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On-demand Lieferstartup Jinn zieh sich aus den meisten Märkten zurück

Die App Jinn, die vor allem in Großbritannien einen on demand Lieferservice anbietet, zieht sich aus fast allen Märkten zurück. Nach der Umstrukturierung wird nur noch London als Markt für Jinn übrig bleiben. Das Angebot in Glasgow, Edinburgh, Manchester, Birmingham und Leeds wird eingestellt. Das Startup war auch in Spanien aktiv, das dortige Team muss auch gehen.

Kosten einsparen und Profitabilität bis Ende des Jahres

Dieser Schritt zeigt, dass das Unternehmen zu viel Geld verbrannt hat. Um den Verslust zu reduzieren, ist der Fokus jetzt allein auf London, wo das Startup mehr als 90% der Bestellungen durchführt. Die teuren lokalen Operations Teams werden heruntergefahren, um Kosten zu sparen. Bis Ende des Jahres soll die Profitabilität erreicht werden, um wahrscheinlich überhaupt die Chance zu haben, weitere Finanzierung einzusammeln. Erst im Mai hat das Startup die letzte Finanzierungsrunde mit 10 Mio. US$ an Funding abgeschlossen.

Jinn setzt Fokus auf Partnerschaften und B2B Kunden

Eine weitere Änderung in der Strategie ist der Fokus auf B2B Kunden und Partnerschaften und nicht mehr so stark auf B2C Beziehungen. Jinn sieht darin die Möglichkeit für weiteres Wachstum. Eine steigende Anzahl an Händlern sucht nach neuen Liefermöglichkeiten, um ein attraktives Gegenangebot zu den großen E-Commerce Händler darstellen zu können.

Starker Wettbewerb durch Quiqup 

In Großbritannien und vor allem London hat es Jinn im Wettbewerb mit Quiqup nicht leicht. Das Lieferstartup Quiqup verfügt nach der 20 Mio. US$ Runde über mehr finanzielle Mittel. Außerdem scheint sich das Unternehmen mehr Gedanken über die Technologie und die Unit Economics gemacht zu haben. Partnerschaften mit großen Playern, wie Tesco, runden die Stärke von Quiqup ab.

Jinn hat bisher mehr als eine Millionen Lieferungen durchgeführt und verfügt über mehr als 100.000 Kunden. Im Schnitt dauert es 30 Minuten, bis eine Lieferung zugestellt wird. In London sollen positive Deckungsbeiträge erwirtschaftet werden.

Bild: Jinn (alle Rechte vorbehalten)

Volkswagen Marke MOIA kauft zu: Split als Grundlage für Shuttle Service

Im vergangenem Jahr hat Volkswagen angekündigt, dass mit MOIA eine Marke für Mobility Services, wie Ride Hailing oder Smart Shuttles aufgebaut werden soll. Seitdem hat man wenig von MOIA gehört, nur dass demnächst ein on-demand Shuttle gestartet werden soll. Diesem Ziel kommt MOIA jetzt näher, indem das Tech-Unternehmen Split aus Finland übernommen wurde.

Entwicklung von Algorithmen für die Steuerung

Die Firma wird weiterhin in Finnland angesiedelt sein und der Name wird von Split Finland Oy in MOIA Finland Oy umbenannt. Die Gesellschaft gehört damit vollständig zu MOIA. Das Team von Split hat zur Hauptaufgabe, die Algorithmen für die Steuerung der MOIA Shuttle Flotte zu entwickeln. Das Unternehmen profitiert von Erfahrungen, Daten und bestehender Technologie von Kutsuplus in Helsinki und Split US in Washington D.C. MOIA erhofft sich durch die Akquisition eine Verkürzung der Entwicklungszeit.

Finland als Experten-Hub und Entwicklungsstandort

Der Standort in Finnland soll laut MOIA CEO Ole Harms ein Experten-Hub und Entwicklungsstandort für die Software hinter dem neuen Shuttle Dienst werden. Langfristig soll mit der Technologe von Split auch die Grundlage für das Management der autonomen Fahrzeuge geschaffen werden, die die herkömmlichen Shuttle in Zukunft ersetzten werden.

Bereits die zweite Übernahme für das Unternehmen

Split Finland war 2011 als Ajelo Finland gestartet. Das finnische Start-up entwickelte bis 2015 die Software hinter dem Ride-Pooling-Konzept ‚Kutsuplus‘, das von der Helsinki Regional Transport Authority in der finnischen Hauptstadt betrieben wurde. 2014 übernahm das US-amerikanische Unternehmen Split das finnische Ajelo, um mit der Software in Washington D.C. ein Ride-Pooling-Konzept aufzubauen. Der Service im Washington wurde im letzten Oktober eingestellt.

