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Mobilitätsgarantie mit Ride- und Carsharing: Free2Move und Uber kooperieren in Berlin und München

Mit einer Kooperation von Uber und dem Carsharing Aggregator Free2Move wachsen Ride-Sharing und Carsharing weiter zusammen. Die beiden Unternehmen haben eine Zusammenarbeit vereinbart, die in Berlin und München getestet wird. Bei Erfolg sollen weitere Städte in Europa und den USA hinzukommen.

Uber als Alternative in Stoßzeiten

Auch wenn Carsharing in Deutschland stetig wächst, gibt es gerad zu Stoßzeiten in den Innenstädten noch Versorgungslücken. Wer kennt das Szenario nicht: Um zu einer Verabredung zu kommen, möchte man ein Auto oder einen E-Scooter eines Sharing-Anbieters nutzen. Kurz bevor es losgehen soll, wird die App auf dem Smartphone geöffnet und mit Entsetzen stellt man fest, dass kein passendes Fahrzeug im näheren Umkreis verfügbar ist. Genervt greift man auf den ÖPNV oder das Taxi zurück.

Link zu Uber wird in Free2Move App integriert

Für das beschriebene Szenario will jetzt das von der PSA Group übernommene Free2Move eine Lösung anbieten. Durch den Zugriff auf mehrere Anbieter ist das Risiko bei Free2Move zwar deutlich geringer, aber ganz ausgeschlossen ist es nicht, dass kein Fahrzeug verfügbar ist. Nun geht das Unternehmen den konsequenten nächsten Schritt und addiert einen weiteren wichtigen Baustein zu seinem Werkzeugkasten: Ride-Sharing in Kooperation mit dem Vermittlungsdienst Uber. Immer wenn der User kein passendes Carsharing Fahrzeug in seiner Umgebung finden kann, bekommt er einen Button auf der Oberfläche angezeigt, mit dem er ein von Uber vermitteltes Fahrzeug rufen kann. Das bringt ihn in gewohnter Uber-Qualität an seinen Zielort.

Carsharing und Ride-Sharing werden verschmelzen

Die Kooperation der beiden innovativen Mobilitätsanbieter ist für die Nutzer eine gute Nachricht. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man auch ohne eigenes Auto stressfrei, günstig und sicher ans Ziel kommt. In den kommenden Jahren werden die Carsharing und Ride-Sharing Dienste zu einem Angebot verschmelzen. Die Serienreife von autonomen Autos wird dazu führen, dass Carsharing in Ridesharing-Angeboten aufgehen werden.

Bild: PSA Group (alle Rechte vorbehalten)

Autovermietung: Drivy startet sein Angebot in Großbritannien – und stärkt damit seine Position als Marktführer in Europa

Die Autovermietung Drivy, mit 1,5 Millionen Nutzern der größte Marktplatz für Autovermietungen in Europa, startet heute mit seinem Carsharing-Service in London und stärkt damit seine europäische Marktführerschaft. Bis Ende 2018 ist zudem die Ausweitung des Angebots auf alle Großstädte in Großbritannien geplant. Dieser Schritt ist Teil der Expansionsstrategie des französisches Startups, die mit der letzten Finanzierungsrunde über 31 Millionen Euro realisiert wird. Damit ist Drivy derzeit in sechs europäischen Ländern – Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich, Belgien und Großbritannien – vertreten. In Deutschland wächst das Startup seit 2014 kontinuierlich: Allein in den letzten 12 Monaten hat sich die Nutzerzahl vervierfacht und die Zahl der Anmietungen verdoppelt. Beim Fahrzeugangebot konnte Drivy ein Plus von über 50 Prozent verzeichnen.

