Archiv der Kategorie: Ridesharing

Toyota beendet Scion wegen Uber, Ford mit on-demand Shuttle

Kurznachrichten: Automobilkonzerne merken Trendwende immer deutlicher: Toyota beendet Scion, die Marke für junge Kunden  wegen Uber und Co. Außerdem: Tesla stellt Model 3 am 31. März vor. Ford startet einen on-demand Service mit Shuttle-Bussen.

Toyota beendet Scion wegen Uber und Co.

Vor 12 Jahren hat Toyota die Marke Scion eingeführt, um der Generation Y Autos zu verkaufen. In der letzten Woche hat Toyota angekündigt, dass die Marke eingestellt wird.

Toyota begründet den Schritt damit, dass immer weniger Millennials, also Personen die in den 1980, 90er und 2000er Jahren geboren wurden, daran interessiert sind, ein eigenes Auto zu besitzen. Entweder haben diese Personen nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung, um sich ein Auto zu leisten. Viele der Millennials nutzen aber auch Ridesharing und Taxi Dienstleistungen wie Uber und Lyft und haben somit keinen Bedarf, ein eigenes Auto zu kaufen. Auch die steigende Verbreitung von Carsharing Anbietern sorgt dafür, dass immer mehr Personen auf ein eigenes Fahrzeug verzichten.

Am Anfang ist die Strategie von Toyota aufgegangen, im Jahr 2006 wurden 173.000 Scions verkauft. Letztendlich hat sich die Strategie als nicht erfolgreich erwiesen, im letzten Jahr gingen nur 56.167 Fahrzeuge über die Theke. Die bei Scion frei werdenden Ressourcen werden bei Lexus eingesetzt. (via Reuters)

Uber reduziert UberX Preise in München

Der amerikanische Fahrdienst-Anbieter Uber reduziert die Preise für den Service UberX um 20% in München. Die Taxifahrer sprechen von einem heftigen Angriff. Uber hat seine Preisreduzierung zeitlich gut angekündigt, denn die Taxi-Preise werden ab 1. März um fast 7% in München steigen. Uber begründet die Preisereduzierung mit den gesunkenen Benzinpreisen. Die Taxigenossenschaft wirft Uber vor, mit dem niedrigen Preisen den Markt zerstören zu wollen, um anschließend die Preise wieder anzuheben. Im Vergleich zu den vermittelten Taxifahrten dürften die bei Uber in München vermittelten Fahrten weiterhin sehr gering sein. Uber wird einen hohen Betrag investieren müssen, um den Taximarkt zu schwächen. (via Süddeutsche)

Tesla zeigt Model 3 im März

Am 31. März diesen Jahres wird Tesla sein neues Fahrzeug mit dem Namen Model 3 vorstellen. Das Model 3 soll das erste Elektroauto aus dem Hause Tesla sein, dass zu einem angemessenen Preis verkauft wird. Tesla will das Model 3 ab 2017 für 35.000 US$ verkaufen. Vor kurzem hat GM mit dem Bolt ein Fahrzeug präsentiert, das rein elektrisch angetrieben wird und für einen ähnlichen Preis verkauft wird. Für Tesla könnte das Model 3  der Durchbruch auf dem Massenmarkt bedeuten, wenn auch die Qualität stimmt. Durch staatliche Förderung und Zuschüsse könnte der Preis auf 25.000 US$ sinken. (via The Next Web)

Ford startet on-demand Busse

Der Automobilhersteller Ford startet in Kansas City einen Fahrservice mit Shuttle-Bussen. Ford kooperiert dabei mit dem Unternehmen Bridj, das die Technologie hinter der App entwickelt hat und der lokalen Verkehrsbehörde. Einwohner in Kansas City können per Knopfdruck über die Bridj Smartphone-App einen Shuttle ordern. Die Nutzer wählen in der App eine der vorgegebenen Zeiten und reservieren so einen Sitzplatz. Der Service wird bevorzugt in Gegenden angeboten, in denen der öffentliche Nahverkehr schlecht ausgebaut ist. Die Busfahrer sind bei den lokalen Verkehrsbetrieben angestellt und die Busse werden von der Stadt finanziert. Bei dem Projekt kooperieren erstmalig Behörden und Unternehmen in den USA, um den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern. Ford ist nicht der einzige Automobilhersteller, der versucht, mit Ridesharing Services neue Geschäftsfelder zu erschließen. Im letzten Monat hat GM den Start seiner Carsharing Plattform Maven angekündigt. Das Unternehmen hat sich auch an dem Mitfahrservice Lyft beteiligt. (via The Verge)

