Archiv der Kategorie: selbstfahrende Autos

Roboter Taxis werden ab 2016 in Japan getestet

Nicht Uber oder Google bringt die ersten fahrerlosen Taxis auf die Straße, sondern ein japanisches Unternehmen mit dem Namen Robot Taxi Inc. Der Versuch mit fahrerlosen Taxis soll 2016 beginnen. Der Service mit fahrerlosen Taxis kann von etwa 50 Einwohnern der Präfektur Kanagawa genutzt werden. Die Testpersonen können mit den Taxis zum Einkaufen in den lokalen Geschäften fahren.

MitRoboter Taxis zum Einkaufen

Die Fahrzeuge werden auf Kurzstrecken eingesetzt und legen ca. 3 Kilometer zurück, Fahrten auf längeren Strecken sind erstmal nicht geplant. Am Anfang wird während der Fahrt auch immer ein Mitarbeiter von Robot Taxi an Board sein, für den Fall, dass Unfälle vermieden werden müssen.

Die Technologie der fahrerlosen Taxis soll bis 2020 weiterentwickelt und kommerzialisiert werden. Das Unternehmen Robot Taxi sieht Potential für den Service mit Roboter Taxis in Gegenden, in denen keine Busse und Züge verfügbar sind. Auch während der Olympischen Spiele 2020 in Tokyo sollen die Roboter Taxis zum Einsatz kommen.

Einige Technologieunternehmen sind dabei fahrerlose Fahrzeuge für die Personenbeförderung zu entwickeln. Zu den Unternehmen zählt z.B. der Suchmaschinen-Konzern Google. Das Unternehmen hat im letzten Jahr sein fahrerloses Auto vorgestellt, das zur Zeit ausgiebig getestet wird. Auch die Taxi- und Ridesharing App Uber ist dabei, ein eigenes selbstfahrendes Auto zu entwickeln. So würden sich die Kosten für eine Taxifahrt reduzieren, da der Fahrer als größter Kostenfaktor entfallen würde.

Bild: Screenshot RobotTaxi Channel

Porsche mit Elektroauto, 500 Mio. für Taxi App, CEO für Google Car

Kurznachrichten: Google stellt CEO für Google Car Projekt ein. Die indische Taxi-App Ola will mehr als 500 Mio. US$ einsammeln. Der Sportwagenbauer Porsche stellt auf der IAA eine Studie eines Elektroautos vor, das gegen den Tesla S antreten soll.

Google stellt erfahrenen CEO für Fahrzeugprojekt ein

Google stellt für das Projekt, das selbstfahrende Autos entwickelt, einen neuen CEO ein. Der erfahrene Automanager John Krafcik wird die Leitung übernehmen. John Krafcik war in seiner bisherigen Karriere Manager unter anderem bei den Automobilherstellern Ford und Hyundai. Das ein CEO für das Google Car Projekt eingestellt wird, deutet darauf hin, dass sich das bisherige Experiment weiter in Richtung wirtschaftliches Unterfangen entwickelt. Bisher war das Projekt ein Teil der Forschungsabteilung Google X. Google hat im letzten Jahr angekündigt, dass einige hundert selbstfahrende Auto gebaut werden sollen. Die Fahrzeuge werden zu Testzwecken eingesetzt. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die selbstfahrenden Fahrzeuge mit einem Partner kommerziell produziert und verkauft werden.  (via New York Times)

Indische Taxi-App Ola holt sich bis zu 500 Mio. US$

Es sieht so aus, als wird in den Transport-App Markt in Asien weiteres Geld investiert. Die indische Taxi-App Ola will mehr als 500 Mio. US$ bei einer Bewertung von um die 5 Milliarden US$. Bisher fließen sicher weitere 225 Mio. US$ in das Unternehmen, in den nächsten Wochen soll die Summe auf über 500 Mio. US$ steigen. Erst im April diesen Jahres wurden 400 Mio. US$ eingesammelt.
In der letzten Woche haben wir darüber berichtet, dass mehrere Milliarden US$ in Transport-Apps geflossen sind, die in China aktiv sind. Ola experimentiert in Indien mit unterschiedlichen Transport. und Logistik-Dienstleistungen. Unter anderem wird ein Same-Day Delivery Service und ein Lieferdienst für Essen angeboten. Heute wurde bekannt, dass OLA ein Leasing Programm für Fahrer gestartet hat. Ola ist das größte app basierte Transportnetzwerk in Indien. In den insgesamt über 100 Städten kann Ola mehr als 250.000 registrierte Fahrer vorweisen. (via Techcrunch)

