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Ola will mehr Elektrofahrzeuge in Indien einsetzten

Der indische Ridesharing Anbieter Ola möchte im kommenden Jahr eine große Flotte an elektrischen Fahrzeugen ausrollen. Im Moment werden Tests gefahren, um das Geschäftsmodell dahinter zu validieren. Ola ist einer der großen Anbieter von Fahrdiensten in Indien.

Mehr als tausend Elektroautos während Pilotphase

Um das Geschäftsmodell für Ola und die Fahrer zu evaluieren, werden in verschiedenen indischen Städten mehrere Tausend Elektroautos getestet. Nach dem Test soll die Flotte weiter nach oben skaliert werden. Der Fahrdienst-Anbieter wird auch in die Ladeinfrastruktur investieren, ohne die das Setup nicht funktionieren würde. Wieviel investiert wird und ob das Programm vom Staat subventioniert wird, ist nicht bekannt.

Nachfrage auch in Indien gering

Bisher ist die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen in Indien gering. Im vergangenen Jahr wurden nur 20.000 Elektroautos verkauft, im Vergleich zu 20 Mio. Fahrzeugen mit herkömmlichen Antrieb. Bis 2020 sollen 6 Mio. Elektrofahrzeuge in Indien verkauft werden. Bisher scheitert das an den hohen Kosten für Batterien und Fahrzeuge, nicht vorhandene Ladeinfrastruktur und an der geringen Reichweite der Autos. Indien will die Zahl der Elektroautos erhöhen, um die Luftverschmutzung zu reduzieren.

Ola wird von SoftBank unterstützt

Die Taxi App Ola wird bei dem Vorhaben von dem Investor SoftBank unterstützt. Im letzten Dezember haben hochrangige SoftBank angekündigt, dass Ola in den kommenden 5 Jahre bis zu eine Millionen Elektroautos auf die Plattform bringen möchte. Das Netzwerk von SoftBank soll dabei helfen, den operativen Part zu skalieren.

In den kommenden Wochen werden die ersten Elektrofahrzeuge in einem Pilotprogramm getestet. Dabei kommen nicht nur Autos zum Einsatz, sondern auch Rickshaws und Zweiräder. Die Fahrzeuge werden modifiziert, um eine höhere Reichweite zu erzielen. Ziel ist es, dass die Fahre ohne zu laden den Tag überstehen. Im Schnitt legt eine Taxi in Indien zwischen 150 und 200 Kilometer am Tag zurück. Ola wird auch Ladestationen aufbauen, so dass die Fahrzeuge überhaupt geladen werden können.

Langfristige Kooperation mit Energieunternehmen

Für langfristige Kooperationen spricht der Uber Konkurrent mit Energieunternehmen, um in Kooperation die Ladeinfrastruktur aufbauen. Auch mit Autoherstellern soll gesprochen werden, um Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, die den Anforderungen der indischen Taxifahrer standhalten.

Bild: Wedstock 2011 (bestimmte Rechte vorbehalten)

Porsche mit Elektroauto, 500 Mio. für Taxi App, CEO für Google Car

Kurznachrichten: Google stellt CEO für Google Car Projekt ein. Die indische Taxi-App Ola will mehr als 500 Mio. US$ einsammeln. Der Sportwagenbauer Porsche stellt auf der IAA eine Studie eines Elektroautos vor, das gegen den Tesla S antreten soll.

