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Ride-Sharing in Deutschland – Diskussion in die falsche Richtung

Verfolgt man die Artikel über Ride-Sharing Angebote in den letzten Tagen und Wochen, wird schnell der Eindruck vermittelt, dass Ride-Sharing eine Gefahr für den öffentlichen Verkehr und die Umwelt darstellt, insbesondere für die Taxi-Branche. Die neuen Dienste zerstören das Geschäft der Taxi-Fahrer durch Dumping-Preise und gleichzeitig werden auch noch umweltschädliche Diesel, Fahrzeuge eingesetzt, so die Argumente. Die Argumente sind nicht nur falsch, sie lenken die Diskussion auch in die falsche Richtung – es wird versucht, Bestehendes zu schützen und Neues zu verhindern. Eine Kombination von Taxi, Ride-Sharing Dienste und anderen Mobilitätsangeboten und dem großen Themenfeld Digitalisierung bietet die große Chance, ein System aufzubauen, das so bequem zu nutzen ist, dass die Menschen darauf verzichten, ein eigenes Auto zu besitzen.

Menschen müssen dazu bewegt werden, ihr eigenes Auto stehen zu lassen

Genau das muss das Ziel sein: Die Menschen müssen dazu bewegt werden, ihr eigenes Auto stehen zu lassen, um effizientere Verkehrsmittel zu nutzen, um von A nach B zu kommen. Nur so lassen sich die wachsende Verkehrsprobleme und die Folgen wie Stau, Lärm, Luftverschmutzung, Stress in den Griff zu bekommen.

Nur erreichbar durch attraktives Gesamtangebot

Dafür gibt es zwei Stoßrichtungen: Entweder wird der private Fahrzeugbesitz durch hohe Gebühren für Maut und Parken, sowie Zulassungsbeschränkungen so unattraktiv, dass die Menschen freiwillig ihr Fahrzeug abschaffen. Die Alternative ist, dass man aus alternativen Mobilitätsangeboten, wie Taxi, ÖPNV, Ride-Sharing, Car-Sharing oder Bike-Sharing ein Angebot aufbaut, dass so bequem zu nutzen ist, dass die Menschen von sich aus darauf verzichten, ein Fahrzeug zu besitzen. Beide Richtungen haben zur Folge, dass die Kapazitäten bei den Alternativen deutlich ausgebaut werden müssen. Es wird genügend Nachfrage da sein, um sowohl Taxen, als auch Ride-Sharing und ÖPNV Angebote auszulasten.

Kooperation aller Beteiligten erforderlich

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die beteiligten Akteure wie Politik, Taxi Verbände, Ride-Sharing Dienste, ÖPNV Betreiber eng zusammenarbeiten und nicht gegeneinander. Wünschenswert ist, wenn sich die einzelnen Akteure zusammentun, um ein Angebot zu schaffen, dass vor allem den Kunden entgegen kommt.

Bild: GetMobility.de (alle Rechte vorbehalten)

Erfahrungsbericht: Mit Familie im Berlin – Mobilitätsdienste statt eigenes Auto

Der folgende Bericht soll einen kleine Einblick geben, wie man in Berlin mit Familie ohne eigenes Fahrzeug sehr gut zurecht kommt. Erfreulich ist, dass das Angebot an Mobilitätsdiensten stetig wächst. Das führt dazu, dass man immer weniger Komforteinbußen in Kauf nehmen muss, um mit Familie oder alleine ohne eigenes Auto mobil zu sein. Das Smartphone spielt dabei eine wichtige Rolle, alle Verkehrsmittel werden über die unterschiedlichen Apps gebucht und bargeldlos bezahlt.

Die Ausgangslage – Kids: 2 , Auto: 0

Als kleine Familie mit zwei kleinen Kindern wohnen wir im zentralen Stadtteil Prenzlauer Berg. Auf ein eigenes Auto wird verzichtet, da es die meiste Zeit ungenutzt stehen und dauerhaft Kosten verursachen würde. Um von A nach B zu kommen, wird ein Mix aus traditionellen und modernen Mobilitätsangeboten genutzt.

Eigenes Fahrrad als erste Wahl – gefolgt von ÖPNV

Bei uns ist das Fahrrad für die meisten Strecken die erste Wahl. Nachbarn, Freunde und Kollegen bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Kita oder Schule, obwohl die Strecke locker mit Fahrrad zurück gelegt werden kann. Wir fahren mit dem Fahrrad – wenn ein Kind dabei ist, kommt der Kinder-Fahrradsitz zum Einsatz, wenn beide Kinder dabei sind, wird der Fahrradanhänger von Thule genutzt. Nach dem Stop an der Kita geht es mit dem Rad gleich weiter zur Arbeit. Kurze Erledigungen und Termine werden ebenfalls mit dem Rad erledigt.