Shared Mobility in London wächst

Paulin Dementhon, Gründer und CEO von Drivy, kommentiert die Markteinführung wie folgt: „Die Londoner haben Shared Mobility bereits gut angenommen, sei es durch Auto-Clubs, Ride-Sharing oder Fahrradvermietungen. Wir freuen uns darauf, unser Win-Win-Modell, mit dem wir bereits in vielen anderen europäischen Städten erfolgreich wachsen konnten, nun auch in London anzubieten: Wir unterstützen Autobesitzer dabei, mit ihrem Fahrzeug Geld zu verdienen, wenn sie es selbst nicht benötigen und geben Autofahrern die Möglichkeit, ein Auto schnell, in der Nähe und zu einem günstigen Preis zu mieten.“

Autovermietung mit Fahrzeugen von privaten und gewerbliche Nutzern

Zahlreiche Londoner, sowohl private als auch gewerbliche Nutzer, sind vom Drivy-Angebot bereits überzeugt und haben ihr Fahrzeug auf der Plattform eingestellt. Innerhalb einer Woche nach Pre-Opening des Angebots in London standen bereits mehr als 100 Autos auf Drivy zur Verfügung. 30 von ihnen sind mit der exklusiven „Drivy Open“-Technologie ausgestattet. Sie ermöglicht es den Nutzern, das Fahrzeug bei der Anmietung über die Smartphone-App zu öffnen und die Übergabe des Autos selbstständig in wenigen Minuten durchzuführen. Auf diesen vielversprechenden Start will das Unternehmen nun zunächst aufbauen und ein schnelles Wachstum in London generieren, bevor im nächsten Schritt die landesweite Expansion folgt.

Vollständig Smartphone-basiertes Kundenerlebnis

Mit seinem Modell der Autovermietung – das auf dem Nachbarschaftsprinzip ohne Vermittlungsagentur beruht und ein vollständig Smartphone-basiertes Kundenerlebnis mit einer umfassenden Versicherung und Pannenhilfe bietet – gibt Drivy Menschen die Möglichkeit, ein Auto für einen kleinen Preis zu nutzen, die laufenden Kosten für ein eigenes Auto zu sparen und dabei die urbane Mobilität und Umwelt positiv zu beeinflussen. Dies sei seine langfristige Vision, erklärt Paulin Dementhon: „Drivy ist eine innovative Lösung, die den Alltag der Menschen erleichtert und gleichzeitig auf positive Weise zu mehr Nachhaltigkeit im urbanen Raum beiträgt. Eine intelligente Technologie erhöht die Nutzung von Shared-Mobility-Angeboten. Wir beobachten langsam einen kulturellen Wandel weg vom Autobesitz und hin zu mehr Zugang zu Mobilität nach Bedarf. Das treibt die Nachfrage nach Lösungen wie Drivy an – in London und anderswo.“

Seit seinem Markteintritt 2010 verfolgt Drivy mit seiner Autovermietung das Ziel, auf seiner Plattform ein konkurrenzloses Netzwerk an Fahrzeugen aufzubauen, um seinen langfristigen Anspruch zu erfüllen und an jeder Straßenecke einen Mietwagen zur Verfügung stellen zu können. Durch kontinuierliche Innovation und Expansion konnte Drivy jedes Jahr ein Wachstum von mehr als 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Das Unternehmen beschäftigt 100 Mitarbeiter in Paris, Berlin, Barcelona und London.

In London und Großbritannien trifft das Unternehmen auf mehrere Wettbewerber. Vor etwa einem Jahr ist das amerikanische Unternehmen Turo in Großbritannien gestartet, außerdem sind noch Anbieter wir HiyaCar und easyCar Club aktiv. In Deutschland hat sich in den letzten Jahren das Angebot an Plattformen für die private Fahrzeugvermietung konsolidiert, bleibt abzuwarten, ob ähnliches in UK auch passieren wird.

Bild: Drivy (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemitteilung Drivy

car2go veröffentlicht Thesenpapier zum autonomen, voll elektrischen Carsharing

car2go bereitet sich konsequent auf die Zukunft des autonomen, voll elektrischen Carsharings in Städten vor. Der weltweite Marktführer im free-floating Carsharing hat im Zusammenhang mit dem Web Summit, der größten Technologie-Konferenz der Welt in Lissabon, ein Thesenpapier veröffentlicht, das die wesentlichen fünf Voraussetzungen für die Steuerung autonomer Flotten in der Zukunft aufzeigt.

