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Carsharing App Carjump expandiert in 3 Länder

Die App Carjump, die mehrere Carsharing Angebot in einer Smartphone App vereint, expandiert nach Österreich. Die App ist außerdem in Schweden, Italien und Deutschland nutzbar. Durch die Expansion werden die beiden Carsharing Angebote Enjoy und Share’Ngo mit eingebunden. Die Zahl der Fahrzeuge steigt somit auf 28.000.

In den Städten Rom, Mailand, Turin und Florenz können die Carsharing Nutzer auf die beiden oben genannten Carsharing Angebote zugreifen. Enjoy ist ein gemeinschaftliches Mobilitätsangebot von Fiat und dem italienischen Energieunternehmen Eni. Bei Enjoy können Nutzer neben den roten Fiat 500-Flitzern auf Scooter zurückgreifen. Der Anbieter Share’Ngo bietet ausschließlich umweltfreundliche Elektrofahrzeuge an, um emissionsfrei und leise durch die Stadt zu fahren.

In Österreich und Schweden aggregiert die Carsharing App die Angebote von Car2Go und DriveNow. Beide Unternehmen setzen auf ein Freefloating-Angebot. Das heißt, die Nutzer können die Fahrzeuge an beliebigen Orten anmieten und wieder abstellen. Die Fahrzeuge sind nicht an eine Station gebunden.

In den nächsten Monaten soll die Expansion vorangetrieben werden und die App in weiteren europäischen Märkten an den Start gehen. Die Vision von Carjump ist laut Geshäftsführer Michel Stumpe, denNutzern jedes gewünschte Fahrzeug in der App zugänglich zu machen, egal ob shared, connected oder autonomous.

Anbieterübergreifender Anmeldeprozess und digitale Führerscheinverifizierung

Seit kurzem bietet die App auch einen anbieterübergreifenden Anmeldeprozess und eine digitale Führerscheinverifizierung an. Das heißt, dass eine einmalige Registrierung bei Carjump einen übergreifenden Anmeldeprozess bei allen Anbietern ermöglicht. Durch die digitale Führerscheinverifizierung entfällt die persönliche Vor-Ort-Registrierung, die bei den meisten Anbietern notwendig ist. Diese Vor-Ort-Registrierung dürfte in der Vergangenheit einige potentiellen Nutzer abgeschreckt haben, sich zu registrieren. Durch das neue Feature ist auch eine spontane Anmeldung und Nutzung möglich. Dazu trägt es auch bei, dass die meisten Anbieter es ermöglichen, dass die Fahrzeuge per App geöffnet und verriegelt werden können. Es müssen also keine Kundenkarten mehr verschickt werden.

Nach Eingabe der relevanten Daten findet eine Verifizierung von Ausweis und Führerschein über einen Servicemitarbeiter per Videocall statt. Sind alle Daten eingepflegt und erfolgreich verifiziert, bekommt der Nutzer eine Bestätigungsmail und schon kann es losgehen. Um die Anmeldung zu ermöglichen, werden sämtliche Daten des Nutzers verschlüsselt aufgenommen und im Anschluss sicher an die entsprechenden Anbieter übermittelt. Alternativ besteht weiterhin die Möglichkeit, sich bei den einzelnen Anbietern vor Ort zu registrieren. Ist der Nutzer bereits bei einem Anbieter registriert, kann er sich mit seinen bestehenden Daten direkt in der Carjump-App anmelden.

Die Verifizierung per Videocall erhält somit in immer mehr Bereichen Einzug. Einen ähnlichen Prozess gibt es auch bei den Anbietern von Smartphone-basierten Finanzprodukten. Die mobile Banking App Number26 verifiziert zum Beispiel seine Nutzer ebenfalls über Videocalls.

