Schlagwort-Archive: London

Ride-Pooling: ViaVan kann endlich in London starten

Seit Anfang letzten Jahres versucht das Unternehmen ViaVan, ein Joint-Venture von Mercedes-Benz und der Ride-Pooling App Via, eine Lizenz für den Start in London zu erhalten. Jetzt war der Genehmigungsprozess erfolgreich und ViaVan kann seinen Fahrdienst in London anbieten. Zuvor ist das Unternehmen schon in Amsterdam gestartet, Berlin soll in den kommenden Monaten in Kooperation mit der BVG folgen.

Fahrten in der Innenstadt für eine Flatrate

ViaVan setzt auf lizensierte Fahrer, die mit ihren eigenen Fahrzeugen unterwegs sein werden. Über die ViaVan App können die Nutzer ein Pooling-Fahrzeug rufen. Fahrgäste, die zur gleichen Zeit in eine ähnliche Richtung unterwegs sind, werden durch den Algorithmus gepoolt. Das Unternehmen arbeitet mit virtuellen Haltestellen an Straßenkreuzungen, um effizienten Fahrten anbieten zu können. Der Dienst wird in den Zonen 1 und 2 in der Londoner Innenstadt unterwegs sein. Um viele Nutzer zur ersten Fahrt zu bewegen, geht das Unternehmen mit Kampfpreisen von 3 GBP an dem Start, sofern die Fahrt in Zone 1 startet oder endet. Was die Fahrt nach der Launch-Phase kosten wird, ist noch nicht bekannt. In Amsterdam verlangt das Unternehmen 5 Euro pro Fahrt in der Innenstadt und ist damit um 2/3 teurer als der ÖPNV. Gut möglich, dass ViaVan in London später Preise im ähnlichen Verhältnis verlangen wird.  

Schwache Postion von Uber soll ausgenutzt werden

Das Unternehmen will sich als Good Cop im Vergleich zu Uber positionieren und den Fokus auf Sicherheit und eine bessere Unternehmensethik legen. Uber hat im letzten Jahr seine Lizenz verloren, da es sich nicht genügend um Fahrer, Nutzer und die Sicherheit gekümmert hat. Seitdem versucht Uber, alles zu unternehmen, um eine neue Lizenz zu erhalten. Neben Uber hat auch Taxify Schwierigkeiten mit der TfL, der lokalen Behörde bekommen. Die Probleme mit den Genehmigungen für Uber und Taxify dürften auch dazu geführt haben, dass Ride-Sharing Dienste wie ViaVan oder Chariot länger auf die Genehmigung warten mussten.

Schwache Postion von Uber soll ausgenutzt werden

ViaVan will auch auf Fahrerseite die geschwächte Position von Uber ausnutzen. Tausende Fahrer, die zuvor für Uber unterwegs waren, sollen sich bei Via angemeldet haben. Bei Via sollen die Fahrer besser betreut werden, z.B. über eine 24/7 Hotline. Außerdem wird die maximale Fahrzeit pro Tag auf 10 Stunden limitiert, um die Sicherheit zu erhöhen. Die Fahrer erhalten bei ViaVan auch einen höheren Anteil der Einnahmen. Nur 15 Prozent müssen an Via abgetreten werden, 85 Prozent bleiben bei den Fahrern. Zu Beginn wird Via die Fahrer mit zusätzlichen Bonuszahlungen locken. Obwohl Mercedes-Benz an ViaVan beteiligt ist, müssen die Fahrer nicht zwingend mit Mercedes-Benz Fahrzeugen unterwegs sein.

Höhere Effizienz und Verdienste als bei Taxifahrten

ViaVan CEO Christ Snyder ist davon überzeug, dass die geteilten Fahrten mit Via nachhaltiger sind als Einzelfahrten in Taxis oder Uber-Fahrzeugen. Durch den Pooling-Algorithmus sollen die Fahrgäste effizienter von A nach B transportiert werden. Das heißt, es werden weniger Autos benötigt, um eine vergleichbare Anzahl an Personen zu transportieren. Die Kombination von weniger Fahrzeugen und mehr Fahrgästen soll dafür sorgen, dass die Fahrer mehr verdienen. 