Carsharing als Vorbereitung für autonomes Fahren

„Kaum ein anderes Mobilitäts-Geschäft kann sich so umfangreich auf die Zeit des autonomen Fahrens vorbereiten wie das free-floating Carsharing“, sagt Olivier Reppert, CEO der car2go Group. „Wer autonome Flotten optimal steuern will, muss die Autos genauso managen wie die Software – also über lernende Algorithmen, Big Data und Apps. Wir tun heute schon beides.“

Flotte mit 14.000 Fahrzeugen

car2go steuert bereits Autoflotten mit 14.000 Fahrzeugen in 26 Städten. Damit sammelt das Unternehmen nicht nur für das reine Flottenmanagement wertvolle Erfahrungen,  sondern auch für intelligente Algorithmen zur strategischen Platzierung der Fahrzeuge passend zur Nachfrage. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die so genannte „Demand Prediction“ – die Vorhersage, wann und wo in Kürze ein Auto gebraucht wird.

Fleet Intelligence als Herzstück

„Die Vorhersage der Nachfrage ist ein wichtiger Teil der Steuerung autonomer Flotten“, heißt es dazu im Thesenpapier. „Das Herzstück wird aber die so genannte Fleet Intelligence sein.“ Damit wird entschieden, welches Fahrzeug welche Nachfrage bedienen soll. Die Komplexität dieser Steuerungs-Algorithmen ist groß, da der Einsatz jedes Fahrzeugs Auswirkungen auf alle anderen Autos in den Flotten hat.

„Für das Carsharing wird der Einsatz autonomer Fahrzeuge ein weiterer Quantensprung sein, so wie es schon der free-floating Ansatz im Vergleich zum stationären Carsharing war“, so Reppert weiter. „Wir freuen uns auf diese Zukunft und stehen dafür in den Startlöchern.“

Das Thesenpapier steht hier zum Download zur Verfügung.

Bild: Daimler (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemitteilung Daimler

Hertz 24/7 CarSharing testet Streetscooter Work L

Hertz 24/7 CarSharing hat den ersten Streetscooter Work L eingesteuert und setzt ihn in einer Pilotphase am neuen, nachhaltigsten IKEA Einrichtungshaus in Kaarst ein. IKEA-Kunden können ihre Einkäufe so auch emissionsfrei nach Hause fahren.
„Elektromobilität wird in Zukunft auch im Transporterbereich eine große Rolle spielen“, sagt Sabine Wagner, Business Partner von Hertz 24/7 CarSharing Germany. „Wir freuen uns, mit Streetscooter den europaweit führenden Hersteller elektrischer Nutzfahrzeuge als Partner gefunden zu haben, um die Nachfrage an unseren IKEA-Standorten zu testen. Wir sind von einem großen Interesse auf Kundenseite überzeugt und gehen fest davon aus, das emissionsfreie Angebot bei Hertz 24/7 ausbauen zu können.“
Der Streetscooter Work L erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 85 km/h und kann mit bis zu 960 kg beladen werden. Die Reichweite des Fahrzeugs beträgt 80 km, abhängig von Beladung und Fahrverhalten. Entwickelt wurde der Streetscooter im Rahmen einer Forschungsinitiative an der RWTH Aachen. Seit 2014 ist Streetscooter ein Tochterunternehmen der Deutsche Post DHL Group.
Für das Pilotprojekt mit Hertz 24/7 CarSharing wurde zum ersten Mal ein Streetscooter mit der herstellerunabhängigen Carsharing-Technologie von Hertz 24/7 ausgestattet. Als Standort wurde das weltweit nachhaltigste IKEA Einrichtungshaus ausgewählt, der kürzlich eröffnete „More Sustainable Store“ in Kaarst. Das Fahrzeug ist ab einer Mindestmietdauer von zwei Stunden inklusive 100 Freikilometern für spontane und flexible Anmietungen verfügbar. Die Kosten für den Nutzer betragen ab 14,90 Euro pro Stunde.
Die Kooperation von Hertz 24/7 CarSharing mit IKEA besteht bereits seit mehreren Jahren. An insgesamt 45 Einrichtungshäusern können Kunden einen Transporter von Hertz 24/7 CarSharing mieten, um Einkäufe direkt nach Hause zu fahren. Die Anmietung erfolgt nach einmaliger Registrierung, die online, per App oder am „Hertz 24/7“-Terminal direkt im Einrichtungshaus erfolgen kann. Geöffnet und verschlossen wird das Fahrzeug ganz einfach per PIN-Code. Die Abgabe der Fahrzeuge erfolgt an der Station, an der sie angemietet wurden.