Über Carjump

Carjump bündelt alle Carsharing-Angebote in einer App. Die Nutzer erhalten so die Möglichkeit, alle zur Verfügung stehenden Fahrzeuge entsprechend ihrer individuellen Ansprüche spontan zu buchen – schnell, flexibel, immer in der Nähe und auf einen Blick. Ab sofort gilt dieses Angebot auch international – und zwar für die meistgenutzten Carsharing-Anbieter in Deutschland, Österreich, Italien und Schweden. Carjump vereint Freefloating-Anbieter wie car2go, Multicity und DriveNow mit stationsgebundenen Anbietern wie Cambio und stadtmobil Berlin sowie Fahrzeugen der Peer2Peer- Communities CarUnity und Tamyca. Auch alternative Transportmittel, wie Elektroroller von eMio sowie Fahrräder von nextbike, sind in der Meta-App eingebunden. Die Carjump-App gibt es kostenfrei für iOS, Android und das Windows Phone.

Bild: carjump/GHM Mobile Development GmbH (Alle Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Carsharing App CarJump mit Finanzierung

Kurznachrichten: Carsharing App Carjump sammelt siebenstellige Finanzierung ein. GM stellt die Serienversion des massentauglichen Elektroautos Bolt vor. Volkswagen kooperiert mit Mobileye, einem Zulieferer für Technologien für selbstfahrende Autos. MeinFernbus FlixBus will sich nur noch FlixBus nennen.

Carsharing App Carjump mit siebenstelliger Finanzierung

Die Carsharing-App Carjump erhält eine siebenstellige Finanzierung von der UnternehmerTUM, Axel Springer und Zimmermann Investments. Carjump ist eine Art Marktplatz und  aggregiert die Daten unterschiedlicher Carsharing-Anbieter. Die Nutzer sehen in der App die Fahrzeuge der jeweiligen Anbieter. Über die App können auch die Fahrzeuge reserviert werden. Das eingesammelte Geld soll in neue Features fließen. Unter anderem soll eine digitale Verifizierung von Führerscheinen Einzug erhalten, damit die Anmeldung bei Carsharing Diensten vereinfacht werden kann. Im letzten Jahr sind die Gründer bei Carjump ausgestiegen und das Unternehmen wurde verkauft. (via Wirtschaftswoche)

Strategische Partnerschaft zwischen Volkswagen und Mobileye

Auf der CES war autonomes Fahren ein angesagtes Thema. So haben unter anderem der Volkswagenkonzern und Mobileye eine Absichtserklärung für eine strategische Partnerschaft unterzeichnet. Mobileye konzentriert sich auf die Entwicklung von Technologien für die kamerabasierte Echtzeit-Bildverarbeitung. Diese Technologie gilt in Verbindung mit hochpräzisen digitalisierten Karten als Schlüssel für das automatisierte Fahren. Volkswagen ist auch über Audi an der ehemaligen Nokia Sparte Here beteiligt, so  hat der Konzern eine weitere Quelle für hochpräzise Karten. Volkswagen will mit der Kooperation ein gutes Stück in der Entwicklung von fahrerlosen Fahrzeugen vorwärts kommen. Die von Mobileye entwickelten optischen Sensorsysteme sollen bei Volkswagen zum Einsatz kommen. (via Volkswagen)

GM stellt auf der CES die Serienversion des Bolt vor

Der Automobilkonzern GM, der kurz vor der CES ein Investment bei der e-hailing Plattform Lyft bekannt gegeben hat, hat auf der Messe sein erstes massentaugliches Elektroauto vorgestellt. Das Bolt getaufte Auto soll eine Reichweite von ca. 320 Kilometern erreichen. Angeboten werde soll das Fahrzeug für 38.000 US$. Käufer von Elektrofahrzeugen erhalten in den USA aber Steuerbegünstigungen in Höhe von 7.500 US$, so fällt der Preis auf 30.000 US$ (rund 27.000 €). Der Bolt ist das erste massentaugliche Elektrofahrzeug, das zu einem akzeptablen Preis angeboten wird und über ausreichend Reichweite verfügt. Tesla arbeitet auch an einem günstigen Elektroauto, ein erster Prototyp soll im März vorgestellt werden. Mit Lyft will GM einen App-basierten Ridesharing Dienst mit autonomen Fahrzeugen in den nächsten Jahren entwickeln. (via WallStreetJournal)

