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Lyft und Jaguar Land Rover arbeiten zusammen

Jaguar hat als nächster Automobilhersteller angekündigt, mit einer Ride Hailing Plattform kooperieren zu wollen. Jaguar Land Rover investiert über das Investment-Vehicle InMotion 25 Mio. US$ in den Fahrdienst Lyft und stellt Fahrzeuge für die luxuriöse Version des Ridesharing Dienstes zur Verfügung. Außerdem arbeiten beide Unternehmen gemeinsam an dem Thema vollautomatisiertes Fahren.

Trend geht auch bei Jaguar Land Rover in Richtung on-demand Mobility

Bisher sind schon mehrere Automobilhersteller Kooperationen mit Ride Hailing Plattformen eingegangen. Daimler arbeitet unter anderem mit Uber zusammen und betreibt mit myTaxi eine eigene Taxi App. Auch General Motors arbeitet schon mit Lyft zusammen und hat eine große Summe in die Plattform investiert.  Die Automobilindustrie wurde davon überzeugt, dass privater Autobesitz zuerst in den Städten zurück gehen wird und die Einwohner vermehrt auf on-demand Mitfarhdienste setzen werden. Gemeinsam mit den Startups wollen die Hersteller Technologien und Dienstleistungen entwickeln und somit auch neue Umsatzkanäle erschließen.

Premiumhersteller erhält Zugang zu Plattform mit vielen Nutzern

Jaguar Land Rover ist ein kleinerer Premiumhersteller und rangiert weit hinter BMW, Daimler oder Audi. Die Partnerschaft mit Lyft ist ein wichtiger Schritt für den Hersteller, der vor allem in Großbritannien beliebt ist. Dank der Kooperation erreicht Jaguar Land Rover eine große Nutzergruppe über die Lyft Plattform. Andere Hersteller gehen noch davon aus, dass sie eine eigene Plattform  mit großer Reichweite aufbauen können. Darin haben sie aber keine Erfahrung under werden das auch recht schnell merken. Die Limousinen und SUVs von Jaguar und Land Rover werden der Premium-Version von Lyft zum Einsatz kommen. Weitere Premium Mobilitätsangebote sollen entwickelt werden.

Vollautomatisierte Fahrzeuge und weiter Dienste auf der Road Map

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch die vollautomatisierten Fahrzeuge von Jaguar und Land Rover auf der Lyft Plattform getestet werden. Bis es soweit ist, werden noch ein paar Jahre vergehen. Beide Unternehmen betonen die strategische Ausrichtung der Partnerschaft. Gemeinsam lassen sich schneller innovative Mobility Lösungen für die Kunden beider Partner entwickeln.

Bild: InMotion (alle Rechte vorbehalten)

Ford könnte Ridesharing Dienst starten

Ford könnte auch schon ohne vollautomatisierte Fahrzeuge einen Ridesharing Dienst wie Uber oder Lyft anbieten. Ein führender Manager des Autobauers hat dieser Möglichkeit keine Absage erteilt, als er von dem Magazin Business Insider gefragt wurde, ob das Unternehmen einen Fahrdienst planen würde.

Verschiedene Pilotprojekte bei Ford

Der amerikanische Konzern testet im Moment verschiedensten Mobility Dienstleistungen und rechnet die Geschäftsmodelle zu den Modellen durch. Wenn die Tests erfolgreich sind und es wirtschaftlich Sinn macht, könnte Ford einen entsprechenden Service starten.

Stärkerer Fokus auf Mobility Services erwartet

Diese Aussage von Nair kam vor dem CEO Wechsel bei Ford in der vergangenen Woche. Der neue CEO Jim Hackett muss den Konzern jetzt neu ausrichten und zu einem starken Player bei den Mobilitätsdiensten formen. Hackett war zuvor Leiter der Smart Mobility Bereiche bei dem Automobilhersteller. Auf Grund seines Backgrounds und der Mission, kann es sein, dass der Konzern aggressiver im Bereich der Mobility Services auftreten wird. Das könnte auch einen Ride hailing Dienst wie Lyft oder Uber.

Ford hat schon zuvor angedeutet, dass es im Bereich der Fahrdienste aktiv werden könnte. Meistens in Verbindung mit den autonomen Fahrzeugen, die bis 2021 serienreif sein sollen. Ein Anwendungsbereich für die vollautomatisierten Fahrzeuge soll laut Ford ein on-demand Ridehailing Dienst sein.

