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Drivy schließt neue Finanzierungsrunde über 31 Mio. Euro erfolgreich ab

Der Carsharing Marktplatz Drivy sammelt weitere 31 Mio. Euro von neuen und bestehenden Investoren ein. Neu eingestiegen sind Cathay Capital und Nokia Growht Partner. Die bestehenden Investoren Index Ventures, Via-ID und BPI Econtechnologies Fund beteiligen sich ebenfalls an der Runde. Drivy hat in den letzten Jahren schon Millionensummen eingesammelt. Bis heute sind insgesamt 47 Mio. Euro in das Unternehmen geflossen. Mit der aktuellen Finanzierung sollen weitere europäische Märkte erschlossen werden und das Produkt weiter verbessert werden.

Das französische Unternehmen ist in Deuschland 2014 gestartet, im letzten Mai wurde die peer-to-peer Carsharing Plattform Autonetzer übernommen. So hat Drivy schnell eine kritische Masse an Fahrzeugen und Nutzern aufgebaut. Insgesamt sind 100.000 Nutzer und 5.000 Autos auf der Carsharing Plattform registriert.

Auf Produktseite liegt der Fokus vor allem auf Drivy Open. Mit dem neuen Feature können die Fahrzeuge per Smartphone geöffnet werden. Bisher mussten sich Fahrer und Autobesitzer persönlich treffen, um die Schlüsselübergabe zu regeln. Mit Drivy Open erübrigt sich dieser Schritt und es ist zu erwarten, dass noch mehr Nutzer von dem peer-to-peer Carsharing Konzept angezogen werden. Es wird eine separate Hardware in das Fahrzeug eingebaut, über die das Auto per Smartphone geöffnet werden kann. Berlin wurde als Testmarkt für die neue Technologie ausgewählt, bisher ist die Technik in 10% der in Berlin verfügbaren Fahrzeuge verbaut.

Carsharing entwickelt sich positiv

Neben dem privaten Carsharing befinden sich auch die kommerziellen Anbieter auf einem Wachstumskurs. Laut einer BCG Studie werden die kommerziellen Anbieter im Carsharing-Markt im Jahr 2012 einen Umsatz von 4.7 Milliarden Euro generieren. Der Großteil des Umsatzes wird in Europa generiert werden, voraussichtlich 2.1 Milliarden Euro pro Jahr. An zweiter Stelle folgt Asien mit 1.5 Milliarden Euro Umsatz, gefolgt von Nord-Amerika mit 1.1 Milliarden Umsatz. Laut Studie wird es im Jahr 2021 etwa 35 Millionen Carsharing-Nutzer geben, die pro Monat auf eine Fahrzeit von 1.5 Milliarden Minuten kommen. Jedes Carsharing Fahrzeug wird dabei im Schnitt zu 15% ausgelastet sein.

Über Drivy

Drivy ist der führende Marktplatz für Autovermietungen in Europa. Der Service ermöglicht es dem Nutzer Autos jederzeit in direkter Nähe anzumieten, egal ob ein Auto für einen Wochenendausflug gesucht wird, ein Geschäftstermin einen Wagen erfordert oder ein Umzug bevorsteht. Jede Anmietung ist umfassend über die Allianz  versichert. Mittlerweile kann die gesamte Anmietung, von Buchung bis zur Rückgabe des Autos, über das Smartphone abgewickelt werden.

2010 in Frankreich gegründet, operiert Drivy heute in Deutschland, Frankreich und Spanien. Europaweit hat Drivy 850.000 Nutzer und 36.000 Autos.

Bild: Drivy (alle Rechte vorbehalten)

Peer-to-Peer Carsharing Markt konsolidiert sich

Autonetzer.de, der deutsche Marktplatz für Autovermietungen von privat zu privat geht an den französischen Mitbewerber Drivy. Wir hatten schon mehrmals über die peer-to-peer Carsharing Plattform berichtet, unter anderem über den Deutschland-Start und diverse Finanzierungsrunden. Was sich Drivy die Übernahme hat Kosten lassen, ist nicht bekannt.