Porsche will Tesla mit eigenem Elektroauto angreifen

Auf der IAA hat der Sportwagenbauer Porsche eine Elektroauto-Studie mit dem Namen Mission-E vorgestellt. Die Serienversion des viersitzigen Fahrzeugs soll im Jahr 2018 auf den Markt kommen. Das Elektroauto von Porsche soll in 3,5 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Die Leistung der vier Elektromotoren wird mit 440 Kilowattstunden angegeben. Der Akku soll für 500 Kilometer Reichweite reichen. Die Daten weisen darauf hin, dass das Model Tesla S mit dem neuen Fahrzeug attackiert werden soll. Das Bedien-Konzept ist Tesla angelegt. Anstatt mit Schaltern und Drehreglern werden die Funktionen des Fahrzeugs per Touch-Display bedient. Damit der Akku innerhalb von 15 Minuten auf 80% der Kapazität geladen werden kann,  will Porsche eine 800-Volt Technik einsetzen. Ist die Frage, ob es dafür eine ausreichende Infrastruktur geben wird. (via Business Insider)

Bild: Ambassador taxi von shankar s. (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten über selbstfahrende Autos, Amazon testet Lieferservice für Essen

Kurznachrichten: Amazon testet Lieferservice für Restaurants in Seattle. Der Ridesharing Dienst Uber steckt weiter Geld in die Forschung von selbstfahrenden Autos. Ola bietet seine Bezahlfunktion auch für andere Apps an. Apple schnappt sich weiteren Experten für selbstfahrende Fahrzeuge von Tesla.

Uber weitete seine Forschung über selbstfahrende Autos aus

Das amerikanische Ridesharing Startup Uber weitet seine Forschungsbemühungen mit selbstfahrenden Fahrzeugen aus. Uber hat angekündigt, mit der University of Arizona zu kooperieren, um dem Ziel von fahrerlosen Autos näher zu kommen. Laut Brian McClendon geht es um Weiterentwicklung der Kameratechnologien, die verwendet wird, um detailgetreue Karten und Sicherheits-Features zu erstellen. Uber unterstützt auch schon Forscher an der Carnegie-Mellon University in Pittsburgh, die sich mit selbstfahrenden Autos beschäftigen. In Arizona wird Uber vom Gouverneur unterstützt, die Gesetze wurden abgeändert, damit Uber-Fahrer keine gewerblichen Lizenzen benötigen. Das Ziel von Uber ist es, selbstfahrende Autos einzusetzen, um sich die Kosten für die Fahrer zu sparen.  (via abc News)

Tesla Ingenieur für selbstfahrende Autos wechselt zu Apple

Die Anzeichen verdichten sich weiter, dass Apple an einem selbstfahrendem Auto arbeitet. Nun ist ein erfahrener Manager vom Elektroauto-Hersteller Tesla zu Apple gewechselt. Das LinkedIn Profil von Jamie Carlson gibt an, dass er Tesla verlassen hat und zu Apple gewechselt ist. Apple baut seit geraumer Zeit ein Team mit Experten für die Entwicklung von selbstfahrenden Autos auf. Im letzten Monat kamen auch Berichte auf, dass Apple an der Technologie des BMW i3 Interessiert ist, um diese als Plattform für ein eigenes Auto zu nutzen. (via Reuters)

