Entwicklung von selbstfahrenden Autos veröffentlicht. Es ist aber davon auszugehen, dass das Unternehmen daran arbeitet.

Jaguar Land Rover will den Fahrer nicht ersetzen

Der indische Hersteller Jaguar Land Rover will aktuell keine selbstfahrenden Fahrzeuge entwickeln. Der Fahrer soll nicht durch Technologien ersetzt werden. Wie andere Hersteller auch, arbeitet Jaguar an Assistenzsystemen, mit denen der Fahrer unterstützt werden soll. Dazu zählt Jaguar den Parkassistenten und die Möglichkeit, das Fahrzeug per Fernbedienung zu parken und zu holen.

Mercedes will selbstfahrendes Auto in den nächsten 15 Jahren entwickeln

Mercedes hat kürzlich den F 015 als Konzept vorgestellt, das Unternehmen plant, das Fahrzeug in den nächsten 15 Jahren produktionsreif zu haben. Bis es soweit ist, wird Mercedes auch auf Assistenzsysteme setzten, die den Fahrer in manchen Situationen unterstützen. Die aktuelle S-Klasse ist zum Beispiel schon mit einem Stop-and-Go Assistenten ausgestattet. So kann das Fahrzeug bei Stau und niedrigen Geschwindigkeiten selbstständig fahren. In der Vergangenheit gab es auch Gerüchte, dass Mercedes eine Flotte an selbstfahrenden Fahrzeugen für einen on-demand Fahrservice einsetzten möchte.

MobilEye liefert Technologien für selbstfahrende Autos

Das Unternehmen Mobileye baut keine eigenen selbstfahrenden Fahrzeuge, sondern fokussiert sich auf die Entwicklung von Komponenten für selbstfahrende Autos. Die Chips und andere Komponenten werden von Herstellern verbaut, unter anderem Tesla.

Nissan/Renault will bis 2020 soweit sein

Carlos Ghosn geht davon aus, dass Nissan und Renault 2020 autonom fahrende Autos verkaufen wird. Wie auch bei den meisten anderen Herstellern liegt der Fokus zur Zeit auf der Entwicklung von Assistenzsystemen, die den Fahrer bei unterstützen. Nissan testet selbstfahrende Nissan LEAF Modelle zur Zeit in Tokyo. Im kommenden Jahr soll der Stau-Pilot für selbstständiges Fahren in Stop-and-go Situationen angeboten werden. Im Jahr 2018 soll der Assistent für autonomes Fahren auf Autobahnen fertig sein.

Scania möchte mehrere LKWs koppeln

Volkswagen-Tochter Scania möchte mehrere LKWs koppeln, somit soll es möglich sein, die Anzahl der Lastwagenfahrer zu reduzieren. Bei dieser Methode sind mehrere Lastwagen über Funk verbunden und werden von einem führenden LKW inklusive Fahrer kontrolliert. So können Fahrer eingespart werden und die LKWs können in kürzerem Abstand fahren. Dieses Jahr wurde bereits an Konvoi in Holland getestet. Es bleibt abzuwarten, ob Kürzungen der Investition in Folge des Abgasskandals bei Volkswagen, Auswirkungen auf die Entwicklungen bei Scania haben.

Tata Elixsi zeigt einen Park-Assistenten und fokussiert sich auf die Sicherheit von selbstfahrenden Autos

Tata Elixsi, ein Geschäftsbereich der TATA Gruppe hat einen automatischen Park-Assistenten vorgestellt. Das Fahrzeug scannt die Umgebung ab und identifiziert freie Parkplätze eigenständig. Nach dem ein freier Platz identifiziert wurde, parkt das Auto selbst ein. Bisher wurde der Assistent nur als Prototyp vorgeführt. Das Unternehmen hat angekündigt, weiter in die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen zu investieren. Fokus soll dabei auf der Sicherheit liegen.

Tesla will in den nächsten 5-6 Jahren ein selbstfahrendes Auto vorstellen

Elon Musk, der CEO von Tesla, geht davon aus, dass die fahrerlosen Fahrzeuge innerhalb von 5-6 Jahren verkauft werden können. Bis es soweit ist, bietet Tesla den sogenannten Autopiloten an. Der Autopilot beschleunigt das Fahrzeug, bremst und wechselt die Spur, je nach Fahrtumgebung. Auch eine Ruffunktion, mit der das Auto aus der Parklücke zum Fahrer fährt ist verfügbar. Schlechte und farbige Straßenmarkierungen erschweren das selbstfahrende Auto.

Toyota steckt 50 Mio. US$ in die Entwicklung selbstfahrender Autos

Toyota hat einige Experten eingestellt, darunter Gill Pratt, der davor an der Elite-Uni MIT und bei DARPA gearbeitet hat. Pratt leitet die Forschungsabteilung für selbstfahrende Autos und künstliche Intelligenz.  Das Unternehmen hat 50 Mio. US$ in Forschungseinrichtungen am MIT und in Stanford investiert, die an der Entwicklung von Technologien für selbstfahrende Autos arbeiten. Bisher hat sich Toyota aber noch nicht dazu bekannt, autonome Fahrzeuge zu entwickeln.