11.000 Autos auf Drivy

Die beiden Plattformen werden zum 10. Juni 2015 zusammengelegt. Auf der Plattform stehen den Nutzern dann 11.000 Fahrzeuge zur Verfügung. Da Drivy seit Start nur einige hundert Fahrzeugbesitzer überzeugen konnte, ihr Auto zu vermieten, kommt der Großteil der Flotte von Autonetzer. Leider wird nicht kommuniziert, welcher Anteil der Fahrzeuge regelmäßig vermietet wird und wie viele der 100.000 registrierten Nutzer aktiv sind. Drivy erkauft sich durch die Übernahme eine deutschlandweite Präsenz, die erweitert werden kann. Die Fahrzeuge sind alle auf Drivy umgestellt, die Nutzer können dann nur noch über Drivy.de ein Fahrzeuge mieten. Trotzdem hat das Peer-2-Peer Carsharing Startup ehrgeizige Ziele. Die Zahl der Kunden soll sich bis Ende 2016 auf 200.000 verdoppeln.

Französische Mobilitäts Startups übernehmen

Autonetzer hat sich erst vor kurzem mit dem Berliner Anbieter Nachbarschaftsauto zusammengeschlossen. Einziger ernstzunehmender Wettbewerber in Deutschland ist nach dem Zusammenschluss Tamyca aus Aachen. Drivy ist bereits das zweite französischen Shared Mobility Startup, das sich dieses Jahr einen deutschen Wettbewerber einverleibt und so zum Marktführer in Deutschland aufsteigt. Der Marktplatz für Mitfahrgelegeneheiten BlaBlaCar hat den deutschen Anbieter Mitfahrgelegenheit.de übernommen.

Über Drivy

Drivy ist eine peer-to-peer Carsharing Plattform, über die Autobesitzer ihre privaten Fahrzeuge vermieten können. Anders als bei den gewerblichen free floating Anbieter werden Personen angesprochen, die auf klassische Autovermieter wie Sixt und Europcar setzen. Drivy ist im November 2014 in Berlin gestartet, im Juli diesen Jahres soll der Service in Spanien an den Start gehen. Gegen Ende des Jahres soll ein weiteres Land folgen. Finanziert wird Drivy durch Index Ventures und Alven Capital, insgesamt sin 16 Mio. € in Drivy geflossen.
Bild: DRIVY.DE – Photos: Stefan Wieland  (alle Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Drivy deutschlandweit, Tesla mit Batteriespeicher für zuhause

Kurznachrichten: Der amerikanische Autobauer Tesla will nicht nur Elektroautos produzieren, sondern wird dieses Jahr auch einen Tesla Batteriespeicher für zuhause anbieten. Das französische Startup Drivy bietet seinen Carsharing Service jetzt deutschlandweit an.

Drivy Carsharing deutschlandweit

Das französische Startup Drivy bietet seinen Carsharing Service, bei dem Autos von Privatpersonen vermietet werden deutschlandweit an. Wie berichtet, ist Drivy im November 2014 in Berlin gestartet, darauf folgte der Start in Hamburg, München und Köln. Auf der Plattform sind laut Drivy schon mehr als 1.000 Fahrzeuge zu finden. Drivy arbeitet mit der Allianz Versicherung zusammen, um den Vermietzeitraum abzusichern.  Mit der bisherigen Entwicklung in Deutschland zeigt sich das französische Unternehmen zufrieden. Deutsche Konkurrenten sind die Unternehmen Tamyca und Autonetzter. Autonetzer verfügt nach der Fusion mit Nachbarschaftsauto etwa über 10.000 Fahrzeuge.

Tesla Batteriespeicher für zuhause

Lange wurde darüber spekuliert, welches Produkt Tesla zusätzlich auf den Markt bring. Letzten Donnerstag hat Elon Musk den Tesla Batteriespeicher für zuhause vorgestellt. Für ca. 3.500 € können sich Hausbesitzer eine 10 kWh Batterie zulegen. Hat der Hausbesitzer eine Solaranlage auf dem Dach, kann er die überschüssige Energie zwischen speichern und bei Bedarf nutzen. Die gespeicherte Energie kann auch wieder ins Netz eingespeist werden und der Hausbesitzers kann sich dafür bezahlen lassen. Das Netz an Batterien kann auch dazu genutzt werden, eine Stromreserve aufzubauen. Diese Reserve kann genutzt werden, wenn der Strom von großen Kraftwerken nicht mehr ausreicht. Der Markt für Batteriespeicher wächst schnell. Im Jahr 2012 lag der Umsatz bei 200 Mio. US$ im Jahr 2017 sollen es 2 Milliarden US$ jährlich sein. Die Powerwalls genannten Energiepacks können auch gekoppelt werden, um die Speicherkapazität zu erhöhen. Partner für das Tesla Energy Projekt wird anscheinend das deutsche Unternehmen Lichtblick. Produziert werden die Batterien zukünftig in der GigaFactory. (via Süddeutsche)

