Archiv der Kategorie: Ridesharing

Uber mit Phantom-Autos in der App

Das amerikanische Transport-Unternehmen Uber setzt laut Medienberichten Phantom-Autos auf der App ein. Es werden mehr Fahrzeuge auf der Uber-App angezeigt, als tatsächlich unterwegs sind. Wer selbst die App öffnet, wird sich auch wundern, dass die Anfahrtszeit recht hoch ist, obwohl über die App suggeriert wird, dass ein Auto gleich in der Nähe ist.

Viele Fahrzeuge erfreut die Nutzer – eigentlich

Durch den Trick wird den Kunden das Bild vermittelt, dass viele UberX und UberBlack Fahrzeuge in der Nähe unterwegs sind. Auf der anderen Seite sollen die Fahrer durch die gefakten Auto-Symbole in der App geschützt werden. Spätestens wenn ein Fahrzeug bestellt wird und die lange Anfahrtszeit gesehen wird, ist es mit der anfänglichen Freude vorbei.

Lange Anfahrtszeit bei Uber in München trotz vieler Fahrzeuge in der Nähe, sieht nach Phantom-Fahrzeugen aus.
Lange Anfahrtszeit Bei Uber in München trotz vieler Fahrzeuge in der Nähe, sieht nach Phantom-Fahrzeugen aus.

In Städten mit einem hohen Fahrzeugaufkommen fällt diese Täuschung an den meisten Orten garnicht auf. In Städten, in denen wenig Fahrzeuge verfügbar sind, wie z.B. in München, fällt es sofort auf, dass mehr Fahrzeuge angezeigt werden, als tatsächlich unterwegs sind. So fährt auf der App ein Auto direkt an einem vorbei, die Abholzeit liegt aber trotzdem bei 13 Minuten. Beides passt nicht zusammen (siehe Bild).

Unterschiedliche Aussagen von Uber

Von Uber selbst gibt es unterschiedliche Aussagen zu den Vorwürfen. Ein Sprecher hat dementiert, dass Phantom-Fahrzeuge auf der App zu sehen sind. Laut einer Email von Uber an einen Fahrer soll die Anzeige nur darstellen, dass Uber Fahrer unterwegs sind und auf Fahrgäste warten. Die Anzahl der Fahrzeuge und Aufenthaltsorte muss nicht stimmen. Die Nutzer sollen den App-Screen eher als Bildschirmschoner betrachten.

Neue Finanzierung bei 50 Milliarden US$ Bewertung

In den letzten Tagen wurde auch bekannt, dass Uber eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen hat. Insgesamt flossen weitere 1 Milliarde US$ in das Unternehmen. In der letzten Runde hat sich auch der Software-Konzern Microsoft mit 100 Mio. US$ an der Taxi-Alternative beteiligt. Weitere Investor ist Bennett Coleman & Co aus Indien. Das Ridesharing Unternehmen Uber wird aktuell mit mehr als 50 Milliarden US$ bewertet, insgesamt sind mehr als 5 Milliarden US$ in die Taxi-App geflossen. In den nächsten neun Monaten sollen 1 Milliarde US$ in Indien investiert werden, um Indien zum wichtigsten Markt außerhalb der USA aufzubauen. In Indien ist die Taxi-App Ola der größte Konkurrent von Uber.

 

Opel und Deutsche Bahn beteiligen sich an Mitfahrplattform flinc

Opel geht einen weiteren Schritt Richtung Mobilitätsdienstleister und beteiligt sich an der Mitfahrplattform für Kurzstrecken flinc. Neben Opel investiert auch die Deutsche Bahn in das Mobilitäts-Startup.

Integration in Strategie für Mobilitätsdienstleistungen

Schon bei der Präsentation des Opel Carsharing Angebots CarUnity wurde mitgeteilt, dass flinc im kommenden Jahr in die Carsharing App integriert werden soll. Nun folgt das Investment in unbekannter Höhe. Das Investment von Opel wird über GM Ventures abgewickelt, die Beteiligungs-Sparte von General Motors.

Opel verspricht sich durch die Beteiligung einen wichtigen Technologie-Baustein für die Ausweitung an Mobilitätsdiensten in ganz Europa. Opel und flinc arbeiten schon seit März zusammen. Am Standort Rüsselsheim wurde im März eine interne Mitfahrzentrale für Opel-Mitarbeiter gegründet. Aktuell werden bei Opel monatlich 9.000 Fahrten über die App-basierte Plattform vermittelt. Das entspricht ca. 450 einfache Fahrten pro Werktag. Daraus kann man schließen, dass ca. 225 Angestellte den Mitfahrservice am Tag nutzten. Das sind 2% der Beschäftigten, denn in Rüsselsheim beschäftigt Opel ca. 13.000 Angestellte. Deutschlandweit hat das Unternehmen 250.000 Nutzer.