Google Autos sollen drahtlos geladen werden

Google hat bei der amerikanischen Aufsichtsbehörde für Kommunikation (Federal Communications Commission) einen Antrag eingereicht, um eine Genehmigung für das drahtlose Laden seiner selbstfahrenden Autos zu erhalten. Bereits im letzten Jahr hat das New Yorker Startup HevoPower die Genehmigung erhalten, Ladestationen für drahtloses laden auf dem Firmengelände von Google in Mountain View zu installieren. Ein anderes Unternehmen, Momentum Dynamics, hat um Erlaubnis gebeten, drahtlose Ladestationen an einer Adresse zu installieren, die mit der geheimen Abteilung Google X in Verbindung gebracht wird. Google testet also zwei unterschiedliche Systeme. Zurzeit würden die Autobesitzer nur davon profitieren, wenn sie ihr Auto zuhause parken. Wenn Straßen mit den Transmittern ausgestattet werden, können die Autos auch während der Fahrt oder beim Warten an der Ampel aufgeladen werden. (via The Next Web)

Bild: Scion FR-S Tour von Moto „Club4AG“ Miwa (bestimmte Rechte vorbehalten)

Lyft integriert Waze, Facebook Ridesharing, P2P Carsharing

Kurznachrichten: Lyft kooperiert mit Waze. GrabTaxi nennt sich in Grab um und Facebook reicht Patent für Mitfahrservice ein.

Lyft kooperiert mit Waze, um effizienter zu sein

Die Ridesharing Plattform Lyft integriert die Navigationssoftware Waze in die Fahrer App, damit Fahrer schnellerer Routen nehmen können und die Fahrgäste effizienter bedient werden. Waze wurde vor ein paar Jahren von Google aufgekauft. Die aktuellen Verkehrsinfos basieren auf Live-Daten, die von den Nutzern erhoben und eingegeben werden. Durch die Integration von Waze in Lyft ist es möglich, dass die Routen der Fahrer in Echtzeit aktualisiert werden, basierend auf der aktuellen Verkehrslage. Das Angebot Lyft Line, bei dem mehrere Nutzer von einem Fahrer aufgesammelt werden, wir dadurch ebenfalls effizienter. Umwege können reduziert werden und somit Wartezeiten der Kunden. Kurze Wartezeiten haben einen großen Einfluss auf die Zufriedenheit der Kunden. Je kürzer die Wartezeit, desto zufriedener sind die Kunden und desto häufiger werden sie einen Service wie Lyft nutzen. (via Consumerist)

GrabTaxi benennt sich in Grab um

Die asiatische Taxi- und Mitfahr-App GrabTaxi benennt sich um und firmiert ab sofort nur noch unter Grab. Grab ist ein ernstzunehmender Uber-Rivale in Süd-Ost Asien und wird unter anderem von SoftBank und Didi Kuaidi finanziert. GrabTaxi regiert mit der Umbenennung auf das erweiterte Angebot an Dienstleistungen. GrabTaxi ist als Taxi-App gestartet und hat nach und nach weitere Dienstleistungen in sein Angebot mit aufgenommen. So wurde der Limousinen-Service GrabCar, der Same-Day Delivery Service GrabExpress, der Motorrad-Taxi Dienst GrabBike und die Carpooling Alternative GrabHitch gestartet. In Malaysia war das Unternehmen bisher als MyTeksi bekannt, auch der Name verschwindet.

Grab wird mit mehr als 1 Milliarde US$ bewertet. Das Unternehmen hat 200.000 Fahrer auf seiner Plattform und 11 Millionen App Downloads. (via Fortune)

Weiterer Peer-2-Peer Carsharing  Anbieter aus Norwegen

Die Peer-2-Peer Carsharing-Plattform Nabobil aus Norwegen sammelt 600.000 US$ als Seed Finanzierung ein. Nabobil ist vor vier Monaten gestartet und bietet eine Plattform, auf der Autobesitzer ihr Fahrzeug von privat zu privat an Interessenten vermieten können. In Deutschland ist Drivy mit einem vergleichbaren Angebot am Markt, Drivy hat im letzten Jahr den deutschen Anbieter Autonetzer übernommen. Die Seed Finanzierung kommt von einem Syndikat an Business Angels. Nabobil will mit dem Geld eine Smartphone App entwickeln und in ein anderes Land expandieren. Mit der überschaubaren Summe ist das ein anspruchsvolles Unterfangen. Nabobils Geschäftsmodell ist ein typischer online Marktplatz. Der Autobesitzer erhält 80%, mit den restlichen 20% werden Versicherungs- und Verwaltungskosten, sowie die Marge beglichen. Nabobil macht sich zu nutzen, dass die meisten Fahrzeuge auch in Norwegen 23 Stunden am Tag ungenutzt stehen und nur 1 Stunde im Schnitt genutzt werden. (via TechCrunch)