Bild: Hertz (alle Rechte vorbehalten)

Text: Pressemitteilung Hertz

Drivy bietet gewerblichen Autovermietungen seine Online-Plattform

Das französische Carsharing-Startup Drivy – europäischer Marktführer im Peer-2-Peer-Carsharing – hat für seine Plattform neue Kooperationsmodelle für gewerbliche Autovermietungen entwickelt. Ihnen steht nun die Drivy-Infrastruktur zur Verfügung. Unter dem Namen Drivy Pro sind in den vergangenen Monaten die ersten Pilotprojekte mit professionellen Partnern gestartet. Damit sieht sich das junge Unternehmen seiner Vision, die bestmögliche Auslastung für vorhandene Fahrzeugressourcen zu schaffen, ein Stück näher und bereichert seinen Markenkern. „Über Drivy Pro haben gewerbliche Fahrzeug-Anbieter verschiedene Möglichkeiten, die Auslastung ihrer Autos zu erhöhen und sie einer neuen Zielgruppe zugänglich zu machen. Dabei profitieren sie von der bestehenden Drivy-Infrastruktur mit unserem Kunden-Service und -Support“, erklärt Drivy-Deutschlandchef Nils Roßmeisl. „Wir arbeiten bei diesem Konzept bereits erfolgreich seit einigen Monaten mit Anbietern in Berlin, Hamburg und München zusammen. In Österreich gibt es Kooperationen in Wien.“

Der kontinuierliche Anstieg an Mietanfragen machte diese Erweiterung des Angebots notwendig und möglich. „Die Nachfrage ist vorhanden und steigt stetig“, versichert Roßmeisl. „Mit Drivy Pro können wir sie bedienen und die Vermieter haben die Möglichkeit, ihren Markt zu erweitern.“ Kooperationen gibt es für Unternehmen, die bereits einen Fuhrpark besitzen und diesen ganz oder in Teilen über Drivy zur Verfügung stellen, aber auch für Unternehmer, die mithilfe der Plattform in die Autovermietung der nächsten Generation starten wollen. „Drivy Pro eignet sich prinzipiell für alle Unternehmen, die über ein oder mehrere Autos verfügen, die nicht kontinuierlich ausgelastet sind. So zum Beispiel auch für KfZ-Werkstätten“, beschreibt der Drivy Deutschlandchef die Möglichkeiten. In Kombination mit der innovativen Drivy-Technologie „Drivy Open“, bei der sich das Fahrzeug per App öffnen lässt, ermöglicht Drivy Pro seinen Partnern, ihre Fahrzeuge einfach, digital und auch mobil von unterwegs zu verwalten.