Google stellt erfahrenen CEO für Fahrzeugprojekt ein

Google stellt für das Projekt, das selbstfahrende Autos entwickelt, einen neuen CEO ein. Der erfahrene Automanager John Krafcik wird die Leitung übernehmen. John Krafcik war in seiner bisherigen Karriere Manager unter anderem bei den Automobilherstellern Ford und Hyundai. Das ein CEO für das Google Car Projekt eingestellt wird, deutet darauf hin, dass sich das bisherige Experiment weiter in Richtung wirtschaftliches Unterfangen entwickelt. Bisher war das Projekt ein Teil der Forschungsabteilung Google X. Google hat im letzten Jahr angekündigt, dass einige hundert selbstfahrende Auto gebaut werden sollen. Die Fahrzeuge werden zu Testzwecken eingesetzt. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die selbstfahrenden Fahrzeuge mit einem Partner kommerziell produziert und verkauft werden.  (via New York Times)

Indische Taxi-App Ola holt sich bis zu 500 Mio. US$

Es sieht so aus, als wird in den Transport-App Markt in Asien weiteres Geld investiert. Die indische Taxi-App Ola will mehr als 500 Mio. US$ bei einer Bewertung von um die 5 Milliarden US$. Bisher fließen sicher weitere 225 Mio. US$ in das Unternehmen, in den nächsten Wochen soll die Summe auf über 500 Mio. US$ steigen. Erst im April diesen Jahres wurden 400 Mio. US$ eingesammelt.
In der letzten Woche haben wir darüber berichtet, dass mehrere Milliarden US$ in Transport-Apps geflossen sind, die in China aktiv sind. Ola experimentiert in Indien mit unterschiedlichen Transport. und Logistik-Dienstleistungen. Unter anderem wird ein Same-Day Delivery Service und ein Lieferdienst für Essen angeboten. Heute wurde bekannt, dass OLA ein Leasing Programm für Fahrer gestartet hat. Ola ist das größte app basierte Transportnetzwerk in Indien. In den insgesamt über 100 Städten kann Ola mehr als 250.000 registrierte Fahrer vorweisen. (via Techcrunch)

Porsche will Tesla mit eigenem Elektroauto angreifen

Auf der IAA hat der Sportwagenbauer Porsche eine Elektroauto-Studie mit dem Namen Mission-E vorgestellt. Die Serienversion des viersitzigen Fahrzeugs soll im Jahr 2018 auf den Markt kommen. Das Elektroauto von Porsche soll in 3,5 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Die Leistung der vier Elektromotoren wird mit 440 Kilowattstunden angegeben. Der Akku soll für 500 Kilometer Reichweite reichen. Die Daten weisen darauf hin, dass das Model Tesla S mit dem neuen Fahrzeug attackiert werden soll. Das Bedien-Konzept ist Tesla angelegt. Anstatt mit Schaltern und Drehreglern werden die Funktionen des Fahrzeugs per Touch-Display bedient. Damit der Akku innerhalb von 15 Minuten auf 80% der Kapazität geladen werden kann,  will Porsche eine 800-Volt Technik einsetzen. Ist die Frage, ob es dafür eine ausreichende Infrastruktur geben wird. (via Business Insider)

Bild: Ambassador taxi von shankar s. (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten über selbstfahrende Autos, Amazon testet Lieferservice für Essen

Kurznachrichten: Amazon testet Lieferservice für Restaurants in Seattle. Der Ridesharing Dienst Uber steckt weiter Geld in die Forschung von selbstfahrenden Autos. Ola bietet seine Bezahlfunktion auch für andere Apps an. Apple schnappt sich weiteren Experten für selbstfahrende Fahrzeuge von Tesla.

Uber weitete seine Forschung über selbstfahrende Autos aus

Das amerikanische Ridesharing Startup Uber weitet seine Forschungsbemühungen mit selbstfahrenden Fahrzeugen aus. Uber hat angekündigt, mit der University of Arizona zu kooperieren, um dem Ziel von fahrerlosen Autos näher zu kommen. Laut Brian McClendon geht es um Weiterentwicklung der Kameratechnologien, die verwendet wird, um detailgetreue Karten und Sicherheits-Features zu erstellen. Uber unterstützt auch schon Forscher an der Carnegie-Mellon University in Pittsburgh, die sich mit selbstfahrenden Autos beschäftigen. In Arizona wird Uber vom Gouverneur unterstützt, die Gesetze wurden abgeändert, damit Uber-Fahrer keine gewerblichen Lizenzen benötigen. Das Ziel von Uber ist es, selbstfahrende Autos einzusetzen, um sich die Kosten für die Fahrer zu sparen.  (via abc News)