Facebook reicht Patent für Mitfahrservice ein

Facebook hat ein Patent für einen Mitfahrservice eingereicht. Das Patent beschreibt einen Mitfahrservice, dessen Buchungsprozess direkt in die Event Pages integriert ist. Wenn Nutzer einem Event zusagen, können sie angeben, ob sie auch dort mit ihrem Auto hinfahren. Wenn ein Nutzer auch fährt, kann er angeben, wie viele Passagiere er mitnehmen kann und von wo aus er losfährt. Fahrer können auch andere Nutzer einladen, um bei ihm mitzufahren. Nutzern, die nicht selber fahren, werden Freunde angezeigt, die sie auf den Weg zum Event mitnehmen können. Wenn man auswählt, dass man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, werden einem Teilnehmen angezeigt, die ebenfalls mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Sollten sich Fahrer und Mitfahrer gefunden haben, wird dem Mitfahrer die Route und Name des Fahrers angezeigt.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Freunde zu dem selben Event möchten. Durch das Teilen der Fahrt zum Event lassen sich die Kosten und Umweltbelastung reduzieren. Interessant ist das Konzept auch, wenn Facebook das Feature für die tägliche Fahrt zur Arbeit anbietet. Ob Facebook das Patent umsetzt und damit Uber herausfordern wird, ist nicht bekannt.  (via BusinessInsider)

Bild: Facebook, alle Rechte vorbehalten

Maven: GM (Opel) startet Carsharing Plattform

Der amerikanische Automobilkonzern General Motors hat mit Maven eine Marke gestartet, unter der Mobilitätsdienstleistungen angeboten werden sollen. Zu erst werden unter der Marke Maven die Carsharing-Dienstleistungen von GM angeboten. Es arbeiten ca. 40 Experten für das neue Programm, die von Google, Zipcar, Sidecar und aus dem eigenen Unternehmen kommen. Das Team soll weitere Mobilitätsdienstleistungen entwickeln. Vor ein paar Tagen wurde auch bekannt, dass GM Teile des Ridesharing Dienstes Sidecar übernommen hat. Sidecar hat im Kampf gegen Uber aufgegeben und stand zum Verkauf.

Mobilitätsverhalten ändert sich

GM sieht laut Präsident Dan Ammann signifikante Veränderungen im Verhalten der Konsumenten, wie sie sich fortbewegen wollen. Viele Kunden wollen die Vorteile von Carsharing und Mitfahrgelegenheiten nutzen. GM will den Anschluss nicht verpassen und langfristig vorne mitmischen. Bis es soweit ist, muss GM auf vielen Fronten aufholen, um mit den Marktführern mithalten zu können.

Zu Beginn werden unter dem Maven Programm die Carsharing Services in Ann Arbor, New York und Chicago zusammengefasst. Auch das Peer-to-Peer Carsharing Programm CarUnity von Opel wird Teil von Maven. Außerdem wir ein Campus Programm an einigen Unternehmensstandorten in Amerika, Europa und China gestartet, um neue Ideen zu testen.

GM fokussiert sich dabei nicht nur auf die Mobilität, sondern auch auf Personalisierung und zusätzliche Services. Über das Connected Car System können die Kunden ihre eigene Musik ins Auto streamen, die GM OnStar Navigation und Notfalldienste nutzen. Auch Apple CarPlay und Android Auto werden unterstützt. Der Messaging-Dienst WhatsApp wird genutzt, um Fragen von Kunden zu beantworten.

Die Automobil- und Beförderungsindustrie befindet sich in einem Umbruch. Bei der Antriebstechnologie geht der Trend hin zu elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Traditionelle Verbrennungsmotoren geraten ins Hintertreffen. Ein weitere Trend geht in Richtung connected Cars und selbstfahrende Autos.

Außerdem ändert sich die Art und Weise, wie Autos genutzt werden. Unternehmen wie Uber und Lyft sorgen dafür, dass Kunden mehr gefahren werden anstatt selber zu fahren. Carsharing Unternehmen, wie Car2go und Flinkster stellen in Frage, ob man noch ein eigenen Auto besitzen muss, wenn man selber fahren möchte.

GM muss bei Carsharing aufholen

Für Autokonzerne ergeben sich aus den Veränderungen viele Herausforderungen aber auch Chancen. GM hat in den letzten Monaten viel unternommen, um bei innovativen Mobilitätsdienstleistungen aufzuholen. Auf der CES wurde das massentaugliche Elektroauto Chevrolet Bolt vorgesellt, das ab nächstem Jahr angeboten wird. Außerdem hat das Unternehmen 500 Mio. US$ in das Ridesharing Unternehmen Lyft gesteckt, das in den USA mit Uber konkurriert. GM und Lyft wollen einen Fahrservice mit selbstfahrenden Autos entwickeln. Die Beteiligung an Lyft steht laut GM nicht im Konflikt mit dem neu gestarteten Programm. Maven will sich vorerst auf Carsharing Dienste konzentrieren. Ob die Beteiligung von GM an dem deutschen Mitfahrservice für Kurzstrecken flinc unter die Fittiche von Maven kommt, ist nicht bekannt.

