Archiv der Kategorie: Ridesharing

Ford übernimmt on-demand Shuttle Service Chariot

Das Interesse der Automobilkonzerne an innovativen Mobilitätsdienstleistern steigt weiter. Ford Smart Mobility, ein Tochterunternehmen des Ford Konzerns, hat das on-demand Shuttle Startup Chariot übernommen. Ford Smart Mobiltiy wurde ins Leben gerufen, damit innerhalb des Ford Konzerns innovative Mobilitätsangebote entwickelt und betrieben werden können. In Kansas City testet Ford ein ähnliches Angebot in Kooperation mit Bridj.

Dynamischer Shuttle Service von Chariot

Chariot bietet einen dynamischen Shuttle Service, der über eine App gebucht werden kann. Die Routen und Stops werden je nach Nutzeranfragen erstellt. Ziel ist es, einen Fahrservice anzubieten, der sich kostentechnisch auf dem Niveau des öffentlichen Nahverkehrs bewegt. Gleichzeitig soll der Service die Fahrgäste aber schneller ans Ziel bringen. Bequemer ist der Bus-Ersatz auch noch, da der Weg zur “Haltestelle” kürzer ist.

Expansion mit Schlagkraft von Ford

Chariot wurde 2014 gegründet uns setzt seit Anfang an auf Minibusse von Ford. Es ist nicht bekannt, für welchen Preis das Unternehmen übernommen wurde. Bisher wurden lediglich 3 Mio. US$ in einer Seed-Finanzierung eingesammelt. Im Moment werden ca. 100 Ford Transit mit 15 Sitzplätzen eingesetzt. Die Fahrzeuge werden auf fast 30 Routen in San Francisco eingesetzt. Der Service soll weiterhin unverändert angeboten werden.

Die Schlagkraft von Ford soll genutzt werden, um den Fahrdienst schneller in weiteren Städten zu etablieren. Dabei soll der Service nicht nur in den USA angeboten werden, eine globale Expansion ist auch geplant. Chariot will jetzt aggressiv durchstarten und in den nächsten 18 Monaten mindestens fünf weitere Märkte starten. Der öffentliche Nahverkehr ist in den meisten Städten stark reguliert. Die guten Kontakten von Ford zu den Regierungen und Behörden in vielen Ländern und Städten weltweit sollen bei einer Expansion helfen.

Weitere Automobilkonzerne betreiben Mobilitätskonzepte

Ford ist nicht der einzige Autobauer, der im Bereich von Mobilitätsdienstleistungen aktiv ist. Volkswagen hat sich vor kurzem an dem Fahrdienst Gett beteiligt. Der Daimler-Konzern betreibt mit Hailo und myTaxi im Moment noch zwei Taxi-Apps. Außerdem wurde die Technologie des Carsharing-Anbieters FlightCar übernommen und mit car2go eine Carsharing-Plattform betrieben. Langfristig wollen die Hersteller eine Plattform für den Betrieb von autonomen Fahrzeugen aufbauen.

Bild: Ford (alle Rechte vorbehalten)

Lyft äußert sich zu Gerüchten: Verkauf nicht geplant

In den letzten Tagen haben sich die Gerüchte verdichtet, dass das Ridesharing Startup Lyft einen Verkauf anstrebt. Außerdem soll Uber dem Rivalen einen Milliarden-Exit verwehrt haben, in dem potentielle Käufer vor eine Akquisition gewarnt wurden. Uber würde für Lyft nicht mehr als 2 Milliarden US$ auf den Tisch legen, die von Lyft aufgerufenen 9 Milliarden US$ seien viel zu hoch.

Keine Suche nach Käufer

Jetzt hat sich Lyft erstmals zu Wort gemeldet. Der Präsident des Unternehmens John Zimmer hat bekräftigt, dass Lyft keinen Käufer sucht. Er widersprach den Veröffentlichungen, dass Lyft nicht erfolgreich bei der Suche nach einem Käufer war, nach dem es mit sechs Unternehmen gesprochen hat.

Zeitungen, wie Bloomberg oder New York Times haben berichtet, dass Lyft Verkaufsgespräche mit General Motors, Amazon, Apple, Didi Chuxing, Uber und anderen Unternehmen geführt hat, letztendlich aber nicht erfolgreich war. Es gab auch Berichte, dass GM Lyft übernehmen wollte, was letztendlich zu dem Investment von 500 Mio. US$ geführt hat. Zimmer hat nicht dementiert, dass sein Unternehmen Gespräche geführt hat, er deutet an, dass Lyft von Interessenten kontaktiert wurde.

