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Ford könnte Ridesharing Dienst starten

Ford könnte auch schon ohne vollautomatisierte Fahrzeuge einen Ridesharing Dienst wie Uber oder Lyft anbieten. Ein führender Manager des Autobauers hat dieser Möglichkeit keine Absage erteilt, als er von dem Magazin Business Insider gefragt wurde, ob das Unternehmen einen Fahrdienst planen würde.

Verschiedene Pilotprojekte bei Ford

Der amerikanische Konzern testet im Moment verschiedensten Mobility Dienstleistungen und rechnet die Geschäftsmodelle zu den Modellen durch. Wenn die Tests erfolgreich sind und es wirtschaftlich Sinn macht, könnte Ford einen entsprechenden Service starten.

Stärkerer Fokus auf Mobility Services erwartet

Diese Aussage von Nair kam vor dem CEO Wechsel bei Ford in der vergangenen Woche. Der neue CEO Jim Hackett muss den Konzern jetzt neu ausrichten und zu einem starken Player bei den Mobilitätsdiensten formen. Hackett war zuvor Leiter der Smart Mobility Bereiche bei dem Automobilhersteller. Auf Grund seines Backgrounds und der Mission, kann es sein, dass der Konzern aggressiver im Bereich der Mobility Services auftreten wird. Das könnte auch einen Ride hailing Dienst wie Lyft oder Uber.

Ford hat schon zuvor angedeutet, dass es im Bereich der Fahrdienste aktiv werden könnte. Meistens in Verbindung mit den autonomen Fahrzeugen, die bis 2021 serienreif sein sollen. Ein Anwendungsbereich für die vollautomatisierten Fahrzeuge soll laut Ford ein on-demand Ridehailing Dienst sein.

Autonomer Ride Sharing Dienst von Ford wahrscheinlich

Auch wenn Manager Nair die Option nicht ausgeschlossen hat, einen Fahrdienst mit menschlichen Fahrern zu starten, ist es wahrscheinlicher, dass der Konzern wartet, bis die selbstfahrenden Fahrzeuge serienreif sind. Die hohen Fahrerkosten stellen im Moment das ganze System in Frage. Die Unit Economics ohne Fahrer und mit autonomen Autos machen viel mehr Sinn.

Automobilhersteller müssen Vor- und Nachteile abwägen

Der Automobilkonzern schließt auch nicht aus, auf Partnerschaften zu setzen. Anstatt selber viel Geld zu investieren, um eine große Nutzerbasis aufzubauen, könnte auch eine Partnerschaft mit den bestehenden Plattformen, wie Uber, Didi oder Lyft sinnvoll sein. Ford könnte sich dann auch das Management und die Produktion der Fahrzeugflotte fokussieren.

Bild: Ford (alle Rechte vorbehalten)

Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren: Ford investiert eine Milliarde in Argo AI

Ford wird im Wettlauf um die Entwicklung selbstfahrender Autos wieder aktiv und investiert einen honen Betrag in ein Startup. Am Freitag hat der Automobilkonzern Ford bekanntgegeben, dass eine Milliarden US$ in das Startup Argo AI investiert wird. Argo AI entwickelt Software für autonome Fahrzeuge. Das Unternehmen wurde von ehemaligen Uber und Google Mitarbeitern gegründet.

Ford will mit der Quasi-Übernahme eine Software Plattform entwickeln, die bei den autonomen Fahrzeuge des Konzerns zum Einsatz kommen soll. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte auch eine Lizenzierung der Software an andere OEMs möglich sein. Argo AI wurde nicht komplett übernommen, damit das Unternehmen noch Top-Talente mit Unternehmensanteilen locken kann.

Argo AI von Google und Uber Experten gegründet

Argo AI wurde von zwei führenden Ingenieuren der Branche gegründet. Bryan Salesky war zuvor für die Entwicklung der selbstfahrenden Autos bei der Google Tochter Waymo zuständig. Bekanntlich wurden unter seiner Führung bei Waymo außerordentliche Verbesserungen auf Hardware- und Softwareseite erreicht. Der zweite Gründer, Peter Rander, war zuvor bei Uber für die Entwicklung der Roboter-Autos zuständig. Nach der Übernahme von Otto und der darauffolgenden Umstrukturierung bei Uber hat Rander das Unternehmen verlassen.

Ford wird die Summe in den kommenden fünf Jahren nach und nach freigeben. Mit dem Investment wird der OEM aber größter Anteilseigner von Argo AI. Der Sitz des Unternehmens wird weiterhin in Pittsburgh bleiben. Dort pflegt das Unternehmen gute Beziehungen zur Carnegie Mellon University, die zu den führenden Institutionen bei der Entwicklung von Technologien für autonome Autos zählt. Außerdem muss die Startup-Unternehmenskultur beibehalten werden, um die Technologie mit Experten in einer agilen Umgebung zur Serienreife entwickeln zu können.