Der ÖPNV in Berlin ist häufig die Alternative bei schlechtem Wetter oder bei längeren Strecken. Die Voraussetzung muss erfüllt sein, dass lange Wartezeiten und mehrere Umstiege nicht Bestandteil der zurückzulegenden Strecke sind. Fehlende, defekte oder unterdimensionierte Aufzüge an den Stationen sind mit Kinderwagen eine Herausforderung.

Car-Sharing für Tagesausflüge oder große Einkäufe

Wir sind als Familie viel unterwegs, einige Ziele sind aber schlecht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Entweder dauert die Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln viel länger oder ist mit zahlreichen Umstiegen verbunden. Free-Floating Carsharing Angebote sind dann meistens unsere Wahl, um von A nach B zu kommen. Die Fahrzeuge von Car2Go und DriveNow sind meist so geräumig, dass Kind und Kegel locker ins Auto passen. Was auffällt, meist steht ein Fahrzeug genau dann mehrere Minuten Laufweg entfernt, wenn man es schnell benötigt. Wünschenswert wäre die Verknüpfung mit weiteren Mobility Services, wie Bike- oder Scooter-Sharing oder die signifikante Vergrößerung der Flotte.

Die Kosten von etwa 90 Euro für eine Tagesnutzung schrecken erstmal ab, da sie transparent vermittelt werden. Denkt man genauer darüber nach, sieht die Geschichte anders aus. Die meisten Autobesitzer haben wahrscheinlich nicht im Kopf, was der Luxus eines eigenen PKWs kostet. Neben Kosten für Benzin oder Diesel, müssen auch Wartungskosten, Versicherung, Steuern, Parkgebühren und Wertverlust mit betrachtet werden. Die fehlende Transparenz führt dazu, dass Carsharing als eher teuer wahrgenommen wird.

Auch große Einkäufe werden mit den Fahrzeugen der Car-Sharing Dienste erledigt.

Scooter Sharing oder Bike Sharing für kurze Einfachstrecken

Wer kenn das nicht: Man muss für paar Tage auf Geschäftsreise und nutz den Fernzug vom nächsten Bahnhof. Das Fahrrad ist das schnellste und günstigste Verkehrsmittel, um zum Zug zu kommen. Das eigene Fahrrad möchte man ungern für ein paar Tage am Bahnhof stehen lassen. Für dieses Szenario werden bei uns die vorhandenen Free Floating Bike-Sharing Angebote genutzt. Die Räder stehen an fast jeder Ecke und die Nutzung ist kinderleicht. Die Kosten für kurze Fahrten belaufen sich auf maximal 50 Cent. Bike-Sharing ist natürlich nur eine Option, wenn man ohne Kleinkinder unterwegs ist. Als Alternative zum Bike Sharing wird das Angebot von Coup genutzt, mit den Elektrorollern kommt man auch schnell von A nach B.


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Ride-Sharing und Taxi 

In Berlin gibt es mit allygator und Clevershuttle bereits zwei Anbieter von Ride-Sharing Diensten. Soll eine kürzere Strecke zurückgelegt werden, für die das Fahrrad nicht geeignet ist, da Strecke zu lang oder er Anlass unpassend ist, sind die Shuttle Dienste die nächste Wahl. Die Dienste bieten einen guten Service bei attraktiven Preis. Außerdem werden im Idealfall mehrere Fahrgäste in einem Fahrzeug gepoolt, was hoffentlich dazu führt, dass die Zahl der Fahrzeuge auf der Straße weiter sinkt. Häufig ergeben sich auch nette Gespräche mit den anderen Fahrgästen.

Störend ist bei den Ride-Sharing Dienten die geringe Verfügbarkeit, die unter anderem von rechtlichen Rahmenbedingungen verursacht wird. Allygator Shuttle ist nur am Wochenende und dann auch nur abends verfügbar. Die geringe Größe der Flotte und die Tatsache, dass die Fahrten auf Grund der Kooperation mit dem ADAC nichts kosten, passen nicht mit der Nachfrage überein. Clevershuttle hat eine größere Flotte im Einsatz, die aber häufig auch nicht ausreicht, um attraktive Fahrtangebote zu unterbreiten. Eine Lockerung des gesetzlichen Rahmens wäre wünschenswert, damit die Shuttle Dienste ihr Angebot nach den Bedürfnissen der Kunden ausbauen können.

Sollte kein Shuttle verfügbar sein, gibt es immer noch die Möglichkeit, ein Taxi über myTaxi oder Uber zu rufen. Die Verfügbarkeit ist meist gut, auch wenn der Service häufig freundlicher sein könnte.