FlixBus als einheitlicher Name für Expansion

Der schnell wachsende Fernbusanbieter MeinFernbus FlixBus denkt laut darüber nach, den Teil MeinFernbus komplett aus dem Markennamen zu streichen. Der Name MeinFernbus Flixbus ist aus dem Zusammenschluss beider Unternehmen entstanden. Gerade für die Expansion ins Ausland ist dieser lange und komplizierte Unternehmensname nicht nutzbar.  Das Unternehmen fährt im Ausland bereits ausschließlich unter der Marke FlixBus. Das Unternehmen wächst zur Zeit hautsächlich außerhalb der deutschen Grenzen. Nach der Liberalisierung des Fernbus-Markts in Frankreich im Sommer letzten Jahres ist FlixBus gestartet und hat sich als Marktführer etabliert. Auch in Deutschland ist das Unternehmen an der Spitze und kommt auf einen Marktanteil von 73 %. (via WirtschaftsWoche)

Carsharing App CarJump wird verkauft

Die App CarJump, die verschiedene Carsharing Anbieter aggregiert, wird nach einem Bericht von GründerSzene von Investor Henri Kühnert übernommen. Die CarJump Gründer bleiben erstmal als Berater an Board, die Geschäftsführung übernehmen Michel Stumpe und Fabian Kofler. Beide bezeichnen sich bei Xing interessanterweise als CEO & Founder. Henri Kühnert war früher Geschäftsführer der SinnerSchrader Mobile Agentur, nach seinem Ausscheiden investiert er in Early Stage Startups und berät ausgewählte Unternehmen, darunter citeecar.

Die Carsharing App CarJump aggregiert die verfügbaren Fahrzeuge verschiedener Carsharing Anbieter und stellt diese auf einer Karte gesammelt dar. Der Nutzer sieht die verfügbaren Fahrzeuge in seinem Umkreis und kann sich entscheiden, welchen Carsharing Anbieter er nutzt.

CarJump dürfte damit zu kämpfen habe, dass die meisten Nutzer nur bei einem Anbieter angemeldet sind und somit kurzfristig keinen wirklichen Nutzen durch die App haben. CarJump versucht bisher noch nicht die Nutzer dazu zu bewegen, sich bei weiteren Carsharing Anbietern zu registrieren.

Den Nutzern werden auch keine ausgewerteten Daten zur Verfügung gestellt, die ihn dazu animieren würden, sich bei einem anderen Anbieter zu registrieren. Zum Beispiel könnte die Technologie hinter der App die Umgebung um den gewünschten Abfahrtort analysieren, um dem Nutzer den bestmöglichen Carsharing Anbieter zu empfehlen. Es könnte ja sein, dass ein Nutzer bei DriveNow registriert ist, ein car2go oder Spotcar Fahrzeug meistens näher am Abfahrtort ist.

Interessant wäre auch ein Feature, das den ungefähren Preis für die zu fahrende Strecke ausrechnet. Somit könnte der Nutzer entscheiden, ob er vielleicht einen etwas längeren Fußmarsch in Kauf nimmt, um ein paar Cent oder Euro zu sparen.

Es sind sowohl Free-Floating als auch stationsbasierte Anbieter bei CarJump gelistet, eine aktive Kommunikation der Vorteile des jeweiligen Modells an die Nutzer wäre auch hilfreich.

Das Unternehmen CarJump wurde 2013 gegründet und hat letztes Jahr eine Finanzierung von High-Tech Gründerfond eingesammelt. Üblicherweise stellt der High-Tech Gründerfond 500.000 € zur Verfügung, die meist gesplittet nach erreichen von Meilensteinen fließen. Wie viel Geld aus dem High-Tech Gründerfond bisher in CarJump geflossen ist, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich eine geringere Summe, als 500.000 €. Für welche Summe das Startup übernommen wurde, ist nicht bekannt, die Summe dürfte sich aber im niedrigeren Bereich bewegen.

Das CarJump Team hat wohl auch die App für den Carsharing Anbieter Spotcar entwickelt. Spotcar ist seit dem vergangenen Jahr mit Opel Adam Fahrzeugen in Berlin unterwegs.

Bild: CITROËN Multicity Charsharing Berlin von Tony Webster (bestimmte Rechte vorbehalten)