Bei CarUnity setzt Opel auf die Technologie des Peer-2-Peer Carsharing Anbieters Tamyca. Bleibt abzuwarten, ob Opel sich auch an Tamyca beteiligen oder das Startup übernehmen wird. Autonetzer.de, der Peer-2-Peer Marktführer in Deutschland ist vor kurzem für einen niedrigen Millionenbetrag von dem französischen Anbieter Drivy aufgekauft werden. 

Deutsche Bahn erhofft sich bessere Anbindungen im ländlichen Raum

Auch die Deutsche Bahn kooperiert bereits mit flinc. Im Schwarzwald hilft die Lösung von flinc der Bahn dabei, verschiedene Verkehrsmittel optimal zu verbinden. Wer als Nutzer sein Reiseziel und die gewünschte Reisezeit angibt, erhält ein passendes Angebot. Wenn keine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln angeboten werden kann, werden passende Mitfahrgelegenheiten angezeigt. Auch eine Mischung von öffentlichen Verkehrsmitteln und privaten Mitfarhgelegenheiten ist möglich. Die Bahn geht davon aus, dass mittels flinc eine bessere Tür-zu-Tür-Verbindung im ländlichen Raum angeboten werden können. Es sollen auch Kunden gewonnen werden, die sonst ausschließlich mit dem eigenen Auto unterwegs sind.

Über flinc

flinc ist ein Ridesharing Unternehmen mit Fokus auf Pendler im Kurz- und Mittelstreckenbereich. Gegenüber anderen Mitfahrzentralen, wie Mitfahrgelegenheit.de grenzt sich flinc durch die spontane und dynamische Vermittlung von Fahrten ab, sowie durch den Fokus auf regionale Strecken. flinc kooperiert unter anderem mit Navigon und Bosch Navigation, hier ist die Mitfahrzentrale in die Navigationssoftware integriert. Vorschläge und Fahrtanfragen können so live während der Fahrt empfangen werden und in die Routenplanung integriert werden. Des weiteren ist flinc auch bei DriveNow und BMW i integriert. Nutzer des Carsharing Angebots DriveNow können so auch flinc Anfragen annehmen. Für flinc Nutzer werden die DriveNow Fahrzeuge als Alternative angezeigt, sofern DriveNow in einer Stadt verfügbar ist.

Bild: flinc AG (alle Rechte vorbehalten)

Google startet Ridesharing Service, MyTaxi provoziert, UberPOP Stop in Frankreich

Kurznachrichten: Google startet über Waze einen eigenen Mitfahrservice und wildert im Uber-Terrain. MyTaxi bietet wieder 50% Rabatt und ruft die Taxifahrer auf den Plan. Uber stellt UberPOP Ridesharing Dienst in Paris ein.

Google startet Ridesharing Service

Die Google Tochter Waze startet in Israel einen Mitfahrservice mit dem Namen RideWith. Der Fokus ist auf täglichen Kurzstreckenfahrten, es sollen Fahrer und Beifahrer zusammengebracht werden, die in die selbe Richtung unterwegs sind. Waze will dazu die Daten nutzen, die in den letzten Jahren gesammelt wurden. Beifahrer zahlen dem Fahrer eine kleine Gebühr für die Fahrt, der Betrag dürfte sich an den Betriebskosten des Fahrzeugs orientieren. Fahrer dürfen pro Tag nur zwei Fahrten absolvieren. Dieses Setup zielt darauf ab, dass die Fahrer keine gewerbliche Personenbeförderung anbieten. Fahrer können kein Geschäft mit RideWith aufbauen. Regulatorische Probleme wie bei Uber dürften so auch nicht auftreten. Zu Beginn wird die App in Tel Aviv und Umgebung verfügbar sein. Google hat nicht nur Waze übernommen, das Unternehmen ist auch in Ridesharing Dienst Uber investiert. In Deutschland betreibt das Startup flinc einen ähnlichen Mitfahrservice für die Kurzstrecken. Schon vor ein paar Monaten war das Gerücht aufgekommen, dass Google direkt in den Ridesharing Markt einsteigen könnte. (via Tech.eu)

Uber stellt UberPOP in Frankreich ein

Nach den gewaltsamen Protesten der Taxifahrer und den Verhaftungen von zwei Uber Managern, hat sich das amerikanische Unternehmen dazu entschlossen, den Fahrservice mit Privatpersonen UberPOP vorläufig einzustellen. UberPOP war in den letzten Wochen der Hauptgrund für die Auseinandersetzungen zwischen der Taxiindustrie und dem Ridesharing-Startup Uber. Bei UberPOP können Fahrer ohne Lizenzen für die gewerbliche Personenbeförderung  aktiv sein und Fahrgäste gegen Geld von A nach B befördern. Viele Taxifahrer sahen die neue Dienstleistung als unfairen Wettbewerb an. Der Mitfahrservice ist sogar in Frankreich verboten, das Verbot wurde bisher nicht eingehalten. Wenn Fahrer mit Geldstrafen belegt wurden, hat Uber die Strafen übernommen. Die Services Uber, Uber und UberVAN mit professionelle Fahrern werden unverändert weitergeführt. (via TechCrunch)