Uber mischt auch mit

Der Fahrdienst Uber steckt auch einen erheblichen Forschungsaufwand in die Entwicklung von selbstfahrenden Autos. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh zusammen. Dort arbeiten etwa 40 Ingenieure an der Entwicklung. An der University of Arizona werden mit Unterstützung von Uber neue Technologien für eine bessere optische Erfassung und ein hochwertigeres Kartographieren entwickelt. Uber hat auch den Dienst für digitale Karten deCarta übernommen und Microsoft einen Teil des Kartengeschäfts abgenommen.

Volkswagen mit Projekt für autonomes Parken und Laden

Der Volkswagen-Konzern hat in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Universitäten in Europa ein Projekt für selbstständiges Parken und Laden angekündigt. Fahrzeugbesitzer können ihr Auto abstellen, das Auto findet dann selbstständig einen Parkplatz mit Ladestation. Wenn das Auto sich selbstständig geparkt hat, schließt es sich auch ohne zutun eines Menschen an der Ladeinfrastruktur an. In den nächsten vier Jahren soll ein funktionstüchtiger Prototyp entwickelt werden.

Volvo will bis 2017 100 Kunden mit selbstfahrenden Autos versorgen

Volvo verfolgt das Ziel, Verletzungen und Todesfälle in Volvo Fahrzeugen bis 2020 zu eliminieren.Dieses Ziel will Volvo mit der Implementierung von Technologien für autonomes Fahren erreichen. Schon im Jahr 2017 soll 100 Kunden ein selbstfahrender Volvo XC90 SUV zur Verfügung getestllt werden. Dabei wird es noch Einschränkungen geben, wo und wann die selbstfahrenden Eigeschaften genutzt werden können. Das Unternehmen arbeitet mit der Schwedischen Regierung zusammen, um den gesetzlichen Rahmen bis 2017 zu etablieren.

Yutong mit selbstfahrenden Bussen

Neben Autos und LKWs können auch Busse autonom fahren. Der Chinesische Hersteller Yutong beschäftigt sich seit 2012 mit der Erforschung von fahrerlosen Bussen. Bisher wurde ein selbstfahrender Bus auf einer Autobahn in China getestet. Der Bus kann zwischen manuellem und automatischen Fahrmodus wechseln. Biser hat das Unternehmen noch keinen Zeitplan für eine serienreife Version vorgelet.

Quellen: Arstechnica, Audi, BBC, BBC, BBC, Bloomberg, Bloomberg, Business Insider, Digital Trends, Digital Trends, Delphi, Engadget, Ford, Forbes, Forbes, Forbes, Forbes, Fortune, Fortune, Fortune, GoAuto, The Guardian, The Guardian, The Guardian, The Guardian, Honda Press Release, IB Times, IB Times, New York Times, Nikkei, Nissan, Reuters, Reuters, Reuters, Re/code, Scania, Slash Gear, San Francisco Business Times, Tata, Techcrunch, USA Today, The Verge, V-Charge, Volvo, Wall Street Journal, Wall Street Journal, Wired, Wired, Wired, WiredWiredWired, Wired

Bild: Google Self-Driving Car von Roman Boed (bestimmte Rechte vorbehalten)

Flywheel kündigt TaxiOS Betriebssystem für Taxis an

Bisher war Flywheel als Taxi-App bekannt, über die von Nutzern per App Taxis gebucht werden können. Ähnlich wie Flywheel funktioniert der deutsche Anbieter MyTaxi. Nun hat das amerikanische Startup ein TaxiOS Betriebssystem vorgestellt, dass die Funktionen der bestehenden Taxameter übernehmen soll und gleichzeitig als Navigationssystem genutzt werden kann. Auch das Bezahlen soll über TaxiOS möglich sein. Flywheel möchte mit TaxiOS also dem teilweise überholten Gerätewirrwarr in den Taxis Einhalt gebieten.

Test in San Francisco mit virtuellem Taxameter

Bisher testen 50 Taxis in San Francisco das neue Betriebssystem von Flywheel, der Pilottest wird von der lokalen Transportbehörde Municipal Transportation Agency überwacht. Demnächst soll das neue System auch in New York eingesetzt werden. In New York wäre es das erste genehmigte Taxameter System, das Smartphone basiert ist. Die New Yorker Transportbehörde hat einem Test von Smartphone-basierten Wegstreckenzählern und Bezahlsystemen zugestimmt.

Bisher erhalten die Taxameter den Wegimpuls vom Fahrzeug und berechnen darauf basierend die zurückgelegt Strecke. Bei TaxiOS wird die Strecke basierend auf den vom Smartphone übermittelten GPS Daten berechnet. Bisher wurde diese Methode von den Behörden abgelehnt, auch in Deutschland.

Noch viermal mehr Taxi als Uber-Fahrten

Flywheel erhofft sich durch das umfassende System einen erheblichen Anteil im klassischen Taximarkt zu sichern. Der traditionelle Taximarkt wird derzeit von neuen Mietwagenservices wie Uber und Lyft angegriffen. In den meisten Städten werden immer noch mehr Taxifahrten als Fahrten mit den innovativen Ridesharingservices durchgeführt. Die neuen Fahrdienste wachsen aber schnell und holen auf. Die Anzahl der durch Uber in New York vermittelten Fahrten hat sich innerhalb eines Jahres auf 100.000 Fahrten pro Tag vervierfacht. Taxis in New York führen täglich mehr als 400.000 Fahrten durch, was einem Einbruch von 11% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Erstes System für alle Taxifunktionen

Das System von Flywheel ist das erste, das Fahrpreisberechnung, Fahrtzuweisung, Bezahlung und Navigation in einem System vereinigt. Bisher war Flywheel nur als App bekannt, über die ein reguläres Taxi per Knopfdruck bestellt werden kann. Jetzt können die Fahrer das System auch dazu nutzen, den Fahrpreis zu berechnen und abzurechnen.

