Archiv der Kategorie: Taxi App

Ride-Sharing Dienst Ola geht weiter in Richtung ÖPNV Integration

Die indische Fahrdienst-Plattform Ola hat sich die ÖPNV und Ticketing App Ridlr geschnappt, um sich weiter mit dem ÖPNV zu verzahnen.  Millionen Inder nutzen den öffentlichen Verkehr täglich, der öffentliche Nahverkehr in Indien ist ein interessanter Markt mit viel Potential, der noch wenig digitalisiert ist. Die Ridlr App hilft vielen Pendlern bei der regelmäßigen Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Ticket App für ÖPNV gekauft

Mit der Ridlr App können die Nutzer ÖPNV Verbindungen suchen und ein passendes Ticket für den öffentlichen Nahverkehr buchen. Bisher fokussiert sich das Startup auf die Städte Mumbai und Delhi und arbeitet mit den Anbietern BEST (Brihanmumbai Electric Supply and Transport), Delhi Metro und Mumbai Metro zusammen. Zusätzlich werden ein paar Pilotprojekte in anderen Städten durchgeführt.

Die App wurde bereits 2012 von den beiden Gründern Brijraj Vaghani und Ravi Khemani gestartet. Nach einer Series A Finanzierung in unbekannter Höhe hat das Unternehmen 2013 eine Series B mit 6 Mio. US Dollar von Qualcomm Ventures, Matrix Partners und Times Internet eingesammelt. Matrix Partnern ist auch an Ola beteiligt. Die App ist nur für Android verfügbar und wurde mehrere Millionen Mal aus dem Goolgle Play Store geladen.

Holistisches Verkehrsangebot für Indien als Ziel

Ola möchte Ridlr in das eigene Setup integrieren, um die unterschiedlichen Verkehrsangebote zu einem holistischen Angebot vernetzten zu können. Außerdem ist eine Integration in den öffentlichen Verkehr geplant. Dabei stehen die Nutzer im Fokus, die ein komfortables Mobility Angebot vorfinden sollen. Damit möchte die Mobility Plattform auch die eigene Postion im Wettbewerb mit Uber stärken. Nach dem Rückzug von Uber in China und Südostasien wird der Fokus wahrscheinlich auf Indien gelegt. Da schadet es aus Sicht von Ola nicht, aggressiv und strategisch vorzugehen.

Ola mit Milliarden bewertet

Ola hat in den letzten Runden mehrere Milliarden Dollar eingesammelt, zuletzt 1.1 Milliarden Dollar von Tencent aus China und SoftBank aus Japan. Da SoftBank auch an Uber beteilig ist, bleibt es spannend, ob sich in Indien ein ähnlicher Deal wie in China oder Südostasien anbahnt. Fachleute erwarten, dass Ola weitere Unternehmen übernehmen wird, um die Position zu stärken und um das Wachstum anzukurbeln. Zuvor hat Ola schon den Indien-Ableger von Foodpanda sowie das Mobile Payment Unternehmen Qarth, die Taxi-App TaxiForSure und Geotagg übernommen.

Bild: Ola (alle Rechte vorbehalten)

Ride-Sharing Dienst: Didi startet in Mexiko

Die Chinesische Ride-Sharing Plattform Didi Chuxing ist in Mexiko gestartet. Fahrer wurden seit Anfang April angeworben, die App und die Website wurde für den mexikanischen Markt angepasst und Werbung wird geschaltet. Beste Voraussetzungen für einen kostspieligen Wettkampf mit Mitbewerber Uber.

Erste Expansion mit eigenem Team

Für Didi ist es die erste Expansion mit eigenem Team in einen Markt außerhalb Chinas. In der Vergangenheit lag der Fokus auf globalen Partnerschaften mit Grab, Lyft und anderen Plattformen, um den Nutzern ein weltweites Angebot bieten zu können. In Japan wurde enger mit einem lokalen Anbieter zusammengearbeitet.

Testbetrieb in kleineren Städten

Die Fahrdienst-Plattform wird sich zuerst auf kleinere Städte konzentrieren, zum Beispiel Toluca. Nach dem die ersten Erfahrungen dort gemacht wurden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Dienst in Mexico City starten wird. In Toluca wird ein UberX-änlicher Dienst gestartet, der mit günstigen Fahrpreise überzeugen soll. Neben einem Fahrdienst mit Autos soll das Unternehmen auch mit dem Gedanken gespielt haben, einen Dienst mit Motorräder und einen Bike-Sharing Dienst anzubieten.