Amazon testet Lieferservice für Restaurants

In Seattle testet der amerikanische E-Commerce Konzern Amazon einen Lieferservice für von Restaurants zubereiteten Essen. Der Test kann als Zeichen gedeutet werden, dass Amazon bald in den Markt der Lieferdienste für zubereitete Mahlzeiten einsteigt. Der neue Service wird über den Same-Day Delivery Service Prime Now abgebildet. Die Prime Now Fahrer holen die Mahlzeiten bei den Restaurants ab und liefern sie zur gewünschten Adresse. Amazon wurde in einen umkämpften Markt einsteigen. Wettbewerber in den USA sind unteranderem GrubHub, Caviar, Peachd usw. In Deutschland sind Unternehmen wie Foodora, Food Express oder Deliveroo in dem Metier unterwegs. (via GeekWire)

Taxi App Ola bietet Bezahlfunktion in anderen Apps an

Die indische Taxi-App Ola bietet seinen Bezahlservice auch für andere Apps und Unternehmen an. Mit Ola Money können auch Einkäufe und Rechnungen bei Anbietern wie Lenzkart, der Hotelkette OYO Rooms oder dem Streamingdienst Saavn bezahlt werden. Seit letztem Jahr müssen die über eine App bestellten Taxifahrten per digitalem Geldbeutel bezahlt werden, eine Kreditkartenzahlung ist nicht mehr möglich. Es muss also ein Geldbetrag auf ein digitales Konto geladen werden, von dem aufgeladenen Guthaben wird der Betrag bei jeder Bezahlung abgezogen. Ola kooperiert mit Zipcash, um diese Voraussetzung zu erfüllen. Ola Money Nutzer sollen mit Rabatten von teilnehmenden Partnern belohnt werden, wenn sie den Service nutzen. (via TechCrunch)

Bild: Getmobility.de (bestimmte Rechte vorbehalten)

Die Zukunft der Mobilität verstehen

Die Zukunft der Mobilität wird von drei Mega-Trends beeinflusst werden. Zu den Trends zählen Elektromobilität, selbstfahrende Autos und On-Demand Mobilität.

Die durch die Trends verursachten Veränderungen werden neue wirtschaftliche Chancen ermöglichen und für eine Verlagerung Wirtschaftsleistung durch die bestehenden Mobilitätsangebote sorgen. Vorangetrieben werden diese Veränderungen von etablierten Technologieunternehmen und innovativen Startups.

Die Umsetzung der Trends durch die etablierten Konzerne und Startups wird dafür sorgen, dass Mobilität günstiger und sicherer wird. Außerdem wird es für die Nutzer mehr Auswahl geben und die gebundenen Ressourcen werden effizienter genutzt.

On-Demand Mobilität

Die On-demand Mobilität ist einer der wichtigsten Trends in der Fortbewegung von Personen und Gütern, mit einem globalen wirtschaftlichen Einfluss. Unter On-Demand Mobilität werden alle Mobilitätsanbieter bzw. – Dienstleistungen zusammengefasst, die eine Transportdienstleistung anbieten, die über eine Smartphone-App einfach gebucht und bezahlt werden können. Darunter fallen die Beförderung von Personen, aber auch die von Waren und Services.

Das exponentielle Wachstum von Carsharing, Ridesharing und Same-Day Delivery Dienstleistungen für Kurzstrecken sind nur der Beginn für der Entwicklung. Der Trend, dass auf den persönlichen Autobesitz immer weniger Wert gelegt wird und dass on-demand Services an Nachfrage gewinnen, wird sich weiter verstärken.

Angebote, wie Carsharing werden dafür sorgen, dass Rate von Fahrzeugen pro Einwohner reduziert wird. Experten gehen davon aus, dass ein geteiltes Auto um die 10 -15 private Fahrzeuge ersetzt. Es könnte sein, dass noch innerhalb der nächsten 10 Jahre die meisten innerstädtischen Kilometer mit Ridesharing und Carsharing Angeboten zurück gelegt werden. Dazu tragen die hohen Kosten für den Besitz eines Fahrzeugs bei. Außerdem kommt die bestehende Infrastruktur an ihre Grenzen und Geld für weitere Investitionen ist knapp.