Tesla Ingenieur für selbstfahrende Autos wechselt zu Apple

Die Anzeichen verdichten sich weiter, dass Apple an einem selbstfahrendem Auto arbeitet. Nun ist ein erfahrener Manager vom Elektroauto-Hersteller Tesla zu Apple gewechselt. Das LinkedIn Profil von Jamie Carlson gibt an, dass er Tesla verlassen hat und zu Apple gewechselt ist. Apple baut seit geraumer Zeit ein Team mit Experten für die Entwicklung von selbstfahrenden Autos auf. Im letzten Monat kamen auch Berichte auf, dass Apple an der Technologie des BMW i3 Interessiert ist, um diese als Plattform für ein eigenes Auto zu nutzen. (via Reuters)

Amazon testet Lieferservice für Restaurants

In Seattle testet der amerikanische E-Commerce Konzern Amazon einen Lieferservice für von Restaurants zubereiteten Essen. Der Test kann als Zeichen gedeutet werden, dass Amazon bald in den Markt der Lieferdienste für zubereitete Mahlzeiten einsteigt. Der neue Service wird über den Same-Day Delivery Service Prime Now abgebildet. Die Prime Now Fahrer holen die Mahlzeiten bei den Restaurants ab und liefern sie zur gewünschten Adresse. Amazon wurde in einen umkämpften Markt einsteigen. Wettbewerber in den USA sind unteranderem GrubHub, Caviar, Peachd usw. In Deutschland sind Unternehmen wie Foodora, Food Express oder Deliveroo in dem Metier unterwegs. (via GeekWire)

Taxi App Ola bietet Bezahlfunktion in anderen Apps an

Die indische Taxi-App Ola bietet seinen Bezahlservice auch für andere Apps und Unternehmen an. Mit Ola Money können auch Einkäufe und Rechnungen bei Anbietern wie Lenzkart, der Hotelkette OYO Rooms oder dem Streamingdienst Saavn bezahlt werden. Seit letztem Jahr müssen die über eine App bestellten Taxifahrten per digitalem Geldbeutel bezahlt werden, eine Kreditkartenzahlung ist nicht mehr möglich. Es muss also ein Geldbetrag auf ein digitales Konto geladen werden, von dem aufgeladenen Guthaben wird der Betrag bei jeder Bezahlung abgezogen. Ola kooperiert mit Zipcash, um diese Voraussetzung zu erfüllen. Ola Money Nutzer sollen mit Rabatten von teilnehmenden Partnern belohnt werden, wenn sie den Service nutzen. (via TechCrunch)

Bild: Getmobility.de (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Lebensmittel bei Ola, Selbstfahrende Autos, Nokia Here und Apple

Kurznachrichten: Die indische Taxi-App Ola startet einen Lieferservice für Lebensmittel. Deutsche Automobilhersteller scheinen bei Nokia Here zum Zuge zu kommen. Der Technologiekonzern Apple ist an der Nutzung der BMW i3 Plattform für ein eigenes Fahrzeugprojekt interessiert.