Bessere Konditionen für Fahrer


Die Fahrer können mit mehr Einnahmen rechnen, wenn sie bei Didi fahren. Bis Mitte Juni wird Didi keine Vermittlungsgebühr verlangen und danach nur 20 Prozent vom Fahrpreis. Konkurrent Uber verlangt 25 Prozent Vermittlungsgebühr. In der Regel orientieren sich die Fahrer stark nach den Verdienstmöglichkeiten und zeigen eine geringe Loyalität gegenüber einer Plattform. Es ist zu erwarten, dass Uber im Wettbewerb um Bonuszahlungen und Vermittlungsgebühren nachziehen wird, um die Fahrer auf der eigenen Plattform zu halten. Mexiko ist nach den USA einer der wichtigsten verbleibenden Märkte für Uber. Etwa 7 Millionen Nutzer sind registriert und können den Dienst in mehr als 35 Städte in Mexiko nutzen. Der Marktanteil von Uber soll bei 87 Prozent liegen.

Investment in lokale Konkurrenten

Die Entwicklung in Mexiko ist aus mehreren Gesichtspunkten interessant. Obwohl Didi und Uber mit Softbank einen gemeinsamen Investor haben und in Asien das Kriegsbeil zwischen beiden Unternehmen begraben wurde, geht Didi in Mexiko in den direkten Wettbewerb zu Uber. Uber hat sein China Geschäft an Didi verkauft, wodurch sich beide Unternehmen einen hohen Milliardenbetrag für Werbung und Fahrer-Bonis gespart haben dürften. Erst kürzlich hat Softbank die beiden Beteiligungen Uber und Grab dazu gedrängt, das Geschäft in Südostasien zu verschmelzen. Außerdem hat Didi den Anbieter 99 übernommen, der in Südamerika bereits aktiv ist und auch Mexico als Markt auf der Agenda haben dürfte. Interessant, dass Didi trotzdem unter eigenem Namen in den Markt in Mexiko startet. In Europa ist Didi an Taxify beteiligt, im Mittleren Osten an Careem und in Indien an Ola.

Bild: Didi Chuxing (alle Rechte vorbehalten)

Bestätigt: BMW und Daimler vereinbaren Bündelung ihrer Mobilitätsdienste

Seit längerem wurde darüber spekuliert, jetzt melden beide Unternehmen Vollzug. Die beiden Automobilkonzerne Daimler und BMW legen die Mobilitätsdienste zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen Services für nachhaltige, urbane Mobilität aus einer Hand anbieten.

Strategischer Ausbau der Mobilitätsdienste geplant

Die Tochtergesellschaften und Beteiligungen in den Bereichen Car-Sahring, Ride-Hailing, Parking, Charging und Multimodalität werden in das Gemeinschaftsunternehmen eingebracht. Das Portfolio soll in den kommenden Jahren gemeinsam weiter strategisch ausgebaut werden. Die Fusion der Dienste muss noch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden freigegeben werden. Beide Unternehmen sollen jeweils fünfzig Prozent der Anteile an dem Joint Venture-Modell halten. Die beiden Unternehmen werden mit ihrem jeweiligen Kerngeschäft auch künftig weiterhin im Wettbewerb stehen. Wie das gemeinsame Unternehmen heißen wird und welche Markenstrategie verfolgt wird, wurde noch nicht kommuniziert.

Fünf Bereiche im gemeinsamen Unternehmen

Folgende Bereiche sollen in dem Joint-Venture vereint werden:

Multimodal und On-Demand Mobility mit moovel und ReachNow

Die intelligente und nahtlose Vernetzung von verschiedenen Mobilitätsangeboten – inklusive Buchung und Bezahlung – stellt einen großen Mehrwert für die Nutzer dar. Darüber hinaus bietet die multimodale Plattform Lösungsansätze für die Herausforderungen des urbanen Individualverkehrs. Unbekannt ist, ob beide Angebote verschmelzen werden oder parallel bestehen bleiben.

CarSharing mit Car2Go und DriveNow

Car2Go und DriveNow haben in Summe 20.000 Fahrzeuge in 31 internationalen Metropolen. CarSharing erlaubt, die Auslastung von Fahrzeugen zu erhöhen und damit zur Reduktion der Gesamtzahl von Fahrzeugen in den Städten beizutragen. Mehr als vier Mio. Kunden nutzen bereits diese CarSharing-Angebote. Ob einer der Marken verschwinden wird, ist noch nicht bekannt.

Ride-Hailing mit mytaxi, Chauffeur Privé, Clever Taxi und Beat

Mit Europas größter Taxi-App ganz einfach ein Taxi bestellen oder in Frankreich einen lizensierten Fahrer für eine Fahrt in den französischen Metropolen nutzen. Insgesamt 13 Mio. Kunden und rund 140.000 Fahrer nutzen heute schon die moderne, praktische und schnelle Art des Ride-Hailing mit mytaxi, Clever Taxi und Beat sowie dem Fahrdienstvermittler Chauffeur Privé. Innovative Angebote wie mytaximatch, bei dem sich unbekannte Menschen per Fingertipp ein Taxi teilen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des innerstädtischen Verkehrsaufkommens, indem zahlreiche individuelle Fahrten im urbanen Raum überflüssig werden.