Bild: ViaVan (alle Rechte vorbehalten)

Shuttle Dienst Chariot von Ford in London gestartet

Die Meldung ist schon ein paar Tage alt, bisher haben wir aber noch nicht darüber berichtet. Die Ford Tochter Chariot hat von der TfL die Freigabe für einen Shuttle Dienst in London erhalten. Auf vier festgelegten Routen dürfen die Shuttles fahren. Wer London kennt, der weiß, dass Fahrten mit dem ÖPNV in einigen Stadtteilen lange dauern. Ein zusätzliches Angebot, wie das von Chariot, bringt eine zusätzliche günstige, verlässliche und sichere Möglichkeit, um schneller von A nach B zu kommen.

Buslinien sollen bestehenden ÖPNV verbessern

Die Buslinien sollen den bestehenden ÖPNV erweitern. Der Fokus liegt auf Gebieten, die noch nicht sehr gut von ÖPNV-Angeboten erschlossen sind. Nach Analyse der Wohngebiete wurden die Routen der Buslinien festgelegt. Ziel ist es, den Bewohnern von neu entstandenen und dicht besiedelten Wohngebieten den Zugang zur Tube und anderen Verkehrsmitteln in London zu erleichtern. Die Linien schließen die Tube-, bzw. Bahnstationen Clapham Junction, North Greenwich, Abbey Wood, Kennington, Vauxhall und Battersea Park mit ein.

Citymapper hat Buslinie nicht überzeugt

Das Startup Citymapper hat im letzen Jahr ebenfalls eine Buslinie gestartet, diese aber kürzlich eingestellt. Grund dafür war, dass die Routenführung nicht flexibel an die Nachfrage angepasst werden konnte, ohne langwierige Genehmigungsprozesse zu durchlaufen. Das Angebot wurde durch einen dynamischen on-demand Shuttle ersetzt. Bleibt abzuwarten, ob Chariot langfristig mit dem Linienverkehr zufrieden ist.

Festgelegte Haltestellen und Fahrzeiten

Pro Stunde sollen bis zu sechs Shuttle-Busse unterwegs sein. Die umweltfreundlichen 14 Ford Busse können bis zu 14 Fahrgäste aufnehmen. Die Fahrzeuge sind mit WLAN ausgestattet und sollen die Fahren so angenehm wie möglich machen. Die Busse dürfen auch die Buslinien in London nutzen, was die Zuverlässigkeit erhöhen dürfte. Die Nutzer können über die App den Sitzplatz buchen und werden mittels App zur nächsten Haltestelle geleitet. Die Shuttles verkehren im Vergleich zu Via und co. auf Routen mit festgelegten Haltestellen. Zwischen den Haltestellen kann die Routenführung je nach Verkehrsbelastung und Nachfrage angepasst werden.

Shuttle Startups und Ride-Sharing Dienste warten auf Genehmigung

London hat sich in den letzten Monaten zum Hot Spot für den Eintritt von zusätzlichen Ride-Sharing und Shuttle Diensten entwickelt. Uber versucht noch mal, das Ruder herumzureißen, nachdem die TfL die Erneuerung der Lizenz verweigert hat. Unternehmen wie Via, Heetch oder Taxify würden ebenfalls gerne in London starten, warten aber noch auf die Freigabe durch die Behörden. Die TfL scheint eine Vorliebe für Systeme mit festen Routen zu haben. Das Startup CityMapper ist mit einem ähnlichen Setup wie Chariot unterwegs und hatte anscheinend keine Probleme, eine Genehmigung durch die TfL zu bekommen.

Bild: Chariot / Ford (alle Rechte vorbehalten)

Citymapper und Gett starten Taxi Sharing Dienst in London

Die App Citymapper, die den öffentlichen Nahverkehr in einer App abbildet, geht den nächsten Schritt und startet mit dem Fahrdienst Gett ein Ride-Sharing Angebot, bei dem sich mehrere Fahrgäste ein Taxi auf festgelegten Routen teilen können. Die Partnerschaft mit Gett kommt nur ein paar Monate nach dem Start einer eigenen Buslinie von Citymapper in London.

