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Lyft verschiebt Launch in New York City

Der amerikanische Ridesharing Service Lyft, wollte am Freitag in New York City starten, um Uber Konkurrenz zu machen. Nach dem die Auseinandersetzung mit der TLC eskalierte, hat Lyft nun angekündigt, den Start zu verschieben.


UPDATE (25.7.2014): Lyft hat sich mit den New Yorker Behörden verständigt und die Erlaubnis von der TLC erhalten, den Ridesharing Service auszurollen. Heute um 19 Uhr New Yorker Zeit, geht der Service in online. Lyft wird nur Fahrzeuge akzeptieren, die von der TLC lizensiert sind. 


Gestern hat Lyft co-founder John Zummer angekündigt, dass der Ridesharing Service den Start in New York City verschiebt. Zuvor hat der Generalstaatsanwalt von New York und das Department of Financial Services Klage gegen Lyft eingereicht. In der Klage geht es darum, dass Lyft bereits in Rochester und Buffalo ohne Genehmigung aktiv ist und dass der Service im offenen Widerspruch zu den lokalen Regulierungen steht.

In dem Statement, das Lyft veröffentlicht hat, heißt es, dass sich Lyft ab Montag mit der TLC zusammensetzt, um an einer neuen Version von Lyft zu arbeiten, die von der TLC akzeptiert wird. Der Start soll dann sofort danach erfolgen.

Der Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman hofft, dass sich Lyft an die Gesetze anpassen kann und bald in New York starten kann. Scheidermann erwähnt auch, dass die Behörden eine gute Beziehung zum Lyft-Konkurrenten Uber haben. Uber hat sich kooperativ gezeigt und es wurde eine Lösung gefunden, die für alle Seiten funktioniert. Darunter zählt, dass alle Fahrzeuge lizenziert und versichert sind. Kürzlich hat sich der Staat New York und Uber auch darauf geeinigt, die Fahrpreise bei Notständen und Naturkatastrophen nicht zu erhöhen.

Photo: 2013.21.09_17.52_2858.jpg von Raido, Lizenz: CC BY 2.0

Uber senkt in San Francisco erneut die Preise – Jetzt fast die Hälfte vom Taxipreis

Uber hat in der San Francisco Bay Area die Preise um 25% gesenkt und ist jetzt 45% günstiger als Taxi. Einerseits wird es so für die Taxifahrer erneut schwieriger zu bestehen, andererseits ist Uber so wieder günstiger als Lyft.

In der letzten Preissenkung wurde klar Lyft attackiert, doch der pinkfarbene Balken in dem veröffentlichten Diagramm ist verschwunden. Entweder ist Uber der Überzeugung, dass sie sich keine Sorgen um Lyft machen müssen oder sie wollen die Nutzer nicht an die Konkurrenz erinnern. Vor der aktuellen Preissenkung war uberX 15% teurer als Lyft, nun ist uberX 13% günstiger.

Kann auch sein, dass Uber so versucht, den Rückgang der Nachfrage während der Sommermonate zu kompensieren. Normalerweise geht die Nachfrage im Sommer zurück, da viele Personen ihre Zeit im Urlaub verbringen. Der Link mit SFSummerPromo könnte auch darauf schließen lassen, dass Uber die Preise nach dem Sommer wieder anzieht und es nur einen vorübergehende Preissenkung ist.

Lyft hat die Preise im April gesenkt, um mit Uber mithalten zu können. Bleibt abzuwarten, bis Uber in weiteren Städten, wie z.B. New York die Preise ebenfalls senkt.

Ein Taxiunternehmer in San Francisco hat Bedenken geäußert, dass es in 18 Monaten keine Taxis mehr in San Francisco geben wird, da die Fahrer zu wenig verdienen und die Lizenzen zu viel kosten. Hinzu kommt, dass die Taxifahrer keinen guten Ruf haben, sie nutzen z.B. alte Autos, können nicht bestellt werden und legen ein unverantwortliches Verhalten an den Tag.