Gerüchte über Verkauf seit Juni

Schon im Juni gab es Gerüchte darüber, das Lyft einen Verkauf anstrebt. Das Wall Street Journal berichtete, dass die Boutique Qatalyst Partners beauftragt wurde, einen Käufer zu finden. Qatalyst Partners hat unter anderem den Verkauf von LikedIn an Microsoft eingefädelt. Lyft wollte sich nicht zu Qatalys äußern, bekräftigt aber, dass das Unternehmen nie aktiv auf der Suche nach einem Käufer war. Seit Gründung hat Lyft laut Zimmer schon mehrere Kaufangebote erhalten, die man sich auch angeschaut hat.

Gerüchte über Verkauf und Bewertung

In der letzten Woche haben die Gerüchte einen Höhepunkt erreicht. Die New York Times hat einen Artikel veröffentlicht, in dem berichtet wurde, dass Lyft erfolglos versucht hat, sich an sechs Unternehmen zu verkaufen.

Bloomberg hat am Freitag berichtet, dass Uber nicht mehr als 2 Milliarden US$ für einen Kauf von Lyft zahlen würde. Das ist ein Bruchteil der Bewertung von 9 Milliarden US$, die von Recode aufgerufen wurde. Die Summe ist auch weit niedriger als die Bewertung von 5.5 Milliarden US$ aus der letzten Finanzierungsrunde.

Zimmer bezichtigt den Konkurrenten Uber für das Verbreiten der Gerüchte verantwortlich zu sein. Eigentlich wollte sich sein Unternehmen nicht zu den Gerüchten äußern. Am Freitag wurde aber eine Grenze überschritten, die Lyft dazu veranlasst hat, das Dementi zu veröffentlichen.

NuTonomy startet selbstfahrende Taxis

Das Unternehmen NuTonomy, ein Spin-Off der Eliteuniversität MIT testet selbstfahrende Taxis in Singpur. Seit heute sind einige autonome Fahrzeuge in der asiatischen Stadt unterwegs. Das Unternehmen kommt somit dem Fahrdienst Uber zuvor, der in der letzten Woche verkündet hat, dass noch vor Ende August selbstfahrende Autos in Pittsburgh getestet werden.

NuTonomy wurde vor drei Jahren gegründet und testet bereits seit längerem selbstfahrende Autos. Ähnlich wie Cruise und Otto entwickelt das Startup Kits, mit denen herkömmliche Autos aufgerüstet werden können.

Limitierter Test ins Singapur

Der Test ist Singapur startet mit limitiertem Umfange. Ausgewählte Nutzer können über eine Smartphone-App die Roboter Taxis bestellen. NuTonomy wird zu Beginn sechs Fahrzeuge betreiben, bis Ende des Jahres soll die Zahl auf 12 Fahrzeuge ansteigen. Bis zum Jahr 2018 soll eine voll autonome Taxi Flotte in Singapur unterwegs sein, um die Zahl der Fahrzeuge auf den verstopften Straßen zu reduzieren. Nicht nur Singapur hat Interesse den dem Modell, auch in anderen Städten könnte dieses Modell ausgerollt werden.

Selbstfahrende Taxis in One-North

Am Anfang sind selbstfahrende Taxis in einem kleinen Gebiet unterwegs sein, ca. 6.5 Quadratkilometer im Stadtteil One-North werden abgedeckt sein. Aus- und Einsteigen wird nur an definierten Adressen möglich sein, eine Nutzung ist erst nach einer Einladung durch nuTonomy möglich. Mehrere Tausend Nutzer sollen den Service testen können.

NuTonomy nutzt Elektrofahrzeuge

Als Fahrzeuge werden modifizierte Renault Zoe und Mitsubishi i-MIEV Modelle eingesetzt. Die Fahrzeuge wurden mit notwendiger Technik und Software aufgerüstet, damit diese autonom fahren können. Es wird immer ein Fahrer mit an Board sein, der im Notfall das Steuer übernehmen kann. Außerdem wird auf dem Rücksitz ein Forscher mitfahren, der die Computer überwacht. Dementsprechend können maximal zwei Fahrgäste gleichzeitig den Service nutzen, für mehr ist kein Platz. Jedes Fahrzeug ist mit sechs Lidar-Systemen ausgestattet. Bei Lidar handelt es sich um eine Art Radarsystem, das auf Lasern basiert. Mit den Lidar Systemen und weiteren Kameras wird die Umgebung überwacht und Hindernisse erkannt.

Die Testphase ist zeitlich nicht begrenzt. Am Anfang wird die Nutzung kostenlos sein, zu einem späteren Zeitpunkt werden die Nutzer dafür bezahlen müssen. Der Service soll in weiteren Städten in Asien, den USA und Europa getestet werden. Dafür gibt es aber noch keinen konkreten Zeitplan.