Parking mit ParkNow und Parkmobile Group/Parkmobile LLC:

Ticket- und bargeldloses Parken am Straßenrand oder Suchen, Reservieren und Bezahlen von Parkplätzen in Parkhäusern. Der innovative, digitale Parkdienst reduziert damit Zeit und Zahl der Fahrten, die Menschen für die Parkplatzsuche aufwenden und verringert damit das Verkehrsaufkommen signifikant. Denn der Parksuchverkehr macht heute etwa 30% des Stadtverkehrs aus.

Charging mit ChargeNow und Digital Charging Solutions:

Einfacher Zugang (Finden, Laden, Bezahlen) zum größten Netz an öffentlichen Ladestationen mit mehr als 143.000 Ladepunkten weltweit. Zusammen mit privilegierten Parkplätzen in den Städten unterstützt dies den Ausbau der Elektromobilität. Es ermöglicht den Menschen, Elektromobilität leicht in ihre Mobilitätsbedürfnisse zu integrieren und diese Antriebsform besser kennenzulernen. Auch hier ist nicht bekannt, ob beide Angebote verschmelzen werden.

Beide Unternehmen verfolgen schon seit ein paar Jahren, einer der führenden Anbieter bei innovativen Mobilitätsdienstleistungen zu werden. Bisher sind beide Konzerne aber weit hinter den führenden Anbietern wie Uber, Didi oder Lyft zurückgeblieben. Es ist zu hoffen, dass das Joint-Venture eine höhere Schlagzahl an den Tag legt, um die Zukunft der Mobilität ernsthaft mitgehalten zu können. Interessant auch, dass beide Unternehmen die Fäden für die Gestaltung der Zukunft aus der Hand geben.

Ganzheitliches Ökosystem an Mobilitätsdiensten

Die Partner planen, die Angebote besser zu vernetzen, um den Kunden ein ganzheitliches Ökosystem an Mobilitätsdiensten anbieten zu können. Die BMW Group und die Daimler AG wollen den Ausbau dieses neuen Geschäftsmodells gemeinsam nachhaltig vorantreiben sowie eine schnelle, weltweite Skalierung des Angebots ermöglichen.

Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG kommentiert den Zusammenschluss wie folgt: „Die geplante Bündelung unserer Mobilitätsdienste zu einem digitalen Ökosystem ist einzigartig. Mit dieser Allianz erleichtern wir unseren Kunden den Einstieg in die emissionsfreie Mobilität der Zukunft. Im Wettstreit um die besten Premium-Fahrzeuge bleiben wir Wettbewerber. Mit der geplanten Zusammenlegung unserer Mobilitätsdienste setzen wir ein Zeichen in Richtung neue Wettbewerber und bündeln unsere Kräfte“.

„Als Pioniere des Automobilbaus werden wir nicht anderen das Feld überlassen, wenn es um die urbane Mobilität der Zukunft geht. Es wird zukünftig mehr Menschen als heute geben, die im urbanen Raum auf ein eigenes Auto verzichten, aber trotzdem sehr mobil sein möchten. Um ein einzigartiges, nachhaltiges Ökosystem für urbane Mobilität zu entwickeln, wollen wir unsere Expertise und Erfahrung bündeln“, sagte Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

Bild: Daimler AG (alle Rechte vorbehalten)

Ride-Hailing Apps haben im letzten Jahr 65% mehr Fahrten absolviert als Taxen

In New York City sind über Ride-Hailing Apps gebuchte Fahrten schon seit längere Zeit mehr, als Taxifahrten. Schon Anfang 2017 haben die Ride-Hailing Dienste mehr Fahrten absolviert, als die Taxifahrer der amerikanischen Großstadt. Anbieter wie Uber, Lyft oder Via haben in den letzten vier bis fünf Jahren eine unheimliche Erfolgsgeschichte hingelegt. Das  absolvierte Fahrtvolumen stieg von Null auf 15 Mio. Fahrten pro Monat. Die Taxifahrer haben im gleichen Zeitraum etwa 5 Mio. Fahrten verloren.

Mehr Ride-Hailing als Taxi Fahrten seit Februar 2017

Im Februar 2017 haben die Ride-Hailing Apps mehr als 10 Mio. Fahrten im Monat vermittelt und damit erstmals die Taxen übertroffen. Bis Jahresende ist die Zahl der Fahrten auf 15 Mio. Fahrten pro Monat angestiegen. Die Daten kommen aus einer Analyse, die ein amerikanischer Blogger auf Basis der Daten der Taxi und Limousinen Kommission erstellt hat. Mit den 15 Mio. Fahrten der Uber, Lyft, Gett, Via und Juno Fahrer, liegt das Kontingent 65% über dem Niveau der Taxifahrten.