Serie von Investitionen im Bereich autonomes Fahren

Mit dem Investment wird eine außerordentliche Serie an Investitionen und Übernahmen im Bereich künstlicher Intelligenz und Technologien für autonome Fahrzeuge fortgesetzt. Im vergangenen Jahr hat General Motors das Startup Cruise für 1 Milliarde US$ übernommen. Ebenfalls im vergangenen Jahr hat die Ride-Hailing Plattform Uber das Startup Otto für 680 Mio. US$ gekauft.

Ford gibt Vollgas bei der Entwicklung von Roboter-Autos

Ford legt sich stark ins Zeug, um beim Wettlauf um das Auto der Zukunft nicht abgehängt zu werden. Zu diesem Zweck wurde der on-demand Shuttle Service Chariot aufgekauft. Außerdem wurde in Velodyne investiert, ein Unternehmen, das Laser-Radar-Sensoren (Lidar) entwickelt. Die Anzahl der Mitarbeiter im Silicon Valley soll bis Ende des Jahres verdoppelt werden. Bis zum Jahr 2021 will der Automobilkonzern die Technologien für autonome Fahrzeuge zur Serienreife entwickelt haben.

Bild: Ford (alle Rechte vorbehalten)

Ford übernimmt on-demand Shuttle Service Chariot

Das Interesse der Automobilkonzerne an innovativen Mobilitätsdienstleistern steigt weiter. Ford Smart Mobility, ein Tochterunternehmen des Ford Konzerns, hat das on-demand Shuttle Startup Chariot übernommen. Ford Smart Mobiltiy wurde ins Leben gerufen, damit innerhalb des Ford Konzerns innovative Mobilitätsangebote entwickelt und betrieben werden können. In Kansas City testet Ford ein ähnliches Angebot in Kooperation mit Bridj.

Dynamischer Shuttle Service von Chariot

Chariot bietet einen dynamischen Shuttle Service, der über eine App gebucht werden kann. Die Routen und Stops werden je nach Nutzeranfragen erstellt. Ziel ist es, einen Fahrservice anzubieten, der sich kostentechnisch auf dem Niveau des öffentlichen Nahverkehrs bewegt. Gleichzeitig soll der Service die Fahrgäste aber schneller ans Ziel bringen. Bequemer ist der Bus-Ersatz auch noch, da der Weg zur “Haltestelle” kürzer ist.

Expansion mit Schlagkraft von Ford

Chariot wurde 2014 gegründet uns setzt seit Anfang an auf Minibusse von Ford. Es ist nicht bekannt, für welchen Preis das Unternehmen übernommen wurde. Bisher wurden lediglich 3 Mio. US$ in einer Seed-Finanzierung eingesammelt. Im Moment werden ca. 100 Ford Transit mit 15 Sitzplätzen eingesetzt. Die Fahrzeuge werden auf fast 30 Routen in San Francisco eingesetzt. Der Service soll weiterhin unverändert angeboten werden.

Die Schlagkraft von Ford soll genutzt werden, um den Fahrdienst schneller in weiteren Städten zu etablieren. Dabei soll der Service nicht nur in den USA angeboten werden, eine globale Expansion ist auch geplant. Chariot will jetzt aggressiv durchstarten und in den nächsten 18 Monaten mindestens fünf weitere Märkte starten. Der öffentliche Nahverkehr ist in den meisten Städten stark reguliert. Die guten Kontakten von Ford zu den Regierungen und Behörden in vielen Ländern und Städten weltweit sollen bei einer Expansion helfen.

Weitere Automobilkonzerne betreiben Mobilitätskonzepte

Ford ist nicht der einzige Autobauer, der im Bereich von Mobilitätsdienstleistungen aktiv ist. Volkswagen hat sich vor kurzem an dem Fahrdienst Gett beteiligt. Der Daimler-Konzern betreibt mit Hailo und myTaxi im Moment noch zwei Taxi-Apps. Außerdem wurde die Technologie des Carsharing-Anbieters FlightCar übernommen und mit car2go eine Carsharing-Plattform betrieben. Langfristig wollen die Hersteller eine Plattform für den Betrieb von autonomen Fahrzeugen aufbauen.

Bild: Ford (alle Rechte vorbehalten)

Ford bringt selbstfahrende Autos 2021 auf den Markt

Der Autobauer Ford hat angekündigt, dass bis spätestens 2021 autonome Fahrzeuge auf den Markt kommen werden. Dabei wird es sich bereits um Serienmodelle handeln, die ohne Lenkrad, Pedale und Schalthebel auf den Markt kommen sollen. Die Autos werden als voll autonom klassifiziert, ein Fahrer wird nicht mehr benötigt.

