Archiv der Kategorie: Same Day Delivery

Artikel auf Getmobility.de rund um das Thema same day und instant delivery.

Ford und Domino’s liefern Pizza mit autonomen Autos

Der Automobilhersteller Ford und die Pizza-Kette Domino’s haben sich in den USA zusammengetan, um die Auslieferung von Pizza mit selbstfahrenden Autos zu testen. Im Rahmen einesForschungsprojekts werden normale Kunden mit den vollautomatisierten Fahrzeugen beliefert. Unter anderem geht es auch darum zu erforschen, wie die Menschen auf autonome Fahrzeuge reagieren und mit diesen interagieren.

Autonome Ford Fusion liefern Pizza

Die mit den Systemen für vollautomatisiertes Fahren ausgestatteten Ford Fusion Modelle werden mit speziellen Warmhalteboxen ausgestattet, die von den Kunden per übermitteltem Code geöffnet werden können. Der Test findet in der amerikanischen Studentenstadt Ann Arbor in Michigan satt. Zufällig ausgewählte Kunden erhalten in der App die Möglichkeit, die Pizza via selbstfahrendem Auto zu erhalten. Ein Fahrer wird immer hinter dem Steuer sitzen, um im Notfall eingreifen zu können.

Wie reagieren die Menschen auf autonome Fahrzeuge

Domino’s und Ford werden den Test dazu nutzen, um herauszufinden, wie Kunden auf autonome Fahrzeuge reagieren. Für Ford ist es zugleich eine Möglichkeit, die entwickelten Systeme für vollautomatisiertes Fahren in einer realen Umgebung zu testen. Die Learnings sollen bei Ford in die Entwicklung der Plattform für Mobilitäts- und Transportservices mit einfließen. Die Plattform, die unter anderem on-demand Lieferdienste und Ride-Sharing Services beinhalten soll, wird in den kommenden Jahren entwickelt und nach und noch auf dem Markt angeboten.

Herausforderung für Ford und co.

Ford erhofft sich durch den Test mehr Einblicke in die Bedürfnisse der Kunden. Im Vergleich zur Autonutzung heute, werden die vollautomatisierten Autos werden von den Kunden ganz anders genutzt werden. Ford muss also möglichst schnell verstehen, was die Kunden wollen, um die nächsten Fahrzeuggenerationen entsprechend anzupassen. In einem so großen Autokonzern dürfte es etwa vier Jahre dauern, bis die Ideen umgesetzt sind. Bis zum Jahr 2021 will der amerikanische Autobauer die ersten autonomen Fahrzeug in Serie bauen.

Der Test erinnert an die Kooperation von JustEat und Starship Technologies in London. Zufällig ausgewählte Kunden können ebenfalls die Zustellung mit autonomen Fahrzeugen, in dem Fall mit Lieferrobotern auswählen. Mittlerweile arbeite Starship nicht nur mit JustEat zusammen, auch Partnerschaften mit Hermes Logistik und der Metro Group wurden geschlossen. In den USA testet das Unternehmen ebenfalls mit einigen Lieferdiensten.

Bild: Ford-Werke GmbH (alle Rechte vorbehalten)

Englische Post Royal Mail testet Elektrofahrzeuge in London

Nicht nur in Deutschland setzt die Post auf Elektrofahrzeuge für die Zustellung von Paketen und Briefen, auch in Großbritannien werden jetzt Lastwagen mit Elektroantrieb getestet. Die Deutsche Post produziert mit der Tochter StreetScooter eigene Elektrofahrzeuge, da kein Hersteller bereit war, die gewünschten Fahrzeuge zu liefern. Die Englische Royal Mail setzt auf die Fahrzeuge des Unternehmens Arrival.