Folgende Programme sind bisher Teil des Maven Programms:

City: Ein stationsgebundenes Carsharing Programm. GM Fahrzeugen unterschiedlichere Kategorien können an 21 Stationen abgeholt und zurückgegeben werden. Bisher gibt es das Programm in der Universitätsstadt Ann Arbor, die Expansion in weitere amerikanische Großstädte erflogt dieses Jahr. Angemietet werden die Fahrzeuge über die Smartphone App.

Residential: In Chicago wird ein Carsharing Service für große Wohnhäuser eingeführt. Die Mieter der Wohnbocks haben exklusiven Zugriff auf Fahrzeuge, die von GM bereitgestellt werden. Das bereits bestehende Programm in New York wird erweitert.

Peer-to-Peer: Der in Deutschland angebotene Peer-to-Peer Carsharing Service CarUnity wird auch Teil von Maven. Über die CarUnity Plattform können Privatpersonen ihre Fahrzeuge an andere Privatpersonen vermieten und so die Auslastung erhöhen.

Campus: Unterschiedliche Programme entwickelt und testet GM an den eigenen Standorten in USA, China und Deutschland. Darunter fällt wahrscheinlich auch das Pilotprojekt von Opel und flinc. Opelmitarbeiter in Rüsselsheim können sich über flinc finden, um sich die Fahrt zum Arbeitsplatz und zurück zu teilen. In diesem Jahr soll flinc mit der Carsharing Plattform CarUnity verknüpft werden.

Photo: © General Motors (bestimmte Rechte vorbehalten)

GM steckt 500 Mio. US$ in Lyft

General Motors, der Mutterkonzern von Opel, steckt 500 Mio. US$ in die Plattform mir Fahrtbuchungen Lyft. GM verknüpft mit dem Investment die Zukunft des autonomen Fahrens.

Der größte amerikanische Automobilhersteller investiert die Summe in einer Finanzierungsrunde, deren Summe sich insgesamt auf 1 Milliarde US$ beläuft. Neben GM investiert auch bestehende Investoren, wie Rakuten und Didi Kuaidi in der aktuellen Runde. Mit der Kingdom Holding Co. aus Saudi Arabien ist auch ein weitere neuer Investor mit an Board. Aus Saudi Arabien fließen insgesamt 100 Mio. US$ in das Unternehmen. Bleibt abzuwarten, ob Lyft demnächst nach Saudi Arabien expandiert. Lyft wird mit 5.5 Milliarden US$ bewertet. Damit hat sich die Bewertung im letzten Jahr verdoppelt. Vor kurzem hatten wir berichtet, dass Lyft „nur“ 500 Mio. US$ einsammeln will.

Erste Kooperation zwischen Taxi-Alternative und Autokonzern

Mit GM verbündet sich das erste mal ein großer Automobilhersteller mit einer bedeutenden Plattform für Fahrservices. In der Vergangenheit gab es Gerüchte, dass sich BMW an der Plattform Wunder beteiligt hat. Bestätigt wurde das Investment aber nie, von Wunder (ehemals Wundercar) ist auch nicht viel zu hören. Uber hat es bisher nicht geschafft, einen großen westlichen Automobilkonzern als Investor zu gewinnen.

GM Fahrzeuge für die Lyft Fahrer

GM möchte mit Lyft einen Service entwickeln, mit dem die Nutzer über die App ein autonomes Fahrzeug ohne Fahrer bestellen können. In der Zukunft sollen also die jetzigen Fahrzeuge und Fahrer bei Lyft durch Fahrzeuge von GM ohne Fahrer ersetzt werden. GM President Dan Ammann ist der Meinung, dass fahrerlose Fahrzeuge als erstes im großen Maßstab in on-demand Ridesharing Plattformen zum Einsatz kommen. Bis es soweit ist, werden aber noch bis zu 10 Jahre vergehen. Kurzfristig werden Lyft und GM enger zusammen arbeiten, um den Fahrern GM Fahrzeuge zu besonderen Konditionen anbieten zu können.

Mehr Kapital im Kampf mit Uber

Lyft erhält durch das neue Investment mehr Kapital und einen starken Partner, um mit Uber zu konkurrieren. Uber hat aber immer noch eine viel größere Summe an Finanzierungen eingesammelt, insgesamt 12 Milliarden US$. Bei Lyft summiert sich das eingesammelte Kapital auf 2 Milliarden US$. Uber ist mit einer Bewertung von mehr als 60 Milliarden US$ auch höher bewertet, als GM und Lyft zusammen.

 

Ankündigung kurz vor der CES

Die Ankündigung von Lyft und GM wurde gut abgestimmt und kam kurz vor dem Start der wichtigen Technik-Messe CES in Las Vegas. Auf der CES wird GM auch die Serienversion des massentauglichen Elektroautos Bolt vorstellen. Auf der CES wird auch die Ankündigung einer Kooperation von Google und Ford erwartet. Bei der Kooperation dürfte es sich um den Einsatz der von Google entwickelten Technologien für selbstfahrende Autos in Fahrzeugen von Ford handeln.