Uber weit vor der Konkurrenz

In New York City ist Uber trotz der Skandale immer noch der größte Anbieter und das mit Abstand. Im Dezember 2017 hat Uber mehr als 10 Mio. Fahrten in New York absolviert. Lyft kommt gerade mal auf ein Viertel der Fahrten im selben Monat. Lyft konnte zwar durch die #deleteUber Kampagne profitieren, aber bei weitem nicht einholen. In einigen Stadtteilen konnte Lyft den Anteil von etwa 15% Marktanteil auf 30% verdoppeln. Ride-Sharing Anbieter Via hat im Dezember 2017 etwa 1 Mio. Fahrten in New York absolviert.

Auch in den Randbezirken erfolgreich

Die Daten zeigen auch, dass Apps wie Uber und Lyft in den Randbezirken erfolgreich sein können. Dort absolvieren die Ride-Hailing Anbieter teilweise ein um ein Vielfaches größeres Fahrtvolumen als die Taxiunternehmen. In Manhattan und an den Flughäfen hat die Nachfrage nach Taxen nachgelassen, in Manhattan haben die Ride-Hailing Dienste die Zahl der Taxifahrten wahrscheinlich schon übertroffen.

In New York sind die Taxiunternehmen und Ride-Sharing Anbieter dazu verpflichtet, die Fahrtdaten an die TLC, die örtliche Behörde, weiterzugeben. Blogger, Beratungen und andere Einrichtungen nutzen die Daten für ihre Analysen und Studien.

Bild: Taxis von Juan Luis (bestimmte Rechte vorbehalten)

Daimler und BMW vor Einigung bei Fusion der Mobilitätsdienste

Die beiden Automobilkonzerne BMW und Daimler scheinen sich laut Manager Magazin auf eine Fusion unterschiedlicher Mobilitätsdienste geeinigt haben. Im Fokus wird die Fusion der beiden Carsharing Dienste DriveNow und car2go stehen, aber auch andere Dienste sollen von beiden Partnern in das Unternehmen mit eingebracht werden. Der Sitz des Gemeinschaftsunternehmens soll in Berlin sein.

Partner auf Augenhöhe im neuen Unternehmen

In das Gemeinschaftsunternehmen, an dem beide Konzerne 50% halten werden, sollen auch die Dienste MyTaxi und Moovel von Daimler sowie ParkNow und ReachNow von BMW mit einfließen. Die genannten Unternehmen gehören zu 100% den jeweiligen Konzernen. Die Daimler-Beteiligungen, wie Blacklane, Chauffeur Privé oder CleverShuttle scheinen nicht mit in das Gemeinschaftsunternehmen zu wandern. ReachNow ist der Carsharing, bzw. Ride-Hailing Ableger von BMW in den USA und China.

Lange Verhandlung über Fusion der Mobilitätsdienste

Über die Fusion wird schon seit über einem Jahr spekuliert, so lange soll auch schon über Details verhandelt werden. In den letzten Wochen haben sowohl BMW als auch Daimler die jeweiligen Car-Sharing-Partner Sixt und Europcar aus den Unternehmen DriveNow und car2go herausgekauft. Diese Schritte wurden als Vorboten für eine bevorstehende Fusion gesehen. Zugleich nutzt der Autovermieter Sixt die gewonnene Freiheit, um eine eigene Car-Sharing und Mobilitätsplattform aufzubauen.

Mit ausreichend Schlagkraft in die Zukunft?

Wenn die Gespräche über eine Fusion schon so lange gedauert haben, ist fraglich, ob das neue Unternehmen eine hohe Schlagkraft entwickeln kann, oder durch Bürokratie und Verhandlungen ausgebremst wird. Daraus könnte sich ein Vorteil für die andere Markteilnehmer entstehen.

Durch die Fusion zu einer Plattform, wollen sich die beiden Hersteller gegen die dominierende Konkurrenz Uber, Lyft oder Didi Chuxing positionieren. Im Vergleich zu den genannten Plattformen ist auch das geplante Gemeinschaftsunternehmen ein Zwerg. Die Carsharing Anbieter kommen zusammen auf etwa 4 Mio. Nutzer. Die Zahl Nutzer aller Dienste zusammen, die in die Fusion mit einfließen sollen, dürfte bei unter 20 Mio. liegen. Plattformen wie Uber und Didi haben Nutzerzahlen im hohen dreistelligen Millionenbereich.