Photo: Sonics Meet von chelle_1278, Lizenz:CC BY-ND 2.0

WunderCar ändert Modell und wird zur Mitfahrzentrale für kurze Strecken in der Stadt

Nach der Kritik und dem Druck der Taxiindustrie auf die Behörden in den letzten Wochen ändert das Startup Wundercar sein Geschäftsmodell und wird der Mitfahrzentrale flinc sehr ähnlich. Allerdings möchte man sich weiter auf kurze Fahrten innerhalb des Stadtbereichs fokussieren. Wie Netzwertig berichte, bedeutet das für die Nutzer, dass sie vor der Fahrt auch ihr Ziel angeben müssen, damit ein passender Fahrer zugewiesen werden kann.

Anstatt eines on-demand Transportdienstes bezeichnet sich Wundercar nun als soziale Mitfahrzentrale für Fahrten in der Innenstadt, im Gegensatz zu flinc soll der Fokus nicht auf Pendlern liegen, die gerne auch mal längere Strecken zurück legen..


UPDATE: Gestern wollte ich Wundercar in Berlin testen, am Anfang war kein Fahrer verfügbar, nach mehreren Versuchen wurde ein Fahrer gefunden, der 18 Minuten entfernt war. Ein Ziel musste ich bei der Buchung nicht angeben und der Fahrer schien auch nicht die Strecke ohne mich fahren zu wollen, da er mehr oder weniger dort angezeigt wurde, wo ich hin wollte.  Das Konzept der sozialen Mitfahrgelegenheit a la flinc wurde anscheinend noch nicht umgesetzt.


 

Zu beobachten bleibt, ob es sich dabei nur um eine Änderung in der Kommunikationsstrategie handelt oder ob wirklich nur Fahrer unterwegs sind, die auch die Strecke ohne Fahrgast gefahren wären. WunderCar könnte auch nur kommunizieren, dass es sich um Fahrer handelt, die jemanden auf ihrer eh schon satt findenden Fahrt mitnehmen.

Die Autobesitzer sollen die Wundercar App nutzen, wenn sie eh schon auf dem Weg zu einem Ziel sind und Fahrgäste mitnehmen, die in die selbe Richtung möchten. Der Fahrer soll nach der Fahrt maximal eine Spende in höhe der Betriebskosten erhalten, Wundercar möchte davon 20% Vermittlungsgebühr behalten. Die Vermittlungsgebühr kommen für die Fahrgäste wohl auf den Beitrag der Betriebskosten zusätzlich hinzu, den Fahrern die Kosten von den eh schon minimalen Beträgen abzuziehen, macht keinen Sinn.

Das Modell, dass man sich auf Fahrer konzentriert, die eh schon zu einem Ziel unterwegs sind und einfach jemanden mitnehmen, der sich über die App meldet, erfordert für einen flüssigen Betrieb eine hohe Anzahl an registrierten Fahrern, die in die gewünschten Richtungen unterwegs sind. Die durch den Taxi-Protest gewonnen Fahrgäste werden schnell verärgert sein, wenn sie keine Fahrt bekommen, um zur nächsten Party oder Verabredung zu kommen.

Laut Gründerszene reicht diese Änderung den Hamburger Behörden nicht. Wundercar hat das Verbot der Wirtschaftsbehörde bis jetzt ignoriert und weiterhin Fahrten vermittelt. Laut Gründer Gunnar Froh wird aber weiter mit der Hamburger Behörde zusammengearbeitet, um ein Kostenmodell zu entwickeln, das eine Abgrenzung von der gewerblichen Personenbeförderung ermöglicht. Was aus den angekündigten Expansionsplänen wird, ist fraglich. Es ist davon auszugehen, das WunderCar langfristig eine gerichtliche Lösung und Klarstellung bzw. Änderung der Rechtslange beabsichtigt und dann sein Geschäftsmodell wieder ändern wird. Bis es soweit ist, hat man sich erstmal Zeit erkauft.

Ridesharing Dienste wie Lyft, UberX und Sidecar in Seattle vor Legalisierung

In der amerikanischen Großstadt gibt es seit mehr als einem Jahr Proteste und Debatten über Ridesharing Dienste, wie Uberx und Sidecar. Nun hat Bürgermeister Ed Murray angekündigt, dass sich die Taxiindustrie, die Stadt und die neuen Player im Transportgewerbe geeinigt haben. UberX, Lyft und co. wird damit auch nicht mehr vorgeschrieben, wie viele Fahrzeuge sie rund um die Uhr auf der Straße haben dürfen.