Deutsche Automobilkonzerne scheinen bei Here zum Zuge zu kommen

Ein Konsortium um die deutschen Automobilhersteller Daimler, BMW und Audi scheinen kurz vor dem Abschluss zum Kauf der Kartentechnologie von Nokia Here zu sein. In den letzten Zügen der Verhandlungen geht es noch darum, welche Patente im Zuge des Deals den Besitzer wechseln. Unter anderem geht es um die Patente, die es selbstfahrenden Autos ermöglicht, mit den Mobilfunknetzen zu kommunizieren. Als Kaufpreis wird eine Summe zwischen 2.5 und 3 Milliarden Euro genannt. Laut Experten sind in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen nötig, um die Kartentechnologie für selbstfahrende Fahrzeuge fit zu machen. Die deutschen Automobilhersteller wollen die Kartentechnologie für die selbstfahrenden Autos nutzen, außerdem dürfte es um Datenschutz gehen. Ursprünglich waren laut Medienberichten auch Taxi-Schreck Uber, Facebook, Microsoft und der chinesische Baidu Konzern an Nokia Here interessiert. Der Automobilzulieferer Bosch hat derweil verkündet, eine Kooperation mit TomTom eingegangen zu sein, um Technologien und Teile für selbstfahrende Autos zu entwickeln. (via Reuters)

Apple verhandelt mit BMW um i3 als Basis für eigenes Elektroauto zu nutzen

Der amerikanische Apple Konzern befindet sich anscheinend in Verhandlungen mit BMW.  Der kalifornische Technologiekonzern sei an der Plattform und Karosserie des BMW i3 interessiert, um darauf sein eigenes selbstfahrendes Elektroauto auszusetzen. Die ersten Verhandlungen haben schon vor einem halben Jahr stattgefunden, sind aber ergebnislos abgebrochen worden. Darüber, das Apple an der Entwicklung eines eigenen Fahrzeugs arbeitet, gibt es immer wieder Spekulationen. Im Mai hat Jeff Williams, Chief of Operations bei Apple auf einer Konferenz erwähnte, dass das Auto ein „ultimatives Device“ sei. Es wurden auch hochrangige Manager eingestellt, die als Experten für die Automobilentwicklung und Produktion gelten. Darunter befindet sich z.B. Doug Betts, der davor   lange bei Chrysler Fiat gearbeitet hat. Apple müssten einiges an Entwicklungsarbeit investiert, um den i3 zu einem Kassenschlager weiterzuentwickeln. Bisher verkauft sich das auf Kohlefaser basierende Fahrzeug eher mau. (via Manager Magazin)

Die Indische Taxi-App Ola startet Lieferservice für Lebensmittel

Das von Alibaba und SoftBank finanzierte Startup Ola aus Indien startet einen Lieferservice für Lebensmittel. Gestartet ist Ola als Taxi-App, später kam ein Lieferservice für zubereitete Gerichte hinzu. Mit dem neuen Service wird das Geschäftsmodell um eine weitere Säule erweitert. Zum Start wird Ola Store in Bangalore verfügbar sein. Die Kunden können aus 12.000 Produkten aus 13 Kategorien wählen. Geliefert werden auf gefrorene Produkte und Obst und Gemüse. Die Kunden können einen Lieferzeitpunkt zwischen 9 Uhr und 22 Uhr festlegen, oder on-demand bestellen. Im letzteren Fall wird die Lieferung dann innerhalb einer Stunde zugestellt. Ola hat im April 400 Mio. US$ an Finanzierung eingesammelt und danach die konkurrierend Taxi-App TaxiForSure für 200 Mio. US$ übernommen. (via TechCrunch)

Bild: Getmobility.de

Kurznachrichten: Nokia will Here verkaufen, EU will Taxi-Markt prüfen, Ola mit Finanzierung

Kurznachrichten: Nokia will den Kartendienst Here verkaufen, deutsche Automobilhersteller und Uber werden als Interessenten genannt. Die EU will den deutschen Taxi-Markt nach einer Beschwerde von Uber prüfen. Die indische Taxi-App Ola sammelt 310 Mio. US$ ein. Der Münchner Autohersteller BMW startet mit der BMW Startup Garage einen Startup Accelerator.