Die Technologie von Ajelo war die weltweit erste vollautomatische Pooling-Lösung. Sie ermöglicht es, Fahrtanfragen von Nutzern, die in eine ähnliche Richtung unterwegs sind, vollautomatisch und dynamisch durch ein Fahrzeug zu bedienen. Mit einer App teilen Fahrgäste dem System Standort und Ziel mit. Ein Algorithmus errechnet dann eine möglichst effiziente Route für den Shuttle. Erst so wird eine höchst effiziente und nachhaltige geteilte Echtzeitmobilität möglich.

MOIA hat noch paar Aufgaben zu lösen – lädt sich dabei Zeit

Durch die Übernahme löst die Volkswagen-Tochter eine Herausforderung auf dem Weg zu einem on-demand Shuttle Dienst. Die Fahrzeuge für die erstes Integration dürften einfach aus dem Volkswagen Netzwerk zu besorgen sein. Bleibe noch die Herausforderungen auf Fahrer Seite und bei der Regulierung. Hinzukommen die Herausforderungen beim Aufbau eines Kundenstamms, der groß genug ist, um einen Shuttle Dienst effizient betreiben zu können. Split hat es alleine nicht geschafft, eventuell hilft Moia die Beteiligung an Gett. Es ist schon erstaunlich, dass sich MOIA beim Start eines ersten Services so viel Zeit lässt. Schließlich ist die Konkurrenz nicht zu unterschätzen und es arbeiten bereits mehr als 50 Mitarbeiter an diesem Projekt.

Bild: MOIA Finland Oy (alle Rechte vorbehalten)

Here stellt Mobility on-demand Toolkit vor

Der Kartendienst Here hat ein Toolkit vorgestellt, mit dem Entwickler von On-Demand-Diensten ortsbezogene Daten in ihre Apps schnell integrieren können und neue Features entwickeln und anbieten können. Für eine zufrieden stellende Erfüllung der Kundenerwartungen und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung, ist ein leistungsfähiges und genaues System notwendig.

Lösung für Lieferdienst und Ride-Hailing Plattformen

Der Kartenanbieter  will mit seiner Lösung Anbieter aus unterschiedlichen Industrien ansprechen. Das Toolkit kann in die Apps von Lieferdiensten für Essen mit eingebaut werden. Für Kurierdienst und Ride-Hailing Plattformen soll das Angebot auch interessant sein. Über eine API erhalten die on-demand Unternehmen Zugriff auf die Kartendaten, APIs und SDKs. Insgesamt soll es mit dem Paket leichter sein, die Herausforderungen der on-demand Dienste zu lösen. Dabei gilt es, die Balance zwischen Auslastung, Zufriedenheit von Kurieren/Fahrern und Zufriedenheit der Kunden zu finden.

Schnellstart mit Here Toolkit

Laut Here können etablierter Unternehmen ihre Marktposition mit dem Toolkit ausbauen, Startups und Neueinsteiger können mit einer technisch ausgereiften Lösung schnell starten. Das on-demand Toolkit wird bereits von unterschiedlichen Unternehmen genutzt. Der größte Ride-Hailing Anbieter in Südostasien greift auf das Paket zurück, ebenso die türkische Ridesharing App Volt und die australische App Localift, die ebenfalls einen Mitfahrdienst anbietet.

Entweder können die Nutzer des Toolkits eine eigene Navigationslösung bauen, oder auf die Here Navigations-App verlinken. Letzteres ist schneller zu realisieren, wahrscheinlich aber auch weniger individualisiert. Der Kartendienst will Here als end-to-end Lösung vermarkten, die auch bei komplexen Herausforderungen funktioniert. Apps, die mit dem Toolkit entwickelt werden, bieten eine einheitliche Darstellung der Karten über verschiedene Gerätekategorien hinweg. Außerdem können Abhol- oder Abgabeorte präzise lokalisiert werden, hinzu kommt die Unterstützen standortbezogener Benachrichtigungen. Darüber hinaus ermöglicht das Toolkit eine verkehrsbezogene Navigation, Fußgängerführung und stets aktuelle Informationen zur geschätzten Ankunftszeit.

Von BMW und Daimler übernommen – Intel investiert

Here entwickelt auch hochgenaue Kartendaten, die für autonome Fahrzeuge benötigt werden. Gleichzeitig sind die Kartendaten Grundlage für die Navigationsgeräte von Daimler, BMW und anderen Automobilherstellern. Im Jahr 2015 wurde das Unternehmen von BMW, Daimler und Audi gekauft, Anfang diesen Jahres hat Intel 15% an Here übernommen.

Bild: Here (alle Rechte vorbehalten)

Allygator Shuttle vor Start in Berlin

Neben Ally nun auch Allygator Shuttle? Bisher ist die Door2Door GmbH durch die angebotene App Ally bekannt. Ally ist eine Nahverkehrs-App, die verschiedene Transportmöglichkeiten in einer App vereint. Es werden Zeiten und Preise von Carsharing, Bikesharing, öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxi und mehr verglichen.


