Archiv der Kategorie: selbstfahrende Autos

Zoox will 252 Mio. Dollar für selbstfahrende Autos

Zoox, ein bisher geheimes Startup, das sich mit der Entwicklung von selbstfahrenden Autos befasst, will eine Finanzierung in Höhe von 252 Mio. US$ (ca. 220 Mio. Euro) einsammeln. Wenn das Unternehmen die Runde erfolgreich abschließt, könnte es mehr als eine Milliarde Dollar wert sein.

Zoox mit Lizenz für Kalifornien

Bisher ist wenig über die Produkte von Zoox bekannt. Es ist aber das einzige Startup, das über eine Lizenz über den Betriebt von selbstfahrenden Fahrzeugen auf den Straßen Kaliforniens verfügt. Bisher gab es ein weiteres Startup, das im Besitz dieser Lizenz war. Dabei handelt es sich um das Unternehmen Cruise, das im März von General Motors übernommen wurde. Ansonsten verfügen nur Konzerne wie Google Alphabet, Ford, Tesla und sechs weitere über diese Lizenz. Der Fahrdienst Uber testet seine selbstfahrenden Autos in Pittsburgh. Dort betreibt das Unternehmen eine Forschungsgruppe in Zusammenarbeit mit der Robotics Group der Carnegie Mellon Universität.

Wettstreit zwischen Startups und Automobilkonzernen

Technologieunternehmen und Automobilkonzernen befinden sich in einem Wettstreit, bei dem es um die Entwicklung von Fahrzeugen mit selbstfahrenden Eigenschaften geht. Die Nachfrage nach Automobilexperten und Experten für künstliche Intelligenz und Robotik ist im Moment hoch. Regelmäßig wird bekannt, dass Startups und Technologiekonzerne erfahrene Automobilexperten verpflichte haben. Auf der anderen Seite versuchen Automobilkonzerne Experten von Technologiekonzernen und Startups zu akquirieren, um die eigene Digitalisierungsstrategie voranzutreiben. Zoox soll über 140 Mitarbeiter verfügen, einige davon haben vorher bei Alphabet, Apple und Tesla gearbeitet.

Auto ohne Windschutzscheiben

Vor einiger Zeit hat Zoox die Skizzen eines Konzept-Fahrzeugs gezeigt. Das sportlich aussehende Fahrzeug hatte keine Windschutzscheib und war so ausgelegt, dass es in beide Richtungen fahren konnte. Die Passagiere sitzen sich im Auto gegenüber, ähnlich wie in einem Zugabteil. Zoox scheint darauf abzuzielen, selbstfahrende Autos für Fahrdienstplattformen zu entwickeln. Kunden könnten Uber, Lyft, Gett und weitere Ridesharing Plattformen sein. Der Verwaltungsrat ist gut besetzt. Unter den Mitgliedern befinden sich der ehemalige Qualcomm Präsident Dan Cooperman und ehemalige führende Manager von Apple und Oracle.

Bild: Zoox (alle Rechte vorbehalten)

Saudi-Arabien investiert 3.5 Milliarden Dollar in Uber

Der Ridesahring Anbieter Uber sichert sich ein Investment in Höhe von 3.5 Milliarden Dollar vom Staatsfond aus Saudi-Arabien. Für Uber ist es das bisher größte erhaltene Investment. Im Allgemeinen wurde bisher kein größeres Einzelticket in ein Startup investiert.

Bisher hat Uber mehr als 13.5 Milliarden US$ einschließlich Wandelanleihen eingesammelt, von dieser Summe hat das Unternehmen noch 11 Milliarden Dollar auf dem Bankkonto. Das Investment kommt für Uber gut gelegen, so kann der Börsengang weiter hinausgezögert werden.

Bewertung bei 62.5 Milliarden Dollar

Die Gespräche zwischen Uber und dem saudi-arabischen Public Investment Fond wurden im März gestartet. David Plouffe, Ubers Chef Lobbyist und Verwaltungsrat-Mitglied ist zu diesem Zeitpunkt in die Region gereist. Der Public Investment Fond hält nach der Finanzierung Anteile in Höhe von etwa 5 % am Unternehmen. Das entspricht einer Unternehmensbewertung von Uber 62.5 Milliarden US$.

Weitere Diversifizierung der Investments

Der Managing Director PIF, Yasir Al Rumayyan wird Mitglied im Verwaltungsrat von Uber. Mit dem Investment will der Staatsfond seine Investments stärker diversifizieren und unabhängiger von den zurückgehenden Einnahmen aus dem Öl-Geschäft werden. Bisher war der Staatsfond nur im Inland tätig, bis 2030 sollen die Investments im Ausland stark ausgeweitet werden. Bis dahin sollen 50% des Anlagevolumens von 200 Milliarden in Auslandsbeteiligungen angelegt werden.

Auch Lyft mit Geld aus Saudi-Arabien

Der PIF ist nicht der einzige Fond aus Saudi-Arabien, der an neuen Mobilitätsanbietern beteiligt ist. Die Kingdom Holding Co, von Prinz Alwaleed Bin Talal hat mindestens 100 Mio. US$ in den Uber-Konkurrenten und zweitgrößten Fahrdienstanbieter in den USA Lyft investiert. Uber will einen Teil des Investments im arabischen Raum und in Afrika investieren. In Saudi-Arabien ist der Fahrdienst vor allem bei weiblichen Fahrgästen beliebt, etwa 80% der Fahrgäste sind weiblich. Das liegt auch daran, dass es für Frauen verboten ist, selber Auto zu fahren. Ein Großteil der Summe dürfte aber in die Wachstumsmärkte in Asien gesteckt werden. Gerade in China und Indien muss Uber viel investieren, um Marktanteile im Wettbewerb mit den lokalen Anbietern zu gewinnen.