Bild: Taxi Meter – $4.90 von pixonomy (bestimmte Rechte vorbehalten)

Die Zukunft der Mobilität verstehen

Die Zukunft der Mobilität wird von drei Mega-Trends beeinflusst werden. Zu den Trends zählen Elektromobilität, selbstfahrende Autos und On-Demand Mobilität.

Die durch die Trends verursachten Veränderungen werden neue wirtschaftliche Chancen ermöglichen und für eine Verlagerung Wirtschaftsleistung durch die bestehenden Mobilitätsangebote sorgen. Vorangetrieben werden diese Veränderungen von etablierten Technologieunternehmen und innovativen Startups.

Die Umsetzung der Trends durch die etablierten Konzerne und Startups wird dafür sorgen, dass Mobilität günstiger und sicherer wird. Außerdem wird es für die Nutzer mehr Auswahl geben und die gebundenen Ressourcen werden effizienter genutzt.

On-Demand Mobilität

Die On-demand Mobilität ist einer der wichtigsten Trends in der Fortbewegung von Personen und Gütern, mit einem globalen wirtschaftlichen Einfluss. Unter On-Demand Mobilität werden alle Mobilitätsanbieter bzw. – Dienstleistungen zusammengefasst, die eine Transportdienstleistung anbieten, die über eine Smartphone-App einfach gebucht und bezahlt werden können. Darunter fallen die Beförderung von Personen, aber auch die von Waren und Services.

Das exponentielle Wachstum von Carsharing, Ridesharing und Same-Day Delivery Dienstleistungen für Kurzstrecken sind nur der Beginn für der Entwicklung. Der Trend, dass auf den persönlichen Autobesitz immer weniger Wert gelegt wird und dass on-demand Services an Nachfrage gewinnen, wird sich weiter verstärken.

Angebote, wie Carsharing werden dafür sorgen, dass Rate von Fahrzeugen pro Einwohner reduziert wird. Experten gehen davon aus, dass ein geteiltes Auto um die 10 -15 private Fahrzeuge ersetzt. Es könnte sein, dass noch innerhalb der nächsten 10 Jahre die meisten innerstädtischen Kilometer mit Ridesharing und Carsharing Angeboten zurück gelegt werden. Dazu tragen die hohen Kosten für den Besitz eines Fahrzeugs bei. Außerdem kommt die bestehende Infrastruktur an ihre Grenzen und Geld für weitere Investitionen ist knapp.

Der Trend, dass On-Demand Services an Beliebtheit gewinnen, liegt auch an den bevölkerungsreichsten Nationen der Erde. In China und Indien besitzt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung ein eigenes Fahrzeug. Die Straßen in den indischen und chinesischen Städten sind trotzdem schon verstopft. On-demand Services werden den Bedarf nach Mobilität von mehreren Millionen Indern und Chinesen der Mittelschicht stillen. Der Fahrzeugbesitz wird in den beiden genannten Ländern nicht möglich sein. Es ist davon auszugehen, dass die Kosten für den Fahrzeugbesitz zu hoch sein werden, im Zweifel auch durch Regierungsmaßnahmen.

Fahrerlose Fahrzeuge

Mit selbstfahrenden Fahrzeugen beschäftigen sich mehrere Unternehmen. Der Technologiekonzern Google vermarktet die Bemühungen um das eigene selbstfahrende Fahrzeug hervorragend. Seit einiger Zeit gibt es auch Gerüchte, dass der Elektronikkonzern Apple an der Entwicklung eines eigenen Fahrzeugs arbeitet. Auch etablierte Automobilkonzerne, wie Daimler, Audi, BMW oder Volvo arbeiten am fahrerlosen Fahrzeug. Die ersten fahrerlosen Fahrzeuge werden in den nächsten 5 Jahren auf den Markt kommen.

Selbstfahrende Auto sind nicht nur sicherer, sie eignen sich auch hervorragend für den Einsatz bei on-demand Mobilitätsangeboten. Für on-demand Plattformen würde ein großer Kostenfaktor wegfallen, wenn keine Fahrer mehr bezahlt werden müssen. Für das Geschäftsmodell der Ridesharing Plattformen gibt es durch selbstfahrende Autos ganz neue Perspektiven. Für die Nutzer von on-demand Dienstleistungen würden die Kosten reduziert werden. Deshalb investiert auch die Taxi-Alternative Uber in die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen.

