Schlagwort-Archive: Mobility Startup

Factory1: Kapsch startet im Mai Accelerator für Mobility-Startups

Der Wiener Traditionskonzern Kapsch startet im Mai mit Factory1 ein eigenes, sechs Monate dauerndes, Accelerator-Programm. Aufgenommen werden fünf Later Stage Startups aus sechs Bereichen. Konkret such man Innovationen in den Gebieten “Connected & Autonomous Driving”, “Big Data Analytics & Deep Learning”, “Smart Mobility”, “Security & Privacy”, “Infrastructure” und “Payment & Transaction Processes”. Alle sechs Themen sind dabei jeweils mit dem Kerngeschäft des Konzerns im Mobilitätsbereich verknüpft. Aktuell läuft die Bewerbungsphase, noch bis zum 10. April können sich Later Stage Startups bewerben. Fünf davon werden in das sechs Monate dauernde Programm aufgenommen.

Innovative Lösungen aus Mobility Bereich gesucht

Kapsch sucht Startups aus allen Ecken der Welt, die mit ihrer innovativen Lösung im Mobility Bereich, gemeinsam mit Kapsch internationale Erfolge feiern wollen. Bislang erreichte man schon Bewerbungen aus über 25 verschiedenen Ländern. Nach der Bewerbungsphase werden 15 Startups nach Wien eingeladen, wo sie sich noch einmal vor Kapsch Mitarbeitern, Mentoren und dem Vorstand der Kapsch TrafficCom beweisen müssen.

Im Laufe des sechsmonatigen Factory1 Accelerators arbeiten die fünf Gewinner-Startups mit Industrieexperten gemeinsam an Proof of Concept-Projekten, die dann anschließend realisiert werden. Die Startups erwarten unter anderem Highlights wie die Teilnahme am ITS Europe Congress in Straßburg und Acceleration Weeks im Kapsch Headquarter. Angesiedelt ist der Accelerator in der österreichischen Hauptstadt Wien.

Vorstellung der Ergebnisse beim International Demo Day in Montréal

Abschluss und Highlight des Factory1 Programms ist die Vorstellung der Ergebnisse beim International Demo Day in Montréal im Rahmen des ITS World Congress von 29. Oktober bis 2. November. Kapsch nimmt für den Accelerator 150.000 Euro in die Hand, die während des Programms Equity free in die Entwicklung der Lösungen der Startups fließen werden. Außerdem sind alle Reisekosten während des sechsmonatigen Programms von Kapsch gedeckt.

Über Kapsch

Kapsch zählt zu den erfolgreichsten Technologieunternehmen Österreichs mit globaler Bedeutung in den Zukunftsmärkten Intelligente Verkehrssysteme (IVS) und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Zur Kapsch Group zählen die drei Schlüsselgesellschaften Kapsch TrafficCom, Kapsch CarrierCom und Kapsch BusinessCom. Als Familienunternehmen mit Sitz in Wien, steht Kapsch seit 1892 für die konsequente Entwicklung und Implementierung neuer Technologien zum Nutzen seiner Kunden. Mit einer Vielfalt an innovativen Dienstleistungen und Lösungen leistet Kapsch einen wesentlichen Beitrag zur verantwortungsbewussten Gestaltung einer mobilen und vernetzten Welt. Die Unternehmen der Kapsch Group beschäftigen in ihren weltweiten Niederlassungen und Repräsentanzen 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bild: Kapsch TrafficCom AG /GettyImages  (alle Rechte vorbehalten)

Uber mit weiteren 1.2 Milliarden US$ Finanzierung

Das amerikanische Beförderungs- und Ridesharing-Unternehmen Uber erhält weitere 1.2 Milliarden US$ Finanzierung. Nach Spekulationen in den letzten Wochen Uber hat die Nachricht über die Finanzierung auf dem eigenen Blog veröffentlicht, die Bewertung soll bei unglaublichen 40 Milliarden US$ liegen, was etwa 33 Milliarden Euro entspricht. Uber hat erst vor ein paar Monaten eine ähnlich hohe Finanzierung abgeschlossen, insgesamt hat das Unternehmen bisher etwa 2.7 Milliarden US$ eingesammelt.

Laut der Nachrichtenseite TechCrunch stammt die Summe von den Alt-Investoren Sequoia, TPG, Fidelity Investments, Wellington Management, Kleiner Perkins Caufield & Byers und Menlo Ventures.

Laut Blog-Eintrag ist Uber heute 6 mal so groß, als wie vor 12 Monaten. Es wird nicht genauer angegeben, auf welche Kennzahl sich das sechsfache Wachstum bezieht. Damals hat das Unternehmen einen Wöchentlichen Umsatz von etwa 25 Mio. US$ eingefahren, demnach wären es heute 150 Mio. US$ Umsatz pro Woche. Die Zahl der Städte stieg von 60 in 21 Ländern auf 250 in 50 Ländern.

Das Unternehmen schmückt sich damit, dass es im Jahr 2015 mehr als 1 Millionen Arbeitsplätze weltweit generieren wird, gemeint sind damit vor allem neue Jobs als Fahrer. Durch den Kostenvorteil von Uber würden mehrere Millionen Menschen ihre Fahrzeuge abschaffen und die Parkplatzsituation in den Städten würde sich verbessern.

Laut Travis Kalanick besteht noch die Möglichkeit, dass die Finanzierungsrunde erweitert werden kann, für weitere strategische Investments. Die Finanzierung soll vor allem für eine weitere Expansion in Asien und im pazifischen Raum genutzt werden. Eventuell hat sich auch ein asiatischer Investor an der Runde beteiligt. Nicht nur Uber, sondern auch Blacklane sieht ein gutes Wachstumspotential in Asien, Blacklane hat sich vor kurzem mehrere Millionen von dem japanischen Unternehmen Recruit gesichert.

Der CEO von Uber geht in seinem Blog-Post auch auf die Vorkommnisse der letzten Wochen ein, die für viel negative PR für das Unternehmen gesorgt haben. Das Unternehmen muss auch dafür sorgen, dass die Organisation und Struktur dem enormen Wachstum standhält.

Bild: Money von Nick Ares (bestimmte Rechte vorbehalten)