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Airbus und Audi starten gemeinsamen Mobilitätsdienst

Airbus und Audi kooperieren, um eine Kombination aus Luft-Taxi Service und Limousinendienst anbieten zu können. Auf der Luftfahrtmesse ILA in Berlin wurde der neue Mobilitätsdienst angekündigt. Airbus möchte seinen Helikopterservice Voom mit einem Limousinenservice von Audi verbinden. Los gehen soll es noch im Sommer 2018 in den Städten Mexico City und Sao Paulo. Nach erfolgreichen Tests soll der Dienst in weitere Städte gebracht werden.

Erst Luxuslimo dann Helikopter

Das Angebot sieht vor, dass der Nutzer mit einer Luxuslimousine von Audi abgeholt wird und zu einem Heliport gebracht wird. Dort kann der Nutzer in einen Helikopter umsteigen und kommt so schneller an sein Ziel. Der Dienst basiert auf Voom, dem von Airbus gestarteten on-demand Dienst für die Anmietung von Helikoptern. Voom wurde bereits 2016 gestartet. Wie das Angebot gebucht werden kann, ist noch nicht klar. Den Helikopter Dienst Voom kann der Nutzer über die Website buchen, gut möglich, dass der kombinierte Dienst ebenfalls über die Mobile-Site gebucht werden kann.

Gemeinsames Flugtaxi als nächster Schritt

Der Dienst ist erst der Anfang. In einem späteren Schritt soll ein neu entwickeltes Flugtaxi auf den Markt gebracht werden, das Volocopter und Lilium Konkurrenz machen soll. Langfristiges Ziel ist die Nutzung der dritten Dimension, um Kunden in verstopften Städten zu einem günstigen Preis schneller von A nach B zu bringen. Airbus ist davon überzeugt, dass die fortschreitende Urbanisierung die bestehende Straßeninfrastruktur stark überlasten wird und so die Mobilitäts-Anforderungen nicht gewährleistet werden können. Innovative Lösungen wie Luft-Taxi Dienste sind notwenig, um das Mobilitätsproblem in Großstädten zu lösen.

Modulares System in Entwicklung

Airbus und Audi arbeiten gemeinsam an einem modularen System für die Mobilität in der Luft und auf der Straße im urbanen Raum. Die Audi Tochter Italdesign hat ein Konzept für ein System entwickelt, das aus einer selbstfahrenden Fahrzeugplattform, einer Passagier-Kapsel und einem Flugmodul besteht. Die Kapsel kann je nach Use-Case mit der selbstfahrende Plattform zu einem Auto gekoppelt werden oder mit dem Flugmodul zu einem Luft-Taxi kombiniert werden.

Bild: Italdesign (alle Rechte vorbehalten)

Volvo und Audi setzen auf Android als Betriebssystem

Google geht den nächstem Schritt, indem zwei Automobilkonzerne davon überzeugt wurden, Android als Betriebssystem für kommende Fahrzeuge zu nutzen. Bisher konnte Android Auto als Zusatz zu den verbauten Systemen genutzt werden und es war immer ein Smartphone notwendig.

Google verankert Android in der Automobilindustrie

Für Google ist das ein großer Schritt, um sich in der Automobilindustrie zu verankern. Die beiden Hersteller Volvo und Audi werden eine zukünftige Version von Google Android Auto direkt als Betriebssystem einsetzen. Bei Erfolg werden bestimmt weitere Volkswagen Konzernmarken folgen. Bei Volvo soll die Integration in den kommenden zwei Jahren erledigt sein. Audi hat bisher nur einen Prototypen in München vorgestellt, ein Datum, ab wann Android Auto zum Einsatz kommen soll, steht nicht fest. Beider Hersteller werden sich durch den Einsatz regelmäßige Updates und ein flexibleres Setup erwarten.

Klimaanlage und co. über Android steuern

Die Infotainment Systeme der beiden Hersteller werden auf einer angepassten und individualisierten Version von Android 7.0 Nougat basieren. Das Google Betriebssystem wird das zentrale Touchscreen Display in der Mittelkonsole und die digitale Armaturentafel steuern. Darüber lassen sich die Entertainment Funktionen steuern, aber auch grundlegende Fahrzeugfunktionen. Zum Beispiel kann darüber die Klimaanlage geregelt werden oder die Fenster bedient und die Sitze verstellt werden. Sicherheitsrelevante Funktionen, wie Bremsen, werden von Google Auto nicht angefasst.
Das System soll weiterhin offen bleiben und das Einbinden von iPhones über CarPlay soll problemlos machbar sein. Laut Volvo ändert sich auch nichts an der Möglichkeit, weitere Geräte anderer Hersteller einzubinden.

Erst Entertainment, dann vollautomatisiertes Fahren

Für Google ist dieser Schritt sehr wichtig und dürfte dem ursprünglich geplanten Ziel für Google Auto entsprechen. Für den Konzern ist es äußerst wichtig, gute Kontakte mit Autoherstellern aufzubauen. Die Branche befindet sich in den nächsten Jahren im Wandel und Google will sich als starker Player für In-car Systeme etablieren und auch die Lösungen für autonome Fahrzeuge an die Konzerne verkaufen. Diese werden von der Google Tochter Waymo derzeit entwickelt und getestet. Die Projekte mit Volvo und Audi werden Google dabei helfen.

Bild: Volvo Cars (alle Rechte vorbehalten)

Audi kauft das Startup Silvercar

Das Startup Silvercar bietet in einige amerikanischen Städten einen innovativen Mietwagendienst an. Dabei kommen nur Audi A4 Fahrzeuge zum Einsatz. Audi und das Startup arbeiten schon länger zusammen und der Autobauer aus Ingolstadt ist als Investor bei dem Unternehmen eingestiegen. Jetzt folgt eine Komplettübernahme von Silvercar durch Audi.