Großes Interesse der Städte

Autonome Fahrzeuge und smarte Mobilitätslösungen stoßen auf großes Interesse bei den Verkehrsbehörden und Verwaltungen großer Städte. Die meisten Großstädte kämpfen mit einer zu hohen Anzahl an Fahrzeugen, die nicht ausgelastet sind. Die Folge davon sind verstopfte Straßen, Luftverschmutzung und riesige Flächen, die durch Straßen und Parkplätze zugepflastert sind. NuTonomy schätzt, dass die Zahl der Fahrzeuge durch den Einsatz von autonomen Fahrzeugen um Zweidrittel reduziert werden kann. Außerdem sind die Städte an einer dynamischen Mobilitätslösung interessiert, um die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr zu reduzieren. Dabei soll gleichzeitig das Angebot und die Flexibilität aus Kundensicht erhöht werden.

NuTonomy hat als erstes Unternehmen die Genehmigung für den Betrieb von selbstfahrenden Taxi auf den Straßen Singapurs erhalten. Das Startup hat auch Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der lokalen Verkehrsbehörde geschlossen, um das Gebiet der autonomen Fahrzeuge weiter zu erforschen.

Bild: nuTonomy (alle Rechte vorbehalten)

Uber hat 87% Marktanteil in den USA & der Verlust steigt

Nach einem Bericht von Bloomberg ist Uber zwar weiter auf dem Vormarsch und wächst international kräftig. Gleichzeitig steigen aber auch der Verlust auf bisher 1.27 Milliarden US$ im ersten Halbjahr 2016.

Zurück in die Verlustzone in den USA

Auch wenn Uber noch nicht an der Börse gehandelt wird, werden jedes Quartal die Investoren über die finanzielle Situation aufgeklärt. Bei der letzten Informationsrunde wurde den Investoren mitgeteilt, dass im zweiten Quartal ein Verlust in Höhe von 750 Millionen US$ angefallen ist, inklusive einem Verlust von 100 Mio. US$ auf dem amerikanischen Markt. Im ersten Quartal 2016 ist ein Verlust von 520 Mio. US$ angefallen. Erstaunlich ist auch, dass ein hoher Verlust in den amerikanischen Städten angefallen ist. Erst zu Beginn des Jahres hat Uber verkündet, dass in den USA bereits Geld verdient wird, mit dem die weitere Expansion unterstützt wird.

Mehr als 4 Milliarden Verlust seit Gründung

Seit der Gründung vor mehr als vier Jahren hat Uber einen Verlust von mehr als 4 Milliarden US$ angehäuft. Allein im letzten Jahr sind 2 Milliarden US$ Verlust angefallen. Basierend auf den Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2016 besteht die Möglichkeit, dass diese Summe in diesem Jahr sogar überboten wird. Grund für die hohen Verluste sind die Preiskämpfe um Kunden mit Wettbewerbern wie Lyft. Hinzu kommen hohe Subventionen für die Fahrer, um diese auf der Plattform zu halten. Bleibt abzuwarten, wie sich der Verkauf von Uber China an Didi Chuxing auf die Verluste auswirkt. Alleine in China hat Uber in den letzten beiden Jahren mehr als 2 Milliarden US$ Verlust eingefahren. Der Zusammenschluss mit Didi dürfte sich positiv auf die Bilanz von Uber auswirken.

Klarer Marktführer in den USA

Uber behauptet auch, dass der Marktanteil in den USA zwischen 84 und 87% liegt. Dabei ist der Markt der alternativen Fahrdienstleiter und Ridesharing-Anbeiter gemeint, der Taximarkt wird dabei nicht mit einbezogen. Ein Großteil des verbleibenden Marktes wird auf den Mitbewerber Lyft entfallen.

Auch Lyft verzeichnet hohe Verluste, teilt aber mit, dass es sich dabei um weniger als 50 Mio. US$ pro Monat handelt. Das entspricht einem Verlust von 150 Mio. US$ pro Quartal. Lyft verzeichnet weit weniger Fahrten als Uber. Lyft kam um Juli auf etwa 13.9 Millionen Fahrten, Uber auf 62 Millionen Fahrten.

Große Technologieunternehmen sind dafür bekannt, dass sie in einer Wachstumsphase hohe Verluste anhäufen. Über mehrere Jahre hat zum Beispiel Amazon hohe Verluste verbucht, um auf die gigantische Größe zu wachsen, die das Unternehmen mittlerweile erreicht hat. Für Amazon hat sich die Strategie ausgezahlt, mittlerweile werden die Erwartungen der Börse übertroffen und Gewinne eingefahren. Laut Bloomberg lag der größte Jahresverlust von Amazon bei 1.4 Milliarden US$ im Jahr 2000. Uber hat diese Marke im letzten Jahr geknackt und wird sie voraussichtlich auch dieses Jahr wieder überschreiten.

Auf der anderen Seite kann Uber über ein Anstieg auf der Umsatzseite berichten. Im ersten Quartal lag der Außenumsatz bei 3.8 Milliarden US$, im zweiten Quartal ist dieser auf 5 Milliarden US$ gestiegen. Für Uber entspricht das einem Netto-Umsatz von 960 Mio. US$ im ersten Quartal, bzw. 1.1 Milliarden US$ im zweiten Quartal.