Erst vor ein paar Monate, Ende Februar 2014, hat Seattle eine Richtlinie erlassen, dass nur noch jeweils 150 Fahrzeuge gleichzeitig bei Lyft und co. unterwegs sein dürfen, um die Taxiindustrie zu schützen. Schätzungen zu folge waren davor ein Vielfaches an Fahrzeugen in der Stadt unterwegs und die Nachfrage für Alternativen zum Taxi entsprechend hoch.

Vor ein paar Tagen hat der US Staat Colorado bereits eine neue Richtlinie erlassen, um Ridesharing zu legalisieren. Mit Seattle folgt jetzt eine weitere Stadt in den USA, die Ridesharing legalisiert. Ed Murray geht davon aus, dass die Entwicklung in Seattle schule machen wird und sich andere Städte daran orientieren werden, einen stark regulierten Markt zu de-regulieren. Er sieht auch ein, dass die neuen Technologien nicht aufzuhalten sind und sehr schnell die Transportindustrie verändern. Ed Murray hat eingesehen, dass die Bevölkerung die Wahl haben möchte, wie sie sich durch die Städte bewegen.

Hier sind die wichtigsten Punkte aus der Vereinbarung zwischen der Stadt, den Diensten und der Taxiindustrie:

  • Uber, Sidecar, Lyft, ect. die als Transportation Network Companies bezeichnet werden und deren Fahrer müssen eine Lizenz erwerben und den Versicherungsanforderungen entsprechen. Jeder
  • Transportation Network Companies (Uber, Lyft, SideCar, etc.) and their drivers will be licensed and required to meet insurance requirements.
  • Mietwagenfahrer, also Chauffeure, die kein Taxifahren, haben zum ersten Mal das Recht, von Fahrgästen heran gewunken zu werden.
  • Die Stadt wird 200 neue Taxilizenzen in den nächsten 4 Jahre ausstellen. Taxi- und Mietwagen-Lizenzen werden durch eine Eigentumsrecht geschützt, ähnlich wie in anderen Städten.
  • Die Anzahl der Fahrzeuge pro Netzwerk wird nicht beschränkt.
  • Ein Fond für Barrierefreiheit wird aufgesetzt, für jede Fahrt muss der Fahrgast 10 US Cent Gebühr bezahlen, die in dem Fond landen.

Die Einigung muss erst noch von der Stadtregierung von Seattle verabschiedet werden, damit würde eine über ein Jahr dauernder Prozess ende. Wenn sich die Parteien nicht geeinigt hätten, dann hätte Murray die innovativen Dienste ohne Regulierung ganz einfach verboten.

Auch in Europa protestieren die Taxifahrer gegen Ridesharing Dienste von Uber, Wundercar und Co. In Deutschland wurde WunderCar in Hamburg untersagt, Fahrten zu vermitteln, das Unternehmen macht aber trotzdem weiter. Laut einem Bericht des Spiegels, wollen sich die Verkehrsminister der Deutschen Bundeslänger für ein Verbot der neuen Transport Network Companies aussprechen, wahrscheinlich weil viel Druck von der Taxiindustrie aufgebaut wird, um diese zu schützen. Den NRW-Verkehrsminister Michael Groschek von der SPD zitiert der Spielge mit folgenden Worten: “Wir müssen jede Form von möglicher Schwarzarbeit ächten und unsere Taxifahrer schützen”. Offener sieht es dagegen SPD-Bundestagsfraktionsvize Sören Bartol: „Die Digitalisierung bietet Chancen für eine neue Mobilitätsform. Wichtig ist aber, dass es zwischen Taxis und neuen Angeboten fair zugeht“.

WunderCar mit weiterer Finanzierung – Expansion deutschlandweit

Wundercar hat angekündigt, dass weitere Finanzierung aufgenommen wurden. Die Abgeschlossene Finanzierungsrunde war bereits die zweite Runde seit Start im Herbst 2013. Damals wurde eine siebenstellige Summe aufgenommen, unter anderem von Partech Ventures, Michael Brehm, dem ehemaligen Geschäftsführer von Studi-VZ und weiteren Investoren. Laut Handelsregister Eintrag wurde schon am 12. Mai 2014 eine Anpassung der Gesellschafterliste eingereicht, gut möglich also, dass die Finanzierung schon vor einem Monat abgeschlossen wurde, aber erst jetzt publik gemacht wurde.