Update, 1. August 2016: Heute wurde verkündet, dass Allygator am Freitag in Berlin startet. Am Anfang wird der Service am Wochenende verfügbar sein und nur 10 ct. pro Kilometer kosten. Damit benötigt das Unternehmen keine Konzession für die Fahrten. Gleichzeitig muss das Geschäft aber enorm bezuschusst werden.


Allygator Shuttle startet in Berlin

In Kürze soll ein weiterer Service gestartet werden. Unter dem Namen Allygator Shuttle soll wohl ein on-demand Shuttle-Service in Berlin an den Start gehen. Der Text auf der Facebook-Seite sagt, der neue Dienst ist so günstig wie ein Bus aber so flexibel wie ein Taxi. Weitere Details sind bisher nicht über das neue Angebot bekannt. Auf der Karriereseite sind zwei entsprechende Stellenanzeigen veröffentlicht. Es werden Teilzeitfahrer gesucht, die über einen Personenbeförderungsschein verfügen. Die Fahrzeuge für den Fahrdienst werden wohl von Door2Door gestellt. Für die Betreuung des Projects wird ein Operations Manager gesucht, der sich um Fahrzeuge und Fahrer kümmert und den Dienst weiter voranbringt. Wahrscheinlich ist, dass der Service zu den Peak-Zeiten angeboten werden soll. Die Daten wann die Shuttles fahren sollen und von wo nach wo, sollte das Unternehmen besitzen. Über die Ally-App werden die Daten über Verkehrsströme seit mehreren Jahren erhoben.

Clevershuttle mit ähnlichem Konzept

Einen ähnlichen Dienst bietet Clevershuttle bisher in München und Leipzig an, der Start in Berlin soll im August erfolgen. Clevershuttle setzt auf Elektroautos und Plug-in-Hybride. Kooperationspartner sind Audi und die Deutsche Bahn. In den USA bietet unter anderem Ford einen on-demand Shuttle Service mit Bussen.

Mit Waymate gestartet

Ursprünglich ist Door2Door mit dem Reiseportal Waymate gestartet. Nach ausbleibendem Erfolg wurde die Waymate Smartphone-App zu Ally. Nach und nach wurden Mobility-as-a-Service Produkte angeboten. Im Rahmen des Lufthansa Innovation Labs wurde die App Time2Gate getestet.  Geld verdient das Unternehmen bisher auf zwei Wegen. Auf der einen Seite werden Verkehrsdaten aggregiert und ausgewertet. Diese Daten werden dann an Städteverwaltungen und Regierungsorganisationen verkauft. Das White-Labeling der Ally-App ist ein weiterer Umsatzkanal. Auch Door2Door listet die Deutsche Bahn als Kooperationspartner. Zu den weiteren Partnern gehören Uber, Volkswagen und Here.

Bild: Door2Door GmbH (alle Rechte vorbehalten)

Wirbel bei Valk Fleet: Management bedroht, Gehälter nicht gezahlt

Vor ein paar Wochen hat Delivery Hero angekündigt, dass das Tochterunternehmen Valk Fleet aufgegeben wird. Valk Fleet hatte eine Lieferflotte für Restaurants angeboten, die über keine eigenen Fahrer verfügen oder die Lieferungen auslagern wollen.

Wie TechCrunch berichtet, scheint die Abwicklung von Valk Fleet nicht ganz reibungslos zu verlaufen. Ehemalige Fahrer und Angestellte beschweren sich, dass ihnen das Unternehmen noch ausstehendes Gehalt schuldet. Außerdem haben Angestellte und Manager des Unternehmens Todesdrohungen von Fahrern erhalten, da sie nicht bezahlt wurden. Begründung von Delivery Hero ist, dass das Unternehmen unter Aufsicht gestellt wurde. Alle Zahlungen wurden von dem zuständigen Verwalter eingefroren. Fahrer und Angestellte müssen nun ihre Ansprüche gerichtlich geltend machen. Es ist nicht bekannt, wie viele Fahrer und Angestellte betroffen sind.

Die hohe Burn Rate in den letzten Monaten soll dem Unternehmen das Genick gebrochen haben. Der Fokus lag ausschließlich auf Wachstum, was zu einem monatlichen Burn von etwa 700.000 britischen Pfund (ca. 870.00 Euro) geführt habe soll. Zu Hochzeiten wurden etwa 100.000 Bestellungen pro Monat ausgeliefert, was sich durchaus sehen lassen kann. Laut Delivery Hero war es nicht möglich, mit einer Bestellung genügend Umsatz zu generieren, um die Kosten der Lieferung zu decken. Die Restaurants haben zwischen 3.50 und 4.50 Pfund für eine Lieferung bezahlt, die Kosten auf Valk Fleet Seite lagen aber bei 8 Pfund pro Bestellung. Neben den hohen Kosten hatte das Geschäftsmodell von Valk Fleet einige Schwächen. So wurde der Service für eine fixe Gebühr angeboten, am Umsatz war Valk Fleet nicht beteiligt.  Valk Fleet hat mit Schnellrestaurants, wie Burger King zusammengearbeitete. Der durchschnittliche Warenkorb bei Schnellrestaurants dürfte gering sein, im Vergleich zu den hochwertigen Restaurants, mit denen Deliveroo und Foodora  zusammenarbeiten.