Bild: Uber Technologies (alle Rechte vorbehalten)

Warum General Motors Lyft komplett übernehmen wollte

Der amerikanische Autokonzern General Motors ist bereits an Plattform für Fahrdienste Lyft beteiligt. Anfang des Jahres hat GM 500 Mio. US$ in das Unternehmen investiert, und hält seit dem um die 10%  Lyft Anteile. Jetzt wurde bekannt, dass GM den Fahrdienst komplett übernehmen wollte. Lyft hat das Übernahmeangebot aber abgelehnt.

Beliebtheit von Ridesharing Diensten steigt

Laut Insidern ist General Motors der Meinung, dass die Beliebtheit von Diensten wie Lyft und Uber weiter steigen wird. Reisende und Einwohner der Städte bevorzugen mehr und mehr App-basierte Mitfahrdienste. Taxi-Netzwerke holen zwar auf, was die Buchung per App betrifft, trotzdem lastet den Taxis ein negativeres Image an. Im Vergleich zu Taxis werden die Ridesharing-Dienste als smarter angesehen. Außerdem werden die Fahrer als freundlicher wahrgenommen und die Fahrzeuge befinden sich in einem besseren Zustand. Die Entwicklungen in den letzen Jahren haben auch gezeigt, dass es sich bei den Ridesharing-Diensten um ein Angebot handelt, was sich dauerhaft etabliert, sofern der legale Rahmen stimmt. Es ist kein Trend, der schnell wieder verschwindet. GM wollte mit einer Übernahme seinen Umsatz steigern und sich für die Zukunft absichern.

Plattform für selbstfahrende Autos

Der amerikanische Automobilkonzern entwickelt außerdem selbstfahrende Fahrzeuge. Diese können auf der einen Seite an Privatpersonen verkauft werden. Ein großes Potential besteht aber auch darin, diese Fahrzeuge auf Sharing-Plattdomen anzubieten. Mit selbstfahrenden Fahrzeugen verschmelzen die Angebote Carsharing und Ridesharing zu einer Plattform. Mit dem Kauf von Lyft hätte GM bereits eine große Nutzergruppe für einen Ridesharing-Service. Außerdem bietet Lyft eine Plattform für die Buchung, Abrechnung und das Routing der Fahrzeuge.

Schlechte Erfahrungen mit Partnerschaften

Ein weiterer Grund warum GM eine Übernahme angestrebt haben könnte, sind die schlechten Erfahrungen, die der Konzern in den letzten Jahren mit Partnerschaften gemacht hat. Die Partnerschaften mit Saab, Suzuki, Fiat und weiteren Unternehmen waren nicht von Erfolg gekrönt. Diese Vergangenheit können dazu geführt haben, dass GM eher daran interessiert ist, das Unternehmen zu besitzen und nicht nur zu kooperieren.

Auf Grund der kulturellen Unterschiede ist die Zusammenarbeit zwischen Konzernen und aufstrebenden Startups schwierig. Startups fühlen sich durch diese Partnerschaften häufig in ihren Möglichkeiten und im schnellen Handeln eingeschränkt. Konzerne fühlen sich als überlegen und wollen die Richtung vorgeben.

General Motors stellt Fahrzeuge

Seit der Beteiligung von General Motors an Lyft arbeiten die Unternehmen auf unterschiedlichen Ebenen zusammen. Neue Lyft Fahrer können über ein Programm schnell und unkompliziert ein GM Fahrzeug zu Sonderkonditionen mieten. Der Autokonzern bringt den Lyft-Nutzern und Fahrern außerdem Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, wie den Chevrolet Volt und zukünftig auch den Bolt EV näher.

Bild: General Motors (alle Rechte vorbehalten)

Uber setzt selbstfahrende Autos ein und kauft Otto

Der Fahrdienst Uber setzt früher als vermutet selbstfahrende Fahrzeuge ein. Schon vor Ablauf diesen Monats sollen selbstfahrenden Volvo SUVs in Pittsburgh zum Einsatz kommen. Außerdem wird das Startup Otto übernommen, das sich mit der Entwicklung von autonomen LKWs befasst.

Uber entwickelt seit Ende 2014 selbstfahrende Fahrzeuge in Zusammenarbeit mit der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Ein Team an Entwicklern, Experten und Mechanikern hat in den letzten eineinhalb Jahren die erste Version an selbstfahrenden Fahrzeugen entwickelt, die jetzt zum Einsatz kommt. Ziel von Uber ist es, die Fahrer so schnell wie möglich durch Roboter Taxis zu ersetzen, um Kosten zu sparen und um günstigere Fahrten zu ermöglichen. Letztendlich soll das Nutzen von Uber günstiger sein, als mit dem eigenen Auto zu fahren.