Bei der aktuellen rechtlichen Situation und der geplanten Expansion kann es nicht schaden, über ein dickeres Finanzierungspolster zu verfügen. Nach dem Taxiprotest, der Wundercar viele neue Nutzer und Fahrer zugespielt hat, werden in den kommenden zwei Wochen weitere Städte hinzu kommen. Zur Zeit können sich Fahrer anmelden, sobald der Registrierungsprozess mit Backgound-Check durchlaufen ist und genügend Fahrer in einer Stadt gefunden wurden, kann es los gehen.
Hamburg pocht weiter auf Einstellung des Betriebs

Die Hamburger Behörden pochen weiter darauf, dass Wundercar den Betrieb in Hamburg einstellt, obwohl das vorgegeben Trinkgeld pro Kilometer auf 35 ct. gesenkt wurde. Die Hamburger Behörden bezeichnen diese Anpassung als Kosmetik und haben nach einem Bericht des NDRs höhere Bußgelder in Höhe von 20.000 € für jeden Fahrer angedroht. Jedem Verstoß soll nachgegangen werden und ein Strafgeld in Höhe von 1.000 € gegen Wundercar verhängt werden.  Eine Sprecherin kündigte an, dass Wundercar die Möglichkeit hat, Widerspruch innerhalb von 4 Wochen einzulegen. Letztendlich muss ein Gericht entscheiden, ob das Angebot legal ist oder nicht und unter welchen Voraussetzungen.

Gemietete Fahrzeuge und für Verfügbarkeit bezahlen

In Berlin sind laut Wundercar-Fahrer angemietete Fahrzeuge von Enterprise unterwegs und die Fahrer erhalten einen fixen Betrag pro Stunde, um für Verfügbarkeit zu sorgen. Vorteil bei Mietwagen wird sein, dass die Fahrzeuge bereits gewerblich versichert sind, evtl. auch für die gewerblichen Personenbeförderung. Somit wird ein Kritikpunkt der Behörden und Taxiverbände ausgehebelt.

Die Fahrer für die Verfügbarkeit zu bezahlen, also für die Zeit, während der sie ohne Fahrauftrag im Fahrzeug sitzen und nicht für die Fahrten, könnte auch ein Weg sein, um das Personenbeförderungsgesetz zu umgehen, wenn auch ein kostspieliger. Nicht bekannt ist, wie viel die Fahrer erhalten, bei Konkurrent Uber erhalten die UberPOP Fahrer anscheinend 15 € pro Stunde Verfügbarkeit.

Geschäftsmodell von WunderCar

Wundercar ist seit Anfang des Jahres in Berlin, Hamburg und seit ein paar Tagen auch in Dublin aktiv. Das Unternehmen hat das Geschäftsmodell des amerikanischen Unternehmens Lyft kopiert. Mit Hilfe einer Smartphone-App bringt Wundercar registrierte Nutzer und private Fahrer ohne P-Schein und Konzession zusammen. Um das Personenbeförderungsgesetz zu umgehen, sind alle Fahrten kostenlos, es gibt aber die Möglichkeit ein Trinkgeld per App in beliebiger Höhe zu zahlen, Wundercar behält davon 20%, der Rest wird an die Fahrer ausbezahlt. Die Taxiunternehmer laufen Sturm gegen Wundercar, da die Fahrer sich nicht an das von der Taxi-Lobby mit verfasste Personenbeförderungsgesetz halten.

Vorbild Lyft, das mittlerweile mehr als 350 Mio. US $ Finanzierung eingesammelt hat, ist ebenfalls mit dem Trinkgeld oder Spendenmodell gestartet, nach dem die Behörden von dem Ridesharing Modell überzeugt waren oder nicht dagegen vorgegangen sind, wurde auf ein System mit einheitlichen Tarifen pro Stadt umgestellt.

Photo: Name: Taxi Driver von Daniele Zanni, Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Uber sammelt fast 1 Milliarde € zusätzliche Finanzierung ein

Uber hat bekannt gegeben, dass sie weitere 1.2 Milliarden US$ an Finanzierung eingesammelt haben, das 4 Jahre nachdem das Unternehmen gestartet ist.

Insgesamt kann die Summe noch auf 1.4 Milliarden US$ steigen. Die Bewertung vor der Finanzierung lag bei unglaublichen 17 Milliarden US$.

