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Exoten: Careem beteiligt sich an Ridesharing Plattform Swvl aus Ägypten

Die Ridesharing Plattform Careem, die vor kurzem einen hohen Millionenbetrag an Funding eingesammelt hat, beteiligt sich an dem Startup Swvl aus Ägypten. Das Shuttle Startup verbindet über die App Fahrgäste mit privaten Bussen.

Swvl erst im April gegründet

Die investierte Summe ist überschaubar, Careem investiert 500.000 US$ in das Unternehmen und erhält im Gegenzug eine Minderheitsbeteiligung. Swvl wurde west im April diesen Jahres gegründet und zwar von einem ehemaligen Careem Manager.

Vermittlung von Sitzplätzen in Bussen

Über die App des Unternehmens können interessierte Fahrgäste einen Sitzplatz in Shuttle Bussen reservieren und auch über die App den Fahrpreis bezahlen. Die Busse fahren dabei entlang festgelegter Routen und Abfahrtszeiten. Mittlerweile nutzen 50.000 Kunden die App und 200 Busse sind registriert. Bis Ende des Jahres sollen 300.000 Fahrten pro Monat über die App gebucht werden.

Das Investment soll dazu genutzt werden, die App weiter zu entwickeln. Außerdem soll dass Team vergrößert werden. Bisher ist das Angebot nur in Kairo verfügbar, aber eine Expansion scheint schon in Planung zu sein. Zuerst sollen weitere ägyptische Städte, wie Alexandria hinzukommen. Später soll eine Expansion in weitere Städte im mittleren Osten und in Asien erfolgen.

Daimler bei Careem investiert

Careem ist vor allem im Mittleren Osten aktiv und konkurriert dort mit dem Fahrdienst-Unternehmen Uber. Erst kürzlich wurde eine Finanzierungsrunde abgeschlossen, bei der 500 Mio. US$ in das Unternehmen geflossen sind. Unter anderem hat sich der deutsche Automobilhersteller Daimler in der letzten Runde an Careem beteiligt. Die Ridesharing Plattform ist in 12 Ländern aktiv.

Bild: Swvl (alle Rechte vorbehalten)

Fahrdienstplattformen Careem und Yidao Yongche kooperieren

Zwei kleiner Fahrdienstplattformen kooperieren, um länderübergreifend eine Präsenz aufzubauen. Careem aus Dubai hat eine Zusammenarbeit mit Yidao Yongche aus China vereinbart. Nutzer der einen App können die Fahrer der jeweils anderen App auf Reisen nutzen.

Careem und Yidao kooperieren

Die Careem und Yidao Nutzer müssen sich nicht die lokale Software aus dem App Store laden, sondern können über die schon aus dem Heimatland bekannte App einen Fahrer buchen. Möglich wird die Buchung in einem anderen Land mittels der Technologie von Splyt Technologies Ltd. aus London. Durch die Technologie von Spylt können dir Fahrer vermittelt werden und nach der Fahrt die Zahlungen abgewickelt werden.

Drittanbieter ermögliche Kooperation

Mittels der Plattform von Spylt werden nach Unternehmensangaben um die 3.5 Millionen Fahrzeuge in China, dem Mittlerem Osten, Südamerika, Frankreich, Polen, Belgien und Nigeria vernetzt. Im Laufe des Jahres sollen noch Russland und Japan hinzukommen.

Yidao Yongche gehört zu den kleineren Anbietern in China und gehört mehrheitlich dem Unternehmen LeEco. In letzter Zeit hat es Berichte gegeben, dass das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten ist und die Fahrer nicht mehr bezahlen kann.

Internationale Kooperation nicht erfolgreich

Es ist nicht neu, dass sich Ridesharing-Plattformen aus unterschiedlichen Ländern zusammenschließen, um im Wettbewerb zu den großen Plattformen wie Uber oder Luft aufzuholen. Eine Ähnliche Kooperation besteht zwischen Lyft und der chinesischen Taxi-App Didi Chuxing.

Didi, Lyft, Ola und Grab wollten einst eine weltweite Allianz bilden, um ein Gegengewicht zu Uber darzustellen. Mittlerweile haben sie die Gegebenheiten geändert und die einzelnen Ride-Hailing Apps verfolgen eigene Ziele für eine Internationalisierung. Der Verkauf von Uber China an Didi und die damit einhergehenden Beteiligung von Didi an Uber dürfte die Gemeinschaft geschwächt haben.

Bild: Careem (alle Bilder vorbehalten)

Fahrdienst Careem sammelt 350 Mio. US$ ein

Unter den Fahrdienst-Unternehmen gibt es win weiteres Unicorn. Das Startup Careem aus dem Mittleren Osten sammelt 350 Mio. US$ bei einer Bewegung von einer Milliarde US$ ein. Die Finanzierung kommt von dem japanischen Rakuten-Konzern und Saudi Telecom Company (STC). Die Careem-Konkurrenten Uber, Lyft oder Grab werden ebenfalls mit mehreren Milliarden US$ bewertet.

150.000 Fahrer auf der Plattform

Das Unternehmen wurde vor vier Jahren gegründet und hat seinen Sitz in Dubai. Vor der jetzigen Runde wurden bereits 72 Mio. US$ eingesammelt. Aktiv ist Careem in 47 Städten, die meisten davon befinden sich im Mittleren Osten. Des Weiteren ist der Fahrservice in Städten der Türkei, Pakistan und auch in nordafrikanischen Städten aktiv. Laut eigenen Angaben sind mehr als 150.000 Fahrer auf der Plattform registriert. Auf der anderen Seite kann Careem über sechs Millionen Nutzer verzeichnen.

Unterstützung von Credit Swiss

Bei der Finanzierungsrunde wurde das Unternehmen von der Credit Swiss unterstützt. Mit der Hilfe sollen auch die fehlenden 150 Mio. US$ eingesammelt werden, um die geplanten 500 Mio. US$ zu erreichen. Es ist nicht bekannt, bis wann das Unternehmen die verbleibende Summe einsammeln möchte. Rakuten ist schon an Lyft und dem Anbieter aus Südamerika Cabify beteiligt. STC ist einer der größten Telekommunikationsanbieter im Mittleren Osten.

Careem Expandiert im Mittleren Osten

Die finanziellen Mittel sollen vorwiegend für die weitere Expansion genutzt werden. Vor kurzem hat Careem die ersten Städte in der Türkei gestartet. Im Dezember sollen 15 neue Städte in Pakistan, Studie Arabien und Ägypten gestartet werden. Bis 2018 soll der Fahrerpool auf eine Millionen Chauffeure ansteigen. Die Expansion und der Wettbewerb mit anderen Fahrdiensten wird einiges kosten. Auf Kundenseite muss investiert werden, aber auch auf Fahrerseite.

Uber als starker Konkurrent

Zu den größten Konkurrenten von Careem gehört Uber, das in mehr als 400 Städten aktiv ist. Darunter befinden sich auch einige arabische Städte. Im Juni hat Uber eine Finanzierung in Höhe von 3.5 Milliarden US$ vom Staatsfond Public Investment Fund aus Saudi Arabien erhalten. Uber gibt an, dass im Mittleren Osten 395.000 Fahrer auf der Fahrdienst-Plattform aktiv sind.

Bild: Careem (alle Rechte vorbehalten)