Bild: Lyft Car by Tony Webster (bestimmte Rechte vorbehalten)

 

 

Carzapp insolvent, TaxiOS von Flywheel, Shuttl mit Minibussen für Indien

Kurznachrichten: CarZapp ist insolvent. Fahrservice mit Minibussen Shuttl sammelt 20 Mio. US$ ein. Flywheel erweitert TaxiOS. Facebook integriert Uber in den Messenger.

Carzapp ist insolvent

Das Berliner Startup Carzapp hat in der vergangenen Woche den Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet. Ziel war es, ein intelligentes Schließsystem zu entwickeln, das nachträglich in Autos eingebaut werden kann, um  Carsharing zwischen Privatpersonen ohne Schlüsselübergabe zu ermöglichen. Später wurde das Produkt erweitert und für unterschiedliche Zielgruppen angeboten. Zwischenzeitlich wurde auch eine Carsharing Plattform für Peer-to-Peer Carsharing betrieben. Carzapp hat über Seedmatch 250.000 Euro von der Crowd eingesammelt. (via Gründerszene)

Das indische Startup Shuttl sammelt 20 Mio. US$ ein

Das indische Startup Shuttl hat nur acht Monate nach dem Start eine Finanzierung in Höhe von 20 Mio. US$ eingesammelt. Investiert haben Lichtspeed, Sequoia und Times Internet. Shuttl bietet einen Fahrservice mit klimatisierten Minibussen an. Die Nutzer können über die Smartphone App eine Route finden und ein Ticket kaufen. Bisher betreibt das Startup in Delhi 50 Routen mit 500 Bussen. Pro Tag werden 15.000 Fahrgäste befördert. Die Routen werden anhand der Nachfrage der Kunden ausgerichtet. Das Unternehmen will seine Technologie weiterentwickeln, um die Routen zu optimieren und die Auslastung zu erhöhen. Der öffentliche Nahverkehr in Indien ist bisher ineffizient, da hat Shuttl gute Chancen, erfolgreich zu sein. Shuttl möchte seinen Service schnell in andere Städte bringen. Konkurrent ist das mit Milliarden finanzierte Startup Ola. (via Techcrunch)

Flywheel weitet sein TaxiOS aus

Im Oktober hat Flywheel seine TaxiOS Plattform in San Francisco testweise gestartet. Jetzt wird die Plattform auf ganz Kalifornien erweitert. Mit TaxiOS können herkömmliche Taxi-Fahrer den Fahrpreis via GPS-Daten berechnen. Außerdem werden mittels TaxiOS die Fahrten elektronisch übermittelt,  Zahlungen abgerechnet und der Fahrer kann das System zur Navigation nutzen. In den letzten Monaten wurde das System dank des Feedbacks der Fahrer weiterentwickelt. Wettbewerber von Flywheel sind Arro und Way2Ride. Alle Unternehmen setzen auf die Vermittlung von herkömmlichen Taxis. Dadurch wollen sie sich von Uber und Lyft abgrenzen. (via TechCrunch)

Uber lässt sich über Facebook Messenger bestellen

Facebook hat damit begonnen, die Funktionen des Messenger zu erweitern. Ausgewählte Nutzer können über den Facebook Messenger ein Uber bestellen.  Der Nutzer muss den Messenger nicht mehr verlassen, um ein Uber zu buchen. Die Fahrt kann direkt im Messenger geordert werden. Ebenso kann das Ziel eingegeben werden und der Fahrer verfolgt werden. Uber kann auch den Messenger nutzen, um direkt mit dem Kunden zu kommunizieren. (via Venturebeat)

Bild: Shuttl.com (alle Rechte vorbehalten)

 

CiteeCar in Schwierigkeiten, warum Rakuten in Lyft investierte

Kurznachrichten: Warum Rakuten in Lyft und nicht in Uber investiert hat. CiteeCar Carsharing geht vorläufig in die Insolvenz. Uber sammelt weiter Milliarden ein und BlaBlaCar wächst in den Schwellenländern.

Rakuten investiert in Lyft, da die Firmenkultur gefällt

Der Japanische Ecommerce Konzern Rakuten hat in die Ridesharing Plattform Lyft investiert, da der Rakuten CEO von der Unternehmenskultur bei Lyft überzeugt ist. Rakuten CEO Hiroshi Mikitani gesteht auch ein, dass er es verpasst hat, in Uber zu investieren und dass er es bereut. Laut Mikitani legt Lyft mehr Fokus auf die social-networking Effekte und geht mehr in die Richtung von tatsächlichem Ridesharing. Vor ein paar Monaten hat Lyft eine Partnerschaft mit der Fahrservice-Plattform Didi Kuaidi aus China geschlossen. In der letzten Woche wurde verkündet, dass beide Unternehmen eine erweitertet Partnerschaft mit Ola aus Indien und GrabTaxi aus Singapur geschlossen haben. Lyft ist dabei, eine weitere Finanzierungsrunde in höhe von 500 Mio. US$ aufzustellen. (via BusinessInsider)