Royal Mail testet Elektrofahrzeuge für ein Jahr

Der Test in London ist auf ein Jahr ausgelegt und wird sich erstmal auf ein Briefzentrum in London beschränken. Von Arrival werden Fahrzeuge mit möglicher Zuladung für 3.5, 6 und 7.5 Tonnen genutzt, die für Royal Mail unterwegs sein werden. Die Fahrzeuge sollen vor allem dafür genutzt werden, Pakete und Briefe zwischen den Verteilzentren in Stadt und den in ländlicheren Gebieten zu transportieren. Die Zustellung zum Kunden mit Elektroautos ist erstmal nicht Teil des Pilotprojekts.

Für die Zustellung zum Endkunden hat die Royal Mail eine Flotte von 100 Elektrofahrzeugen bei Peugeot bestellt. Die Fahrzeuge werden Endes des Jahres Einsatzbereit sein. Die Briefzentren wurden mit Ladestationen ausgestattet, damit die für den Betrieb erforderliche Infrastruktur vorhanden ist.

Moderene LKW mit 160 KM Reichweite

Die Elektrotrucks von Arrival sind modern gestaltet. Die Fahrer kann dank der großen Glasfront das Umfeld gut einsehen. Das soll auch dazu beitragen, dass die Sicherheit erhöht wird, indem Fahrradfahrer und Fußgänger leichter erkannt werden können. Die Arrival Lastwagen sind so konzipiert, dass die ersten 160 Kilometer elektrisch zurückgelegt werden können. Ein versautes Aggregat kann dazu genug werden, um die Reichweite zu erhöhen. In einer späteren Entwicklungsstufe sollen die Lieferfahrzeuge auch vollautomatisch unterwegs sein können.

Auch Deutsche Post setzt auf Elektromobilität

Insgesamt verfügt die Flotte der Royal Mail über 49.000 Fahrzeuge. Tagtägliche werden diese Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor genutzt, um Sendungen auszuliefern, oder um Briefe und Pakete zwischen den Briefzentren zu transpirieren. Gerade in den Innenstädten hätte ein Transport mit Elektroautos eine positive Auswirkung auf die Luftbelastung. Deshalb baut auch die Deutsche Post eine Elektroflotte auf. Kleinere Elektrofahrzeuge werden von dem Tochterunternehmen StreetScooter produziert. Die größeren Lieferfahrzeuge entstehen in Zusammenarbeit mit Ford.

Bild: Arrival (alle Rechte vorbehalten)

On-demand Lieferstartup Jinn zieh sich aus den meisten Märkten zurück

Die App Jinn, die vor allem in Großbritannien einen on demand Lieferservice anbietet, zieht sich aus fast allen Märkten zurück. Nach der Umstrukturierung wird nur noch London als Markt für Jinn übrig bleiben. Das Angebot in Glasgow, Edinburgh, Manchester, Birmingham und Leeds wird eingestellt. Das Startup war auch in Spanien aktiv, das dortige Team muss auch gehen.

Kosten einsparen und Profitabilität bis Ende des Jahres

Dieser Schritt zeigt, dass das Unternehmen zu viel Geld verbrannt hat. Um den Verslust zu reduzieren, ist der Fokus jetzt allein auf London, wo das Startup mehr als 90% der Bestellungen durchführt. Die teuren lokalen Operations Teams werden heruntergefahren, um Kosten zu sparen. Bis Ende des Jahres soll die Profitabilität erreicht werden, um wahrscheinlich überhaupt die Chance zu haben, weitere Finanzierung einzusammeln. Erst im Mai hat das Startup die letzte Finanzierungsrunde mit 10 Mio. US$ an Funding abgeschlossen.

Jinn setzt Fokus auf Partnerschaften und B2B Kunden

Eine weitere Änderung in der Strategie ist der Fokus auf B2B Kunden und Partnerschaften und nicht mehr so stark auf B2C Beziehungen. Jinn sieht darin die Möglichkeit für weiteres Wachstum. Eine steigende Anzahl an Händlern sucht nach neuen Liefermöglichkeiten, um ein attraktives Gegenangebot zu den großen E-Commerce Händler darstellen zu können.