MyTaxi erneut mit 50% Rabattaktion

Taxi-App MyTaxi bietet seinen Kunden wieder einen Rabatt in Höhe von 50%, wenn die Fahrt bargeldlos mit der MyTaxi App bezahlt wird. Der Fahrer erhält dabei den vollen Fahrpreis, die 50% Reduzierung werden von MyTaxi übernommen. Schon bei der letzten Werbeaktion im Mai habe es einen Antrag auf einstweilige Verfügung, der von Vertretern der Taxilobby gestellt wurde. In Stuttgart wurde daraufhin in einem Gerichtsverfahren die Werbeaktion in erster Instanz als rechtswidrig bewertet. Deshalb ist die Region Stuttgart von der Rabattaktion ausgeschlossen. Auch jetzt geht der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband BZP gegen die Aktion vor und hat eine Antrag auf einstweilige Verfügung eingereicht. Nach Auffassung des BZPs verstößt die Rabattaktion gegen das deutsche Personenbeförderungsgesetz. Der Taxi- und Mietwagenverband BZP ist deutschlandweit aktiv, deswegen ist davon auszugehen, dass die einstweilige Verfügung im Erfolgsfall deutschlandweit  gelten wird. Die Taxifahrer werden sich über die Rabattaktion freuen, da die Nachfrage steigen wird. Der Druck gegen die Aktion geht von den Taxi-Zentralen aus, die den Wettbewerb fürchten. (via FAZ)

Bild: Taxi! von Stefan Tärnell (bestimmte Rechte vorbehalten)

Roller Sharing – Die Alternative für den Sommer

Neben den bekannten Carsharing Anbietern, starten auch Unternehmen, die Roller nach dem free floating Konzept verleihen. Ein Anbieter ist das Berliner Unternehmen eMio. Das Roller Sharing Startup  hat vor kurzem eine Finanzierungsrunde abgeschlossen, beteiligt haben sich die IBB und zwei Privatinvestoren. Gerade in Sommer ist das Roller Sharing Angebot eine willkommene Alternative zum Carsharing. Meist ist das Angebot günstiger im Vergleich zum Carsharing. Der Fahrtwind sorgt für eine erfrischende Abwechslung.

150 Roller für die Stadt

Alle Roller sind rein elektrisch. In jedem Roller befinden sich zwei Helme und entsprechende Hygienehauben. Als Geschäftsgebiet wird die Fläche innerhalb des S-Bahn Rings angegeben. Auf der Fläche sind die 150 Roller Sharing Fahrzeuge verteilt. Das dürfte dazu führen, dass längere Laufwege in Kauf genommen werden müssen, um einen freien Roller zu finden. Die Reichweite eines Rollers wird bei ca. 100 km liegen, wenn man zu zweit unterwegs ist, reduziert sich die Reichweite. Sollte der Akku eines Rollers leer sein, kann der Nutzer einfach zu einem freien eMio Roller fahren und die Roller austauschen. eMio scheint Personal angestellt zu haben, die in der Stadt unterwegs sind, um die leeren Batterien gegen volle Akkus zu tauschen.

Abrechnung nach Minuten oder Kilometer

Die Abrechnung erfolgt minutenbasiert oder auf Basis der gefahrenen Kilometer. Für die Mietdauer werden die Preise nach beiden Kostenmodellen ausgerechnet und der günstigere Preis dann abgerechnet. Pro Minute fallen 19 ct. an, pro Kilometer werden 59 ct. in Rechnung gestellt. Für Parkminuten werden 5 ct. fällig, 3 Parkminuten sind jeweils inklusive. Nach Kilometern abgerechnet wird, wenn man durchschnittlich für einen Kilometer Fahrstrecke mehr als drei Minuten benötigt. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 19 Kmh. Die meisten Fahrten werden über den Minutentarif abgerechnet werden. Fahrer, die sich nicht trauen, sich durch den Verkehr zu schlängeln werden den kilometerbasierten Tarif bezahlen. Einen Roller zu mieten wird günstiger sein, als sich ein Carsharing Auto zu nehmen. Gerade im Sommer ist das eine attraktive Alternative.

Auch Angebote in München und Hamburg

Das Startup eMio ist bisher nur in Berlin aktiv. Aber auch in München und Hamburg gibt es Roller Sharing Angebote. In München bietet das Startup scoo.me einen ähnlichen Service an, in Hamburg Jaano. Bei scoo.me sind erst 13 Roller unterwegs, demnächst sollen es 30 werden.

