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Facebook arbeitet mit dem Digital Hub Mobility in München zusammen

Nach Google, Apple und den chinesischen Technologiekonzernen, interessiert sich jetzt auch Facebook für den Mobility Bereich. Vorerst geht es dem Unternehmen darum, die eigenen Forschungs- und Entwicklungsergebnisse mit interessierten Unternehmen zu teilen. Außerdem will Facebook von den Automobilherstellern lernen. Die Entwicklung von eigenen Fahrzeugen oder Systemen für Fahrzeuge steht noch nicht auf der Agenda. Einige Hersteller und Zulieferer dürften Angst davor haben, falls Facebook in den Automobilbau einsteigt, in welcher Form auch immer.

Große Ankündigung auf der IAA in Frankfurt

Auf der IAA hat Facebook COO Sheryl Sandberg auf großer Bühne verkündet, dass Facebook im Automotive-Sektor verstärkt mitmischen möchte. In einem weiteren Schritt wird jetzt eine Partnerschaft mit dem Digital Hub Mobility in München geschlossen. Im Fokus soll dabei die Verbesserung der Mobilität im urbanen Raum stehen. Das Unternehmen will vor allem die Erfahrung in den Bereichen KI, Datenaustausch und Machine Learning nutzen und teilen, um Mobilitätsangebote zu verbessern.

Vernetzung von unterschiedlichen Playern

Der Digital Hub Mobility in München baut eine Plattform für Startups, etablierte Automobilhersteller, Behörden, öffentlichen Einrichtungen und Geldgebern. Gemeinsam sollen Lösungen für die Mobilität von morgen entwickelt werden, die Verkehrsprobleme in staubelasteten Städten lösen und gleichzeitig gut bei den Kunden ankommen. Im Fokus stehen dabei die vier ACSE Themen – autonomes Fahren, Connectivity, Shared Mobility und Elektrifizierung.

Digital Hub Mobility ideale Plattform für Facebook

Da Facebook auf Partnerschaften aus ist, ist es wenig verwunderlich, dass sich das Unternehmen dem Mobility Hub anschließt. Der Hub bietet die ideale Community für Facebook. Facebook wird auch für den Digital Hub Mobility gut sein, schließlich ist der Technologiekonzern führend bei einigen Technologie in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Datenkommunikation oder Machine Learning.

Facebook wird sich auch an der Digital Product School des Hubs beteiligen, ein Weiterbildungsprogramm für Unternehmen, für die Entwicklung von digitalen Produkten.

Bild: Sarah Marshall (bestimmte Reche vorbehalten)

Lyft integriert Waze, Facebook Ridesharing, P2P Carsharing

Kurznachrichten: Lyft kooperiert mit Waze. GrabTaxi nennt sich in Grab um und Facebook reicht Patent für Mitfahrservice ein.

Lyft kooperiert mit Waze, um effizienter zu sein

Die Ridesharing Plattform Lyft integriert die Navigationssoftware Waze in die Fahrer App, damit Fahrer schnellerer Routen nehmen können und die Fahrgäste effizienter bedient werden. Waze wurde vor ein paar Jahren von Google aufgekauft. Die aktuellen Verkehrsinfos basieren auf Live-Daten, die von den Nutzern erhoben und eingegeben werden. Durch die Integration von Waze in Lyft ist es möglich, dass die Routen der Fahrer in Echtzeit aktualisiert werden, basierend auf der aktuellen Verkehrslage. Das Angebot Lyft Line, bei dem mehrere Nutzer von einem Fahrer aufgesammelt werden, wir dadurch ebenfalls effizienter. Umwege können reduziert werden und somit Wartezeiten der Kunden. Kurze Wartezeiten haben einen großen Einfluss auf die Zufriedenheit der Kunden. Je kürzer die Wartezeit, desto zufriedener sind die Kunden und desto häufiger werden sie einen Service wie Lyft nutzen. (via Consumerist)

GrabTaxi benennt sich in Grab um

Die asiatische Taxi- und Mitfahr-App GrabTaxi benennt sich um und firmiert ab sofort nur noch unter Grab. Grab ist ein ernstzunehmender Uber-Rivale in Süd-Ost Asien und wird unter anderem von SoftBank und Didi Kuaidi finanziert. GrabTaxi regiert mit der Umbenennung auf das erweiterte Angebot an Dienstleistungen. GrabTaxi ist als Taxi-App gestartet und hat nach und nach weitere Dienstleistungen in sein Angebot mit aufgenommen. So wurde der Limousinen-Service GrabCar, der Same-Day Delivery Service GrabExpress, der Motorrad-Taxi Dienst GrabBike und die Carpooling Alternative GrabHitch gestartet. In Malaysia war das Unternehmen bisher als MyTeksi bekannt, auch der Name verschwindet.

Grab wird mit mehr als 1 Milliarde US$ bewertet. Das Unternehmen hat 200.000 Fahrer auf seiner Plattform und 11 Millionen App Downloads. (via Fortune)

Weiterer Peer-2-Peer Carsharing  Anbieter aus Norwegen

Die Peer-2-Peer Carsharing-Plattform Nabobil aus Norwegen sammelt 600.000 US$ als Seed Finanzierung ein. Nabobil ist vor vier Monaten gestartet und bietet eine Plattform, auf der Autobesitzer ihr Fahrzeug von privat zu privat an Interessenten vermieten können. In Deutschland ist Drivy mit einem vergleichbaren Angebot am Markt, Drivy hat im letzten Jahr den deutschen Anbieter Autonetzer übernommen. Die Seed Finanzierung kommt von einem Syndikat an Business Angels. Nabobil will mit dem Geld eine Smartphone App entwickeln und in ein anderes Land expandieren. Mit der überschaubaren Summe ist das ein anspruchsvolles Unterfangen. Nabobils Geschäftsmodell ist ein typischer online Marktplatz. Der Autobesitzer erhält 80%, mit den restlichen 20% werden Versicherungs- und Verwaltungskosten, sowie die Marge beglichen. Nabobil macht sich zu nutzen, dass die meisten Fahrzeuge auch in Norwegen 23 Stunden am Tag ungenutzt stehen und nur 1 Stunde im Schnitt genutzt werden. (via TechCrunch)

Facebook reicht Patent für Mitfahrservice ein

Facebook hat ein Patent für einen Mitfahrservice eingereicht. Das Patent beschreibt einen Mitfahrservice, dessen Buchungsprozess direkt in die Event Pages integriert ist. Wenn Nutzer einem Event zusagen, können sie angeben, ob sie auch dort mit ihrem Auto hinfahren. Wenn ein Nutzer auch fährt, kann er angeben, wie viele Passagiere er mitnehmen kann und von wo aus er losfährt. Fahrer können auch andere Nutzer einladen, um bei ihm mitzufahren. Nutzern, die nicht selber fahren, werden Freunde angezeigt, die sie auf den Weg zum Event mitnehmen können. Wenn man auswählt, dass man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, werden einem Teilnehmen angezeigt, die ebenfalls mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Sollten sich Fahrer und Mitfahrer gefunden haben, wird dem Mitfahrer die Route und Name des Fahrers angezeigt.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Freunde zu dem selben Event möchten. Durch das Teilen der Fahrt zum Event lassen sich die Kosten und Umweltbelastung reduzieren. Interessant ist das Konzept auch, wenn Facebook das Feature für die tägliche Fahrt zur Arbeit anbietet. Ob Facebook das Patent umsetzt und damit Uber herausfordern wird, ist nicht bekannt.  (via BusinessInsider)

Bild: Facebook, alle Rechte vorbehalten