CiteeCar Carsharing in der vorläufigen Insolvenz

Das Carsharing-Startup CiteeCar hat vorläufig Insolvenz angemeldet, nachdem sich das Geschäft in den letzten Monaten als schwierig erwiesen hat. Das Geschäft soll im Dezember weiterlaufen, was danach passiert, steht in den Sternen. Bis zum 1. Februar soll ein Investor gefunden werden. Wenn das nicht gelingt, wir das Insolvenzverfahren eröffnet.  Das Carsharing Startup wurde im Jahr 2012 gegründet und hat im letzten Jahr das letzten Mal eine Finanzierung in Höhe von 8 Mio. Euro eingesammelt. Das Startup gab letztes Jahr im Sommer an, dass es mit 800 Fahrzeugen in elf Städten aktiv ist. CiteeCar ist schon das zweite Carsharing Startup, das dieses Jahr in Schwierigkeiten gerät. Anfang des Jahres ist das Unternehmen SpotCar vom Markt verschwunden, nachdem es in die Insolvenz gerutscht ist. Carsharing Angebote der Großen Konzerne, wie DriveNow, Flinkster oder Car2Go dürften über ein besseres finanzielles Polster verfügen. (via Gründerszene)

Mitfahrplattform BlaBlaCar wächst in Schwellenländern

Die Plattform für Mittfahrgelegenheiten, die in diesem Jahr den deutschen Konkurrenten Carpooling (Mitfahrgelegenheit.de) übernommen hat, wächst vor allem in Schwellenländern. Mindestens 50 Prozent des Wachstums stammt von Aktivitäten in Ländern wie Russland und Indien. Mittlerweile verfügt das Netzwerk über 25 Mio. registrierte Nutzer. In Russland, in dem BlaBlaCar vor etwa einem Jahr gestartet ist, ist das Geschäft am schnellsten gewachsen, gefolgt von Indien. In beiden Ländern wird der Service für Mittfahrgelegenheiten hauptsächlich von männlichen Kunden genutzt (80 – 90 Prozent). In Deutschland und Frankreich ist die Nutzergruppe mehr ausgeglichen. Weltweit ist das Unternehmen auch durch Übernahmen gewachsen. In der letzten Runde wurde BlaBlaCar mit 1.6 Milliarden US$ bewertet. Insgesamt wurden mehr als 330 Mio. US$ eingesammelt. (via TechCrunch)

Uber sammelt weitere Milliarden ein

Die Plattform für Vermittlung von Aufträgen zur Personenbeförderung Uber sammelt weitere Milliarden US$ Finanzierung ein, um weltweit zu wachsen. Konkret will das Unternehmen weitere 2.1 Milliarden US$ bei einer Bewertung von 62.5 Milliarden US$ aufnehmen. Schon im Oktober wurde darüber spekuliert, dass Uber weiteres Geld aufnehmen möchte.  Unter anderem hat sich Tiger Global Management an Uber in der letzten Runde beteiligt. Das ist eine Überraschung, da Tiger Global ebenfalls bei den Fahrservice- und Taxi-Konkurrenten Didi Kuaidi, GrabTaxi und Ola Cabs investiert hat. Laut Insidern soll Uber in diesem Jahr auf einen Außenumsatz von 10 Milliarden US$ kommen. Uber baut seine Stellung als am höchsten bewertetes Startup weiter aus. Auf Platz zwei folgt Xiaomi aus China. Xiaomi produziert und verkauft Smartphones im Apple-Stil in Asien. (via Bloomberg)

Bild: RIDESHARING COMMUNITY #BLABLACAR ON THE RISE von MotorBlog.com; Lizenz: CC BY 2.0

 

 

Lyft will 500 Mio. Dollar einsammeln und Umsatz-Milliarde knacken

Das amerikanische Ridesharing-Startup Lyft, das in den USA mit Uber konkurriert, will in einer aktuellen Finanzierungsrunde eine Summe von 500 Mio. US$ aufnehmen. Außerdem ist das Unternehmen auf dem Weg, die Umsatzmilliarde auf Jahresbasis zu knacken.

Lyft will die Summe von 500 Mio. US$ bei einer Bewertung von etwa 4 Milliarden US$ einsammeln. Bei der letzten Finanzierungsrunde wurde das Startup mit 2.5 Milliarden US$ bewertet.