Autonomer Ride Sharing Dienst von Ford wahrscheinlich

Auch wenn Manager Nair die Option nicht ausgeschlossen hat, einen Fahrdienst mit menschlichen Fahrern zu starten, ist es wahrscheinlicher, dass der Konzern wartet, bis die selbstfahrenden Fahrzeuge serienreif sind. Die hohen Fahrerkosten stellen im Moment das ganze System in Frage. Die Unit Economics ohne Fahrer und mit autonomen Autos machen viel mehr Sinn.

Automobilhersteller müssen Vor- und Nachteile abwägen

Der Automobilkonzern schließt auch nicht aus, auf Partnerschaften zu setzen. Anstatt selber viel Geld zu investieren, um eine große Nutzerbasis aufzubauen, könnte auch eine Partnerschaft mit den bestehenden Plattformen, wie Uber, Didi oder Lyft sinnvoll sein. Ford könnte sich dann auch das Management und die Produktion der Fahrzeugflotte fokussieren.

Bild: Ford (alle Rechte vorbehalten)

Uber wollte mit Tesla kooperieren – Tesla hat kein Interesse

Die beiden Unternehmen Uber und Tesla arbeiten an selbstfahrenden Autos, die zu großen Veränderungen in der Mobilitätslandschaft in den nächsten Jahren führen werden. Im letzten Jahr soll Uber CEO Travis Kalanick den Tesla CEO Elon Musk kontaktiert haben, um eine Kooperation für die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen vorzuschlagen.

Diskussion zwischen Uber und Tesla nach einstieg von Apple bei Didi 

Die Diskussion wurde nach dem Einstieg von Apple bei dem chinesischen Uber Konkurrenten Didi Chuxing gestartet. Kalanick wollte Musk davon überzeugen, dass sich beide Unternemen zusammen schließen sollen, um gegen Apple zu bestehen. Apple soll auch an Technologien für vollautomatisierte Fahrzeuge arbeiten, die später in Fahrzeugen für die Didi Chuxing Plattform zum Einsatz kommen könnten.

Kein Interesse an Kooperation mit Uber 

Letztendlich hatte der Elektroautobauer  kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Uber. Musk soll Kalanick geraten haben, sich auf einen Bereich zu fokussieren. Das kann als Zeichen gewertet werden, dass sich Tesla langfristig als Konkurrent zu Uber sieht und einen eigenen Ride Hailing Dienst aufbauen möchte. In dem Masterplan 2.0, der letztes Jahr von Elon Musk präsentiert wurden, wird auch ein Carsharing bzw. Ridesharing Dienst mit autonomen Tesla Fahrzeugen geplant.

Autonome Fahrzeuge mit hoher Priorität bei Tesla und Uber

Tesla bietet seit längerem seine Fahrzeuge mit semi-autonomen Eigenschaften an und arbeitet intensiv an dem Thema. Dafür hat das Unternehmen auch schon viel Kritik einstecken müssen, da die Technologie noch nicht ganz ausgereift ist. Der Fahrzeugbauer räumt den Technologien rund um fahrerlose Autos eine hohe Priorität, da sie die in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden.

Uber betreibt in mehreren Städten eigene Forschungsgruppen, um Entwicklungen rund um autonomes Fahren nach vorne zu bringen. Außerdem arbeitet das Unternehmen mit Volvo und Daimler zusammen. Mit Volvo testest Uber die erste Version der autonomen Autos und Volvo investiert mehrere Millionen in das Entwicklungsprogramm von Uber. Daimler hat angekündigt, dass eine Kooperation mit Uber geschlossen

Bild: Tesla (alle Rechte vorbehalten)

Autonome Autos: Lyft und Google Tochter Waymo arbeiten zusammen

Im Wettrennen um den Eisatz von autonomen Fahrzeugen, haben sich die beiden Technologieunternehmen Waymo und Lyft zusammengetan. Die Google Tochter entwickelt Systeme für autonome Fahrzeuge und Lyft verfügt dank seiner Ride Sharing Plattform über eine hohe Reichweite. Durch gemeinsame Entwicklungs- und Pilot-Projekte sollen autonome Fahrzeuge zur Serienreife entwickelt werden.

Partnerschaft zwischen Lyft und Waymo

Die Partnerschaft ergibt durchaus Sinn. Lyft hat es sich zum Ziel gesetzt, mit autonomen Fahrzeugen einen Ride Sharing Dienst anzubieten, der flächendeckend verfügbar ist und das zu einem günstigen Preis. Langfristig soll eine Konkurrenz zum ÖPNV entstehen. Bisher hat Lyft mit General Motors an dem Thema autonomes Fahren gearbeitet. General Motors ist Lyft beteiligt und möchte in den nächsten Jahren autonome Chevrolet Bolt auf der Ride Sharing Plattform einsetzten. Die Technologie von Waymo gilt als fortschrittlich, davon kann Lyft profitieren. Waymo benötigt eine Plattform mit hoher Reichweite, um die selbstfahrenden Autos möglichst vielen Menschen zur Verfügung zu stellen. Diese Reichweite würde Lyft bieten.