Citymapper als App für ÖPNV gestartet

Die ursprüngliche App vom Citymapper ist mit Moovit oder Ally vergleichbar. Es werden die unterschiedlichen Verkehrsmittel zusammengefast und nutzerfreundlich dargestellt. Citymapper gibt einen nicht nur die passenden Verbindungen an, sondern zeigt auch Infos über den besten Wagen an und gibt dem Nutzer die Möglichkeit, die Fahrt und Ankunftszeit zu teilen. Citymapper wurde schon 2011 gestartet und hat ingesamt etwa 50 Mio. US$ an Finanzierung eingesammelt. Der Dienst funktioniert in Städten wie London, Berlin, New York oder San Francisco.

Gett in USA, Russland und Europa aktiv

Gett ist eine on-demand Fahrdienst App, die in Europa, Russland und den USA aktiv ist. In London werden über die Gett App die traditionellen schwarzen Taxen vermittelt. Im letzten Dezember hat das Unternehmen einen Pooling-Service unter dem Namen Gett Together gestartet. Die Gett Together Fahrzeuge bewegen sich zu den Stoßzeiten auf festen Routen und die Fahrgäste können beliebig zu und wieder aussteigen. Da in London die Taxen die Busspuren nutzen dürfen, hat Gett gegenüber Uber einen Vorteil.

Nachgefragte Routen in London

Zusammen mit Citymapper will Gett jetzt weitere festgelegte Routen starten. Dabei sollen die von Citymapper gesammelten Daten zur Anwendung kommen, um Lücken im bestehenden Mobilitätsangebot zu schließen. Citymapper hat dank der mehreren Millionen Kunden jede Menge an Daten gesammelt und weiß ziemlich genau, wann und wo die Nutzer unterwegs sind. Aus den Daten lässt sich auch ablesen, welche Strecken eine hohe Nachfrage haben, aber schlecht bedient werden.

Black Bus für Berufspendler

Der angesprochene Citymapper SmartBus ist ausschließlich nachts unterwegs und zielt vor allem auf Nachtschwärmer ab, die schnell und günstig nach hause kommen wollen. Die Partnerschaft mit Gett hat Berufspendler als Zielgruppe. Die Pooling-Routen sollen zwischen 7 Uhr und 10 Uhr und zwischen 17 Uhr und 20 Uhr betrieben werden. Die Black Bus genannten Linien verfügen über keine festen Haltestellen, die Fahrgäste können nach on-demand Buchung über die App beliebig zu- und aussteigen. Die Fahrten werden zu einem Fixpreis von 3 britischen Pfund angeboten, was etwa 3.40 Euro entspricht. Die neue Black Bus Routen sind auch in die Suche der Citymapper App mit eingebunden. Sucht ein Nutzer nach einer Verbindung in der Citymapper App und eine Black Bus Route befindet sich im Suchgebiet, dann wird diese mit den anderen Verkehrsmitteln verknüpft und angezeigt.

Die Kooperation von Citymapper und Gett zeigt, wie die gesammelten Daten genutzt werden können, um die Infrastruktur des ÖPNV flexibel und fortlaufend zu verbessern. Es wäre auch wünschenswert, wenn durch neue Angebote wie den Black Bus die Anzahl der Fahrzeuge in den Städten zurück gehen würden, um das dauerhafte Stauproblem zu entschärfen.

Bild: Citymapper (alle Rechte vorbehalten)

Krieg der Sterne: Uber bekommt in London Konkurrenz durch Via und Taxify

Bisher war Uber mehr oder weniger der einzige große on-demand Fahrdienst in London. Die traditionellen schwarzen Cabbies sind durch den Erfolg von Uber stark unter Druck geraten.  Die amerikanische Ridesharing Plattform bekommt jetzt Konkurrenz von zwei Anbietern. Die App Taxify wird in London starten und das von Mercedes-Benz Vans finanzierte Unternehmen Via ebenso.