Deutsche Elektroroller für USA

Auch außerhalb Deutschlands ist das Roller Sharing Konzept bereits auf dem Markt. Der weltgrößte Anbieter von free-floating Roller Sharing sitzt in den USA und heißt Scoot Networks. Der Service von Scoot ist in San Francisco nutzbar. Das Unternehmen setzt sogar auf deutsche Elektroroller. Insgesamt 150 Fahrzeuge werden in den nächsten Wochen an die Westküste verschifft. Die Wahl ist auf Govecs gefallen, da das Unternehmen ab Werk die Roller nach Vorgaben des Sharing Anbieters fertigt. Der bislang erforderliche technische Umbau, um die Roller fit für das Sharing zu machen, ist damit obsolet. Die Govecs Roller nutzen das Smartphone des Nutzers als zentrales Steuerungselement. Sämtliche Buchungsschritte werden über die Scoot Networks App abgewickelt.  Zudem wird das Smartphone als Tacho und Navigationssystem genutzt, auch der Ladestand der Batterie wird angezeigt.

Bild: getmobility.de

Kurznachrichten: Mini Carsharing, Gewalt bei Uber Protesten

Diese Wochenende haben wir zwei Nachrichten aus dem Mobilitätsbereich. Mini möchte ein Ausstattungspaket anbieten, damit Privatfahrzeuge einfacher als Mini Carsharing Fahrzeuge genutzt werden können. Die Proteste der Taxi-Fahrer in Frankreich gegen Uber sind in der letzten Woche in Gewalt umgeschlagen.

Carsharing Zusatzausstattung bei MINI

MINI hat die Tage den neuen Mini Clubman vorgestellt. Für das Fahrzeug soll ein Ausstattungspaket angeboten werden, das den Besitzern erlaubt, das Fahrzeug ohne Schlüsselübergabe zu vermieten, wenn sie es nicht selber nutzen. Die entsprechend ausgestatteten Mini Carsharing Fahrzeuge werden dann in das DriveNow Netz eingebunden. Dabei ist davon auszugehen, dass die Fahrzeuge wieder zum ursprünglichen Standort zurück gebracht werden müssen und nicht irgendwo in Beitrittsgebiet stehen gelassen werden können. BMW versucht das free floating Carsharing mit dem stationsgebundenen Carsharing zu verbinden. Außerdem wird der Peer-2-Peer Gedanke mit dem einer separaten Flotte kombiniert. Das Mini Carsharing Ausstattungspaket soll ab 2016 in den USA verfügbar sein. Spannende Entwicklung, die hoffentlich auch in den deutschen DriveNow Städten umgesetzt wird. Wir sind davon ausgegangen, dass Opel ähnliches mit seinem CarUnity Carsharing Projekt anbieten wird. (via Motorauthority)

Taxi Proteste gegen Uber schlagen in Gewalt um

In Paris haben in der vergangenen Woche die Taxigewerkschaften zu Protesten gegen die Taxi-Alternative Uber aufgerufen. Die Proteste sind teilweise in Gewalt umgeschlagen. So wurden mehrere Fahrzeuge von Fahrern angezündet, die bei Uber unterwegs sind. Außerdem wurden Uber-Fahrer über die App ausfindig gemacht und von Taxifahrer gejagt und bedroht. Die Zufahrten zu den Flughäfen und Bahnhöfen wurden blockiert. Uber Fahrzeuge mit Fahrgästen wurde attackiert. Der Protest richtet sich vor allem gegen das Ridesharing Angebot UberPOP. Der Ridesharing-Service mit Fahrern ohne entsprechende Lizenzen und Versicherungen nUberPOP ist in Frankreich verbote, das Verbot wird aber nicht umgesetzt.

Die Autos, die in Brand gesetzt wurden, hatten teilweise ein deutsches Kennzeichen. So ist es auf Bilder zu sehen, die von den Medien verbreitet wurden. Das hat folgende Hintergrund: Die Chauffeure mieten sich hochwertige Fahrzeuge bei deutschen Autovermietungen an, um damit den Fahrservice in Paris anzubieten. Für die französischen Chauffeure und Unternehmen ist es günstiger, ein Fahrzeug der Ober- oder Luxusklasse bei Sixt, Europcar oder Herz in Deutschland anzumieten. Die Anmietung bei einer französischen Autovermietung oder das Leasing der Fahrzeuge wäre teurer.

Der französische Präsident Hollande will das Verbot von Uber nun durchsetzen. Bleibt Abzuwarten, wie sich die Situation in Frankreich weiterentwickelt. Uber dürfte sich auf der anderen Seite auch über kostenlose PR gefreut haben.

Bild: Sharing all over: Call a Bike & DriveNow von GriinBlog (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Sixt investiert in Wudercar, Amazon mit eigener Transport App, Angestellte vs. Freelancer

Interessante Nachrichten aus der Welt der Mobilitäts- und Transport-Dienstleister. Sixt investiert in die Taxi Alternative Wundercar. Gericht in Kalifornien schätzt Fahrer der Ridesharing-Plattformen als Angestellte und nicht als unabhängige Vertragspartner ein. Der e-Commerce Anbieter Amazon will Privatleute als Kuriere einsetzen.