Delivery Hero hat im letzten Jahr die Beteiligung an Food Express fallengelassen, um Valk Fleet aufzuziehen. Food Express musste damals Insolvenz anmelden und wurde letztendlich von  Lieferando übernommen. Die meisten Fahrer dürften bereits bei anderen Lieferstartups untergekommen sein. Delivery Hero konzentriert sich nun voll auf Foodora.

Bild: McDonald’s Delivery Fleet von lamoix (bestimmte Rechte vorbehalten)

Kurznachrichten: Postmates startet Abo

On-Demand News: Postmates mit mehr als 1 Mio. Lieferungen pro Monat. Shyp reduziert Belegschaft auf dem Weg zur Profitabilität. Instacart versucht sich als profitabel zu verkaufen.

Postmates startet Abo und knackt 1 Mio. Orders pro Monat

Das amerilkanische on-demand Lieferstartup Postmates hat erstmals mehr als 1 Mio. Bestellungen pro Monat ausgeliefert. Außerdem hat das Unternehmen das Abo Plus Unlimited gestartet. Nutzer können 9.90 US$ im Monat zahlen und erhalten damit alle „Plus“ Bestellungen über 30 US$ ohne weitere Liefergebühr zugestellt. Voraussetzung ist, dass der Händler teil des Händlerprogramms von Postmates ist. Postmates fokussiert sich auf Lieferungen von lokalen Händlern, in den letzten 15 Monaten wurden Waren in Wert von 350 Mio. US$ von Postmates Fahrern ausgeliefert.

Für das Unternehmen ist das Unlimited Plus Angebot Teil der Strategie, um den Service für Jedermann zugänglich zu machen. Nutzern soll ermöglicht werden, den Same-day Delivery Service zu günstigen Konditionen regelmäßig in Anspruch nehmen zu können. Um mit dem Angebot auch Geld zu verdienen, ist Unlimited Plus auf Bestellungen mit einem Warenwert von mehr als 30 US$ beschränkt. Postmates erhält von den Händlern im Schnitt 20% Provision. (via Techcrunch)

Shyp feuert 8% der Mitarbeiter

Das on-demand Startup Shyp feuert 8% seiner Mitarbeiter, damit das Unternehmen dieses Jahr profitabel werden kann. Es müssen Angestellte aus mehreren Bereichen gehen, darunter auch Fahrer und Kuriere. Shyp liefert Pakete und Waren on-demand. Dabei übernimmt Shyp auch das Verpacken der Lieferungen. Die Ware wird beim Kunden oder im Geschäft abgeholt, verpackt und dann zugestellt. (via Venturebeat)

Instacart ist profitabel, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen

Instacart versucht die Skepsis zu zerstreuen, die in den letzten Monaten im Zusammenhang mit Geschäftsmodell von Instacart aufgekommen ist. Instacart Manager Jeremy Stanley versucht zu erklären, dass Instacart unter bestimmte Bedienungen profitabel ist.

Instacart ist in einigen Städten auf Orderlevel profitabel. In 10 von 19 Städten wird mit der durchschnittlichen Bestellung Geld verdient. In den anderen 9 Städten wird eine schwarze Null geschrieben oder es fallen noch Verluste pro Order an. Betrachtet man nur den Umsatz und die Ausgaben für Operations, dann ist Instacart profitabel. Diese Kennzahl beinhaltet aber nicht die Kosten für die IT-Entwicklung und Marketing. Der Umsatz hat sich seit Januar 2015 anscheinend versechsfacht. Damals wurde Instacart nachgesagt, auf einen Umsatz von 100 Mio. US$ zu kommen. (via Businessinsider)

Bild: Matthew Scott (bestimmte Rechte vorbehalten)

On-Demand Startups und Scheinselbstständigkeit

Viele der Liefer- und on-demand Startups müssen die Entscheidung treffen, ob die Fahrer und Kuriere mit Arbeitsverträgen fest eingestellt werden oder ob sie als Selbstständige engagiert werden. In Deutschland arbeitet unter anderem das Lieferstartup Deliveroo mit selbständigen Fahrern, der Konkurrent Foodora setzt hingegen vorwiegend auf angestellte Fahrer. Beruht ein Geschäftsmodell auf dem Einsatz von selbstständigen Fahrern, dann besteht die Gefahr der Scheinselbstständigkeit.