 

Über Drivy

Drivy ist die größte Plattform für private Autovermietungen in Europa. Der Dienst ermöglicht es seinen Nutzern, Autos anderer Menschen zu mieten, wann und wo auch immer sie ein Auto benötigen – ob für einen Wochenendausflug, eine Geschäftsreise oder einen Umzug. Sowohl Mieter als auch Autobesitzer sind während der Anmietung umfassend über die Allianz versichert. Der gesamte Anmietungsprozess von der Buchung bis hin zur Abholung und Rückgabe des Fahrzeugs lässt sich mobil per App abwickeln. Dank der kürzlich eingeführten Technologie Drivy Open öffnen Nutzer die Autos mit wenigen Klicks per Smartphone und mieten dadurch noch flexibler. Der Marktplatz wurde 2010 von Paulin Dementhon in Frankreich gegründet und ist heute mit insgesamt 45.000 Autos und 1,5 Millionen Nutzern auch in Deutschland, Spanien, Großbritannien, Österreich und Belgien verfügbar. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 90 Angestellte in Paris, Berlin und Barcelona. Drivys Vision ist es, Autovermietungen effizienter und bequemer als den Besitz eines eigenen Autos zu machen.

Bild und Text: Drivy (alle Rechte vorbehalten)

SaaS Anbieter Vulog sammelt 20 Mio. US$ ein

Vulog, ein Anbieter einer SaaS Lösung für Mobilitätsdienstleistungen hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 20 Mio. US$ eingesammelt. Das Investment kommt von den Investoren Frog Captial, Innen Capital, Bpifrance und ETF. Das neue Investment soll dazu genutzt werden, das Produkt technologisch weiter auszubauen. Gleichzeitig sollen Marketing und Sales weiter gestärkt werden, um schnelle wachsen zu können.

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Flexible SaaS Lösung für Carsharing und co.

Das französische Unternehmen bietet eine SaaS Lösung and, die auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden kann. Zu den Kunden gehören Autovermietungen, Autokonzerne und Startups, die einen Carsharing bzw. RideSharing Dienst betreiben oder betreiben wollen. Die Lösung unterstützt unterschiedliche Setups, wie zum Beispiel ein free-floating System oder auch ein stationsgebundenes Carsharing Setup.

Die Lösung von Vulog verbindet entweder die vom Hersteller verbaute Lösung oder eine von Vulog nachgerüstete in-car Technologie mit einer Mobilitätsplattform, entsprechenden Analytics Tools und einem Backend-System, das für das operative Management der Services notwendig ist. Im Moment werden über die Technologie von Vulog 10 Millionen Fahrten pro Jahr abgewickelt.

Vulog ist international aktiv

Das Unternehmen gehört fast schon zu den alten Eisen unter den Anbietern im Mobility Bereich. Das Unternehmen wurde bereits 2006 gegründete und entwickelt seitdem Technologien für Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen. Demnächst soll ein Büro in San Francisco eröffnet werden, bisher arbeiten Teams in Paris, Nizza, Vancouver und Toronto. Zu den Kunden von Vulog gehören Carsharing Anbieter, wie Eva Car Share aus Vancouver, emov in Madrid oder GreenMobility in Kopenhagen.

RideCell mit ähnlichem Ansatz

In den letzten Jahren konnte das Unternehmen stark wachsen und die technische Lösung weiterentwickeln. Wie die Eröffnung des Außenpostens in San Francisco nahelegt, soll der Fokus in Zukunft verstärkt auf dem Nordamerikanischen Markt. Gleichzeitig soll der Service nach Asien expandiert werden. Mehrere Projekte, unter anderem ein Scooter Sharing Dienst sind bereits in der Planung.

Mit dem Angebot positioniert sich Vulog als Mitbewerber zu RideCell aus den USA. Das von BMW finanzierte Unternehmen wird unter anderem für den ReachNow Carsharing und Ridesharing Dienst in den USA genutzt oder von Skoda in Polen.