Sixt investiert in Wundercar

Vor einiger Zeit haben wir berichtet, dass die Taxialternative Wundercar nach weiterem Geld sucht und der Automobilkonzern BMW in dem Zuge einsteigen könnte. Wie jetzt vom Unternemen bestätigt wurde, ist unter anderem Sixt bei dem Hamburger Unternehmen eingestiegen. Ob BMW tatsächlich auch Teil der Finanzierungsrunde ist, wurde nicht kommuniziert. Getätigt wurde das Investment von Konstantin Sixt, über das den Investment-Fond Sixt e-Ventures.  Sixt e-Ventures ist an dem Carsharing Joint Venture DriveNow mit BMW beteiligt. Angeführt wurde die Runde von Blumberg Capital. Die genaue Summe ist nicht bekannt, dürfte sich aber im siebenstelligen Bereich bewegen.

Ähnlich wie Uber vermittelt die Wundercar App Fahrten innerhalb von Großstädten an Privatfahrer. In Deutschland wurde die App im vergangenen Jahr kurz nach dem Start verboten, da die Taxi-Lobby Druck ausgeübt hat. Mittlerweile fokussiert sich das Startup auf Osteuropa , das monatliche Wachstum liegt bei 40%. Sixt ist außerdem Hauptgesellschafter des Limousinen Fahrdienst-Vermittlers myDriver. Bleibt abzuwarten, ob es zwischen den beiden Beteiligungen eine Zusammenarbeit geben wird. (via Manager Magazin)

Amazon will auf Privatleute für Paketauslieferungen setzten

Der amerikanische Online-Händler Amazon scheint einen App-basierten Lieferservice zu entwickeln, der auf dem Einsatz von Privatpersonen als Fahrern beruht.

Dadurch sollen Lieferzeiten verkürzt und Lieferkosten gesenkt werden. Amazon hätte mehr Kontrolle über die Lieferkosten, die im letzten Jahr um 31% gestiegen sind. Lokale Einzelhändler sollen als Lagerfläche dienen, die dann von den Kurieren angefahren werden, um die Ware abzuholen und zwischenzulagern. Es ist unklar, ob sich die lokalen Händler auf eine Kooperation mit dem großen Rivalen einlassen.

Fraglich ist auch, ob die Kosten wirklich geringer sind, als die Zustellung per UPS. UPS kostet es im Schnitt 8$, um ein Paket innerhalb der USA zuzustellen. Im Schnitt stellt Amazon 3.5 Mio. Pakete am Tag zu. Für die Anzahl an Paketen ist ein großer Pool an Fahrer nötig. Mit einem ähnlichen Konzept sind schon Unternehmen, wie Uber, Deliv, Instacart, Google, Postmates und eBay am Markt. Im letzten Jahr hat Amazon schon die Zustellung mit Uber und Taxis getestet. (via Wall Street Journal)

Uber Fahrer wird als Angestellter eingestuft, nicht als unabhängiger Partner

Eine Arbeitskommission in Kalifornien hat eine klagende Uber-Fahrerin als Angestellte und nicht als unabhängige Vertragspartnerin eingestuft. Wir hatten vor ein paar Wochen bereits über die Auseinandersetzung berichtet. Für Uber bedeutet die Entscheidung einen Rückschritt. Als Folge der Entscheidung könnten bald alle Fahrer in Kalifornien und eventuell auch in anderen Staaten als Angestellte eingestuft werden.

Das würde die Kosten für Uber in die Höhe treiben. Uber müsste die Kosten für die Versicherungen der Fahrer übernehmen und Tankkosten erstatten. Uber wird gegen das Urteil Berufung einlegen. Das Ridesharing Unternehmen bekräftigte, dass ausschließlich Fahrten per App vermittelt werden und alle Fahrer unabhängige Partner seien. Hauptgrund, warum sich Fahrer bei Uber engagieren, ist die Flexibilität und Unabhängigkeit.

Das Urteil könnte auch Auswirkungen auf das Geschäftsmodell anderer Sharing Economy Unternehmen wie z.B. AirBnB, Postmates,  Instacart, TaskRabbit usw. haben. (via Wall Street Journal)

Bild: Au volant / At the wheel von  Sarah Joy (bestimmte Rechte vorbehalten)

Didi Kuaidi Taxi App sammelt 1.5 Milliarden US$ ein

Die fusionierten Taxi Apps Didi und Kuaidi Dache sammeln in einer aktuellen Runde 1.5 Milliarden US$ bei einer Bewertung von 12 – 15 Milliarden US$ ein. Entsprechendes berichtet das Online-Magazin Bloomberg.

Bewertung verdoppelt sich

Die neue Finanzierung stammt von den bestehenden Investoren, u.a. Alibaba und Tencent. Neue Investoren, die namentlich nicht bekannt sind, beteiligen sich ebenfalls an der Runde. Bei der Fusion Anfang des Jahres wurde das Unternehmen noch mit ca. 7 Milliarden US$ bewertet. Der Wert hat sich also innerhalb weniger Monate verdoppelt. Mit einer Bewertung von 15 Milliarden US$ ist das Unternehmen eines der wertvollsten chinesischen Startups.