Es existiert ein Kriterienkatalog, den jedes on-demand und Lieferstartup durchgehen sollte, um eine Entscheidung treffen zu können, ob das Risiko vertretbar ist, selbstständige Fahrer einzustellen. Folgende drei Kriterien dürften bei on-demand und Lieferstartups eine besonders wichtige Stellung bei einer Überprüfung durch die Rentenversicherungskasse haben.

Freie Auftragsgestaltung

Das Risiko lässt sich reduzieren, wenn die selbstständigen Auftragnehmer frei darüber entscheiden können, ob sie einen einzelnen Auftrag annehmen oder ablehnen. Auftragnehmer müssen in der Lage sein, einen bereits angenommenen Auftrag wieder abgeben zu können. Engmaschige Kontrollen und Vertragsstrafen bei Auftragsablehnung sind ebenso kritisch anzusehen.

Weisungsgebundenheit

Kritisch ist das Vorhandensein von detaillierten Qualitätsrichtlinien, bzw. Handbüchern. Sollte den frei angestellten Fahrern detaillierte Vorgaben zur Auftragsdurchführung, Ort und Zeit gemacht werden, spricht viel für eine bestehende Eingliederung in die Arbeitsorganisation und somit für sozialversicherungspflichtige Angestellte. Es sollten auch keine Anweisungen bezüglich des Erscheinungsbildes gegeben werden. Das könnte dazu führen, dass selbstständige Auftragnehmer als sozialversicherungspflichtig eingestuft werden.

Arbeiten für mehrere Auftraggeber

Entscheidend ist, dass selbstständige Fahrer für mehrere Auftraggeber tätig sind. Die Faustregel sagt, dass ein Auftragnehmer min 20% des Umsatzes mit einem anderen Auftraggeber erwirtschaften muss. Letztendlich liegt das in der Hand des Auftragnehmers, dafür zu sorgen. Als Startup kann man dieses Risiko reduzieren, in dem man selbstständigen Auftragnehmern nur so viele Aufträge gibt, das davon auszugehen ist, dass sie noch andere Auftraggeber haben, um genügend Umsatz für den Lebensunterhalt zu erwirtschaften.

Welches Risiko ist gegeben?

Das Risiko ist gegeben, dass die Rentenversicherungskasse bei einer Prüfung erstmal entscheidet, dass es sich bei den selbstständigen Fahrern um sozialversicherungspflichtige Angestellte handelt. Die Folge ist, dass innerhalb kurzer Zeit der nachberechnete Beitrag für die Sozialversicherung usw. gezahlt werden muss. In einem meist jahrelang dauernden Rechtsstreit kann der Betrag wieder zurückgewonnen werden. Sollte ein Startup Unternehmen den Einsatz von selbstständigen Fahrer in Betracht ziehen, ist es Anzuraten, dass gleichzeitig Rücklagen gebildet werden, um im Falle einer nicht Bestandenen Prüfung durch die Rentenversicherungskasse die Mittel zur Verfügung zu haben, um die Nachforderung begleichen zu können. In manchen Fällen könnten auch die Geschäftsführer strafrechtlich belangt werden, wenn ein Unternehmen wegen Scheinselbstständigkeit belangt wird.

Bild: Bild: Sidecar (alle Rechte vorbehalten)

Toyota beendet Scion wegen Uber, Ford mit on-demand Shuttle

Kurznachrichten: Automobilkonzerne merken Trendwende immer deutlicher: Toyota beendet Scion, die Marke für junge Kunden  wegen Uber und Co. Außerdem: Tesla stellt Model 3 am 31. März vor. Ford startet einen on-demand Service mit Shuttle-Bussen.

Toyota beendet Scion wegen Uber und Co.

Vor 12 Jahren hat Toyota die Marke Scion eingeführt, um der Generation Y Autos zu verkaufen. In der letzten Woche hat Toyota angekündigt, dass die Marke eingestellt wird.

Toyota begründet den Schritt damit, dass immer weniger Millennials, also Personen die in den 1980, 90er und 2000er Jahren geboren wurden, daran interessiert sind, ein eigenes Auto zu besitzen. Entweder haben diese Personen nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung, um sich ein Auto zu leisten. Viele der Millennials nutzen aber auch Ridesharing und Taxi Dienstleistungen wie Uber und Lyft und haben somit keinen Bedarf, ein eigenes Auto zu kaufen. Auch die steigende Verbreitung von Carsharing Anbietern sorgt dafür, dass immer mehr Personen auf ein eigenes Fahrzeug verzichten.