Bild: Elon Musk describing the Tesla Gigafactory von Steve Jurvetson (bestimmte Rechte vorbehalten)

Drivy Carsharing sammelt 8 Mio. € ein

Das französische Startup Drivy sammelt laut Le Figaro weitere 8 Mio. Euro an Finanzierung von unterschiedlichen Investoren ein. Neu beteiligen sich BPI France und Via-ID, die Alt-Investoren Index Ventures und Alven Capital beteiligen sich ebenfalls an der letzten Runde. Außerdem wird der kleinere Wettbewerber Buzzcar übernommen,  der in der Vergangenheit bereits von Via-ID finanziert wurde.
Erst im letzten Jahr hat das Startup 6 Mio. € eingesammelt, um damit die internationale Expansion zu starten. Ende des Jahres ist Drivy in Deutschland gestartete, dieses Jahr dürften weitere Länder hinzukommen.

Autovermietung zwischen Privatpersonen

Bei Drivy können die Nutzer ein Auto von irgendjemandem Mieten. Das bringt Kostenvorteile im Vergleich zu den gewerblichen Autovermietungen, wie Sixt oder Europcar.
Fahrzeugbesitzer können über die Plattform ihr Auto vermieten und damit etwas Geld verdienen. Gerade wenn man sein Auto selten benötigt, ist das eine gute Möglichkeit, für mehr Auslastung zu sorgen. Der Vermietvorgang ist durch eine zusätzliche Versicherung abgedeckt.

Expansion steht im Fokus

Nach dem Zusammenschluss mit Buzzcar hat Drivy nun 500.000 Nutzer und 26.000 registrierte Fahrzeuge in Frankreich und Deutschland. Der größte Teil davon entfällt auf Frankreich. Neben der Expansion sollen die zusätzlichen  finanziellen Mittel für die Verbesserung der Apps und der Website verwendet werden. Außerdem soll das Netzwerk in den kommenden drei Jahren auf 3 Millionen Nutzer und 300.000 Fahrzeuge wachsen.
In Deutschland steht Drivy unter anderem im Wettbewerb zu Autonetzer und Tamyca. Autonetzer hat etwa 70.000 Nutzer und 10.000 registrierte Fahrzeuge in Deutschland, Tamyca dürfte kleiner sein.
Bild: drivy.de via Flickr (alle Rechte vorbehalten)

Peer-to-Peer Carsharing Unternehmen Drivy expandiert nach Hamburg

Das französische Startup Drivy expandiert nach Hamburg. Ende des vergangenen Jahres ist das Carsharing-Unternehmen schon in Berlin gestartet. Drivy ist eine Plattform, auf der Fahrzeugbesitzer ihre Fahrzeuge einstellen und an Privatpersonen vermieten können.

Erfolgreicher Start in Berlin

Das Unternehmen verfolg das Ziel, ungenutzte Fahrzeuge auszulasten. Privatpersonen, die ein Fahrzeug besitzen, können es auf der Plattform einstellen und so Nachbarn und Freunden zur Nutzung zur Verfügung stellen. Im November letzten Jahres ist das französische Unternehmen in Berlin gestartet. In den letzten zwei Monaten konnten etwa 100 Fahrzeuge für die Carsharing Plattform gewonnen werden. Den Start in Berlin sieht das Unternehmen als erfolgreich an und möchte deshalb so schnell wie möglich weitere Städte erschließen. Als nächste Stadt ist nun Hamburg an der Reihe.

Vorhandene Ressourcen besser nutzen

Das Prinzip hinter Drivy ist einfach und einleuchtend. Mittels online Plattform und App sollen verfügbare Ressourcen, in diesem Fall Fahrzeuge, besser genutzt werden. Fahrzeuge sind teuer und stehen im Schnitt 95% des Tages leer herum. Durch Vermietung an Nachbarn und Suchende soll die Leerzeit der Fahrzeuge reduziert werden und der Fahrzeughalter soll davon finanziell profitieren.