Uber dürfte seine Bewertung mit den Bemühungen im Bereich der selbstfahrenden Autos gerechtfertigt haben. Der Einsatz von selbstfahrenden Fahrzeugen führt dazu, dass der größte Kostenfaktor, nämlich der Fahrer wegfällt. Das führt auf der einen Seite zu geringeren Preisen für die Kunden und auf der anderen Seite zu mehr Gewinn für Uber.

Strategische Investoren steigen ein

Das hohe Investment des Staatsfonds und der Einstieg von strategischen Investoren in neue Mobilitätsdienstleister zeigt deren Potential für die Zukunft. In den letzten Monaten und Wochen haben sich Unternehmen wie GM, Apple, Volkswagen oder Toyota an Dienstleistern wie Lyft, Didi, Gett und Uber beteiligt. Automobilhersteller schauen sich vor allem nach einer Plattform für den Einsatz von selbstfahrenden Autos in der Zukunft um. Vorerst geht es um das Erschließen weitere Absatzkanäle. Volkswagen hat erst gestern verkündet, dass Gett Fahrer leichter Zugang zu attraktiven Finanzierungskonzepten für Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern erhalten sollen. Sonderausstattung, Wartung und Versicherung inklusive. Später wird es auch um selbstfahrende Autos gehen. Gett ist für VW ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum ganzheitlichen Mobilitätsanbieter. Dieses Ziel will VW bis 2025 erreichen.

Konkurrenz aus China

Uber Konkurrent Didi arbeitet nach Aussagen des Didi Präsidenten Jean Lu an einer Finanzierung im Volumen von über 3.5 Milliarden US$. Erst im letzten Monat hat das Unternehmen 1 Milliarde von Apple erhalten. Didi ist entweder direkt an Uber-Konkurrenten beteiligt oder ist Partnerschaften mit diesen eingegangen. Darunter befinden sich Lyft in den USA, Ola in Indien und Grab in Südost-Asien.

Selbstfahrendes Elektroauto BMW i Next soll 2021an den Start gehen

BMW will mit Ankündigungen zum BMW i Next die Bedenke der Aktionäre aus der Welt räumen. Auf der letzten Hauptversammlung hat BMW-Vorstandschef Harald Krüger einen Einblick in die Pläne für selbstfahrende Modelle des Automobilkonzerns gegeben.

Andere Hersteller sind weiter

BMW hängt bisher bei der Entwicklung von Autos mit selbstfahrenden Eigenschaften zurück. Selbst der neue 7er verfüg über fast gar keine selbstfahrenden Eigenschaften. Konkurrent Daimler ist schon weiter. Die aktuellen Modelle der E- und S-Klasse können mit Zusatzfeatures ausgestattet werden, die das Auto in einigen Situationen autonom fahren lassen. Neueinsteiger Tesla hat ebenfalls einen Autopiloten an Board und hat angekündigt, in den nächsten Jahren ein vollkommen autonomes Elektroauto auf den Markt zu bringen. BMW hat bisher so gut wie keine selbstfahrenden Features im Programm.

BMW i Next im Jahr 2021

Im Jahr 2021 soll das Modell mit dem Namen BMW i Next auf den Markt kommen und autonome Fahrtechnologie mit der nächsten Generation der Elektromobilität vereinen. Das Fahrzeug soll auch stärker vernetzt sein, als bisher und der Innenraum soll neu gestaltet sein. Auch beim i3 ist BMW neue Wege bei der Gestaltung des Innenraums gegangen, mit mäßigem Erfolg. Hoffentlich wird das bei dem BMW i Next besser.

Das im März präsentierte „Next 100“-Konzept könnten einen ersten Vorgeschmack auf einige Details und das Design des „i Next“ geben. Es ist unwahrscheinlich, dass der BMW i Next über das flexible Metall verfügen wird.

50.000 BMW i Fahrzeuge verkauft

Bisher hat BMW 50.000 Stück von seiner i-Serie verkauft. Im Jahr 2018 wird eine Roadster-Variante des i8 an den Start gehen. Das kleinere Elektroauto i3 erhält schon in diesem Jahr ein Update mit längere Batterielaufzeit, neuen Farbvarianten und kleinen Designänderungen. In der Vergangenheit wurde auch darüber spekuliert, dass Apple mit BMW zusammen an einem selbstfahrenden Elektroauto entwickeln könnten. Beide Unternehmen konnten sich aber letztendlich nicht darüber einigen, wem die erhobenen Daten gehören. Deshalb wurden die Verhandlungen abgebrochen.

Bild: BMW AG (alle Rechte vorbehalten)

Apple investiert 1 Milliarde in Fahrdienst Didi Chuxing

Apple hat am Donnerstag angekündigt, dass das Unternehmen 1 Milliarde US$ in das chinesische Ridesharing Unternehmen Didi Chuxing (vormals Didi Kuaidi) investiert hat. Tim Cook geht davon aus, dass der Schritt Apple dabei hilft, den chinesischen Markt besser zu verstehen. Der chinesische Markt ist entscheidend für das Wachstum von Apple und hat in der letzen Zeit einige Dämpfer erhalten.

Apple ist auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, den Umsatz und Gewinn zu  erhöhen, nachdem der Smartphone Markt nicht mehr so schnell wächst wie in den letzten Jahren. Apple-Chef Cook erhofft sich strategische Vorteile durch das Investment und geht auch davon aus, dass es später zum Umsatz und Gewinn beiträgt.