Uber ist mittlerweile in mehr als 120 Städten aktiv, jeden Monat werden 20.000 neue Fahrer hinzugefügt, von denen aber nicht alle aktiv sein werden. Uber sagt auch nicht, wie viele Fahrer jeden Monat die Plattform verlassen, um sich z.B. der Konkurrenz wie Lyft anzuschließen. Auf Kundenseite Nutzen Millionen von Menschen den Service regelmäßig, vor allem in den USA und in internationalen Märkten mit einer schlechten Taxi Situation. In einem Interview mit dem Wall Street Journal hat Uber Chef Travis Kalanick erklärt, dass sich der Umsatz alle 6 Monate verdoppelt und somit bei rund 45 Mio. US$ pro Woche liegen dürfte, wenn man die bekannten Zahlen von letztem September nimmt. Die Anzahl der Fahrten hat sich im gleichen Zeitraum verfünf- bis versechsfacht.

Unter den neuen Investoren befinden sich Fidelity Investments, Wellington Management und BlackRock Inc.. Laut Wall Street Journal haben die Alt-Investoren rund um Summit Partners, Kleiner Perkins, Google Ventures und Menlo Ventures auch nachgelegt.

Seit der letzen Finanzierung im letzten August hat sich die Bewertung von Uber mehr als vervierfacht, damals hatte google Ventures 258 Mio. US$ investiert.

Die Bewertung ist höher, als die von Dropbox und Xiaomi und nur Facebook hat Geld mit einer höheren Finanzierung eingesammelt.

Katz- und Maus-Spiel geht weiter: UberXL als Antwort auf Lyft Plus

Wie erwartet hat Uber schnell auf die neue Kategorie von Lyft reagiert. Wie berichtet und von Lyft bestätigt, sind in der neuen Klasse Lyft Plus gepimpte SUVs unterwegs, die von Privatpersonen gefahren werden und per Lyft App gerufen werden können.

Uber hat nun reagiert und UberXL in San Francisco und anderen amerikanischen Städten gestartet. Auch UberXL basiert auf einem peer-2-peer Modell, wie auch schon UberX, bietet aber größere Fahrzeuge, die bis zu 6 Passagiere befördern können.

Preislich bewegt sich das neue Angebot auf Lyft Plus Niveau und ist ca. 50% günstiger, als der Uber SUV Service mit professionellen Fahrern und für gewerblichen Personentransport lizensierten Fahrzeugen.

Die Frage ist, wer dankt des günstigeren Angebots noch auf die teurere SUV Variante zurück greift?

Langsam wird auch die Landschaft der Kategorien bei Uber unübersichtlich. Von Uber Black und Uber SUV, bis hin zu UberFamily, UberX, UberXL oder UberPOP gibt es viele unterschiedliche Kategorien, die alle zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden.

UberXL ist nicht nur in San Francisco verfügbar, sonder auch in Boston, Chicago, Sydney und Singapore. In Sydney und Singapore sind in der Kategorie UberXL anscheinend keine SUVs sondern Minivans unterwegs.

Update: Lyft SUV soll 2X so viel wie jetziges Lyft kosten, Autos mit roter Unterbodenbeleuchtung

Vor ein paar Tagen wurde schon darüber berichtet, dass Lyft eine weitere Kategorie mit weissen Ford Explorer SUVs plant, mittlerweile sind weitere Details bekannt geworden. Einerseits gibt es eine Teaser-Page, die Geschmack auf das neue Angebot machen soll, andererseits hat ein potentieller Partner von Lyft mit TechCrunch gesprochen.


UPDATE (09.05.2014): Mittlerweile hat Lyft die neue Kategorie offiziell verkündet: Die Kategorie mit aufgemotzten Fahrzeugen heißt Lyft PLUS und nicht wie vorher vermutet Lyft VIP. Neben den schon beschriebenen Merkmalen (Besticktes Leder, rote Unterbodenbeleuchtung) ist in jedem Lyft Plus Fahrzeug ein Spotify Premium Account verfügbar, um die Lieblings-Playlists zu hören. Die Fahrzeuge erhalten zusätzlich einen individuellen Kühlergrill und der pinkfarbene Schnurrbart wird durch eine Version aus gebürstetem Stahl ersetzt. Die Autos werden in Kooperation mit West Coast Customs aufbereitet, die hierzulande durch die Fernsehsendung Pimp My Ride bekannt wurde.