Der Trend, dass On-Demand Services an Beliebtheit gewinnen, liegt auch an den bevölkerungsreichsten Nationen der Erde. In China und Indien besitzt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung ein eigenes Fahrzeug. Die Straßen in den indischen und chinesischen Städten sind trotzdem schon verstopft. On-demand Services werden den Bedarf nach Mobilität von mehreren Millionen Indern und Chinesen der Mittelschicht stillen. Der Fahrzeugbesitz wird in den beiden genannten Ländern nicht möglich sein. Es ist davon auszugehen, dass die Kosten für den Fahrzeugbesitz zu hoch sein werden, im Zweifel auch durch Regierungsmaßnahmen.

Fahrerlose Fahrzeuge

Mit selbstfahrenden Fahrzeugen beschäftigen sich mehrere Unternehmen. Der Technologiekonzern Google vermarktet die Bemühungen um das eigene selbstfahrende Fahrzeug hervorragend. Seit einiger Zeit gibt es auch Gerüchte, dass der Elektronikkonzern Apple an der Entwicklung eines eigenen Fahrzeugs arbeitet. Auch etablierte Automobilkonzerne, wie Daimler, Audi, BMW oder Volvo arbeiten am fahrerlosen Fahrzeug. Die ersten fahrerlosen Fahrzeuge werden in den nächsten 5 Jahren auf den Markt kommen.

Selbstfahrende Auto sind nicht nur sicherer, sie eignen sich auch hervorragend für den Einsatz bei on-demand Mobilitätsangeboten. Für on-demand Plattformen würde ein großer Kostenfaktor wegfallen, wenn keine Fahrer mehr bezahlt werden müssen. Für das Geschäftsmodell der Ridesharing Plattformen gibt es durch selbstfahrende Autos ganz neue Perspektiven. Für die Nutzer von on-demand Dienstleistungen würden die Kosten reduziert werden. Deshalb investiert auch die Taxi-Alternative Uber in die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen.

Elektrische Fahrzeuge

Der Erfolg von Tesla hat den etablierten Automobilkonzernen gezeigt, dass Elektroautos Begeisterung auslösen können und sich gut verkaufen lassen. Getrieben wird der Trend durch die Verbesserungen der Batterie-Technologien, Batterie-Steuerung und die Entwicklung der Benzinpreise. Auch Elektromotoren haben einen besseren Wirkungsgrad, als Verbrennungsmotoren. Hinzukommt, dass Elektromotoren einen geringeren Wartungsaufwand erfordern und eine längere Lebensdauer haben. Entscheidender Punkt, der für das weitere Wachstum der Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen verantwortlich ist, ist das wachsende Umweltbewusstsein der Bevölkerung und der Regierungen.

Interessant wird es, wenn die Fahrzeuge für den permanenten Einsatz bei on-demand Netzwerken und nicht den persönlichen Besitz entwickelt werden. Die Fahrzeuge werden dann rund um die Uhr unterwegs sein und nicht mehr als 95% ungenutzt am Straßenrand stehen, so wie es jetzt der Fall ist. Der Bedarf nach elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wird durch die wachsende Nachfrage an on-demand Dienstleistungen steigen. Durch die steigende Nachfrage werden auch die Preise für Elektrofahrzeuge nach unten gehen und die Modellvielfalt wird steigen.

Bis Elektrofahrzeuge für den permanenten Einsatz in on-demand Transportnetzwerken entwickelt sind, wird es noch einige Jahre dauern. Bis es soweit ist, werden Hybrid Fahrzeuge eingesetzt. Die neue Generation der Elektrofahrzeuge wird auf dauernden Einsatz, günstigen Betrieb, Effizienz und einfache Nutzung ausgelegt sein.

Zusammenfassung

Durch die oben genannten Entwicklungen im Mobilitätsbereich werden die Beförderungs- und Transportkosten stark reduziert. Hinzu kommen die Reduzierung der Luftverschmutzung und durch menschliches Versagen verursachte Unfälle. Durch das Wachstum der on-demand Mobilitätsangebote werden auch einige Flächen frei werden, die für neue Zwecke genutzt werden können. Wenn weniger Fahrzeuge unterwegs sind, werden weniger Parkplätze benötigt. Wenn der Privatbesitz von Autos zurückgeht, werden weniger Garagen benötigt und der Platz kann für andere Zwecke genutzt werden.