[affilinet_performance_ad size=468×60]

Taxify startet mit Problemen

Die Taxi App Taxify aus Estland wurde als erstes aktiv. Bereits letzte Woche wurde der Service gestartet, musste wegen Lizenzproblemen nach drei Tagen pausiert werden. Es wird nicht lange dauern, bis Taxify wieder los legt. Seit ein paar Jahren ist der Fahrdienst in Osteuropa und in Afrika aktiv. Das Setup ist mit Uber vergleichbar und unterscheidet sich in wenigen Punkten. Unter anderem können die Fahrgäste auch mit Bargeld bezahlen und nicht nur über die registrierten Kreditkarten. Der Fahrpreis für die Nutzer soll geringer sein und auch die Fahrer müssen weniger an die Plattform abdrücken. Bei Uber zahlen die Fahrer bis zu 30% Vermittlungsgebühr, bei Taxify lediglich 15% des Fahrpreises. Das ist eine attraktive Alternative für die Fahrer, die sie in Betracht ziehen werden, wenn die Nachfrage da ist.

Mercedes Benz bring Via nach London

Via wird in London demnächst mit einem dynamischen Shuttle Dienst unterwegs sein, nachdem die Genehmigungen eingeholt sind. Ähnlich wie bei Uber Pool werden sich mehrere Fahrgäste ein Fahrzeug teilen, sofern sie in die gleiche Richtung unterwegs sind. Via gibt an, dass der entwickelte Algorithmus effizienter arbeitet, als der der Konkurrenten Uber und Lyft. Das führt dazu, dass die Auslastung der Fahrzeuge höher ist und die Nutzer weniger warten müssen und ohne größere Umwege von A nach B kommen. Transportiert werden die Fahrgäste in Minivans aus dem Hause Mercedes-Benz.

Mehr Konkurrenz um Fahrer

Die neuen Konkurrenten werden gut für die Fahrgäste sein, da sie so mehr Auswahl haben. Die Anbieter werden sich mit Rabatten und Angeboten überbieten, um die Fahrgastzahlen wachsen zu lassen. Auf der anderen Seite wird der Wettbewerb um Fahrer höher – schon jetzt zahlt Uber teilweise hohe Summen, um die Fahrer auf die Straße zu bringen. Darauf werden sich sich die Neueinsteiger auch einstellen müssen. Uber hat eine starke Marktposition und auch schon viel in London investiert. Die beiden Neueinsteiger müssen aggressiv auftreten, um ausreichend Nutzer zu finden. Taxify hat zuletzt viel Geld von Didi Chuxing aus China erhalten. Didi hat Uber aus China verdrängt und gibt hoffentlich nicht nur Geld, sondern auch die Erfahrungen weiter.

Bild: Taxify (alle Rechte vorbehalten)

On-demand Lieferstartup Jinn zieh sich aus den meisten Märkten zurück

Die App Jinn, die vor allem in Großbritannien einen on demand Lieferservice anbietet, zieht sich aus fast allen Märkten zurück. Nach der Umstrukturierung wird nur noch London als Markt für Jinn übrig bleiben. Das Angebot in Glasgow, Edinburgh, Manchester, Birmingham und Leeds wird eingestellt. Das Startup war auch in Spanien aktiv, das dortige Team muss auch gehen.

Kosten einsparen und Profitabilität bis Ende des Jahres

Dieser Schritt zeigt, dass das Unternehmen zu viel Geld verbrannt hat. Um den Verslust zu reduzieren, ist der Fokus jetzt allein auf London, wo das Startup mehr als 90% der Bestellungen durchführt. Die teuren lokalen Operations Teams werden heruntergefahren, um Kosten zu sparen. Bis Ende des Jahres soll die Profitabilität erreicht werden, um wahrscheinlich überhaupt die Chance zu haben, weitere Finanzierung einzusammeln. Erst im Mai hat das Startup die letzte Finanzierungsrunde mit 10 Mio. US$ an Funding abgeschlossen.