Bild: DriveNow (alle Rechte vorbehalten)

Fahrdienst Plattformen: Lyft soll in den USA schneller wachsen als Uber

Im abgelaufenen Jahr scheint sich Lyft, einer der großen Fahrdienst Plattformren für die USA und Kanada gut entwickelt zu haben. Dazu dürften auch die zahlreichen Skandale bei Konkurrent Uber beigetragen haben und die Expansion in neue Märkte in den USA und Kanada. Der Netto-Umsatz bei dem Ride-Sharing Dienst ist auf mehr als eine Milliarde Dollar geklettert und vor allem das vierte Quartal ist stark ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz um 168 Prozent in Q4 2017 gestiegen. Konkurrent Uber hat ein Wachstum von 61 Prozent vorweisen können.

Lyft nur in Nordamerika aktiv

Die beiden Zahlen lassen sich eigentlich schwer vergleichen, da Lyft nur in den USA aktiv ist und Uber seinen Dienst weltweit anbietet. Da von Uber nur die globalen Zahlen bekannt sind, ist schwer zu sagen, wie sich das US Geschäft nach den Rückschlägen im vergangenen Jahr entwickelt hat und was die Wachstumsmärkte für das Unternehmen sind.

Bei den Umsätzen liegt Konkurrent Uber meilenweit voraus, auch auf Grund der internationalen Präsenz. Lyft kommt auf einen Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar, Uber hat im letzten Quartal  um die 2.2 Milliarden Dollar an netto Umsätzen eingefahren. Ein Großteil davon dürfte in den internationalen Märkten angefallen sein.

Beide Fahrdienst Plattformen noch nicht profitabel

Profitabel ist Lyft noch nicht in den USA. Das Unternehmen versucht seine Kosten in den Griff zu bekommen, in dem die Stellschrauben für Fahrer-Bonis und Kundengutscheine justiert werden. Die beiden großen Ride-Sharing Dienste geben jede Menge Geld aus, um Fahrer und Nutzer an den Dienst zu binden. Uber hat im letzten Quartal 2017 fast eine Milliarde für Gutscheine und Fahrer-Bonis ausgezahlt. Auch bei Lyft dürften die Ausgaben extrem hoch sein.

Im Jahr 2018 will Lyft weiter expandieren und wachsen. Ziel ist, dass mehr als 10 Millionen Fahrten pro Woche durchgeführt werden, bei sinkenden Kosten für Marketing und Fahrer. Anfang des Jahrs gab es auch Gerüchte, dass Lyft nach Berlin expandieren will, dazu hat sich das Unternehmen bisher noch nicht geäußert.

Bild: Lyft (alle Rechte vorbehalten)

Ride-Sharing in Deutschland – Diskussion in die falsche Richtung

Verfolgt man die Artikel über Ride-Sharing Angebote in den letzten Tagen und Wochen, wird schnell der Eindruck vermittelt, dass Ride-Sharing eine Gefahr für den öffentlichen Verkehr und die Umwelt darstellt, insbesondere für die Taxi-Branche. Die neuen Dienste zerstören das Geschäft der Taxi-Fahrer durch Dumping-Preise und gleichzeitig werden auch noch umweltschädliche Diesel, Fahrzeuge eingesetzt, so die Argumente. Die Argumente sind nicht nur falsch, sie lenken die Diskussion auch in die falsche Richtung – es wird versucht, Bestehendes zu schützen und Neues zu verhindern. Eine Kombination von Taxi, Ride-Sharing Dienste und anderen Mobilitätsangeboten und dem großen Themenfeld Digitalisierung bietet die große Chance, ein System aufzubauen, das so bequem zu nutzen ist, dass die Menschen darauf verzichten, ein eigenes Auto zu besitzen.

Menschen müssen dazu bewegt werden, ihr eigenes Auto stehen zu lassen

Genau das muss das Ziel sein: Die Menschen müssen dazu bewegt werden, ihr eigenes Auto stehen zu lassen, um effizientere Verkehrsmittel zu nutzen, um von A nach B zu kommen. Nur so lassen sich die wachsende Verkehrsprobleme und die Folgen wie Stau, Lärm, Luftverschmutzung, Stress in den Griff zu bekommen.

Nur erreichbar durch attraktives Gesamtangebot

Dafür gibt es zwei Stoßrichtungen: Entweder wird der private Fahrzeugbesitz durch hohe Gebühren für Maut und Parken, sowie Zulassungsbeschränkungen so unattraktiv, dass die Menschen freiwillig ihr Fahrzeug abschaffen. Die Alternative ist, dass man aus alternativen Mobilitätsangeboten, wie Taxi, ÖPNV, Ride-Sharing, Car-Sharing oder Bike-Sharing ein Angebot aufbaut, dass so bequem zu nutzen ist, dass die Menschen von sich aus darauf verzichten, ein Fahrzeug zu besitzen. Beide Richtungen haben zur Folge, dass die Kapazitäten bei den Alternativen deutlich ausgebaut werden müssen. Es wird genügend Nachfrage da sein, um sowohl Taxen, als auch Ride-Sharing und ÖPNV Angebote auszulasten.