Die Zukunft im Mobilitätsbereich wird durch eine Überschneidung der drei genannten Trends bestimmt. Jeder Trend ist für sich wichtig, kombiniert ergeben die drei Trends ungeahnte Möglichkeiten.

Ein Erfolgsfaktor wird sein, das Vertrauen der beteiligten Gruppen zu gewinnen. Nutzer, Investoren, Behörden und Versicherungen müssen dann überzeugt sein, dass die neuen Services keine Risiken bergen.

Es bleibt spannend abzuwarten, wann wir in den nächsten 5 bis 10 Jahren ein selbstfahrendes Elektroauto sehen, das auf on-demand Transportplattformen zugeschnitten ist.

Bild: The Art of Mobility von Matthias Rapp (bestimmte Rechte vorbehalten)

Tesla startet Empfehlungsprogramm

Das amerikanische Unternehmen Tesla, das Elektrofahrzeuge verkauft, startet ein Empfehlungs-Programm, das auch hier in Deutschland genutzt werden kann. Wer bereits schon Tesla-Kunde ist, erhält einen Link, den er an Bekannte und Freunde weiterleiten kann.

1000 € für jeden Geworbenen

Für jede Person, die über den persönlichen Link einen Tesla Model S bestellt, erhält der Geworbene einen Rabatt von 1000 € auf der Verkaufspreis. Derjenige, der den Link versandt hat, erhält 1000 € Guthaben auf sein Tesla Konto. Das Guthaben kann für Serviceleistungen und Zubehör eingesetzt werden. Pro Kunde gibt es für maximal 10 Empfehlungen eine Gutschrift. Zusätzlich winkt eine Einladung zur Eröffnungsparty der Gigafactory.  Die Gigafactory ist die sich derzeit im Bau befindende Batteriefabrik, die Tesla in Nevada hochzieht. Hierfür müssen mindestens 5 erfolgreiche Empfehlungen getätigt werden.

Model X geschenkt

Wer tatsächlich auf 10 Empfehlungen kommt, kann sich ein exklusives Model X der “Founder Series” zum Preis eines normalen Model X bestellen. Das Model X ist das zweite massentaugliche Modell, das Tesla auf den Markt bringt. Beim Model X handelt es sich um einen SUV mit Flügeltüren, der vor allem die weibliche Kundschaft ansprechen soll. Die erste Person, die auf 10 erfolgreiche Empfehlungen kommt, erhält das exklusive Model X geschenkt.

Wenig Geld für klassische Werbung

Tesla gibt wenig Geld für klassische Werbung aus und vertraut auf die Wirkung des aktuellen Hypes, der sich rund um die Elektrofahrzeuge des kalifornischen Herstellers aufgebaut hat. Mit einem Empfehlungs-Programm haben schon einige Startup-Unternehmen einen großen Kundenstamm aufgebaut. Als Paradebeispiel ist auch der Fahrdienst-Anbieter Uber zu nennen, der dank eines Empfehlungsprogramms populär geworden ist.

Tesla verkauft doppelt so viele Elektroautos wie BMW

Tesla verkauft ca. 12.000 Fahrzeuge pro Quartal. Der Einstiegs-Preis liegt bei knapp über 70.000 €. Der deutsche Autobauer BMW verkauft pro Quartal nur etwa die Hälfte an Elektrofahrzeugen. Laut Handelsblatt hat BMW im ersten Halbjahr diesen Jahres 12.500 Elektrofahrzeuge vom Typ i3 verkauft. An der Elektroplattform von BMW soll Apple Interesse haben. Die BMW i3 Plattform könnte die Basis für das von Apple geplante selbstfahrende Fahrzeug sein.

Bild: getmobility.de (bestimmte Rechte vorbehalten: )

Kurznachrichten: Lebensmittel bei Ola, Selbstfahrende Autos, Nokia Here und Apple

Kurznachrichten: Die indische Taxi-App Ola startet einen Lieferservice für Lebensmittel. Deutsche Automobilhersteller scheinen bei Nokia Here zum Zuge zu kommen. Der Technologiekonzern Apple ist an der Nutzung der BMW i3 Plattform für ein eigenes Fahrzeugprojekt interessiert.