Nokia will HERE Kartenservice verkaufen

Der finnische Nokia Konzern möchte den Kartenservice Here loswerden, um sich in Zukunft auf die Netzwerktechnik fokussieren zu können. Nokia hat potentielle Interessenten kontaktiert, darunter befindet sich auch der Ridesharing Anbieter Uber. Eine Gruppe an deutschen Autoherstellern soll auch Interesse an Here bekundet haben. Uber hatte bereits vor kurzem den Kartenanbieter deCarta übernommen, um unabhängiger von Google Maps zu werden. Nokia möchte für Here laut Medienberichten mehr als 4 Milliarden US$ haben, der Service wird aber nur auf ca. 2 Milliarden US$ geschätzt. (via Bloomberg)

Ola Cabs Taxi-App mit neuer Finanzierung

Über Ola Cabs, die führende Taxi App aus Indien haben wir schon mehrmals berichtet. Nun schließt Ola eine große Finanzierungsrunde im dreistelligen Millionenbereich ab. Von DST Global, Tiger Global und weiteren Investoren fließen 314 Mio. US$ in das Unternehmen. Die Finanzierungsrunde ist der nächste Schritt im Konkurrenzkampf zwischen den Taxi Apps Uber und Ola. Vor kurzem hatte Ola den kleineren Wettbewerber TaxiForSure für 200 Mio. US$ übernommen und einen Lieferdienst für Essen gestartet. Ola wurde in der Runde mit etwa 2.4 Milliarden US$ bewertet. Erst letzten Oktober flossen mehr als 200 Mio. US$ in einer Finanzierungsrunde, die von SoftBank angeführt wurde. (via Financial Times)

BMW startet BMW Startup Garage

BMW startet mit der Startup Garage einen eigenen Accelerator für innovative Startups aus dem automotive Bereich. Vor allem die Prozesse der Zusammenarbeit, vor denen in der Vergangenheit viele Startups zurückgeschreckt sind, sollen durch die BMW Startup Garage vereinfacht und beschleunigt werden. Bisher war es für junge Unternehmen mit innovativen Ideen schwierig, an den Großkonzern heranzutreten. Die aufgenommenen Startups durchlaufen ein mehrmonatiges Förderprogramm. Für Startups wichtige Informationen, z.B. wie viel Anteile abgegeben werden müssen und ob auch finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, wurde nicht kommuniziert.BMW ist schon mit der VC Gesellschaft BMW i Ventures an einigen Startups aus dem Mobilitätsbereich beteiligt, vor kurzem kamen Gerüchte über einen Einstieg von BMW beim Ridesharing Dienst und Taxi-Alternative WunderCar auf. (via BMW Group)

EU -Kommission prüft Beschwerde von Uber

Nach dem Verbot durch das Landgericht Frankfurt hat sich Uber bei der EU-Kommission beschwert. Nun hat die EU-Kommission auf Anfrage mitgeteilt, dass die Klage geprüft wird. Ob ein Verfahren eröffnet wird, das in einer Anklage wegen Verstoß von Ländern wie Deutschland oder Frankreich gegen den EU Vertrag enden kann, wurde nicht bekannt. Die Kommission betont zwar, dass neue Anbieter die lokalen Regeln nicht umgehen dürfen. Diese müssen allerdings den europäischen Vorgaben für Verhältnismäßigkeit, Gleichbehandlung und Niederlassungsfreiheit entsprechen. Uber bietet in Deutschland unter anderem den Fahrdienst UberPOP mit Privatpersonen an, der im März verboten wurde, nachdem die Taxi-Vereinigung geklagt hatte. Auch die zuständige Kommissarin hat sich für eine einheitliche europaweite Regulierung von Ridesharing Diensten und Taxi-Alternativen ausgesprochen. (via heise online)

 Bild: Taxi, Nachtfahrt von blue-news.org (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Taxi App Ola startet Lieferservice, Uber reagiert auf UberPOP Verbot

In der letzten Woche gab es wieder einige Nachrichten aus dem Transport bzw. Mobilitätsbereich. Unter anderem will Uber die Fahrer unterstützen, wenn sie einen Personenbeförderungsschein erlangen möchten. Die indische Taxi-App Ola startet einen Lieferservice für Gerichte. Außerdem wurde das neue Tesla Model X bei Testfahrten in Kalifornien gesichtet.