Elektrische Fahrzeuge

Der Erfolg von Tesla hat den etablierten Automobilkonzernen gezeigt, dass Elektroautos Begeisterung auslösen können und sich gut verkaufen lassen. Getrieben wird der Trend durch die Verbesserungen der Batterie-Technologien, Batterie-Steuerung und die Entwicklung der Benzinpreise. Auch Elektromotoren haben einen besseren Wirkungsgrad, als Verbrennungsmotoren. Hinzukommt, dass Elektromotoren einen geringeren Wartungsaufwand erfordern und eine längere Lebensdauer haben. Entscheidender Punkt, der für das weitere Wachstum der Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen verantwortlich ist, ist das wachsende Umweltbewusstsein der Bevölkerung und der Regierungen.

Interessant wird es, wenn die Fahrzeuge für den permanenten Einsatz bei on-demand Netzwerken und nicht den persönlichen Besitz entwickelt werden. Die Fahrzeuge werden dann rund um die Uhr unterwegs sein und nicht mehr als 95% ungenutzt am Straßenrand stehen, so wie es jetzt der Fall ist. Der Bedarf nach elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wird durch die wachsende Nachfrage an on-demand Dienstleistungen steigen. Durch die steigende Nachfrage werden auch die Preise für Elektrofahrzeuge nach unten gehen und die Modellvielfalt wird steigen.

Bis Elektrofahrzeuge für den permanenten Einsatz in on-demand Transportnetzwerken entwickelt sind, wird es noch einige Jahre dauern. Bis es soweit ist, werden Hybrid Fahrzeuge eingesetzt. Die neue Generation der Elektrofahrzeuge wird auf dauernden Einsatz, günstigen Betrieb, Effizienz und einfache Nutzung ausgelegt sein.

Zusammenfassung

Durch die oben genannten Entwicklungen im Mobilitätsbereich werden die Beförderungs- und Transportkosten stark reduziert. Hinzu kommen die Reduzierung der Luftverschmutzung und durch menschliches Versagen verursachte Unfälle. Durch das Wachstum der on-demand Mobilitätsangebote werden auch einige Flächen frei werden, die für neue Zwecke genutzt werden können. Wenn weniger Fahrzeuge unterwegs sind, werden weniger Parkplätze benötigt. Wenn der Privatbesitz von Autos zurückgeht, werden weniger Garagen benötigt und der Platz kann für andere Zwecke genutzt werden.

Die Zukunft im Mobilitätsbereich wird durch eine Überschneidung der drei genannten Trends bestimmt. Jeder Trend ist für sich wichtig, kombiniert ergeben die drei Trends ungeahnte Möglichkeiten.

Ein Erfolgsfaktor wird sein, das Vertrauen der beteiligten Gruppen zu gewinnen. Nutzer, Investoren, Behörden und Versicherungen müssen dann überzeugt sein, dass die neuen Services keine Risiken bergen.

Es bleibt spannend abzuwarten, wann wir in den nächsten 5 bis 10 Jahren ein selbstfahrendes Elektroauto sehen, das auf on-demand Transportplattformen zugeschnitten ist.

Bild: The Art of Mobility von Matthias Rapp (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Mini Carsharing, Gewalt bei Uber Protesten

Diese Wochenende haben wir zwei Nachrichten aus dem Mobilitätsbereich. Mini möchte ein Ausstattungspaket anbieten, damit Privatfahrzeuge einfacher als Mini Carsharing Fahrzeuge genutzt werden können. Die Proteste der Taxi-Fahrer in Frankreich gegen Uber sind in der letzten Woche in Gewalt umgeschlagen.

Carsharing Zusatzausstattung bei MINI

MINI hat die Tage den neuen Mini Clubman vorgestellt. Für das Fahrzeug soll ein Ausstattungspaket angeboten werden, das den Besitzern erlaubt, das Fahrzeug ohne Schlüsselübergabe zu vermieten, wenn sie es nicht selber nutzen. Die entsprechend ausgestatteten Mini Carsharing Fahrzeuge werden dann in das DriveNow Netz eingebunden. Dabei ist davon auszugehen, dass die Fahrzeuge wieder zum ursprünglichen Standort zurück gebracht werden müssen und nicht irgendwo in Beitrittsgebiet stehen gelassen werden können. BMW versucht das free floating Carsharing mit dem stationsgebundenen Carsharing zu verbinden. Außerdem wird der Peer-2-Peer Gedanke mit dem einer separaten Flotte kombiniert. Das Mini Carsharing Ausstattungspaket soll ab 2016 in den USA verfügbar sein. Spannende Entwicklung, die hoffentlich auch in den deutschen DriveNow Städten umgesetzt wird. Wir sind davon ausgegangen, dass Opel ähnliches mit seinem CarUnity Carsharing Projekt anbieten wird. (via Motorauthority)

Taxi Proteste gegen Uber schlagen in Gewalt um

In Paris haben in der vergangenen Woche die Taxigewerkschaften zu Protesten gegen die Taxi-Alternative Uber aufgerufen. Die Proteste sind teilweise in Gewalt umgeschlagen. So wurden mehrere Fahrzeuge von Fahrern angezündet, die bei Uber unterwegs sind. Außerdem wurden Uber-Fahrer über die App ausfindig gemacht und von Taxifahrer gejagt und bedroht. Die Zufahrten zu den Flughäfen und Bahnhöfen wurden blockiert. Uber Fahrzeuge mit Fahrgästen wurde attackiert. Der Protest richtet sich vor allem gegen das Ridesharing Angebot UberPOP. Der Ridesharing-Service mit Fahrern ohne entsprechende Lizenzen und Versicherungen nUberPOP ist in Frankreich verbote, das Verbot wird aber nicht umgesetzt.