Lyft bisher nur in den USA aktiv

Lyft wurde im Jahr 2012 gegründet und ist bisher nur in den USA aktiv. Vor kurzem wurde eine Kooperation mit der chinesischen Taxi-App Didi bekanntgegeben. So können die Nutzer der beiden Dienste den jeweils anderen Dienst nutzen, ohne sich nochmal registrieren zu müssen. In den USA ist die Taxi-Alternative in 190 Städten aktiv. Lyft bietet auch einen Car-Pooling Service an. Bei Lyft Line teilen sich mehrere Fahrgäste ein Fahrzeug und zahlen dafür einen geringeren Fahrpreis.

Im Oktober wurden auf der Lyft Plattform 7 Millionen Fahrten abgewickelt, das sind etwa 230.000 Fahrten pro Tag. Im kommenden Jahr soll die Umsatzmilliarde geknackt werden. Von dem Betrag wird der Großteil an die Fahrer ausbezahlt.

Umsatz mit Rabattaktionen erkauft

Laut Unternehmensgründer Zimmer hat Lyft in der San Francisco Bay Area einen Marktanteil von 40 %. In New York wurde der Marktanteil in den letzten vier Monaten verdreifacht. Die Marktanteile werden mit Rabattaktionen erkauft. In Los Angeles werden die Fahrten zum halben Preis angeboten, in New York werden Car-Pooling Fahrten für 5 US$ angeboten.

Uber zieht sich aus Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf zurück

Per E-Mail hat das amerikanische Mobilitätsstartup Uber heute seinen Nutzern mitgeteilt, dass der Fahrservice des Unternehmens komplett in den Städten Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg am 9. November eingestellt wird. In München und Berlin bleibt Uber weiterhin aktiv. Seit der gerichtlichen Auseinandersetzung in Berlin wir dort nur noch der Service UberTaxi angeboten, also die Vermittlung von Fahrtwünschen an normale Taxen.

Schwierige Rahmenbedingungen führen zum Stop

Deutschland-Chef Christian Freese begründet die „vorläufige“ Unterbrechung mit den schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland. Der Weg für interessierte Partner zum selbstständigen Mietwagenunternehmer ist zeit- und kostenintensiv, hinzu kommen die Unsicherheiten und Ermessensspielräume der lokalen Behörden im Genehmigungsprozess. Wie wir bei Ankündigung von UberX in den deutschen Städten prognostiziert haben, ist es also nicht möglich, genügend interessierte Fahrer durch die Fach- und Sachkundeprüfung sowie P-Schein Prüfung zu schleusen. Uber benötigt einen soliden Stamm an Unternehmer, um die Nachfrage auch abgedeckt zu können. Genau diese Problematik ist Uber zum Verhängnis geworden. Uber will in der nächsten Zeit mit den Behörden an einer effizienteren Lösung arbeiten. Bleibt abzuwarten, welches Interesse die Behörden an einer Zusammenarbeit haben. Es wurden bereits die Citypages und Blog-Einträge der drei Städte auf der Uber Website gelöscht, Uber scheint also von einer längeren „Pause“ auszugehen.

Nächster Rückschlag nach UberPop Verbot

Für Uber ist es der nächste Rückschlag. Im März diesen Jahres hat das Unternehmen den Service UberPop einstellen müssen, nachdem das Landgericht Frankfurt den Fahrservice als wettbewerbswidrig eigestuft hatte. Bei UberPop waren Privatfahrer ohne Personenbeförderungsschein und ohne Fahrzeugkonzession unterwegs.

Auch in Berlin wird Uber auf Dauer nicht glücklich werden. Die beiden Produkte UberBlack und UberX sind in Berlin verboten worden. Seitdem wird der Service UberTaxi angeboten, bei dem traditionelle Taxis vermittelt werden. Mit UberTaxi lässt sich für Uber kein Geld verdienen. Hinzu kommt, dass das Service-Level bei UberTaxi sehr volatil ist. Als Uber den Service UberPop in Berlin eingestellt hat, wurde gleichzeitig angekündigt, dass das Unternehmen an einem neuen Service für die Hauptstadt arbeitet. Darvon ist weiterhin nichts zu sehen.

Bild: Uber taxi ad von Alper Çuğun (bestimmte Rechte vorbehalten)

Flywheel kündigt TaxiOS Betriebssystem für Taxis an

Bisher war Flywheel als Taxi-App bekannt, über die von Nutzern per App Taxis gebucht werden können. Ähnlich wie Flywheel funktioniert der deutsche Anbieter MyTaxi. Nun hat das amerikanische Startup ein TaxiOS Betriebssystem vorgestellt, dass die Funktionen der bestehenden Taxameter übernehmen soll und gleichzeitig als Navigationssystem genutzt werden kann. Auch das Bezahlen soll über TaxiOS möglich sein. Flywheel möchte mit TaxiOS also dem teilweise überholten Gerätewirrwarr in den Taxis Einhalt gebieten.