Starker Wettbewerb durch Quiqup 

In Großbritannien und vor allem London hat es Jinn im Wettbewerb mit Quiqup nicht leicht. Das Lieferstartup Quiqup verfügt nach der 20 Mio. US$ Runde über mehr finanzielle Mittel. Außerdem scheint sich das Unternehmen mehr Gedanken über die Technologie und die Unit Economics gemacht zu haben. Partnerschaften mit großen Playern, wie Tesco, runden die Stärke von Quiqup ab.

Jinn hat bisher mehr als eine Millionen Lieferungen durchgeführt und verfügt über mehr als 100.000 Kunden. Im Schnitt dauert es 30 Minuten, bis eine Lieferung zugestellt wird. In London sollen positive Deckungsbeiträge erwirtschaftet werden.

Bild: Jinn (alle Rechte vorbehalten)

E-Transporter: Größerer StreetScooter Work XL von Deutscher Post und Ford

Die erster Version des StreetScooters ist ein voller Erfolg. Die Deutsche Post setzt den Elektrotransporter schon seit einiger Zeit ein und die Produktion wurde erhöht, um den StreetScooter auch an externe Unternehmen verkaufen zu können. Jetzt folgt eine größere Version des Streetscooters. Das Auto wird zusammen mit Ford entwickelt und gebaut, der Start der Produktion ist bereits im Juli.

Mit 80 Kilometern Reichweite

Der große StreetScooter mit 20 Kubikmeter großem Laderaum und 80 Kilometern Reichweite soll ab Juli produziert werden. Anscheinend sollen Fahrzeuge mit unterschiedlichen Aufbauten entstehen, um den Bedürfnissen von DHL und Deutsche Post gerecht zu werden. Wie auch schon bei dem kleineren StreetScooter, soll das Fahrzeug erst für den eigenen Bedarf produziert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann die Produktion erhöht werden, um das Fahrzeug auch an externe Kunden verkaufen zu können. Für Gemeinden und Handwerker dürfte das Angebot interessant sein.

2500 Streetscooter Work XL bis Ende 2018

Bis Ende 2018 will die Deutsche Post mindestens 2500 Fahrzeuge des Typs Streetscooter Work XL im innerstädtischen Verkehr einsehesten. Grundlage für das Fahrzeug ist das Fahrgestell des Ford Transits. Auch wenn viele Teile von Ford stammen, soll die Endproduktion am Streetscooter Standort in Aachen stattfinden. Die neuen Fahrzeuge haben mit 20 Kubikmetern ein Volumen, das fünfmal so hoch ist, wie das Ladevolumen des kleinen Streetscooter Work. Die Produktion soll auch in Aachen durchgeführt werden.

Kleiner Streetscooter kommt gut an

Von dem kleineren E-Lieferwagen befinden sich bereits etwa 2500 Fahrzeuge im Einsatz. Anfang des Jahres hat die Deutsche Post angekündigt, dass die Produktion auf 20.000 Fahrzeuge pro Jahr ausgeweitet werden soll, um die internen Bedürfnisse und externen Kaufanfragen bedienen zu können.

Beide Unternehmen, die Deutsche Post DHL Group und Ford, teilen das gleiche Ziel, die Mobilität der Zukunft mitzugestalten, indem Emissionen reduziert und neue Verkehrslösungen entwickelt werden. Diese Partnerschaft ist ein konkreter und wichtiger Schritt zur Erreichung dieser Ziele.