Apple beteiligt sich direkt an Sharing Economy

Durch das Investment beteiligt sich Apple an den zwei Technologie-Feldern, die seit einiger Zeit einen aufstrebenden Trend zeigen – Sharing Economy und neue Technologien im Mobilitätsbereich. Bisher war Apple indirekt an der Sharing Economy beteiligt, da die meisten Geschäftsmodelle nur dank Smartphones, wie dem iPhone möglich geworden sind.

Apple schließt sich durch das Investment mit dem größten Konkurrenten von Uber zusammen. In der letzen Zeit haben sich einige etablierte Konzerne an Mobilitätsstartups beteiligt. Google hat bereits im Jahr 2013 das Potential erkannt und sich an Uber beteiligt. General Motors hat in Didi Partner Lyft investiert und Cruise übernommen, ein Anbieter von Technologien für autonome Fahrzeuge. Uber Chef Travis Kalanick ist von dem Apple Investment nicht sonderlich begeistert:

Didi Chuxing mit mehr als 20 Milliarden bewertet

Für Didi Chuxing ist die erhaltene Summe das bisher größte Einzelinvestment. Das Unternehmen, das bisher mehrere Milliarden erhalten hat, dominiert den chinesischen Ridesharing und Fahrdienst-Markt. Täglich werden 11 Millionen Fahrten abgewickelt. Didi wird mit mehr als 20 Milliarden US$ bewertet und ist ein chinesisches Vorzeige-Startup. Mit Konkurrent Uber liefert sich das Unternehmen einen Preiskampf, um Marktanteile zu erkaufen. Der Preiskampf dürfte beide Unternehmen mehrere Milliarden pro Jahr kosten.

Apple wird nachgesagt, dass es daran arbeitet, ein selbstfahrendes Elektroauto zu entwickeln. Dieses könnte später bei Didi zum Einsatz kommen. Bis es soweit ist, können Didi Fahrer Apples CarPlay Plattform nutzen.

Bild: Panda Taxi von Mondo79 (bestimmte Rechte vorbehalten)

Google, Ford und Uber starten Bündnis für selbstfahrende Autos

Google, Ford, Ridesharing Dienst Uber und zwei weitere Unternehmen starten eine Arbeitsgruppe, um schneller gesetzliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von autonomen Fahrzeugen zu schaffen.

Bei den beiden weiteren Unternehmen in der Arbeitsgruppe für sichere Straßen handelt es sich um Volvo und Lyft. Deutsch Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter sind bisher nicht vertreten. Die Gruppe will mit Gesetzgebern, regulierenden Behörden und der Öffentlichkeit zusammenarbeiten, um die gesellschaftlichen Vorteile und Sicherheitsaspekte von selbstfahrenden Fahrzeugen zu realisieren.

Angeführt wird die Gruppe von David Strickland. David Strickland war zuvor eine leitender Angestellter der U.S. National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA). Diese Organisation ist für das Verfassen der Straßenverkehrsregeln für selbstfahrende Autos in den USA zuständig. Strickland hat zuvor auch Google im Bezug auf selbstfahrende Autos beraten. Gemeinsam sollen Regeln geschaffen, die einen sicheren gemischten Verkehr von selbstfahrenden Fahrzeugen und Autos mit Fahrer gewährleisten sollen.

Einheitliche Regelung für selbstfahrende Fahrzeuge

Bisher existieren keine einheitlichen Regelungen in den USA für autonome Fahrzeuge. Die Tests der Automobilhersteller und Technologiekonzerne in den USA sind nur möglich, da Sondergenehmigungen erteilt wurden. In Deutschland sieht es ähnlich aus. Ziel ist es auch, dass ein Regelwerk geschaffen wird, das einheitlich in allen amerikanischen Bundesstaaten angewendet wird.

Mit der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen befassen sich eine Reihe von Autoherstellern. Auch deutsche Automobilhersteller wollen so schnell es geht autonome Fahrzeuge auf den Markt bringen. Allen voran ist Daimler vorne mit dabei. Konkurrent BMW versucht hingegen so schnell es geht den Entwicklungsvorsprung von Daimler aufzuholen.

Alle Partner des Bündnisses entwickeln autonome Fahrzeuge. Google hat mit seinem selbstfahrenden Fahrzeug für Aufsehen gesorgt, sucht seit dem aber nach Industriepartnern, die die Produktion übernehmen. Ford bemüht sich auch, autonome Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Die Ridesharing Unternehmen entwickeln entweder in Eigenregie selbstfahrende Autos (Uber) oder in Zusammenarbeit mit dem Automobilkonzern GM (Lyft). Für die Ridesharing Dienste würde der Einsatz von selbstfahrenden Autos einen enormen Kostenvorteil bedeuten, da keine Fahrer bezahlt werden müssten.

Kurznachrichten: Postmates startet Abo

On-Demand News: Postmates mit mehr als 1 Mio. Lieferungen pro Monat. Shyp reduziert Belegschaft auf dem Weg zur Profitabilität. Instacart versucht sich als profitabel zu verkaufen.

Postmates startet Abo und knackt 1 Mio. Orders pro Monat

Das amerilkanische on-demand Lieferstartup Postmates hat erstmals mehr als 1 Mio. Bestellungen pro Monat ausgeliefert. Außerdem hat das Unternehmen das Abo Plus Unlimited gestartet. Nutzer können 9.90 US$ im Monat zahlen und erhalten damit alle „Plus“ Bestellungen über 30 US$ ohne weitere Liefergebühr zugestellt. Voraussetzung ist, dass der Händler teil des Händlerprogramms von Postmates ist. Postmates fokussiert sich auf Lieferungen von lokalen Händlern, in den letzten 15 Monaten wurden Waren in Wert von 350 Mio. US$ von Postmates Fahrern ausgeliefert.