Die Autos, die in Brand gesetzt wurden, hatten teilweise ein deutsches Kennzeichen. So ist es auf Bilder zu sehen, die von den Medien verbreitet wurden. Das hat folgende Hintergrund: Die Chauffeure mieten sich hochwertige Fahrzeuge bei deutschen Autovermietungen an, um damit den Fahrservice in Paris anzubieten. Für die französischen Chauffeure und Unternehmen ist es günstiger, ein Fahrzeug der Ober- oder Luxusklasse bei Sixt, Europcar oder Herz in Deutschland anzumieten. Die Anmietung bei einer französischen Autovermietung oder das Leasing der Fahrzeuge wäre teurer.

Der französische Präsident Hollande will das Verbot von Uber nun durchsetzen. Bleibt Abzuwarten, wie sich die Situation in Frankreich weiterentwickelt. Uber dürfte sich auf der anderen Seite auch über kostenlose PR gefreut haben.

Bild: Sharing all over: Call a Bike & DriveNow von GriinBlog (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Sixt investiert in Wudercar, Amazon mit eigener Transport App, Angestellte vs. Freelancer

Interessante Nachrichten aus der Welt der Mobilitäts- und Transport-Dienstleister. Sixt investiert in die Taxi Alternative Wundercar. Gericht in Kalifornien schätzt Fahrer der Ridesharing-Plattformen als Angestellte und nicht als unabhängige Vertragspartner ein. Der e-Commerce Anbieter Amazon will Privatleute als Kuriere einsetzen.

Sixt investiert in Wundercar

Vor einiger Zeit haben wir berichtet, dass die Taxialternative Wundercar nach weiterem Geld sucht und der Automobilkonzern BMW in dem Zuge einsteigen könnte. Wie jetzt vom Unternemen bestätigt wurde, ist unter anderem Sixt bei dem Hamburger Unternehmen eingestiegen. Ob BMW tatsächlich auch Teil der Finanzierungsrunde ist, wurde nicht kommuniziert. Getätigt wurde das Investment von Konstantin Sixt, über das den Investment-Fond Sixt e-Ventures.  Sixt e-Ventures ist an dem Carsharing Joint Venture DriveNow mit BMW beteiligt. Angeführt wurde die Runde von Blumberg Capital. Die genaue Summe ist nicht bekannt, dürfte sich aber im siebenstelligen Bereich bewegen.

Ähnlich wie Uber vermittelt die Wundercar App Fahrten innerhalb von Großstädten an Privatfahrer. In Deutschland wurde die App im vergangenen Jahr kurz nach dem Start verboten, da die Taxi-Lobby Druck ausgeübt hat. Mittlerweile fokussiert sich das Startup auf Osteuropa , das monatliche Wachstum liegt bei 40%. Sixt ist außerdem Hauptgesellschafter des Limousinen Fahrdienst-Vermittlers myDriver. Bleibt abzuwarten, ob es zwischen den beiden Beteiligungen eine Zusammenarbeit geben wird. (via Manager Magazin)

Amazon will auf Privatleute für Paketauslieferungen setzten

Der amerikanische Online-Händler Amazon scheint einen App-basierten Lieferservice zu entwickeln, der auf dem Einsatz von Privatpersonen als Fahrern beruht.

Dadurch sollen Lieferzeiten verkürzt und Lieferkosten gesenkt werden. Amazon hätte mehr Kontrolle über die Lieferkosten, die im letzten Jahr um 31% gestiegen sind. Lokale Einzelhändler sollen als Lagerfläche dienen, die dann von den Kurieren angefahren werden, um die Ware abzuholen und zwischenzulagern. Es ist unklar, ob sich die lokalen Händler auf eine Kooperation mit dem großen Rivalen einlassen.

Fraglich ist auch, ob die Kosten wirklich geringer sind, als die Zustellung per UPS. UPS kostet es im Schnitt 8$, um ein Paket innerhalb der USA zuzustellen. Im Schnitt stellt Amazon 3.5 Mio. Pakete am Tag zu. Für die Anzahl an Paketen ist ein großer Pool an Fahrer nötig. Mit einem ähnlichen Konzept sind schon Unternehmen, wie Uber, Deliv, Instacart, Google, Postmates und eBay am Markt. Im letzten Jahr hat Amazon schon die Zustellung mit Uber und Taxis getestet. (via Wall Street Journal)

Uber Fahrer wird als Angestellter eingestuft, nicht als unabhängiger Partner

Eine Arbeitskommission in Kalifornien hat eine klagende Uber-Fahrerin als Angestellte und nicht als unabhängige Vertragspartnerin eingestuft. Wir hatten vor ein paar Wochen bereits über die Auseinandersetzung berichtet. Für Uber bedeutet die Entscheidung einen Rückschritt. Als Folge der Entscheidung könnten bald alle Fahrer in Kalifornien und eventuell auch in anderen Staaten als Angestellte eingestuft werden.