Bild: Deutsche Post (alle Rechte vorbehalten)

Schneller Lieferung: 30% Ersparnis durch what3words Adressen

Das Startup what3words hat eine Methode entwickelt, die Adressen neu definiert. Das Unternehmen hat die Welt in ein Netz aus 3m x 3m großen Quadrate unterteilt und jedem Quadrat eine Adresse bestehende aus drei Wörtern zugewiesen. Mit dieser Methode hat das Startup auch die Deutsche Bahn überzeugt, die Anfang des Jahres als Investor eingestiegen ist. In einem Test hat what3words nun gezeigt, was für Vorteile die Entwickelte Methode hat. Lieferungen konnten schneller zugesellt werden.

what3words Adressen vs. herkömmliche Adressen

In einem Experiment in London, haben what3words und das Liefer-Startup Quiqup die Auswirkungen von dem neuen Ortungssystem getestet. Quiqup ist ein on-demand Lieferservice für Endkunden und Händler aus unterschiedlichen Bereichen. Die Kuriere liefern meist Essen und kleinere Lieferungen per Scooter aus.

Reduzierung der Lieferzeit um 30%

In einem Experiment sind Fahrer gegeneinander angetreten. Der eine Fahrer musste die Kunden anhand herkömmlicher Adressen finden, ein weiterer Fahrer hat die Kunden basierend auf den what3words Adressen lokalisiert. Die Fahrer, die mit den herkömmlichen Adressen gearbeitet haben, habe bei der Abholung oder Lieferung etwa doppelt so lange benötigt, um den Kunden an der angegebenen Adresse zu finden. Die gesamte Lieferzeit konnte dank der what3words Adressen um 30% reduziert werden.

In dem Test wurden pro Fahrer insgesamt 20 Kunden angefahren und die Adressen waren in der Fahrer App hinterlegt. Es wurden nicht nur Lieferzeit und Geschwindigkeit gemessen, sondern auch dokumentiert, wie häufig Kunden kontaktiert werden mussten, um sie zu lokalisieren. Der Fahrer mit den herkömmlichen Adressen, musste jeden fünften Kunden anrufen – der Kurier mit den what3words Adresse musste nie telefonieren.

Das ist eine signifikante Verbesserung und eine schnelle und einfache Lokalisierung der Kunden ist für Kuriere und Empfänger entscheidend. Dadurch kann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Kurierdienste aufgebaut werden.

Herkömmliche Adressen häufig zu ungenau

Das Problem bei herkömmlichen Adressen ist, dass sie häufig zu ungenau sind, vor allem bei größeren Bürogebäuden, Shopping Centern, Krankenhäusern oder Wohnkomplexen. Häufig sind Hausnummer oder in London auch Postleitzahlen identisch und die Navigationssysteme lokalisieren die Mitte der Gebäude. Das führt dazu, dass die Fahrer den Eingang nicht schwer finden und den zu bedienenden Kunden nicht genau genug lokalisieren können. Letztendlich kostet das Zeit und die Kundenerfahrung ist nicht die Beste.

Hier kommt das System von what3words ins Spiel. Durch die 3m x 3m großen Quadrate, kann jeder Lieferadresse schnell geortet werden. Die Adresse von GetMobility.de ist zum Beispiel ///donates.pursuit.bluffs. Die Kuriere können direkt zu dem exakten Abholt- oder Lieferort navigieren. Lieferungen sind so schneller, einfacher und auch besser vorherzusehen. Alles Punkte, die für Kunden, Fahrer und Unternehmen sehr wichtig sind.

Interessant für Orte ohne Adressen

Ein Vorteil von what3words ist, dass für jeden Ort der Welt eine genaue und einprägsame Adresse vergeben werden kann, auch wenn es eine Straßennamen, Hausnummern oder Postleitzahlen gibt. Die bessere Ortung kann schon heute bei der Zustellung Zeit und somit Geld sparen. Auch für die Lieferung durch Drohnen und als Grundlage für die Lokalisierung bei autonomen Fahrzeugen, ist das Ortungssystem interessant. Eine große Herausforderung wird sein, das Ortungssystem flächendeckend zum Einsatz zu bringen.