Deutsche Automobilkonzerne scheinen bei Here zum Zuge zu kommen

Ein Konsortium um die deutschen Automobilhersteller Daimler, BMW und Audi scheinen kurz vor dem Abschluss zum Kauf der Kartentechnologie von Nokia Here zu sein. In den letzten Zügen der Verhandlungen geht es noch darum, welche Patente im Zuge des Deals den Besitzer wechseln. Unter anderem geht es um die Patente, die es selbstfahrenden Autos ermöglicht, mit den Mobilfunknetzen zu kommunizieren. Als Kaufpreis wird eine Summe zwischen 2.5 und 3 Milliarden Euro genannt. Laut Experten sind in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen nötig, um die Kartentechnologie für selbstfahrende Fahrzeuge fit zu machen. Die deutschen Automobilhersteller wollen die Kartentechnologie für die selbstfahrenden Autos nutzen, außerdem dürfte es um Datenschutz gehen. Ursprünglich waren laut Medienberichten auch Taxi-Schreck Uber, Facebook, Microsoft und der chinesische Baidu Konzern an Nokia Here interessiert. Der Automobilzulieferer Bosch hat derweil verkündet, eine Kooperation mit TomTom eingegangen zu sein, um Technologien und Teile für selbstfahrende Autos zu entwickeln. (via Reuters)

Apple verhandelt mit BMW um i3 als Basis für eigenes Elektroauto zu nutzen

Der amerikanische Apple Konzern befindet sich anscheinend in Verhandlungen mit BMW.  Der kalifornische Technologiekonzern sei an der Plattform und Karosserie des BMW i3 interessiert, um darauf sein eigenes selbstfahrendes Elektroauto auszusetzen. Die ersten Verhandlungen haben schon vor einem halben Jahr stattgefunden, sind aber ergebnislos abgebrochen worden. Darüber, das Apple an der Entwicklung eines eigenen Fahrzeugs arbeitet, gibt es immer wieder Spekulationen. Im Mai hat Jeff Williams, Chief of Operations bei Apple auf einer Konferenz erwähnte, dass das Auto ein „ultimatives Device“ sei. Es wurden auch hochrangige Manager eingestellt, die als Experten für die Automobilentwicklung und Produktion gelten. Darunter befindet sich z.B. Doug Betts, der davor   lange bei Chrysler Fiat gearbeitet hat. Apple müssten einiges an Entwicklungsarbeit investiert, um den i3 zu einem Kassenschlager weiterzuentwickeln. Bisher verkauft sich das auf Kohlefaser basierende Fahrzeug eher mau. (via Manager Magazin)

Die Indische Taxi-App Ola startet Lieferservice für Lebensmittel

Das von Alibaba und SoftBank finanzierte Startup Ola aus Indien startet einen Lieferservice für Lebensmittel. Gestartet ist Ola als Taxi-App, später kam ein Lieferservice für zubereitete Gerichte hinzu. Mit dem neuen Service wird das Geschäftsmodell um eine weitere Säule erweitert. Zum Start wird Ola Store in Bangalore verfügbar sein. Die Kunden können aus 12.000 Produkten aus 13 Kategorien wählen. Geliefert werden auf gefrorene Produkte und Obst und Gemüse. Die Kunden können einen Lieferzeitpunkt zwischen 9 Uhr und 22 Uhr festlegen, oder on-demand bestellen. Im letzteren Fall wird die Lieferung dann innerhalb einer Stunde zugestellt. Ola hat im April 400 Mio. US$ an Finanzierung eingesammelt und danach die konkurrierend Taxi-App TaxiForSure für 200 Mio. US$ übernommen. (via TechCrunch)

Bild: Getmobility.de

Carsharing dank selbstfahrender Autos bald noch erfolgreicher?

Carsharing dank selbstfahrender Autos bald noch erfolgreicher?