Das würde die Kosten für Uber in die Höhe treiben. Uber müsste die Kosten für die Versicherungen der Fahrer übernehmen und Tankkosten erstatten. Uber wird gegen das Urteil Berufung einlegen. Das Ridesharing Unternehmen bekräftigte, dass ausschließlich Fahrten per App vermittelt werden und alle Fahrer unabhängige Partner seien. Hauptgrund, warum sich Fahrer bei Uber engagieren, ist die Flexibilität und Unabhängigkeit.

Das Urteil könnte auch Auswirkungen auf das Geschäftsmodell anderer Sharing Economy Unternehmen wie z.B. AirBnB, Postmates,  Instacart, TaskRabbit usw. haben. (via Wall Street Journal)

Bild: Au volant / At the wheel von  Sarah Joy (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: myTaxi Vermittlungsgebühr, UberX Deutschland Start

Zwei Kurznachrichten über MyTaxi und UberX Deutschland Start. MyTaxi verändert die Vermittlungsgebühr, Uber führt Mitfahrservice UberX in Deutschland ein.

MyTaxi verändert Auftragsvergabe – Auktion wird abgeschafft

Anfang letzen Jahres hat myTaxi seine Vermittlung von Fahrten an Taxifahrer geändert. Die Fahrer sollten nicht mehr 80 ct. pro Fahrt zahlen, sondern eine Gebühr von 3 – 30% des Fahrpreises. Die Obergrenze wurde nach Protesten der Taxifahrer auf 15 % reduziert. Zu einem späteren Zeitpunkt sollte die vom Fahrer eingestellte Preisstufe einen Einfluss auf die Vergabe der Fahrten haben. Fahrer, de einen hohen Prozentsatz eingestellt haben, erhalten mehr Fahrten. Über diesen Vergabemechanismus hat sich myTaxi höhere Umsätze erhofft. Soweit kam es wohl nie. Zum 1. Juli wird die Vermittlungsgebühr pauschal auf 7% festgesetzt, eine Einstellung auf Fahrerseite ist dann nicht mehr möglich. Die durchschnittliche Taxifahrt dürfte bei einem Fahrpreis von 15 bis 20 € liegen, was einer Provision von 1.00 – 1.40 € entsprechen dürfte. (via iphone-ticker.de)

uberX Deutschlandstart – legaler Rahmen soll eingehalten werden

Uber startet nach den gerichtlichen Auseinandersetzungen und dem Verbot von UberPOP einen neuen Fahrservice unter dem Namen uberX. Dabei will sich das Unternehmen an das deutsche Personenbeförderungsgesetz halten. Die Fahrer sollen über einen Personenbeförderungsschein verfügen. Die Fahrzeuge sind laut Uber als Mietwagen zugelassen, konzessioniert und gewerblich versichert. Gestartet wird der Service in München, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt. In Berlin soll der Service in ein paar Wochen starten. Diese Ankündigung ist als fraglich einzuschätzen, da in Berlin auch der Service UberBlack mit professionellen Chauffeuren und schwarzen Limousinen verboten ist. uberX entspricht in den meisten Punkten den Anforderungen im Personenbeförderungsgesetz. Gegen die Rückkehrpflicht der Mietwagen verstößt das neue Angebot aber trotzdem. Der Verstoß gegen die Rückkehrpflicht ist ein Grund, warum UberBlack in Berlin verboten ist. Eigentlich wollte Uber mit dem Service UberPOP groß durchstarten. Bei UberPOP wurden Privatfahrer ohne Genehmigung für gewerbliche Personenbeförderung vermittelt. Der Service wurde vom Landgericht Frankfurt nach etwa einem Jahr deutschlandweit verboten. (via Uber Blog)

Bild: getmobility.de (bestimmte Rechte vorbehalten)

Taxi Deutschland hinterlegt Sicherheitsleistung – Uber reagiert

Taxi Deutschland hat es geschafft, die Sicherheitsleistung von 400.000 € aufzubringen und beim Landgericht zu hinterlegen.
Diese Hinterlegung war notwendig, um das Urteil in der Auseinandersetzung mit der Taxi-Alternative Uber zu vollstrecken. Über wird es nun untersagt, den Ridesharing-Service UberPOP unter gewerblichen Bedingungen anzubieten. Taxi Deutschland hat mehr als einen Monat benötigt, um die Summe aufzubringen. Es wurde schon daran gezweifelt, ob sie dazu überhaupt in der Lage sind.

Uber reagiert

Uber hat nach der Benachrichtigung durch das Landgericht Frankfurt reagiert und bietet den Service UberPOP nun in allen deutschen Städten zum Preis von 35 ct. pro Kilometer an. Bei diesem Fahrpreis gilt der Taxi-Service nicht als gewerbliche Personenbeförderung, ist aber für Fahrer wenig lukrativ. Uber geht deshalb davon aus, dass die Verfügbarkeit der Fahrer drastisch abnimmt. Das wird zur Folge haben, dass die Nutzer länger auf ein freies Fahrzeug warten müssen.
Uber hat auch schon eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht, die zur Zeit geprüft wird.

Uber unterstützt Fahrer mit Bonus

In der Vergangenheit hat Uber die Fahrer häufig mit zusätzlichen Bonuszahlungen fürs Warten motiviert. Es ist durchaus vorstellbar, dass Uber diese Methode weiterhin nutzt, um Fahrer zu motivieren. Durchaus haben die Fahrer bis zu 15 Euro pro Stunde zusätzlich bekommen.