Für das Unternehmen ist das Unlimited Plus Angebot Teil der Strategie, um den Service für Jedermann zugänglich zu machen. Nutzern soll ermöglicht werden, den Same-day Delivery Service zu günstigen Konditionen regelmäßig in Anspruch nehmen zu können. Um mit dem Angebot auch Geld zu verdienen, ist Unlimited Plus auf Bestellungen mit einem Warenwert von mehr als 30 US$ beschränkt. Postmates erhält von den Händlern im Schnitt 20% Provision. (via Techcrunch)

Shyp feuert 8% der Mitarbeiter

Das on-demand Startup Shyp feuert 8% seiner Mitarbeiter, damit das Unternehmen dieses Jahr profitabel werden kann. Es müssen Angestellte aus mehreren Bereichen gehen, darunter auch Fahrer und Kuriere. Shyp liefert Pakete und Waren on-demand. Dabei übernimmt Shyp auch das Verpacken der Lieferungen. Die Ware wird beim Kunden oder im Geschäft abgeholt, verpackt und dann zugestellt. (via Venturebeat)

Instacart ist profitabel, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen

Instacart versucht die Skepsis zu zerstreuen, die in den letzten Monaten im Zusammenhang mit Geschäftsmodell von Instacart aufgekommen ist. Instacart Manager Jeremy Stanley versucht zu erklären, dass Instacart unter bestimmte Bedienungen profitabel ist.

Instacart ist in einigen Städten auf Orderlevel profitabel. In 10 von 19 Städten wird mit der durchschnittlichen Bestellung Geld verdient. In den anderen 9 Städten wird eine schwarze Null geschrieben oder es fallen noch Verluste pro Order an. Betrachtet man nur den Umsatz und die Ausgaben für Operations, dann ist Instacart profitabel. Diese Kennzahl beinhaltet aber nicht die Kosten für die IT-Entwicklung und Marketing. Der Umsatz hat sich seit Januar 2015 anscheinend versechsfacht. Damals wurde Instacart nachgesagt, auf einen Umsatz von 100 Mio. US$ zu kommen. (via Businessinsider)

Bild: Matthew Scott (bestimmte Rechte vorbehalten)

Das ist das neue Tesla Model 3

Gestern hat Tesla das Elektroauto mit dem Namen Model 3 vorgesellt. Das Model 3 soll umgerechnet 31.000 € kosten und somit für die Massen erschwinglich sein. Über die Spezifikationen des Model 3 gab es jahrelang Spekulationen, seit gestern gibt es etwas mehr Klarheit.

  • Das Model 3 wird ab Ende 2017 ausgeliefert. Zuerst an der amerikanischen Westküste. Von dort aus werden sich die Auslieferungen nach Westen bewegen. Es dürfte also bis 2018 dauern, bis das Model 3 auch in Deutschland ausgeliefert wird.
  • Das Basismodel wird in unter 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Es wird Versionen geben, die weitaus schneller beschleunigen. Diese werden später angekündigt.
  • Die Reichweite wird ca. 340 km betragen. Tesla geht Davon aus, dass diese Werte sogar übertroffen werden.
  • Das Basismodell wird über einen Heckantrieb verfügen, eine Allradversion ist für später geplant
  • Alle Model 3 werden über die Hardware für selbstfahrende Funktionen verfügen – ein Upgrade wird nicht nötig sein
  • Das Dach besteht komplett aus Glas
  • Das Auto verfügt über einen Kofferraum vorne und hinten
  • Das Model 3 kann an den Supercharger Stationen aufgeladen werden
  • Über einen 15 Zoll Monitor wird das Model 3 kontrolliert, im Gegensatz zum Model S und X ist der Monitor horizontal angeordnet
  • Die Meisten Instrumente werden auf dem zentralen Display angezeigt

Bis Ende 2017 soll auch die Anzahl der Supercharger Stationen verdoppelt werden, sodass sich die Besitzer der Tesla Elektrofahrzeuge noch weniger Gedanken darüber machen müssen, ob sie mit der Batterieladung auch an ihr Ziel kommen. Auch das Händlernetz soll sich verdoppeln, so dass der Weg zum nächsten Tesla-Händler nicht so weit ist.

Model 3 mit 180.000 Vorbestellungen

Die Nachfrage für das neue Model von Tesla scheint hoch zu sein. In den ersten 24 Stunden sind über 180.000 Vorbestellungen eingegangen. Bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 37.000 Euro entspricht das einem Umsatz von 6.8 Milliarden Euro. Die Zahl ist auch beeindruckend, da Tesla bisher etwa 50.000 Fahrzeuge im Jahr ausgeliefert hat.

Bild: Tesla Motors (alle Rechte vorbehalten)

Autonome Fahrzeuge: GM kauft Cruise, Uber will S-Klassen

Zwei kurze Nachrichten aus dem Bereich der selbstfahrenden Autos. Der amerikanische GM Konzern kauft das Startup Cruise, das sich auf Software für selbstfahrende Autos spezialisiert hat. Der Taxidienst Uber will eine große Anzahl an selbstfahrenden S-Klassen bestellen.