Dass Technologie-Unternehmen wie Google längst selbstfahrende Prototypen entwickelt haben, ist seit Jahren bekannt und für den normalen Fahrer zunächst nicht relevant. Dass Hersteller wie Audi nun nachziehen, dafür umso mehr, denn der erste Schritt zu komfortablen Stunden am Steuer rückt in greifbare Nähe.

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Kurznachrichten: 1.5 Milliarden US$ für Uber, 3 Milliarden für Nokia HERE?

Kurznachrichten: Uber will weitere Milliarden einsammeln, Bewertung steigt auf 50 Milliarden US$. Gebote von über 3 Milliarden US$ für den Kartenservice Nokia Here wurden von den deutschen Automobilherstellern und Uber abgegeben.

Uber plant neue Finanzierungsrunde

Die Ridesharing und Transport Plattform Uber plant weitere 1.5 Milliarden US$ an Finanzierung aufzunehmen. Die Bewertung würde dann auf 50 Milliarden US$ steigen. Uber hat erst Anfang des Jahres einen Milliardenbetrag eingesammelt, bei einer Bewertung von 40 Milliarden US$. Uber profitiert dabei von der Einstellung der Investoren, die die Technologie von Uber als Zukunft im Transport- und Beförderungsbereich ansehen. Uber wird mit der Finanzierung den Service in weitere Städte bringen. Außerdem werden Services wie UberEATS weiter ausgebaut. Für Akquisitionen und Forschungsprojekte könnte auch Geld benötigt werden. (via Bloomberg)

3 Milliarden US$ für Nokia Here?

Für den Kartendienst HERE von Nokia gibt es einige Kaufinteressenten. Die Deutschen Automobilhersteller Audi, Mercedes und BMW willen wohl gemeinsam das Kartenunternehmen übernehmen. Außerdem ist anscheinend Uber bereit, 3 Milliarden US$ für den Dienst zu zahlen. Ein entsprechendes Angebot wurde abgegeben. Neben dem Konsortium der Automobilhersteller und Uber soll auch eine nicht genannte Private Equity Firma Interesse an dem Service und den Daten von Nokia bekundet haben. Here hat vor allem einen großen Marktanteil im Segment der von Werk eingebauten Navigationsgeräte. Deshalb wird das Interesse der Automobilhersteller groß sein. Uber könnte mit Here unabhängiger von Google werden und  seinen UberPool Service verbessern. Die Kartentechnologie spielt auch eine Schlüsselrolle in der Entwicklung selbstfahrender Autos. Sowohl Uber als auch die Automobilhersteller arbeiten an entsprechenden Projekten. (via New York Times)

Carsharing: Flinkster und Ford arbeiten enger zusammen

Die Deutsche Bahn und Ford arbeiten im Carsharing Bereich enger zusammen. Die Bahn nutzt für ihr Carsharing Angebot Ford Fahrzeuge. Ford Nutzt das von der Deutschen Bahn entwickelte internetbasierte Buchungssystem für Ford Carsharing. Ford bietet seit 2013 mit ausgewählten Handelspartnern Carsharing an. Die registrierten Nutzer haben auch Zugriff auf das Fahrzeugangebot von Flinkster, dem Carsharing Angebot der Deutschen Bahn. Insgesamt stehen der Nutzern von Ford Carsharing so 3600 Fahrzeuge an 1000 Stationen in über 200 Städten zur Verfügung. Sowohl Flinkster als auch Ford Carsharing sind stationsgebundene Angebote, die Fahrzeuge müssen an einer festen Station abgeholt und wieder abgestellt werden. Im Gegensatz dazu existieren free-floating Angebote wie DriveNow und Car2Go. Bei diesen Modellen können die Carsharing Fahrzeuge an beliebigen Orten in einem festgelegten Gebiet abgestellt werden. (via Presseportal)

Bild: here.com (alle Rechte vorbehalten)

Das war die Woche: Postbus, Uber kauft zu, Blacklane wird in Amadeus implementiert

Nachrichtenübersicht: Aus ADAC Postbus wird Postbus. Erfolg für Blacklane, der Fahrservice wird bei Amadeus implementiert. Uber kauft Kartenservice deCarta, um unabhängiger von Google und Apple Maps zu werden.