Konkurrent Uber hat angekündigt, ebenfalls 1 Milliarde in China zu investieren. Der chinesische Markt soll für das amerikanische Unternehmen Uber der wichtigste weltweit werden.

Didi Kuaidi Taxi App dominiert den Markt

Der chinesische Ridesharing und Taxi App Markt wird von Didi Kuaidi beherrscht. Die beiden Apps kommen auf einen Marktanteil von 78 %. Rivale Uber kommt auf einen Marktanteil von lediglich 11%. Die größten Teilhaber von Didi Kuaidi sind die chinesischen Internet- und Technologiekonzerne Alibaba und Tencent.

Bild: IMG_0217 von Eddie Awad (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Opel Carsharing startet, Strategie von UberChina

Kurznachrichten: Automobilhersteller startet Opel Carsharing Programm. Der amerikanische Fahrdienst-Anbieter Uber sammelt 1 Milliarde US$ für China ein.

CarUnity Peer-2-Peer Carsharing von Opel

Am 24. Juni will Opel sein Carsharing Angebot CarUnity vorstellen. Bei CarUnity soll es sich um eine Carsharing Plattform handeln, bei dem Privatleute ihre Autos an andere vermieten können. Bis zum 24. Juni dürfen die 20.000 Opel-Mitarbeiter das Angebot testen, danach ist es für jedermann offen. Anders als BMW und Car2Go setzt Opel Carsharing nicht auf eine eigene Fahrzeugflotte, die ausschließlich für Carsharing-Zwecke bereitsteht. Es entsteht eine Plattform, über die Privatleute ihre Fahrzeuge an andere vermieten können. Wahrscheinlich werden die neuen Opel-Fahrzeuge mit moderner Technik ausgestattet, damit sich die Fahrzeuge ohne persönliche Schlüsselübergabe anmieten lassen können. Somit würden Opel-Fahrzeuge einen Vorteil im Vergleich zu den anderen Marken haben, da sie sich einfach mit dem Smartphone öffnen lassen können.

Bisher wird der deutsche Markt von gewerblichen free-floating Angeboten dominiert. DriveNow von BMW und car2go von Daimler haben die größten Marktanteile in Deutschland. Peer-2-Peer Angebote existieren ebenfalls, haben aber noch nicht den großen Stellenwert. Das mag auch daran liegen, dass sich free-floating Angebote für spontane kurze Fahrten eignen und Peer-2-Peer Angebote eher für längeren Fahrten.

Mit einem ähnlichen Konzept wie Opel Carsharing ist der französische Anbieter Drivy auf dem Markt. Das Unternehmen hat sich erst vor wenigen Tagen mit der deutschen Carsharing Plattform autonetzer.de zusammengeschlossen und bietet einen Pool von 11.000 Fahrzeugen.
Opel hat in der Vergangenheit ein Carsharing Projekt in Berlin unterstützt. Spotcar, ein free-floating Angebot mit Opel Adam Autos war Teil der Umparken im Kopf Kampagne. Recht erfolgreich war das Angebot nicht. Nach etwa einem Jahr auf dem Markt wurde das Angebot wieder eingestellt. Grund dafür dürfte die kilometerbasierte Abrechnung gewesen sein. (via Spiegel Online)

Uber will Milliarde US$ in China investieren

Für Ridesharing-Anbieter Uber soll China bis Ende des Jahres das Land mit den meisten Fahrten sein. China soll dann größer als der Markt in USA sein. In einem Brief, der von CEO Travis Kalanick an die Investoren geschickt wurde, wir die Strategie dargelegt, wie das Ziel erreicht werden soll. Uber will 1 Milliarde US$ investieren und damit 50 neue Städte erschließen. Kalanick überwacht das Wachstum in China persönlich. Für das internationale Team von Uber hat China die höchste Priorität. Das einmalige Produkt und die Exzellenz in der operativen Umsetzung ermöglichen es Uber, schneller zu wachsen, als die Konkurrenz. Der Fokus soll auf dem Peer-2-Peer Modell liegen und nicht auf der Vermittlung von Taxi-Fahrten. Bei dem Peer-2-Peer Modell werden die Nutzer von Privatfahrern chauffiert, die meist keine Lizenzen für eine gewerbliche Beförderung besitzen und ihr Privatfahrzeug einsetzen. Mit diesem Modell ist Uber zum Marktführer in den USA und weiteren internationalen Märkten aufgestiegen.

