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Waymo testet autonome LKWs in Atlanta

Nicht nur Uber testet autonome LKWs auf bestimmten Strecken in den USA, auch die Google Schwester Waymo hat jetzt autonome Lastwagen in der Flotte, die rund um Atlanta unterwegs sind und Waren für die Datenzentren von Google transportieren werden. Zur Sicherheit wird immer ein Fahrer mit im Fahrzeug sitzen, der im Notfall das Steuer übernehmen kann. Außerdem ist der Sicherheitsfahrer nach der aktuellen Gesetzeslage in den meisten amerikanischen Staaten noch Pflicht.

Autonome LKWs im Lieferverkehr

Der Einsatz im Lieferverkehr startet nach einer einjährigen Testphase, in der die autonomen LKWs in Arizona und Kalifornien getestet und weiterentwickelt wurden. Der Fokus in den letzten Monaten lag auf der Software, die lernen musste, einen LKW samt Auflieger autonom fahren zu lassen. Die Länge des Fahrzeugs, mögliche tote Winkel und stark schwankende Ladungen erhöhen die Komplexität. Waymo nutzt für die LKWs das Paket an Sensoren, Rechnern und Softwarekomponenten, die auch in den Minivans verbaut werden. Das Paket wurde so ausgelegt, dass es für unterschiedliche Fahrzeuge adaptierbar ist. Unklar ist, ob die Technik schon die ganze Strecke beherrscht, oder nur Fahrten auf Autobahnen. Unternehmen wie Uber, Starsky oder Embark lassen die LKWs bisher nur auf Autobahnen autonom fahren. Die Lademanöver und Fahrten auf kleineren Straßen und durch Städte werden von dem Fahrer an Bord übernommen.

Technik soll durch Tests weiterentwickelt werden

Der Einsatz in Atlanta soll dabei helfen, die Technik weiter zu entwickeln. Außerdem soll erprobt werden, wie die vollautomatisierten LKWs in das bestehende System aus Speditionen und Versendern eingegliedert werden können. Die Verknüpfung mit dem bestehenden Netzwerk aus Fabriken, Häfen, Verteil-Zentren und Terminals steht dabei im Fokus. Im Frachtbereich sieht Waymo ein großes Geschäftspotenzial. Gleichzeitig soll die Sicherheit erhöht werden.

Über die vollautomatisierten LKWs von Waymo wurde bisher wenig bekannt. In den letzten Monaten hat Waymo vermehrt Details zu den autonomen Autos veröffentlicht, die in Arizona unterwegs sind. Dort hat das Unternehmen auch die Lizenz erhalten, um als Transport Network Company kommerziell Fahrdienste anbieten zu können. Es wird erwartet, dass das Unternehmen in den kommenden Wochen einen kommerziellen Ride-Sharing Dienst starten wird, der Uber und co. Konkurrenz machen wird.

Bild: Waymo (alle Rechte vorbehalten)

Selbstfahrende LKWs von Uber erhalten ein neues Setup

Die Advanced Technologies Group von Uber testet eine neue Version des selbstfahrenden LKWs. Die verbauten Systemkomponenten wurden verbessert, under anderem wird ein verbesserter LiDAR Sensor verbaut und neue Softwarekomponenten werden getestet,.

Marke Otto verschwindet

Die letzten Versionen waren noch unter der Marke Otto unterwegs, die ist jetzt komplett verschwunden. Otto wurde im letzten Jahr von Uber übernommen und in der Advanced Technology Group eingegliedert. Außerdem hab es eine Auseinandersetzung mit dem Kanadischen Unternehmen Otto Motors, das den Namen für sich beansprucht.

LKWs erstmal überarbeitet

Seit der Übername wurden die LKWs das erste mal überarbeitet. Für die Weiterentwicklung ist immer noch das frühere Otto Team zuständig, das in San Francisco stationiert ist. Die Gruppe in San Francisco arbeitet aber eng mit den Teams in Pittsburgh und Toronto zusammen. An beiden Standorten hat das Technologieunternehmen Teams sitzen, die sich mit dem Thema vollautomatisiertes Fahren beschäftigen.

Waymo und Uber streiten sich um LiDAR Sensor

Auch Waymo testet selbstfahrende LKWs, erste Bilder der Testfahrzeuge sind im Internet aufgetaucht. Uber und Waymo liefern sich einen Rechtsstreit. Waymo wirft Uber vor, geheime Waymo Entwicklungsdokumente zu besitzen. Diese soll der ehemalige Waymo Chef vor seinem Wechsel zu Uber heruntergeladen haben.

Der neue Uber ATG Truck verfügt über überarbeitete Komponenten uns Software. Neue Sensoren und weitere Hardware wurden verbaut, die Software hat eine Überholung erhalten. Um den LiDAR dreht sich die Auseinandersetzung mit Waymo, der jetzt verbaut scheint aber eine Fremdentwicklung zu sein. Könnte sein, dass Uber auf Grund der Auseinandersetzung mit Waymo auf eine fertige Lösung von einem Zulieferer setzt.

Tests in und um San Francisco 

In den kommenden Wochen sollen die Trucks in und um San Francisco getestet werden. Außerdem kann sich das Unternehmen weitere aufmerksamkeitswirksame Fahrten vorstellen. Anfang des Jahres hat ein selbstfahrender Otto LKW eine Ladung Budweiser Bier transportiert und damit eine neuen Weltrekord aufgestellt.

Bild: Uber (alle Rechte vorbehalten)