Gemeinsam nach vorne 

In den letzten Monaten sind immer mehr Partnerschaften im Bereich der selbstfahrenden Autos entstanden. Waymo setzt auf Fahrzeuge von Fiat Chrysler und rüstet diese um. Der Automobilhersteller Daimler hat angekündigt, autonome Fahrzeug auf der Ride Hailing Plattform von Uber betreiben zu wollen. NuTonomy arbeite mit Grab zusammen und seit kurzem auch mit dem PSA Konzern.

Experten sehen in Mobilitätsdiensten, die auf autonomem Fahrzeugen basieren, einen riesigen Markt, der die jetzige Landschaft der Automobilindustrie nachhaltig verändern wird. Alle Unternehmen wollen die Konkurrenten ausstechen und einen Teil vom zukünftigen Milliardenmarkt abhaben.

Lyft will keine eigenen autonomen Autos entwickeln

Im Gegensatz zu Uber hat Lyft hat keine Ambitionen, eigene autonomen Fahrzeuge zu entwickeln. Dieses Vorhaben würde auch hohe Investitionen erfordern. Mit General Motors und dem Google Spin-off Waymo hat das Unternehmen aber zwei starke Partner. General Motors hat sich mit 500 Mio. US$ an Lyft beteiligt und beschäftigt sich ausführlich mit selbstfahrenden Autos. Um die Bemühungen zu beschleunigen, wurde das Startup Cruise für etwa eine Milliarde US$ übernommen. Waymo testet seit mehreren Jahren autonome Autos.

Bild: Waymo (alle Rechte vorbehalten)

Lyft mit weiterer Finanzierung von 600 Mio. US$

Die Nummer zwei im amerikanischen Ride-Hailing Markt Lyft hat einer weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Insgesamt werden weitere 600 Mio. US$ in das Unternehmen investiert, bei einer Bewertung von 7.5 Milliarden US$. In den letzten Wochen gab es immer wieder Anzeichen, dass Lyft mindestens 500 Mio. US$ einsammeln wird.

Finanzierung von Kanadischen Pensionsfond

Die Finanzierung kommt von dem Kanadischen Pensionsfond Canada’s Public Sector Pension Investment Board, Alliance Bernstein, Gifford, KKR und bestehenden Investoren wie Rakuten, Janus Capital und weiteren. Ob General Motors die Runde mitgegangen ist, wurde nicht kommuniziert. Insgesamt hat das Unternehmen nun mehr als 2.6 Milliarden US$ eingesammelt. Die Bewegung ist leicht gestiegen, bei der letzten Runde lag die Bewegung bei 5.5 Milliarden US$.

General Motors als Lyft Investor

In der letzten Finanzierungsrunde hat das Unternehmen für Aufsehen gesorgt, da General Motors als Investor Board gekommen ist. Der Automobilhersteller hatte Anfang 2016 etwa 500 Mio. US$ in Lyft investiert. Zeitweise sah es so aus, als würde sich das Unternehmen in einer Krise befinden und einen Käufer sorgen. Mittlerweile befindet sich das Startup wieder im Aufschwung. Dabei profitiert es auch von den negativen Schlagzeilen rund um den größten Konkurrenten Uber.

Probleme von Uber ausnutzen

Uber hat im Moment mit Problemen in unterschiedlichen Bereichen zu kämpfen. Die Unternehmenskultur ist vergiftet, Vorwürfe der sexuellen Belästigung stehen im Raum und geheime Informationen rund um die autonomen Fahrzeuge wurden anscheinend von Google gestohlen. Lyft nutzt diese Probleme und expandiert schnell in weitere Städte in die USA. Bisher wurden allein im Jahr 2017 mehr als 100 neue Städte zum Netzwerk hinzugefügt.

Beschleunigtes Wachstum in den USA

Insgesamt scheint Lyft im Moment schneller als Konkurrent Uber zu wachsen. Im ersten Quartal hat Lyft mehr als 70 Mio. Fahrten abgewickelt, das entspricht einem Wachstum von 34% im Vergleich zum letzten Quartal 2016. Im Jahresvergleich lag das Wachstum bei über 140%. Auch von der #DeleteUber Kampagne in den sozialen Netzwerken hat das Ridesharing Netzwerk profitiert, die Zahl der Registrierungen ist um 60% gestiegen.