Kooperation aller Beteiligten erforderlich

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die beteiligten Akteure wie Politik, Taxi Verbände, Ride-Sharing Dienste, ÖPNV Betreiber eng zusammenarbeiten und nicht gegeneinander. Wünschenswert ist, wenn sich die einzelnen Akteure zusammentun, um ein Angebot zu schaffen, dass vor allem den Kunden entgegen kommt.

Bild: GetMobility.de (alle Rechte vorbehalten)

Erfahrungsbericht: Mit Familie im Berlin – Mobilitätsdienste statt eigenes Auto

Der folgende Bericht soll einen kleine Einblick geben, wie man in Berlin mit Familie ohne eigenes Fahrzeug sehr gut zurecht kommt. Erfreulich ist, dass das Angebot an Mobilitätsdiensten stetig wächst. Das führt dazu, dass man immer weniger Komforteinbußen in Kauf nehmen muss, um mit Familie oder alleine ohne eigenes Auto mobil zu sein. Das Smartphone spielt dabei eine wichtige Rolle, alle Verkehrsmittel werden über die unterschiedlichen Apps gebucht und bargeldlos bezahlt.

Die Ausgangslage – Kids: 2 , Auto: 0

Als kleine Familie mit zwei kleinen Kindern wohnen wir im zentralen Stadtteil Prenzlauer Berg. Auf ein eigenes Auto wird verzichtet, da es die meiste Zeit ungenutzt stehen und dauerhaft Kosten verursachen würde. Um von A nach B zu kommen, wird ein Mix aus traditionellen und modernen Mobilitätsangeboten genutzt.

Eigenes Fahrrad als erste Wahl – gefolgt von ÖPNV

Bei uns ist das Fahrrad für die meisten Strecken die erste Wahl. Nachbarn, Freunde und Kollegen bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Kita oder Schule, obwohl die Strecke locker mit Fahrrad zurück gelegt werden kann. Wir fahren mit dem Fahrrad – wenn ein Kind dabei ist, kommt der Kinder-Fahrradsitz zum Einsatz, wenn beide Kinder dabei sind, wird der Fahrradanhänger von Thule genutzt. Nach dem Stop an der Kita geht es mit dem Rad gleich weiter zur Arbeit. Kurze Erledigungen und Termine werden ebenfalls mit dem Rad erledigt.

Der ÖPNV in Berlin ist häufig die Alternative bei schlechtem Wetter oder bei längeren Strecken. Die Voraussetzung muss erfüllt sein, dass lange Wartezeiten und mehrere Umstiege nicht Bestandteil der zurückzulegenden Strecke sind. Fehlende, defekte oder unterdimensionierte Aufzüge an den Stationen sind mit Kinderwagen eine Herausforderung.

Car-Sharing für Tagesausflüge oder große Einkäufe

Wir sind als Familie viel unterwegs, einige Ziele sind aber schlecht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Entweder dauert die Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln viel länger oder ist mit zahlreichen Umstiegen verbunden. Free-Floating Carsharing Angebote sind dann meistens unsere Wahl, um von A nach B zu kommen. Die Fahrzeuge von Car2Go und DriveNow sind meist so geräumig, dass Kind und Kegel locker ins Auto passen. Was auffällt, meist steht ein Fahrzeug genau dann mehrere Minuten Laufweg entfernt, wenn man es schnell benötigt. Wünschenswert wäre die Verknüpfung mit weiteren Mobility Services, wie Bike- oder Scooter-Sharing oder die signifikante Vergrößerung der Flotte.

Die Kosten von etwa 90 Euro für eine Tagesnutzung schrecken erstmal ab, da sie transparent vermittelt werden. Denkt man genauer darüber nach, sieht die Geschichte anders aus. Die meisten Autobesitzer haben wahrscheinlich nicht im Kopf, was der Luxus eines eigenen PKWs kostet. Neben Kosten für Benzin oder Diesel, müssen auch Wartungskosten, Versicherung, Steuern, Parkgebühren und Wertverlust mit betrachtet werden. Die fehlende Transparenz führt dazu, dass Carsharing als eher teuer wahrgenommen wird.

Auch große Einkäufe werden mit den Fahrzeugen der Car-Sharing Dienste erledigt.

Scooter Sharing oder Bike Sharing für kurze Einfachstrecken

Wer kenn das nicht: Man muss für paar Tage auf Geschäftsreise und nutz den Fernzug vom nächsten Bahnhof. Das Fahrrad ist das schnellste und günstigste Verkehrsmittel, um zum Zug zu kommen. Das eigene Fahrrad möchte man ungern für ein paar Tage am Bahnhof stehen lassen. Für dieses Szenario werden bei uns die vorhandenen Free Floating Bike-Sharing Angebote genutzt. Die Räder stehen an fast jeder Ecke und die Nutzung ist kinderleicht. Die Kosten für kurze Fahrten belaufen sich auf maximal 50 Cent. Bike-Sharing ist natürlich nur eine Option, wenn man ohne Kleinkinder unterwegs ist. Als Alternative zum Bike Sharing wird das Angebot von Coup genutzt, mit den Elektrorollern kommt man auch schnell von A nach B.


