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General Motors will 2018 tausende autonome Autos testen

Der Entwicklungsprozess zum Einsatz von autonomen Fahrzeugen auf Ride-Hailing Plattformen gewinnt weitern an Geschwindigkeit. Der Automobilkonzern General Motors plant den Einsatz von tausenden autonomen Fahrzeugen im kommenden Jahr auf der Ridesharing-Plattform Lyft.

Größter Test eines Automobilherstellers

Bisher ist das der größte geplante Test eines etablierten Automobilkonzerns. Unterschiedliche Hersteller testen bereits im kleineren Umfang den Einsatz von autonomen Autos, um die für 2020 geplante Serienproduktion vorzubereiten. Im Moment testet die Google Tochter Waymo eine kleine Flotte mit umgerüsteten Chrysler Minivans. Uber testet mit Volvo entwickelte autonome Test-Fahrzeuge in mehreren Städten. Der Deutsche BMW Konzern hat Tests für dieses Jahr angekündigt.

Einsatz auf Lyft Plattform

Die umgerüsteten Bolt Elektroautos sollen auf der Ride-Hailing Plattform Lyft eigesetzt werden. Lyft wird die Fahrzeuge nutzen, um über die auf der Fahrdienst-Plattform gebuchte Fahrten mit autonomen Fahrzeugen durchzuführen. Der General Motors Konzern will die Fahrzeuge vorerst nicht verkaufen. Es ist davon auszugehen, dass GM die Fahrzeugflotte betreiben wird und vorerst Lyft für die Generierung von Fahrten nutzen wird. Vor kurzem hat der Daimler Konzern eine Vereinbarung für eine mögliche Partnerschaft mit Uber unterzeichnet, da Daimler autonome Fahrzeuge im Uber-Netzwerk testen möchte.

In der Vergangenheit haben sich GM und Lyft bereits über die Pläne zum Einsatz von autonomen Fahrzeugen geäußert. Lyft sieht darin die Zukunft für das Unternehmen, die auch das Mobilitätsverhalten dauerhaft verändern wird. General Motors hat sich mehrfach dazu geäußert, dass selbstfahrende Autos in Serienproduktion hergestellt werden sollen und auf Ride-Hailing Plattformen zum Einsatz kommen sollen.

General Motors als Lyft Investor

Das GM und Lyft zusammenarbeiten, ist nicht verwunderlich. Schließlich ist der amerikanische Autokonzern seit Anfang 2016 mit einer hohen Summe an dem Ride-Hailing Startup beteiligt. Schon bei der Verkündung des Investments wurde bekanntgegeben, dass beide Unternehmen an einem Ride-Hailing Service mit autonomen Fahrzeugen arbeiten werden. Andere Hersteller, wie zum Beispiel Ford, wollen autonome Fahrzeugflotten bis zum Jahr 2020 ausrollen.

Bild: General Motors (alle Rechte vorbehalten)

Uber arbeitet mit Lyft-Investor General Motors zusammen

Die Landschaft konkurrierender Mobilitätsdienstleister und Autokonzerne vernetzt sich immer mehr. General Motors hat bekanntgegeben, dass der Konzern mit dem Fahrdienst Uber zusammen arbeiten wird. General Motors hat sich Anfang des Jahres an Lyft beteiligt. Lyft ist im Moment der einzige große Konkurrent von Uber in den USA.

Maven Carsharing Autos für Uber Fahrer

Genau gesagt arbeitet GM’s Carsharing Service Maven mit Uber zusammen. Uber Fahrer sollen in San Francisco Zugang zu der Carsharing-Flotte von Maven erhalten, um schnell an ein Fahrzeug zu kommen, mit dem sie auf der Ridesharing-Pattform Umsätze erzielen können. Die Fahrer zahlen pro Woche einen Betrag von etwa 180 US$, um das Fahrzeug inklusive Versicherung nutzen zu können. Das Angebot ist vor allem für Fahrer interessant, die keinen hohen Credit-Score oder nicht genügend finanzielle Reserven für einen Fahrzeugkauf oder Leasing haben.

Lyft wenig erfreut

Unklar ist, warum General Motors das Programm mit Uber und nicht mit Lyft für 90 Tage in San Francisco testet. General Motors und Lyft haben bereits andere Angebote für Fahrer entwickelt, um schnell und günstig an ein Fahrzeug zu kommen. Auch Lyft und Maven arbeiten bereits zusammen. Lyft dürfte über den Vorstoß nicht begeistert sein, da es dem Konkurrenten weitere Fahrer bringen wird. Beide Unternehmen kämpfen um die Gust der Fahrer, damit die Fahrtnachfrage bedient werden kann.