Jinn setzt Fokus auf Partnerschaften und B2B Kunden

Eine weitere Änderung in der Strategie ist der Fokus auf B2B Kunden und Partnerschaften und nicht mehr so stark auf B2C Beziehungen. Jinn sieht darin die Möglichkeit für weiteres Wachstum. Eine steigende Anzahl an Händlern sucht nach neuen Liefermöglichkeiten, um ein attraktives Gegenangebot zu den großen E-Commerce Händler darstellen zu können.

Starker Wettbewerb durch Quiqup 

In Großbritannien und vor allem London hat es Jinn im Wettbewerb mit Quiqup nicht leicht. Das Lieferstartup Quiqup verfügt nach der 20 Mio. US$ Runde über mehr finanzielle Mittel. Außerdem scheint sich das Unternehmen mehr Gedanken über die Technologie und die Unit Economics gemacht zu haben. Partnerschaften mit großen Playern, wie Tesco, runden die Stärke von Quiqup ab.

Jinn hat bisher mehr als eine Millionen Lieferungen durchgeführt und verfügt über mehr als 100.000 Kunden. Im Schnitt dauert es 30 Minuten, bis eine Lieferung zugestellt wird. In London sollen positive Deckungsbeiträge erwirtschaftet werden.

Bild: Jinn (alle Rechte vorbehalten)

Bye Bye Lodon, car2go zieht sich aus UK zurück

Aus Hallo London wird Bye Bye London. Wie car2go über die Website mitteilt, wir der Service in London und Birmingham Ende des Monats eingestellt. Somit wird sich car2go komplett aus dem britischen Markt zurück ziehen.

Wie car2go schreibt, besitzen die Engländer lieber ihr eigenes Auto, als dass sie Car Sharing Angebote nutzen. London wurde im Jahr 2012 gestartet, Birmingham ist dann im Jahr darauf gestartet.

Vor allem mit dem Free-Floating Modell hat sich car2go schwer getan, die benötigten Genehmigungen zu erhalten. So konnte in London z.B. kein Gebiet abgedeckt werden, das groß genug ist, ummehr Neukunden von dem Modell zu überzeugen. Wie das Handelsblatt schreibt, musste mit jeder Verwaltung der 32 Bezirke einzeln verhandelt werden, um die Parkraumnutzung genehmigt zu bekommen. Insgesamt konnten weniger als 10.000 Kunden in den beiden Städten gewonnen werden, was im Vergleich zu anderen Städten sehr gering ist.

In Berlin und Hamburg gibt es etwa 70.000 registrierte Kunden, in Mailand und Rom kamen in den ersten 5 Monaten zusammen 110.000 Registrierungen hinzu. Damit sich das Modell lohnt, müssen in pro Tag 5-8 Fahrten pro Fahrzeug absolviert werden. In Berlin gibt es ca. 1200 car2go Fahrzeuge, d.h. es werden im Schnitt sechs- bis zehntausend Fahrten absolviert. Auf jeden registrierten Nutzer entfallen im Schnitt also 3-4 Fahrten pro Monat.

Laut Wikipedia hatte car2go in London 500 und in Brimingham 250 Fahrzeuge auf der Straße. Um die Autos in London auszulasten, wären mehr als 25.000 Nutzer nötig gewesen, in Birmingham mehr als 12.500.

Bleibt abzuwarten, ob car2go eine neue Stadt startet (z.B. Sydney), in der die Rechtslenker Fahrzeuge eingesetzt werden können, oder ob die Fahrzeuge auf dem freien Markt verkauft werden

Car2go wird sich weiter auf die erfolgreicheren Märkte fokussieren, mittlerweile ist man in 25 Städten weltweit und mehr als 700.000 Kunden sind registriert. Schwarze Zahlen schreibt das Unternehmen noch nicht. Seit kurzem ist auch eine europaweite Nutzung von car2go möglich, dank des Moovel-Accounts muss man sich nicht mehr in jeder Stadt extra anmelden, sofern das denn überhaupt möglich war.