Bild: Vulog (alle Rechte vorbehalten)

Peer-2-Peer Carsharing: Daimler gibt Croove an Turo ab und Beteiligt sich an dem Unternehmen

Das ging schnell, nach nicht mal einem Jahr verschmilzt die peer-2-peer Carsharing Tochter Croove aus dem Haus Daimler mit dem amerikanischen Marktführer Turo. Gleichzeitig beteiligt sich Daimler in der Series D Finanzierungsrunde, in der insgesamt 92 Mio. US$ in das Unternehmen fließen, an dem Unternehmen. Die Runde wird angeführt von SK Holdings aus Südkorea, mit weiteren Investments von Liberty Mutual Strategic Investment Fund (Versicherung) und Founders Circle Capital. Existierende Investoren gehen ebenfalls mit.

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Croove wird zu Turo

Turo ist einer peer to peer Carsharing Plattform, auf der Privatleute oder kleine Flottenbetreiber die Fahrzeuge einstellen und vermieten können. Daimler hat das Startup Croove, das mit einem ähnlichen Modell auf dem Markt aktiv ist, erst im vergangenen Dezember gestartet. Zuerst war das Angebot nur in München aktiv, ein paar Monate später folgten andere Städte, wie Berlin oder Hamburg. Nach dem Investment macht es für Daimler wenig Sinn, die eigene Marke weiterzuführen, deswegen wird das Angebot an Turo abgegeben. Die Markte Croove wird in den kommenden Wochen oder Monaten verschwinden und durch das Angebot von Turo ersetzt.

Strategische Investoren für Turo

Turo holt sich mit Daimler und Liberty Mutual zwei strategische Investoren an Board. Daimler könnte seine Händler dazu ermutigen, einige Fahrzeuge für die Plattform abzustellen. Liberty Mutual ist in den USA schon als Versicherungspartner für das Unternehmen tätig. Auch SK Holdings kann als strategischer Partner interessant sein. Das Unternehmen beliefert unter anderem eine Automobilhersteller und hat eigene Mobility Angebote gestartet. SK könnte dabei helfen, dass die Fahrzeuge einiger Hersteller schon gleich sharing enabled vom Band laufen außerdem ist die Unternehmensgruppe ein starker Partner für eine Expansion nach Asien.

Anscheinend haben mehrere Automobilhersteller Interesse an einem Investment in Turo bekundet. Daimler hat letztendlich den Zuschlag bekommen, da das Unternehmen schon mit einem eigenen peer-2-peer Carsharing Angebot aktiv ist. Das hat Turo gezeigt, dass das Unternehmen ein starkes Interesse hat, ein Model erfolgreich aufzubauen, das auf die geänderten Bedürfnisse der Kunden im Bezug auf Fahrzeugbesitz eingeht.

Peer-2-Peer in Deutschland schwer zu knacken

Das sich Daimler mit einem starken Player zusammentut, kann aber auch als Zeichen gewertet werden, dass der deutsche peer-2-peer Carsharing Markt schwer zu knacken ist. Mittlerweile gehören die vormals drei lokalen Anbieter ausländischen Unternehmen. Der französische Anbieter Drivy hat AutoNetzer und Nachbarschaftsauto übernommen, Tamyca aus Aachen ging vor ein paar Wochen an den Anbieter SnappCar aus den Niederlanden.

Bild: Turo (alle Rechte vorbehalten)

GM will mit Maven Ridesharing Dienst starten

Bisher ist der Automobilhersteller General Motors als Dienstleister und Investoren für Ride Sharing Dienst in Erscheinung getreten. Unter anderem ist GM an dem Fahrdienst Lyft beteiligt und bietet über das Maven Carsharing Programm Autos zur Kurzzeitmiete an, Lyft und Uber Fahrer profitieren dabei von gesonderten Konditionen. Jetzt könnte der Automobilhersteller den nächsten Schritt gehen und einen eigenen on-demand Fahrdienst starten.