Bild: what3words (alle Rechte vorbehalten)

Liefer Startup Jinn holt sich weitere 10 Mio. Finanzierung

Das on-demand delivery Startup Jinn schließt eine weitere Finanzierungsrunde ab. Weitere 10 Mio. US$ fließen in das Unternehmen, das in London angesiedelt ist und in Großbritannien und Spanien operativ tätig ist. Insgesamt konnte Jinn bisher 20 Mio. US$ einsammeln. Die Summe stammt von einem Family Office und dem Investment-Vehicle der La Nevera Roja Gründern, die ihr Startup an Rocket Internet verkauft haben.

Jinn bietet on-demand Lieferservice

Das Unternehmen bietet einen 24/7 on-demand Lieferservice für Restaurants und lokale Geschäfte. So können Gerichte, Lebensmittel und andere Non-Food Produkte innerhalb kürzester Zeit zugestellt werden. Der Service ist ähnlich aufgebaut, wie Postmates oder Quiqup. Die Nutzer können einen in der App gelisteten Shops auswählen und sich die Lieferung von einem Jinn Fahrer liefern lassen. Alternativ kann auch ein Kurier zum Shoppen beauftragt werden. Der Fahrer geht dann in das kommunizierte Geschäft, kauft den gewünschten Artikel und liefert diesen aus.

Kampf um Fahrer in London

Der Lieferdienst Jinn arbeitet mit selbstständigen Fahrern zusammen und befinden sich dabei im Wettbewerb mit UberEats, Quiqup und anderen on-demand Startups. Seit dem Start im Jahr 2014 wurden bisher mehr als 1 Mio. Lieferungen zugestellt. Jinn sagt, dass es positive Deckungsbeiträge erwirtschaftet, im kommenden Jahr soll das Unternehmen profitabel sein. Wahrscheinlich ist das Unternehmen nach Fahrerkosten profitabel, aber noch nicht nach Marketingkosten un Overhead Kosten.

Präsenz in London soll ausgebaut werden

Mit der weiteren Finanzierung soll das Geschäft in den bestehenden Märkten weiter ausgebaut werden. Der Wettbewerb zwischen den Lieferdiensten in London ist hart, da werden finanzielle Mittel benötigt, um Fahrer an den Dienst zu binden und um die Bekanntheit zu erhöhen. Jinn wird vorerst von der Expansion in andere Städte abstand nehmen, da der Aufbau einer Stadt hohe Investitionen vor allem auf Fahrerseite benötigen.

Der Aufbau eines profitablen on-demand Lieferdienstes ist eine herausfordernde Aufgabe. Alle Unternehmen kämpfen mit hohen Fahrerkosten. Mittbewerber Stuart wurde vor ein paar Monaten von der französischen Post übernommen. Delivery Hero hat seinen Lieferdienst Valk Fleet nach kurzer Zeit wieder eingestellt.

Bild: Jinn App (alle Rechte vorbehalten)

Logistik Startup fliit sammelt Seed-Finanzierung ein

Mit fliit sammelt ein weiteres deutsches Logistik-Startup eine Finanzierung in Millionenhöhe ein. Fliit bekommt 1.5 Millionen Euro, um die Transportlösung für die letzte Meile weiter auszubauen. Zuvor haben schon Liefery und Tiramizoo weiteres Geld erhalten.

Fliit baut Lieferplattform für frische Lebensmittel

Fliit baut eine Logistikplattform mit Fokus auf die Lieferung von frischen Lebensmitteln und sensiblen Produkten auf. Dabei betreibt das Unternehmen keine eigene Flotte, sondern tritt als Vermittler auf. Ein Schwerpunkt intern liegt auf der Entwicklung des Provider-Management-Systems und der Tracking Lösungen. Des Weiteren kümmern sich Fliit um die Akquisition und das Management der angeschlossenen Partner. Für jeden Use-Case soll der passende Lieferfahrer gefunden werden. gal ob die Lieferung besonders günstig, schnell oder von besonders hoher Qualität sein soll: Das Berliner Logistik-Start-Up findet für jeden Retailer und jedes Produkt einen passenden Logistikpartner.