Drivy ist als Web, iOS und Android App verfügbar. In wenigen Schritten können die Vermieter ihre Fahrzeuge und verfügbare Zeiten eintragen. Die Mieter können die Fahrzeuge in ihrer Nähe suchen und Anfragen. Für beide Seiten ist die Registrierung kostenlos. Der Mieter zahlt für die Mietdauer einen Preis, der vom Vermieter festgelegt wird, der außer Sprit sämtliche Kosten enthält. Drivy erhält vom Vermieter einen Anteil des Mietpreises für Versicherung und Vermittlung.  Um dem Fahrzeugbesitzer die Preisfindung zu vereinfachen, werde bei den Preisen Richtwerte je nach Fahrzeugtyp, Baujahr und Ausstattung als Entscheidungshilfe vorgegeben.

Extra Versicherung für jede Vermietung

Für die Zeit der Vermietung ist das Fahrzeug über eine Zusatzversicherung abgesichert. Drivy arbeitet mit der Allianz zusammen, um Fahrer und Fahrzeughalter abzusichern. Das Versicherungspaket besteht aus einer Haftpflicht, die Schäden gegenüber Dritten, Schäden am Fahrzeug , Feuer und Diebstahl abdeckt. Hinzu kommt ein Schutzbrief, der den gesamten Aufwand des Pannendiensts abdeckt. Die Versicherung des Fahrzeughalters wird in einem Schadensfall nicht belangt.

Konkurrenz zu klassischen Autovermietungen

Drivy sieht sich nicht als Konkurrenz zu innerstädtischen Carsharing Anbietern, sondern zu klassischen Autovermietungen, wie Sixt oder Europcar. Die durchschnittliche Mietdauer beträgt zwei bis vier Tage. Drivy ist die Ein-Verlängertes-Wochenende- Alternative oder die perfekte Option für einen Ausflug mit Freunden. Der Aufwand auf Mieterseite ist auch eher mit dem Aufwand einer Autoanmietung zu vergleichen. Schließlich mässen Termine mit den Fahrzeughalter vereinbart werden, um das Fahrzeug zu übergeben und um die Vertragsdokumente zu unterzeichnen. Wer hingegen spontan ein Fahrzeug für eine Kurzstrecke benötigt, nutzt eher vorhandene Free-Floating Anbieter, wie Car2go oder DriveNow.

Deutsche Wettbewerber

Deutsche Wettbewerber von Drivy sind die Plattformen Tamyca und Autonetzer. Die beiden Unternehmen sind fast zeitgleich im Jahr 2010 gestartet. Autonetzer hat sich im letzten Jahr mit der Plattform Nachbarschaftsauto zusammen geschlossen. Auf Tamyca sind etwa 3.000 Fahrzeuge registriert, Autonetzer kommt auf etwa 10.000 Fahrzeuge. Auch bei den Mitgliedern liegt Autonetzer mit 75.000 Registrierungen vorne, Tamyca kommt auf etwa 25.000 Nutzer. Laut einer Studie des TÜV Rheinland wird das private Carsharing weiterhin ein Randerscheinung bleiben. Lediglich 90.000 bis 100.000 der 1 Mio. Carsharing Nutzer greift auf privates Carsharing zurück. Die restlichen 90% der Carsharing Nutzer entfallen auf die Free-Floating oder stationsgebundenen gewerblichen Anbieter. Car2go und DriveNow haben hier die Nase vorn.

Über Drivy

Auch Drivy wurde im Jahr 2010 gegründet. Die ersten drei Jahre lief das Unternehmen unter dem Namen Voiturelib, 2013 wurde der Unternehmensname zu Drivy geändert. Drivy ist einprägsamer und dürfte bei der Internationalisierung nützlich sein. Das Unternehmen kommt in Frankreich auf 20.000 Fahrzeuge und etwa 400.000 Nutzer. Damit ist es von der Nutzerzahl etwa fünfmal so groß, wie der größte Anbieter in Deutschland. Als Investoren sind Index Ventures und Alven Capital mit an Board. Im Jahr 2012 wurden knapp  2 Mio. Euro investiert, im Mai 2014 kamen weitere sechs Mio. Euro für eine Internationalisierung des Carsharing-Unternehmens hinzu. Neben Berlin und Hamburg sollen weitere deutsche Städte folgen.

