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Offline to online: Allianz beteiligt sich an Ride-Sharing Dienst Go-Jek

Der Fahrdienst Go-Jek, der in Indonesien beheimatet ist und eine Plattform für Fahrdienste und andere offline to online Dienste anbietet, kann einen neuen Investor begrüßen. Der Versicherungskonzern Allianz beteiligt sich nach Google und Tencent an dem Startup. Die Allianz steigt mit einer relativ moderaten Summe in Höhe von 35 Mio. US Dollar bei Go-Jek ein.

Allianz steigt im Rahmen der letzten Runde ein

Die Allianz beteiligt sich an dem Unternehmen im Rahmen der letzten Finanzierungsrunde. Insgesamt sollen in der Runde 1.5 Milliarden Dollar in Go-Jek geflossen sein, nach dem Investment wurde das Unternehmen mit 4.5 Milliarden US Dollar bewertet. Die Unternehmen Google, Tencent und Meituan gehörten zu den großen Geldgebern in der letzten Milliarden-Runde.

Das Investment der Allianz wird über den Venture Arm Allianz X betreut. Allianz X ist als Art Inkubator gestartet, hat sich aber finden letzten Monaten zu einem klassischen VC gewandelt. Allianz X hat mit einem Millionen-Investment in das Banking Startup N26 für Aufsehen gesorgt.

Versicherungsleistungen für Fahrer und Nutzer

Die Allianz wird daran interessiert sein, Versicherungsleistungen für die Fahrer und eventuell auch Nutzer verkaufen zu können. Die beiden Unternehmen arbeiten auch schon seit etwa zwei Jahren zusammen. Der lokale Zweig der Allianz bietet den Go-Jek Fahrern attraktive Angebote für eine Krankenversicherung. Das Angebot der Versicherungen soll erweitert werden, für Fahrer und Nutzer. Go-Jek will sich auch im Beriech der Finanzdienstleistungen etablieren, dabei kann die Allianz unterstützen.

Führende offline to online Plattform in Indonesien

Go-Jek ist meine einem Fahrdienst auf Basis von Rollern und Motorrädern in Indonesien gestartet. Das Unternehmen hat sich in einer Rekordzeit zu der führenden Plattform für offline to online Dienste alle Art entwickelt. Die Nutzer können sich nicht nur von A nach B fahren lassen, sondern auch on-demand Dienstleistungen wie Massage, Reinigung oder Lieferung von Essen über die Go-Jek App buchen. Bezahlt werden die Dienste über die eigenen mobile Wallet Angebote.

Südostasien als Boom-Markt

Bisher war das Unternehmen nur in Indonesien aktiv, was sich aber bald ändern soll. Laut Medienberichten startet das Unternehmen demnächst in Thailand, Vietnam und auf den Philippinen. Singapur soll auch auf der Expansionsliste stehen. Die genannten Märkte werden bisher von dem Wettbewerber Grab bespielt. Mit Indonesien setzt das Unternehmen auf einen attraktiven Mark. Das Land ist die stärkste Volkswirtschaft in Südostasien und mehr als 260 Mio. Menschen leben dort. Es wird erwartet, dass Indonesien der Haupttreiber hinter dem Wachstum von Fahrdiensten in Südostasien sein wird. Laut einem Bericht von Google und Temasek soll der Umsatz mit Ride-Sharing Diensten von 5 Milliarden Dollar im Jahr 2017 auf 20 Milliarden Dollar pro Jahr bis 2025 anwachsen.

Bild: Go-Jek (alle Rechte vorbehalten)

Google bestätigt Investment in eHailing Dienst Go-Jek

Der eHailing Dienst Go-Jek ist schon länger in Indonesien aktiv. Bisher haben wir die Entwicklung beobachtet, aber noch nicht darüber berichtet. Mit dem Investment von Google in den eHailing Dienst wird es höchste Zeit, das zu ändern.

Google hat bestätigt, dass der Technologiekonzern in den eHailing Dienst aus Asien investiert hat. Go-Jek ist in Indonesien eine große Nummer und fordert Unternehmen wie Uber und Grab heraus. Google freut sich über die Partnerschaft mit dem lokalen Champion, der mittels Technologie das Leben der Einwohner komfortabler gestaltet.

Go-Jek mit mehr als 4 Milliarden bewertet

Über das Investment wurde in den letzten Wochen öfters spekuliert. Zusammen mit Meituan-Dianping und dem Staatsfond Temasek aus Singapur ist das Investment von Google ein Teil der letzten Finanzierungsrunde, in der etwa 1.2 Milliarden US Dollar in das Unternehmen geflossen sind. Die Finanzierungsrunde wird seit April des letzten Jahres aufgestellt und beinhaltet auch Investments von den Chinesischen Größen Tencent und JD.com. Die Bewertung soll bei 4 Milliarden US Dollar gelegen haben.

Go-Jek viel mehr als ein eHailing Dienst

Go-Jek bietet auf den indonesischen Markt zugeschnittenen Mobilitäts- und Lieferdienste. Den Einstieg schaffte das Unternehmen mit einem on-demand Motorrad-Shuttle. Mittlerweile werden mehr als 15 unterschiedliche Dienste angeboten. Die Nutzer können sich mit dem Motorrad oder dem Taxi von A nach B Fahren lassen oder über die Go-Jek eine Reinigungskraft oder eine Massage on-demand bestellen. Für die Zahlung werden eigene mobile Bezahl-Dienste angeboten. In Indonesien ist Go-Jek noch vor Grab und Uber der führende Anbieter. Das Land hat die stärkste Wirtschaft in Südostasien, verfügt über ein gut ausgebautes Datennetz und die Bewohner sind modern und technikbegeistert.

Die Mobility Dienste in den Staaten in Südostasien werden in den kommenden Jahren stark steigen. Ein Report geht davon aus, dass 2025 mehr als 20 Milliarden US$ Umsatz mit eHailing Diensten generiert wird, 2017 lag der Wert bei etwa 5 Milliarden US Dollar. Auf Indonesien könnten davon 40% entfallen.

Bild: Go-Jek (alle Rechte vorbehalten)