Wenn man mit Kindern im Taxi oder Ride-Sharing Dienst unterwegs ist, müssen Kindersitze meist mitgenommen werden, da keine passenden im Fahrzeug vorhanden sind. Am Anfang war es gewöhnungsbedürftig, mittlerweile hat man sich darauf eingestellt. Wünschenswert wäre ein kinderfreundliches Angebot.

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein Leben ohne eigenes Auto in einer Großstadt wie Berlin immer komfortabler wird. Dazu leistet die wachsende Anzahl der Mobilitätsdienste eine erheblichen Beitrag. Viele Fahrzeuge bei uns in der Straße sind Stehzeuge, da sie kaum genutzt werden. Baumaßnahmen mit einer Parkverbotszone, die sich über eine Straßenlänge von mehreren hundert Metern hingezogen hat, haben verdeutlicht, wie viel Platz frei werden kann, wenn mehr Einwohner auf das eigene Auto verzichten und die zahlreichen Alternativen nutzen. Der Platz kann für weiteren Wohnraum und Grün- oder Freizeitflächen genutzt werden. Davon würden alle profitieren.

Wünschenswert wäre eine bessere Vernetzung der unterschiedlichen Dienste. Ohne eigenes Auto ist man sowieso darauf angewiesen, unterschiedliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Anbieter sollten sich in Partnerschaften enger zusammentun, damit man sich nicht für jede App extra registrieren muss. Als Vorbild können Plattform wie Didi Chuxing oder Grab gesehen werden. Die asiatischen Player haben erkannt, dass der Erfolg in einem Network of Networks liegt.

Viel Potential liegt auch in den Ride-Sharing Diensten, die Vorteile sind bisher nur im Ansatz erkennbar. Es ist Zeit dafür, dass die Gesetzeslage angepasst wird, damit die unterschiedlichen Player das volle Potential ausspielen können und bedarfsgerechte Dienste für Familien und andere Bevölkerungsgruppen getestet werden können.

Bild: GetMobility.de (alle Rechte vorbehalten)

Mobilität in China: Didi mit mehr als 7 Milliarden Trips im letzten Jahr

Die chinesische Mobility Plattform DiDi hat Zahlen über das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht. Die Zahlen können sich sehen lassen. Insgesamt wurden mehr als sieben Milliarden Fahrten absolviert, mehr als eine Milliarde davon waren Pooling-Fahrten, bei dem sich mehrere Nutzer ein Fahrzeug teilen. Die Zahlen sind exklusive der gebuchten Bike-Sharing Touren. Die Nutzerzahl belief sich auf 450 Mio., verteilt auf mehr als 400 Städte in China. Nicht nur die Nutzerzahlen haben sich positiv entwickelt, DiDi konnte auch Verbesserungen bei der Sicherheit erreichen. Die Unfallrate hat sich um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

Künstliche Intelligenz und Machine Learning im Fokus

DiDi investiert enorm in die technische Entwicklung der Plattform. Dank Machine Learning, Big Data und Künstlicher Intelligenz ist die Chinesische Plattform in der Lage, die Nachfrage je nach Ort und Zeit recht akkurat vorherzusagen. Das Hilft dabei, möglichst viele Menschen mit limitierten Kapazitäten auf Fahrerseite zu befördern. Ende 2017 war das Unternehmen in der Lage, die Nachfrage in manchen Gebieten mit einer Vorlaufzeit von 15 Minuten vorherzusagen und kam dabei auf eine Genauigkeit von mehr als 85%.

Die virtuellen Haltestellen, die 2015 eingeführt wurden, wurde im abgelaufenen Jahr weiter optimiert. Auch künstliche Intelligenz und Machine Learning Algorithmen wurde das Feature verbessert, um eine reibungslose Abholung zu ermöglichen. Die Optimierung hat zu 2.1 Milliarden weniger Telefonaten zwischen Fahrern und Fahrgästen gesorgt.

Sicherheit wurde verbessert

Die Sicherheit wurde dank mehrerer Maßnahmen verbessert. Die Fahrer werden überwacht, um Müdigkeit zu erkennen und um das Fahrverhalten analysieren zu können. Durch Schulungen wurde erreicht, dass immer mehr Fahrgäste den Sicherheitsgurt anlegen. Auch die Sicherheitsüberprüfung wurde verstärkt, was dazu geführt hat, dass jeden Tag 40.000 ungeeignete Bewerbungen abgelehnt werden.

Smarte Mobilität in China

Das DiDi eine umfassende Mobility Plattform mit globalen Ambitionen werden will, sieht man auch daran, dass das Unternehmen in die Infrastruktur investiert. So wurden mehr als 1200 Ampeln zu Smart Devices optimiert, um die Staubelastung zu reduzieren. Teilweise wurden Verbesserungen von bis zu 20% erzielt.