Bild: Lyft (alle Rechte vorbehalten)

Der Shuttle Dienst Via expandiert via Kooperation nach Paris

Bisher war das Unternehmen Via ausschließlich in den USA aktiv. Dort wird ein dynamischer Shuttle Dienst angeboten, der von mehreren Millionen Fahrgästen jedes Jahr genutzt wird. In einem nächsten Schritt expandiert das Unternehmen jetzt nach Europa.

Seit Ende Januar ist der Shuttle Service PLUS by Via in Paris aktiv. Das neue Angebot in der französischen Hauptstadt wir in Kooperation mit der Fahrdienst-App LeCab und dem Keolis Konzern. Die Keolis S.A. mit Sitz in Paris ist eine international im Personenverkehr tätige Tochtergesellschaft der SNCF. Die deutsche Tochter der Keolis ist in Düsseldorf ansässig und besitzt den Status eines Eisenbahnverkehrsunternehmens.

Partnerschaft zwischen Via und LeCab

Der PLUS by Via Service kann über die LeCab App gebucht werden. Die Fahrgäste, die sich in die gleiche Richtung bewegen, werden in intelligenter Reihenfolge abgeholt und teilen sich somit ein Shuttle Fahrzeug. Die Technologie für das Routing und das Matching der Fahrgäste kommt dabei von Via. LeCab kümmert sich um die operativen Aspekte des neuen Shuttle Dienstes und die Integration der Technologie in die eigene App. LeCab hat sich bisher eher im Segment der Fahrservices mit Premium-Limousinen bewegt, sieht aber in dem Markt von dynamischen Shuttle Diensten erhebliches Potential.

Weitere Partnerschaften sollen folgen

Interessanter Aspekt ist, dass sich unterschiedliche Anbieter auf Technologischem Level  zusammentun, um das Portfolio der angebotenen Dienste zu erweitern, ohne in die eigene Entwicklung investieren zu müssen.

Via hat angekündigt, dass in den nächsten Monaten weitere Partnerschaften mit anderen Anbietern eingegangen werden. Das Unternehmen will nichts weniger, als den öffentlichen Nahverkehr weltweit zu revolutionieren. Via’s Vision ist die Entwicklung eines dynamischen Transportsystems für die Massen, das unabhängig von festgelegten Routen und Fahrplänen ist. Durch globale Partnerschaften soll das Ziel schneller erreicht werden. Das Unternehmen kann sich vorstellen, mit Betreibern von öffentlichen Nahverkehrs-Angeboten, Taxinetzwerken und anderen Mobilitätsplattformen zu kooperieren.

Bisher in den USA aktiv

Bisher ist der Shuttle Dienst in den amerikanischen Städten New York City, Chicago und Washington D.C. aktiv. Zu den Investoren des Unternehmens gehört auch der Keolis Konzern, der sich in der letzten Finanzierungsrunde an dem Unternehmen beteiligt hat. Bei der letzten Finanzierungsrunde wurden 100 Mio. US$ eingesammelt. Der intelligente Algorithmus des Ridesharing Unternehmens ermöglicht es, dass mehrere Fahrgäste in einem fortlaufenden Prozess an unterschiedlichen Orten abgeholt und abgeliefert werden. Das ermöglicht den Transport von einer großen Anzahl an Fahrgästen mit einer minimalen Anzahl an Fahrzeugen.

Bild: Javier Vieras (bestimmte Rechte vorbehalten)

General Motors will 2018 tausende autonome Autos testen

Der Entwicklungsprozess zum Einsatz von autonomen Fahrzeugen auf Ride-Hailing Plattformen gewinnt weitern an Geschwindigkeit. Der Automobilkonzern General Motors plant den Einsatz von tausenden autonomen Fahrzeugen im kommenden Jahr auf der Ridesharing-Plattform Lyft.

Größter Test eines Automobilherstellers

Bisher ist das der größte geplante Test eines etablierten Automobilkonzerns. Unterschiedliche Hersteller testen bereits im kleineren Umfang den Einsatz von autonomen Autos, um die für 2020 geplante Serienproduktion vorzubereiten. Im Moment testet die Google Tochter Waymo eine kleine Flotte mit umgerüsteten Chrysler Minivans. Uber testet mit Volvo entwickelte autonome Test-Fahrzeuge in mehreren Städten. Der Deutsche BMW Konzern hat Tests für dieses Jahr angekündigt.