Fokus auf Mobilitätsdienstleistugen

Auf einer Pressekonferenz hat CEO Mark Fields verkündet, dass das Unternehmen nicht mehr ausschließlich ein Autobauer ist, sondern ein Mobilitätsdienstleister. Damit folg der Konzern dem allgemeinen Trend in der Automobilbranche. General Motors positioniert sich spätestens seit dem Einstieg bei Lyft und dem Start von Maven als Mobilitätsdienstleister. Der Volkswagen-Konzern hat nach dem Einstieg bei Gett verkündet, dass sich der Konzern zu einem Dienstleister für Mobilität entwickeln soll.

Ford Mobility Solutions im Silicon Valley

Die selbstfahrenden Autos werden von der Tochter Ford Mobility Solutions entwickelt. Die Aktivitäten im Silicon Valley sollen ausgebaut werden und enge Partnerschaften mit Technologieentwicklern eingegangen werden. Das Entwicklungszentrum von Ford in Palo Alto soll auf etwa 300 Mitarbeiter wachsen, was einer Verdoppelung entspricht. Ford verstärkt seine Anstrengungen im Silicon Valley, da sich dort die Experten für die Entwicklung von selbstfahrenden Technologien leichter finden lassen.

Einsatz auf Sharing-Plattformen

Der Konzern geht nicht davon aus, dass sich der private Fahrzeugbesitz und das Steuern von Fahrzeugen durch Menschen innerhalb von fünf Jahren nach der Einführung der selbstfahrenden Fahrzeuge erledigt hat. Kunden werden weiterhin Interesse daran haben, Fahrzeuge zu kaufen, die sie selber fahren können. Ford sieht die Einsatzmöglichkeiten von autonomen Fahrzeugen als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr und auf Ridesharing-Plattformen. Dementsprechend werden die Fahrzeuge auch zu erst für die Betreiber der Fahrdienste verfügbar sein. Endkunden sollen erst später die Möglichkeit bekommen, die Fahrzeuge zu kaufen.

Im Moment setzen einige Startups und etablierte Konzerne auf diesen Trend. Auch BWM will bis 2021 selbstfahrende Autos auf dem Markt haben.

Bild: Ford Motor Company (alle Rechte vorbehalten)

Google, Ford und Uber starten Bündnis für selbstfahrende Autos

Google, Ford, Ridesharing Dienst Uber und zwei weitere Unternehmen starten eine Arbeitsgruppe, um schneller gesetzliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von autonomen Fahrzeugen zu schaffen.

Bei den beiden weiteren Unternehmen in der Arbeitsgruppe für sichere Straßen handelt es sich um Volvo und Lyft. Deutsch Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter sind bisher nicht vertreten. Die Gruppe will mit Gesetzgebern, regulierenden Behörden und der Öffentlichkeit zusammenarbeiten, um die gesellschaftlichen Vorteile und Sicherheitsaspekte von selbstfahrenden Fahrzeugen zu realisieren.

Angeführt wird die Gruppe von David Strickland. David Strickland war zuvor eine leitender Angestellter der U.S. National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA). Diese Organisation ist für das Verfassen der Straßenverkehrsregeln für selbstfahrende Autos in den USA zuständig. Strickland hat zuvor auch Google im Bezug auf selbstfahrende Autos beraten. Gemeinsam sollen Regeln geschaffen, die einen sicheren gemischten Verkehr von selbstfahrenden Fahrzeugen und Autos mit Fahrer gewährleisten sollen.

Einheitliche Regelung für selbstfahrende Fahrzeuge

Bisher existieren keine einheitlichen Regelungen in den USA für autonome Fahrzeuge. Die Tests der Automobilhersteller und Technologiekonzerne in den USA sind nur möglich, da Sondergenehmigungen erteilt wurden. In Deutschland sieht es ähnlich aus. Ziel ist es auch, dass ein Regelwerk geschaffen wird, das einheitlich in allen amerikanischen Bundesstaaten angewendet wird.

Mit der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen befassen sich eine Reihe von Autoherstellern. Auch deutsche Automobilhersteller wollen so schnell es geht autonome Fahrzeuge auf den Markt bringen. Allen voran ist Daimler vorne mit dabei. Konkurrent BMW versucht hingegen so schnell es geht den Entwicklungsvorsprung von Daimler aufzuholen.

Alle Partner des Bündnisses entwickeln autonome Fahrzeuge. Google hat mit seinem selbstfahrenden Fahrzeug für Aufsehen gesorgt, sucht seit dem aber nach Industriepartnern, die die Produktion übernehmen. Ford bemüht sich auch, autonome Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Die Ridesharing Unternehmen entwickeln entweder in Eigenregie selbstfahrende Autos (Uber) oder in Zusammenarbeit mit dem Automobilkonzern GM (Lyft). Für die Ridesharing Dienste würde der Einsatz von selbstfahrenden Autos einen enormen Kostenvorteil bedeuten, da keine Fahrer bezahlt werden müssten.