Flexible Fahrzeuge für Fahrer

Das Geschäftsmodell, Carsharing Fahrzeuge an Fahrer zu vermieten, scheint nicht ohne Tücken zu sein. Vor kurzen ist mit Evercar ein Startup mit einem ähnlichen Konzept an den Start gegangen. Eine Carsharing-Flotte soll Uber und Lyft Fahrern zur Verfügung gestellt werden, so dass diese flexibel ein Fahrzeug anmieten können. Evercar hat bereits nach kurzer Zeit verkündet, dass der Dienst eigestellt wird. Weitere Details wurden darüber nich bekannt.

General Motors mit Lyft Investment

General Motors hat sich Anfang des Jahres mit 500 Mio. US$ an Lyft beteiligt. Später sollen beide Unternehmen auch über eine Komplettübernahme verhandelt haben. GM hat sich an Lyft beteiligt, um eine Plattform und einen Entwicklungspartner für selbstfahrende Autos zu haben. Maven wurde dieses Jahr von General Motors gestartet und bündelt die Carsharing-Aktivitäten. Das Angebot soll demnächst nach Europa expandieren.

Bild: General Motors (alle Rechte vorbehalten)

GM beteiligt sich an Carsharing Dienst Yi Wei Xing in China

Der amerikanische Automobilkonzern General Motors hat sich am dem chinesischen Carsharing Unternehmen Yi Wei Xing beteiligt. Es ist eine weitere Maßnahme des Konzerns, um in den Bereich der Mobilitätsdienstleistungen zu expandieren. Es ist nicht bekannt, welche Summe bei dem Investment geflossen ist.

Yi Wei Xing bietet Carsharing in China

Yi Wei Xing arbeitet mit Mietwagenunternehmen zusammen und ermöglicht den Nutzern die Anmietung über eine App. Abgerechnet wird pro Minute, ähnlich wie bei den deutschen Anbietern DriveNow oder Car2Go. Das Unternehmen wurde 2014 gestartet und ist mittlerweile in 40 Städten aktiv. GM war von der technologischen Lösung überzeugt und von dem Marktpotential in China.

China als Riesenmarkt

Automobilkonzerne investieren verstärkt in Mobilitätsdienstleistungen. Autobesitz wird vor allem in Städten und unter jungen Leuten immer weniger wichtig. Hingegen sehen Carsharing- und Ridesharing-Angebote steigenden Nutzerzahlen. Chine gilt als einer der Märkte mit dem größten Potential. In den chinesischen Megastädten sind Mobilitätsdienstleistungen sehr beliebt. Die Übernahme von Uber China durch Didi Chuxing für 8 Milliarden US$ ist ein Indiz dafür, dass es sich um einen attraktiven  Markt für Mobilitätsdienste handelt.

Der Daimler Konzern hat im letzten Jahr sein free-floating Carsharing Programm Car2Go nach China gebracht. Neben Carsharing erfreut sich auch Ridesharing steigender Beliebtheit in China. Im Jahr 2015 wurden insgesamt mehr als 2 Milliarden Fahrten über Fahrdienst-Plattformen in China absolviert.

GM auch mit Mobilitätsdiensten in Deutschland

GM ist schon in weiteren Länder mit der Marke Maven im Carsharing-Markt aktiv. In Deutschland betreibt die GM Marke Opel das Angebot CarUnity. Über Opel ist GM auch an flinc beteiligt. Im kommenden Jahr soll ein weiteres Carsharing Angebot von Opel gestartet werden. Für großes Aufsehen haben auch zwei Investments von General Motors gesorgt. Der Konzern hat sich mit 500 Mio. US$ an dem Ridesharing Dienst Lyft beteiligt und wollte diesen anscheinend komplett übernehmen. Außerdem wurde das Startup Cruise für eine Milliarde US$ übernommen, das Systeme für selbstfahrende Autos entwickelt.

Elektroauto Chevrolet Bolt soll weniger als 27.000 Euro kosten

General Motors hat in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass das Elektroauto Chevrolet Bolt nach Steuervergünstigungen weniger als 27.000 Euro (30.000 US$) kosten soll. Das ist ein neuer Maßstab für Elektrofahrzeuge mit hoher Reichweite und der Preis ist auch niedriger als der durchschnittliche Kaufpreis für Neuwagen in den USA.