Am Anfang ist die Strategie von Toyota aufgegangen, im Jahr 2006 wurden 173.000 Scions verkauft. Letztendlich hat sich die Strategie als nicht erfolgreich erwiesen, im letzten Jahr gingen nur 56.167 Fahrzeuge über die Theke. Die bei Scion frei werdenden Ressourcen werden bei Lexus eingesetzt. (via Reuters)

Uber reduziert UberX Preise in München

Der amerikanische Fahrdienst-Anbieter Uber reduziert die Preise für den Service UberX um 20% in München. Die Taxifahrer sprechen von einem heftigen Angriff. Uber hat seine Preisreduzierung zeitlich gut angekündigt, denn die Taxi-Preise werden ab 1. März um fast 7% in München steigen. Uber begründet die Preisereduzierung mit den gesunkenen Benzinpreisen. Die Taxigenossenschaft wirft Uber vor, mit dem niedrigen Preisen den Markt zerstören zu wollen, um anschließend die Preise wieder anzuheben. Im Vergleich zu den vermittelten Taxifahrten dürften die bei Uber in München vermittelten Fahrten weiterhin sehr gering sein. Uber wird einen hohen Betrag investieren müssen, um den Taximarkt zu schwächen. (via Süddeutsche)

Tesla zeigt Model 3 im März

Am 31. März diesen Jahres wird Tesla sein neues Fahrzeug mit dem Namen Model 3 vorstellen. Das Model 3 soll das erste Elektroauto aus dem Hause Tesla sein, dass zu einem angemessenen Preis verkauft wird. Tesla will das Model 3 ab 2017 für 35.000 US$ verkaufen. Vor kurzem hat GM mit dem Bolt ein Fahrzeug präsentiert, das rein elektrisch angetrieben wird und für einen ähnlichen Preis verkauft wird. Für Tesla könnte das Model 3  der Durchbruch auf dem Massenmarkt bedeuten, wenn auch die Qualität stimmt. Durch staatliche Förderung und Zuschüsse könnte der Preis auf 25.000 US$ sinken. (via The Next Web)

Ford startet on-demand Busse

Der Automobilhersteller Ford startet in Kansas City einen Fahrservice mit Shuttle-Bussen. Ford kooperiert dabei mit dem Unternehmen Bridj, das die Technologie hinter der App entwickelt hat und der lokalen Verkehrsbehörde. Einwohner in Kansas City können per Knopfdruck über die Bridj Smartphone-App einen Shuttle ordern. Die Nutzer wählen in der App eine der vorgegebenen Zeiten und reservieren so einen Sitzplatz. Der Service wird bevorzugt in Gegenden angeboten, in denen der öffentliche Nahverkehr schlecht ausgebaut ist. Die Busfahrer sind bei den lokalen Verkehrsbetrieben angestellt und die Busse werden von der Stadt finanziert. Bei dem Projekt kooperieren erstmalig Behörden und Unternehmen in den USA, um den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern. Ford ist nicht der einzige Automobilhersteller, der versucht, mit Ridesharing Services neue Geschäftsfelder zu erschließen. Im letzten Monat hat GM den Start seiner Carsharing Plattform Maven angekündigt. Das Unternehmen hat sich auch an dem Mitfahrservice Lyft beteiligt. (via The Verge)

Google Autos sollen drahtlos geladen werden

Google hat bei der amerikanischen Aufsichtsbehörde für Kommunikation (Federal Communications Commission) einen Antrag eingereicht, um eine Genehmigung für das drahtlose Laden seiner selbstfahrenden Autos zu erhalten. Bereits im letzten Jahr hat das New Yorker Startup HevoPower die Genehmigung erhalten, Ladestationen für drahtloses laden auf dem Firmengelände von Google in Mountain View zu installieren. Ein anderes Unternehmen, Momentum Dynamics, hat um Erlaubnis gebeten, drahtlose Ladestationen an einer Adresse zu installieren, die mit der geheimen Abteilung Google X in Verbindung gebracht wird. Google testet also zwei unterschiedliche Systeme. Zurzeit würden die Autobesitzer nur davon profitieren, wenn sie ihr Auto zuhause parken. Wenn Straßen mit den Transmittern ausgestattet werden, können die Autos auch während der Fahrt oder beim Warten an der Ampel aufgeladen werden. (via The Next Web)

Bild: Scion FR-S Tour von Moto “Club4AG” Miwa (bestimmte Rechte vorbehalten)

Die Zukunft der Mobilität verstehen

Die Zukunft der Mobilität wird von drei Mega-Trends beeinflusst werden. Zu den Trends zählen Elektromobilität, selbstfahrende Autos und On-Demand Mobilität.

Die durch die Trends verursachten Veränderungen werden neue wirtschaftliche Chancen ermöglichen und für eine Verlagerung Wirtschaftsleistung durch die bestehenden Mobilitätsangebote sorgen. Vorangetrieben werden diese Veränderungen von etablierten Technologieunternehmen und innovativen Startups.