Bisher ist das Unternehmen in 11 chinesischen Städten aktiv. Anscheinend werden über Uber täglich 1 Mio. Fahrten abgewickelt. Uber müsste demnach extrem gewachsen sein, denn im Dezember 2014 hat das Ridesharing Unternehmen 1 Mio. Fahrten weltweit abgewickelt. In den Städten Guangzhou, Hangzhou und Chengdu werden laut Unternehmensangaben mehr Fahrten pro Tag abgewickelt, als in New York. In Hangzhou werden jede Woche 200.000 neue Nutzer gewonnen. Die Fahrtanfragen sind seit Jahresbeginn monatlich um 100 % gewachsen. (via TechCrunch)

Bild: Opel von John Lloyd (bestimmte Rechte vorbehalten)

CleverShuttle will demnächst mit Mitfahr-Konzept starten

In den nächsten Monaten will laut Webseite das Startup CleverShuttle.de an den Start gehen. CleverShuttle will einen Fahrservice für günstige Fahrten von A nach B anbieten, in dem sich mehrere Fahrgäste ein Fahrzeug teilen. Unterstütz wird das Ridesharing Startup anscheinend von der Deutschen Bahn.

Fahrgäste teilen sich das Fahrzeug

Das Konzept ist ähnlich wie bei UberPool, Lyft Line und Sidecar Shared Rides. Mehrere Fahrgäste, die mehr oder weniger auf der gleichen Strecke unterwegs sein wollen, werden gebündelt und teilen sich ein Auto. Die Bündelung der Fahrgäste soll dabei ein cleverer Optimierungsalgorithmus übernehmen. Die Fahrgäste werden nacheinander eingesammelt und entsprechend ihrem Zielort wieder abgeliefert. Die Fahrgäste nehmen dadurch einen kleinen Umweg in Kauf, sparen im Gegenzug aber bei den Fahrtkosten.

Fahren zum Festpreis

Laut CleverShuttle AGBs fahren die Fahrgäste zu einem Festpreis und der Fahrpreis orientiert sich an den Betriebskosten des Fahrzeugs. Die Kunden fahren also fast umsonst von A nach B. Der Fahrpreis gilt unabhängig davon, ob eine Fahrgemeinschaft zustande kommt, oder nicht. Bezahlt werden kann anscheinend direkt beim Fahrer oder über die hinterlegte Kreditkarte. Da sich der Fahrpreis an den Betriebskosten orientiert, handelt es sich bei dem Angebot um keine gewerbliche Personenbeförderung. Die Fahren benötigen also keinen Personenbeförderungsschein und die Fahrzeuge müssen nicht konzessioniert sein.

Nach einer Testphase soll sich das ändern und es sollen professionelle Fahrer mit P-Schein und konzessioniertem Fahrzeug zum Einsatz kommen. Unter den Voraussetzungen werden sich auch die Preise erhöhen. Die Preise müssen aber dauerhaft weit unter Taxi-Niveau bleiben, damit der Service attraktiv ist.

Genügend Fahrgäste für Bündelung?

Uber, Lyft und Sidecar haben den Pooling-Service erst nach ein paar Jahren nach Marktstart eingeführt. Grund dafür ist, dass viele registrierte und aktive Kunden nötig sind, um sinnvolle Bündelungen der Fahrgäste ohne lange Wartezeiten und Umwege realisieren zu können. Es wird auch eine hohe Zahl an Fahrern benötigt, um genügend Liquidität in der Stadt zu haben. Auch werden die amerikanischen Ridesharing-Unternehmen nicht von Anfang an in der Lage gewesen sein, die komplexen technischen Herausforderungen zu meistern, die bei einem Pooling-Service auftreten. Einen Artikel über die technischen und konzeptionellen Herausforderungen von einem Fahrservice wie CleverShuttle kann hier gelesen werden. Ein Fahrservice, bei dem  sich mehrere Fahrgäste ein Fahrzeug teilen, wird als BHAG bezeichnet – also „big hairy audacious goal“ oder auf Deutsch großes, schwieriges, ehrgeiziges Ziel.

100% Elektrofahrzeuge – ist das machbar?

Eingesetzt werden sollen elektrische Fahrzeuge, um einen umweltfreundlichen Service anbieten zu können. Welche Fahrzeuge zum Einsatz kommen, wird noch nicht verraten. Auf dem Markt sind zur Zeit auch noch keine preisgünstigen Elektrofahrzeuge mit hoher Reichweite verfügbar. Teslas werden auf Grund der hohen Anschaffungskosten nicht in Frage kommen. Günstige Elektrofahrzeuge wie ein Citroen C-Zero werden nicht in Frage kommen, da die Reichweite mit ca. 100 km pro Batterieladung viel zu gering ist, um wirtschaftlich sinnvoll arbeiten zu können.

Es ist anzunehmen, dass CleverShuttle die Fahrzeuge besitzen wird. Diese  auf der einen Seite dauerhaft auszulasten und auf der anderen Seite Nachfrage-Peaks abzudecken, wird eine Herausforderung sein.

Fazit: Bei CleverShuttle handelt es sich um ein äußerst interessantes Projekt. Einige Details scheinen noch nicht ganz durchdacht zu sein. Das Unternehmen steht vor großen Herausforderungen, die marktführende Unternehmen wie Lyft und Uber noch nicht gemeistert haben.