Die Erwartung dahinter ist, dass die Nachfrage für Elektroautos steigen wird. Bisher haben Elektrofahrzeuge eher ein Nischendasein geführt. Auf der einen Seite war der Preis bisher zu hoch, um einen Durchbruch auf de Massenmarkt zu finden. Auf der anderen Seite hat die geringe Reichweite die Käufer abgeschreckt.

Hoher Zuschuss in den USA

In der günstigsten Version wird der Bolt ca. 33.000 Euro kosten (37.495 US$). Die amerikanische Regierung bezuschusst im Moment den Kauf von Elektrofahrzeugen mit ca. 6.700 Euro (7500 US$) pro Fahrzeug, deswegen liegen die tatsächlichen Anschaffungskosten bei 27.000 Euro.

Der Bolt wird mit einer Reichweite von ca. 380 Kilometern pro Batterieladung auf den Markt kommen. Für diese Reichweite war bisher vor allem Tesla bekannt. Tesla bietet bisher nur seine Oberklasse-Fahrzeugen Model S und Model X an, für beide muss der Kunde mindestens das Doppelte auf den Tisch legen. Tesla arbeitet im Moment an dem Model 3. Das Model 3 soll günstiger angeboten werden, als der Chevrolet Bolt. Die Reichweite soll sich auf ähnlichem Niveau bewegen.

Bolt soll zunächst Nischenfahrzeug bleiben

Analysten gehen davon aus, dass General Motors in den ersten Jahren nicht mehr als 30.000 Fahrzeuge pro Jahr verkaufen wird, da die Bevölkerung noch nicht bereit ist, das Angebot anzunehmen. Tesla hingegen hat laut eigenen Angaben mehr als 370.000 Vorbestellungen für das Model 3 in den Auftragsbüchern.

Die deutsche General Motors Tochter Opel wird den Bolt auch in Deutschland auf den Markt bringen und mit dem Namen Opel Ampera-e verkaufen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist anscheinend auch eine selbstfahrende Variante geplant, die auf der Ridesharing-Plattform Lyft eingesetzt werden soll.

Bild: Chevrolet (Rechte vorbehalten)

Warum General Motors Lyft komplett übernehmen wollte

Der amerikanische Autokonzern General Motors ist bereits an Plattform für Fahrdienste Lyft beteiligt. Anfang des Jahres hat GM 500 Mio. US$ in das Unternehmen investiert, und hält seit dem um die 10%  Lyft Anteile. Jetzt wurde bekannt, dass GM den Fahrdienst komplett übernehmen wollte. Lyft hat das Übernahmeangebot aber abgelehnt.

Beliebtheit von Ridesharing Diensten steigt

Laut Insidern ist General Motors der Meinung, dass die Beliebtheit von Diensten wie Lyft und Uber weiter steigen wird. Reisende und Einwohner der Städte bevorzugen mehr und mehr App-basierte Mitfahrdienste. Taxi-Netzwerke holen zwar auf, was die Buchung per App betrifft, trotzdem lastet den Taxis ein negativeres Image an. Im Vergleich zu Taxis werden die Ridesharing-Dienste als smarter angesehen. Außerdem werden die Fahrer als freundlicher wahrgenommen und die Fahrzeuge befinden sich in einem besseren Zustand. Die Entwicklungen in den letzen Jahren haben auch gezeigt, dass es sich bei den Ridesharing-Diensten um ein Angebot handelt, was sich dauerhaft etabliert, sofern der legale Rahmen stimmt. Es ist kein Trend, der schnell wieder verschwindet. GM wollte mit einer Übernahme seinen Umsatz steigern und sich für die Zukunft absichern.

Plattform für selbstfahrende Autos

Der amerikanische Automobilkonzern entwickelt außerdem selbstfahrende Fahrzeuge. Diese können auf der einen Seite an Privatpersonen verkauft werden. Ein großes Potential besteht aber auch darin, diese Fahrzeuge auf Sharing-Plattdomen anzubieten. Mit selbstfahrenden Fahrzeugen verschmelzen die Angebote Carsharing und Ridesharing zu einer Plattform. Mit dem Kauf von Lyft hätte GM bereits eine große Nutzergruppe für einen Ridesharing-Service. Außerdem bietet Lyft eine Plattform für die Buchung, Abrechnung und das Routing der Fahrzeuge.