Die Umsetzung der Trends durch die etablierten Konzerne und Startups wird dafür sorgen, dass Mobilität günstiger und sicherer wird. Außerdem wird es für die Nutzer mehr Auswahl geben und die gebundenen Ressourcen werden effizienter genutzt.

On-Demand Mobilität

Die On-demand Mobilität ist einer der wichtigsten Trends in der Fortbewegung von Personen und Gütern, mit einem globalen wirtschaftlichen Einfluss. Unter On-Demand Mobilität werden alle Mobilitätsanbieter bzw. – Dienstleistungen zusammengefasst, die eine Transportdienstleistung anbieten, die über eine Smartphone-App einfach gebucht und bezahlt werden können. Darunter fallen die Beförderung von Personen, aber auch die von Waren und Services.

Das exponentielle Wachstum von Carsharing, Ridesharing und Same-Day Delivery Dienstleistungen für Kurzstrecken sind nur der Beginn für der Entwicklung. Der Trend, dass auf den persönlichen Autobesitz immer weniger Wert gelegt wird und dass on-demand Services an Nachfrage gewinnen, wird sich weiter verstärken.

Angebote, wie Carsharing werden dafür sorgen, dass Rate von Fahrzeugen pro Einwohner reduziert wird. Experten gehen davon aus, dass ein geteiltes Auto um die 10 -15 private Fahrzeuge ersetzt. Es könnte sein, dass noch innerhalb der nächsten 10 Jahre die meisten innerstädtischen Kilometer mit Ridesharing und Carsharing Angeboten zurück gelegt werden. Dazu tragen die hohen Kosten für den Besitz eines Fahrzeugs bei. Außerdem kommt die bestehende Infrastruktur an ihre Grenzen und Geld für weitere Investitionen ist knapp.

Der Trend, dass On-Demand Services an Beliebtheit gewinnen, liegt auch an den bevölkerungsreichsten Nationen der Erde. In China und Indien besitzt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung ein eigenes Fahrzeug. Die Straßen in den indischen und chinesischen Städten sind trotzdem schon verstopft. On-demand Services werden den Bedarf nach Mobilität von mehreren Millionen Indern und Chinesen der Mittelschicht stillen. Der Fahrzeugbesitz wird in den beiden genannten Ländern nicht möglich sein. Es ist davon auszugehen, dass die Kosten für den Fahrzeugbesitz zu hoch sein werden, im Zweifel auch durch Regierungsmaßnahmen.

Fahrerlose Fahrzeuge

Mit selbstfahrenden Fahrzeugen beschäftigen sich mehrere Unternehmen. Der Technologiekonzern Google vermarktet die Bemühungen um das eigene selbstfahrende Fahrzeug hervorragend. Seit einiger Zeit gibt es auch Gerüchte, dass der Elektronikkonzern Apple an der Entwicklung eines eigenen Fahrzeugs arbeitet. Auch etablierte Automobilkonzerne, wie Daimler, Audi, BMW oder Volvo arbeiten am fahrerlosen Fahrzeug. Die ersten fahrerlosen Fahrzeuge werden in den nächsten 5 Jahren auf den Markt kommen.

Selbstfahrende Auto sind nicht nur sicherer, sie eignen sich auch hervorragend für den Einsatz bei on-demand Mobilitätsangeboten. Für on-demand Plattformen würde ein großer Kostenfaktor wegfallen, wenn keine Fahrer mehr bezahlt werden müssen. Für das Geschäftsmodell der Ridesharing Plattformen gibt es durch selbstfahrende Autos ganz neue Perspektiven. Für die Nutzer von on-demand Dienstleistungen würden die Kosten reduziert werden. Deshalb investiert auch die Taxi-Alternative Uber in die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen.

Elektrische Fahrzeuge

Der Erfolg von Tesla hat den etablierten Automobilkonzernen gezeigt, dass Elektroautos Begeisterung auslösen können und sich gut verkaufen lassen. Getrieben wird der Trend durch die Verbesserungen der Batterie-Technologien, Batterie-Steuerung und die Entwicklung der Benzinpreise. Auch Elektromotoren haben einen besseren Wirkungsgrad, als Verbrennungsmotoren. Hinzukommt, dass Elektromotoren einen geringeren Wartungsaufwand erfordern und eine längere Lebensdauer haben. Entscheidender Punkt, der für das weitere Wachstum der Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen verantwortlich ist, ist das wachsende Umweltbewusstsein der Bevölkerung und der Regierungen.

Interessant wird es, wenn die Fahrzeuge für den permanenten Einsatz bei on-demand Netzwerken und nicht den persönlichen Besitz entwickelt werden. Die Fahrzeuge werden dann rund um die Uhr unterwegs sein und nicht mehr als 95% ungenutzt am Straßenrand stehen, so wie es jetzt der Fall ist. Der Bedarf nach elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wird durch die wachsende Nachfrage an on-demand Dienstleistungen steigen. Durch die steigende Nachfrage werden auch die Preise für Elektrofahrzeuge nach unten gehen und die Modellvielfalt wird steigen.