Bild: DRIVY.DE/Stefan Wieland (via flickr)

Kurznachrichten: Drivy startet in Deutschland, UberPop nur noch am Wochenende, car2go mit neuer App

Übersicht: In den letzten Tagen hat es wieder einige interessante Meldungen aus dem Mobilitätsbereich gegeben. Das amerikanische Unternehmen Uber reduziert die Verfügbarkeit von UberPop aufs Wochenende, car2go launcht eine neue Version der Smartphone App mit neuen Funktionen und Peer-to-Peer Marktplatz für Autovermietungen Drivy startet in Berlin.

Drivy startet in Berlin, weitere Städte folgen

Das französische Startup Drivy, das eine Plattform für die Vermietung von Fahrzeugen zwischen Privatpersonen anbietet, ist diese Woche in Berlin gestartet.

Das Unternehmen wurde bereits 2010 gegründet und hat in Frankreich bereits 350.000 Nutzer und 20.000 registrierte Fahrzeuge. Vor ein paar Wochen wurde eine neue Finanzierungsrunde für die bevorstehende Expansion verkündet.

Im Vergleich zum free-floating Carsharing, wie z.B. DriveNow, wird das Angebot von Drivy für längere Strecken, bzw. eine längere Mietdauer genutzt. Laut Angaben des Startups beträgt die durchschnittliche Mietdauer 3-5 Tage. Das Einstellen von Fahrzeugen und die Nutzung der Plattform ist kostenlos, Kosten entstehen erst, wenn ein Mietvertrag zwischen Fahrzeugbesitzer und Mieter zustande kommt. Drivy behält 30% der Umsätze, 70% gehen an den Autobesitzer. Von den 30% Provision wird auch eine Ad-hoc Versicherung bezahlt, damit die Vermietung abgedeckt ist. Drivy arbeitet hier mit der Allianz zusammen. Anfang 2015 sollen weitere deutsche Städte hinzu kommen. Konkurrenten in Deutschland sind unter anderem Tamyca oder Autonetzer, die ähnlich lange aktiv sind. (via Drivy.de)

Uber reduziert Verfügbarkeit von UberPOP aufs Wochenende

Weiterer Rückschlag für Uber, demnächst kann der Ridesharing-Service UberPOP nur noch am Wochenende von Freitag 18 Uhr bis Sonntag 18 Uhr in Berlin und Düsseldorf gebucht werden. Unter der Woche ist der Service nicht oder nur eingeschränkt verfügbar. Laut Aussagen von Fahrern wurden alle sie alle zu einer Versammlung einbestellt, um über die Veränderungen zu sprechen. Angeblich wurde als Begründung für den Schritt, die zu hohen Kosten für die Subvention der Fahrer genannt. Uber sieht wohl, dass die Nachfrage unter der Woche nicht so hoch ist und möchte sich die Subvention für die Fahrer ohne Fahrten sparen. Der Fahrpreis wurde nach den rechtlichen Auseinandersetzungen auf 35 Cent pro Kilometer reduziert, deshalb ist eine Subventionierung der Fahrer nötig, um Fahrzeuge auf der Straße zu haben. Zuletzt wurden die stündlichen Umsätze der Fahrer wohl auf 10 € die Stunde aufgestockt. Uber argumentiert in einer Mail an die Kunden, dass die Nachfrage so gestiegen ist, dass sie nicht hinterherkommen, genügend Fahrer zum System hinzuzufügen. (via Bloomberg)

Car2go mit neuer App

Das Carsharing Unternehmen car2go aus dem Daimler-Konzern hat eine neue Version der Smartphone App veröffentlicht. Mit der aktuellen Version können Fahrzeuge auch per Smartphone geöffnet werden, die bisherige Kundenkarte oder ein Chip auf dem Führerschein ist somit nicht mehr nötig. Das Design wurde überarbeitet und die Bedienung ist intuitiver geworden. Bleibt abzuwarten, ob der App auch eine modernere Website folgt. Zuvor hat bereits der Konkurrent DriveNow eine überarbeitete App mit ähnlichen Features gelauncht. (via Geekwire)