Auch die DiDi Beteiligung Lyft hat Zahlen über Nutzer und Fahrten bekanntgegeben. Insgesamt wurden 2017 375.5 Mio. Fahrten in den USA absolviert. Die Zahl ist auch beeindruckend, aber winzig im Vergleich zu dem Volumen von Didi. Der Vergleich zeigt das enorme Potential der Mobilität in China für neue Dienste.

Bild: Didi Chuxing (alle Rechte vorbehalten)

Renault-Nissan gibt bei Startup-Investments und autonomen Fahren Gas

Der Automobilhersteller Renault-Nissan wird aktiver bei den Themen autonomes Fahren und Investments in Servicekonzepte und Startups aus dem Mobility Bereich. Renault will so die digitale Transformation in der Automobilbranche schaffen und Fokus auf die Themen Elektrifizierung, autonomes Fahren und connected Vehicles legen.

Autonomes Fahren auf Level 4 im Test

Das auf der IAA in Frankfurt vorgestellte Konzept-Fahrzeug SYMBIOZ absolviert zur Zeit in Frankreich Testfahrten auf Level 4 der Skala für vollautomatischstes Fahren. Bei autonomen Fahren auf Level 4 ist kein Fahrer mehr notwenig, um das Auto zu steuern. Da das französische Recht es verbietet, dass kein Fahrer hinter dem Steuer sitzt, platziert der Automobilhersteller einen Fahrer hinter dem Lenkrad, der die Systeme überwacht und im Notfall eingreifen kann.

15 autonome Autos bis 2022

Der SYMBIOZ verkörpert die Vision von Renault für das Fahrzeug der Zukunft. Innerhalb der kommenden fünf bis sechs Jahre will Renault ein autonomes Fahrzeug zur Serienreife entwickeln. Das Konzeptfahrzeug wurde zusammen mit mehreren Partnerunternehmen entwickelt, darunter TomTom, LG, Sanef und IAV. Bis 2022 will Renault-Nissan acht Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb anbieten, 12 elektrifizierte Autos (als Hybrid-Fahrzeuge) und 15 Modelle mit Fähigkeiten für vollautomatisiertes Fahren.

200 Mio. Fond für Investments in Startups

Neben den Aktivitäten rund um autonomes Fahren will Renault-Nissan auch einen Investment-Fond in Höhe von 200 Mio. US Dollar auflegen, wie Reuters berichtet. Damit folgt der Konzern dem Modell anderer Hersteller wie Daimler oder BMW. Durch die Investments will der Automobilhersteller die digitale Transformation im Automotive Bereich meistern uns sich direkt an Startups beteiligen, die an innovativen Ideen arbeiten. Durch den eigenen Investment-Arm soll Renault-Nissan schnell agieren können, um Wettbewerber auszustechen.


Update, 10.01.2018: Renault-Nissan und Mitsubishi haben auf der CES bestätigt, dass ein Investment-Arm aufgebaut werden soll. In den kommenden fünf Jahren sollen jährlich etwa 200 Mio. Dollar in Startups gesteckt werden. Interessant sind dabei die Bereiche Elektrifizierung, Vernetztes Fahren, autonomes Fahren oder Künstliche Intelligenz.


BMW iVentures als Vorbild

Der Fund wird zusammen mit Mitsubishi gestartet. Renault und Nissan wollen jeweils 40% der Summe bereitstellen, Mitsubishi die verbleibenden 20%. Weitere Details dazu soll auf der CES in Las Vegas veröffentlich werden. Hersteller wie BMW oder General Motors haben es vorgemacht, wie ein mehr oder weniger unabhängiger Investmentfond agieren kann. Seit 2012 hat BMW iVentures mehr als 30 Investments getätigt, davon allein 10 im vergangenen Jahr. Zu den Investments gehören Unternehmen wie Fair, RideCell, Nauto oder ChargePoint.

Das Geschäftsmodell der herkömmlichen Automobilhersteller wird sich in den kommenden Jahren drastisch ändern. Es wird sich weg von Fahrzeug-Besitz und hin zu Sharing-Konzepten entwickeln. Sharing-Plattformen, wie Uber oder Didi bedrohten das Geschäft, hinzu kommt die Gefahr durch autonome Fahrzeuge.

Bild: Groupe Renault (alle Rechte vorbehalten)

Mobilität: Die beliebtesten Themen und Artikel im Jahr 2017

Das Jahr 2017 neigt sich zu Ende und das neue Jahr steht vor der Tür. Auf GetMobility.de wurden jede Menge spannende Artikel über die Mobilität von Morgen und die digitale Transformation im Mobility Bereich veröffentlicht. Hier ist eine Übersicht der beliebtesten Themen und Artikel aus den letzten zwölf Monaten:

Scooter Sharing ist angesagt

Mit der COUP App kannst du eScooter von COUP für Rides innerhalb Berlins ausleihen.
Mit der COUP App kannst du eScooter von COUP für Rides innerhalb Berlins ausleihen.