 

Lyfts SUV Programm wird zu erst in San Francisco starten und die Fahrzeuge werden Ford Explorer Fahrzeuge aus 2012 oder neuer sein. Die Fahrzeuge werden von den Fahrern gestellt, Lyft wird diese mit dunklem Innenraum und Diamant-farbenen Stickereien aufwerten. Die Fahrzeuge erhalten ausserdem rote Unterbodenbeleuchtungen, die angehen wenn der Fahrgast aussteigt. Die roten Leuchten können einen roten Teppich simulieren und für Aufmerksamkeit sorgen. Im letzten Artikel kam die Frage auf, wie Lyft den pinken Schnurrbart ersetzt, der nicht zu dem teureren Image passt, hier ist wohl die Antwort.

Ausserdem werden die Fahrzeuge anscheinend mit weiteren Features ausgestattet, z.B. iPads für die Fahrgäste und USB-Ports zum Laden der eigenen Geräte auf der Rückbank. Als Vergleich, das deutsche Unternehmen Blacklane experimentiert ebenfalls mit Tablets und extra Zubehör in Fahrzeugen. In der kürzlich gestarteten Smart Class können die Fahrgäste ein Tablet mit Magazinen, Trailern, Browser, usw. nutzen. Der Konkurrent Uber hat anscheinend in New York USB Ladestationen für die Kopfstützen von Delta erhalten und an die Fahrer verteilt.

Zur Bezahlung:  Die Fahrer erhalten voraussichtlich einen Bonus von 750 US$ pro Monate in ihrem ersten Jahr, aber die Fahrer müssen mindestens 35 Stunden pro Woche fahren. Für die ersten Monaten verzichtet Lyft auf die 20% Vermittlungsprovision und er Fahrer erhält 100%, mit der Hoffnung, genügend Fahrer anzuziehen.

Lyft SUV wird den Fahrgast das doppelte kosten, wie die das bereits bestehende Produkt mit umweltfreundlichen Fahrzeugen, wie Toyota Prius. Wenn man die Preise für das normale Produkt in San Francisco verdoppelt, zahlt der Fahrgast 5.50 US$ für die Abholung, 2.70 US$ pro Meile und 0.54 US$ pro Minute. Umgerechnet sind das 3.95 € für die Abholung, 1.90 pro Meile, also ca. 1.18 € pro Kilometer und 0.38 € pro Minute. Wenn man das mit Berlin vergleicht, ist der Tarif fast günstiger als ein Taxi (ein Berliner Taxi kostet 3.40 € für die Abholung und dann 1.79 € pro Kilometer und 0.42 € pro Minute, günstiger sind nur der Smart von Blacklane, Wundercar oder UberPop, wenn man einen Fahrer haben sollte, der sich auskennt). Die Kosten von Uber SUV in San Francisco ist höher, als die wahrscheinlichen Kosten von Lyft. Uber SUV kostet in SF 15 US$ Anfangsgebühr, 3.75 US$ pro Meile und 0.90 US$ pro Minute. Für eine Fahrt, die 2 Meilen lang ist und 10 Minuten dauert, würde eine Lyft-Fahrt in SF ca. 16.50 US$ kosten und eine Uber SUV Fhart um die 31.50 US$. Das Angebot von Lyft wird also deutlich günstiger sein, als Uber SUV, mal sehen, wie lange es dauert, bis Uber nachzieht und die Preise reduziert.

Die günstigen Preise könnten ein dauerhafter Vorteil gegenüber UberSUV sein. Die Fahrgäste müssen dafür aber auf ein glamouröses schwarzes Auto, Beinfreiheit auf den Rücksitzen einen professionellen Chauffeur verzichten.

Unklar ist, wann das Angebot startet und ob es ein Rückkauf-Programm für die Fahrzeuge gibt, wenn sich ein Fahrer dazu entscheidet, dass er nicht mehr für Lyft fahren möchte oder ob er Lyft für die Umrüstung des Fahrzeugs bezahlen muss.