Uber Zahlen geleakt

Auf Business Insider wurde vor kurzem Zahlen und Umsätze von Uber aus Dezember 2013 veröffentlicht. Setzt man das Verhältnis der Umsätze von Uber in London in der Silvesternacht mit den wöchentlichen Umsätzen in Vergleich, wurden etwa 35% der wöchentlichen Umsätze in der Silvesternacht eingefahren. Daraus kann man schließen, dass Uber in der Woche rund um Silvester 2013 ca. 10.000 € Umsatz in Berlin generiert hat, in München müssten es um die 20.000 € pro Woche gewesen sein. In Berlin dürfte das etwa 400 Fahrten pro Woche entsprechen und in München etwa 650 abgeschlossene Fahrten pro Woche.  (via Business Insider)

Bild: Stefan Wieland / Drivy.de (alle Rechte vorbehalten)

Carsharing Anbieter Autonetzer und Nachbarschaftsauto schliessen sich zusammen

Nachbarschaftsauto und Autonetzer, die beiden Communities für privates Carsharing schließen sich zusammen. Die Plattform Nachbarschaftsauto wird in Autonetzer aufgehen. Somit entsteht nach eigenen Angaben die größte private Carsharing-Community in Deutschland.

Durch die Fusion soll die Vision, dass in jedem Straßenzug ein privates Carsharing Fahrzeug stehen soll, das über Autonetzer gebucht werden kann, erreicht werden. Autonetzer ist seit 2010 aktiv und hatte vor der Fusion mit Nachbarschaftsauto etwa 5.000 Fahrzeug und 35.000 Nutzer. Die gleiche Anzahl an Fahrzeugen und Nutzern kam durch die Fusion hinzu. Autonetzer spricht nun von 10.000 verfügbaren Fahrzeugen und 70.000 Nutzern. Interessant zu wissen wäre, wie groß die Schnittmenge der Fahrzeuge und Nutzer beider Plattformen ist.

Fahrzeuganzahl als Erfolgsfaktor

Entscheidend für den Erfolg von Carsharing Netzwerken dürfte sein, dass der Nutzer direkt vor der Tür ein Carsharing-Fahrzeug stehen hat, das er anmieten kann. Mit 10.000 Fahrzeugen in ganz Deutschland wird das noch nicht der Fall sein, aber es geht in die richtige Richtung. Ausserdem ist entscheidend, dass die Fahrzeuge einfach und schnell übernommen und übergeben werden können. Bei den privaten Carsharing Anbietern muss meistens noch ein persönliches Treffen zwischen Nutzer und Autobesitzer arrangiert werden, um das Fahrzeug samt Übergabeprotokoll zu übergeben. Die gewerblichen Anbieter, wie Car2Go und DriveNow bieten hier mit ihrer Schlüssellosen Fahrzeugöffnung und -verriegelung per Handy oder RFID-Karte eine bessere Alternative.

Wettbewerb

Neben Autonetzer und Nachbarschaftsauto ist auch noch das Startup Tamyca in Deutschland aktiv. Das französische Startup Drivy steht auch kurz davor, in Deutschland zu starten. Drivy wurde vor kurzem mit weiteren Millionen finanziert. In Frankreich scheint das private Carsharing besser angenommen zu werden. Das ebenfalls 2010 gegründete Unternehmen hat bereits 250.000 Nutzer und 17.000 registrierte Fahrzeuge. Für Kurzstrecken und spontane Fahrten sind die kommerziellen Anbieter, wie DriveNow und Car2Go die bessere Wahl. Auf Grund des komplexen Mietprozesses für private Carsharing Fahrzeuge, ist das Anbot eher als Ersatz für einen gewerblichen Mietwagen zu sehen.

Über Autonetzer und Nachbarschaftsauto

Die Carsharging Netzwerke Autonetzer und Nachbarschaftsauto wurden 2010 in Stuttgart und Berlin gegründet. Autonetzer ist von Business Angels mit einer sechsstelligen Summe finanziert. Das Prinzip und Geschäftsmodell der beiden Plattformen ist das gleiche: Privatpersonen stellen ihr Fahrzeug auf der Plattform ein und reduzieren mit jeder Vermietung die Unterhaltskosten. Potenziellen Mieter haben unterschiedliche Fahrzeuge in der direkten Nachbarschaft zur Verfügung, die sie günstiger als bei gewerblichen Autovermietern anmieten können. Während der Vermietung greift eine Zusatzversicherung, die eventuelle Schadensfälle abdeckt. Nach dem Zusammenschluss ist das Netzwerk in 800 deutschen Städten verfügbar.

Bild: Screenshot Autonetzer.de