Innovativer Mietwagenanbieter

Audi kauft den eher im Premium-Segment angesiedelten Mietwagenservice, um sein Angebot an Mobilitätdienste weiter auszubauen. Gleichzeitig soll die Kompetenz von Audi auf der Software-Seite gestärkt werden. Die Software und das Wissen des Unternehmens kann zum Beispiel genutzt werden, um weitere Carsharing-Dienste aufzubauen. Der Teil der Software Dealerware ist für Audi vorallem interessant. Damit lassen sich die Flotten der Autohändler managen. Silvercar liefert eine beeindruckende Technologie, die das Mieten und Teilen von Fahrzeugen aus Kundensicht stark vereinfacht.

Silvercar bietet Mietwagen am Flughafen

Silvercar beschränkt sich im Moment auf das Vermieten von Fahrzeugen an Flughäfen. Mit diesem Angebot ist das Unternehmen in 15 amerikanischen Städten aktiv. Der Sitz des Unternehmens ist seit der Gründung 2012 in Austin, Texas. Audi und Silvercar arbeiten schon seit der Gründung des Startups zusammen. Die Partnerschaft hat sich so gut entwickelt, dass Audi in der letzten Finanzierungsrunde mit eingestiegen ist. Damals hatte das Startup 28 Mio. US$ in einer Series C Finanzierung eingesammelt. Über den jetzigen Deal ist wenig bekannt.

Audi muss aufholen

Audi hat einiges aufzuholen, denn bisher ist der Autobauer nicht sonderlich aktiv gewesen, wenn es um den Aufbau von Mobilitätsdiensten ging. Unterschiedliche Carsharing Programme wurden in keinem Rahmen getestet. Andere Autokonzerne, wie BMW und Daimler können in dem Beriech schon mehr vorweisen. Unter anderem sind Carsharing Netzwerke und Taxi Apps im Programm. International sind amerikanische Autokonzerne recht aktiv. General Motors hat sich mit der Ride-Hailing Plattform Lyft zusammengetan. Ford stärkt sich in dem Bereich autonomes Fahren und hat den Shuttle Dienst Chariot übernommen.

Bild: Silvercar (Alle Rechte vorbehalten)

Audi gründet Sparte für autonomes Fahren

Aktuell hat die Marke aus dem Volkswagenkonzern Probleme, die aus Entscheidungen in der Vergangenheit entstanden sind – Audi ist vermutlich tief in den Dieselskandal verwickelt. Um sich auf die Zukunft vorzubereiten und um auch von dem Thema Dieselskandal abzulenken, hat Audi bekanntgegeben, dass eine neue Einheit für autonomes Fahrern gestartet wird.

Autonomous Intelligent Driving in München

Die neue Einheit heißt Autonomous Intelligent Driving und wird in München angesiedelt. München wurde wahrscheinlich wegen der Nähe zur Technischen Universität Manchen gewählt. Die TUM gehört zur führenden Universität im Bereich Fahrzeugtechnik und dort arbeiten mehrere Forschungsgruppen an Themen rund um autonomes Fahren. Audi CEO Stadler hat auf der Jahrespressekonferenz verlauten lassen, dass die Kooperation mit weiteren Automobilherstellern und IT-Konzernen denkbar ist. Die Ergebnisse der neuen Sparte sollen in die Entwicklungen aller Marken des Volkswagen-Konzerns einfließen.

Auch Audi sieht in Roboter-Autos die Zukunft

Auch Audi sieht in Roboter-Autos die Zukunft. Der innerstädtische Verkehr und die Fortbewegungsmöglichkeiten werden sich durch den Einsatz selbstfahrender Autos grundlegend ändern. Das Verkehrsaufkommen wird sich reduzieren und die Transportmöglichkeiten werden günstiger und flexibler. Audi wird neben der Entwicklung autonomer Fahrzeuge auch die Weiterentwicklung der Assistenzsysteme vorantreiben. Die Assistenzsysteme werden vor allem in den luxuriöseren Modellen, wie A8, A6 oder Q7 verbaut und sollten zum Beispiel das Fahren in Stausituationen übernehmen.

Bisher lief das Thema autonomes Fahren bei Audi eher unter dem Radar. Seit 2005 beschäftigt sich der Autobauer mit dem Thema. Unter anderem wurde mit der Stanford University kooperiert, im einen Prototype für die DARPA Grand Challenge zu entwickeln. Das Team hat letztendlich die Wettfahrt über 250 Kilometer gewonnen.

Konzernmutter Volkswagen stellt Sedric in Genf vor

Nicht nur Audi versucht mit Ankündigungen über innovative Entwicklungen vom Dieselskandal abzulenken. Auch die Marke VW hat in Genf ein innovatives Konzeptfahrzeug mit dem Namen Sedric präsentiert, um den Fokus auf andere Themen zu lenken. Sedric ist ein autonomer Mini-Shuttle, der auf Ride-Hailing Plattformen zum Einsatz kommen soll.

Der Automobilhersteller aus Ingolstadt folgt damit dem Trend anderer Automobilhersteller. Immer mehr Player starten Aktivitäten, um autonome Fahrzeuge in den nächsten zwei bis vier Jahren zur Serienreife zu entwickeln. Die meisten Autobauer Partnern dabei mit Startups oder IT-Konzernen. Audi Konkurrent BMW kooperiert zum Beispiel mit Intel und Mobileye. Der General Motors Konzern hat Startups wie Cruise Automation aufgekauft und sich an der Ride-Hailing Plattform Lyft beteiligt, um für die Zukunft vorbereitet zu sein.

Bild: Audi (alle Rechte vorbehalte)