Schlechte Erfahrungen mit Partnerschaften

Ein weiterer Grund warum GM eine Übernahme angestrebt haben könnte, sind die schlechten Erfahrungen, die der Konzern in den letzten Jahren mit Partnerschaften gemacht hat. Die Partnerschaften mit Saab, Suzuki, Fiat und weiteren Unternehmen waren nicht von Erfolg gekrönt. Diese Vergangenheit können dazu geführt haben, dass GM eher daran interessiert ist, das Unternehmen zu besitzen und nicht nur zu kooperieren.

Auf Grund der kulturellen Unterschiede ist die Zusammenarbeit zwischen Konzernen und aufstrebenden Startups schwierig. Startups fühlen sich durch diese Partnerschaften häufig in ihren Möglichkeiten und im schnellen Handeln eingeschränkt. Konzerne fühlen sich als überlegen und wollen die Richtung vorgeben.

General Motors stellt Fahrzeuge

Seit der Beteiligung von General Motors an Lyft arbeiten die Unternehmen auf unterschiedlichen Ebenen zusammen. Neue Lyft Fahrer können über ein Programm schnell und unkompliziert ein GM Fahrzeug zu Sonderkonditionen mieten. Der Autokonzern bringt den Lyft-Nutzern und Fahrern außerdem Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, wie den Chevrolet Volt und zukünftig auch den Bolt EV näher.

Bild: General Motors (alle Rechte vorbehalten)

GM und Lyft testen selbstfahrende Taxis

General Motors und Lyft wollen innerhalb eines Jahres das Elektroauto Chevrolet Bolt als selbstfahrende Taxis auf öffentlichen Straßen testen. Vor ein paar Monaten hat sich GM mit 500 Mio. US$ an der Ridesharing Plattform Lyft beteiligt. Kurz darauf folgte die Übernahme von Cruise, einem Anbieter von Technologien für selbstfahrende Autos. Die von Cruise entwickelte Technologie wird die Grundlage für die autonomen Eigenschaften der Chevrolet Bolt Taxis sein.

Bisher ist noch nicht bekannt, in welcher Stadt Lyft das Angebot der selbstfahrenden Taxis testen wird. Die Nutzer können in der Smartphone App von Lyft festlegen, ob sie an dem Testprogramm teilnehmen möchten oder nicht. Über die Lyft App können die Nutzer den GM OnStar Service kontaktieren, wenn sie eine Frage oder ein Problem haben. Außerdem kann der Nutzer über die App mitteilen, wann das Fahrzeug losfahren soll und wann die Fahrt beendet werden soll. Bisher wurden diese Funktionen nur in einem App-Prototyp gezeigt, mit dem Lyft das Vertrauen im Bezug auf selbstfahrende Taxis steigern möchte.

Zu Beginn mit Fahrer – komplizierte Vorschriften

Zu Beginn wird sich noch ein Fahrer im Auto befinden, um im Notfall eingreifen zu können. Eine der größten Hürden sind im Moment noch die Vorschriften und Regeln, die den Einsatz von selbstfahrenden Taxis beschreiben und die Verantwortlichkeiten festlegen. Um einheitliche Vorschriften durchzusetzen, haben Uber, Lyft und Co. vor kurzem ein Bündnis gegründet. Langfristig soll der Fahrer nicht notwendig sein, was dazu führt, dass die Kosten einer Fahrt mit Lyft sinken werden. Der Fahrer ist einer der größten Kostenfaktoren im Geschäftsmodell der Ridesharing Plattformen.

Grundsätzlich ist General Motors daran interessiert, den Chevrolet Bolt an Lyft Fahrer zu verkaufen oder zu vermieten, um so den Verkauf des Elektroautos anzukurbeln. Bisher wird das Model Chevrolet Equinox in einem Pilot Projekt an Lyft Fahrer in Chicago vermietet. Das Projekt soll auf andere Städte ausgeweitet werden. Dabei sollen vermehrt Bolts unter die Fahrer gebracht werden. Durch die Bauweise verfügt der Bolt über mehr Beinfreiheit im Font und eignet sich dadurch gut für Ridesharing-Dienste und Mitfahrplattformen. Die Betriebskosten dürften unter den Kosten für ein benzinbetriebenes Fahrzeug liegen.