Einsatz auf Lyft Plattform

Die umgerüsteten Bolt Elektroautos sollen auf der Ride-Hailing Plattform Lyft eigesetzt werden. Lyft wird die Fahrzeuge nutzen, um über die auf der Fahrdienst-Plattform gebuchte Fahrten mit autonomen Fahrzeugen durchzuführen. Der General Motors Konzern will die Fahrzeuge vorerst nicht verkaufen. Es ist davon auszugehen, dass GM die Fahrzeugflotte betreiben wird und vorerst Lyft für die Generierung von Fahrten nutzen wird. Vor kurzem hat der Daimler Konzern eine Vereinbarung für eine mögliche Partnerschaft mit Uber unterzeichnet, da Daimler autonome Fahrzeuge im Uber-Netzwerk testen möchte.

In der Vergangenheit haben sich GM und Lyft bereits über die Pläne zum Einsatz von autonomen Fahrzeugen geäußert. Lyft sieht darin die Zukunft für das Unternehmen, die auch das Mobilitätsverhalten dauerhaft verändern wird. General Motors hat sich mehrfach dazu geäußert, dass selbstfahrende Autos in Serienproduktion hergestellt werden sollen und auf Ride-Hailing Plattformen zum Einsatz kommen sollen.

General Motors als Lyft Investor

Das GM und Lyft zusammenarbeiten, ist nicht verwunderlich. Schließlich ist der amerikanische Autokonzern seit Anfang 2016 mit einer hohen Summe an dem Ride-Hailing Startup beteiligt. Schon bei der Verkündung des Investments wurde bekanntgegeben, dass beide Unternehmen an einem Ride-Hailing Service mit autonomen Fahrzeugen arbeiten werden. Andere Hersteller, wie zum Beispiel Ford, wollen autonome Fahrzeugflotten bis zum Jahr 2020 ausrollen.

Bild: General Motors (alle Rechte vorbehalten)

Lyft startet 40 Städte innerhalb einer Woche, mehr als 100 ist das Ziel für 2017

Der Ride Hailing Dienst Lyft startet eine groß angelegte Expansion, um wettbewerbsfähig in den USA zu bleiben. Innerhalb einer Woche werden 40 neue Städte in den USA gestartet. Bis zum Ende des Jahres will das Unternehmen insgesamt in weiteren 100 Städten seinen Fahrservice anbieten.

Im letzen Monat wurde bekannt, dass der kleinere Ridesharing Dinest schneller Wächst als der Konkurrent Uber. Gleichzeitig ist der Umsatz im Vergleich zu den Verlusten stärker gewachsen, was grundsätzlich ein gutes Zeichen ist. Trotzdem hat Lyft im vergangen Jahr einen Verlust von 600 Mio. US$ verbucht, was noch weit entfernt von der Profitabilität ist.

Die größten Hebel für den hohen Jahresverlust sind die Subventionen für Fahrer und Fahrgäste und die Expansion in neue Städte. Der Start einer neuen Stadt erfordert erstmal ein enormes Investment, um Nutzer und Fahrer von dem Service zu überzeugen. Es ist also davon auszugehen, dass Lyft auch für das Jahr 2017 einen hohen Verlust im dreistelligen Bereich ausweisen wird, da die Expansion im Fokus steht.

Gleichzeitig wird darüber spekuliert, ob Lyft in diesem Jahr international expandieren wird. Bisher war der Plan des Ridesharing-Unternehmes internationale Partnerschaften einzugehen. Die globale Ridesharing Allianz mit Ola, Grab und Didi kommt aber nicht bei der Entwicklung eines gemeinsamen Dienstes voran. Deswegen könnte Lyft einen Versuch starten und den Fahrdienst unter eigenem Namen in globalen Märkten starten.

Laut eigener Aussage will Lyft das Momentum aus dem letzten Jahr nutzen und schnell in weitere Städte expandieren. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Lyft das Fahrtvolumen verdreifachen. Die neuen Märkte sind in Staaten wie Kalifornien, Tennessee, Delaware, Pennsylvania, Virginia, Louisiana, Arizona, New Mexico, Utah, South Carolina, Indiana, Kansas, New Hampshire, North Carolina, Montana und Idaho. Die weiteren 60 geplanten Städte werden später im Jahr bekanntgeben.

Bis ende 2017 will Lyft in 300 Städten vertreten sein und theoretisch 231 Mio. Menschen erreichen, im Vergleich zu 177 Mio. heute. Im Schnitt hat eine Stadt, in der das Unternehmen heute aktiv ist ca. 900.000 Einwohner, die 100 zusätzlichen Städte kommen auf etwa 500.000 Einwohner. Das angesagte amerikanische Unternehmen scheint einen Weg gefunden zu haben, um auch in den kleinen Städten genügend Nachfrage erzeugen zu können.

Bild: Lyft (alle Rechte vorbehalten)