Expansion in andere Bereiche geplant

Mit der Finanzierung soll in andere Bereiche expandiert werden. Der jetzige Bereich ist bisher noch eher eine Nische und kann auch leicht von anderen Anbietern kopiert werden. Amazon hat bereits angekündigt, dass das Unternehmen zukünftig auch frische Lebensmittel ausliefern möchte. In Kürze werden in Berlin Meal Kits von Kochhaus ausgeliefert.

Finanzierung von der IBB und anderen

Im letzten Jahr ist das Startup in Berlin gestartet. Das Team hat zuvor bei DHL und Rocket Internet gearbeitet. Das Geld aus der aktuellen Finanzierungsrunde kommt von der IBB Beteiligungsgesellschaft, die sich über den von ihr gemanagten VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin beteiligt hat. Außerdem sind der Venture-Capital-Fonds b10, PDV Inter-Media Venture und WestTech Ventures sowie weitere Business Angels beteiligt. Zu den ieZu den Kunden von Fliit gehören Startups, wie Marley Spoon, Kale&Me oder Kochhaus.

Weitere deutsche Logistik Startups mit Finanzierung

In den vergangenen Monaten haben die Last-Mile Logistik Startups Tiramizoo und Liefery weitere Finanzierungsrunden abgeschlossen. Die Mehrheit von Liefery wurde dabei von dem Paketdienst Hermes übernommen. Zu den Investoren von Tiramizoo gehören Daimler und der Ölkonzern Shell.

Bild: fliit (alle Rechte vorbehalten)

Deutsche Post baut StreetScooter-Produktion aus

Nicht nur Hermes setzt auf den Einsatz von elektrischen Fahrzeugen bei der Auslieferung von Sendungen, sondern auch die Deutsche Post. Die Deutsche Post ist dabei schon weiter und hat die elektrischen StreetScooter Fahrzeuge bereist im Einsatz. Dabei sind die Lieferfahrzeuge eine Eigenentwicklung, Produktion und Vertrieb werden jetzt ausgebaut.

Deutsche Post DHL Group setzt auf Elektromobilität

Damit setzt die Deutsche Post DHL Group weiter konsequent auf Elektromobilität. Die Nachfrage innerhalb der Post und DHL und die Nachfrage externer Partner ist so hoch, dass die Kapazitäten von 10.000 auf 20.000 Fahrzeugen pro Jahr verdoppelt werden. Um das zu erreichen, wird ein weitere Produktionsstandort in Nordrhein-Westfalen in Betrieb gehen.

StreetScooter für externe Partner

Bisher hat die Deutsche Post die Fahrzeuge ausschließlich die Optimierung und Elektrifizierung der eigenen Flotte für Postbetrieb und Lieferverkehr genutzt. Hinzu kommt jetzt, dass das Tochterunternehmen der Deutschen Post die StreetScooter Fahrzeuge auch an Dritte verkaufen möchte. Mindestens die Hälfte der in diesem Jahr produzierten Elektrofahrzeuge soll an externe Interessenten veräußert werden. Die Post sieht vor allem Interesse bei Kommunen, strategischen Partnern und großen Flottenkunden im In- und Ausland. Der Fokus liegt dabei vorerst auf Europa. Bisher befinden sich bei der Post rund 2.500 StreetScooter des Typs Work Fahrzeuge im Einsatz – die Zahl soll sich bis Jahresende mindestens verdoppeln.