Ob deutsche Städte ideal für einen Start des Services sind, wird sich herausstellen. Eventuell würde es mehr Sinn ergeben, Städte wie Paris, London, New York etc. zu nehmen, da dort der Bedarf höher ist und schneller Nutzer gewonnen werden können. Bleibt abzuwarten, wie sich CleverShuttle etabliert und wie lange das Konzept Bestand hat. Eventuell kann die Beziehung zur Deutschen Bahn von Vorteil sein, wenn es darum geht, in kurzer Zeit Reichweite zu erzeugen.

Bild: Carpooling West Montreal von Kyle Taylor (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Volo wird zu Foodora, Apple und Postmates

Kurznachrichten: Der Lieferdienst für Restaurants ohne eigene Flotte benennt sich von Volo in foodora um. Der amerikanische Same-Day Delivery Anbieter Postmates geht eine Kooperation mit Apple ein. Der Mitfahrservice Uber ist mit Verboten in Italien und Südkorea konfrontiert. Die riesige chinesische Plattform für Taxi-Dienstleistungen Didi Kuaidi sammelt weitere Millionen Finanzierung ein.

Volo will als foodora durchstarten

Anfang April hatten wir zuerst berichtet, dass Volo von Rocket Internet übernommen wird. Nach der Übernahme ändert Volo seinen Namen und weitet sein Angebot auf neue Städte aus. Ab sofort heißt der Dienst foodora. Durch die Expansion kommen Köln, Düsseldorf und Hamburg zum Netzwerk hinzu. Ursprünglich wurde damit gerechnet, dass sich der dienst in Volocity umbenennt. Über Foodora können Malzeiten bei Restaurants bestellt werden, die keine eigene Lieferflotte unterhalten. Aktuell sind deutschlandweit 260 Restaurants teil der Plattform. Mit einem ähnlichen Konzept ist auch Deliveroo am Start, Delivery Hero betreibt ebenfalls mehrere Projekte mit eigener Flotte. Seit der Übernahme ist das Team um das Dreifache gewachsen, aktuell werden 50 Mitarbeiter beschäftigt. (via Gründerszene)

Apple kooperiert mit Postmates

Der Elektronikkonzern Apple ist eine Partnerschaft mit Postmates eingegangen, um einen Same-Day Delivery Service für einige Artikel aus dem Apple Store anbieten zu können. Der Same-Day Delivery Service wird dabei direkt in die Apple Store App integriert. Voraussetzung ist, dass die Lieferadresse in einem Bereich liegt, in dem Postmates aktiv ist. Anscheinend soll Postmates auch eine weitere Finanzierung in Höhe von 50 Mio. US$ abgeschlossen haben. (via Techcrunch)

Uber mit Problemen in Italien und Südkorea

Vor ein paar Tagen hat Uber ein Verbot in Italien hinnehmen müssen, jetzt folgt ein Verbot in Südkorea. In beiden Fällen geht es um die Fahrservices mit privaten Fahrern, die nicht über die nötigen Lizenzen verfügen. In Südkorea darf Uber ab Ende des Jahres den Service Uber X nicht mehr anbieten. Der Uber X Service wurde bereits im März diesen Jahres zurückgefahren, nach heftigem Gegenwind von Gewerkschaften und Behörden. Der Fokus in Südkorea ist auf UberTaxi und UberBlack. In Italien muss Uber innerhalb von 14 Tagen den Mitfahrservice UberPOP einstellen, ansonsten werden 20.000 € Strafe pro Tag fällig. Uber will sich daran halten und nur noch den Service UberBlack in Rom und Mailand anbieten. UberBerlin hat heute angekündigt, dass UberPOP in Berlin eingestellt wird. Wann und ob UberX mit lizensierten Fahrern in der Hauptstadt startet, ist noch unklar. (via derStandard und Wall Street Journal)

Didi Kuaidi nimmt weitere Millionen auf

Der Chinesische Internetkonzern Weibo investiert 142 Mio. US$ in die größte chinesische Taxi-Plattform Didi Kuaidi. Didi Kuaidi ist aus der Fusion von Didi Dache und Kuaidi Dache hervorgegangen. Die Summe soll für die Kundengewinnung genutzt werden und um den Abstand zu anderen Markteilnehmern zu vergrößern. Didi Kuaidi wird in der Finanzierungsrunde mit 6 Milliarden US$ bewertet. Das Unternehmen ist in 360 Städten in China aktiv und hat 1.35 Millionen registrierte Fahrer. Ein Premium Fahrservice mit 400.000 Fahrern ist in 61 Städten verfügbar. Pro Tag werden 4 Millionen Taxifahrten über das Netzwerk bestellt. (via Reuters)

Bild: Pizza Delivery, Chinese Style von David Baron (bestimmte Rechte vorbehalten)