Test in San Francisco mit virtuellem Taxameter

Bisher testen 50 Taxis in San Francisco das neue Betriebssystem von Flywheel, der Pilottest wird von der lokalen Transportbehörde Municipal Transportation Agency überwacht. Demnächst soll das neue System auch in New York eingesetzt werden. In New York wäre es das erste genehmigte Taxameter System, das Smartphone basiert ist. Die New Yorker Transportbehörde hat einem Test von Smartphone-basierten Wegstreckenzählern und Bezahlsystemen zugestimmt.

Bisher erhalten die Taxameter den Wegimpuls vom Fahrzeug und berechnen darauf basierend die zurückgelegt Strecke. Bei TaxiOS wird die Strecke basierend auf den vom Smartphone übermittelten GPS Daten berechnet. Bisher wurde diese Methode von den Behörden abgelehnt, auch in Deutschland.

Noch viermal mehr Taxi als Uber-Fahrten

Flywheel erhofft sich durch das umfassende System einen erheblichen Anteil im klassischen Taximarkt zu sichern. Der traditionelle Taximarkt wird derzeit von neuen Mietwagenservices wie Uber und Lyft angegriffen. In den meisten Städten werden immer noch mehr Taxifahrten als Fahrten mit den innovativen Ridesharingservices durchgeführt. Die neuen Fahrdienste wachsen aber schnell und holen auf. Die Anzahl der durch Uber in New York vermittelten Fahrten hat sich innerhalb eines Jahres auf 100.000 Fahrten pro Tag vervierfacht. Taxis in New York führen täglich mehr als 400.000 Fahrten durch, was einem Einbruch von 11% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Erstes System für alle Taxifunktionen

Das System von Flywheel ist das erste, das Fahrpreisberechnung, Fahrtzuweisung, Bezahlung und Navigation in einem System vereinigt. Bisher war Flywheel nur als App bekannt, über die ein reguläres Taxi per Knopfdruck bestellt werden kann. Jetzt können die Fahrer das System auch dazu nutzen, den Fahrpreis zu berechnen und abzurechnen.

Bild: Taxi Meter – $4.90 von pixonomy (bestimmte Rechte vorbehalten)

Lyft und Didi Kuaidi Taxi kooperieren

Die Meldung ist zwar schon ein paar Tage her, wir möchten sie aber trotzdem nochmal aufgreifen. Schließlich haben wir schon öfter über die beiden Taxi und Ridesharing Services von Didi und Lyft berichtet.

Kooperation zwischen Taxi und Ridesharing Apps

Didi Kuaidi und Lyft haben angekündigt, dass sie kooperieren und die Nutzer beider Services in China und USA die angebotenen Fahrservices nutzen können. Lyft nutzen, die in China unterwegs sind, können über die Lyft-App die Taxifahrer aus dem Didi Kuaidi Netzwerk buchen. Didi Kunden können über die App den Ridesharing Service von Lyft in den amerikanischen Städten buchen. Beide Unternehmen wollen von den vielen Reisenden zwischen den beiden Ländern profitieren. Im Jahr 2014 waren es etwa 8 Millionen Reisende, die zwischen den beiden Ländern unterwegs waren.

Strategisches Investment in Lyft

Beide Unternehmen schließen sich zusammen, damit eine starker Gegenspieler für Uber entsteht. Didi Kuaidi hat auch in der letzten Finanzierungsrunde von Lyft eine Summe von 100 Mio. US$ in das Ridesharing Unternehmen investiert. Damals beteiligten sich auch Rakuten und Carl Icahn an dem Unternehmen. Alibaba und Tencent, zwei Internetkonzerne aus China waren ebenfalls an der Finanzierungsrunde beteiligt. Lyft wurde dabei mit 2.5 Milliarden US$ bewertet.

Kooperation statt Expansion

Bleibt abzuwarten, ob die internationale Ridesharing Kooperation erweitert wird. Didi Kuaidi hat sich auch an der Taxi App GrabTaxi aus Singapur beteiligt. Der Japanische Investor SoftBank ist sowohl bei GrabTaxi, Didi und Ola beteiligt und könnte die Erweiterung der Kooperation voran treiben. Es wurde schon häufiger spekuliert, dass Lyft in europäische Länder expandieren möchte, daraus ist bisher nichts geworden. Letzte Äußerungen des Unternehmens deuten auch eher darauf hin, dass Lyft nicht aus eigener Kraft expandieren möchte. Eine Kooperation lokaler Player ist eine verheißungsvolle Strategie, um schnell einen weltweiten Mobilitätsanbieter formen zu können.

Didi Kuaidi ist in 360 Städten in China aktiv und jeden Tag werden über die App mehr als 3 Mio. Fahrten abgewickelt. Lyft ist in mehr als 60 amerikanischen Städten aktiv und dürfte ca. 1 Mio.  Fahrten pro Monat abwickeln. Die Taxi-App Didi Kuaidi wird aktuell mit 16 Milliarden US$ bewertet und hat insgesamt 4 Milliarden US$ eingesammelt.

Bild: San Francisco Chinatown von Kārlis Dambrāns (bestimmte Rechte vorbehalten)