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Ride-Sharing und Taxi 

In Berlin gibt es mit allygator und Clevershuttle bereits zwei Anbieter von Ride-Sharing Diensten. Soll eine kürzere Strecke zurückgelegt werden, für die das Fahrrad nicht geeignet ist, da Strecke zu lang oder er Anlass unpassend ist, sind die Shuttle Dienste die nächste Wahl. Die Dienste bieten einen guten Service bei attraktiven Preis. Außerdem werden im Idealfall mehrere Fahrgäste in einem Fahrzeug gepoolt, was hoffentlich dazu führt, dass die Zahl der Fahrzeuge auf der Straße weiter sinkt. Häufig ergeben sich auch nette Gespräche mit den anderen Fahrgästen.

Störend ist bei den Ride-Sharing Dienten die geringe Verfügbarkeit, die unter anderem von rechtlichen Rahmenbedingungen verursacht wird. Allygator Shuttle ist nur am Wochenende und dann auch nur abends verfügbar. Die geringe Größe der Flotte und die Tatsache, dass die Fahrten auf Grund der Kooperation mit dem ADAC nichts kosten, passen nicht mit der Nachfrage überein. Clevershuttle hat eine größere Flotte im Einsatz, die aber häufig auch nicht ausreicht, um attraktive Fahrtangebote zu unterbreiten. Eine Lockerung des gesetzlichen Rahmens wäre wünschenswert, damit die Shuttle Dienste ihr Angebot nach den Bedürfnissen der Kunden ausbauen können.

Sollte kein Shuttle verfügbar sein, gibt es immer noch die Möglichkeit, ein Taxi über myTaxi oder Uber zu rufen. Die Verfügbarkeit ist meist gut, auch wenn der Service häufig freundlicher sein könnte.

Wenn man mit Kindern im Taxi oder Ride-Sharing Dienst unterwegs ist, müssen Kindersitze meist mitgenommen werden, da keine passenden im Fahrzeug vorhanden sind. Am Anfang war es gewöhnungsbedürftig, mittlerweile hat man sich darauf eingestellt. Wünschenswert wäre ein kinderfreundliches Angebot.

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein Leben ohne eigenes Auto in einer Großstadt wie Berlin immer komfortabler wird. Dazu leistet die wachsende Anzahl der Mobilitätsdienste eine erheblichen Beitrag. Viele Fahrzeuge bei uns in der Straße sind Stehzeuge, da sie kaum genutzt werden. Baumaßnahmen mit einer Parkverbotszone, die sich über eine Straßenlänge von mehreren hundert Metern hingezogen hat, haben verdeutlicht, wie viel Platz frei werden kann, wenn mehr Einwohner auf das eigene Auto verzichten und die zahlreichen Alternativen nutzen. Der Platz kann für weiteren Wohnraum und Grün- oder Freizeitflächen genutzt werden. Davon würden alle profitieren.

Wünschenswert wäre eine bessere Vernetzung der unterschiedlichen Dienste. Ohne eigenes Auto ist man sowieso darauf angewiesen, unterschiedliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Anbieter sollten sich in Partnerschaften enger zusammentun, damit man sich nicht für jede App extra registrieren muss. Als Vorbild können Plattform wie Didi Chuxing oder Grab gesehen werden. Die asiatischen Player haben erkannt, dass der Erfolg in einem Network of Networks liegt.

Viel Potential liegt auch in den Ride-Sharing Diensten, die Vorteile sind bisher nur im Ansatz erkennbar. Es ist Zeit dafür, dass die Gesetzeslage angepasst wird, damit die unterschiedlichen Player das volle Potential ausspielen können und bedarfsgerechte Dienste für Familien und andere Bevölkerungsgruppen getestet werden können.

Bild: GetMobility.de (alle Rechte vorbehalten)

SoftBank, Didi und Toyota: Mehr Wettbewerb für Uber in Japan

Der Fahrdienst Uber bekommt in Japan mehr Konkurrenz. Interessant ist, dass die Wettbewerber von den eigenen Investoren unterstützt werden. Didi will zusammen mit SoftBank einen Taxidienst in Japan starten. Toyota finanziert einen lokalen Mitbewerber.