Test in Pittsburgh

Noch im August will Uber die autonomen Fahrzeuge in Pittsburgh auf die Straße bringen. Über die Uber-App können die Fahrzeuge ganz normal bestellt werden. Am Anfang werden die Fahrten kostenlos sein. Zur Sicherheit muss aber weiterhin ein Fahrer an Board sein, der im Notfall eingreifen kann. Uber ist damit das erste Unternehmen, dass eine Ridesharing Dienst mit selbstfahrenden Autos anbietet. Google und anderen Konzerne haben bisher fahrerlose Autos testweise eigesetzt, aber nicht kommerziell.

Partnerschaft mit Volvo

Zum Eisatz kommen SUVs von Volvo. Die XC90 Modelle wurden mit Sensoren, Kameras, Laser-, Radar- und GPS-Modulen ausgestattet, um die selbstfahrenden Eigenschaften zu ermöglichen. Zu Beginn wird nur eine niedrige Zahl an Fahrzeugen im Einsatz sein, bis Ende des Jahres soll die Zahl auf 100 Fahrzeuge wachsen. Volvo und Uber haben eine Partnerschaft geschlossen und investieren gemeinsam 300 Mio. US$ in die Entwicklung von selbstfahrenden Autos. Die Partnerschaft mit Volvo ist nicht exklusiv, Uber will mit unterschiedlichen Herstellern zusammenarbeiten. Die Produktion von eigenen Fahrzeugen ist nicht geplant.

Startup Otto gekauft

Neben dem Bekanntwerden der Neuigkeiten über den Einsatz der selbstfahrenden Autos, hat Uber veröffentlicht, dass das Startup Otto übernommen wurde. Otto entwickelt Kits mit dem LKWs nachgerüstet werden können, damit diese autonom fahren können. Otto beschäftigt 91 Angestellte, darunter einige Experten, die zuvor für Apple, Google oder Tesla an selbstfahrenden Fahrzeugen gearbeitet haben sollen. Die Gründer von Otto waren zuvor hochrangige Manager bei Google. Anthony Levandowski hat das selbstfahrende Auto von Google mitentwickelt, Lior Ron war der Produktchef für Google Maps.

Für den Kauf von Otto soll Uber 680 Mio. US$ auf den Tisch gelegt haben. Bemerkenswert für ein Unternehmen, das vor weniger als einem Jahr gegründet wurde und noch kein fertiges Produkt auf dem Markt hat. Die bisherigen Angestellten von Otto werden auch am Gewinn von Uber Transport Sparte für die Langstrecke beteiligt.

Neues Kapitel für Uber

Mit dem Kauf von Otto startet Uber ein neues Kapitel. Bisher hat das Unternehmen ausschließlich innerstädtische Transportdienstleistungen in unterschiedlichen Bereichen auf der Kurzstrecke angeboten. Die von Otto ausgestatteten selbstfahrenden Trucks sind für Gütertransport auf Langstrecken ausgelegt. Das ist ein neuer Bereich für Uber. Letztendlich wird Uber beide Angebote verbinden. Die LKWs werden für den Transport über lange Strecken genutzt. Der Transport auf der letzten Meile erfolgt durch die jetzigen Uber-Fahrer und in Zukunft mittels Roboter Taxis.

Die Technologie von Otto soll auch in modifizierter Form in den Roboter Taxis zum Einsatz kommen.

Travis Kalanick sieht die Entwicklung eines selbstfahrenden Autos als entscheidend für das Überleben von Uber an. Wenn nicht Uber autonome Fahrzeuge einsetzt, dann wird es ein anderes Unternehmen tun und somit das Geschäft von Uber gefährden. Besonders Unternehmen wie Google oder Apple stellen eine Gefahr für Uber dar.

Bild: Volvo Cars (alle Rechte vorbehalten)

Grab will weitere Finanzierung einsammeln

Der Fahrdienst Grab, der in Südost-Asien aktiv ist, will demnächst eine weitere Finanzierungsrunde abschließen. Die Bewertung soll bei 2.3 Milliarden US$ liegen. Im letzten August lag die Bewertung bei 1.5 Milliarden US$, damals hatte Grab 350 Mio. US$ eingesammelt. Grab zählt zu den stärksten Wettbewerbern von Uber in Südost-Asien.

Laut einem Bericht von Bloomberg soll die Runde von den bestehenden Investoren Didi Chuxing und SoftBank angeführt werden. In einem ersten Closing sind 600 Mio. US$ im Gespräch, die Summe könnte auf eine Milliarde ansteigen. Grab ist mit Investoren bereits seit mehreren Monaten im Gespräch. Das könnte ein Anzeichen dafür sein, dass es für on-demand Fahrdienste schwieriger wird, hohe Finanzierungen einzusammeln.