Mit Maven soll ein Ridesharing Dienst gestartet werden

Der Konkurrent zu Lyft und Uber könnte von der GM Sparte Maven gestartet werden. Maven wurde vor einiger Zeit gegründet, um die Mobilitätsdienstleistungen wie Carsharing zu bündeln und um Expertise für neue Dienste aufzubauen. Durch die eigenen Aktivitäten und das Wissen, das durch die Beteiligung an Lyft gewonnen wurde, sieht sich General Motors jetzt in der Lage, einen on demand Fahrdienst aufzubauen. Die Frage ist, ob Platz für einen weiteren Dienst ist. Außerdem müsste General Motors viel Geld in die Hand nehmen, um einen Dienst mit hoher Reichweite aufzubauen.

Seit Anfang 2016 mit Carsharing aktiv

Maven ist als Carsharing Dienst Anfang 2016 gestartet, hat sich dann aber stetig weiterentwickelt. Neben dem Service für Uber und Lyft Fahrer ist Maven mehrere Partnerschaften mit Lieferdiensten wie Instacart und GrubHub eingegangen. In den letzten 18 Monaten wurden über Maven etwa 10.000 Fahrzeuge in Umlauf gebracht. Mit dieser Flotte wurden etwa 270 Mio. Kilometer zurückgelegt und 17.5 Mio. Fahrgäste bei Lyft und Uber transportiert.

GM und Lyft als Konkurrenten?

In der Vergangenheit wurde darüber berichtet, dass GM das Unternehmen Lyft komplett übernehmen möchte. Da daraus anscheinend nichts geworden ist, plant der Automobilhersteller seinen eigenen Service. Aus der ferne betrachtet scheint es so, als würden die Partnerschaft zwischen General Motors und Lyft Risse erhalten. Am Anfang wurde bekräftigt, dass beide Seiten eng zusammenarbeiten möchten, jetzt entwickeln sich Konkurrenten. Ähnliches konnte zwischen Uber und Google beobachtet werden. Google ist groß bei Uber eingestiegen und am Anfang haben beide Unternehmen eng zusammengearbeitet. Mittlerweile bekämpfen sich beide Unternehmen vor Gericht. Mit Waymo und dem Ride-Sharing Angebot bei Waze hat sich Google zum Konkurrenten entwickelt.

Bild: General Motors (alle Rechte vorbehalten)

Privates Carsharing Markt konsolidiert sich weiter: SnappCar übernimmt tamyca

Der peer-2-peer Carsharing Markt in Deutschland konsolidiert sich weiter. Zu Hochzeiten haben drei bis vier deutsche Anbieter Privatfahrzeuge an Nutzer vermittelt, mittlerweile wurden alle Anbieter von ausländischen Startups übernommen. In einem letzten Akt wird der peer-2-peer Carsharing Pioneer Tamyca von dem Anbieter Snappcar aus den Niederlanden übernommen.

Tamyca seit 2010 am Start

Tamyca hat sich seit dem Start im Jahr 2010 wacker geschlagen. Die Plattform ist in den letzten Jahren ohne großes Aufsehen kontinuierlich gewachsen. Fast 200.000 Carsharing-Mieter und -Vermieter waren zuletzt bei Tamyca registriert. Zwischenzeitig konnte Tamyca auch den Automobilhersteller Opel überzeugen. Opel hat die technische Lösung von Tamyca für den Carsharing Dienst CarUnity genutzt, der kürzlich still und leise wieder begraben wurde.

Snappcar kommt aus den Niederlanden

Snappcar hat seinen Hauptsitz in den Niederlanden und betreibt auch ein peer-2-peer Carsharing Angebot in Dänemark und Schweden. In Deutschland war Snappcar vor der Übernahme von Tamyca nicht aktiv. Snappcar wurde im Jahr 2010 gegründet und wächst rasant. Jeden Tag mieten fast 500 Mitglieder der SnappCar-Community ein Auto direkt in ihrer Nähe über die Webseiten. Fast 400.000 angemeldete Benutzer und knapp 45.000 Autos sind auf der Plattform registriert.