Am beliebtesten war der Artikel über die Vergrößerung der Coup-Flotte in Berlin. Der Scooter Sharing Dienst von Bosch hat seine Flotte auf etwa 1000 Gogoro Scooter erhöht und damit eine gute Ergänzung zu Carsharing, Taxi und ÖPNV geschaffen. Auch die Finanzierung von Coup Konkurrent Emmy hat viele Leser interessiert. Wir sind gespannt, wie sich das Scooter Sharing in 2018 entwicklen wird und welche Player zusätzlich in den Markt einsteigen werden.

Alternative zum Dienstwagen von Sixt und BCG

Sixt betreibt neben myDriver auch das Carsharing Angebot DriveNow.
Sixt bietet ein Mobility as a Service Angebot an, BCG ist erster Kunde.

Die Initiative von Sixt und BCG, die eine multimodales Angebot als Alternative zum Dienstwagen für Berater anbietet, hat das Interesse der Leser geweckt. Die Mobility as a Service (MaaS) Lösung ermöglicht den Beratern der Boston Consulting Group die einfache Nutzung von Sixt Mietwagen, DriveNow Car Sharing und MyDriver Fahrdienst. Der Dienst kommt vor allem bei den jungen Kollegen gut an. Andere Anbieter werden im kommenden Jahr mit vergleichbaren Angeboten folgen.

Startups und autonomes Fahren

Mydriver, mytaxi und Blacklane sind noch nicht fit für das Thema autonomes Fahren.
Die deutsche Ride4Hire Anbieter sind noch nicht für autonomes Fahren gerüstet.

Das autonome Autos die Mobilität von morgen dominieren werden, ist unbestritten. Wir haben uns angeschaut, wie sich die deutschen Mobility Startups wie Blacklane, myTaxi oder myDriver mit dem Thema auseinandersetzen. Das Ergebnis ist, dass die lokalen Anbieter beim Thema vollautomatisiertes Fahren abgehängt sind. Konkurrenten wie Uber oder Lyft und Technologiekonzerne wie Google sind viel weiter.
Der Themenbereich rund um autonomes Fahren erfreut sich auch auf GetMobility.de immer größerer Beliebtheit, wie unter anderem das Interesse für eine Übersicht aus dem Jahr 2015 zeigt.

Shuttle Dienste von ÖPNV und Startups

ViaVan und BVG bringen On-Demand Ridesharing nach Berlin.
ViaVan und BVG bringen On-Demand Ridesharing nach Berlin.

Ein weiteres Trendthema im Jahr 2017 waren sogenannte Smart-Shuttle Dienste. Von großem Interesse waren die Pläne der BVG, einen Shuttle Dienst mit bis zu 300 Fahrzeugen in Berlin aufzubauen. Mit einer Flotte dieser Größe lassen sich etwa die Hälfte der 8000 Taxen ersetzten. Die Entwicklungen bei der Volkswagen Tochter Moia und bei dem Berliner Startup door2door haben ebenfalls die Leser interessiert.

Bilder: paul bica (bestimmte Rechte vorbehalten), GetMobility.de,  Sixt (alle Rechte vorbehalten), Blacklane (alle Rechte vorbehalten), BVG (alle Rechte vorbehalten)

Die Zukunft der Mobilität verstehen

Die Zukunft der Mobilität wird von drei Mega-Trends beeinflusst werden. Zu den Trends zählen Elektromobilität, selbstfahrende Autos und On-Demand Mobilität.

Die durch die Trends verursachten Veränderungen werden neue wirtschaftliche Chancen ermöglichen und für eine Verlagerung Wirtschaftsleistung durch die bestehenden Mobilitätsangebote sorgen. Vorangetrieben werden diese Veränderungen von etablierten Technologieunternehmen und innovativen Startups.

Die Umsetzung der Trends durch die etablierten Konzerne und Startups wird dafür sorgen, dass Mobilität günstiger und sicherer wird. Außerdem wird es für die Nutzer mehr Auswahl geben und die gebundenen Ressourcen werden effizienter genutzt.

On-Demand Mobilität

Die On-demand Mobilität ist einer der wichtigsten Trends in der Fortbewegung von Personen und Gütern, mit einem globalen wirtschaftlichen Einfluss. Unter On-Demand Mobilität werden alle Mobilitätsanbieter bzw. – Dienstleistungen zusammengefasst, die eine Transportdienstleistung anbieten, die über eine Smartphone-App einfach gebucht und bezahlt werden können. Darunter fallen die Beförderung von Personen, aber auch die von Waren und Services.