Investitionen schnell nutzen

General Motors möchte die Vorteile seiner Investitionen möglichst schnell nutzen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Die bisherige Automobilindustrie gerät durch Neueinsteiger und Anstrengungen großer Technologieunternehmen unter ansteigenden Druck. Die Automobilkonzerne wurden von den Entwicklungen aus dem Silicon Valley überrascht, unter anderem von Tesla’s Elektrofahrzeugen, dem selbstfahrenden Auto von Google oder dem Ridesharing-Business von Uber. Uber entwickelt in Zusammenarbeite mit der Universität in Pittsburgh eigene selbstfahrende Taxis. Google hat angekündigt, dass 100 Chrysler Pacifica Minivans mit der von Google entwickelten Technologie für autonome Fahrzeuge ausgestattet werden.

Bild: General Motors/Chevrolet (bestimmte Rechte vorbehalten)

GM steckt 500 Mio. US$ in Lyft

General Motors, der Mutterkonzern von Opel, steckt 500 Mio. US$ in die Plattform mir Fahrtbuchungen Lyft. GM verknüpft mit dem Investment die Zukunft des autonomen Fahrens.

Der größte amerikanische Automobilhersteller investiert die Summe in einer Finanzierungsrunde, deren Summe sich insgesamt auf 1 Milliarde US$ beläuft. Neben GM investiert auch bestehende Investoren, wie Rakuten und Didi Kuaidi in der aktuellen Runde. Mit der Kingdom Holding Co. aus Saudi Arabien ist auch ein weitere neuer Investor mit an Board. Aus Saudi Arabien fließen insgesamt 100 Mio. US$ in das Unternehmen. Bleibt abzuwarten, ob Lyft demnächst nach Saudi Arabien expandiert. Lyft wird mit 5.5 Milliarden US$ bewertet. Damit hat sich die Bewertung im letzten Jahr verdoppelt. Vor kurzem hatten wir berichtet, dass Lyft “nur” 500 Mio. US$ einsammeln will.

Erste Kooperation zwischen Taxi-Alternative und Autokonzern

Mit GM verbündet sich das erste mal ein großer Automobilhersteller mit einer bedeutenden Plattform für Fahrservices. In der Vergangenheit gab es Gerüchte, dass sich BMW an der Plattform Wunder beteiligt hat. Bestätigt wurde das Investment aber nie, von Wunder (ehemals Wundercar) ist auch nicht viel zu hören. Uber hat es bisher nicht geschafft, einen großen westlichen Automobilkonzern als Investor zu gewinnen.

GM Fahrzeuge für die Lyft Fahrer

GM möchte mit Lyft einen Service entwickeln, mit dem die Nutzer über die App ein autonomes Fahrzeug ohne Fahrer bestellen können. In der Zukunft sollen also die jetzigen Fahrzeuge und Fahrer bei Lyft durch Fahrzeuge von GM ohne Fahrer ersetzt werden. GM President Dan Ammann ist der Meinung, dass fahrerlose Fahrzeuge als erstes im großen Maßstab in on-demand Ridesharing Plattformen zum Einsatz kommen. Bis es soweit ist, werden aber noch bis zu 10 Jahre vergehen. Kurzfristig werden Lyft und GM enger zusammen arbeiten, um den Fahrern GM Fahrzeuge zu besonderen Konditionen anbieten zu können.

Mehr Kapital im Kampf mit Uber

Lyft erhält durch das neue Investment mehr Kapital und einen starken Partner, um mit Uber zu konkurrieren. Uber hat aber immer noch eine viel größere Summe an Finanzierungen eingesammelt, insgesamt 12 Milliarden US$. Bei Lyft summiert sich das eingesammelte Kapital auf 2 Milliarden US$. Uber ist mit einer Bewertung von mehr als 60 Milliarden US$ auch höher bewertet, als GM und Lyft zusammen.

 

Ankündigung kurz vor der CES

Die Ankündigung von Lyft und GM wurde gut abgestimmt und kam kurz vor dem Start der wichtigen Technik-Messe CES in Las Vegas. Auf der CES wird GM auch die Serienversion des massentauglichen Elektroautos Bolt vorstellen. Auf der CES wird auch die Ankündigung einer Kooperation von Google und Ford erwartet. Bei der Kooperation dürfte es sich um den Einsatz der von Google entwickelten Technologien für selbstfahrende Autos in Fahrzeugen von Ford handeln.

Bild: Lyft Car by Tony Webster (bestimmte Rechte vorbehalten)