Uber reagiert auf UberPOP Verbot

Uber reagiert auf das deutschlandweite UberPOP Verbot. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, unterstützt Uber zukünftig Fahrer finanziell, wenn sie die Prüfung für einen Personenbeförderungsschein ablegen wollen. Die Kosten für Prüfung und Vorbereitung zur Pürfung werden von Uber übernommen. Außerdem werden laut dem Magazin die Kosten für die  Fach- und Sachkundeprüfung bei der IHK bezuschusst. Hintergrund ist, dass ab Sommer ein neuer Service mit Fahrer angeboten werden soll, die über einen Personenbeförderungsschein verfügen. Vermutlich müssen die eingesetzten Fahrzeuge ab Sommer auch für die gewerbliche Personenbeförderung konzessioniert sein. Um eine Konzession beantragen zu können, muss eine erfolgreich bestandenen Fach- und Sachkundeprüfung nachgewiesen werden. Schon 2013 wurden diese Arten von Unterstützungen den Fahrern und Interessenten in Berlin angeboten, mit wenig Resonanz auf der Fahrerseite.

Die verfügbaren Plätze für die Fach- und Sachkundeprüfung bei der IHK sind häufig sehr begrenzt. In Berlin wird die Prüfung einmal im Monat durchgeführt die Plätze sind meist mehrere Monate im Voraus ausgebucht. Nachdem die Fach- und Sachkundeprüfung bestanden wurde, muss die Konzession beantragt werden. Dieser Prozess dauert in Berlin bis zu drei Monate und es muss ein Umlaufvermögen von mehr als 2.000 € nachgewiesen werden. Vergleichbar dürfte es in anderen Städten sein. Der Plan von Uber ist ambitioniert und dürfte noch nicht ganz durchdacht sein.

Der UberPOP Service mit Privatchauffeuren wurde vor kurzem vom Landgericht Frankfurt verboten, das Urteil wurde aber noch nicht vollstreckt, da die klagende Taxi Deutschland Genossenschaft noch nicht die Sicherheitsleistung in Höhe von 400.000 € hinterlegt hat.

Taxi-App Ola startet Lieferdienst für Gerichte

Die indische Taxi-App Ola hat einen Lieferservice für Gerichte angekündigt. Der Service soll in den vier größten Städten unter dem Namen OlaCafe angeboten werden. Der Service ist vergleichbar mit dem von Uber angebotenen UberFresh oder UberEat Service. Das Unternehmen arbeitet mit einer Auswahl an hochwertigen Restaurants zusammen, die Kunden können aus einer Liste an Gerichten wählen. Innerhalb von 15 Minuten sollen die Lieferungen bei OlaCafe zugestellt werden, was im chaotischen Verkehr in Indien eine große Herausforderung ist. Der Service wird zur Zeit in Delhi, Mumbai, Bangalore und Hyderabad getestet. Für Ola ist es die zweite große Ankündigung in kurzer Zeit. Erst vor ein paar Wochen hat Ola den kleineren Wettbewerber TaxiForSure für 200 Mio. US$ übernommen. Ola behauptet, dass pro Tag mehr als 1000 Fahrer zum Netzwerk hinzugefügt werden. (via International Business Times)

Tesla Model X bei Probefahrten erwischt

Erstmals wurde das Model X von Tesla auf einer öffentlichen Straße in Kalifornien gesichtet. Beim Model X handelt es sich um ein rein elektrisches SUV Fahrzeug, das die Modellpalette von Tesla Ende 2015 erweitern soll. Die Tests werden als Zeichen gewertet, dass das neue Modell tatsächlich kurz vor der Produktionsreife steht. Der Produktionsstart des Model X wurde in der Vergangenheit bereits mehrmals nach hinten verschoben. (via TechCrunch)