Toyota investiert in lokale Taxi-Plattform JapanTaxi

Toyota hat angekündigt, dass etwa 69 Mio. Dollar in das Unternehmen JapanTaxi investiert werden. Der Gründer von JapanTaxi betreibt auch den größten Taxibetrieb Nikon Kotsu in Japan und führt die Taxivereinigung in dem asiatischen Land an. Toyota ist seit ein paar Jahren bei Uber als Investor an Board und hat anscheinend auch schon in einer früheren Runde in JapanTaxi investiert.

JapanTaxi ist ein weiteres Beispiel für einen lokalen Anbieter, gegen den sich Uber schwer tut. Seit dem Start vor ein paar Jahren soll es Uber nicht geschafft haben, mehr als ein Prozent Marktanteil in Tokyo zu erreichen. JapanTaxi kommt auf 4 Mio. Downloads und 60.000 Taxen sollen auf der Plattform registriert sein – das sind ca. 25% aller Taxen in Japan. Taxen werden in Japan häufig genutzt, pro Jahr werden 15 Milliarden Dollar mit Taxifahrten umgesetzt.

SoftBank und Didi wollen gemeinsam eine Ride-Sharing Plattform aufbauen

Neben Toyota will auch SoftBank die Taxifahrer in Japan unterstützen. Seit kurzem ist SoftBank der Uber-Investor mit den meisten Anteilen. Gemeinsam mit dem chinesischen Anbieter DiDi will SoftBank Dienste für die Taxiindustrie entwickeln. Die ersten Versuche sollen noch dieses Jahr ausgerollt werden.

Basierend auf der Erfahrung von DiDi sollen Ride-Sharing Dienste entwickelt werden, die den Taxibetrieben und Fahrern einen höheren Umsatz bringen sollen. In den Städten Osaka, Kyoto, Fukuoka, Tokyo und anderen Städten sollen erste Tests demnächst ausgerollt werden.

DiDi soll in ein geplantes Joint Venture das Wissen über die Nachfragevorhersage und das Dispatch System einbringen. SoftBank die lokalen Ressourcen und Expertise. Ziel ist, dass die Nutzer einfacher von A nach B kommen und dass die Taxiunternehmer ihre Flotten besser auslasten. Es soll eng mit den Behörden, Taxiunternehmen und anderen Stakeholders zusammenarbeiten, um eine offene Plattform zu schaffen, die anerkannt wird und von vielen Taxifahrern genutzt werden kann.

Bild: JapanTaxi (alle Rechte vorbehalten)

Nachfrage für Mobility Services in Südamerika wächst

Eine Studie von Frost & Sullivan kommt zu dem Ergebnis, dass sich der südamerikanische Markt im Bezug auf Mobilität stark ändert. Intermodale on-demand Transportdienste werden immer beliebter. Haupttreiber dafür sind neue Technologien, geänderte Vorlieben und demographische Veränderungen. In der Studie hat sich das Beratungsunternehmen auf die Märkte in Argentinien, Brasilien, Chile und Mexico fokussiert und einen Zeitrahmen von heute bis 2023 gewählt. Der Markt für und Einfluss von neuen Mobility Services wurde analysiert.

Signifikantes Wachstum von Mobility Services in Südamerika

Zusammengefasst kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Angebote wie Bike-Sharing, integrierte Mobilitätsdienste, Ride-Sharing und andere eHailing Angebote ein signifikantes Wachstum erleben werden und von den Einwohnen gut angenommen werden. Bike-Sharing Angebote werden dazu führen, dass sich die Zahl der Fahrräder bis 2023 verdoppeln wird. Car-Sharing Flotten werden sogar um ein Zehnfaches wachsen. Am schnellsten werden aber Ride-Sharing und Ride-Pooling wachsen, ein neuer Milliardenmarkt wird bis 2025 entstehend. Unternehmen wie Uber, das von Didi übernommen 99Taxis und Didi selbst (demnächst starten die Chinesen in Mexico) werden den Markt beherrschen.

Städte und Behörden müssen Intermodalität vorantreiben

Auch Städte und Behörden werden in den nächsten Jahren neue Mobilitätslösungen einführen, um die bestehenden Angebote zu erweitern. Teilweise werden Stadtverwaltungen selbst Angebote aufbauen, häufig werden sie sich aber mit Technologie-Unternehmen bzw. Startups zusammentun, da die nötige Expertise und die nötigen Ressourcen fehlen. Mobility Unternehmen können davon profitieren, wenn sie Lösungen anbieten, die integriert und langfristig genutzt werden können.

Wichtig wird auch sein, dass sich die unterschiedlichen Stakeholder darüber einigen, wie die neuen Angebote in den bestehenden Mix aus öffentlichen und privaten Fahrzeugen integriert werden können. Dafür wird es hilfreich sein, unterstützende Verordnungen zu erlassen und wenn in die Infrastruktur investiert wird, um kostengünstige und Integrierte Dienste zu ermöglichen.

Bild:Rodrigo Soldon 2 (bestimmte Rechte vorbehalten)