Aus ADAC Postbus wird Postbus

Nach dem Ausstieg des ADACs aus dem Gemeinschaftsprojekt mit der Deutschen Post wird aus ADAC Postbus die Marke Postbus. Ab Mai 2015 wird ausserdem das Liniennetz erweitert, statt wie bisher 60 Städten sollen dann 120 Städte angefahren werden. Neu im Programm sind Nachtfahrten und ab Sommer auch internationale Ziele. Der ADAC Postbus ist der viertgrößte Anbieter auf dem deutschen Markt, der Marktanteil liegt bei etwa 8%. Angeführt wird der Markt von MeinFernbus Flixbus, die sich Anfang des Jahres zusammengeschlossen haben. Dahinter folgen die Marken der Deutschen Bahn. Die Deutsche Bahn hat kürzlich ebenfalls angekündigt, alle Marken zusammenzufassen. Außerdem soll das Fernbuslinien-Netz ausgebaut werden. (via Handeslblatt)

Blacklane demnächst über Amadeus buchbar

Der Service der Limousinenplattform Blacklane wird in Amadeus Taxi & Transfer integriert, damit Reisebüros und Fluggesellschaften ihren Kunden auf einfache und nutzerfreundliche Weise einen Service für die letzte Meile anbieten können. Ab Juni diesen Jahres soll die Lösung für Online-Reisebüros verfügbar sein, ab dem vierten Quartal ist es für Fluggesellschaften möglich, die API einzubinden. Irgendwann später soll die Lösung über alle Amadeus Kanäle zugänglich sein, also auch für Travel Management in Unternehmen und in offline Reisebüros. Ende letzten Jahres wurde Blacklane schon in die Reise-Suchmaschine Qunar aus China integriert. (via Amadeus)

Uber kauft erstmals zu, Kartendienst deCarta wird übernommen

Das Unternehmen hinter der Ridesharing App Uber übernimmt den Kartendienst deCarta. Es ist die erste Übernahme durch Uber, die offiziell kommuniziert wird. DeCarta bietet eine ganze Reihe an Lokalisierung- und Karten-Services an, darunter in Karten Suche, Lakalisierungs-API, Turn-by-Turn Navigation und mehr. Offiziell soll durch die Übernahme von deCarta der UberPOOL Service und die Vorhersage der Ankunftszeit verbessert werden. Darüber hinaus kann davon ausgegangen werden, dass Uber durch die Übernahme unabhängiger von Google und Google Maps werden möchte. Google ist zwar ein Uber Investor, in letzter Zeit gab es mehrere Anzeichen, dass sich das Verhältnis der beiden Technologie-Unternehmen abgekühlt hat. Uber hat angekündigt, mit der Carnegie Mellon University in Pittsburgh an einem selbstfahrendem Auto zu arbeiten, über Google gab es Gerüchte, dass das Unternehmen an einem eigenen on-demand Ridesharing Service arbeitet. Auch für das eigene selbstfahrende Fahrzeug würde die Akquisition der Kartentechnologie Sinn ergeben. DeCarta wurde bereits 1996 gegründet und hat mehr als 55 Mio. US$ an Finanzierung eingesammelt. Trotz der Übernahme wird deCarta weiter mit externen Kunden zusammen arbeiten. (via Wall Street Journal)

Bild: Der neue Postbus (Quelle: Deutsche Post, alle Rechte vorbehalten)

11 Mobility – & Transport Unternehmen + Investoren, die Sie 2015 beobachten sollten

Auch im Jahr 2015 wird sich im Bereich Mobility, Transport und Beförderung einiges bewegen. Die folgende Präsentation ermöglicht eine kurze Übersicht und stellt einige Fragen. Zum Beispiel: Wie entwickelt sich der Wettbewerb zwischen Uber und Lyft? Was passiert im Bereich Carsharing und multimodale Mobilität? Schließen sich die beiden Limousinen-Services MyDriver und Blacklane zusammen?

Mobility Trends für 2015

Bild: Mobility 2.0 von Joel Müller (bestimmte Rechte vorbehalten)