Eine interessante Frage ist auch, ob es Lyft schafft, mit dem Angebot und dem bisherigen Image, einen hochwertigeren Service zu einem höheren Preis zu verkaufen. Mal sehne, ob Lyft damit zum Partyshuttle wird oder ob auch Personen, die auf mehr Luxus stehen, den Service als Ersatz zu schwarzen SUVs nutzen.

Uber Konkurrent Lyft startet Premium-Service mit SUVs

Laut Techcrunch bereitet sich Lyft darauf vor, einen hochwertigen Service mit SUVs anzubieten, um gegen die SUV Option von Uber anzukämpfen. Fahrgäste sollen in der Lage sein, Ford Explorer SUVs zu buchen, die eine Lederausstattung haben und Platz für 6 Personen bieten. Hierzulande wird dieses Modell gar nicht zum Verkauf angeboten, ist aber etwa so groß, wie ein VW Tuareg oder BMW X5. Der Service könnte Lyft VIP oder VIP Lyft genannt werden.

Bis jetzt hat Lyft nur ein Produkt mit verschiedenen Fahrzeugen angeboten, der sich auf dem preislichen Niveau von uberX bewegt. UberX ist die günstige Variante meistens mit Privatfahrzeugen, die in Berlin unter dem Namen UberPOP gestartet wurde und viel Wirbel ausgelöst hat.  Ein Premiumservice könnte die Kundebasis von Lyft erweitern und die Marke hochwertiger erscheinen lassen.

Techcrunch berichtet, dass die ersten Fahrer diese Woche in San Francisco ongeboarded werden, San Francisco wird die erste Testumgebung für den neuen Service sein. Die Fahrer müssen über einen weissen Ford Explorer verfügen, der gegebenen Falls noch mal aufpoliert wird. Gerüchen zufolge werden die Fahrer mit  750 US$ pro Monat subventioniert und erhalten zusätzlich ihre Umsätze von den Fahren.

UberSUV kostet  in San Francisco 25 US $ Grundgebühr plus 0.90 US $ pro Minute und 3.75 US$ pro gefahrene Meile, mit einer Mindestgebühr von 25 US$.  Es gibt noch keine Preisinformationen über den Service von Lyft, aber es kann davon ausgegangen werden, dass sie den Service etwas günstiger anbieten werden, um einen Wettbewerbsvorteil zu haben. Mal sehen, wie lange es dauert, bis Uber nachzieht, falls es wirklich der Fall sein sollte.

Interessant ist auch, dass es sich beim Ford Explorer um einen Siebensitzer handelt, der in der letzten Reihe aber eher Notsitze als normale Sitze hat. Das heißt, dass der Fußraum viel geringer ausfällt, als in Fahrzeugen wie Chevrolet Tahoe, Lincoln Navigator oder Cadillac Escalades, die bei UberSUV unterwegs sind. Für vier Fahrgäste bietet der Explorer reichlich Platz und wenn du mit einer Gruppe von Freuenden unterwegs sein willst, dann zählt es meistens eh mehr, dass alle Personen in ein Fahrzeug passen. Da zählt die Anzahl der Sitze mit Gurten, der Komfort ist nicht so entscheidend. Interessant ist auch, dass Uber CEO Travis Kalanick der Meinung ist, dass der Ford Explorer ein passendes Fahrzeug ist.  In einem Interview mit einem Fahrer eines Mercedes GL450 antwortet er auf die Frage, welches Auto ein guter Ersatz für den Lincoln Town Car ist mit folgendem Statement: “OK, I’m glad you asked,” Kalanick says. “This is going to blow you away, dude. Are you ready? Have you seen the 2013 Ford Explorer? Spacious, like a Lexus crossover, but way cheaper.“

Ein Service mit SUVs könnte gut für den Umsatz von Lyft sein, da die Nutzer den Service so auch für einen besonderen Anlass nutzen können. Außerdem könnte der Service Personen anlocken, die den hochwertigen Service nutzen, wenn es darauf ankommt und die günstige Alternative, wenn keiner hinsieht. Die Fahrzeuge können auch interessant für den Transport von Waren und größeren Gruppen sein.