GM kauft Cruise, Startup für autonome Fahrzeuge

Der Autkmobilkonzern GM wird das Startup Cruise übernehmen. Cruise hat ein Nachrüst-Kit entwickelt, mit dem herkömmliche Fahrzeuge für autonomes Fahren nachgerüstet werden können. GM soll für das Startup etwa 1 Milliarde US$ auf den Tisch gelegt haben. GM möchte die Software von Cruise in die eigene Entwicklung einfließen lassen und so die eigenen Bemühungen in der Entwicklung von selbstfahrenden Auto zu Beschleunigen. GM zeigt sich in den letzten Monaten erstaunlich aktiv, wenn es darum geht, in Mobilitäts-Startups zu investieren. Anfang des Jahres hat sich GM  mit 500 Mio. US$ an der Ridesharing-Plattform Lyft beteiligt. (via WallStreetJournal)

Uber soll mehr als 100.000 selbstfahrende S-Klassen bestellen

Der Autokonzern Daimler und der amerikanische Taxidienst Uber sollen sich darauf geeinigt haben, dass Uber eine sechsstellige Anzahl an selbstfahrenden S-Klassen von Daimler abkauft. Daimler-CEO Dieter Zetsche und UberCEO Travis Kalanick sollen den Deal vereinbart haben. Es wird noch bis 2020 dauern, bis die selbstfahrende Variante der Mercedes S-Klasse verfügbar sein wird. Uber arbeitet selber an der Entwicklung eines selbstfahrenden Autos. Deutet der Deal darauf hin, dass Uber mit der eigenen Entwicklung nicht so schnell vorankommt, wie geplant? Merkwürdig erscheint es, warum Uber ein Interesse an der S-Klasse hat. Die meisten Fahrten bei Uber dürfen in den Kategorien UberX und UberPOP sein. Dabei kommen Klein- und Mittelklassefahrzeugen zum Einsatz. Der Deal hätte laut Listenpreis ein Volumen von etwa 10 Milliarden Euro. Bleibt abzuwarten, ob Daimler die selbstfahrenden S-Klassen auch bei Blacklane zum Einsatz bringen wird. Schließlich ist Daimler an Blacklane beteiligt. (via ManagerMagazin)

Bild: Mercedes von catherinedncr (bestimmte Rechte vorbehalten)

GM steckt 500 Mio. US$ in Lyft

General Motors, der Mutterkonzern von Opel, steckt 500 Mio. US$ in die Plattform mir Fahrtbuchungen Lyft. GM verknüpft mit dem Investment die Zukunft des autonomen Fahrens.

Der größte amerikanische Automobilhersteller investiert die Summe in einer Finanzierungsrunde, deren Summe sich insgesamt auf 1 Milliarde US$ beläuft. Neben GM investiert auch bestehende Investoren, wie Rakuten und Didi Kuaidi in der aktuellen Runde. Mit der Kingdom Holding Co. aus Saudi Arabien ist auch ein weitere neuer Investor mit an Board. Aus Saudi Arabien fließen insgesamt 100 Mio. US$ in das Unternehmen. Bleibt abzuwarten, ob Lyft demnächst nach Saudi Arabien expandiert. Lyft wird mit 5.5 Milliarden US$ bewertet. Damit hat sich die Bewertung im letzten Jahr verdoppelt. Vor kurzem hatten wir berichtet, dass Lyft “nur” 500 Mio. US$ einsammeln will.

Erste Kooperation zwischen Taxi-Alternative und Autokonzern

Mit GM verbündet sich das erste mal ein großer Automobilhersteller mit einer bedeutenden Plattform für Fahrservices. In der Vergangenheit gab es Gerüchte, dass sich BMW an der Plattform Wunder beteiligt hat. Bestätigt wurde das Investment aber nie, von Wunder (ehemals Wundercar) ist auch nicht viel zu hören. Uber hat es bisher nicht geschafft, einen großen westlichen Automobilkonzern als Investor zu gewinnen.

GM Fahrzeuge für die Lyft Fahrer

GM möchte mit Lyft einen Service entwickeln, mit dem die Nutzer über die App ein autonomes Fahrzeug ohne Fahrer bestellen können. In der Zukunft sollen also die jetzigen Fahrzeuge und Fahrer bei Lyft durch Fahrzeuge von GM ohne Fahrer ersetzt werden. GM President Dan Ammann ist der Meinung, dass fahrerlose Fahrzeuge als erstes im großen Maßstab in on-demand Ridesharing Plattformen zum Einsatz kommen. Bis es soweit ist, werden aber noch bis zu 10 Jahre vergehen. Kurzfristig werden Lyft und GM enger zusammen arbeiten, um den Fahrern GM Fahrzeuge zu besonderen Konditionen anbieten zu können.

Mehr Kapital im Kampf mit Uber

Lyft erhält durch das neue Investment mehr Kapital und einen starken Partner, um mit Uber zu konkurrieren. Uber hat aber immer noch eine viel größere Summe an Finanzierungen eingesammelt, insgesamt 12 Milliarden US$. Bei Lyft summiert sich das eingesammelte Kapital auf 2 Milliarden US$. Uber ist mit einer Bewertung von mehr als 60 Milliarden US$ auch höher bewertet, als GM und Lyft zusammen.

 

Ankündigung kurz vor der CES

Die Ankündigung von Lyft und GM wurde gut abgestimmt und kam kurz vor dem Start der wichtigen Technik-Messe CES in Las Vegas. Auf der CES wird GM auch die Serienversion des massentauglichen Elektroautos Bolt vorstellen. Auf der CES wird auch die Ankündigung einer Kooperation von Google und Ford erwartet. Bei der Kooperation dürfte es sich um den Einsatz der von Google entwickelten Technologien für selbstfahrende Autos in Fahrzeugen von Ford handeln.