Gemeinschaftsprojekt mit RWTH Aachen

Ursprünglich wurde der StreetScooter von der RWTH Aachen und der Deutschen Post zusammen entwickelt. Nachdem die Entwicklung abgeschlossen wurde, hat die Post das Unternehmen komplett übernommen. Bei der Post werden die alten Dieselfahrzeuge durch die neuen Elektrofahrzeuge ersetzt. Die Fahrzeuge überzeugen durch die einfache Konstruktion und die Zuverlässigkeit. Viele der Komponenten waren schon vorhanden und erprobt. Der Motor stammt von EM-Motive einem Joint Venture von Bosch und Daimler. Die meisten Komponenten der Leistungselektronik sind direkt von Bosch. Insgesamt haben die Elektrolieferwagen eine Reichweite von 80 km pro Ladung. Für den täglichen Betrieb ist das mehr als genug – es werden pro Fahrt nur etwa 20 Kilometer zurückgelegt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 80 km/h – auch das ist mehr als genug für die Zustellung von Briefen und Paketen im urbanen Bereich.

Hermes arbeitet mit Mercedes-Benz

Der Paketdienst Hermes hat in den vergangenen Wochen angekündigt, dass eine Kooperation mit Daimler geschlossen wurde. Ab 2018 möchte Hermes elektrifizierte Lieferwagen von Mercedes-Benz in Stuttgart und später auch in anderen Städten einsetzten.

Bild: StreetScooter GmbH (alle Rechte vorbehalten)

Here stellt Mobility on-demand Toolkit vor

Der Kartendienst Here hat ein Toolkit vorgestellt, mit dem Entwickler von On-Demand-Diensten ortsbezogene Daten in ihre Apps schnell integrieren können und neue Features entwickeln und anbieten können. Für eine zufrieden stellende Erfüllung der Kundenerwartungen und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung, ist ein leistungsfähiges und genaues System notwendig.

Lösung für Lieferdienst und Ride-Hailing Plattformen

Der Kartenanbieter  will mit seiner Lösung Anbieter aus unterschiedlichen Industrien ansprechen. Das Toolkit kann in die Apps von Lieferdiensten für Essen mit eingebaut werden. Für Kurierdienst und Ride-Hailing Plattformen soll das Angebot auch interessant sein. Über eine API erhalten die on-demand Unternehmen Zugriff auf die Kartendaten, APIs und SDKs. Insgesamt soll es mit dem Paket leichter sein, die Herausforderungen der on-demand Dienste zu lösen. Dabei gilt es, die Balance zwischen Auslastung, Zufriedenheit von Kurieren/Fahrern und Zufriedenheit der Kunden zu finden.

Schnellstart mit Here Toolkit

Laut Here können etablierter Unternehmen ihre Marktposition mit dem Toolkit ausbauen, Startups und Neueinsteiger können mit einer technisch ausgereiften Lösung schnell starten. Das on-demand Toolkit wird bereits von unterschiedlichen Unternehmen genutzt. Der größte Ride-Hailing Anbieter in Südostasien greift auf das Paket zurück, ebenso die türkische Ridesharing App Volt und die australische App Localift, die ebenfalls einen Mitfahrdienst anbietet.

Entweder können die Nutzer des Toolkits eine eigene Navigationslösung bauen, oder auf die Here Navigations-App verlinken. Letzteres ist schneller zu realisieren, wahrscheinlich aber auch weniger individualisiert. Der Kartendienst will Here als end-to-end Lösung vermarkten, die auch bei komplexen Herausforderungen funktioniert. Apps, die mit dem Toolkit entwickelt werden, bieten eine einheitliche Darstellung der Karten über verschiedene Gerätekategorien hinweg. Außerdem können Abhol- oder Abgabeorte präzise lokalisiert werden, hinzu kommt die Unterstützen standortbezogener Benachrichtigungen. Darüber hinaus ermöglicht das Toolkit eine verkehrsbezogene Navigation, Fußgängerführung und stets aktuelle Informationen zur geschätzten Ankunftszeit.

Von BMW und Daimler übernommen – Intel investiert

Here entwickelt auch hochgenaue Kartendaten, die für autonome Fahrzeuge benötigt werden. Gleichzeitig sind die Kartendaten Grundlage für die Navigationsgeräte von Daimler, BMW und anderen Automobilherstellern. Im Jahr 2015 wurde das Unternehmen von BMW, Daimler und Audi gekauft, Anfang diesen Jahres hat Intel 15% an Here übernommen.