Das Marketing könnte sich um die weissen SUVs drehen, als freundlichere Alternative zu den „elitären“ schwarzen Fahrzeugen, die bei Uber unterwegs sind. Das würde zu der Community-fokussierten Marke von Lyft passen, die auf „Your friend with the car“ anstatt auf “ Everyone’s private driver“ basiert, was von Uber genutzt wird. Der SUV Service von Lyft könnte Style und Klasse vermitteln, ohne das Gefühl zu vermitteln, von einem Chauffeur gefahren zu werden. Interessant zu sehen ist auch, ob die SUVs die pinkfarbenen Schnurrbärte tragen oder ob darauf verzichtet wird, um ein hochwertigeres Gefühl zu vermitteln.

Lyft hat letztens 250 Mio. US$ eingesammelt und kommt insgesamt auf eine Finanzierung von über 300 Mio. US$. Der Konkurrent Uber hat 258 Mio. US$ im letzten Jahr eingesammelt. Uber hat bereits in mehrere internationale Städte expandiert, Lyft hingegen ist nur auf dem US Markt aktiv.

 

Ridesharing Dienste wie Lyft und Uber bekommen Gegenwind in Seattle

In der bisher größte  Schlacht, um die Freigabe von Ridesharing Diensten in den USA, stimmte der Rat der Stadt Seattle dafür, die Anzahl der Fahrer bei Diensten wie Uber, Lyft und anderen on-demand Transportdiensleister zu limitieren.

Lat dem live Blog von GeekWire hat der Stadtrat in einer Sitzung beschlossen, dass er sich auf die Seite der Taxi-Industrie stellt und nicht auf die Seite der innovativen Anbieter.

Durch die Anforderung, dass Unternehmen wie Lyft und Uber  nicht mehr als 150 Fahrer auf jeder Plattform haben dürfen,  würgt die Abstimmung im Wesentlichen die Konkurrenz zu der in der Stadt bestehenden Taxi-Lobby ab. Das hat zur Folge, dass Dienstleistungen, wie Uber und Lyft relativ nutzlos werden, indem sichergestellt wird, dass sie nicht in der Lage sind, mit der Nachfrage Schritt zu halten.

In Orten wie San Francisco und Seattle, haben diese neuen Transportdienstleistungen eine Alternative zu Taxis geschaffen, die durch die Anzahl der Lizenzen in jeder Stadt beschränkt werden. Das bedeutet, dass in Zeiten hoher Nachfrage oder spät in der Nacht, die Passagiere in der Regel nicht in der Lage waren, ein freies Fahrzeug zu bekommen.

Das hat sich in den letzten Jahren geändert, dank der Einführung von Uber, Lyft und ähnlicher Dienste. Durch das Vernetzen der Fahrer mit Passagieren über mobile Apps, waren die Ride-Sharing-Dienste in der Lage, diese Nachfrage zu befriedigen.

Aber die neuen Dienste nicht zu den gleichen Vorschriften wie bestehende Taxi oder schwarzen Auto-Dienste, die eine Pushback von Regulierungsbehörden in verschiedenen Märkten verursacht hat, haften.

Viele Fragen zu den neuen Transportdiensten drehen sich um die Frage der öffentlichen Sicherheit. Die Startups haben versucht, mit Überprüfung der Fahrer und Zusatzversicherungen das Problem zu adressieren. Jeder Fahrer muss eine polizeiliche Überprüfung überstehen und jeder Fahrer ist bis zu 1.000.000 $ Versichert, wenn er eine Fahrt durchführt.

Uber hat vor kurzem eine Versicherung hinzugefügt , die Unfälle versichert, die zwischen zwei Fahrten passieren, wenn der Fahrer online ist. Lyft hat Pläne angekündigt, das gleiche zu tun.

In Kalifornien zum Beispiel, waren Uber, Lyft, und andere in der Lage, mit der staatlichen Public Utilities Commission zu kooperieren, um einen neuen Rahmen zu schaffen, um die über Smartphone buchbaren on demand Transport-Dienstleistungen  zu erlaube.

Die Hoffnung ist, dass diese Unternehmen in der Lage sind, von den Aufsichtsbehörden in anderen Märkten ähnliche Bestimmungen erreichen zu können.

Überraschenderweise ist die Abstimmung in Seattle passiert trotz die Stadt als einer der ersten Märkte, die Lyft, Uber, Start-ups und andere erweitert nach der Eroberung in ihrem Heimatmarkt von San Francisco. Und es scheint, weniger um den Schutz der öffentlichen Sicherheit, zu gehen als es um den Schutz des etablierten Taxigewerbes.