Bild: Lyft Car by Tony Webster (bestimmte Rechte vorbehalten)

 

 

Selbstfahrende Autos: Welche Hersteller befassen sich damit

Nicht nur Google ist dabei, ein selbstfahrendes Auto zu entwickeln. Auch etablierte Autokonzerne und Zulieferer befinden sich im Rennen um die Entwicklung des selbstfahrenden Fahrzeugs.

Die Entwicklung des selbstfahrenden Autos ist die größte Revolution der Autoindustrie. Über die Entwicklungen von Google wird am meisten gesprochen, aber auch andere Unternehmen arbeiten an der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen. Einige Unternehmen investieren eher in Unternehmen, die ein selbstfahrendes Auto entwickeln. Andere Unternehmen versuchen alles, um ein selbstfahrendes Auto komplett selbst zu entwickeln.

Projekt Titan von Apple

Es wird schon seit längerem spekuliert, dass Apple an einem selbstfahrenden Auto arbeitet. In den letzten Monaten wurde häufiger bekannt, dass Apple einige Autoexperten von Tesla, Daimler, Volkswagen, A123 Systems und anderen Autokonzernen abgeworben hat. Auch über eine Kooperation mit BMW wurde spekuliert. Inzwischen scheint Apple auch eine alte Militärbasis als Teststrecke angemietet zu haben. Gerüchten zufolge soll das Apple Auto ab 2020 produziert und verkauft werden. Ob das Fahrzeug von Anfang an über selbstfahrende Eigenschaften verfügt, wird sich erst noch zeigen.

Audi mit selbstfahrendem A7

Audi beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen. Im letzten Jahr wurde ein selbstfahrender RS7 mit dem Nahmen Bobby vorgestellt. Der Prototyp hat einige Runden auf einer Formel 1 Rennstrecke gedreht. Später folge der seriennahe A7 mit dem Namen Jack. Mit dem Fahrzeug hat Audi medienwirksam die Strecke von San Francisco nach Las Vegas zurückgelegt. Das Fahrzeug wurde auf der CES in Las Vegas präsentiert. Einige Technologien, die für den selbstfahrenden A7 entwickelt wurden, werden im neuen A8 Einzug finden. Darunter ein neuer Park-Assistent und ein Autopilot für Staus. Nicht nur im A8 sondern auch in weiteren Modellen werden die Technologien Einzug erhalten. Da Audi zum Volkswagen-Konzern gehört, werden die Audi-Entwicklungen bestimmt in weiteren Konzerntöchtern verbaut werden. In diesem Jahr hat sich Audi an der Übernahme der Kartentechnologie von Nokia Here beteiligt, um eine Datengrundlage für selbstfahrende Autos stellen zu können.

Kooperation zwischen Baidu und BMW

Der Chinesische Suchmaschinen-Konzern und BMW haben eine Partnerschaft geschlossen, um bis Ende des Jahres einen Prototypen zu entwickeln, der teilautonomes Fahren erlaubt. Die Partnerschaft besteht seit April 2014. Die beiden Unternehmen haben ihre Entwicklungen auf Autobahnen bei Peking und Shanghai getestet. Das teilautonome Fahrzeuge von Baidu und BMW soll den Fahrer nicht ersetzten. Der Fahrer soll durch den Einsatz von Technologien unterstützt werden. Baidu hat seine eigene Kartentechnologie, die für selbstfahrende Autos äußerst wichtig ist. BMW ist wie Audi an Nokia Here beteiligt. Experten gehen davon aus, dass die chinesischen Behörden die Gesetze flexibel und schnell anpassen können, um den Betrieb von selbstfahrenden Autos zu ermöglichen. In Ländern wie Deutschland und den USA kann die Anpassung länger dauern.

Bosch entwickelt Technologien für selbstfahrende Autos

Der Zulieferer für die Automobilindustrie Bosch reagiert auf die gestiegene Nachfrage nach Technologien für selbstfahrende Autos. In dem Geschäftsbereich wurden mehr als 2.000 Ingenieure eingestellt. Zu den Kunden von Bosch gehören die meisten Automobilkonzerne und Neueinsteiger. Bosch hat unter anderem zwei Tesla ausgestattet, so dass sie autonom fahren können. Der Konzern kooperiert mit dem Anbieter für Kartendaten und -technologien TomTom, um Kartenmaterial anbieten zu können, welches für autonome Fahrzeuge essentiell ist. Bosch geht davon aus, dass selbstfahrende Autos in den nächsten 4 Jahren bis 2020 realisierbar sind.

Daimler testet selbstfahrende LKWs

Daimler entwickelt unter anderem selbstfahrende LKWs. Die ersten Fahrzeuge werden seit Mai diesen Jahres in Nevada getestet. Daimler bemüht sich auch darum, eine Genehmigung für Tests auf deutschen Autobahnen zu erhalten. Zu erst verfolgt Daimler das Ziel, den Fahrer zu unterstützten und nicht zu ersetzen. Daimler geht davon aus, dass es noch zehn Jahre dauern wird, bis der Fahrer komplett ersetzt werden kann. Der Konzern hat zusammen mit Audi und BMW die Kartentechnologie Nokia Here übernommen.

Delphi entwickelt Software und Sensor Plattform

Der Automobilzulieferer Delphi entwickelt Software und Sensoren, die in selbstfahrenden Autos zum Einsatz kommen sollen. Bisher hat Delphi bestehende Fahrzeuge damit ausgestattet und ihnen somit selbstfahrende Eigenschaft                  en vermittelt. In den USA wurde mit einem umgebauten Audi SK5 eine Tour von der West- zur Ostküste unternommen.