Hohes Wachstum von Grab prognostiziert

Über die Kennzahlen von Grab ist wenig bekannt. Im letzten Jahr wurden wenige Zahlen aus einem Dokument kommuniziert, das an Investoren gerichtet war. Für das dritte Quartal 2015 war ein Verlust von 111 Mio. US$ eingeplant, das sind mehr als 35 Mio. US$ im Monat. Zum selben Zeitpunkt hatte das Fahrdienstunternehmen 606 Mio. US$ auf dem Konto. Für das Jahr 2015 wurde eine Innenumsatz von 35 Mio. US$ vorhergesagt, für das laufende Jahr sind 193 Mio. US$ geplant und 2017 soll der Innenumsatz bei 526 Mio. US$ liegen. Das entspricht 400.000 Fahrern pro Tag im Dezember diesen Jahres und 3.5 Millionen Fahrten pro Tag Ende 2017. Von 2015 auf 2016 entspricht das einem Wachstum von mehr als 600%, von 2016 auf 2017 soll das Wachstum bei mehr als 300% liegen.

Vernetzung der Fahrdienste

Die Landschaft der Fahrdienstanbieter vernetzt sich immer mehr. Erst in der vergangenen Woche hat Didi Chuxing das Geschäft von Uber China übernommen. Uber Technologies hält an dem neuen Unternehmen einen Anteil von 20%. Im Gegenzug hat sich Didi mit einer Milliarde an Uber Technologies beteiligt, also an dem Uber Angebot außerhalb Chinas. Didi ist ebenfalls Investor in Lyft, Grab und Ola Taxi aus Indien. Die Kooperation von Didi, Ola, Lyft und Grab wurde vor dem Didi Deal mit Uber als Anti-Uber-Allianz bezeichnet.

Bleibt abzuwarten, wie sich die Kooperation der Uber-Gegner und Didi weiter entwickelt und welchen Einfluss der Deal zwischen Uber und Didi auf die Finanzierungsrunden der Wettbewerber hat. Lyft will die Beteiligung von Didi in den nächsten Wochen unter die Lupe nehmen, Grab hat sich bisher positiv über den Zusammenschluss geäußert. Uber könnte sich auf Südost-Asien konzentrieren, nachdem es seine Baustellen in China losgeworden ist. Für Grab könnte das einen teureren Kampf um Fahrer und Fahrgäste bedeuten. Mit Go-Jek entsteht auch auch ein lokaler Wettbewerber, der sich schnell entwickelt.

Didi Chuxing und Uber: Der Krieg in China ist beendet

Heute geht es Schlag auf Schlag. Blacklane verkündet, dass weiter Millionen von Daimler eingesammelt wurden (Bericht folgt), der Shuttle-Service Allygator Shuttle wird ab Freitag durch Berlin fahren und Uber verkauft sein China Geschäft an Didi Chuxing. In den vergangenen Wochen war schon mehrmals über eine Fusion berichtet worden.

Teurer Preiskampf endet

Mit dem Verkauf von Uber China and Didi Chuxing endet ein teurer Preiskampf im bevölkerungsreichsten Land der Erde. Außerdem bietet der Verkauf die Chance, dass sich Uber auf andere Märte fokussieren und ein möglichen Börsengang vorbereiten kann. Der Wettbewerb in China hat jährlich mehr als eine Milliarde US$ an Verlust generiert.

Ich kann mich noch daran Erinnern, wie Uber China im Jahr 2013 gestartet wurde. In Shanghai waren die Fahrzeuge nur im Französischen Viertel unterwegs. Auf Werbung wurde verzichtet, da Uber Angst hatte, dass der Fahrservice sofort verboten wird, wenn zu viel Aufmerksamkeit bei den Behörden erzeugt wird.

Didi wird Uber Investor

Didi Übernimmt das China Geschäft von Uber und investiert gleichzeitig eine Milliarde US$ in das globale Geschäft von Uber. Uber Technologies und die anderen Anteilseigner von Uber China halte nach dem Zusammenschluss 20% an dem fusionierten Unternehmen. Uber Chef Travis Kalanick wir dem Aufsichtsrat von Didi beitreten und Didi Gründer Cheng Wei dem von Uber. Didi übernimmt die Marke von Uber, das operative Geschäft inklusive Angestellte und die Daten.

Uber ist profitabel in den USA und Kanada. In den meisten anderen Märkten verliert Uber weiterhin Geld, da diese Märkte noch aufgebaut werden müssen. Die großen Verluste in China sind auch ein Grund dafür dass Uber bisher keinen Börsengang gewagt hat. Laut dem Universitätsprofessor Arun Sundararajan waren die hohen Verluste in China eine existenzbedrohende Gefahr für das gesamte operative Geschäft für Uber. Kurzfristig scheint der Verkauf als Niederlage, langfristig wird es das Unternehmen aber stärken, da es sich auf die anderen Märkte konzentrieren kann.