Bis Elektrofahrzeuge für den permanenten Einsatz in on-demand Transportnetzwerken entwickelt sind, wird es noch einige Jahre dauern. Bis es soweit ist, werden Hybrid Fahrzeuge eingesetzt. Die neue Generation der Elektrofahrzeuge wird auf dauernden Einsatz, günstigen Betrieb, Effizienz und einfache Nutzung ausgelegt sein.

Zusammenfassung

Durch die oben genannten Entwicklungen im Mobilitätsbereich werden die Beförderungs- und Transportkosten stark reduziert. Hinzu kommen die Reduzierung der Luftverschmutzung und durch menschliches Versagen verursachte Unfälle. Durch das Wachstum der on-demand Mobilitätsangebote werden auch einige Flächen frei werden, die für neue Zwecke genutzt werden können. Wenn weniger Fahrzeuge unterwegs sind, werden weniger Parkplätze benötigt. Wenn der Privatbesitz von Autos zurückgeht, werden weniger Garagen benötigt und der Platz kann für andere Zwecke genutzt werden.

Die Zukunft im Mobilitätsbereich wird durch eine Überschneidung der drei genannten Trends bestimmt. Jeder Trend ist für sich wichtig, kombiniert ergeben die drei Trends ungeahnte Möglichkeiten.

Ein Erfolgsfaktor wird sein, das Vertrauen der beteiligten Gruppen zu gewinnen. Nutzer, Investoren, Behörden und Versicherungen müssen dann überzeugt sein, dass die neuen Services keine Risiken bergen.

Es bleibt spannend abzuwarten, wann wir in den nächsten 5 bis 10 Jahren ein selbstfahrendes Elektroauto sehen, das auf on-demand Transportplattformen zugeschnitten ist.

Bild: The Art of Mobility von Matthias Rapp (bestimmte Rechte vorbehalten)

Uber öffnet API und erlaubt Einbindung in Apps von Drittanbietern

Uber hat gestern angekündigt, dass sie eine Schnittstelle (API) entwickelt haben, die eine Einbindung des Services in Dritt-Anwendungen ermöglicht.

Zum Start arbeitet Uber mit namenhaften Unternehmen, wie United, Starbucks, OpenTable oder TripAdvisor. Die Dritt-Anwendungen können Daten wie Abholort direkt an die Uber App weiterleiten und Informationen wie abgeschätzten Fahrpreis, Ankunftszeit, usw. abrufen.

Die aktuellen Partner bietet unterschiedliche Integrationen an. Über OpenTable kann eine Fahrgelegenheit gebucht werden, um zu dem Restaurant zu gelangen, in dem man einen Tisch reserviert hat. Die United App zeigt einem den Fahrpreis zum Flughafen und den Fahrer, der am nächsten steht, inkl. der geschätzten Reisezeit. Über die Hyatt App kann der Nutzer ein Zimmer buchen und gleichzeitig eine Fahrgelegenheit zum  Hotel buchen.

Wer die API mit voller Funktionalität einsetzen darf, wird dabei von Uber kontrolliert. Weitere Partnerschaften werden folgen, interessierte Entwickler und Unternehmen können sich bei Uber melden.

Vorteile für Uber und Anwender der API

Für Uber bietet die API die Möglichkeit, über viele Kanäle potentielle neue Nutzer auf sich aufmerksam zu machen. Außerdem bietet die API die Möglichkeit, die bestehenden Nutzer auf neue Use-Cases aufmerksam zu machen. Ein Uber Nutzer, der den Ridesharing Service bisher nur genutzt hat, wenn er am Abend ausgeht, sieht z.B. den Uber Button in der United App und fängt an den Service auf für seine Flughafen Fahrten zu nutzen.

Die Partner von Uber können den Service auch fürs Marketing nutzen, in dem z.B. spezielle Discounts angeboten werden, wie “Buche ein Hotel über TripAdvisor und erhalte 50% auf deine Fahrt mit Uber”.

Letztendlich geht es für Uber auch darum, weitere Informationen und Daten über das Verhalten der Nutzer zu sammeln.

Uber Affiliate Programm

Gleichzeitig startet Uber auch ein Affiliate Programm für die Entwickler, über das zur Zeit nur Uber Credits verdient werden können, in Zukunft sollen auch Barauszahlungen möglich sein. Im Moment bietet Uber 5 US$ Credits für jeden neuen Nutzer, der sich über eine Dritt-Anwendung anmeldet.

Interessant wird diese Option auch, wenn Uber sein Angebot ausrollt und in mehreren Städten Same Day Delivery Services wie Uber Corner Shop oder UberRush anbietet. Die API könnte dann auch für Online-Shops und Home Deilvery Services interessant werden.

Bild: Screenshot Uber for Developers Website