Ford investiert in Forschung rund ums autonome Fahren

Anfang 215 hat Ford den Smart Mobility Plan vorgestellt, der das Unternehmen auch beim Thema autonomes Fahren voranbringen soll. In den nächsten fünf Jahren sollen alle Fahrzeuge mit Assistenzsystemen für teilautonomes Fahren ausgestattet werden können. Auch in Deutschland arbeitet Ford an Technologien für selbstfahrende Autos, getestet werden soll auf dem Korridor zwischen Rotterdam, Frankfurt und Wien.

General Motors entwickelt in Kooperation mit chinesischem Partner SAIC

Die GM Marke Chevrolet kooperiert mit dem Chinesischen Automobilhersteller SAIC um ein selbstfahrendes Auto zu entwickeln, das elektrisch angetrieben wird. Das Fahrzeug wird wahrscheinlich nicht vor 2030 massentauglich sein. Schon wesentlich früher sollen Assistenzsysteme Einzug erhalten, die auf Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikation beruhen und das Unfallrisiko verringern sollen. Eine Gruppe von Automobilkonzernen arbeitet an einer Plattform für Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikation, damit auch Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren können.

Das selbstfahrende Fahrzeug von Google

Google nutzt seine Fortschritte bei der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen medienwirksam, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Für das Projekt existiert eine eigene Website und in Austin und Mountain View sind Testflotten unterwegs. Bisher ist das Projekt noch bei Project X angesiedelt, der Forschungsabteilung von Google. Kürzlich wurde der Automobilexperte John Krafcik als CEO für das Projekt angeworben, der davor unter anderem bei Hyundai in einer leitenden Position aktiv gewesen ist. Google will sein selbstfahrendes Auto bis 2020 massentauglich haben. Bisher ist noch unklar, ob Google das Fahrzeug selber produziert oder mit bestehenden Automobilkonzernen kooperiert.

Honda darf Fahrzeuge in Kalifornien testen

Im Sommer 2014 hat Honda eine selbstfahrendes Auto auf Basis eines Acura Models vorgestellt. Honda nutzt auch ein ehemaliges Militärgelände mit Straßennetz und Dörfern, um die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge zu testen. Mittlerweile darf das Unternehmen auch auf den öffentlichen Straßen in Kalifornien die Fahrzeuge testen.

Hyundai setzt vorerst auf Assistenzsysteme

Der koreanische Hersteller Hyundai setzt vorerst auf die Entwicklung von Assistenzsystemen für teilautonomes Fahren. Modelle wie der Hyundai Genesis können mit Spurhalte-Assistent, System für automatisches Bremsen und Stauassistent ausgestattet werden. Das Unternehmen hat keine detaillierten Pläne für die Entwicklung von selbstfahrenden Autos veröffentlicht. Es ist aber davon auszugehen, dass das Unternehmen daran arbeitet.

Jaguar Land Rover will den Fahrer nicht ersetzen

Der indische Hersteller Jaguar Land Rover will aktuell keine selbstfahrenden Fahrzeuge entwickeln. Der Fahrer soll nicht durch Technologien ersetzt werden. Wie andere Hersteller auch, arbeitet Jaguar an Assistenzsystemen, mit denen der Fahrer unterstützt werden soll. Dazu zählt Jaguar den Parkassistenten und die Möglichkeit, das Fahrzeug per Fernbedienung zu parken und zu holen.

Mercedes will selbstfahrendes Auto in den nächsten 15 Jahren entwickeln

Mercedes hat kürzlich den F 015 als Konzept vorgestellt, das Unternehmen plant, das Fahrzeug in den nächsten 15 Jahren produktionsreif zu haben. Bis es soweit ist, wird Mercedes auch auf Assistenzsysteme setzten, die den Fahrer in manchen Situationen unterstützen. Die aktuelle S-Klasse ist zum Beispiel schon mit einem Stop-and-Go Assistenten ausgestattet. So kann das Fahrzeug bei Stau und niedrigen Geschwindigkeiten selbstständig fahren. In der Vergangenheit gab es auch Gerüchte, dass Mercedes eine Flotte an selbstfahrenden Fahrzeugen für einen on-demand Fahrservice einsetzten möchte.

MobilEye liefert Technologien für selbstfahrende Autos

Das Unternehmen Mobileye baut keine eigenen selbstfahrenden Fahrzeuge, sondern fokussiert sich auf die Entwicklung von Komponenten für selbstfahrende Autos. Die Chips und andere Komponenten werden von Herstellern verbaut, unter anderem Tesla.

Nissan/Renault will bis 2020 soweit sein

Carlos Ghosn geht davon aus, dass Nissan und Renault 2020 autonom fahrende Autos verkaufen wird. Wie auch bei den meisten anderen Herstellern liegt der Fokus zur Zeit auf der Entwicklung von Assistenzsystemen, die den Fahrer bei unterstützen. Nissan testet selbstfahrende Nissan LEAF Modelle zur Zeit in Tokyo. Im kommenden Jahr soll der Stau-Pilot für selbstständiges Fahren in Stop-and-go Situationen angeboten werden. Im Jahr 2018 soll der Assistent für autonomes Fahren auf Autobahnen fertig sein.