Bild: Olacabs.com (alle Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Taxi App Ola übernimmt TaxiForSure, Uber stellt UberPOP ein

+++ Kurznachrichten +++ Die indische Taxi-App Ola übernimmt den Konkurrenten TaxiForSure, ebenfalls aus Indien. Der Ridesharing Service Uber stellt wohl den UberPOP Service in einigen deutschen Städten ein. Das Carsharing Unternehmen DriveNow will weiter expandieren.

Ola übernimmt Taxi-App TaxiForSure

Nach der Konsolidierung in China durch die Fusion von den Taxi-Apps Kuaidi und Didi Dache steht in Indien ebenfalls eine Konsolidierung an. Der ebenfalls von SoftBank finanzierte Taxi-App Anbieter Ola übernimmt den kleineren Anbieter TaxiForSure für 200 Mio. US$. Der Deal wird in Anteilen an Ola und Bargeld bezahlt. Beide Marken sollen separat weitergeführt werden. Ola ist im Moment in 67 Städten in Indien verfügbar und hat etwa 100.000 registrierte Fahrer. TaxiForSure hate 15.000 registrierte Fahrer in 47 indischen Städten. Die beiden TaxiForSure Gründer sollen für einen absehbaren Zeitraum als Berater an Board bleiben, die 1700 angestellten sollen weiter beschäftigt werden. (via TechCrunch)

Uber reduziert den UberPOP Service

Am Wochenende hat die Wirtschaftswoche berichtet, dass Uber vorerst von einer weiteren Expansion in Deutschland absieht. In absehbarer Zeit sollen keine weiteren Städte gestartet werden, da der UberPOP nicht unter wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen angeboten werden kann. Die Akquisition von weiteren UberPOP-Fahrern soll eingestellt werden. Nun berichtet das Startup Magazin GründerSzene, dass sogar der UberPOP Service in eineigen deutschen Städten vor dem Aus steht. In Berlin, Hamburg und Düsseldorf ist Uber gezwungen, den Service für 35 Cent pro Kilometer anzubieten, die Fahrer werden mit Bonuszahlungen bei Laune gehalten. Nun soll Uber diese Zuschüsse einstellen. Was dazu führen dürfte, dass sich keine Fahrer finden lassen und bereits registrierte Fahre nicht weiter aktiv sind. Auf ein Personenbeförderungsschein und wahrscheinlich auch eine Konzession soll für UberPOP zur Vorschrift werden. In Berlin kann dann nur noch UberTaxi angeboten werden, evtl. wird auch der Lieferservice für Essen UberEats gestartet. (via GründerSzene und WiWo)

Carsharing Anbieter DriveNow will durch Städte im Ausland wachsen

Das Wachstum für DriveNow soll durch die verstärkte Expansion ins Ausland erzielt werden. Insgesamt sollen 25 ausländische Städte hinzugefügt werden, bis zu 15 in Europa und 10 in Nordamerika. Bisher ist DriveNow in 5 deutschen und drei internationalen Städten verfügbar. In Deutschland sollen erstmal keine neuen Standorte hinzu kommen. Frankfurt wäre für das Unternehmen wünschenswert, die Stadt hätte aber nur 80 Fahrzeuge genehmigt. Diese geringe Anzahl ist für ein flexibles Carsharing Angebot viel zu gering. In den anderen deutschen Städten ist die eingesetzte Flotte im Schnitt etwa 450 Fahrzeuge groß. Konkurrent car2go ist vor kurzem im Frankfurt gestartet, mit etwa 190 Fahrzeugen. Warum DriveNow nur 80 Fahrzeuge einsetzten darf, ist unverständlich. (via Focus)

Bild: Ambassador taxi von shankar s. (bestimmte Rechte vorbehalten)