Bild: Here (alle Rechte vorbehalten)

Lieferplattform Bringg sammelt weitere 10 Mio. US$ ein

Das Startup Bringg hat in einer Series B weitere 10 Mio. US$ an Finanzierung eingesammelt. Die Finanzierung kommt von Aleph VC, Coca-Cola und Peres Ventures. In den nächsten Monaten soll die Plattform weiter ausgebaut werden.

Transparenz in der Lieferkette

Mit Bringg können Händler ihre Lieferkette kontrollieren und schnellere Lieferungen für den Kunden ermöglichen. Unternehmen wie Amazon und Uber haben die Erwartungen der Kunden für schnelle und transparente Lieferungen stark verändert. Kunden erwarten schon fast, dass die Bestellungen schnell zugestellt werden und dass sie in der Lage sind, zu überprüfen, wann genau die Lieferung zugestellt wird. Bringg möchte eine Lösung für Unternehmen schaffen, damit diese eine Chance im Wettbewerb mit Amazon und Co. haben.

Mehr Kontrolle für Einzelhändler

Mit Bringg können die Unternehmen ihre eigene Lieferkette kontrollieren und gleichzeitig einen besseren Service für die Kunden bieten. Kunden werden per Nachrichten über den Lieferstatus aufgeklärt und können den Fahrer live trocken. Außerdem wird die Kommunikation zwischen Fahrern und Kunden gesteuert, am Ende wird über einen Bewertungsmechanismus wichtiges Feedback eingesammelt. Gleichzeitig werden die Routen der Fahrer optimiert und die Auslastung der Flotte erhöht, was letztendlich zu niedrigeren Lieferkosten führt. Eine API und ein SDK ermöglichen eine Integration in Websites und anderen Plattformen. Das Management von unterschiedlichen Typen an Lieferflotten ist über die Plattform auch möglich.

Coca-Cola als Partner von Bringg

Zu den Kunden von Brigg gehören hunderte Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen. Das Unternehmen ist in über 50 Ländern aktiv. Alle Kunden haben gemein, dass der direkte Kontakt zum Kunden wichtig für den Geschäftserfolg ist und dass der Kunde eine außerordentlich gute Erfahrung mit der Auslieferung machen soll. Paketdienste, Lieferdienst für Essen, mobile Wäschereien und andere Branchen nutzten die technische Plattform von Bringg. Bringg rechnet über einen Volumentarif ab. Zu den Kunden gehört auch Coca-Cola. Der Getränkehersteller nutzt die Bringg Plattform für mehrere Use-cases. So werden Einzelhändler mit Großhändlern via Bringg verknüpft, um Bestandsengpässe zu vermeiden. Reparaturteams werden über die Plattform genauso gesteuert, ebenso Kundenauslieferungen in einigen Ländern.

Brigg wurde bereits 2013 in Chicago gegründet und betreibt Büros in New York, Chicago und Tel Aviv. Insgesamt arbeiten etwa 50 Mitarbeiter für das Unternehmen. Einer der Gründer hat zuvor bei der Fahrdienstplattform Gett als CTO gearbeitet. Im letzten Quartal konnte die Zahl der Lieferungen um 300 Prozent gesteigert werden. Insgesamt konnte die Lieferplattform 19 Mio. US$ bisher einsammeln.

In den letzten Wochen wurden mehrere Investments im Same-Day Delivery Bereich bekannt. Der Paketdienst Hermes hat die Mehrheit bei Liefery übernommen. Der Ölkonzern Shell hat sich bei Tiramizoo eingekauft und die französische DPD Mutter GeoPost hat das Same-Day Delivery Startup Stuart komplett übernommen.

Bild: Bringg (alle Rechte vorbehalten)