Das exponentielle Wachstum von Carsharing, Ridesharing und Same-Day Delivery Dienstleistungen für Kurzstrecken sind nur der Beginn für der Entwicklung. Der Trend, dass auf den persönlichen Autobesitz immer weniger Wert gelegt wird und dass on-demand Services an Nachfrage gewinnen, wird sich weiter verstärken.

Angebote, wie Carsharing werden dafür sorgen, dass Rate von Fahrzeugen pro Einwohner reduziert wird. Experten gehen davon aus, dass ein geteiltes Auto um die 10 -15 private Fahrzeuge ersetzt. Es könnte sein, dass noch innerhalb der nächsten 10 Jahre die meisten innerstädtischen Kilometer mit Ridesharing und Carsharing Angeboten zurück gelegt werden. Dazu tragen die hohen Kosten für den Besitz eines Fahrzeugs bei. Außerdem kommt die bestehende Infrastruktur an ihre Grenzen und Geld für weitere Investitionen ist knapp.

Der Trend, dass On-Demand Services an Beliebtheit gewinnen, liegt auch an den bevölkerungsreichsten Nationen der Erde. In China und Indien besitzt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung ein eigenes Fahrzeug. Die Straßen in den indischen und chinesischen Städten sind trotzdem schon verstopft. On-demand Services werden den Bedarf nach Mobilität von mehreren Millionen Indern und Chinesen der Mittelschicht stillen. Der Fahrzeugbesitz wird in den beiden genannten Ländern nicht möglich sein. Es ist davon auszugehen, dass die Kosten für den Fahrzeugbesitz zu hoch sein werden, im Zweifel auch durch Regierungsmaßnahmen.

Fahrerlose Fahrzeuge

Mit selbstfahrenden Fahrzeugen beschäftigen sich mehrere Unternehmen. Der Technologiekonzern Google vermarktet die Bemühungen um das eigene selbstfahrende Fahrzeug hervorragend. Seit einiger Zeit gibt es auch Gerüchte, dass der Elektronikkonzern Apple an der Entwicklung eines eigenen Fahrzeugs arbeitet. Auch etablierte Automobilkonzerne, wie Daimler, Audi, BMW oder Volvo arbeiten am fahrerlosen Fahrzeug. Die ersten fahrerlosen Fahrzeuge werden in den nächsten 5 Jahren auf den Markt kommen.

Selbstfahrende Auto sind nicht nur sicherer, sie eignen sich auch hervorragend für den Einsatz bei on-demand Mobilitätsangeboten. Für on-demand Plattformen würde ein großer Kostenfaktor wegfallen, wenn keine Fahrer mehr bezahlt werden müssen. Für das Geschäftsmodell der Ridesharing Plattformen gibt es durch selbstfahrende Autos ganz neue Perspektiven. Für die Nutzer von on-demand Dienstleistungen würden die Kosten reduziert werden. Deshalb investiert auch die Taxi-Alternative Uber in die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen.

Elektrische Fahrzeuge

Der Erfolg von Tesla hat den etablierten Automobilkonzernen gezeigt, dass Elektroautos Begeisterung auslösen können und sich gut verkaufen lassen. Getrieben wird der Trend durch die Verbesserungen der Batterie-Technologien, Batterie-Steuerung und die Entwicklung der Benzinpreise. Auch Elektromotoren haben einen besseren Wirkungsgrad, als Verbrennungsmotoren. Hinzukommt, dass Elektromotoren einen geringeren Wartungsaufwand erfordern und eine längere Lebensdauer haben. Entscheidender Punkt, der für das weitere Wachstum der Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen verantwortlich ist, ist das wachsende Umweltbewusstsein der Bevölkerung und der Regierungen.

Interessant wird es, wenn die Fahrzeuge für den permanenten Einsatz bei on-demand Netzwerken und nicht den persönlichen Besitz entwickelt werden. Die Fahrzeuge werden dann rund um die Uhr unterwegs sein und nicht mehr als 95% ungenutzt am Straßenrand stehen, so wie es jetzt der Fall ist. Der Bedarf nach elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wird durch die wachsende Nachfrage an on-demand Dienstleistungen steigen. Durch die steigende Nachfrage werden auch die Preise für Elektrofahrzeuge nach unten gehen und die Modellvielfalt wird steigen.

Bis Elektrofahrzeuge für den permanenten Einsatz in on-demand Transportnetzwerken entwickelt sind, wird es noch einige Jahre dauern. Bis es soweit ist, werden Hybrid Fahrzeuge eingesetzt. Die neue Generation der Elektrofahrzeuge wird auf dauernden Einsatz, günstigen Betrieb, Effizienz und einfache Nutzung ausgelegt sein.