Gerichtliche Auseinandersetzungen

Die Taxi Vertreter versuchen schon seit dem Start von Uber im Januar 2013 gegen das Unternehmen vorzugehen. Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz. Zum einen wird Uber vorgeworfen, dass der angebotene Service gegen die Rückkehrpflicht von Mietwagen verstößt. Aus diesem Grund wurde der Service in Berlin verboten. Zum anderen wird dem Unternehmen vorgeworfen, dass der UberPOP-Service mit Privatfahrern gegen zwei weitere Punkte verstößt. Die Fahrer verfügen weder über eine Konzession für das Fahrzeug, ebenso fehlt ein Personenbeförderungsschein inkl. Ortskundeprüfung.
Bild: getmobility.de

Kurznachrichten: Nokia will Here verkaufen, EU will Taxi-Markt prüfen, Ola mit Finanzierung

Kurznachrichten: Nokia will den Kartendienst Here verkaufen, deutsche Automobilhersteller und Uber werden als Interessenten genannt. Die EU will den deutschen Taxi-Markt nach einer Beschwerde von Uber prüfen. Die indische Taxi-App Ola sammelt 310 Mio. US$ ein. Der Münchner Autohersteller BMW startet mit der BMW Startup Garage einen Startup Accelerator.

Nokia will HERE Kartenservice verkaufen

Der finnische Nokia Konzern möchte den Kartenservice Here loswerden, um sich in Zukunft auf die Netzwerktechnik fokussieren zu können. Nokia hat potentielle Interessenten kontaktiert, darunter befindet sich auch der Ridesharing Anbieter Uber. Eine Gruppe an deutschen Autoherstellern soll auch Interesse an Here bekundet haben. Uber hatte bereits vor kurzem den Kartenanbieter deCarta übernommen, um unabhängiger von Google Maps zu werden. Nokia möchte für Here laut Medienberichten mehr als 4 Milliarden US$ haben, der Service wird aber nur auf ca. 2 Milliarden US$ geschätzt. (via Bloomberg)

Ola Cabs Taxi-App mit neuer Finanzierung

Über Ola Cabs, die führende Taxi App aus Indien haben wir schon mehrmals berichtet. Nun schließt Ola eine große Finanzierungsrunde im dreistelligen Millionenbereich ab. Von DST Global, Tiger Global und weiteren Investoren fließen 314 Mio. US$ in das Unternehmen. Die Finanzierungsrunde ist der nächste Schritt im Konkurrenzkampf zwischen den Taxi Apps Uber und Ola. Vor kurzem hatte Ola den kleineren Wettbewerber TaxiForSure für 200 Mio. US$ übernommen und einen Lieferdienst für Essen gestartet. Ola wurde in der Runde mit etwa 2.4 Milliarden US$ bewertet. Erst letzten Oktober flossen mehr als 200 Mio. US$ in einer Finanzierungsrunde, die von SoftBank angeführt wurde. (via Financial Times)

BMW startet BMW Startup Garage

BMW startet mit der Startup Garage einen eigenen Accelerator für innovative Startups aus dem automotive Bereich. Vor allem die Prozesse der Zusammenarbeit, vor denen in der Vergangenheit viele Startups zurückgeschreckt sind, sollen durch die BMW Startup Garage vereinfacht und beschleunigt werden. Bisher war es für junge Unternehmen mit innovativen Ideen schwierig, an den Großkonzern heranzutreten. Die aufgenommenen Startups durchlaufen ein mehrmonatiges Förderprogramm. Für Startups wichtige Informationen, z.B. wie viel Anteile abgegeben werden müssen und ob auch finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, wurde nicht kommuniziert.BMW ist schon mit der VC Gesellschaft BMW i Ventures an einigen Startups aus dem Mobilitätsbereich beteiligt, vor kurzem kamen Gerüchte über einen Einstieg von BMW beim Ridesharing Dienst und Taxi-Alternative WunderCar auf. (via BMW Group)

EU -Kommission prüft Beschwerde von Uber

Nach dem Verbot durch das Landgericht Frankfurt hat sich Uber bei der EU-Kommission beschwert. Nun hat die EU-Kommission auf Anfrage mitgeteilt, dass die Klage geprüft wird. Ob ein Verfahren eröffnet wird, das in einer Anklage wegen Verstoß von Ländern wie Deutschland oder Frankreich gegen den EU Vertrag enden kann, wurde nicht bekannt. Die Kommission betont zwar, dass neue Anbieter die lokalen Regeln nicht umgehen dürfen. Diese müssen allerdings den europäischen Vorgaben für Verhältnismäßigkeit, Gleichbehandlung und Niederlassungsfreiheit entsprechen. Uber bietet in Deutschland unter anderem den Fahrdienst UberPOP mit Privatpersonen an, der im März verboten wurde, nachdem die Taxi-Vereinigung geklagt hatte. Auch die zuständige Kommissarin hat sich für eine einheitliche europaweite Regulierung von Ridesharing Diensten und Taxi-Alternativen ausgesprochen. (via heise online)

 Bild: Taxi, Nachtfahrt von blue-news.org (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: EU will Ridesharing regulieren, Unternehmen fahren auf Ridesharing ab

Kurznachrichten: Die EU könnte Ridesharing in der Europäischen Union regulieren. Außerdem hat eine Auswertung ergeben, dass immer mehr Geschäftsreisende auf Ridesharing Dienste vertrauen. Der erste Uber CEO launcht eine neues Startup für Mitfahrgelegenheiten und die Transit-App Via sammelt 27 Mio. US$ ein.