Scania möchte mehrere LKWs koppeln

Volkswagen-Tochter Scania möchte mehrere LKWs koppeln, somit soll es möglich sein, die Anzahl der Lastwagenfahrer zu reduzieren. Bei dieser Methode sind mehrere Lastwagen über Funk verbunden und werden von einem führenden LKW inklusive Fahrer kontrolliert. So können Fahrer eingespart werden und die LKWs können in kürzerem Abstand fahren. Dieses Jahr wurde bereits an Konvoi in Holland getestet. Es bleibt abzuwarten, ob Kürzungen der Investition in Folge des Abgasskandals bei Volkswagen, Auswirkungen auf die Entwicklungen bei Scania haben.

Tata Elixsi zeigt einen Park-Assistenten und fokussiert sich auf die Sicherheit von selbstfahrenden Autos

Tata Elixsi, ein Geschäftsbereich der TATA Gruppe hat einen automatischen Park-Assistenten vorgestellt. Das Fahrzeug scannt die Umgebung ab und identifiziert freie Parkplätze eigenständig. Nach dem ein freier Platz identifiziert wurde, parkt das Auto selbst ein. Bisher wurde der Assistent nur als Prototyp vorgeführt. Das Unternehmen hat angekündigt, weiter in die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen zu investieren. Fokus soll dabei auf der Sicherheit liegen.

Tesla will in den nächsten 5-6 Jahren ein selbstfahrendes Auto vorstellen

Elon Musk, der CEO von Tesla, geht davon aus, dass die fahrerlosen Fahrzeuge innerhalb von 5-6 Jahren verkauft werden können. Bis es soweit ist, bietet Tesla den sogenannten Autopiloten an. Der Autopilot beschleunigt das Fahrzeug, bremst und wechselt die Spur, je nach Fahrtumgebung. Auch eine Ruffunktion, mit der das Auto aus der Parklücke zum Fahrer fährt ist verfügbar. Schlechte und farbige Straßenmarkierungen erschweren das selbstfahrende Auto.

Toyota steckt 50 Mio. US$ in die Entwicklung selbstfahrender Autos

Toyota hat einige Experten eingestellt, darunter Gill Pratt, der davor an der Elite-Uni MIT und bei DARPA gearbeitet hat. Pratt leitet die Forschungsabteilung für selbstfahrende Autos und künstliche Intelligenz.  Das Unternehmen hat 50 Mio. US$ in Forschungseinrichtungen am MIT und in Stanford investiert, die an der Entwicklung von Technologien für selbstfahrende Autos arbeiten. Bisher hat sich Toyota aber noch nicht dazu bekannt, autonome Fahrzeuge zu entwickeln.

Uber mischt auch mit

Der Fahrdienst Uber steckt auch einen erheblichen Forschungsaufwand in die Entwicklung von selbstfahrenden Autos. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh zusammen. Dort arbeiten etwa 40 Ingenieure an der Entwicklung. An der University of Arizona werden mit Unterstützung von Uber neue Technologien für eine bessere optische Erfassung und ein hochwertigeres Kartographieren entwickelt. Uber hat auch den Dienst für digitale Karten deCarta übernommen und Microsoft einen Teil des Kartengeschäfts abgenommen.

Volkswagen mit Projekt für autonomes Parken und Laden

Der Volkswagen-Konzern hat in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Universitäten in Europa ein Projekt für selbstständiges Parken und Laden angekündigt. Fahrzeugbesitzer können ihr Auto abstellen, das Auto findet dann selbstständig einen Parkplatz mit Ladestation. Wenn das Auto sich selbstständig geparkt hat, schließt es sich auch ohne zutun eines Menschen an der Ladeinfrastruktur an. In den nächsten vier Jahren soll ein funktionstüchtiger Prototyp entwickelt werden.

Volvo will bis 2017 100 Kunden mit selbstfahrenden Autos versorgen

Volvo verfolgt das Ziel, Verletzungen und Todesfälle in Volvo Fahrzeugen bis 2020 zu eliminieren.Dieses Ziel will Volvo mit der Implementierung von Technologien für autonomes Fahren erreichen. Schon im Jahr 2017 soll 100 Kunden ein selbstfahrender Volvo XC90 SUV zur Verfügung getestllt werden. Dabei wird es noch Einschränkungen geben, wo und wann die selbstfahrenden Eigeschaften genutzt werden können. Das Unternehmen arbeitet mit der Schwedischen Regierung zusammen, um den gesetzlichen Rahmen bis 2017 zu etablieren.

Yutong mit selbstfahrenden Bussen

Neben Autos und LKWs können auch Busse autonom fahren. Der Chinesische Hersteller Yutong beschäftigt sich seit 2012 mit der Erforschung von fahrerlosen Bussen. Bisher wurde ein selbstfahrender Bus auf einer Autobahn in China getestet. Der Bus kann zwischen manuellem und automatischen Fahrmodus wechseln. Biser hat das Unternehmen noch keinen Zeitplan für eine serienreife Version vorgelet.

Quellen: Arstechnica, Audi, BBC, BBC, BBC, Bloomberg, Bloomberg, Business Insider, Digital Trends, Digital Trends, Delphi, Engadget, Ford, Forbes, Forbes, Forbes, Forbes, Fortune, Fortune, Fortune, GoAuto, The Guardian, The Guardian, The Guardian, The Guardian, Honda Press Release, IB Times, IB Times, New York Times, Nikkei, Nissan, Reuters, Reuters, Reuters, Re/code, Scania, Slash Gear, San Francisco Business Times, Tata, Techcrunch, USA Today, The Verge, V-Charge, Volvo, Wall Street Journal, Wall Street Journal, Wired, Wired, Wired, WiredWiredWired, Wired

Bild: Google Self-Driving Car von Roman Boed (bestimmte Rechte vorbehalten)