Zusammenfassung

Durch die oben genannten Entwicklungen im Mobilitätsbereich werden die Beförderungs- und Transportkosten stark reduziert. Hinzu kommen die Reduzierung der Luftverschmutzung und durch menschliches Versagen verursachte Unfälle. Durch das Wachstum der on-demand Mobilitätsangebote werden auch einige Flächen frei werden, die für neue Zwecke genutzt werden können. Wenn weniger Fahrzeuge unterwegs sind, werden weniger Parkplätze benötigt. Wenn der Privatbesitz von Autos zurückgeht, werden weniger Garagen benötigt und der Platz kann für andere Zwecke genutzt werden.

Die Zukunft im Mobilitätsbereich wird durch eine Überschneidung der drei genannten Trends bestimmt. Jeder Trend ist für sich wichtig, kombiniert ergeben die drei Trends ungeahnte Möglichkeiten.

Ein Erfolgsfaktor wird sein, das Vertrauen der beteiligten Gruppen zu gewinnen. Nutzer, Investoren, Behörden und Versicherungen müssen dann überzeugt sein, dass die neuen Services keine Risiken bergen.

Es bleibt spannend abzuwarten, wann wir in den nächsten 5 bis 10 Jahren ein selbstfahrendes Elektroauto sehen, das auf on-demand Transportplattformen zugeschnitten ist.

Bild: The Art of Mobility von Matthias Rapp (bestimmte Rechte vorbehalten)

Taxi und Transport Apps für Apple Watch

Seit gestern wird die Apple Watch Smartwatch offiziell ausgeliefert, bzw. kann in einigen Shops gekauft werden. Einige Mobilitäts-Apps und Fahrservices haben bereits darauf reagiert und Funktionalitäten für die Apple Watch hinzugefügt. Hier ist eine Auflistung einiger Apps aus dem Transport und Taxi Bereich, die auf der Apple Watch genutzt werden können .

Taxi App MyTaxi

Die MyTaxi App ist schon Apple Watch kompatibel. Öffnet man die App auf der Uhr, wird der eigene Standort angezeigt. Mit einem Tap auf Bestellen, wird ein verfügbares Taxi angefragt. Auf der Uhr sieht der Nutzer dann auch, wenn der Taxi-Fahrer angekommen ist.

Fahrdienst Uber

Die Uber App war schon ein Teil der Präsentation, als die Watch von Apple offiziell vorgestellt wurde. Ähnlich wie bei MyTaxi kann ein Fahrzeug mit Chauffeur mit einem Klick bestellt werden. Der Fahrgast sieht, wie lange es dauert, bis das Fahrzeug da ist. Infos über den Fahrer und das Fahrzeug werden ebenfalls über die Apple Watch angezeigt. Die abgeschlossene Fahrt kann über die Watch bewertet werden.

Ally (ehemals Allryder)

Aus Allryder wird Ally. interessanterweise schon die zweite Namensänderung innerhalb von 2 Jahren. Gestartet ist die App mit dem Namen Waymate, im letzten Jahr wurde sie in Allryder umbenannt, nun Ally. Über die App kann der beste Weg von A nach B gefunden werden, mit Fokus auf Kurzstrecken. Verknüpft werden die Daten über öffentlichen Nahverkehr, Carsharing und Taxen. In der iPhone App können die Adressdaten für Zuhause und Arbeitsplatz gespeichert werden. Über die Apple Watch App können dann mit einem Klick die Informationen über den Weg zum Arbeitsplatz oder nach Hause angezeigt werden.

Carsharing Dienst DriveNow

Der Carsharing Anbieter DriveNow hat seine iPhone App ebenfalls an die Apple Wacht angepasst. Über die App auf der Uhr wird eine Liste mit Fahrzeugen im Umkreis angezeigt, inkl. Entfernung zwischen dem Standort des Fahrzeugs und des Nutzers. Mittels App kann ein Fahrzeug reserviert und geöffnet werden. Wahrscheinlich wird es nicht lange dauern, dann wird auch car2go mit einer Apple Watch App am Markt sein.

DB Navigator der Bahn

Auch die Bahn hat bereits auf die Apple Wach reagiert und die iOS App angepasst. Über die App kann der Reiseplan inkl. Umstiege angezeigt werden. Die App zeigt ausserdem Stationen in der näheren Umgebung an und Benachrichtigungen über verspätete oder ausgefallenen Züge werden angezeigt.

Bild: Apple Watch Sport von Shinya Suzuki (bestimmte Rechte vorbehalten)

Die beliebtesten deutschen Mobilitäts- bzw. Travel Unternehmen

Seit einigen Jahren etablieren sich neue Mobilitätsanbieter, die den deutschen Markt aufmischen. Die folgende Liste stell einen Überblick der in Deutschland beliebtesten bzw. bekanntesten Vertreter mit lokalen Wurzeln dar.