EU zieht Regulierung von Ridesharing Diensten in Betracht

Die Europäische Kommission hat angedeutet, dass die Regulierung der Ridesharing Dienste auf europäischer und nicht auf nationaler Ebene stattfinden soll. Es soll eine tiefgreifende Studie angefertigt werden, um genügend Hintergrundwissen zur Verfügung zu stellen, um auf EU Level reagieren zu können. Die Kommission hat Beschwerden von Uber erhalten, nachdem der Service mit Privatfahrern in Frankreich und Deutschland verboten wurde. Die Europäische Kommission befürwortet innovative Mobilitätsdienstleistungen und die Mitgliedsstaaten müssen die Prinzipien des EU-Rechts respektieren, darunter die Verhältnismäßigkeit, die Nichtdiskriminierung und die Niederlassungsfreiheit. Es soll ein Standart für alle Europäischen Länder geschaffen werden. (via Financial Times)

Geschäftsreisende fahren auf Ridesharing-Dienste ab

Eine Studie des Anbieters für Reisekosten-Abrechnungen Certify hat ergeben, dass Ridesharing Dienst Uber für 47 % der über Certify abrechneten Fahrten verantwortlich ist. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 15%. Die Summe, die für traditionelle Taxen, Limousinen und Airport Shuttles ausgegeben wurde, ist von 85% auf 52% gefallen. Auf den weiteren Ridesharing Anbieter Lyft entfallen 1 % der Ausgaben. Die Studie beinhaltet nur Ausgaben von Geschäftsreisenden aus Nord-Amerika. In Städten wie San Francisco entfallen sogar 71 % der abgerechneten Fahrten auf Uber, 29% auf Taxifahrten. In New York entfallen die meisten abgerechneten Fahrten weiterhin auf Taxis, nur 21 % der Fahrten entfallen auf Uber. Die Certify Studie besagt auch, dass die durchschnittliche Uber Fahrt 31.24 US$ gekostet hat. Der Durchschnitt für die Verkehrsmittel Taxi, klassischer Limousinen Service und Shuttle Bus lag bei 35.40 US$. (via Bloomberg)

Ride App startet mit Unterstützung von Uber’s erstem CTO

Mittels der Ride App sollen sich Arbeitnehmer vernetzten und somit Geld bei der täglichen Fahrt zur Arbeit und zurück sparen. Die App für Mittfahrgelegenheiten wird von Uber’s erstem CTO Oscar Salazar unterstützt. Der Service wird dabei vom Unternehmen für die Mitarbeiter als Anreiz angeboten. Vorteil ist, dass nur Personen aus dem gleichen Unternehmen miteinander fahren. Die Angestellten mit Fahrtweg laden sich die App runter und beantworten einen kurzen Fragebogen, um festzustellen, ob sie als Fahrer oder Mitfahrer in Betracht kommen. Außerm werden weitere Daten, wie Abfahrtszeiten und Arbeitstage erhoben. Für Fahrer hat die App einige Empfehlungen für eine bessere Auslastung parat. Die Bezahlung findet auch mittels der App statt. Die Mitfahrer bezahlen pro Fahrt, der Fahrpreis setzt sich aus der Distanz und dem lokalen Benzinpreis zusammen. Ride kooperiert mit GM, um bei Bedarf interessante Angebote für größere Fahrzeuge anbieten zu können. Ein ähnliches Konzept verfolgt die deutsche Mitfahr-App flinc. (via VentureBeat)

Transport App Via erhält 27 Mio. US

Investoren pumpen weiter Geld in Transport und Mobilitäts-Startups. Das Unternehmen hinter der App Via hat 27 Mio. US$ in einer Series B eingesammelt, insgesamt sind somit 37 Mio. US$ in das Unternehmen geflossen. Mit der Geldspritze sollen weitere Mitarbeiter eingestellt werden. Außerdem soll mehr Geld für Marketing ausgegeben werden und die Expansion in andere Städte steht auf dem Plan. Via ist zur Zeit nur in Manhattan verfügbar. Mittels der App werden bis zu fünf Fahrgäste zusammengetan, die in die gleiche Richtung fahren. Innerhalb von 10 Minuten werden die Fahrgäste abgeholt, die Fahrt kostet je nach Strecke einen fixen Betrag von 5 oder 7 US$. Die Fahrer werden von dem Startup pro Stunde und nicht pro Fahrten bezahlt. Somit müssen sie keine Angst haben, wie viele Fahrten sie pro Stunde machen. Zuerst sollen weitere Stadteile in New York hinzukommen, im Herbst ist eine Expansion nach Chicago und Washington geplant. Eventuell soll die Technologie hinter Via zu einem späteren Zeitpunkt auch kleiner Städten zur Verfügung gestellt werden. Das Unternehmen verfügt über 40.000 registrierte Nutzer. (via The Wall Street  Journal)

Bild: Crazy car pools von Charlotte Marillet (bestimmte Rechte vorbehalten)