Nur noch zwei Anbieter auf dem deutschen Markt 

Mit der Übernahme setzt sich die Konsolidierung in Deutschland fort. In der Vergangenheit hat der Anbieter Drivy den deutschen Anbieter Autonetzer übernommen, der sich kurz zuvor das Netzwerk des Anbieters Nachbarschaftsauto einverleibt hat. Die Deutschen verleihen nicht gerne ihr privates Fahrzeug, außerdem stellt der teilweise komplizierte Prozess bei Anmietung und Rückgabe ein Problem dar. Größerer Beliebtheit erfreut sich in deutschen Städten das kommerzielle free-floating Carsharing.

Auch bei diesen kommerziellen Anbietern zeichnet sich eine Konsolidierung ab. Trotz der Auseinandersetzungen zwischen Daimler und BMW werden anscheinend die Fusionspläne von DriveNow und car2go weiterhin verfolgt. Noch zu Jahresbeginn wurden die Pläne von Sixt dementiert, jetzt ist es Erich Sixt persönlich, der angedeutet hat, dass eine Fusion bevorstehen könnte.

Bild: Snappcar (alle Rechte vorbehalten)

BCG setzt auf Alternativen zum Dienstwagen – mit Unterstützung von Sixt

Bisher vergeben viele Unternehmen einen Dienstwagen an Mitarbeiter – inspiriert von Mobility Services wie Car Sharing und Fahrdiensten hat die Autovermietung Sixt eine Alternative dazu entwickelt. Als erster Kunde nutzt die Boston Consulting Group das Angebot. Die Kombination aus Carsharing, Fahrdienst und Mietwagen erfreut sich dort hoher Beliebtheit und ist bereits gleichauf mit dem Klassiker.

Mobility as a Service von Sixt

Konkret hat Sixt unter dem Namen Maas (Mobility as a Service) ein Alternativangebot zum Dienstwagen gestartet. Berater der Boston Consulting Group (BCG) können mit einem Mobilitätsbudget das DriveNow Carsharing Angebot, Mietwagen und den myDriver Fahrdienst nutzen. Bisher ist das Angebot in Deutschland und Österreich verfügbar und nur für berechtigte BCG Berater. In Zukunft soll das Konzept, das drei Dienste vereint auch anderen Unternehmen angeboten werden.

Gute Resonanz von Nutzern

Laut Sixt-Strategievorstand Alexander Sixt stößt das Mobility as a Service Angebot auf sehr gute Resonanz. Das Unternehmen leitet daraus ab, dass es einen Bedarf nach einer modernen und flexiblen Mobilität auf Mitarbeiter und Unternehmensseite gibt. Bei dem Angebot von Sixt können über eine Zentrale Plattform Mobilitätsbudgets per Mitarbeiter vergeben werden, die dann über die Apps von DriveNow und myDriver sowie über das klassische Mietwagengeschäft von Sixt ausgegeben werden können.

Vor allem jüngere Mitarbeiter nutzen den MaaS Service

Bei der Boston Consulting Group kommt das Angebot anscheinend sehr gut an. Vor allem jüngere Mitarbeiter auf Associate- oder Consultant-Ebene nutzen das neue Mobilitätsangebot. Etwa 40% der Berater bei BCG nutzen einen Dienstwagen, nun sind weitere 40% hinzugekommen, die die MaaS-Dienstleistung nutzen.

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Es ist davon auszugehen, dass weitere Unternehmen Mobiltiy as a Service für Mitarbeiter als Alternative oder Ersatz zum Dienstwagen anbieten werden. Auf der einen Seite schwindet die Bereitschaft auf Mitarbeiterseite, ein Auto zu besitzen. Ergänzt wird dieser Trend durch das Vorhandensein von alternativen Mobilitätsangeboten, wie Carsharing, Ride Sharing oder Mietwagen. Auch Uber bietet seinen Fahrdienst erfolgreich für Unternehmen an, der teilweise als Alternative zum Dienstwagen und Taxi genutzt wird.

Bild: Sixt (alle Rechte vorbehalten)