Partnerschaft mit lokalen Uber Kontrahenten

Didi wird nach dem Deal mit 35 Milliarden US$ bewertet. Der 20% Anteil von Uber und den anderen Uber China Investoren wird somit mit 7 Milliarden US$ bewertet. Bei eine der letzten Finanzierungsrunden wurde das China Geschäft mit 8 Milliarden US$ bewertet. Uber Technologies wurde zuvor mit 68 Milliarden US$ bewertet. Didi hat sich in den letzten Jahren an Lyft, Ola und Grab Taxi beteiligt, um einen Fuß in den Markt anderer Länder und Regionen zu bekommen. Bleibt abzuwarten, wie sich diese Partnerschaften nach dem Investment in Uber entwickeln. Didi hat angekündigt, weiterhin mit den lokalen Partner zusammen zuarbeiten. Uber wird nach dem Zusammenschluss die Möglichkeit bekommen, weitere Details über die lokalen Wettbewerber in Erfahrung zu bringen.

Didi Chuxing ist aus der Fusion von Didi und Kuaidi hervorgegangen. Erst in diesem Jahr hat sich Apple mit einer Milliarde an Didi Chuxing bei einer Bewertung von 28 Milliarden US$  beteiligt. Dem Unternehmen spielt auch in die Karten, dass die Chinesische Regierung ein neues Gesetz erlassen hat, das Fahrdienste erlaubt. Didi muss es jetzt schaffen, das Geschäft mit den Mitfahrgelegenheiten in die Gewinnzone zu bringen. Bisher wurden nur Verluste generiert, aber nur ein profitables Geschäft wird nachhaltig sein.

Bild: iphonedigital / Flickr (bestimmte Rechte vorbehalten)

UberX Berlin: Ein Erfahrungsbericht

Das amerikanische Unternehmen Uber hat vor ein paar Wochen den Fahrservice UberX in Berlin gestartet. In den letzten Wochen war es sehr schwer ein UberX Fahrzeug zu erwischen, nach etlichen Versuchen hat es am vergangenen Mittwoch geklappt. In einem kurzen Beitrag möchte ich meine Erfahrung schildern.


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Die bisherige Geschichte von Uber

Uber hat in den letzten Jahren mehrere Rückschläge in Deutschland einstecken müssen. Zuerst wurde im Jahr 2013 der Service UberBlack gestartet, der im Vergleich zu anderen Städten langsam gewachsen ist. Nachdem Wundercar mit einem Mitfahrservice mit privaten Fahrern gestartet ist, ist Uber mit einem vergleichbaren Angebot unter dem Namen UberPOP gestartet. Wir haben damals als erstes darüber berichtet. Im Zuge einer deutschlandweiten Klage konnten UberPOP nicht mehr zu ursprünglichen Konditionen angeboten werden.

Nach kurzer Zeit wurde der UberPOP Service wieder eingestellt, da ein Fahrpreis von 35 ct. pro Kilometer nicht wirtschaftlich ist. In Berlin musste der UberBlack Service ebenfalls eingestellt werden, da ein Gericht festgestellt hat, dass der Service gegen die Rückkehrpflicht verstoßen hat. Um weiterhin in Berlin aktiv sein zu können, wurde der UberTaxi gestartet. Wie der Name schon sagt, sind bei UberTaxi normale Taxis unterwegs. Laut Uber wurde seit dem Verbot von UberBlack einiges unternommen, um mit UberX nicht gegen das Personenbeförderungsgesetz zu verstoßen.

Subunternehmer

Um UberX anbieten zu können, hat sich Uber mit dem Unternehmen MyChauffeur zusammengetan. MyChauffeur ist ein bekannter Player im Berliner Taximarkt. Der Eigentümer von MyChauffeur betreibt unter anderen Namen eine Taxi-Schule, einen eigenen Taxi-Betriebt und mehr. Uber vermittelt alle Fahrten an MyChauffeur, um somit als reiner Vermittler auftreten zu können. MyChauffeur ist dafür verantwortlich, dass die Aufträge Gesetzes-konform ausgeführt werden.

Sub-Subunternehmer

Mein UberX-Fahrer war nicht direkt bei MyChauffeur angestellt sondern ein selbstständiger Unternehmer. Er erhält von MyChauffeur die Aufträge und führt sie durch. Laut seiner Aussage hat er mit Uber direkt keinen Kontakt. Geld verdienen kann man mit UberX laut seiner Aussage nicht. Er Fährt am Ende des Tages für Uber, um seinen Umsatz, den er hauptsächlich mit MyDriver macht, aufzubessern. MyChauffeur hat anscheinend 150 neue E-Klassen angeschafft, setzt diese aber im Moment lieber bei Blacklane und MyDriver ein, da bei diesen Plattformen der Umsatz höher ist. Der Betriebssitz von MyChauffeur befindet sich in der Chausseestrasse, alle Fahrzeuge, die von dort starten, dürften dem Unternehmen direkt zugeordnet werden.