Taxi/Limousine 

1. MyTaxi

Hinter MyTaxi steht das Hamburger Unternehmen Intelligent Apps GmbH, das mittlerweile zu Moovel (Daimler) gehört. Mit der MyTaxi App können Smartphone Nutzer über die entsprechende App ein normales Taxi bestellten. Das Unternehmen wurde bereits 2009 gegründet und ist in etwa 40 Städten verfügbar. Eine marktbeherrschende Stellung konnte leider nicht erreicht werden, was letztendlich auch zu der Übernahme durch Moovel geführt haben dürfte. Weitere Details zu MyTaxi.

2. Blacklane

Blacklane ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin. Das Geschäftsmodell basiert auf der Vermittlung von hochwertigen Fahrzeugen inkl. Chauffeur in unterschiedlichen Klassen. Der Limousinendienst-Vermittler ist in mehr als 150 Städten und mehr als 45 Ländern weltweit unterwegs. Recht früh wurde Blacklane von Carsten Maschmeyer unterstützt, der als Seed-Investor in Blacklane investiert hat. Blacklane wird häufig mit Uber verglichen. Dieser Vergleich ist nicht ganz richtig, da Blacklane Limousinenfahrten mit Vorbestellung an Kunden vermittelt. Uber setzt ausschließlich auf einen on-demand Service. Vor kurzem wurde das Unternehmen mit etwa 140 Mio. Euro bewertet. Mehr Details zu Blacklane.

3. MyDriver

MyDriver ist ein Unternehmen im Sixt Konzern, das Geschäftsmodell von MyDriver ist mit dem von Blacklane vergleichbar.  Kunden bestellten über die Webseite oder die Smartphone App eine hochwertige Limousine mit Chauffeur, die dann automatisch an einen Fahrer vermittelt wird. Die Buchung findet bei MyDriver im Schnitt mehrere Tage im Voraus statt und wird mit Vorlauf vermittelt. Zum Einsatz kommen konzessionierte Fahrzeuge und professionelle Chauffeur mit Personenbeförderungsschein. Das Konzept ist also konform mit PBefG. Im Unterschied zu Blacklane setzt MyDriver auch eigene Fahrzeuge ein und beschäftigt Fahrer im Angestelltenverhältnis. Dank der Beziehungen von Sixt zu BMW wird MyDriver die Fahrzeuge zu besonders guten Konditionen beziehen können.


Carsharing/Ridesharing

1. Car2go

Car2Go ist ein Carsharing Angebot, das von Daimler und Europcar vorangetrieben wird. Bei Car2Go werden hauptsächlich smarts als Fahrzeuge eingesetzt. Eine Ausnahme ist Car2Go Black, hier kommen schwarze Mercedes B-Klassen Fahrzeuge zum Einsatz. Das normale Car2Go Carsharing funktioniert nach dem Free-Floating Modell. Free Floating bedeutet, dass die Fahrzeuge überall in der Stadt auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden können, die Fahrzeuge müssen nicht, wie bei stationsgebundenem Carsharing zu einer Station zurück gebracht werden. Mittlerweile ist car2go in mehr als 25 Städten aktiv, weitere sollen folgen. In einigen Städten werden vorwiegend Elektro-Smarts eingesetzt, so in Stuttgart oder Amsterdam.

2. Flinc

flinc ist ein Ridesharing Unternehmen mit Fokus auf Pendler im Kurz- und Mittelstreckenbereich. Gegenüber anderen Mitfahrzentralen, wie Mitfahrgelegenheit.de grenzt sich flinc durch die spontane und dynamische Vermittlung von Fahrten ab, sowie durch den Fokus auf regionale Strecken. Im Vergleich zu Lyft und UberPOP halten sich die Fahrer nicht bereit und warten auf einen Fahrauftrag. Die Fahrer bei flinc würden auch ohne Fahrgast die Strecke fahren, durch flinc können sie einen Teil der Betriebskosten sparen. Flinc bezeichnet sich als echtes Ridesharing im Vergleich zu Uber und Lyft. Bei flinc können auch Fahrer aktiv werden und potentielle Mitfahrer anfragen. Mehr Details zu flinc.


Fernverkehr

1. MeinFernbus

MeinFernbus.de ist ein deutsches Fernbusunternehmen. Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und hat den Sitz in Berlin. Seit Mitte 2012 bietet das Unternehmen unterschiedliche Busverbindungen zwischen Europäischen Metropolen an. Weitere Details zu MeinFernbus.

Bild: Travel von Sean MacEntee (bestimmte Rechte vorbehalten)