Ablauf der UberX Fahrtvergabe

Um die Vermittlung der Fahrten Gesetzes-konform abzubilden, erhält der Unternehmen eine Email an den Betriebssitz geschickt. Der Fahrauftrag muss laut Gesetz schriftlich im Betriebssitz eingehen. In der Email befindet sich ein Link, über den der Unternehmer die Fahrt annehmen muss. Erst dann ist die Fahrt in der App angenommen und dem Fahrgast wird angezeigt, dass der Fahrer die Fahrt angenommen hat und auf dem Weg ist.  Der Kunde bekommt das zu spüren, in dem es länger dauert, bis die Fahrt in der Kunden-App als angenommen erscheint.

In meinem Fall hat der Sohn des Fahrers im Büro gearbeitet, die Fahrt via Email angenommen und dem Fahrer per SMS die Daten übermittelt. Danach hat sich der Fahrer auf den Weg zu mir gemacht und mich abgeholt. Nachdem der Fahrer mich abgesetzt hatte, hat er sich aus der Fahrer-App abgemeldet, mit der Begründung dass er erst wieder zu seinem Betriebssitz fahren muss. Er meinte aber auch, dass ich ein paar Minuten warten müsse, dann könnte ich ihn wieder buchen.

Mir ist nicht ganz klar, wie vermieden werden soll, dass ein Fahrer im Auto auf den Bestätigungs-Link in der Email klickt um danach den Fahrgast zu transportieren. Das würde das Personenbeförderungsgesetz umgehen, das sagt, dass ein Auftrag schriftlich im Betriebssitz eingehen muss.

Fazit

MyChauffeur leitet Aufträge auch an Subunternehmen weiter. Für Uber könnte es in diesem Setup schwierig sein, die Qualität zu halten, da ein Durchgreifen über mehrere Ebenen schwierig ist. Für MyChauffeur und die angeschlossenen Unternehmer wird es bei den Preisen schwierig sein, ein profitables Geschäft aufzubauen, da immer wieder zum Betriebssitz gefahren werden muss. Die Verfügbarkeit muss besser und die Anfahrtswege müssen kürzer werden, um eine attraktive Alternative zum Taxi aufzubauen.

Der Fahrer war sehr freundlich und aufgeschlossen, das Fahrzeug eine saubere E-Klasse älteren Baujahres (W211). Wenn Uber meinen Account wieder freigibt und die Verfügbarkeit besser wird, werde ich UberX auf jeden Fall häufiger nutzen.

Bild: nakhon100 / flickr (bestimmte Rechte vorbehalten)

Uber in New York günstiger als Nahverkehr

In New York kann es diesen Sommer günstiger sein, mit UberPool statt mit dem Nahverkehr durch die Stadt zu fahren. Über die Deal-Seite Gilt City können Nutzer die UberPool “Commute Card” kaufen. UberPool ist ein Angebot von Uber, bei dem sich mehrerer Fahrgäste ein Fahrzeug teilen, sofern sie auf einer ähnlichen Route unterwegs sind.

Die Karte kann für beliebig viele Fahrten mit UberPool in den Stoßzeiten genutzt werden. Das Angebot ist gültig für Fahrten in den Monaten Juli und August. Das Gebiet begrenzt sich auf Manhattan unterhalb der 125th Street und kann nur in den Stoßzeiten (7:00 bis 10:00 Uhr und 17:00 – 20:00 Uhr) an den Werktagen Montag bis Freitag genutzt werden. Der Pass kostet zwischen 49 US$ (für zwei Wochen) und 159 US$ (für 8 Wochen)

Im Vergleich dazu, eine Wochenkarte für die U-Bahn kostet 31 US$, eine Monatskarte für 30 Tage kommt auf 116.50 US$. Wer also nur in den oben genannten Stunden unterwegs ist, zahlt also pro Fahrt mit UberPool weniger, als für eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Jemand, der zweimal täglich mit einem UberPool unterwegs ist und über den Pass für einen Monat verfügt, zahlt 1.98 US$ pro Fahrt. Bei Fahrten mit der U-Bahn auf einer Monatskarte würden sich die Kosten pro Fahrt auf 2.91 US$ belaufen.

Für Bewohner New Yorks, die unterhalb der 125th Street vorwiegend an den Werktagen unterwegs sind, lohnt sich das Angebote. Für Einwohner, die auch auch Wochenende unterwegs sind oder über die 125. Straße hinausmüssen, ist die Monatskarte für den Nahverkehr die günstigere Variante.

Uber wird mit dem Angebot wahrscheinlich kein Geld verdienen. Es sollen einerseits weitere Nutzer angelockt werden, außerdem soll so das Sommerloch überbrückt werden. In den letzten Jahren ging das Fahrtvolumen während der Sommermonate zurück. Uber muss den Fahrern genügend Fahrten ermöglichen, ansonsten ist das Risiko vorhanden, dass sie zu Konkurrenten Lyft oder dem Neueinsteiger Juno wechseln.

Bild: LWYang (bestimmte Rechte vorbehalten)